Krieg in Gaza: Israelische Armee kündigt zehnstündige humanitäre Pause an



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Israels Militär soll mehrmals Mitarbeiterwohnheim der WHO im Gazastreifen angegriffen haben

Im Gazastreifen ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Wohnheim für Mitarbeitende in Deir al-Balah dreimal angegriffen worden. Auch die Hauptlagerhalle der WHO sei attackiert worden, teilte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus auf X mit. Das israelische Militär ist demnach auf das Gelände vorgedrungen.

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Zwei WHO-Mitarbeiter und zwei Angehörige seien festgenommen worden. Drei seien später freigelassen worden, aber ein Mitarbeiter befinde sich noch in Gewahrsam. Tedros fordert die sofortige Freilassung sowie Schutz für alle WHO-Mitarbeiter. Israel äußerte sich bisher nicht zu den Vorwürfen. Israelische Panzer rückten heute erstmals in die südlichen und östlichen Bezirke von Deir al-Balah vor.

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Huthis feuern mehrere Raketen auf israelischen Flughafen ab

Die jemenitische Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben den Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv mehrfach mit Raketen angegriffen. Innerhalb weniger Stunden seinen zwei Raketen, darunter eine Hyperschallrakete, eingesetzt worden, teilte der Armeesprecher der Huthi-Miliz mit. Stunden zuvor hatte er von einem ersten Angriff auf den Flughafen gesprochen. Die israelische Luftverteidigung sprach ebenfalls von einer vom Jemen aus abgefeuerten Raketen, die abgefangen worden sei.

Auch die zweite Rakete wurde demnach abgewehrt. Die israelischen Streitkräfte wiederum hatten gestern nach eigener Darstellung Stellungen der Huthis im Jemen angegriffen. Im Hafen von Hudaida sei militärische Technik, darunter Pionierfahrzeuge, Treibstoffbehälter und vom Iran gelieferte Waffen, angegriffen worden. Verteidigungsminister Israel Katz drohte der vom Iran unterstützten Miliz weitere Angriffe an. 

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EU-Außenbeauftragte Kallas verurteilt israelische Angriffe auf Hilfszentren in Gaza

Als "nicht zu rechtfertigen" hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas die jüngsten Angriffe der israelischen Armee (IDF) im Gazastreifen kritisiert. "Die IDF muss aufhören, Menschen an Verteilzentren zu töten", schrieb Kallas auf X. Den israelischen Außenminister Gideon Sa’ar habe sie ermahnt, die EU – wie Mitte Juli vereinbart – Hilfsgüter an die Bevölkerung in Gaza liefern zu lassen.

"Wenn Israel sich nicht an seine Zusagen hält, bleiben alle Optionen auf dem Tisch", schrieb Kallas. Mehrere EU-Länder hatten die EU-Kommission aufgefordert, das bestehende Assoziierungsabkommen mit Israel zu überprüfen. Theoretisch wäre es möglich, das Abkommen einzuschränken oder auszusetzen. Dafür gibt es bislang aber keine Mehrheit unter den EU-Ländern.

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Israel soll mehr als 1.000 nach Nahrungshilfe suchende Menschen getötet haben

Das israelische Militär hat den Vereinten Nationen zufolge in der Nähe von Verteilzentren für Nahrungshilfe der Gaza Humanitarian Foundation, einer von den USA unterstützten Stiftung, seit Ende Mai 766 Menschen getötet. Das sagte Thameen al-Kheetan, ein Sprecher des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, der Nachrichtenagentur AFP.

Weitere 288 Menschen hätten israelische Soldaten in der Nähe von Hilfskonvois der UN oder weiterer Organisationen getötet.

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Mehr als 100 Hilfsorganisationen warnen vor Massenhungersnot im Gazastreifen

Eine große Zahl an Hilfsorganisationen wertet die Lage im Gazastreifen als verheerend. In einer von mehr 111 Organisationen unterzeichneten Erklärung hieß es, dass "unsere Kollegen und die Menschen, denen wir helfen, dahinsiechen". Die Hilfsgruppen warnten vor einer Massenhungersnot.

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Zu den Unterzeichnern gehören auch Ärzte ohne Grenzen (MSF), Save the Children und Oxfam. Die Organisationen forderten sofortige Verhandlungen über eine Waffenruhe, die Öffnung aller Grenzübergänge und den ungehinderten Fluss von Hilfsgütern durch von den Vereinten Nationen kontrollierte Strukturen.

