Krieg in Gaza: Israel wirft Hamas Bruch jener Waffenruhe vor und greift Gazastreifen an



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"Möge der Krieg in Gaza der letzte Krieg in dieser Region sein", sagte Al-Sissi. Eine Zweistaatenlösungg sei der einzige Weg, um die Ziele der Palästinenser und Israelis zu erreichen und in Frieden zu leben.

Zudem kündigte der ägyptische Präsident an, dass sein Land das Gipfeltreffen für den Wiederaufbau des Gazastreifens ausrichten werde.

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Katar rechnet mit "sehr schwieriger" zweiter Verhandlungsphase

Nach dem Abkommen über eine Waffenruhe im Gazakrieg haben die Verhandlungen zur nächsten Phase laut Katar begonnen. "Die Gespräche in Scharm al-Scheich laufen bereits", sagte der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, in einem Interview bei Fox News. Alle Beteiligten arbeiteten rund um die Uhr, um sicherzustellen, dass zwischen Phase eins und zwei nun keine "zeitliche Lücke" entstehe.

"Die nächsten Schritte werden sehr schwierig sein", sagte Al-Ansari mit Blick auf die bevorstehende zweite Phase im US-Friedensplan. Dabei geht es unter anderem um die Sicherung des Gebiets, für das im Plan eine internationale Schutztruppe vorgesehen ist.

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Auch die künftige Verwaltung des Küstengebiets ist Thema bei den Verhandlungen. Jetzt müsse man dafür sorgen, dass der Krieg nicht erneut beginnt, sagte Al-Ansari.

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Trump beendet Nahostreise

Der US-Präsident ist nach seinem Besuch in Israel und in Ägypten wieder in die Vereinigten Staaten abgereist. Damit endet Donald Trumps eintägiger Besuch im Nahen Osten. Ziel war es, das Ende des Krieges im Gazastreifen offiziell zu besiegeln.

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Bewegende Szenen in Israel und Gaza

Es war ein historischer Tag für den Nahen Osten: Die verbliebenen lebenden israelischen Geiseln kamen frei, knapp 2.000 palästinensische Gefangene verließen israelische Gefängnisse, mehrere Staatschefs besiegelten das Waffenruheabkommen für den Gazastreifen. Die Bilder bleiben.

Sehen Sie hier den Tag im Video:

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=8agzNRO-eKE","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Historischer Tag in Nahost – So verlief die Übergabe der Geiseln","description":"Nach der vereinbarten Waffenruhe zwischen der israelischen Regierung und der Terrororganisation Hamas wurden im Nahen Osten heute alle noch lebenden israelischen Geiseln von der Hamas freigelassen. Israel begann mit der Entlassung von knapp 2.000 palästinensischen Häftlingen aus israelischen Gefängnissen. Die Hamas übergab zudem die Leichen von vier verstorbenen Geiseln an das Internationale Rote Kreuz.nnAuf dem sogennanten "Platz der Geiseln" in Tel Aviv war die Erleichterung und Freude deutlich spürbar. Viele Menschen reagierten mit Tränen, Umarmungen und spontanen Feiern.nnUS-Präsident Donald Trump hielt am Nachmittag eine Rede vor dem israelischen Parlament in Jerusalem und erklärte den Krieg im Gazastreifen für beendet. In seiner Ansprache betonte Trump die Bedeutung des Abkommens und sprach von einer neuen Phase im Nahost-Friedensprozess.nnEin Video von: Max BoenkenKamera, Ton: u.a. Frontline Eyes, ReutersnMitarbeit: Thilo Adam, Claudia Bracholdt, Sven WoltersnSprecherin: Poliana Baumgartennn—————————————————————————————————–nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#israel #gaza #trump #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/8agzNRO-eKE/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=8agzNRO-eKE"}],"created_at":1760384012,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoF46U9r2uzB6CvmU4dg","local_status":0,"media":[],"sort":"0000000068ed540c","updated_at":1760384020,"updated_by":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_id":"64184adc9dcacba78c5d5e94","user_locale":"en","version":6858},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boF4PW2mRUrv57kZRgx3","text":"

Macron sieht Hamas weiterhin als Gefahr

Trotz der Waffenruhe im Gazastreifen hat der französische Präsident Emmanuel Macron vor einer anhaltenden Bedrohung durch die Terrororganisation Hamas gewarnt. "Ich bin noch immer besorgt, weil wir wissen, wie es bei terroristischen Gruppen läuft", sagte er vor seinem Abflug aus dem ägyptischen Scharm al-Scheich auf eine Frage zum Machtvakuum im Gazastreifen. Er rechne in den kommenden Wochen und Monaten mit Terroranschlägen und Destabilisierung seitens der Hamas. "Eine Terrorgruppe mit Tausenden Kämpfern, Tunneln und solcher Bewaffnung zerschlägt man nicht über Nacht."

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Israel will nur die Hälfte der zugesagten Hilfslieferungen in den Gazastreifen lassen

Nur 300 statt der geplanten 600 Laster – Israel will ab morgen zunächst nur die Hälfte der vereinbarten Hilfsgüter nach Gaza lassen. Das geht aus einer Mitteilung der israelischen Militärbehörde Cogat an die Vereinten Nationen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt. Die UN bestätigten Reuters die Mitteilung.

Außerdem sollen Treibstoff- und Gaslieferungen nur für "humanitäre Infrastruktur" zugelassen werden. Cogat begründet den Schritt mit dem Vorgehen der Hamas bei der Übergabe der toten Geiseln. Die Hamas habe gegen die Vereinbarung über die Freigabe der Leichen der Geiseln verstoßen. Bisher wurden nur vier Leichen übergeben, am Abend sollen vier weitere folgen.

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Trump droht Hamas Zwangsentwaffnung an

Kurz nach Eintritt der Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas hat US-Präsident Donald Trump der Terrororganisation Konsequenzen angedroht, sollte sie sich nicht an Vereinbarungen halten. "Wenn sie die Waffen nicht niederlegen, werden wir sie entwaffnen", sagte Trump. "Und es wird rasch und vielleicht gewaltsam geschehen." Das Waffenruheabkommen sieht eine Entwaffnung der Terrororganisation vor, diese hatte dazu aber Vorbehalte angemeldet.

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Trump forderte die Hamas zudem zur Freigabe der in Gefangenschaft umgekommenen israelischen Geiseln auf. Die Terroristen müssen entsprechend dem Waffenruheabkommen alle 28 toten Geiseln freigeben, bisher hat sie allerdings erst vier Tote überstellt.

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Tote Geiseln nach Tel Aviv überführt

Das Rote Kreuz hat vier weitere Leichen israelischer Geiseln an die israelische Armee übergeben. Die Überreste werden nun an das Nationale Institut für Rechtsmedizin überführt, wie das israelische Militär mitteilte.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Leiche von Geisel mit deutscher Staatsangehörigkeit identifiziert

Unter den vier getöteten Geiseln, die die Hamas am Dienstag Israel übergab, ist auch die des Deutsch-Israelis Tamir Nimrodi. Das bestätigte seine Familie. Von Nimrodi hatte es seit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 keinerlei Lebenszeichen gegeben. Er war als Soldat an der Grenze zum Gazastreifen stationiert gewesen und wurde von den Islamisten im Schlafanzug aus einer Kaserne in den Gazastreifen verschleppt. 

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Hamas übergibt Leichnam, der nicht von Geisel stammen soll

Eine der vier Leichen, die von der Hamas an Israel übergeben wurden, soll nicht von einer Geisel stammen. Das meldet das israelische Militär. Am Dienstagabend wurden vier Leichen an Israel übergeben. Drei von ihnen wurden als Geiseln identifiziert, darunter auch der Leichnam des Deutsch-Israeli Tamir Nimrod.

