Molly Crabapple: „New Yorks Ortsvorsteher führt dies Erbe des Jüdischen Arbeiterbunds fort“

Sie kennt New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani persönlich und ist selbst bei den Democratic Socialists of America aktiv: Molly Crabapple, Jahrgang 1983, wurde als Tochter einer jüdischen Mutter und eines puertoricanischen Vaters in New Yorks Bezirk Queens geboren. Mit 17 ging sie nach Paris, war Aktmodell, Künstlerin, Occupy-Aktivistin, Reporterin – nun hat sie ein hochinteressantes Buch veröffentlicht.

Darin setzt sich Crabapple mit der Geschichte des Jüdischen Arbeiterbundes auseinander. Vor Jahren hatte die Autorin entdeckt, dass ihr Urgroßvater Mitglied der einst wichtigsten jüdischen antizionistischen Organisation war.

Sie begann zu recherchieren, stieg in Archive, reiste nach Osteuropa, lernte Jiddisch. Als die Kapitalismuskritikerin Naomi Klein jüngst zu Gast in der Ezra Klein Show der New York Times war, empfahl sie Molly Crabapples Buch, das den Titel Here Where We Live Is Our Country: The Story of the Jewish Bund trägt:

Im auf Englisch geführten Interview spricht sie über das Buch und ihr Interesse an der Frage, wofür der Jüdische Arbeiterbund stand und kämpfte – und über „Mamdanis New York“ seit seinem Antritt als Bürgermeister Anfang dieses Jahres.

der Freitag: Molly Crabapple, Ihr neues Buch heißt, ins Deutsche übersetzt, „Hier, wo wir leben, ist unser Land“. Es handelt von der Geschichte des Jüdischen Arbeiterbunds. Wer war das?

Molly Crabapple: Der Jüdische Arbeiterbund war eine säkulare, sozialistische und antizionistisch-revolutionäre Partei, die 1897 im russischen Zarenreich gegründet wurde. In den dortigen Schtetln, den Siedlungen, kümmerte sie sich um politische Bildung und unterrichtete Jiddisch, organisierte aber auch Selbstverteidigung gegen Pogrome.

Welche Rolle spielte der Bund im Zarenreich?

Seine Mitglieder kämpften in den Revolutionen von 1905 und 1917 gegen den Zaren. Nach der Oktoberrevolution wurden sie aus Russland vertrieben. In Polen formierten sie sich neu – mit einer Jugendorganisation, einer Frauenbewegung, einem Sanatorium für kranke Kinder und Selbstverteidigungsbrigaden. Die Mitglieder erkannten früh die Gefahren des Faschismus, schickten Kämpfer nach Spanien, um die Republik gegen Franco zu verteidigen. Auch in den Kampf des Roten Wien gegen die Nazis waren sie involviert. Und als die Nazis in Polen einmarschierten, schlossen sie sich dem Widerstand an und halfen dabei, die Aufstände im Warschauer Ghetto anzuführen.

Wie sah der Widerstand genau aus?

Als die Nazis begannen, die Pläne für das Warschauer Ghetto umzusetzen, rief der Bundist Arthur Zygielbojm zum Kampf mit bloßen Händen auf. Im Ghetto betrieben die Bundist*innen dann auch illegale Schulen, Zeitungen und Kliniken. Der letzte Kommandant des Aufstands, Marek Edelman, war ein Bundist. Auch außerhalb des Ghettos kämpften sie, etwa als Partisanen in den Wäldern. Es gab bundistische Netzwerke, um Jüd*innen zu verstecken.

Ich fand ein Bild meines Urgroßvaters Samuel Rothbort von einer Bundistin, die Fenster zerbricht – das war der Beginn meiner Recherchen

Was waren die politischen Ziele des Bundes?

Jüd*innen waren im zaristischen Reich eine rassifizierte Gruppe, die durch diverse Gesetze unterdrückt wurde. Es wurde von oben bestimmt, wo sie leben oder studieren durften. Und es gab immer wieder Pogrome. Der Bund war überzeugt, dass es nicht genügte, sich der russischen Arbeiter*innenbewegung anzuschließen, um mehr Rechte zu erlangen. Seine Mitglieder kämpften ebenso für ihre Befreiung als jüdische Menschen.

