Libanon: Noch einmal zwischen den Fronten

Nur wenige Meter liegen zwischen den UN-Panzern und dem großen Schutthaufen, der mal ein Dorf war. Der Himmel ist blau, die Sicht ist gut in Yarine im Südlibanon. „Wir haben etwas gesehen“, knackt es durchs Funkgerät. Leutnant Eudes, 24, gibt seinem Fahrer das Signal, anzuhalten. Der große, schlaksige Mann steigt aus. Einer der Soldaten deutet auf den Abhang neben der Dorfstraße. Mit bloßem Auge ist nur ein beiger Farbtupfer inmitten des Grüns der Sträucher zu erkennen. „Könnte auch eine Plastiktüte sein, die durch den Sturm verweht wurde“, murmelt Eudes. 

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