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Erste Lkw mit Hilfsgütern überqueren Grenze nach Gaza

In Gaza sind erste Lkw mit Hilfsgütern eingetroffen. Israel hatte bereits am frühen Morgen angekündigt, den Grenzübergang Rafah zu öffnen. Insgesamt sollen 600 Lkw die Grenze überqueren.

Ein Reuters-Video zeigt Lkw, die Treibstoff und andere Hilfsgüter transportieren und in Rafah den Grenzübergang passieren. Nachdem die Hamas in der Nacht weitere Leichen von Geiseln übergeben hatte, folgte die israelische Ankündigung, die Grenze zu öffnen.

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Radovan stellt 200 Millionen Euro Soforthilfe für Gaza in Aussicht

Deutschland will laut Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) kurzfristig mindestens 200 Millionen Euro als Soforthilfe für den Wiederaufbau des Gazastreifens bereitstellen. "Das ist die Größenordnung, die im Haushalt jetzt schon zur Verfügung steht", sagte Radovan in einem Podcast von Table Media. Dabei geht es nach ihren Worten um Gelder, die nach dem Hamas-Überfall auf Israel zurückgehalten wurden. Etwa für die Wasserversorgung oder die Unterstützung der Verwaltung.

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Deutschland werde aber auch direkte Übergangshilfen leisten, etwa mit Notunterkünften. Die SPD-Ministerin kündigte zudem an, die Verwendung der Gelder noch stärker zu kontrollieren. "Wir haben sorgfältige Prüfmechanismen, die jetzt nochmal nachgeschärft werden und die dafür sorgen, dass kein Geld an die Hamas geht. Ich achte sehr genau darauf, wohin das Geld fließt."

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US-Präsident Trump droht Hamas mit Rückkehr der israelischen Armee

Sollte sich die Hamas weigern, ihre Waffen abzugeben, könnte laut US-Präsident Trump das israelische Militär in den Gazastreifen zurückkehren. Bei CNN sagte er, die israelischen Truppen könnten "auf diese Straßen zurückkehren, sobald ich es sage", und der Hamas "die Hölle heiß machen".

Derzeit sei die Hamas damit befasst, gewalttätige Banden auszuschalten. Auf die Frage, ob die Hamas unschuldige Zivilisten hinrichte, erklärte der Republikaner, er recherchiere dazu. "Wir werden es herausfinden." 

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Hamas übergibt zwei weitere tote Geiseln

Laut der israelischen Armee hat die Hamas die Leichen von zwei weiteren getöteten Geiseln übergeben. Die Särge wurden Mitarbeitern des Roten Kreuzes ausgehändigt. Die Armee bestätigte, dass sich die Särge inzwischen auf israelischem Gebiet befinden und nun zur Identifizierung in das Nationale Institut für Gerichtsmedizin gebracht werden.

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Laut der Waffenruhevereinbarung muss die Hamas insgesamt 28 Leichen übergeben. 19 von ihnen sind noch im Gazastreifen. Bisher hat die Hamas zehn Leichen übergeben. Bei einer handelt es sich nach israelischen Erkenntnissen allerdings nicht um die sterblichen Überreste einer Geisel. Weitere Übergaben dürfte es so schnell nicht geben. Denn laut der Terrororganisation sind viele Leichen nur schwer zu bergen. Sie sind wahrscheinlich unter den Ruinen zerstörter Gebäude oder in Tunnelschächten verschüttet.

Israel besteht allerdings auf der Rückgabe aller getöteten Geiseln. "Die Hamas ist verpflichtet (…), die nötigen Schritte zu unternehmen, um alle verstorbenen Geiseln zurückzugeben", verlautbarte die israelische Armee.

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Israel bereitet mögliche Wiederaufnahme von Kämpfen vor

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz droht der Hamas bei einem Verstoß gegen das Gazaabkommen mit einer Fortsetzung des Kriegs. "Wenn die Hamas sich weigert, das Abkommen einzuhalten, wird Israel in Abstimmung mit den Vereinigten Staaten die Kämpfe wieder aufnehmen", ließ Katz durch sein Büro mitteilen.

Der Verteidigungsminister hat demnach bereits das Militär mit der Ausarbeitung eines umfassenden Plans zur Bekämpfung der Hamas beauftragt. Mit der Drohung reagiert Katz darauf, dass die Hamas bislang erst zehn Leichen an Israel überstellt hat – von denen eine laut israelischen Forensikern keine Geisel war und zwei noch nicht identifiziert sind. Dem Abkommen zufolge hätte sie am Montag alle 28 Geiselleichen übergeben müssen.

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Israel bestätigt Identität zweier weiterer toter Geiseln

Die israelische Armee hat die Identität der Leichen zweier Geiseln bestätigt, die am Mittwoch durch die Hamas an Israel übergeben worden waren. Wie das Militär mitteilte, wurden die Familien von Inbar Hayman und Oberfeldwebel Mohammad Alatrash nach der Identifizierung durch die Gerichtsmedizin darüber informiert, dass die beiden Leichname zur Beisetzung in die Heimat überführt wurden. Die Särge mit den sterblichen Überresten waren am späten Mittwochabend vom Roten Kreuz an die israelischen Streitkräfte im Gazastreifen übergeben worden.

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Hayman war eine Graffitikünstlerin aus Haifa und auch unter dem Pseudonym "Pink" bekannt. Die damals 27-Jährige wurde von Terroristen auf dem Nova-Musikfestival getötet, ihr Leichnam wurde in den Gazastreifen gebracht.

Auch die Leiche des 39-jährigen Militärangehörigen Alatrash wurde in den Küstenstreifen verschleppt, nachdem er bei Gefechten am 7. Oktober 2023 getötet worden war. Der Soldat hinterlässt 13 Kinder. Seine Familie war bereits im Juni 2024 über seinen Tod informiert worden.

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Hamas hält sich nach US-Ansicht an Waffenruhe-Abkommen

Nach Ansicht von US-Vermittlern verstößt die Hamas nicht gegen das Waffenstillstandsabkommen mit Israel, weil sie noch nicht die sterblichen Überreste aller israelischen Geiseln übermittelt hat. Wie zwei mit den Vorgängen betraute Personen aus der US-Vermittlung laut dem Nachrichtensender CNN mitteilten, habe man Vertrauen, dass die Hamas sich aktiv bemühe, die Körper der verbliebenen Geiseln zu bergen – diese seien in vielen Fällen jedoch unter Schutt begraben.

Man habe sich mit der Terrororganisation verständigt, dass alle noch lebenden Geiseln innerhalb der Frist von 72 Stunden an Israel zurückgegeben werden müssten, was die Hamas getan habe. Nun arbeite man von US-Seite aus eng mit den Vermittlern vor Ort zusammen, um auch so viele der verstorbenen Geiseln "wie möglich" zu bergen, sagte der US-Vertreter, der auch betonte, dass es "fast unmöglich" gewesen wäre, die sterblichen Überreste aller Geiseln innerhalb der Frist zu übermitteln.

Der Gazaplan für eine Waffenruhe von US-Präsident Donald Trump hatte unter anderem vorgesehen, dass die Hamas alle israelischen Geiseln innerhalb von 72 Stunden an Israel übermittelt. Nachdem die Terrorgruppe zwar alle noch lebenden, aber nicht alle toten Geiseln innerhalb der Frist übergeben hatte, drohte Israels Verteidigungsminister Israel Katz damit, die Kämpfe in Gaza wieder aufzunehmen. Trump sicherte Israel in diesem Falle seine weitere Unterstützung zu. 

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Donald Trump droht Hamas mit neuer Offensive 

US-Präsident Trump droht der Hamas in einem Post auf seiner Onlineplattform. Wenn die Hamas weiter Menschen in Gaza töte, was nicht "der Deal" gewesen sei, "haben wir keine andere Wahl, als einzumarschieren und sie zu töten", schrieb Trump.

