Krieg in Gaza: Israel kritisiert Zusammensetzung von Trumps Gaza-Komitee



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Ein genauer Blick auf die Zahlen offenbart jedoch, dass die Situation weiterhin äußerst kritisch bleibt: In dem untersuchten Zeitraum zwischen dem 16. Oktober und dem 30. November seien rund 1,6 Millionen Menschen im Gazastreifen von einem hohen Grad an Nahrungsmittelunsicherheit (IPC-Stufe 3) betroffen gewesen, davon mehr als eine halbe Million von sehr hoher Nahrungsmittelunsicherheit (Stufe 4) und 104.000 Menschen von akutem Hunger (Höchststufe 5). Diese Zahlen dürften sich laut Bericht nur wenig verändern. So geht die Beobachtungsstelle im vorgerechneten Zeitraum vom 1. Dezember bis Mitte April 2026 von weiterhin 1,03 Millionen Betroffenen der Stufe 3 und zusätzlich 571.000 Menschen in Stufe 4 aus. Lediglich die von akutem Hunger betroffenen Menschen sollen auf rund 1.900 sinken – vorausgesetzt, die Situation stabilisiert sich weiter. Bei einer Wiederaufnahme der Kämpfe drohe hingegen eine Hungersnot im gesamten Gazastreifen bis Mitte April, schrieb die IPC.

Darüber hinaus geht der Bericht von rund 101.000 Kleinkindern aus, die bis Mitte Oktober 2026 unter Mangelernährung leiden werden, davon 31.000 unter ernsten Mangelerscheinungen. Während viele Haushalte sich frische und gesunde Lebensmittel schlicht nicht leisten könnten, sei die Versorgung mit Hilfsgütern weiter ungleichmäßig auf das Gesamtgebiet verteilt, warnte die IPC. Es sei daher unerlässlich, die Lieferungen von Lebensmitteln weiter zu ermöglichen und auszuweiten.

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Zivilschutz meldet mehrere Tote nach israelischem Beschuss in Gaza

In Gaza-Stadt sind Angaben des palästinensischen Zivilschutzes zufolge fünf Menschen durch israelischen Beschuss eines Schutzraums in einer Geflüchtetenunterkunft getötet worden. Der Leiter des Al-Shifa-Krankenhauses in Gaza-Stadt, Mohamed Abu Selmia, sagte dies am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Dem palästinensischen Zivilschutz zufolge waren die meisten der Getöteten Kinder, eine Reihe von Verletzten seien zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht worden seien.

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Die israelische Armee sagte der Nachrichtenagentur AFP, dass israelische Soldaten auf der israelisch kontrollierten Seite der sogenannten gelben Linie im Gazastreifen "mehrere verdächtige Personen in Kommandostrukturen" festgestellt hätten. Kurz darauf hätten die Soldaten auf die Verdächtigen geschossen, um "die Bedrohung zu eliminieren". Einzelheiten zu Opfern würden noch geprüft und jeder Schaden, der unbeteiligten Personen zugefügt worden sein könnte, würde bedauert werden. 

Seit Beginn der Waffenruhe am 10. Oktober gibt es immer wieder tödliche Zwischenfälle im Gazastreifen. 

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Netanjahu blockiert unabhängige Untersuchung zum 7. Oktober

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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu blockiert weiterhin eine unabhängige Untersuchung des Massakers der islamistischen Terrororganisation Hamas und anderer Extremistengruppen in Israel. Statt der Einrichtung einer staatlichen Untersuchungskommission befürwortet er die Ernennung einer Regierungskommission.

Ein zuständiger Ministerausschuss stimmte einem entsprechenden Gesetzesentwurf eines Abgeordneten der rechtskonservativen Regierungspartei Likud zu, wie das Nachrichtenportal ynet berichtete. Kommenden Mittwoch sei eine vorläufige Abstimmung darüber im Parlament vorgesehen. Generalstaatsanwältin Gali Baharav-Miara sagte, dass der vorgeschlagene Gesetzentwurf "voller erheblicher Mängel" sei.

Experten, Oppositionelle und Angehörige ehemaliger Geiseln und Toten des 7. Oktober 2023 sprechen von einem Vertuschungsversuch. Kritiker werfen Netanjahu und seiner Koalition vor, keine persönliche Verantwortung für das politische und militärische Versagen während des Hamas-Terrorüberfalls zu übernehmen.

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Israel wirft der Hamas anhaltende Verstöße gegen Waffenstillstand vor

Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat mitgeteilt, dass die Terrororganisation Hamas einen Offizier der israelischen Armee mit einer improvisierten Sprengvorrichtung verletzt habe. Der Vorfall ereignete sich in Rafah im Süden des Gazastreifens. Die Hamas verstoße weiterhin gegen den Waffenstillstand und den 20-Punkte-Plan von US-Präsident Donald Trump, heißt es in der Mitteilung. 

Es sei "ein fortwährender eklatanter Verstoß" gegen die Vereinbarung, dass die Hamas ihre Waffen nicht abgebe. Die Hamas hatte angekündigt, ihre Waffen erst abzugeben, wenn ein palästinensischer Staat gegründet wird.

"Israel wird entsprechend reagieren", heißt es in der Mitteilung von Netanjahus Büro weiter. Was damit gemeint ist, wird nicht näher ausgeführt. Beiden Seiten werfen sich gegenseitig immer wieder vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. 

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Deutschland und weitere Länder verurteilen Israels Siedlungspläne im Westjordanland

Deutschland hat mit Großbritannien, Kanada und weiteren europäischen Staaten die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts für neue Siedlungen im Westjordanland verurteilt. Die Genehmigung von 19 neuen Siedlungen in dem von Israel besetzten Territorium verstoße gegen internationales Recht und befeure die Instabilität in der Region, heißt es in einem gemeinsamen Statement. 