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Wadephul kritisiert das Vorgehen der israelischen Regierung

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat seine veränderte Haltung zur israelischen Kriegsführung im Gazastreifen mit einem Verweis auf veränderte Rahmenbedingungen verteidigt. "Es liegt an den sich ändernden Umständen, auf die wir reagieren müssen“, sagte Wadephul. Er sprach von einem "Paradigmenwechsel“ in der israelischen Gazapolitik, insbesondere durch die humanitäre Blockade. Zwar habe es inzwischen Reaktionen Israels gegeben, diese reichten aber nicht aus.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Israels Botschafter wirft SPD "Verrat an den Geiseln" vor

Der israelische Botschafter Ron Prosor hat Forderungen aus der SPD nach einer deutschen Unterstützung des Appells von 28 Staaten für ein Ende des Gazakriegs kritisiert. "Die Hamas verfolgt auch die Diskussion in Deutschland sehr genau. Ausgerechnet jetzt eine deutsche Beteiligung an Initiativen gegen Israel wie das Statement der 28 Staaten zu fordern, ist unverantwortlich", sagte Prosor. Damit werde der Hamas signalisiert, dass es sich lohnt, die Verhandlungen in die Länge zu ziehen. 

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Den Wortführern müsse klar sein, dass sie damit einen Waffenstillstand unwahrscheinlicher machten, sagte Prosor. "Israel wird weder bei der Freilassung der Geiseln noch bei der Sicherheit seiner Bürger Kompromisse eingehen. Diese Punkte sind nicht verhandelbar – auch Druck von außen ändert daran nichts."

Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisierte die Position der SPD als "in ihrer Einseitigkeit verstörend". Mit den "einseitigen Schuldzuweisungen an Israel" werde die Realität im Nahen Osten ignoriert und die Hamas von "jeglicher Verantwortung für das Leid der Palästinenser" befreit, sagte Zentralratspräsident Josef Schuster.

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Merz und Macron fordern Israel zu sofortigem Waffenstillstand auf 

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron haben die israelische Regierung nach Angaben von Regierungssprecher Stefan Kornelius dazu aufgerufen, umgehend die humanitäre Versorgung der palästinensischen Zivilbevölkerung sicherzustellen. Außerdem forderten sie, "einen Waffenstillstand sofort einzuleiten". Beide hätten bei ihrem Gespräch in Berlin ihre tiefe Besorgnis über die Situation im Gazastreifen zum Ausdruck gebracht. 

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Hamas reicht Antwort auf Israels Vorschlag zu Waffenruhe ein

Die Hamas hat eigenen Angaben zufolge auf einen Vorschlag Israels für eine Waffenruhe im Gazastreifen reagiert. "Die Hamas hat soeben den Vermittlern ihre Antwort und die der palästinensischen Fraktionen auf den Vorschlag einer Waffenruhe übermittelt", teilte die Palästinenserorganisation mit.

Wie aus mit den laufenden Gesprächen in Doha vertrauten palästinensischen Kreisen verlautete, enthielt die Antwort der Hamas unter anderem Änderungsvorschläge zu Klauseln über die Lieferung von Hilfsgütern und Karten der Gebiete, aus denen sich die israelische Armee zurückziehen soll.

Vertreter Israels und der Hamas im Gazastreifen führen in Doha unter Vermittlung Katars, Ägyptens und der USA indirekte Gespräche, um eine Einigung zu erzielen, die zu einer Waffenruhe und der Freilassung der israelischen Geiseln führt. 

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UNRWA-Chef: "Menschen in Gaza sind weder tot noch lebendig"

Der Chef des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten, Philippe Lazzarini, hat die humanitären Bedingungen in Gaza deutlich kritisiert. "Die Menschen in Gaza sind weder tot noch lebendig", schrieb er auf X, "sie sind wandelnde Leichen."

Mehr als 100 Menschen, darunter überwiegend Kinder, seien Berichten zufolge bereits an Hunger gestorben. Jedes fünfte Kind sei unterernährt. Die Familien, die die Kliniken der UNRWA erreichen, hätten durch den Hunger weder die Energie noch die Nahrung oder die Mittel, um den medizinischen Ratschlägen zu folgen.

Die Gesundheitshelfer der UNRWA würden während ihrer Arbeit zunehmend ohnmächtig vor Hunger, das System stehe kurz vor dem Kollaps.

Lazzarini schrieb weiter, die UNRWA habe in Jordanien und Ägypten Lebensmittel und medizinische Hilfsgüter im Wert von 6.000 beladenen Lastwagen. Er forderte, dass die humanitären Hilfen uneingeschränkt und ununterbrochen nach Gaza gebracht werden.

