Ludwig-Erhard-Gipfel: Mann hoch Bord?

Von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer geht etwas Katholisch-Barockes aus: Er macht gerne bella figura auf der Bühne der Welt. Doch das will ihm seit Kurzem nicht mehr so recht gelingen. Denn er muss den Vorwurf abwehren, sein politisches Amt auf ungute Weise mit dem wirtschaftlichen Eigeninteresse seiner Weimer Media Group vermischt zu haben. Aus deren operativem Geschäft hat er sich zwar mit dem Eintritt in die Bundesregierung „handelsregisterfest“, wie er sagt, zurückgezogen, doch hält er nach wie vor 50 Prozent Anteile an der Verlagsgruppe. Die anderen 50 Prozent liegen bei seiner Frau, die auch die Geschäfte führt.

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