Wie sind Sie auf den Bund gestoßen?

Mein Urgroßvater Samuel Rothbort war Maler, ich wuchs umgeben von seinen Gemälden und Skulpturen auf. Sam hatte eine Bilderserie, die „Memory Paintings“: 600 Aquarelle, mit denen er nach der Reichspogromnacht begonnen hatte und die er nach dem Holocaust fortsetzte. Sie zeigen vor allem Szenen aus seiner Heimatstadt Waukawysk, Aspekte des damaligen Lebens. Ich war neunzehn oder zwanzig, als mir ein Bild der Serie in die Hände fiel. Es zeigt eine junge Frau mit Gibson-Girl-Frisur, schmaler Taille und langem Rock, die einen Stein in der Hand hält. Auf die Rückseite hatte mein Urgroßvater geschrieben: „Itka, die Bundistin, die Fenster zerbricht“. Das war der Beginn meiner Recherchen.

Wie haben Sie recherchiert?

Ich habe zunächst meiner Mutter Fragen gestellt. Sie hatte Sams Schriften aufgehoben. Mein Urgroßvater hatte viel geschrieben: über seine Zeit mit dem Bund im Untergrund, wie er an Streiks und Sabotageaktionen teilnahm und sogar in eine Schießerei involviert war.

Wieso war Ihr Urgroßvater dem Bund beigetreten?

Sam war ein verarmter junger Lederarbeiter und trat letztlich aus dem gleichen Grund bei, aus dem Arbeiter*innen bis heute Gewerkschaften beitreten: um weniger ausgebeutet zu werden und einen Lohn zu erhalten, von dem man leben kann.

Es geht um Fragen, die heute genauso wichtig sind: Solidarität, Überleben, Verrat

Wie gingen Ihre Recherchen weiter?

2015 reiste ich zum ersten Mal nach Palästina, daraufhin wollte ich mehr über die Geschichte des Bundes erfahren. Ich lernte, dass er antizionistisch war. Das fand ich interessant. Mein Urgroßvater hatte nie über Israel gesprochen. Ich habe alle Bücher über den Bund besorgt, die ich finden konnte. Die Leute erzählen darin, wie sie für das Recht auf freie Samstagabende streikten, man erfährt von illegalen Bibliotheken, die sie aufbauten, wie sie sich immer wieder verstecken und fliehen mussten. In einem Buch wird Sam sogar erwähnt! 2018 schrieb ich meinen ersten Artikel über den Bund für die New York Review of Books.

Wie war die Resonanz?

Es haben sich viele ältere Menschen bei mir gemeldet, deren Eltern oder Großeltern beim Bund waren. Darunter eine sehr beeindruckende Frau namens Irena Klepfisz, die im Warschauer Ghetto geboren wurde – Irena ist eine bekannte lesbische Dichterin. Auch Mark Ehrlich meldete sich, ein Gewerkschaftsführer, dessen Großvater Henryk Ehrlich den Bund in Polen geleitet hatte. Nachdem mein Artikel erschienen war, erlaubte mir Yivo, das Forschungszentrum für osteuropäische Juden in New York, die kostenlose Teilnahme an ihrem Jiddisch-Sommerprogramm. Dieses Programm ist unheimlich intensiv, zeitaufwändig und normalerweise sehr teuer. So habe ich Jiddisch gelernt. Je mehr ich mich mit dem Bund beschäftigte, desto mehr verstand ich, dass es um Fragen geht, die heute genauso wichtig sind: Solidarität, Überleben, Verrat.

Wie kommt es, dass so wenige Menschen vom Jüdischen Arbeiterbund wissen?