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=K3oIGHRquKY","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Mehr als 100 Menschen in Gaza schon an Hunger gestorben","description":"Eine große Zahl an globalen Hilfsorganisationen wertet die Lage im Gazastreifen als verheerend. 111 Organisationen warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor einer Massenhungersnot. Über hundert Menschen sind in den letzten Wochen laut lokalen Gesundheitsbehörden in Gaza verhungert.nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2025-06/krieg-gaza-israel-liveblog&utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennhttps://www.zeit.de/politik/ausland/2025-07/humanitaere-helfer-gazastreifen-ngo-aerzte-krankenhaeuser-krisennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: AFP/Getty Images nnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#gaza #israel #zeitonline","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/K3oIGHRquKY/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=K3oIGHRquKY"}],"created_at":1753366582,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eo4MvsKX5r4M31chT55o","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000068824036","updated_at":1753368798,"updated_by":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_id":"6239bd93f5c24ea8b7494142","user_locale":"en","version":1424},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"bo4PYtPy3K5b4jmCSN76","text":"

Frankreich will Palästina als Staat anerkennen

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat eine Anerkennung Palästinas als Staat angekündigt. Sein Land werde diesen Schritt "als erste westliche Großmacht" gehen, schrieb er auf sozialen Medien.

Lesen Sie hier alle Einzelheiten:

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Hamas bekräftigt nach Witkoff-Aussage Bereitschaft zu Verhandlungen

Die islamistische Terrororganisation Hamas hat sich "überrascht" über die Äußerungen des US-Beauftragten für den Nahen Osten, Steve Witkoff, gezeigt, wonach die Hamas kein Interesse an einem Waffenstillstand im Gazastreifen habe. In einer Stellungnahme bekräftigte die Hamas ihr "Interesse an einer Fortsetzung der Verhandlungen" mit dem Ziel, "Hindernisse zu überwinden" und ein Abkommen für einen dauerhaften Waffenstillstand zu erreichen.

Witkoff hatte zuvor angekündigt, die US-Delegation von den Gesprächen über eine Waffenruhe im Gazastreifen abzuziehen. Die jüngste Reaktion der Hamas habe gezeigt, "dass sie nicht gewillt ist, einen Waffenstillstand im Gazastreifen zu erreichen“, schrieb Witkoff auf X. 

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Die Ereignisse der Nacht im Überblick

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat angekündigt, Palästina als eigenen Staat anzuerkennen. Israel und die USA kritisieren den Schritt, die Palästinenser bezeichnen ihn hingegen als "Bekenntnis zum Völkerrecht". Die US-Delegation hat derweil Waffenruhegespräche in Katar verlassen, weil die Hamas "nicht verhandlungswillig" sei – die Terrororganisation hat daraufhin allerdings bekannt gegeben, für Gespräche weiterhin zur Verfügung zu stehen.

Hier lesen Sie die wichtigsten Entwicklungen der Nacht:

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Wadephul sieht Anerkennung Palästinas als Staat verfrüht

Die Bundesregierung will Palästina anders als Frankreich derzeit nicht als eigenen Staat anerkennen. Außenminister Johann Wadephul bekräftigte Deutschlands Position bezüglich einer Zweistaatenlösung. Dem ARD-Hauptstadtstudio sagte der CDU-Politiker, die förmliche Anerkennung Palästinas solle es erst am Ende eines Prozesses geben, in dem sich auch Israel und Palästina gegenseitig anerkennen. 

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Einen Konflikt mit der französischen Regierung sieht der Außenminister dadurch nicht. Man habe nur in dieser einen Frage der Verfahrensweise einen Unterschied, sagte Wadephul. Das sei "wirklich nicht problematisch“. Dringend sei jetzt aber vor allem, die dramatische Lage in Gaza zu verbessern, da seien sich Deutschland, Frankreich und weitere europäische Partner einig. Die Bundesregierung wolle ihren Druck auf die israelische Regierung erhöhen. Der CDU-Politiker deutete an, dass die Europäische Union auch das Assoziierungsabkommen mit Israel infrage stellen könnte. 

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Großbritannien, Frankreich und Deutschland rufen Israel zu Ende von Blockade der Hilfslieferungen auf

Die Regierungen von Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben Israel zur Aufhebung aller Beschränkungen für humanitäre Hilfslieferungen in den Gazastreifen aufgerufen. "Die humanitäre Katastrophe, die wir derzeit im Gazastreifen beobachten, muss jetzt enden", schrieben Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer in einer gemeinsamen Mitteilung.

Zudem riefen sie zu einem sofortigen Waffenstillstand in dem Palästinensergebiet und zur "bedingungslosen" Freilassung aller Geiseln auf, die die Terrororganisation Hamas festhält. 

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Ärzte ohne Grenzen wirft Israel Aushungern der Bevölkerung vor

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat Israel vorgeworfen, die Bevölkerung im Gazastreifen "vorsätzlich auszuhungern". Sie warnte in dem Gebiet vor Mangelernährung. "Der gezielte Einsatz von Hunger als Waffe durch die israelischen Behörden in Gaza hat ein beispielloses Ausmaß erreicht", kritisierte die Organisation.

