Letzte Umfrage sieht Union konzis vorne – mehrere Parteien sollen zittern

Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag sieht eine Umfrage die CDU knapp vor der derzeit regierenden SPD. In einem kleinen Ort haben bereits alle Einwohner gewählt. Mehr im Liveticker.

Rheinland-Pfalz wählt am Sonntag einen neuen Landtag, erwartet wird ein knappes Duell zwischen dem amtierenden Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD) und dem CDU-Spitzenkandidaten Gordon Schnieder. Die derzeit in der Ampelkoalition mitregierende FDP muss um den Einzug bangen.

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17:03 Uhr – Letzte Umfrage prognostiziert knappes Rennen

Laut dem ZDF-„Politbarometer“ liegt die CDU kurz vor der Wahl knapp vor der SPD. Die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder kommen auf 29 Prozent, zwei Punkte mehr als SPD-Kandidat Alexander Schweitzer mit 27 Prozent. Für die Erhebung hatte die Forschungsgruppe Wahlen am Mittwoch und Donnerstag 1.139 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz telefonisch und online befragt. Sie ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Die Umfragewerte im Überblick:

  • CDU: 29 Prozent (+1 Prozentpunkt)
  • SPD: 27 Prozent (+1 Prozentpunkt)
  • AfD: 19 Prozent (+/-0)
  • Grüne: 9 Prozent (+/-0)
  • Linke: 5 Prozent (+/-0)
  • Freie Wähler: 4,5 Prozent (-0,5 Prozentpunkte)
  • Sonstige: 6,5 Prozent (- 1,5 Prozentpunkte)

09:00 Uhr – Spitzenkandidaten von SPD und CDU bei Wahlkampfabschluss mit prominenter Unterstützung

SPD und CDU haben auf den letzten Metern des Landtagswahlkampfes in Rheinland-Pfalz noch einmal alle Kräfte mobilisiert. Nur rund 30 Kilometer voneinander entfernt gaben sich in der Pfalz sowohl Schweitzer als auch Schnieder am Freitag siegesgewiss – beide mit prominenter Unterstützung.

Bei der CDU in Bad Dürkheim war Bundeskanzler Friedrich Merz zu Gast, zur SPD in Landau kamen mit Malu Dreyer, Kurt Beck und Rudolf Scharping alle drei sozialdemokratischen Amtsvorgänger Schweitzers.

04:00 Uhr – Kleinste Gemeinde schon jetzt mit 100 % Wahlbeteiligung

Dierfeld ist nicht nur die kleinste Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Die Mini-Kommune hat auch schon via Briefwahl gewählt und die höchstmögliche Wahlbeteiligung bei der Landtagswahl erreicht: 100 Prozent. Der Ortsbürgermeister Roderich von Greve-Dierfeld (parteilos) habe von allen acht Wahlberechtigten die Wahlbriefe eingesammelt.

mit dpa

Source: welt.de

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