Lieferketten in Gefahr: Warum am Chipmarkt dieser Teufel los ist

Der Unternehmer Sasan Tabib übernachtet seit einer Woche am Arbeitsplatz. Im Bürogebäude seiner Firma Chip1 in Neu-Isenburg befindet sich für stressige Situationen ein Schlafzimmer. Tabib handelt mit Chips, wie sie in Autoteile, Waschmaschinen, Herde, Mikrowellen, medizinische Apparate und unzählige andere alltägliche oder spezielle Elektrogeräte eingebaut werden. „Aktuell sucht jeder“, sagt Tabib, sodass die Preise stark in die Höhe geschossen sind. Besonders Autozulieferer versuchen akut, ihren Bedarf an Standardchips auf diesem alternativen Weg zu decken, seit der marktbeherrschende Chiphersteller Nexperia wegen eines Konflikts zwischen der niederländischen und der chinesischen Regierung seine Lieferungen weitgehend gestoppt hat.

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