Untersuchungen in Einrichtungen der Organisation in den vergangenen Wochen hätten ergeben, dass ein Viertel der Kinder im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren sowie ein Viertel der behandelten schwangeren und stillenden Frauen unterernährt seien. Im Krankenhaus von Ärzte ohne Grenzen in der Stadt Gaza habe sich die Zahl der wegen Mangelernährung behandelten Menschen seit Mitte Mai vervierfacht, teilte die Organisation mit. Neben den Patienten kämpfe auch das medizinische Personal um sein Überleben.

Die Organisation forderte, die israelischen Behörden müssten "dringend die Einfuhr von Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Hilfsgütern nach Gaza in ausreichendem Umfang zulassen".

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Israel fängt nach eigenen Angaben Rakete aus dem Jemen ab

Das israelische Militär gibt an, eine Rakete aus dem Jemen abgewehrt zu haben. Im Süden Israels sowie im Westjordanland habe es am Abend Sirenenalarm gegeben. Das israelische Militär habe kurz darauf Entwarnung gegeben. Das israelische Luftabwehrsystem habe die Rakete erfolgreich abgefangen. Zu möglichen Schäden durch herabstürzende Teile gab es zunächst keine Informationen. 

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Palästinensische Autonomiebehörde meldet zwei Tote in Westjordanland 

Im Westjordanland haben israelische Streitkräfte palästinensischen Angaben zufolge am Freitag zwei Menschen getötet. Im Gebiet von Hebron im Süden sei ein Mensch "in der Nähe von Beit Fajjar von israelischen Besatzungstruppen getötet" worden, teilte die Palästinensische Autonomiebehörde mit. Seine Leiche werde von den Israelis einbehalten.

Die israelische Armee teilte unterdessen mit, ein "Terrorist" habe versucht, mit einem Messer die nahe gelegene israelische Siedlung Migdal Os anzugreifen, und sei von einem Sicherheitsbeamten erschossen worden. Es werde geprüft, ob es sich dabei um denselben Vorfall handelt.

Der Palästinensischen Autonomiebehörde zufolge wurde ebenfalls im Gebiet von Hebron ein 19-Jähriger von der israelischen Armee erschossen. Von israelischer Seite gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

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Großbritannien will schwer kranke Kinder aus Gaza behandeln 

Die britische Regierung will schwer kranke Kinder aus dem Gazastreifen im Vereinigten Königreich behandeln lassen. Angesichts der "humanitären Katastrophe" verstärke Großbritannien die Bemühungen, Kinder aus Gaza zu holen, die dringend medizinische Hilfe benötigen, sagte Premierminister Keir Starmer in einem auf der Plattform X verbreiteten Video. Die Lage für die Bevölkerung dort sei "absolut erschreckend". Weitere Details zu dem Plan nannte Starmer nicht. 
Der Premier kündigte zudem an, in Zusammenarbeit mit Jordanien britische Hilfslieferungen aus der Luft über dem Gazastreifen abwerfen zu wollen. Daran werde mit Hochdruck gearbeitet. 

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The appalling scenes in Gaza are unrelenting.

The UK will pull every lever we have to get food and lifesaving support to Palestinians, and we will evacuate children who need urgent medical assistance.

This humanitarian catastrophe must end. pic.twitter.com/eNg7E5ABme

— Keir Starmer (@Keir_Starmer) July 25, 2025

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Österreich nennt humanitäre Lage im Gazastreifen nicht mehr hinnehmbar

Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat sich besorgt angesichts der humanitären Lage im Gazastreifen gezeigt. Österreich stehe an der Seite Israels und verstehe den Kampf des jüdischen Staates "gegen die existenziellen Bedrohungen von außen", sagte Meinl-Reisinger der Welt am Sonntag. Gleichzeitig betonte sie: "Wir müssen als Freunde Israels der Regierung in Jerusalem jetzt auch sagen: Wir können die humanitäre Lage in Gaza so nicht mehr hinnehmen.“ Deshalb habe Österreich auch den Appell der 28 Staaten für ein sofortiges Ende des Krieges im Gazastreifen unterzeichnet.

Das humanitäre Völkerrecht in Gaza müsse uneingeschränkt eingehalten werden, sagte Österreichs Außenministerin. Dazu gehöre auch "ganz wesentlich" die Freilassung der in der Gefangenschaft der Hamas verbliebenen israelischen Geiseln und das Ende der islamistischen Terrororganisation. 

In einer gemeinsamen Erklärung hatten 28 Staaten Israel aufgefordert, "seinen Verpflichtungen gemäß dem humanitären Völkerrecht nachzukommen". Deutschland hat – wie auch die USA – nicht unterzeichnet. 