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Die israelischen Siedlungsaktivitäten könnten zudem verhindern, dass der Plan für Gaza in die zweite Phase eintrete, heißt es in der Mitteilung weiter. Zu den Unterzeichnerstaaten gehören auch Belgien, Dänemark, Frankreich, Italien, Island, Irland, Japan, Malta, die Niederlande, Norwegen und Spanien.

Israel hatte 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert, wo heute mehr als 700.000 Siedler inmitten von rund drei Millionen Palästinensern leben. Die Vereinten Nationen betrachten die israelischen Siedlungen als großes Hindernis für eine Friedensregelung, weil sie kaum noch ein zusammenhängendes Territorium für die Palästinenser bei einer möglichen Zweistaatenlösung zulassen würden.

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Militär tötet zwei Palästinenser an der "gelben Linie"

Israels Militär hat nach eigenen Angaben erneut zwei Palästinenser im Gazastreifen getötet. "Zwei Terroristen" hätten im Süden des abgeriegelten Küstenstreifens die sogenannte gelbe Linie überschritten und sich den israelischen Truppen genähert, teilte die Armee mit. Die beiden hätten "eine unmittelbare Bedrohung" dargestellt, sie seien deshalb nach ihrer Identifizierung getötet worden. Im Rahmen der Vereinbarung über eine Waffenruhe würden israelische Truppen auch weiterhin im Süden des Gazastreifens stationiert bleiben, um Bedrohungen zu beseitigen. 
Israels Generalstabschef Ejal Zamir hatte die "gelbe Linie" kürzlich zur neuen Grenze zum Gazastreifen erklärt. Die Linie markiert die Rückzugposition der israelischen Armee im Rahmen der Waffenruhe mit der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas. Sie ist durch gelb markierte Betonelemente und Schilder gekennzeichnet. Seit Beginn der Waffenruhe am 10. Oktober gibt es immer wieder tödliche Zwischenfälle. 

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Israel wird laut Minister nicht komplett aus Gaza abziehen

Nach Worten des israelischen Verteidigungsministers werde sein Land seine Truppen nicht komplett aus dem Gazastreifen abziehen. "In Gaza wird Israel niemals abziehen. Innerhalb des Gazastreifens wird es eine Sicherheitszone geben, eine beträchtliche Sicherheitszone", sagte Israel Katz bei einer Konferenz der siedlerfreundlichen Zeitung Makor Rischon.

Im nördlichen Teil des Küstengebiets könnten dann in Zukunft israelische Siedlungskerne errichtet werden, die die Sicherheitszone dann auch schützen würde, sagte er weiter. Damit widersprach der Politiker von der rechtskonservativen Regierungspartei Likud erneut Trumps Friedensplan, der einen stufenweisen Abzug der israelischen Truppen aus dem Küstenstreifen vorsieht. 

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Polizei nimmt mögliche Hamas-Unterstützer in Italien fest

In Italien sind neun Menschen wegen des Verdachts der Finanzierung der Terrororganisation Hamas festgenommen worden. Den Verdächtigen wird vorgeworfen, die Hamas mit rund sieben Millionen Euro unterstützt zu haben. Zuerst war die Rede von sieben Festgenommenen sowie zwei weiteren Personen, die man per Haftbefehl im Ausland suchte.
 
Nach Polizeiangaben stehen drei Vereinigungen im Verdacht, die offiziell Spenden für palästinensische Zivilisten sammeln – aber in Wirklichkeit die Hamas finanzierten. Einen Teil des gesammelten Geldes sollen Angehörige von Menschen erhalten haben, die in Anschläge verwickelt gewesen seien.

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Israels Militär riegelt Stadt im Westjordanland ab

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Die israelische Armee verstärkt nach dem Anschlag eines Palästinensers im Norden Israels ihren Einsatz im besetzten Westjordanland. Die Armee gehe "mit aller Härte gegen terroristische Zellen" in Kabatija vor, verkündete Verteidigungsminister Israel Katz. Die Heimatstadt des Täters im Westjordanland sei vollständig abgeriegelt und umzingelt worden. Armeechef Ejal Samir kündigte eine Verstärkung der in dem Gebiet stationierten Truppen an. 
Ein Palästinenser hatte laut Polizeiangaben am Freitag in Israel einen Mann überfahren und eine 18-Jährige erstochen. Am Tag zuvor hatte ein israelischer Reservist einen betenden Palästinenser im Westjordanland angefahren. 

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Trump trifft Netanjahu heute in Florida

US-Präsident Donald Trump berät sich am heutigen Montag mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu über die nächste Phase des Plans für den Gazastreifen. Das Weiße Haus hat das Treffen bisher nicht offiziell bestätigt.

Nach einem Bericht der Zeitung The Times of Israel ist Netanjahu jedoch am Sonntag Richtung Florida geflogen. Dort soll er Trump in dessen Privatresidenz Mar-a-Lago treffen. Auch das gewöhnlich gut informierte Medienportal Axios berichtet darüber. Es wäre das sechste Treffen der beiden Politiker in diesem Jahr.

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Hamas bestätigt Tod von Mohammed ​Sinwar und Abu ‌Ubaida

Die Hamas hat den Tod zweier ihrer Mitglieder bestätigt, die Israel bereits vor Monaten getötet haben will. Wie die Hamas mitteilte, wurden Mohammed ​Sinwar, der ehemals die leitende Funktion der Terrororganisation im Gazastreifen innehatte, sowie der Sprecher des bewaffneten Flügels der Terrororganisation, Abu ‌Ubaida, vor Monaten getötet.

Israel hatte bereits im Mai angegeben, Sinwar getötet zu haben. Er ist der jüngere Bruder des ehemaligen Hamas-Anführers ⁠Jahia Sinwar, den Israel ebenfalls getötet hat. Drei Monate später meldete Israel, ‌Ubaida getötet zu haben.