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Welche Tötungen der Hamas Trump in seinem Post genau meint, ist nicht klar. Dafür, dass die islamistische Terrororganisation nach Inkrafttreten der Feuerpause im Gazastreifen Menschen auf einer Straße aus nächster Nähe erschießen ließ, hatte der US-Präsident zuletzt noch Verständnis gezeigt. Diese Tötungen hätten ihn "ehrlich gesagt nicht sonderlich gestört", sagte er. Die Hamas habe "eine Reihe von Bandenmitgliedern" getötet. "Das ist nicht anders als in anderen Ländern: Venezuela hat uns seine Banden geschickt, und wir haben uns um diese Banden gekümmert."

Gestern hatte Trump bereits gesagt, dass das israelische Militär in den Gazastreifen zurückkehren könne, wenn die Hamas sich weigern sollte, ihre Waffen abzugeben

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Libanon meldet Verletzte bei israelischen Luftangriffen

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Israel hat im Süden des Libanons eine Reihe von Angriffen gegen Ziele mit mutmaßlichen Verbindungen zur Hisbollah geflogen. Angegriffen wurden unter anderem eine Zementfabrik und ein Steinbruch, wie das Militär mitteilte. Auch ein Gelände der libanesischen Umweltorganisation Green Without Borders, die ebenfalls Verbindungen zur Hisbollah unterhalten soll, wurde beschossen.

Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium wurden bei Angriffen in den Städten Bnaaful und Ansar sechs Menschen verletzt. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur berichtete von schweren Explosionen, die noch aus weiter Ferne zu sehen und zu hören waren und Panik in der Bevölkerung verursachten. Bei einem weiteren Luftangriff im Zentrum des Libanon sei ein Mensch getötet worden, berichtete das libanesische Gesundheitsministerium.

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Weitere tote Geisel an israelische Soldaten übergeben

Die islamistische Hamas hat nach Angaben der israelischen Armee die sterblichen Überreste einer weiteren israelischen Geisel an das Rote Kreuz übergeben. Das Rote Kreuz habe den Sarg am Freitagabend erhalten und werde ihn nun an israelische Soldaten im Gazastreifen übergeben, teilte die Armee in der Nacht mit. Nach Angaben des bewaffneten Hamas-Arms Essedin-al-Kassam-Brigaden war die Leiche am Freitag im Gazastreifen geborgen worden.

Einen Namen gab die Hamas nicht bekannt. Laut israelischem Militär und Geheimdienst Schin Bet werden die Ergebnisse einer Identifizierung zuerst den Angehörigen mitgeteilt. Die Waffenruhevereinbarung sieht vor, dass die Hamas insgesamt noch 28 Leichen übergeben muss. Sollte Israel die Identität der nunmehr überstellten Leiche bestätigen, würden noch 18 tote Geiseln im Gazastreifen verbleiben. Die Terrororganisation hatte um Geduld gebeten. Es sei schwierig, die Leichen zu finden, weil sie unter den Trümmern bombardierter Gebäude und Tunnel verschüttet seien.

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Am Montag hatten die Islamisten die letzten 20 lebenden Geiseln freigelassen. Die erste Phase der von US-Präsident Donald Trump initiierten Waffenruhe im Krieg zwischen Israel und der Hamas sieht die Freilassung und Übergabe aller lebenden und toten Geiseln vor.

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Hamas meldet neun Tote durch israelischen Beschuss

Der Hamas-Zivilschutz hat den Vorwurf erhoben, dass neun Menschen in der Stadt Gaza durch israelischen Beschuss getötet worden seien. Der Zivilschutz habe gemeinsam mit dem Roten Kreuz neun Leichen geborgen, nachdem die israelische Armee am Freitag einen Bus mit Flüchtlingen östlich des Viertels Seitun beschossen habe. Das erklärte der Sprecher der Hamas-Behörde, Mahmud Bassal, gegenüber AFP. Alle Opfer gehörten demnach einer einzigen Familie an.
Die israelische Armee erklärte ihrerseits, sie habe ein verdächtiges Fahrzeug "identifiziert", das dabei gewesen sei, die Rückzugslinie der israelischen Armee im Gazastreifen zu überqueren. Nach Warnschüssen hätten die Soldaten "das Feuer eröffnet, um die Bedrohung zu beseitigen". Dies entspreche dem zwischen beiden Seiten geschlossenen Waffenstillstandsabkommen.

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Wiederaufbau im Gazastreifen laut UN "gewaltige Aufgabe"

Das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) hat den Wiederaufbau im vom Krieg zerstörten Gazastreifen als "gewaltige Aufgabe" bezeichnet. "Ich bin vor sieben bis acht Monaten hier durchgefahren, als die meisten dieser Gebäude noch standen", sagte Ocha-Leiter Tom Fletcher bei einer Fahrt in einem UN-Konvoi im Gazastreifen. Die "Verwüstung" und das "Ödland" zu sehen, sei "absolut erschütternd". 
Die UN hätten einen umfangreichen 60-Tage-Plan, um die Versorgung mit Lebensmitteln zu verbessern, täglich eine Million Mahlzeiten bereitzustellen, den Gesundheitssektor wieder aufzubauen, Zelte für den Winter zu beschaffen und Hunderttausende Kinder wieder zur Schule zu schicken. Die UN müssten außerdem die Stromversorgung wiederherstellen, damit sie beginnen könnten, das Abwassersystem wieder in Betrieb zu nehmen, sagte Fletcher.

ZEIT-Autor Thilo Adam dokumentiert in einem Kurzfilm den Wiederaufbau im Gazastreifen:

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Hilfslieferungen nach Gaza laut UN weiter eingeschränkt, Israel widerspricht

Die Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen ist nach Angaben der Vereinten Nationen noch immer unvollständig. Seit Beginn der Waffenruhe vor einer Woche seien 339 Lastwagen zur Verteilung von Hilfsgütern entladen worden. Gemäß der Waffenruhevereinbarung sollen täglich etwa 600 Lastwagen mit humanitärer Hilfe in den Gazastreifenfahren dürfen.
Die für die Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen zuständige israelische Militärbehörde Cogat meldete nach Angaben der Vereinten Nationen hingegen wesentlich höhere Zahlen. Demnach seien am Mittwoch 716 Lastwagen in den Gazastreifen gefahren und am Donnerstag 950, einschließlich kommerzieller Fahrzeuge und bilateraler Lieferungen.

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Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Merz wegen Äußerung zur "Staatsräson"

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) sieht in Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz über den Begriff einer deutschen Staatsräson gegenüber Israel eine Distanzierung. Man sei enttäuscht über das Abrücken des Kanzlers, sagte DIG-Präsident Volker Beck. "Mit dieser Distanzierung gibt er jenen ohne Not diskursiv recht, die sich grundsätzlich an jeder Bekräftigung von Deutschlands Verantwortung für Israels Sicherheit stören." Zudem forderte Beck, nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstands und dem teilweisen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen eine Aufhebung des von Merz verkündeten partiellen Waffenembargos gegen Israel.

In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte Merz mit Blick auf die "Staatsräson" gegenüber Israel gesagt: "Ich habe mich mit diesem Begriff immer schwergetan, weil er in all seinen Konsequenzen nie ausbuchstabiert worden ist." An seiner Haltung zu Israel habe sich indes nichts geändert. Der CDU-Politiker bekräftigte, "dass Israels Sicherheit immer auch ein wichtiger Teil der deutschen Außenpolitik war, ist und bleibt". 

Geprägt hatte den Begriff der deutschen Staatsräson gegenüber Israel die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Aus Sicht des DIG-Präsidenten Volker Beck komme darin die Übernahme von Verantwortung für das Menschheitsverbrechen der Schoah zum Ausdruck.

