Lithiumförderung in dieser Altmark: Die Zukunft ist unterirdisch

Dicht an dicht stehen Windräder auf den Anhöhen der Altmark, wie kleine Wälder aus weißem Stahl. Dazwischen, auf den Feldern im Flachland, sind hin und wieder Rohre zu entdecken, sie führen in den Boden, aus dessen Tiefen sie Erdgas zu einer Sammelstelle leiten. Doch der Teil des Gases, der wirtschaftlich förderfähig ist, geht zur Neige. Aber vielleicht können ja nicht nur die Windräder, vielleicht kann auch der Boden einen Beitrag zur Energiewende leisten? Die Rohstoffe dafür kommen bislang meist von weit her.

Geht es nach den Plänen von Politikern und Industrie, soll sich das ändern und hier, im Süden von Salzwedel, ab 2030 nicht nur Wind geerntet werden. Auch für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien ist die Altmark interessant. Unter ihr soll sich eines der größten Lithiumvorkommen der Welt befinden. Bei dessen Ausbeutung würde die Region allerdings nicht nur Traditionen aufwecken – sondern auch die Geister früherer Umweltverschmutzungen.

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