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Trump droht Hamas mit Konsequenzen bei anhaltender Bewaffnung

US-Präsident Donald Trump hat der Hamas mit Konsequenzen gedroht, sollte sie ihre Waffen nicht niederlegen. Die USA legten es nicht auf eine Eskalation an, sagte Trump bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. "Sie müssen sich innerhalb einer relativ kurzen Zeit entwaffnen", sagte Trump. Ansonsten würde es "schrecklich" werden. Andere Staaten im Nahen Osten hätten bereits ein Einschreiten angekündigt, sollte sich die Hamas nicht wie vereinbart entwaffnen. "Wenn sie jetzt nicht ihre Waffen niederlegen, werden diese Länder sie vernichten", sagte Trump.

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Im Oktober hatten Israel und die Hamas dem von den USA vorangetriebenen Friedensplan zugestimmt. Die anstehende zweite Phase des Plans sieht eine Entwaffnung der Hamas und die Einsetzung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor.

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Israelische Armee ruft zur Evakuierung libanesischer Dörfer auf

Das israelische Militär hat die Einwohner von vier libanesischen Dörfern aufgefordert, ihre Wohnorte zu verlassen. Geplant seien Luftangriffe auf "militärische Infrastruktur" der libanesischen Terrororganisation Hisbollah, sagte ein Militärsprecher. Die Ziele befänden sich in den Dörfern Hammara und Ain el-Tineh im Bekaa-Tal im Osten sowie in Kfar Hatta und Aanan im Süden des Libanons.

Der Libanon steht zunehmend unter Druck, die Hisbollah zu entwaffnen. Die libanesische Regierung befürchtet, Israel könnte seine Angriffe drastisch verstärken, um die Führung zu zwingen, das Waffenarsenal der Hisbollah schneller zu beschlagnahmen. Israel und der Libanon hatten sich 2024 auf einen Waffenstillstand geeinigt. Dieser beendete Kämpfe, die mehr als ein Jahr angedauert hatten. Seitdem hatten sich beide Seiten gegenseitig beschuldigt, die Feuerpause verletzt zu haben.

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Israels Militär greift Ziele im Libanon an

Die israelische Armee hat nach ‌eigenen Angaben Angriffe auf Ziele im Libanon gestartet. Es handele sich um Stellungen der radikalislamischen Gruppen Hisbollah und Hamas. Zuvor hatte sie die ‍Evakuierung von vier Dörfern im Osten ​und Süden des Nachbarlandes angeordnet.

Einem Militärsprecher ‌zufolge richteten sich die Angriffe gegen die militärische Infrastruktur der beiden Gruppen in Hammara und Ain ​el-Tineh im östlichen Bekaa-Tal sowie in Kfar Hatta und Aanan im Süden.

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Vereinte Nationen werfen Israel Apartheid vor

Das Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen hat Israel Apartheid vorgeworfen. Es gebe berechtigte Gründe für die Annahme, Israel ziele auf eine dauerhafte Segregation und Unterdrückung der Palästinenser, hieß es in einem entsprechenden Bericht des Menschenrechtsbüros, der sich auf Einschätzungen des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag bezieht.

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Demnach werden in den völkerrechtswidrig besetzten Gebieten unterschiedliche Rechtsrahmen für jüdische Siedler und Palästinenser angewendet, was zu einer Ungleichbehandlung etwa bei der Bewegungsfreiheit und dem Zugang zu Ressourcen wie Land und Wasser führt. Eine solche Politik stelle einen Verstoß gegen das internationale Verbot von Rassentrennung und Apartheid dar, hieß es weiter.

Der Leiter der UN-Einrichtung, Menschenrechtskommissar Volker Türk, forderte, die rechtswidrige israelische Präsenz in den besetzten palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalems, zu beenden. Die israelischen Behörden müssten "Gesetze, Richtlinien und Praktiken aufheben, die eine systematische Diskriminierung von Palästinensern aufgrund ihrer Rasse, Religion oder ethnischen Herkunft aufrechterhalten", sagte Türk.

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Israel weist Vorwurf der Apartheid durch UN zurück

Den Vorwurf der Apartheid durch die Vereinten Nationen hat Israel als verzerrt und absurd zurückgewiesen. Grundlegende Fakten, die dem Konflikt zugrunde lägen, insbesondere die schwerwiegenden Bedrohungen, denen Israel ausgesetzt sei, würden völlig ignoriert, teilte die israelische UN-Vertretung mit.

Das UN-Menschenrechtsbüro hatte von einer immer stärker werdenden systematischen Diskriminierung der Palästinenser im Westjordanland gesprochen. Der UN-Menschenrechtsbeauftragte Volker Türk sieht darin "eine besonders schwere Form der Rassendiskriminierung und Segregation, die dem Apartheid-System ähnelt, das wir bereits kennen". 

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Israel fliegt Luftangriffe im Süden des Libanon

Die israelischen Streitkräfte haben erneut Luftangriffe im Südlibanon geflogen. Nach Evakuierungsaufrufen an die Bewohner des Dorfes Kafr Hata hätten am Sonntag israelische Kampfflugzeuge das Dorf beschossen, meldete die libanesische Nachrichtenagentur NNA.

Nach Angaben der israelischen Armee richteten sich die Angriffe gegen Ziele der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Zuvor sei bereits weitere "Militärinfrastruktur“ der Hisbollah im Süden des Libanon attackiert worden.

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Unicef wirft Israel mangelnden Schutz von Kindern in Gaza vor

Nach Angaben der Kinderhilfsorganisation Unicef sind seit Beginn des Waffenstillstands Anfang Oktober mehr als 100 Kinder im Gazastreifen gestorben. Wie Sprecher James Elder bei einer Pressekonferenz der Vereinten Nationen mitteilte, sind viele der Opfer durch militärische Angriffe wie Luftschläge, Drohnen- und Quadrocopter-Angriffe, Panzerbeschuss und Schusswaffengebrauch gestorben. Einige Kinder starben durch explodierende Kriegsrückstände.

