Mithu Sanyal: „Ich weiß nicht, ob Beziehungen einen maximal glücklich machen müssen“

Dieser Artikel ist Teil unseres Schwerpunkts „Es ist kompliziert“ und stammt aus unserem Ressort X.

Mithu Sanyal, 54, ist Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin. In ihren
Sachbüchern und Romanen beschäftigt sie sich mit Fragen der Identität,
des Geschlechts, des Rassismus und Kolonialismus. In Essays erforscht
sie seit Jahren die politische Seite der Liebe.

DIE ZEIT: Frau Sanyal, „es ist kompliziert“ ist ein Beziehungsstatus, mit dem sich viele lange, zumindest auf Facebook, identifizieren konnten. Man wollte sagen: Da ist eine Verbindung, aber richtig in Worte fassen, konnte man sie nicht. Ist es in den letzten Jahren komplizierter oder weniger kompliziert geworden? 

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