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Hamas meldet mehr als 68.000 Kriegstote

Das von der militant-islamistischen Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium im Gazastreifen hat die Zahl der Kriegstoten auf mehr als 68.000 erhöht. Viele der zuletzt entdeckten Leichen seien unter Trümmern gefunden worden, hieß es. Eine unabhängige Bestätigung der Zahlen liegt nicht vor.
Das Ministerium unterscheidet nicht zwischen Zivilistinnen, Zivilisten und Kämpfern, gibt aber an, die meisten Toten seien Frauen und Kinder. Israel bestreitet die Angaben und veröffentlicht selbst keine Zahlen. In früheren Kriegen erwiesen sich die Zahlen des Gesundheitsministeriums größtenteils als plausibel.

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Israel will wichtigen Grenzübergang Rafah auf unbestimmte Zeit weiter abriegeln

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza soll nun doch auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Das verlautete aus dem Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. "Die Öffnung des Grenzübergangs wird davon abhängig gemacht, inwieweit die Hamas ihren Verpflichtungen zur Rückführung der verstorbenen Geiseln und zur Umsetzung des vereinbarten Rahmenabkommens nachkommt", hieß es in einer Erklärung.

Zuvor hatte die palästinensische Botschaft in Kairo der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erklärt, dass der Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten am Montag geöffnet werden solle. Palästinenser mit Wohnsitz in Ägypten sollten demnach über Rafah nach Gaza zurückkehren können. Auch die israelische Zeitung Ha’aretz berichtete unter Berufung auf Angaben der Weltgesundheitsorganisation, dass der Grenzübergang am Montag für den Transport von Kranken und Verwundeten geöffnet werde.

Hilfslieferungen für die Bevölkerung im Gazastreifen sind Teil des Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas, das vor gut einer Woche Kraft getreten war. Israel kontrolliert nach einem Teilabzug seiner Truppen weiterhin mehr als die Hälfte des Gazastreifens. Die UNO und das Rote Kreuz fordern Israel dazu auf, Rafah als einen der wichtigsten Grenzübergänge für Hilfslieferungen zu öffnen.

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Hamas übergibt zwei weitere Leichen

Israel hat zwei weitere Leichen mutmaßlicher Geiseln zurückerhalten. Sie seien Israel vom Roten Kreuz in Gaza übergeben worden, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Die Hamas hatte die Übergabe zuvor angekündigt.

Damit sind nach Angaben Israels 12 der 28 Geiseln übergeben, die von der Hamas vor zwei Jahren entführt wurden, aber inzwischen nicht mehr am Leben sind. Israelischen Medienberichten zufolge sollen die Leichen nun forensisch untersucht werden.

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Hamas kündigt Übergabe von zwei weiteren toten Geiseln an 

Am Samstag um 22.00 Uhr Ortszeit will die Hamas zwei weitere Leichen israelischer Geiseln an Israel übergeben. Das hat der bewaffnete Arm, die Essedin-al-Kassam-Brigaden, der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf dem Onlinedienst Telegram mitgeteilt. Die beiden Leichname seien im Laufe des Tages im Gazastreifen geborgen worden, hieß es weiter.

Die Hamas hatte im Zuge des Gazaplans die Herausgabe aller noch lebenden oder bereits toten Geiseln zugesagt, die sich noch in ihren Händen im Gazastreifen befinden. Alle lebenden Geiseln wurden inzwischen an Israel übergeben, von den toten Geiseln befinden sich einige offenbar noch im Gazastreifen.

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Netanjahu will 2026 wieder für Amt des Regierungschefs kandidieren

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will im kommenden Jahr erneut zur Wahl antreten. Auf eine entsprechende Frage antwortete er in einem Interview des Senders Channel 14 mit einem knappen "Ja". Netanjahu übt das Amt des Ministerpräsidenten mit Unterbrechungen seit mehr als 18 Jahren aus.

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USA werfen Hamas Planung eines Angriffs auf Zivilisten vor

Das US-Außenministerium warnt vor einem "unmittelbar bevorstehenden" geplanten Angriff der islamistischen Hamas auf palästinensische Zivilisten. Die USA hätten die Garantiemächte des Gazafriedensplans über "glaubwürdige Berichte" informiert, die auf eine Verletzung der bestehenden Waffenruhe hindeuteten, teilte das Ministerium mit. "Sollte die Hamas mit diesem Angriff fortfahren, werden Maßnahmen ergriffen, um die Menschen in Gaza zu schützen und die Integrität der Waffenruhe zu wahren", heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums.

US-Präsident Trump hatte der Hamas bereits am Donnerstag gedroht, nachdem die Islamisten selbst Bilder von Hinrichtungen angeblicher Kollaborateure mit Israel verbreitet hatten. "Wenn die Hamas weiterhin Menschen im Gazastreifen tötet, was nicht Teil der Abmachung war, haben wir keine andere Wahl, als reinzugehen und sie zu töten", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social – ohne anzugeben, was damit genau gemeint ist und wer in den Gazastreifen "reingehen" werde.

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Israel bestätigt Identität toter Geiseln

Nach der Rückgabe zweier weiterer israelischer Geiseln durch die Hamas haben israelische Behörden die Identität der Leichen bestätigt. "Die Familie der Geisel Ronen Engel" sei über die Rückführung seiner Leiche nach Israel informiert worden, teilte die israelische Armee mit. Das Büro des Regierungschefs Benjamin Netanjahu bestätigte dies.

Der 54-jährige Engel war bei dem Großangriff der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen am 7. Oktober 2023 getötet und aus seinem Haus im Kibbuz Nir Oz in das Palästinensergebiet verschleppt worden. Im Dezember 2023 gab die israelische Armee seinen Tod bekannt. Engel war Fotojournalist und ehrenamtlicher Rettungswagenfahrer des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom.

Seine Frau Karina Engel-Bart und ihre beiden Töchter Mika und Yuval waren zusammen mit Engel entführt worden. Die drei wurden jedoch nach 52 Tagen Gefangenschaft im Rahmen eines ersten Waffenruheabkommens zwischen Israel und der Hamas freigelassen.

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Bei der anderen Geisel soll es sich um den thailändischen Staatsbürger Sonthaya Oakkharasr handeln. Vertreter des Militärs haben seine Familie darüber informiert, wie die Times of Israel berichtete. Der 30-jährige Oakkharasr war am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Be’eri ermordet und seine Leiche nach Gaza verschleppt worden, so die IDF. Sein Tod wurde im Mai 2024 vom Militär offiziell bestätigt. In einer Erklärung des Büros des Premierministers heißt es, Israel „teile die tiefe Trauer der Familie Oakkharasr, des thailändischen Volkes und aller Familien der gefallenen Geiseln“. 

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Hamas bestreitet Vorwürfe der USA zum Waffenruhebruch

Die Hamas hat die Erklärung des US-Außenministeriums zum angeblich bevorstehenden Bruch der Waffenruhe zurückgewiesen. Das Außenministerium hatte der Hamas unter Berufung auf "glaubwürdige Berichte" vorgeworfen, einen Bruch der Waffenruhe mit Israel zu planen. Die Anschuldigungen seien falsch, teilten die Terroristen mit.

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Israel fliegt offenbar Luftangriffe in Gaza

Das israelische Militär hat nach Berichten israelischer Medien Luftangriffe im Süden des Gazastreifens durchgeführt. Bei den Angriffen im Gebiet von Rafah handelt es sich um eine Reaktion auf einen Verstoß gegen die Waffenruhe von palästinensischer Seite, wie die Times of Israel berichtete. Auch der Fernsehsender Channel 12 berichtete von den israelischen Luftangriffen.

Dem israelischen Militär zufolge hat die Hamas mehrere Angriffe gegen israelische Streitkräfte jenseits der "gelben Linie“ durchgeführt und damit gegen den Waffenstillstand verstoßen. Die Attacken, unter anderem mit einer Panzerfaust und durch Scharfschützenfeuer, seien ein eklatanter Verstoß, hieß es.

Die Armee hatte am Freitag mitgeteilt, dass bewaffnete Hamas-Kämpfer aus einem Tunnel nahe Rafah das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet hätten, wobei niemand verletzt worden sei. Später gab das Militär bekannt, am selben Tag eine weitere Gruppe von "Terroristen“ angegriffen zu haben, die sich den Truppen in Khan Yunis näherten. Das Militär werde seine Operationen fortsetzen, um unmittelbare Bedrohungen zu beseitigen, hieß es. 