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Israel stimmt Hilfslieferungen aus der Luft zu

Lebensmittelabwürfe im Gazastreifen sollen Medienberichten zufolge wiederaufgenommen werden. Wie die Times of Israel schreibt, gestattet die israelische Regierung den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien entsprechende Einsätze. Die Zeitung Ha’aretz bestätigt das und berichtet zudem, die Zahl der Lkws, die nach Gaza einfahren dürfen, solle erhöht werden.

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Misereor wirft Israel Kriegsverbrechen vor

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Die Hilfsorganisation Misereor fordert die Öffnung sämtlicher Grenzübergänge für den ungehinderten Zugang zu humanitärer Hilfe. Die Lage in Gaza sei ein Albtraum und ein "politisches Versagen auf ganzer Linie", sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick. "Das systematische Aushungern einer Zivilbevölkerung ist ein Kriegsverbrechen."

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"Muss man solche Bilder zeigen? Ja"

Aufnahmen aus Gaza zeigen hungernde und sterbende Kinder. Malin Schulz, Visual Director der ZEIT, analysiert, was diese Bilder mit uns machen und warum wir ihnen nicht ausweichen können.
Den ganzen Text lesen Sie hier:

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Palästinenser melden erneut Tote bei möglicher Hilfsgüterverteilung

Bei israelischen Angriffen sind nach palästinensischen Angaben in der Nacht mindestens 25 Menschen getötet worden. Das berichteten Krankenhausvertreter und der Rettungsdienst des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums.

Mitarbeiter des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt, das viele der Leichen aufnahm, teilten mit, die meisten der Menschen seien mit Schüssen getötet worden, als sie in der Nähe des Grenzübergangs Zikim in Nordgaza auf Lastwagen mit Hilfsgütern gewartet hätten. Weitere Menschen sollen bei israelischen Luftangriffen getötet worden sein. Israels Militär äußerte sich bisher nicht zu den Berichten.

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Merz spricht erneut mit Starmer und Macron über Nahost-Kurs

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Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in der Nahost-Politik auf weitere Schritte mit seinen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien geeinigt. "Heute Morgen habe ich mich in einem ausführlichen Telefonat mit dem französischen Staatspräsidenten und dem britischen Premierminister über unseren Kurs in der Nahost-Politik abgestimmt", teilte Merz nach Angaben der Bundesregierung mit. Dabei habe es "große Übereinstimmungen" mit Emmanuel Macron und Keir Starmer gegeben.

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Zuvor hatten Macron und Starmer bereits zur Aufhebung aller Beschränkungen für humanitäre Hilfslieferungen in den Gazastreifen aufgerufen. "Die humanitäre Katastrophe, die wir derzeit im Gazastreifen beobachten, muss jetzt enden", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem forderten sie einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und die "bedingungslose" Freilassung aller Hamas-Geiseln.

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Israel will Hilfsgüter über dem Gazastreifen abwerfen

Das israelische Militär will Lebensmittel über dem Gazastreifen abwerfen. Zudem sollen sichere Korridore geschaffen werden, die den Zugang für Hilfslieferungen gewährleisten sollen. Die Aktion werde in Abstimmung mit internationalen Hilfsorganisationen durchgeführt, teilte die Armee mit. 

Lesen Sie mehr dazu hier:

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Israel stoppt Boot propalästinensischer Aktivisten

Israelische Soldaten haben die Kontrolle über ein Boot propalästinensischer Aktivisten übernommen, das auf dem Weg zum Gazastreifen war. Dies war auf Videoaufnahmen zu sehen, die als Livestream von der sogenannten Freedom Flotilla veröffentlicht wurden. Das israelische Außenministerium bestätigte, dass die Handala daran gehindert worden sei, in die Gewässer vor dem Gazastreifen zu gelangen. Die Passagiere seien in Sicherheit und würden zur israelischen Küste gebracht, hieß es in einer Mitteilung auf der Plattform X.

Anfang Juni hatte die israelische Armee ein Schiff der Organisation mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg an Bord gestoppt.

Bei der Liveübertragung waren auf dem Schiffsdeck sitzende Aktivisten zu sehen, die ihre Hände in die Höhe hielten und das Lied Bella ciao pfiffen, während die Soldaten die Kontrolle über das Schiff übernahmen. Drei Liveübertragungen der Szene brachen wenige Minuten später ab.

Die Handala hatte am 13. Juli den Hafen Siracusa auf Sizilien verlassen, an Bord waren rund 15 Aktivisten sowie medizinisches Material, Lebensmittel und Unterstützung für Kinder. 

