„Mädchen können kein Fußball spielen“: Ein leerer Stuhl im Mittelkreis

Die Geschichte einer gelungenen Emanzipation ist immer eine
gute Geschichte, hat die Filmkuratorin
Erika
Gregor
einmal gesagt. Dieser Satz lässt sich nicht nur feministisch,
sondern auch dramaturgisch verstehen. Wo Hindernisse überwunden werden müssen, ein Kampf gegen Marginalisierung erfolgreich zu Ende geht, bietet sich für den Film ein Stoff, aus dem er emotionale Kraft ziehen kann.

Als
Geschichte des deutschen Frauenfußballs steuert die
eineinhalbstündige ARD-Dokumentation Mädchen können kein Fußball spielen nach der Hälfte auf ihren Höhepunkt
zu: das erste Länderspiel des westdeutschen Frauen-Nationalteams am 10.
November 1982.

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