Rund neunzig Prozent der polnischen Jüd*innen wurden von den Nazis ermordet, darunter auch sehr viele Bundist*innen. Unter Stalin wurde der Bund ebenfalls unterdrückt. Sie schrieben zudem auf Jiddisch, nicht die populärste Sprache. Aber sie wurden auch unterdrückt, weil sie antizionistisch waren. Das hat extrem viel Wut entfacht, bis heute. Wenn ich auf Instagram etwas über den Bund poste, kommentieren Leute darunter, dass die Bundist*innen damals alle in Auschwitz gelandet sind. Ich weiß, denke ich dann. Ich kenne die Geschichte. Ich bin ja auch jüdisch.

Ich habe Jüdischsein auch immer als etwas Linkes verstanden

Was bedeutet Jüdischsein für Sie?

Ich wurde nicht wirklich religiös erzogen. Meine Mutter hat zu Chanukka zwar Latkes zubereitet und mit mir Kerzen angezündet, aber Jüdischsein hatte für mich wenig mit Gott zu tun. Es bedeutete vielmehr, dass man Bücher las, sich in Diskussionen warf, mit ironischem Humor der Welt begegnete. Ich habe Jüdischsein auch immer als etwas Linkes verstanden, als das Streben nach „einer besseren und schöneren Welt“, wie es die jüdisch-sozialistische Organisation Workmen’s Circle formuliert hat.

Was war das Verhältnis des Jüdischen Arbeiterbundes zur Religion?

Die Führung des Bundes war atheistisch. Unter den einfachen Mitgliedern gab es jedoch viele praktizierende Gläubige. Bei meinem Urgroßvater Sam führte die Mitgliedschaft im Bund schnell dazu, dass er seine konservativ-religiöse Denkweise ablegte.

Was hat es mit dem Titel Ihres Buches auf sich?

Die Bundist*innen kämpften von Anfang für das Recht, in Osteuropa in Freiheit leben zu dürfen. Sie sagten: Wir sind keine Fremden, wir sind keine Gäste, wir gehen nicht. Dieses Land gehört uns genauso wie allen anderen. Der Slogan „Hier, wo wir leben, ist unser Land“ stand für eine aufsässige Beharrlichkeit. Wir bauen unsere Institutionen, leben unsere Kultur, sprechen unsere Sprache. Und zwar neben vielen anderen Kulturen und Sprachen. Sie setzten sich für etwas ein, das wir heute Multikulturalismus nennen. Deshalb glaubten sie auch nicht an Ethnostaaten, die sich über die ethnische Zugehörigkeit ihrer Bürger*innen definieren.

Ethnostaaten sind moralisch verwerflich, egal ob in Serbien, Palästina, in der Türkei oder anderswo

Die Bundist*innen waren auch gegen einen eigenen jüdischen Staat. Hat der Holocaust ihr Verhältnis zum Zionismus verändert?

Es gab welche, die dachten: „Ich will einfach nur einen Ort zum Leben haben, der Sozialismus ist mir egal.“ Die bundistische Bewegung hielt jedoch an ihrer Ablehnung des Zionismus fest. Sie sah die Nakba als ein zentrales Verbrechen. Und sie forderte das Rückkehrrecht für palästinensische Geflüchtete.

Was können wir heute vom Bund lernen?

Dass wir die Idee des Ethnostaats ablehnen sollten. Und damit die Vorstellung, dass Menschen an ein einziges Stück Land gebunden sind, vermeintlich durch irgendwelche Blutlinien oder die Vergangenheit. Ethnostaaten sind moralisch verwerflich, egal ob in Serbien, Palästina, in der Türkei oder anderswo. Es gibt keine Länder, in denen nur eine einzige Bevölkerungsgruppe lebt. Deshalb führt die Ideologie von Ethnostaaten immer zu Unterdrückung, zu ethnischen Säuberungen, oft auch zu Völkermord.

Sie beziehen das auch explizit auf die Politik Israels. Man kann Ihr Buch als Plädoyer für einen jüdischen Antizionismus verstehen.