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Israel will Hisbollah-Kommandeur im Libanon getötet haben

Bei israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums drei Menschen getötet worden. In der Nähe der Stadt Tyros traf demnach ein Drohnenangriff ein Fahrzeug und tötete eine Person. Zwei weitere Menschen seien bei einem Luftangriff in der Ortschaft Debaal gestorben. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur ANI wurde dabei ein Wohngebäude getroffen.
Das israelische Militär teilte mit, bei einem der Angriffe sei ein Kommandeur der proiranischen Hisbollah "getroffen und eliminiert“ worden. Der Mann habe an der Wiederherstellung der Milizstrukturen in der Grenzregion um Bint Dschbeil gearbeitet.

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Hilfslieferungen aus Ägypten offenbar auf dem Weg nach Gaza 

Hilfsgüter aus Ägypten befinden sich auf dem Weg in den Gazastreifen, berichtete der staatliche ägyptische Fernsehsender Al-Kahera News TV. Zuvor hatte das israelische Militär mitgeteilt, es seien Korridore eingerichtet worden, um sichere Hilfsgütertransporte durch die UN in die umkämpfte Region zu ermöglichen. 

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Israels Luftwaffe wirft Hilfsgüter über Gazastreifen ab

Das israelische Militär hat die Abwürfe von Hilfsgütern aus der Luft wiederaufgenommen. Kurz nach der Bekanntgabe durch die Armee berichteten israelische Medien unter Berufung auf palästinensische Quellen, dass es bereits zu ersten Abwürfen gekommen sei.

Auch die israelische Armee bestätigte das. Sie habe den Abwurf "in Übereinstimmung mit den Anweisungen der politischen Führungsebene" ausgeführt, um "den Zugang von Hilfsgütern in den Gazastreifen zu ermöglichen und zu erleichtern", gab die Armee im Onlinedienst Telegram bekannt. Demnach enthielt die abgeworfene Hilfslieferung sieben Pakete mit Mehl, Zucker und Lebensmittelkonserven.

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Israelische Armee kündigt zehnstündige humanitäre Pause an

Das israelische Militär hat via Telegram angekündigt, eine „lokale taktische Pause militärischer Aktivitäten“ in dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens zu machen. Sie soll von 10 bis 20 Uhr Ortszeit gelten, wie die IDF mitteilte.

Die militärische Pause soll demnach in Gebieten stattfinden, in denen die IDF derzeit nicht mit Bodentruppen operiert –  einschließlich al-Mawasi, Deir al-Balah und Gaza-Stadt.

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Angelika Finkenwirth

Israelische Armee kündigt zehnstündige humanitäre Pause an

Das israelische Militär hat via Telegram angekündigt, eine „lokale taktische Pause militärischer Aktivitäten“ in dicht besiedelten Gebieten des Gazastreifens zu machen. Sie soll von 10 bis 20 Uhr Ortszeit gelten, wie die IDF mitteilte.

Die militärische Pause soll demnach in Gebieten stattfinden, in denen die IDF derzeit nicht mit Bodentruppen operiert –  einschließlich al-Mawasi, Deir al-Balah und Gaza-Stadt.

Eva Casper

Hilfslieferungen aus Ägypten offenbar auf dem Weg nach Gaza 

Hilfsgüter aus Ägypten befinden sich auf dem Weg in den Gazastreifen, berichtete der staatliche ägyptische Fernsehsender Al-Kahera News TV. Zuvor hatte das israelische Militär mitgeteilt, es seien Korridore eingerichtet worden, um sichere Hilfsgütertransporte durch die UN in die umkämpfte Region zu ermöglichen. 

Eva Casper

Israel will Hisbollah-Kommandeur im Libanon getötet haben

Bei israelischen Luftangriffen im Süden des Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums drei Menschen getötet worden. In der Nähe der Stadt Tyros traf demnach ein Drohnenangriff ein Fahrzeug und tötete eine Person. Zwei weitere Menschen seien bei einem Luftangriff in der Ortschaft Debaal gestorben. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur ANI wurde dabei ein Wohngebäude getroffen.
Das israelische Militär teilte mit, bei einem der Angriffe sei ein Kommandeur der proiranischen Hisbollah „getroffen und eliminiert“ worden. Der Mann habe an der Wiederherstellung der Milizstrukturen in der Grenzregion um Bint Dschbeil gearbeitet.

Eva Casper

Israels Luftwaffe wirft Hilfsgüter über Gazastreifen ab

Das israelische Militär hat die Abwürfe von Hilfsgütern aus der Luft wiederaufgenommen. Kurz nach der Bekanntgabe durch die Armee berichteten israelische Medien unter Berufung auf palästinensische Quellen, dass es bereits zu ersten Abwürfen gekommen sei.

