Bereits Anfang Februar hatte es in der Region einen ähnlichen Vorfall gegeben. Damals schoss die Grenzschutzbehörde mit einem vom Militär bereitgestellten Lasersystem auf ein Flugobjekt, das zunächst für eine Drohne mutmaßlicher mexikanischer Drogenkartelle gehalten wurde. Medienberichten zufolge stellte sich aber heraus, dass es sich um einen Partyballon handelte. In beiden Fällen wurde der Zugang zum Luftraum zeitweise eingeschränkt.
Laut der Mitteilung arbeiten die Behörden auf Anweisung von Präsident Donald Trump „in beispielloser Weise“ zusammen, um Drohnenbedrohungen an der Grenze zu Mexiko abzuwehren. Sie arbeiteten „an einer verstärkten Zusammenarbeit und Kommunikation, um solche Vorfälle künftig zu verhindern“.
Mehrere demokratische Abgeordnete erklärten auf der Plattform X, sie seien fassungslos angesichts der Nachricht, dass das Verteidigungsministerium eine Drohne der Grenzschutzbehörde mit einem Hochenergie-System zur Drohnenabwehr abgeschossen habe.
Sie warfen dem Weißen Haus vor, einen überparteilichen Gesetzentwurf zur besseren Ausbildung der Drohnenabwehrkräfte sowie zur engeren Abstimmung zwischen Pentagon, Heimatschutzministerium und Luftfahrtbehörde umgangen zu haben. Der Vorfall sei „das Ergebnis dieser Inkompetenz“.
Source: faz.net