Die israelische Regierung und die Hamas beschuldigen sich seit Tagen gegenseitig, gegen den Waffenstillstand verstoßen zu haben.

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Israelischer Minister fordert Rückkehr zu "vollständigen Kampfhandlungen"

Der rechtsextreme israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hat öffentlich an Premierminister Benjamin Netanjahu appelliert, die Militärschläge im Gazastreifen wieder aufzunehmen. Seiner Ansicht nach stellt der Angriff der Hamas auf israelische Streitkräfte in Rafah einen klaren Verstoß gegen die Waffenruhe dar. Deshalb forderte er Netanjahu auf, "die umfassenden Kampfhandlungen im Gazastreifen mit voller Kraft wieder aufzunehmen“, wie die Times of Israel berichtete. 

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Ben-Gvirs Statement erfolgt nur einen Tag, nachdem er in der Sendung Meet the Press von Channel 12 erklärt hatte, er habe Netanjahu eine nicht näher bezeichnete Frist gesetzt, um die Hamas zu zerschlagen und die Todesstrafe für Terroristen zu verhängen. Er drohte, dass seine rechtsextreme Partei Otzma Jehudit aus der Regierung austreten werde, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden.

Auch der Oppositionspolitiker Avigdor Lieberman reagierte auf den Vorfall: "Im Nahen Osten gibt es nur eine Sprache – Gewalt.“ Seiner Ansicht nach testet die Hamas Grenzen aus, weil es Menschen gebe, die das zuließen.

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Hamas will an Waffenruhe festhalten

Der hochrangige Hamas-Vertreter Izzat al-Risheq hat in einer Erklärung mitgeteilt, dass die Hamas weiter zu der vereinbarten Waffenruhe stehe.  Weiter beharrte er darauf, dass "es die Besatzungsmacht ist, die weiterhin gegen den Waffenstillstand verstößt und Ausreden für ihre Verbrechen liefert“.

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Seiner Ansicht nach stellt der Angriff der Hamas auf israelische Streitkräfte in Rafah einen klaren Verstoß gegen die Waffenruhe dar. Deshalb forderte er Netanjahu auf, "die umfassenden Kampfhandlungen im Gazastreifen mit voller Kraft wieder aufzunehmen“, wie die Times of Israel berichtete. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-19T09:26:39.000Z","dateModified":"2025-10-19T10:24:13.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFnfpvrtrgJ34UKXhHz/moFnmBwZtrgJ34UKXhJA.jpeg","caption":"Der israelische Politiker Itamar Ben-Gvir spricht im israelischen Parlament während US-Präsident Donald Trumps Besuch am 13. 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Dem israelischen Militär zufolge hat die Hamas mehrere Angriffe gegen israelische Streitkräfte jenseits der "gelben Linie“ durchgeführt und damit gegen den Waffenstillstand verstoßen. Die Attacken, unter anderem mit einer Panzerfaust und durch Scharfschützenfeuer, seien ein eklatanter Verstoß, hieß es. Die Armee hatte am Freitag mitgeteilt, dass bewaffnete Hamas-Kämpfer aus einem Tunnel nahe Rafah das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet hätten, wobei niemand verletzt worden sei. Später gab das Militär bekannt, am selben Tag eine weitere Gruppe von "Terroristen“ angegriffen zu haben, die sich den Truppen in Khan Yunis näherten. Das Militär werde seine Operationen fortsetzen, um unmittelbare Bedrohungen zu beseitigen, hieß es. Die israelische Regierung und die Hamas beschuldigen sich seit Tagen gegenseitig, gegen den Waffenstillstand verstoßen zu haben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-19T08:46:18.000Z","dateModified":"2025-10-19T09:52:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFnJFYrtrgJ34UKRQmQ/moFnXKt4trgJ34UKXhHj.jpeg","caption":"Palästinenser durchsuchen die Trümmer von Gebäuden nach israelischen Bombardements in Chan Junis am 12. 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Die Anschuldigungen seien falsch, teilten die Terroristen mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-19T07:09:00.000Z","dateModified":"2025-10-19T07:22:42.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel bestätigt Identität toter Geiseln","articleBody":"Israel bestätigt Identität toter GeiselnNach der Rückgabe zweier weiterer israelischer Geiseln durch die Hamas haben israelische Behörden die Identität der Leichen bestätigt. "Die Familie der Geisel Ronen Engel" sei über die Rückführung seiner Leiche nach Israel informiert worden, teilte die israelische Armee mit. Das Büro des Regierungschefs Benjamin Netanjahu bestätigte dies. Der 54-jährige Engel war bei dem Großangriff der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen am 7. Oktober 2023 getötet und aus seinem Haus im Kibbuz Nir Oz in das Palästinensergebiet verschleppt worden. Im Dezember 2023 gab die israelische Armee seinen Tod bekannt. Engel war Fotojournalist und ehrenamtlicher Rettungswagenfahrer des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom.Seine Frau Karina Engel-Bart und ihre beiden Töchter Mika und Yuval waren zusammen mit Engel entführt worden. 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Herzl in Jerusalem","creditText":"John Wessels/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-10-19T06:44:58.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_270/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFm79N15wfE4r2wNvgx/moFmqcRCtrgJ34UKDetF.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA werfen Hamas Planung eines Angriffs auf Zivilisten vor","articleBody":"USA werfen Hamas Planung eines Angriffs auf Zivilisten vorDas US-Außenministerium warnt vor einem "unmittelbar bevorstehenden" geplanten Angriff der islamistischen Hamas auf palästinensische Zivilisten. Die USA hätten die Garantiemächte des Gazafriedensplans über "glaubwürdige Berichte" informiert, die auf eine Verletzung der bestehenden Waffenruhe hindeuteten, teilte das Ministerium mit. "Sollte die Hamas mit diesem Angriff fortfahren, werden Maßnahmen ergriffen, um die Menschen in Gaza zu schützen und die Integrität der Waffenruhe zu wahren", heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums. US-Präsident Trump hatte der Hamas bereits am Donnerstag gedroht, nachdem die Islamisten selbst Bilder von Hinrichtungen angeblicher Kollaborateure mit Israel verbreitet hatten. "Wenn die Hamas weiterhin Menschen im Gazastreifen tötet, was nicht Teil der Abmachung war, haben wir keine andere Wahl, als reinzugehen und sie zu töten", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social – ohne anzugeben, was damit genau gemeint ist und wer in den Gazastreifen "reingehen" werde.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-18T22:24:11.000Z","dateModified":"2025-10-19T04:25:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Hölzl"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hamas übergibt zwei weitere Leichen","articleBody":"Hamas übergibt zwei weitere LeichenIsrael hat zwei weitere Leichen mutmaßlicher Geiseln zurückerhalten. Sie seien Israel vom Roten Kreuz in Gaza übergeben worden, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Die Hamas hatte die Übergabe zuvor angekündigt. Damit sind nach Angaben Israels 12 der 28 Geiseln übergeben, die von der Hamas vor zwei Jahren entführt wurden, aber inzwischen nicht mehr am Leben sind. Israelischen Medienberichten zufolge sollen die Leichen nun forensisch untersucht werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-18T20:50:02.000Z","dateModified":"2025-10-19T04:26:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu will 2026 wieder für Amt des Regierungschefs kandidieren","articleBody":"Netanjahu will 2026 wieder für Amt des Regierungschefs kandidierenDer israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will im kommenden Jahr erneut zur Wahl antreten. Auf eine entsprechende Frage antwortete er in einem Interview des Senders Channel 14 mit einem knappen "Ja". Netanjahu übt das Amt des Ministerpräsidenten mit Unterbrechungen seit mehr als 18 Jahren aus.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-18T20:08:50.000Z","dateModified":"2025-10-18T20:08:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Berlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hamas kündigt Übergabe von zwei weiteren toten Geiseln an ","articleBody":"Hamas kündigt Übergabe von zwei weiteren toten Geiseln an Am Samstag um 22.00 Uhr Ortszeit will die Hamas zwei weitere Leichen israelischer Geiseln an Israel übergeben. Das hat der bewaffnete Arm, die Essedin-al-Kassam-Brigaden, der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf dem Onlinedienst Telegram mitgeteilt. Die beiden Leichname seien im Laufe des Tages im Gazastreifen geborgen worden, hieß es weiter.Die Hamas hatte im Zuge des Gazaplans die Herausgabe aller noch lebenden oder bereits toten Geiseln zugesagt, die sich noch in ihren Händen im Gazastreifen befinden. Alle lebenden Geiseln wurden inzwischen an Israel übergeben, von den toten Geiseln befinden sich einige offenbar noch im Gazastreifen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-18T17:50:08.000Z","dateModified":"2025-10-19T08:58:57.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFhdF6E2f6aF1V1CfwN/moFnYmCmtrgJ34UKXhHp.jpeg","caption":"Eine Frau weint während einer Kundgebung auf dem Geiselplatz in Tel Aviv","creditText":"Hannah McKay/Reuters","uploadDate":"2025-10-19T08:58:56.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFhdF6E2f6aF1V1CfwN/moFnYmCmtrgJ34UKXhHp.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel will wichtigen Grenzübergang Rafah auf unbestimmte Zeit weiter abriegeln","articleBody":"Israel will wichtigen Grenzübergang Rafah auf unbestimmte Zeit weiter abriegelnDer Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza soll nun doch auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Das verlautete aus dem Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. "Die Öffnung des Grenzübergangs wird davon abhängig gemacht, inwieweit die Hamas ihren Verpflichtungen zur Rückführung der verstorbenen Geiseln und zur Umsetzung des vereinbarten Rahmenabkommens nachkommt", hieß es in einer Erklärung.Zuvor hatte die palästinensische Botschaft in Kairo der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erklärt, dass der Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten am Montag geöffnet werden solle. Palästinenser mit Wohnsitz in Ägypten sollten demnach über Rafah nach Gaza zurückkehren können. Auch die israelische Zeitung Ha’aretz berichtete unter Berufung auf Angaben der Weltgesundheitsorganisation, dass der Grenzübergang am Montag für den Transport von Kranken und Verwundeten geöffnet werde.Hilfslieferungen für die Bevölkerung im Gazastreifen sind Teil des Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas, das vor gut einer Woche Kraft getreten war. Israel kontrolliert nach einem Teilabzug seiner Truppen weiterhin mehr als die Hälfte des Gazastreifens. Die UNO und das Rote Kreuz fordern Israel dazu auf, Rafah als einen der wichtigsten Grenzübergänge für Hilfslieferungen zu öffnen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-18T14:58:27.000Z","dateModified":"2025-10-18T18:19:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFgneH22f6aF1V17Mzp/moFhMvWs2f6aF1V1CfwE.jpeg","caption":"Über den Grenzübergang Rafah kommen derzeit keine der vereinbarten LKW mit Hilfslieferungen nach Gaza.","creditText":"Amr Abdallah Dalsh/Reuters","uploadDate":"2025-10-18T16:42:02.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoFgneH22f6aF1V17Mzp/moFhMvWs2f6aF1V1CfwE.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hamas meldet mehr als 68.000 Kriegstote","articleBody":"Hamas meldet mehr als 68.000 KriegstoteDas von der militant-islamistischen Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium im Gazastreifen hat die Zahl der Kriegstoten auf mehr als 68.000 erhöht. Viele der zuletzt entdeckten Leichen seien unter Trümmern gefunden worden, hieß es. Eine unabhängige Bestätigung der Zahlen liegt nicht vor. Das Ministerium unterscheidet nicht zwischen Zivilistinnen, Zivilisten und Kämpfern, gibt aber an, die meisten Toten seien Frauen und Kinder. Israel bestreitet die Angaben und veröffentlicht selbst keine Zahlen. In früheren Kriegen erwiesen sich die Zahlen des Gesundheitsministeriums größtenteils als plausibel.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-10-18T14:01:26.000Z","dateModified":"2025-10-18T15:08:18.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Philip Moser"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Merz wegen Äußerung zur "Staatsräson"","articleBody":"Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Merz wegen Äußerung zur "Staatsräson"Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) sieht in Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz über den Begriff einer deutschen Staatsräson gegenüber Israel eine Distanzierung. Man sei enttäuscht über das Abrücken des Kanzlers, sagte DIG-Präsident Volker Beck. "Mit dieser Distanzierung gibt er jenen ohne Not diskursiv recht, die sich grundsätzlich an jeder Bekräftigung von Deutschlands Verantwortung für Israels Sicherheit stören." Zudem forderte Beck, nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstands und dem teilweisen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen eine Aufhebung des von Merz verkündeten partiellen Waffenembargos gegen Israel. In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte Merz mit Blick auf die "Staatsräson" gegenüber Israel gesagt: "Ich habe mich mit diesem Begriff immer schwergetan, weil er in all seinen Konsequenzen nie ausbuchstabiert worden ist." An seiner Haltung zu Israel habe sich indes nichts geändert. Der CDU-Politiker bekräftigte, "dass Israels Sicherheit immer auch ein wichtiger Teil der deutschen Außenpolitik war, ist und bleibt". Geprägt hatte den Begriff der deutschen Staatsräson gegenüber Israel die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). 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Marla Noss