Wir alle haben in den vergangenen Jahren den Völkermord in Gaza live auf unseren Bildschirmen mitverfolgt. Man kann keinen Staat unterstützen, der so etwas tut. Es gibt viele Jüd*innen, die die Politik Israels abstößt. An den Campusprotesten etwa waren viele jüdische Studierende beteiligt. Und natürlich kann man die Verbrechen eines Staates anprangern, ohne antisemitisch zu sein. Genauso wenig ist es islamfeindlich, gegen Saudi-Arabien zu protestieren, weil dieser Staat Dissident*innen tötet.

In Sachen kultureller Organisation kommen heute am ehesten die Democratic Socialists of America dem Bund nahe

Gibt es in der Gegenwart politische Gruppen, die das Erbe des Bundes weiterführen?

Jewish Voice for Peace ist eine großartige Gruppe. Sie organisiert Proteste, Briefkampagnen, Spendenaktionen. Aber sie ist weder eine Organisation, die sich um das jüdische Leben als Ganzes kümmert, noch eine Gewerkschaft, die explizit für ökonomische Transformation kämpft. In Sachen kultureller Organisation kommen heute am ehesten die Democratic Socialists of America dem Bund nahe. Sie haben eine Fußballliga, Vorlesungsreihen, Angebote für Kinder, politische Kampagnen.

Sie schrieben kürzlich in einem Artikel, dass der neue Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, das Erbe des Jüdischen Arbeiterbundes fortführe. Inwiefern?

Die Geschichten der New Yorker Linken und des jiddischen Sozialismus sind eng verwoben. Von Zeitungen wie Forverts über die Gewerkschaft der Näherinnen bis zur Sozialistischen Partei: Überall waren Bundist*innen aktiv – als Teil eines migrantischen, radikalen Proletariats. Ich sehe die Verbindung zu Zohran darin, dass er eine ähnliche Basis hat. Working-Class-Einwanderer*innen waren der Motor seines Wahlkampfes. Zohran spricht zu diesen Communitys. Und gleichzeitig spricht er die Sprache eines universalistischen Sozialismus.

Mamdani ist seit dem 1. Januar im Amt. Spürt man schon Unterschiede?

Er ist auf jeden Fall der erste Bürgermeister in meinem Leben, der so richtig mit den Menschen kommuniziert. Er erklärt die sozialen Dienste der Stadt, macht Regierungsgebäude für die Öffentlichkeit zugänglich. Im direkten Kontakt mit den Bürger*innen ist er brillant.

Als Zohran Mamdani 2020 für das Parlament des Bundesstaats New York kandidierte, habe ich die Kunst für die Wahlkampf-Sticker gemacht

Einen größeren Erfolg konnte er schon vermelden: In New York sollen alle Kinder Anspruch auf kostenlose Betreuung haben. Wie sieht es mit anderen Wahlkampfversprechen aus?

Viele Befugnisse liegen leider nicht bei der Stadt, sondern beim Bundesstaat New York. Kostenlosen Busverkehr etwa kann der Bürgermeister nicht einfach alleine einführen. Wir stehen vor der harten Herausforderung, die Gouverneurin Kathy Hochul dazu zu bringen, die Steuern für Reiche zu erhöhen, denn nur so lassen sich die Versprechen erfüllen.

Sie kennen Zohran Mamdani seit vielen Jahren. Wie kam der Kontakt zustande?

Ich bin wie er Mitglied der Democratic Socialists of America (DSA). Und wenn sich DSA-Mitglieder für politische Ämter bewerben, versuche ich in der Regel zu helfen. Als Zohran 2020 für das Parlament des Bundesstaats New York kandidierte, habe ich die Kunst für die Sticker gemacht, die das Wahlkampfteam verteilt hat. So haben wir uns kennengelernt.

Hat er Sie als Politiker direkt überzeugt?

Ich erinnere mich genau an den Moment, als ich dachte: Dieser Mann ist ein Ausnahmetalent. Das war 2021, als die New Yorker Taxifahrer*innen gegen die irrsinnig teuren Fahrlizenzen protestierten, für die sich die meisten hoch verschulden mussten. Zohran schloss sich dem Protestcamp vor dem Rathaus an und trat mit den Fahrer*innen in einen zweiwöchigen Hungerstreik. Er sprach mit einer Leidenschaft und Wut, die ich sehr selten in der Politik erlebe. Dass die Taxifahrer*innen am Ende einen Schuldenerlass erreichten, ist auch zu großen Teilen ihm zu verdanken

Sie sind seit Jahren politisch aktiv, waren 2011 Teil von Occupy Wall Street und haben einige Wahlkämpfe unterstützt. Wie hat sich die New Yorker Linke über die Zeit verändert?

