In Kolumbien ist gleich nach dem Start ein Militärflugzeug abgestürzt. Dabei sollen mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 80 worden sein. Die Ursache des Unglücks ist noch unklar.
In Kolumbien ist kurz nach dem Start ein Militärflugzeug abgestürzt. Dabei sind nach Angaben der Armee mindestens 34 Menschen gestorben, mehr als 80 Menschen wurden demnach verletzt. Laut Armee waren 114 Soldaten und elf Besatzungsmitglieder an Bord des Flugzeugs. Das Schicksal einiger Menschen an Bord ist derzeit noch unklar, ebenso die Unglücksursache.
Verteidigungsminister Pedro Sánchez teilte in „tiefer Trauer“ mit, dass die Transportmaschine vom Typ Herkules im Süden des Landes verunglückt sei. Sie stürzte demnach kurz nach dem Start in Puerto Leguízamo nahe der Grenze zu Ecuador ab. In der Grenzregion kämpfen die kolumbianische und die ecuadorianische Armee gegen Drogenkartelle und Milizen.
„Zutiefst schmerzliches Ereignis“
Auf Bildern und Aufnahmen war ein brennender Flugzeugrumpf zu sehen. Militäreinheiten seien bereits vor Ort, schrieb Sanchez. Er sprach von einem „zutiefst schmerzlichen Ereignis“ für Kolumbien.
Auch Anwohner und Sicherheitskräfte hätten sich umgehend auf den Weg gemacht, um Verletzte zu versorgen, berichtete der Radiosender Bluradio.
In Bolivien war Ende Februar ebenfalls ein Hercules-Transportflugzeug abgestürzt. Mindestens 24 Menschen kamen dabei ums Leben.
Source: tagesschau.de