Hamas will an Waffenruhe festhalten

Der hochrangige Hamas-Vertreter Izzat al-Risheq hat in einer Erklärung mitgeteilt, dass die Hamas weiter zu der vereinbarten Waffenruhe stehe.  Weiter beharrte er darauf, dass „es die Besatzungsmacht ist, die weiterhin gegen den Waffenstillstand verstößt und Ausreden für ihre Verbrechen liefert“.
Hilfsgüter-Lkw kommen über den Grenzübergang Karem Abu Salem, während in dem Gebiet eine Waffenruhe zwischen Israel und palästinensischen Fraktionen hält. Omar Al-Qattaa/AFP/Getty Images

Marla Noss

Israelischer Minister fordert Rückkehr zu „vollständigen Kampfhandlungen“

Der rechtsextreme israelische Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hat öffentlich an Premierminister Benjamin Netanjahu appelliert, die Militärschläge im Gazastreifen wieder aufzunehmen. Seiner Ansicht nach stellt der Angriff der Hamas auf israelische Streitkräfte in Rafah einen klaren Verstoß gegen die Waffenruhe dar. Deshalb forderte er Netanjahu auf, „die umfassenden Kampfhandlungen im Gazastreifen mit voller Kraft wieder aufzunehmen“, wie die Times of Israel berichtete. 
Der israelische Politiker Itamar Ben-Gvir spricht im israelischen Parlament während US-Präsident Donald Trumps Besuch am 13. Oktober. Chip Somodevilla/Getty Images
Ben-Gvirs Statement erfolgt nur einen Tag, nachdem er in der Sendung Meet the Press von Channel 12 erklärt hatte, er habe Netanjahu eine nicht näher bezeichnete Frist gesetzt, um die Hamas zu zerschlagen und die Todesstrafe für Terroristen zu verhängen. Er drohte, dass seine rechtsextreme Partei Otzma Jehudit aus der Regierung austreten werde, falls seine Forderungen nicht erfüllt werden.

Auch der Oppositionspolitiker Avigdor Lieberman reagierte auf den Vorfall: „Im Nahen Osten gibt es nur eine Sprache – Gewalt.“ Seiner Ansicht nach testet die Hamas Grenzen aus, weil es Menschen gebe, die das zuließen.