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Elder sagte, das Überleben für Kinder in Gaza bleibe weiterhin unsicher. Zwar hätten Bombardierungen und Schießereien seit dem Waffenstillstand nachgelassen, doch sie seien nicht völlig zum Erliegen gekommen. Die tatsächliche Zahl getöteter Kinder liege vermutlich höher, da die Unicef-Daten nur Fälle erfassen, zu denen ausreichende Informationen vorliegen.

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USA verkünden nächste Phase des Friedensplans

Die Umsetzung des Gaza-Friedensplans geht nach US-Angaben in die zweite Phase. Darin werde man sich "von der Waffenruhe hin zu Demilitarisierung, technokratischer Verwaltung und Wiederaufbau" des Gazastreifens bewegen, teilte der US-Sondergesandte Steve Witkoff auf X mit.

Der US-Plan sieht eine Verwaltung des Gebiets unter palästinensischer Beteiligung und eine vollständige Demilitarisierung des Gebiets vor. "Die USA erwarten von der Hamas, dass sie ihren Pflichten vollständig nachkommt", schrieb Witkoff. Das gilt auch für die Vereinbarung, die sterblichen Überreste der letzten Geisel an Israel zu überstellen. "Ein Versagen dabei, dies zu tun, wird ernsthafte Konsequenzen haben", drohte Witkoff.

Die Hamas und Israel äußerten sich zunächst nicht dazu. Die Waffenruhe auf Basis eines 20-Punkte-Plans der USA gilt seit Anfang Oktober. Zu den größten Hürden bei ihrer Umsetzung gehören die geplante Entwaffnung der Hamas, ein Abzug der israelischen Armee aus dem Gebiet und die Entsendung einer internationalen Sicherheitstruppe.

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Großbritannien rät Bürgern von Reisen nach Israel ab

Die Regierung in London warnt britische Staatsbürger angesichts der angespannten Lage in der Region vor nicht notwendigen Reisen nach Israel. Wohl mit Blick auf die Lage im Iran teilte das Außenministerium mit, eine Eskalation könne das Reisen unmöglich machen und andere nicht vorhergesehene Folgen haben. Für Teile Israels und die Palästinensischen Autonomiegebiete gelte weiter eine komplette Reisewarnung, die höchste Warnstufe des Ministeriums. 

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Übergangsverwaltung für Gaza soll aus 15 Mitgliedern bestehen

Die Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde haben sich nach Angaben der ägyptischen Regierung auf die Zusammensetzung einer Übergangsverwaltung für den Gazastreifen geeinigt. Alle Beteiligten hätten eine Einigung über die 15 Mitglieder des Gremiums getroffen, sagte der ägyptische Außenminister Badr Abdelatti nach Gesprächen in Kairo.

Angeführt werden soll das Gremium von dem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde, Ali Schaath, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Vermittler Ägypten, Türkei und Katar hervorging. Weitere Namen gaben die Vermittlerstaaten nicht bekannt.

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Katar als Vermittler begrüßt zweite Phase des Gaza-Friedensplans

Die US-Ankündigung des Beginns der nächsten Phase des Gaza-Friedensplans ordnet Katar als positiv ein. Das Emirat, das im Konflikt wiederholt als Vermittler aufgetreten ist, hofft, dass sich dadurch die humanitäre Lage verbessere, teilte Außenamtssprecher Madschid al-Ansari mit. Humanitäre Hilfe müsse uneingeschränkt möglich sein, um ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten. Zusätzlich muss laut Al-Ansari ein rascher Wiederaufbau vorangetrieben werden. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, weiterhin einen dauerhaften Waffenstillstand zu unterstützen.

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Hamas bereit zur Machtübergabe an Technokratengremium

Die Hamas stimmt einer Übergabe der Regierungsgeschäfte im Gazastreifen an ein palästinensisches Gremium von Technokraten zu. Man sei bereit, die Verantwortung an das Gremium zu übergeben, sagte ein Vertreter der Terrororganisation. Steve Witkoff, Sondergesandter der USA für den Nahen Osten, sagte, damit werde eine Übergangsregierung eingesetzt, die einen Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus in Gaza beginnen solle. 

Zuvor hatte der ägyptische Außenminister bekannt gegeben, Hamas und Palästinensische Autonomiebehörde hätten sich auf 15 Mitglieder des Gremiums geeinigt.

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Netanjahu hält zweite Phase des Friedensplans für symbolisch

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die zweite Phase des Friedensplans für Gaza als größtenteils symbolisch bezeichnet. Die Ankündigung des palästinensischen Regierungskomitees sei eher eine Deklaration als ein Zeichen von Fortschritt, sagte Netanjahu während eines Treffens mit den Eltern der israelischen Geisel Ran Gvili. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte die Ankündigung als Fortschritt bezeichnet.

Die Eltern von Gvili, einem israelischen Polizeibeamten, forderten Netanjahu dazu auf, nicht zur nächsten Phase der Waffenruhe überzugehen, solange die sterblichen Überreste ihres Sohnes nicht zurück in Israel sind. Netanjahu versicherte ihnen, die Rückkehr habe für ihn weiter hohe Priorität.

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Palästinensische Übergangsregierung trifft sich in Kairo

Die neue Übergangsregierung palästinensischer Fachleute für den Gazastreifen hat sich erstmals unter US-ägyptischer Schirmherrschaft in Kairo getroffen. Das berichtete das regierungsnahe ägyptische Medium Al-Qahera News. Israelischen Angaben zufolge soll der Bulgare Nikolaj Mladenow voraussichtlich Vorsitzender des internationalen Friedensrats für den Gazastreifen werden. Dieser Rat soll die Übergangsregierung beaufsichtigen. 