Auch die israelische Armee bestätigte das. Sie habe den Abwurf „in Übereinstimmung mit den Anweisungen der politischen Führungsebene“ ausgeführt, um „den Zugang von Hilfsgütern in den Gazastreifen zu ermöglichen und zu erleichtern“, gab die Armee im Onlinedienst Telegram bekannt. Demnach enthielt die abgeworfene Hilfslieferung sieben Pakete mit Mehl, Zucker und Lebensmittelkonserven.

Verena Hölzl

Israel stoppt Boot propalästinensischer Aktivisten

Israelische Soldaten haben die Kontrolle über ein Boot propalästinensischer Aktivisten übernommen, das auf dem Weg zum Gazastreifen war. Dies war auf Videoaufnahmen zu sehen, die als Livestream von der sogenannten Freedom Flotilla veröffentlicht wurden. Das israelische Außenministerium bestätigte, dass die Handala daran gehindert worden sei, in die Gewässer vor dem Gazastreifen zu gelangen. Die Passagiere seien in Sicherheit und würden zur israelischen Küste gebracht, hieß es in einer Mitteilung auf der Plattform X.

Anfang Juni hatte die israelische Armee ein Schiff der Organisation mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg an Bord gestoppt.

Bei der Liveübertragung waren auf dem Schiffsdeck sitzende Aktivisten zu sehen, die ihre Hände in die Höhe hielten und das Lied Bella ciao pfiffen, während die Soldaten die Kontrolle über das Schiff übernahmen. Drei Liveübertragungen der Szene brachen wenige Minuten später ab.

Die Handala hatte am 13. Juli den Hafen Siracusa auf Sizilien verlassen, an Bord waren rund 15 Aktivisten sowie medizinisches Material, Lebensmittel und Unterstützung für Kinder. 

Iven Fenker

Israel will Hilfsgüter über dem Gazastreifen abwerfen

Das israelische Militär will Lebensmittel über dem Gazastreifen abwerfen. Zudem sollen sichere Korridore geschaffen werden, die den Zugang für Hilfslieferungen gewährleisten sollen. Die Aktion werde in Abstimmung mit internationalen Hilfsorganisationen durchgeführt, teilte die Armee mit. 

Lesen Sie mehr dazu hier:

Marlena Wessollek

Merz spricht erneut mit Starmer und Macron über Nahost-Kurs

Der britische Premierminister Keir Starmer (links) und Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts) am 17. Juli 2025. Stefan Rousseau/Pool via REUTERS
Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich in der Nahost-Politik auf weitere Schritte mit seinen Kollegen aus Frankreich und Großbritannien geeinigt. „Heute Morgen habe ich mich in einem ausführlichen Telefonat mit dem französischen Staatspräsidenten und dem britischen Premierminister über unseren Kurs in der Nahost-Politik abgestimmt“, teilte Merz nach Angaben der Bundesregierung mit. Dabei habe es „große Übereinstimmungen“ mit Emmanuel Macron und Keir Starmer gegeben.
„Wir werden in den kommenden Tagen sehr eng koordiniert die nächsten Schritte unternehmen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz

Zuvor hatten Macron und Starmer bereits zur Aufhebung aller Beschränkungen für humanitäre Hilfslieferungen in den Gazastreifen aufgerufen. „Die humanitäre Katastrophe, die wir derzeit im Gazastreifen beobachten, muss jetzt enden“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. Zudem forderten sie einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und die „bedingungslose“ Freilassung aller Hamas-Geiseln.

Jona Spreter

Palästinenser melden erneut Tote bei möglicher Hilfsgüterverteilung

Bei israelischen Angriffen sind nach palästinensischen Angaben in der Nacht mindestens 25 Menschen getötet worden. Das berichteten Krankenhausvertreter und der Rettungsdienst des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums.

Mitarbeiter des Schifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt, das viele der Leichen aufnahm, teilten mit, die meisten der Menschen seien mit Schüssen getötet worden, als sie in der Nähe des Grenzübergangs Zikim in Nordgaza auf Lastwagen mit Hilfsgütern gewartet hätten. Weitere Menschen sollen bei israelischen Luftangriffen getötet worden sein. Israels Militär äußerte sich bisher nicht zu den Berichten.