Marla Noss

Israel fliegt offenbar Luftangriffe in Gaza

Das israelische Militär hat nach Berichten israelischer Medien Luftangriffe im Süden des Gazastreifens durchgeführt. Bei den Angriffen im Gebiet von Rafah handelt es sich um eine Reaktion auf einen Verstoß gegen die Waffenruhe von palästinensischer Seite, wie die Times of Israel berichtete. Auch der Fernsehsender Channel 12 berichtete von den israelischen Luftangriffen.

Dem israelischen Militär zufolge hat die Hamas mehrere Angriffe gegen israelische Streitkräfte jenseits der „gelben Linie“ durchgeführt und damit gegen den Waffenstillstand verstoßen. Die Attacken, unter anderem mit einer Panzerfaust und durch Scharfschützenfeuer, seien ein eklatanter Verstoß, hieß es.

Die Armee hatte am Freitag mitgeteilt, dass bewaffnete Hamas-Kämpfer aus einem Tunnel nahe Rafah das Feuer auf israelische Soldaten eröffnet hätten, wobei niemand verletzt worden sei. Später gab das Militär bekannt, am selben Tag eine weitere Gruppe von „Terroristen“ angegriffen zu haben, die sich den Truppen in Khan Yunis näherten. Das Militär werde seine Operationen fortsetzen, um unmittelbare Bedrohungen zu beseitigen, hieß es. 

Die israelische Regierung und die Hamas beschuldigen sich seit Tagen gegenseitig, gegen den Waffenstillstand verstoßen zu haben.
Palästinenser durchsuchen die Trümmer von Gebäuden nach israelischen Bombardements in Chan Junis am 12. Oktober. Omar Al-Qattaa/AFP/Getty Images

Marla Noss

Hamas bestreitet Vorwürfe der USA zum Waffenruhebruch

Die Hamas hat die Erklärung des US-Außenministeriums zum angeblich bevorstehenden Bruch der Waffenruhe zurückgewiesen. Das Außenministerium hatte der Hamas unter Berufung auf „glaubwürdige Berichte“ vorgeworfen, einen Bruch der Waffenruhe mit Israel zu planen. Die Anschuldigungen seien falsch, teilten die Terroristen mit.

Johannes Süßmann

Israel bestätigt Identität toter Geiseln

Nach der Rückgabe zweier weiterer israelischer Geiseln durch die Hamas haben israelische Behörden die Identität der Leichen bestätigt. „Die Familie der Geisel Ronen Engel“ sei über die Rückführung seiner Leiche nach Israel informiert worden, teilte die israelische Armee mit. Das Büro des Regierungschefs Benjamin Netanjahu bestätigte dies.

Der 54-jährige Engel war bei dem Großangriff der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen am 7. Oktober 2023 getötet und aus seinem Haus im Kibbuz Nir Oz in das Palästinensergebiet verschleppt worden. Im Dezember 2023 gab die israelische Armee seinen Tod bekannt. Engel war Fotojournalist und ehrenamtlicher Rettungswagenfahrer des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom.

Seine Frau Karina Engel-Bart und ihre beiden Töchter Mika und Yuval waren zusammen mit Engel entführt worden. Die drei wurden jedoch nach 52 Tagen Gefangenschaft im Rahmen eines ersten Waffenruheabkommens zwischen Israel und der Hamas freigelassen.

Israelische Soldaten tragen den Sarg der Geisel Daniel Peretz auf den Militärfriedhof Mt. Herzl in Jerusalem. John Wessels/AFP/Getty Images
Bei der anderen Geisel soll es sich um den thailändischen Staatsbürger Sonthaya Oakkharasr handeln. Vertreter des Militärs haben seine Familie darüber informiert, wie die Times of Israel berichtete. Der 30-jährige Oakkharasr war am 7. Oktober 2023 im Kibbuz Be’eri ermordet und seine Leiche nach Gaza verschleppt worden, so die IDF. Sein Tod wurde im Mai 2024 vom Militär offiziell bestätigt. In einer Erklärung des Büros des Premierministers heißt es, Israel „teile die tiefe Trauer der Familie Oakkharasr, des thailändischen Volkes und aller Familien der gefallenen Geiseln“. 

Verena Hölzl

USA werfen Hamas Planung eines Angriffs auf Zivilisten vor

Das US-Außenministerium warnt vor einem „unmittelbar bevorstehenden“ geplanten Angriff der islamistischen Hamas auf palästinensische Zivilisten. Die USA hätten die Garantiemächte des Gazafriedensplans über „glaubwürdige Berichte“ informiert, die auf eine Verletzung der bestehenden Waffenruhe hindeuteten, teilte das Ministerium mit. „Sollte die Hamas mit diesem Angriff fortfahren, werden Maßnahmen ergriffen, um die Menschen in Gaza zu schützen und die Integrität der Waffenruhe zu wahren“, heißt es in der Mitteilung des Außenministeriums.

US-Präsident Trump hatte der Hamas bereits am Donnerstag gedroht, nachdem die Islamisten selbst Bilder von Hinrichtungen angeblicher Kollaborateure mit Israel verbreitet hatten. „Wenn die Hamas weiterhin Menschen im Gazastreifen tötet, was nicht Teil der Abmachung war, haben wir keine andere Wahl, als reinzugehen und sie zu töten“, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social – ohne anzugeben, was damit genau gemeint ist und wer in den Gazastreifen „reingehen“ werde.

Johanna Sethe

Hamas übergibt zwei weitere Leichen

Israel hat zwei weitere Leichen mutmaßlicher Geiseln zurückerhalten. Sie seien Israel vom Roten Kreuz in Gaza übergeben worden, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. Die Hamas hatte die Übergabe zuvor angekündigt.

Damit sind nach Angaben Israels 12 der 28 Geiseln übergeben, die von der Hamas vor zwei Jahren entführt wurden, aber inzwischen nicht mehr am Leben sind. Israelischen Medienberichten zufolge sollen die Leichen nun forensisch untersucht werden.

Simon Berlin

Netanjahu will 2026 wieder für Amt des Regierungschefs kandidieren

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will im kommenden Jahr erneut zur Wahl antreten. Auf eine entsprechende Frage antwortete er in einem Interview des Senders Channel 14 mit einem knappen „Ja“. Netanjahu übt das Amt des Ministerpräsidenten mit Unterbrechungen seit mehr als 18 Jahren aus.

Johanna Sethe

Hamas kündigt Übergabe von zwei weiteren toten Geiseln an 

Am Samstag um 22.00 Uhr Ortszeit will die Hamas zwei weitere Leichen israelischer Geiseln an Israel übergeben. Das hat der bewaffnete Arm, die Essedin-al-Kassam-Brigaden, der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf dem Onlinedienst Telegram mitgeteilt. Die beiden Leichname seien im Laufe des Tages im Gazastreifen geborgen worden, hieß es weiter.

Die Hamas hatte im Zuge des Gazaplans die Herausgabe aller noch lebenden oder bereits toten Geiseln zugesagt, die sich noch in ihren Händen im Gazastreifen befinden. Alle lebenden Geiseln wurden inzwischen an Israel übergeben, von den toten Geiseln befinden sich einige offenbar noch im Gazastreifen.

Eine Frau weint während einer Kundgebung auf dem Geiselplatz in Tel Aviv. Hannah McKay/Reuters

Johanna Sethe

Israel will wichtigen Grenzübergang Rafah auf unbestimmte Zeit weiter abriegeln

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und Gaza soll nun doch auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Das verlautete aus dem Büro des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu. „Die Öffnung des Grenzübergangs wird davon abhängig gemacht, inwieweit die Hamas ihren Verpflichtungen zur Rückführung der verstorbenen Geiseln und zur Umsetzung des vereinbarten Rahmenabkommens nachkommt“, hieß es in einer Erklärung.