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Die Übergangsregierung palästinensischer Technokraten soll Angaben aus Verhandlungskreisen zufolge auch mit dem früheren UN-Nahost-Gesandten Mladenow das weitere Vorgehen nach Beginn der zweiten Phase des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump klären. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Auf das Treffen in Kairo sollen mehrere weitere vorbereitende Zusammenkünfte folgen. Dabei soll es um die künftige Verwaltung des Gazastreifens sowie den Wiederaufbau des Küstengebiets gehen. Technokraten sind Regierungsmitglieder, die ihre Ämter aufgrund fachlicher Qualifikation und beruflicher Erfahrung und nicht wegen parteipolitischer Zugehörigkeit übernehmen. Nach palästinensischen Angaben besteht die Übergangsregierung aus 14 Mitgliedern, darunter ist eine Frau. Sie stammen teils aus dem Gazastreifen, teils aus dem Westjordanland.

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Israel greift erneut Ziele im Libanon an

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Libanon angegriffen. Im Süden des Nachbarlandes habe die Armee auf mehrere Waffenlager sowie auf weitere Infrastruktur der Hisbollah-Miliz gezielt, teilte das Militär mit. In einem weiteren Angriff wurde demnach ein unterirdisches Waffenlager getroffen. Berichte über mögliche Tote oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Libanesischen Sicherheitsquellen zufolge führte die israelische Luftwaffe mindestens zwei Luftschläge aus. Anwohner benachbarter Gegenden berichteten von lauten Explosionen, die ihre Häuser erschüttert hätten. Das israelische Militär verwies in seiner Mitteilung auf Aktivitäten der Hisbollah an den genannten Orten, die eine Verletzung der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe darstellten. 

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US-Präsident Trump unterstützt "Technokratenregierung" im Gazastreifen

US-Präsident Donald Trump hat seine Unterstützung für die Übergangsregierung palästinensischer Fachleute für den Gazastreifen zum Ausdruck gebracht. "Als Vorsitzender des Friedensrates stehe ich hinter der neu ernannten palästinensischen Technokratenregierung", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die neue Führung solle den Gazastreifen "während des Übergangs" regieren. Die palästinensischen Anführer hätten sich unerschütterlich einer friedlichen Zukunft verschrieben, hieß es in dem Post.

Der "Friedensrat" soll als Kontrollgremium der Übergangsregierung dienen. Nach Angaben Trumps hat sich das Gremium, dem er vorsteht, nun formiert. Die Namen der Mitglieder würden bald bekanntgegeben, schrieb der US-Präsident. Vor kurzem waren die Mitglieder der Übergangsregierung benannt worden. Es handelt sich um 14 Palästinenser, die keine Verbindung zur islamistischen Hamas haben sollen. Sie sollen alle Aufgaben und Verantwortungen in dem in zwei Kriegsjahren weitgehend zerstörten Gazastreifen übernehmen.

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BBC berichtet von verschobener Rückzugslinie – Israel widerspricht

Im Rahmen der vereinbarten Waffenruhe mit der Hamas hat sich die israelische Armee hinter die sogenannte Gelbe Linie zurückgezogen. Einem Bericht der britischen Rundfunkanstalt BBC zufolge hat Israel diese Rückzugslinie ins Landesinnere verschoben und so das von ihr kontrollierte Gebiet vergrößert. Die Armee wies die Darstellung auf Anfrage zurück.

Die Gelbe Linie erhielt ihren Namen, weil das israelische Militär die Rückzugslinie mit gelb markierten Betonelementen und Schildern kennzeichnet. Laut der BBC zeigen Satellitenbilder, dass das Militär diese Markierungen versetzt hat, und zwar an insgesamt 16 Positionen. Im Schnitt seien die Markierungen fast 300 Meter tiefer in das Palästinensergebiet verlegt worden.

Auch die Terrororganisation Hamas hatte Israel bereits beschuldigt, die Linie verschoben zu haben. Die israelische Armee hingegen wirft Hamas-Mitgliedern vor, die Rückzugslinie immer wieder zu überschreiten und damit gegen das Waffenruhe-Abkommen zu verstoßen. Derzeit kontrolliert das israelische Militär etwas mehr als die Hälfte des schwer zerstörten Küstengebiets.

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Israel greift Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Armee hat trotz Waffenruhe nach eigenen Angaben Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen. Vorangegangen sei ein Angriff bewaffneter Palästinenser auf israelische Soldaten. Israels Militär habe Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) ins Visier genommen, teilte die Armee mit. Sie machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern.

Aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hieß es, mindestens neun Menschen seien bei den Angriffen am Donnerstagabend getötet worden, darunter ein Kommandeur der Hamas sowie ein Kommandeur des bewaffneten Arms des PIJ. Den Angaben zufolge gab es auch mehrere Verletzte.

Bewaffnete hatten laut Israels Armee am Dienstag in einem von Israel kontrolliertem Gebiet in Rafah im Süden des Küstenstreifens israelische Soldaten angegriffen. In solchen Fällen hatte Israels Armee bereits zuvor wieder größere Angriffe ausgeführt, sich danach aber wieder an die Waffenruhe gehalten. Inzwischen haben die israelischen Bombardements im Gazastreifen Anwohnern zufolge wieder aufgehört. 

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Israel erschießt 14-Jährigen im Westjordanland

Israelische Soldaten haben nach Angaben der Armee einen Palästinenser im Westjordanland erschossen, der mit Steinen auf sie geworfen hatte. Nach palästinensischen Angaben handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen. Die ‍Soldaten hätten noch Warnschüsse abgegeben, um die Person ​zu vertreiben, die mit einem Stein auf sie ‌zugestürmt sei, teilen die Streitkräfte mit.

Im vergangenen Jahr wurden im Westjordanland deutlich mehr Gewalttaten verzeichnet. ⁠So haben Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser ​stark zugenommen, während die Armee die Einschränkungen für Palästinenser verschärft hat. 

