Mark Zuckerberg kauft Insel: Florida, wir kommen!

Mark Zuckerberg hat eine neue Adresse. Der Facebook-Gründer hat amerikanischen Medien zufolge zusammen mit seiner Frau Priscilla Chan für schlappe 170 Millionen Dollar eine Villa auf einer Privatinsel vor Miami gekauft. Das ist ein neuer Höchstpreis in der Gegend. Besonders originell war Zuckerberg bei der Wahl seines neuen Heims indes nicht.

Vor ihm haben unter anderem schon die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin Häuser in Miami erworben, ebenfalls für hohe Millionenbeträge. Immobilienmakler berichten auch von vielen Start-up-Gründern, die gerade auf der Suche sind. Und Jeff Bezos, der Amazon-Gründer, hat sich schon vor einiger Zeit auf demselben Eiland niedergelassen, das nun auch Zuckerberg bewohnen will.

Es gibt einen sehr prosaischen Grund dafür, dass die Tech-Strategen aus dem Silicon Valley in großer Zahl an die Ostküste strömen, aus dem Bundesstaat Kalifornien quer durch die USA nach Florida ziehen, wo der Himmel oft genauso sonnig ist wie im Westen. Alle Kalifornier, die ein Vermögen von einer Milliarde Dollar oder mehr ihr Eigen nennen, sollen darauf künftig eine einmalige Abgabe von fünf Prozent zahlen.

In Zuckerbergs Fall wären das nach aktuellen Schätzungen mehr als vier Milliarden Dollar. Dagegen war die Villa auf der Insel der Reichen, die ihm diese Zahlung an den kalifornischen Fiskus ersparen könnte, geradezu ein Schnäppchen. Ob die Milliardärssteuer wirklich kommt, entscheiden die Wähler in Kalifornien zwar erst im November. Aber wer es sich leisten kann, sorgt vor.

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