Wadephul hatte zuvor bereits politische Gespräche in Jordanien geführt, geplant ist auch ein Besuch in Libanon. „Mit der Überwindung der Assad-Diktatur sind die Menschen in Syrien in eine neue Zeit aufgebrochen. Wir wollen sie jetzt dabei unterstützen, die Zukunft ihres Landes selbst in die Hand zu nehmen“, erklärte Wadephul.
Beim Besuch in einem vom Bürgerkrieg schwer getroffenen Vorort dämpfte Wadephul Erwartungen an rasche, umfangreichen Rückführungen von syrischen Geflüchteten in ihr Heimatland. „Kurzfristig können sie nicht zurückkehren“, sagte der CDU-Politiker in Harasta. „Hier können wirklich kaum Menschen richtig würdig leben.“
Von Interimspräsident Ahmed al-Scharaa und Außenminister Asaad al-Schaibani getroffen verlangte Wadephul, die syrische Regierung müsse den Menschen „ein Leben in Würde und Sicherheit“ garantieren. Nötig sei die Einbeziehung aller Bürger unabhängig von Geschlecht, religiöser, ethnischer oder gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Deutschland strebe freundliche Beziehungen mit dem Land an, betonte der CDU-Politiker. Die Reise war aus Sicherheitsgründen zunächst geheim gehalten worden.
Wadephul hatte vor seinem Besuch in Syrien bereits politische Gespräche in Jordanien geführt, geplant ist auch ein Besuch in Libanon. „Mit der Überwindung der Assad-Diktatur sind die Menschen in Syrien in eine neue Zeit aufgebrochen. Wir wollen sie jetzt dabei unterstützen, die Zukunft ihres Landes selbst in die Hand zu nehmen“, erklärte Wadephul.
Source: faz.net