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Übergangsverwaltung für Gazastreifen trifft sich in Kairo

In Kairo ist heute die neue Übergangsverwaltung für den Gazastreifen ist zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Das berichtete der ägyptische Sender Al-Kahera News. Die Terrororganisation Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde hatten sich am Mittwoch auf die Zusammensetzung des Technokratengremiums geeinigt. Es besteht aus 15 Palästinensern, angeführt wird es von dem ehemaligen Vizeminister der Autonomiebehörde, Ali Schaath.

Die US-Regierung hatte am Mittwoch den Beginn der zweiten Phase der Waffenruhe im Gazastreifen bekannt gegeben. Gemäß dem 20-Punkte-Plan soll die Übergangsverwaltung von einem "Friedensrat" überwacht und beaufsichtigt werden, den US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben selbst leiten wird. Die Übergangsverwaltung soll für die alltäglichen Entscheidungen in dem Palästinensergebiet wie den Wiederaufbau zuständig sein. Der US-Plan sieht außerdem die Entsendung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor.

Schaath sagte Al-Kahera News, wichtig sei nach der Zerstörung von 85 Prozent der Häuser im Gazastreifen vor allem die Schaffung neuen Wohnraums. Den Vertriebenen, die bisher "in vom Wind fortgerissenen Zelten" ausharren müssten, könne so "ihre Würde zurückgegeben" werden. 

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Marco Rubio und Tony Blair sitzen im Friedensrat für Gaza

Im Weißen Haus in Washington, D. C. sind am Abend die Namen der Politiker bekannt gegeben worden, die US-Präsident Donald Trumps Plänen zufolge als Friedensrat die vorübergehende Verwaltung des Gazastreifens überwachen sollen.

Zu den Mitgliedern dieser Kommission zählen demnach US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie Weltbank-Präsident Ajay Banga, der US-Geschäftsmann Marc Rowan und Trump-Berater Robert Gabriel. Trump selbst ist Vorsitzender des Gremiums, das hatte der US-Präsident bereits im September 2025 mitgeteilt. Auf Grundlage von Trumps Plänen für Gaza war im Oktober eine Waffenruhe in Gaza ausgehandelt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Milliardäre für den Frieden

Mehrere Monate, nachdem die US-Regierung die Bildung eines "Friedensrats" für Gaza angekündigt hatte, hat das Weiße Haus die Namen der designierten Ratsmitglieder bekannt gegeben. Dem Gremium, das die vorübergehende Verwaltung des Gazastreifens überwachen soll, sollen neben Donald Trump sieben weitere Männer angehören.

Fast alle Mitglieder der Kommission gehören bereits der US-Regierung oder dem Beraterkreis um Donald Trump an. Viele haben zudem eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind Milliardäre.

Eine Übersicht zu den wichtigsten Mitgliedern des sogenannten Friedensrats sehen Sie hier:

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Israel lehnt US-Vorschlag zur personellen Zusammensetzung von Gaza-Komitee ab

Israel hat sich die von den USA genannte Zusammensetzung eines Gremiums für den Gazastreifen kritisiert. Das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und laufe seiner Politik zuwider, hieß es in einer Erklärung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Netanjahu wies das Außenministerium demnach an, US-Außenminister Marco Rubio zu kontaktieren.

Bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Erklärung stellte sich Israels rechtsextreme Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hinter Netanjahu und forderte, das Militär auf einen erneuten Krieg vorzubereiten.

Die US-Regierung hatte zuvor Details zu einem Exekutivausschuss veröffentlicht, der die Arbeit eines von Präsident Donald Trump geleiteten „Friedensrats“ (Board of Peace) umsetzen soll. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Rubio, Trumps Gesandter Steve Witkoff, Jared Kushner und der frühere britische Premier Tony Blair.

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Steve Witkoff, Sondergesandter der USA für den Nahen Osten, sagte, damit werde eine Übergangsregierung eingesetzt, die einen Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus in Gaza beginnen solle. Zuvor hatte der ägyptische Außenminister bekannt gegeben, Hamas und Palästinensische Autonomiebehörde hätten sich auf 15 Mitglieder des Gremiums geeinigt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-15T12:35:16.000Z","dateModified":"2026-01-15T14:06:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jannik Wilk"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoTPUjVW6tx75BGXXLpu/moTQ3KD86tx75BGXF1mF.jpeg","caption":"Ein Zeltlager vertriebener Palästinenser in Gaza-Stadt.","creditText":"Ahmed Younis/Middle East Images/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-01-15T14:05:49.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoTPUjVW6tx75BGXXLpu/moTQ3KD86tx75BGXF1mF.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Katar als Vermittler begrüßt zweite Phase des Gaza-Friedensplans","articleBody":"Katar als Vermittler begrüßt zweite Phase des Gaza-FriedensplansDie US-Ankündigung des Beginns der nächsten Phase des Gaza-Friedensplans ordnet Katar als positiv ein. Das Emirat, das im Konflikt wiederholt als Vermittler aufgetreten ist, hofft, dass sich dadurch die humanitäre Lage verbessere, teilte Außenamtssprecher Madschid al-Ansari mit. Humanitäre Hilfe müsse uneingeschränkt möglich sein, um ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten. Zusätzlich muss laut Al-Ansari ein rascher Wiederaufbau vorangetrieben werden. 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Alle Beteiligten hätten eine Einigung über die 15 Mitglieder des Gremiums getroffen, sagte der ägyptische Außenminister Badr Abdelatti nach Gesprächen in Kairo. Angeführt werden soll das Gremium von dem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde, Ali Schaath, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Vermittler Ägypten, Türkei und Katar hervorging. 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Wohl mit Blick auf die Lage im Iran teilte das Außenministerium mit, eine Eskalation könne das Reisen unmöglich machen und andere nicht vorhergesehene Folgen haben. 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Das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und laufe seiner Politik zuwider, hieß es in einer Erklärung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Netanjahu wies das Außenministerium demnach an, US-Außenminister Marco Rubio zu kontaktieren. Bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Erklärung stellte sich Israels rechtsextreme Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hinter Netanjahu und forderte, das Militär auf einen erneuten Krieg vorzubereiten.Die US-Regierung hatte zuvor Details zu einem Exekutivausschuss veröffentlicht, der die Arbeit eines von Präsident Donald Trump geleiteten „Friedensrats“ (Board of Peace) umsetzen soll. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Rubio, Trumps Gesandter Steve Witkoff, Jared Kushner und der frühere britische Premier Tony Blair.","video":[]}"}“>

Johanna Sethe

Israel lehnt US-Vorschlag zur personellen Zusammensetzung von Gaza-Komitee ab

Israel hat sich die von den USA genannte Zusammensetzung eines Gremiums für den Gazastreifen kritisiert. Das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und laufe seiner Politik zuwider, hieß es in einer Erklärung des Büros von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Netanjahu wies das Außenministerium demnach an, US-Außenminister Marco Rubio zu kontaktieren.

Bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung der Erklärung stellte sich Israels rechtsextreme Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, hinter Netanjahu und forderte, das Militär auf einen erneuten Krieg vorzubereiten.

Die US-Regierung hatte zuvor Details zu einem Exekutivausschuss veröffentlicht, der die Arbeit eines von Präsident Donald Trump geleiteten „Friedensrats“ (Board of Peace) umsetzen soll. Zu den Mitgliedern gehören unter anderem Rubio, Trumps Gesandter Steve Witkoff, Jared Kushner und der frühere britische Premier Tony Blair.

David Will

Milliardäre für den Frieden

Mehrere Monate, nachdem die US-Regierung die Bildung eines „Friedensrats“ für Gaza angekündigt hatte, hat das Weiße Haus die Namen der designierten Ratsmitglieder bekannt gegeben. Dem Gremium, das die vorübergehende Verwaltung des Gazastreifens überwachen soll, sollen neben Donald Trump sieben weitere Männer angehören.

Fast alle Mitglieder der Kommission gehören bereits der US-Regierung oder dem Beraterkreis um Donald Trump an. Viele haben zudem eine weitere Gemeinsamkeit: Sie sind Milliardäre.

Eine Übersicht zu den wichtigsten Mitgliedern des sogenannten Friedensrats sehen Sie hier:

Julica Jungehülsing

Marco Rubio und Tony Blair sitzen im Friedensrat für Gaza

Im Weißen Haus in Washington, D. C. sind am Abend die Namen der Politiker bekannt gegeben worden, die US-Präsident Donald Trumps Plänen zufolge als Friedensrat die vorübergehende Verwaltung des Gazastreifens überwachen sollen.

Zu den Mitgliedern dieser Kommission zählen demnach US-Außenminister Marco Rubio, Trumps Sonderbeauftragter Steve Witkoff, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie Weltbank-Präsident Ajay Banga, der US-Geschäftsmann Marc Rowan und Trump-Berater Robert Gabriel. Trump selbst ist Vorsitzender des Gremiums, das hatte der US-Präsident bereits im September 2025 mitgeteilt. Auf Grundlage von Trumps Plänen für Gaza war im Oktober eine Waffenruhe in Gaza ausgehandelt worden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

David Rech

Übergangsverwaltung für Gazastreifen trifft sich in Kairo

In Kairo ist heute die neue Übergangsverwaltung für den Gazastreifen ist zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Das berichtete der ägyptische Sender Al-Kahera News. Die Terrororganisation Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde hatten sich am Mittwoch auf die Zusammensetzung des Technokratengremiums geeinigt. Es besteht aus 15 Palästinensern, angeführt wird es von dem ehemaligen Vizeminister der Autonomiebehörde, Ali Schaath.

Die US-Regierung hatte am Mittwoch den Beginn der zweiten Phase der Waffenruhe im Gazastreifen bekannt gegeben. Gemäß dem 20-Punkte-Plan soll die Übergangsverwaltung von einem „Friedensrat“ überwacht und beaufsichtigt werden, den US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben selbst leiten wird. Die Übergangsverwaltung soll für die alltäglichen Entscheidungen in dem Palästinensergebiet wie den Wiederaufbau zuständig sein. Der US-Plan sieht außerdem die Entsendung einer internationalen Stabilisierungstruppe vor.

Schaath sagte Al-Kahera News, wichtig sei nach der Zerstörung von 85 Prozent der Häuser im Gazastreifen vor allem die Schaffung neuen Wohnraums. Den Vertriebenen, die bisher „in vom Wind fortgerissenen Zelten“ ausharren müssten, könne so „ihre Würde zurückgegeben“ werden. 

David Rech

Israel erschießt 14-Jährigen im Westjordanland

Israelische Soldaten haben nach Angaben der Armee einen Palästinenser im Westjordanland erschossen, der mit Steinen auf sie geworfen hatte. Nach palästinensischen Angaben handelt es sich um einen 14-jährigen Jungen. Die ‍Soldaten hätten noch Warnschüsse abgegeben, um die Person ​zu vertreiben, die mit einem Stein auf sie ‌zugestürmt sei, teilen die Streitkräfte mit.

Im vergangenen Jahr wurden im Westjordanland deutlich mehr Gewalttaten verzeichnet. ⁠So haben Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser ​stark zugenommen, während die Armee die Einschränkungen für Palästinenser verschärft hat. 

David Rech

Israel greift Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Armee hat trotz Waffenruhe nach eigenen Angaben Ziele im gesamten Gazastreifen angegriffen. Vorangegangen sei ein Angriff bewaffneter Palästinenser auf israelische Soldaten. Israels Militär habe Kommandeure der Terrororganisationen Hamas und Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) ins Visier genommen, teilte die Armee mit. Sie machte zunächst keine Angaben zu möglichen Opfern.

Aus medizinischen Kreisen im Gazastreifen hieß es, mindestens neun Menschen seien bei den Angriffen am Donnerstagabend getötet worden, darunter ein Kommandeur der Hamas sowie ein Kommandeur des bewaffneten Arms des PIJ. Den Angaben zufolge gab es auch mehrere Verletzte.