Zuvor hatte die palästinensische Botschaft in Kairo der Nachrichtenagentur Reuters zufolge erklärt, dass der Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten am Montag geöffnet werden solle. Palästinenser mit Wohnsitz in Ägypten sollten demnach über Rafah nach Gaza zurückkehren können. Auch die israelische Zeitung Ha’aretz berichtete unter Berufung auf Angaben der Weltgesundheitsorganisation, dass der Grenzübergang am Montag für den Transport von Kranken und Verwundeten geöffnet werde.

Hilfslieferungen für die Bevölkerung im Gazastreifen sind Teil des Waffenruhe-Abkommens zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas, das vor gut einer Woche Kraft getreten war. Israel kontrolliert nach einem Teilabzug seiner Truppen weiterhin mehr als die Hälfte des Gazastreifens. Die UNO und das Rote Kreuz fordern Israel dazu auf, Rafah als einen der wichtigsten Grenzübergänge für Hilfslieferungen zu öffnen.

Über den Grenzübergang Rafah kommen derzeit keine der vereinbarten LKW mit Hilfslieferungen nach Gaza. Amr Abdallah Dalsh/Reuters

Philip Moser

Hamas meldet mehr als 68.000 Kriegstote

Das von der militant-islamistischen Hamas kontrollierte Gesundheitsministerium im Gazastreifen hat die Zahl der Kriegstoten auf mehr als 68.000 erhöht. Viele der zuletzt entdeckten Leichen seien unter Trümmern gefunden worden, hieß es. Eine unabhängige Bestätigung der Zahlen liegt nicht vor.
Das Ministerium unterscheidet nicht zwischen Zivilistinnen, Zivilisten und Kämpfern, gibt aber an, die meisten Toten seien Frauen und Kinder. Israel bestreitet die Angaben und veröffentlicht selbst keine Zahlen. In früheren Kriegen erwiesen sich die Zahlen des Gesundheitsministeriums größtenteils als plausibel.

Veronika Völlinger

Deutsch-Israelische Gesellschaft kritisiert Merz wegen Äußerung zur „Staatsräson“

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) sieht in Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz über den Begriff einer deutschen Staatsräson gegenüber Israel eine Distanzierung. Man sei enttäuscht über das Abrücken des Kanzlers, sagte DIG-Präsident Volker Beck. „Mit dieser Distanzierung gibt er jenen ohne Not diskursiv recht, die sich grundsätzlich an jeder Bekräftigung von Deutschlands Verantwortung für Israels Sicherheit stören.“ Zudem forderte Beck, nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstands und dem teilweisen Rückzug Israels aus dem Gazastreifen eine Aufhebung des von Merz verkündeten partiellen Waffenembargos gegen Israel.

In einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung hatte Merz mit Blick auf die „Staatsräson“ gegenüber Israel gesagt: „Ich habe mich mit diesem Begriff immer schwergetan, weil er in all seinen Konsequenzen nie ausbuchstabiert worden ist.“ An seiner Haltung zu Israel habe sich indes nichts geändert. Der CDU-Politiker bekräftigte, „dass Israels Sicherheit immer auch ein wichtiger Teil der deutschen Außenpolitik war, ist und bleibt“. 

Geprägt hatte den Begriff der deutschen Staatsräson gegenüber Israel die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Aus Sicht des DIG-Präsidenten Volker Beck komme darin die Übernahme von Verantwortung für das Menschheitsverbrechen der Schoah zum Ausdruck.

Anastasia Tikhomirova

Hilfslieferungen nach Gaza laut UN weiter eingeschränkt, Israel widerspricht

Die Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen ist nach Angaben der Vereinten Nationen noch immer unvollständig. Seit Beginn der Waffenruhe vor einer Woche seien 339 Lastwagen zur Verteilung von Hilfsgütern entladen worden. Gemäß der Waffenruhevereinbarung sollen täglich etwa 600 Lastwagen mit humanitärer Hilfe in den Gazastreifenfahren dürfen.
Die für die Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen zuständige israelische Militärbehörde Cogat meldete nach Angaben der Vereinten Nationen hingegen wesentlich höhere Zahlen. Demnach seien am Mittwoch 716 Lastwagen in den Gazastreifen gefahren und am Donnerstag 950, einschließlich kommerzieller Fahrzeuge und bilateraler Lieferungen.
LKWs mit Hilfsgütern des Welternährungsprogramms auf einer Straße in Deir el-Balah, aufgenommen am 17. Oktober 2025. Bashar Taleb/AFP/Getty Images

Anastasia Tikhomirova

Wiederaufbau im Gazastreifen laut UN „gewaltige Aufgabe“

Das UN-Büro für humanitäre Angelegenheiten (Ocha) hat den Wiederaufbau im vom Krieg zerstörten Gazastreifen als „gewaltige Aufgabe“ bezeichnet. „Ich bin vor sieben bis acht Monaten hier durchgefahren, als die meisten dieser Gebäude noch standen“, sagte Ocha-Leiter Tom Fletcher bei einer Fahrt in einem UN-Konvoi im Gazastreifen. Die „Verwüstung“ und das „Ödland“ zu sehen, sei „absolut erschütternd“. 
Die UN hätten einen umfangreichen 60-Tage-Plan, um die Versorgung mit Lebensmitteln zu verbessern, täglich eine Million Mahlzeiten bereitzustellen, den Gesundheitssektor wieder aufzubauen, Zelte für den Winter zu beschaffen und Hunderttausende Kinder wieder zur Schule zu schicken. Die UN müssten außerdem die Stromversorgung wiederherstellen, damit sie beginnen könnten, das Abwassersystem wieder in Betrieb zu nehmen, sagte Fletcher.

ZEIT-Autor Thilo Adam dokumentiert in einem Kurzfilm den Wiederaufbau im Gazastreifen:

Anastasia Tikhomirova

Hamas meldet neun Tote durch israelischen Beschuss

Der Hamas-Zivilschutz hat den Vorwurf erhoben, dass neun Menschen in der Stadt Gaza durch israelischen Beschuss getötet worden seien. Der Zivilschutz habe gemeinsam mit dem Roten Kreuz neun Leichen geborgen, nachdem die israelische Armee am Freitag einen Bus mit Flüchtlingen östlich des Viertels Seitun beschossen habe. Das erklärte der Sprecher der Hamas-Behörde, Mahmud Bassal, gegenüber AFP. Alle Opfer gehörten demnach einer einzigen Familie an.
Die israelische Armee erklärte ihrerseits, sie habe ein verdächtiges Fahrzeug „identifiziert“, das dabei gewesen sei, die Rückzugslinie der israelischen Armee im Gazastreifen zu überqueren. Nach Warnschüssen hätten die Soldaten „das Feuer eröffnet, um die Bedrohung zu beseitigen“. Dies entspreche dem zwischen beiden Seiten geschlossenen Waffenstillstandsabkommen.
Palästinenser inmitten zerstörter Gebäude im Gazastreifen. Dawoud Abu Alkas/File Photo/REUTERS

ÄgyptenAlAngelaAuslandAußenministeriumAußenpolitikAutorBeckBedrohungBehördenBenBenjaminBevölkerungBundeskanzlerBusCDUchipDanielDavidDeutschDonalddpaDreiEinstEngelFahrzeugeFamilienFeuerFletcherFraktionenFrauenFreitagFriedrichFriedrich MerzGaza-StadtGeiselnGesellschaftGesundheitsministeriumGewaltGrenzenHaHamasHannahHilfslieferungenHinrichtungenIslamistenIsraelJohnKairoKhanKinderKriegLastwagenlebenLeichenMagenMANMassakerMedienMerkelMerzMilitärMillionNetanjahuNotOperationenParlamentPolitikerRafahRechtRegierungRückführungSchuleSelbstSicherheitSoftwareSoldatenSpracheTAGTel AvivTelegramTerroristenThiloTodTodesstrafeTomToteTransportTrauerTrumpTunnelUNUnoUSUSAVerbrechenVolkerWaffenstillstandWahlWeilWiederaufbauWillWinterZeitZivilschutz