Als ich vor acht Jahren den DSA beitrat, hatten wir nicht einmal Transparente und Schilder, ich habe meine Bettlaken und Pappkartons bemalt. Es gab in der Organisation Diskussionen, ob man sich überhaupt in die parlamentarische Politik einmischen sollte. 2019 zog dann mit Julia Salazar eine erste Sozialistin in den Senat von New York ein. Sie brachte gleich ein neues Gesetz auf den Weg, das Mieter*innen vor der Verdrängung schützt. Im Lauf der Jahre kamen weitere sozialistische Abgeordnete dazu. Wir haben mit viel Disziplin eine politische Maschine aufgebaut.

Mandamis Stärke ist, dass er mit trans Frauen wie mit konservativen bangladeschischen Männern sprechen kann, ohne sich zu verbiegen oder anzubiedern

Sie betonen den Begriff „Disziplin“.

Disziplin ist alles. Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass es für die Linke selbstmörderisch ist, nicht zu versuchen, in Regierungsverantwortung zu kommen. Ohne Macht werden wir überrollt. Und um an die Macht zu gelangen, braucht es Strategien.

Mamdani hat als Bürgermeister Verantwortung für verschiedene Bevölkerungsgruppen und muss konträre Interessen irgendwie zusammenbringen. Kann er das?

Ich habe im Wahlkampf erlebt, mit welchem Selbstbewusstsein er in verschiedenen Räumen navigiert, sei es im Gespräch mit trans Frauen oder mit konservativen bangladeschischen Männern. Eine seiner Stärken ist, dass er mit allen sprechen kann, ohne sich zu verbiegen oder anzubiedern.

Bereiten Sie sich auch auf Enttäuschung vor?

Zohran hat bereits Dinge getan, die ich für falsch halte: etwa gedroht, die Grundsteuer für Hausbesitzer zu erhöhen, sollte es keine neue Reichensteuer geben. In Crown Heights und anderen Stadtteilen, in denen es viele Schwarze Hausbesitzer*innen gibt, hat das sofort für negative Reaktionen gesorgt.

Sie verdienen Ihr Geld vor allem mit Kunst. Was erhoffen Sie sich von Mamdani für die Kulturszene?

Das größte Problem ist, dass sich Künstler*innen New York nicht mehr leisten können. Insofern wäre eine Mietpreisbremse, wie er sie vorhat, schon sehr hilfreich. Gut wäre, wenn auch die Gewerbemieten stabilisiert würden. Sonst gehen nämlich immer mehr Kunsträume verloren. Mir macht es Hoffnung, dass Zohran aus der Welt der Künste kommt. Seine Mutter ist eine berühmte Regisseurin, seine Frau eine wunderbare Illustratorin, er selbst ist auch Musiker. Im Wahlkampf hat er immer wieder Kunstschaffende engagiert. Das zeigt, dass ihm das Thema am Herzen liegt.

Molly Crabapple, 42, ist Künstlerin und Publizistin. Sie lebt in ihrer Geburtsstadt New York. Crabapple hat die Bücher Drawing Blood und Brothers of the Gun: A Memoir of the Syrian War (zusammen mit Marwan Hisham) veröffentlicht und unter anderem für die New York Times, die New York Review of Books, den New Yorker, den Rolling Stone sowie den Guardian gearbeitet. Preisgekrönte Animationsfilme gehören ebenso zu ihrem Werk wie Malerei, die Teil der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art ist, oder Illustrationen in Comics und ihr nun drittes Buch Here Where We Live Is Our Country. The Story of the Jewish Bund, erschienen bei Penguin Random House im April 2026.

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