Jurik Caspar Iser

„Muss man solche Bilder zeigen? Ja“

Aufnahmen aus Gaza zeigen hungernde und sterbende Kinder. Malin Schulz, Visual Director der ZEIT, analysiert, was diese Bilder mit uns machen und warum wir ihnen nicht ausweichen können.
Den ganzen Text lesen Sie hier:

Jona Spreter

Misereor wirft Israel Kriegsverbrechen vor

Palästinenser bei einer Lebensmittelausgabe am 26. Juli 2025. REUTERS/Mahmoud Issa
Die Hilfsorganisation Misereor fordert die Öffnung sämtlicher Grenzübergänge für den ungehinderten Zugang zu humanitärer Hilfe. Die Lage in Gaza sei ein Albtraum und ein „politisches Versagen auf ganzer Linie“, sagte Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick. „Das systematische Aushungern einer Zivilbevölkerung ist ein Kriegsverbrechen.“

Jona Spreter

Israel stimmt Hilfslieferungen aus der Luft zu

Lebensmittelabwürfe im Gazastreifen sollen Medienberichten zufolge wiederaufgenommen werden. Wie die Times of Israel schreibt, gestattet die israelische Regierung den Vereinigten Arabischen Emiraten und Jordanien entsprechende Einsätze. Die Zeitung Ha’aretz bestätigt das und berichtet zudem, die Zahl der Lkws, die nach Gaza einfahren dürfen, solle erhöht werden.

Anna-Lena Schlitt

Österreich nennt humanitäre Lage im Gazastreifen nicht mehr hinnehmbar

Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat sich besorgt angesichts der humanitären Lage im Gazastreifen gezeigt. Österreich stehe an der Seite Israels und verstehe den Kampf des jüdischen Staates „gegen die existenziellen Bedrohungen von außen“, sagte Meinl-Reisinger der Welt am Sonntag. Gleichzeitig betonte sie: „Wir müssen als Freunde Israels der Regierung in Jerusalem jetzt auch sagen: Wir können die humanitäre Lage in Gaza so nicht mehr hinnehmen.“ Deshalb habe Österreich auch den Appell der 28 Staaten für ein sofortiges Ende des Krieges im Gazastreifen unterzeichnet.

Das humanitäre Völkerrecht in Gaza müsse uneingeschränkt eingehalten werden, sagte Österreichs Außenministerin. Dazu gehöre auch „ganz wesentlich“ die Freilassung der in der Gefangenschaft der Hamas verbliebenen israelischen Geiseln und das Ende der islamistischen Terrororganisation. 

In einer gemeinsamen Erklärung hatten 28 Staaten Israel aufgefordert, „seinen Verpflichtungen gemäß dem humanitären Völkerrecht nachzukommen“. Deutschland hat – wie auch die USA – nicht unterzeichnet. 

Anna-Lena Schlitt

Palästinensische Autonomiebehörde meldet zwei Tote in Westjordanland 

Im Westjordanland haben israelische Streitkräfte palästinensischen Angaben zufolge am Freitag zwei Menschen getötet. Im Gebiet von Hebron im Süden sei ein Mensch „in der Nähe von Beit Fajjar von israelischen Besatzungstruppen getötet“ worden, teilte die Palästinensische Autonomiebehörde mit. Seine Leiche werde von den Israelis einbehalten.

Die israelische Armee teilte unterdessen mit, ein „Terrorist“ habe versucht, mit einem Messer die nahe gelegene israelische Siedlung Migdal Os anzugreifen, und sei von einem Sicherheitsbeamten erschossen worden. Es werde geprüft, ob es sich dabei um denselben Vorfall handelt.

Der Palästinensischen Autonomiebehörde zufolge wurde ebenfalls im Gebiet von Hebron ein 19-Jähriger von der israelischen Armee erschossen. Von israelischer Seite gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Eva Casper

Großbritannien will schwer kranke Kinder aus Gaza behandeln 

Die britische Regierung will schwer kranke Kinder aus dem Gazastreifen im Vereinigten Königreich behandeln lassen. Angesichts der „humanitären Katastrophe“ verstärke Großbritannien die Bemühungen, Kinder aus Gaza zu holen, die dringend medizinische Hilfe benötigen, sagte Premierminister Keir Starmer in einem auf der Plattform X verbreiteten Video. Die Lage für die Bevölkerung dort sei „absolut erschreckend“. Weitere Details zu dem Plan nannte Starmer nicht. 
Der Premier kündigte zudem an, in Zusammenarbeit mit Jordanien britische Hilfslieferungen aus der Luft über dem Gazastreifen abwerfen zu wollen. Daran werde mit Hochdruck gearbeitet. 

Johanna Sethe

Israel fängt nach eigenen Angaben Rakete aus dem Jemen ab

Das israelische Militär gibt an, eine Rakete aus dem Jemen abgewehrt zu haben. Im Süden Israels sowie im Westjordanland habe es am Abend Sirenenalarm gegeben. Das israelische Militär habe kurz darauf Entwarnung gegeben. Das israelische Luftabwehrsystem habe die Rakete erfolgreich abgefangen. Zu möglichen Schäden durch herabstürzende Teile gab es zunächst keine Informationen. 

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