Bewaffnete hatten laut Israels Armee am Dienstag in einem von Israel kontrolliertem Gebiet in Rafah im Süden des Küstenstreifens israelische Soldaten angegriffen. In solchen Fällen hatte Israels Armee bereits zuvor wieder größere Angriffe ausgeführt, sich danach aber wieder an die Waffenruhe gehalten. Inzwischen haben die israelischen Bombardements im Gazastreifen Anwohnern zufolge wieder aufgehört. 

Alena Kammer

BBC berichtet von verschobener Rückzugslinie – Israel widerspricht

Im Rahmen der vereinbarten Waffenruhe mit der Hamas hat sich die israelische Armee hinter die sogenannte Gelbe Linie zurückgezogen. Einem Bericht der britischen Rundfunkanstalt BBC zufolge hat Israel diese Rückzugslinie ins Landesinnere verschoben und so das von ihr kontrollierte Gebiet vergrößert. Die Armee wies die Darstellung auf Anfrage zurück.

Die Gelbe Linie erhielt ihren Namen, weil das israelische Militär die Rückzugslinie mit gelb markierten Betonelementen und Schildern kennzeichnet. Laut der BBC zeigen Satellitenbilder, dass das Militär diese Markierungen versetzt hat, und zwar an insgesamt 16 Positionen. Im Schnitt seien die Markierungen fast 300 Meter tiefer in das Palästinensergebiet verlegt worden.

Auch die Terrororganisation Hamas hatte Israel bereits beschuldigt, die Linie verschoben zu haben. Die israelische Armee hingegen wirft Hamas-Mitgliedern vor, die Rückzugslinie immer wieder zu überschreiten und damit gegen das Waffenruhe-Abkommen zu verstoßen. Derzeit kontrolliert das israelische Militär etwas mehr als die Hälfte des schwer zerstörten Küstengebiets.

Bastian Hartig

US-Präsident Trump unterstützt „Technokratenregierung“ im Gazastreifen

US-Präsident Donald Trump hat seine Unterstützung für die Übergangsregierung palästinensischer Fachleute für den Gazastreifen zum Ausdruck gebracht. „Als Vorsitzender des Friedensrates stehe ich hinter der neu ernannten palästinensischen Technokratenregierung“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die neue Führung solle den Gazastreifen „während des Übergangs“ regieren. Die palästinensischen Anführer hätten sich unerschütterlich einer friedlichen Zukunft verschrieben, hieß es in dem Post.

Der „Friedensrat“ soll als Kontrollgremium der Übergangsregierung dienen. Nach Angaben Trumps hat sich das Gremium, dem er vorsteht, nun formiert. Die Namen der Mitglieder würden bald bekanntgegeben, schrieb der US-Präsident. Vor kurzem waren die Mitglieder der Übergangsregierung benannt worden. Es handelt sich um 14 Palästinenser, die keine Verbindung zur islamistischen Hamas haben sollen. Sie sollen alle Aufgaben und Verantwortungen in dem in zwei Kriegsjahren weitgehend zerstörten Gazastreifen übernehmen.

Marlena Wessollek

Israel greift erneut Ziele im Libanon an

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben mehrere Ziele im Libanon angegriffen. Im Süden des Nachbarlandes habe die Armee auf mehrere Waffenlager sowie auf weitere Infrastruktur der Hisbollah-Miliz gezielt, teilte das Militär mit. In einem weiteren Angriff wurde demnach ein unterirdisches Waffenlager getroffen. Berichte über mögliche Tote oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Libanesischen Sicherheitsquellen zufolge führte die israelische Luftwaffe mindestens zwei Luftschläge aus. Anwohner benachbarter Gegenden berichteten von lauten Explosionen, die ihre Häuser erschüttert hätten. Das israelische Militär verwies in seiner Mitteilung auf Aktivitäten der Hisbollah an den genannten Orten, die eine Verletzung der zwischen Israel und dem Libanon vereinbarten Waffenruhe darstellten. 

Marlena Wessollek

Palästinensische Übergangsregierung trifft sich in Kairo

Die neue Übergangsregierung palästinensischer Fachleute für den Gazastreifen hat sich erstmals unter US-ägyptischer Schirmherrschaft in Kairo getroffen. Das berichtete das regierungsnahe ägyptische Medium Al-Qahera News. Israelischen Angaben zufolge soll der Bulgare Nikolaj Mladenow voraussichtlich Vorsitzender des internationalen Friedensrats für den Gazastreifen werden. Dieser Rat soll die Übergangsregierung beaufsichtigen. 
Erstmals hat sich die neue Übergangsregierung palästinensischer Technokraten für den Gazastreifen in der ägyptischen Hauptstadt Kairo getroffen. Sven Hoppe/dpa
Die Übergangsregierung palästinensischer Technokraten soll Angaben aus Verhandlungskreisen zufolge auch mit dem früheren UN-Nahost-Gesandten Mladenow das weitere Vorgehen nach Beginn der zweiten Phase des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump klären. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Auf das Treffen in Kairo sollen mehrere weitere vorbereitende Zusammenkünfte folgen. Dabei soll es um die künftige Verwaltung des Gazastreifens sowie den Wiederaufbau des Küstengebiets gehen. Technokraten sind Regierungsmitglieder, die ihre Ämter aufgrund fachlicher Qualifikation und beruflicher Erfahrung und nicht wegen parteipolitischer Zugehörigkeit übernehmen. Nach palästinensischen Angaben besteht die Übergangsregierung aus 14 Mitgliedern, darunter ist eine Frau. Sie stammen teils aus dem Gazastreifen, teils aus dem Westjordanland.

Jannik Wilk

Netanjahu hält zweite Phase des Friedensplans für symbolisch

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die zweite Phase des Friedensplans für Gaza als größtenteils symbolisch bezeichnet. Die Ankündigung des palästinensischen Regierungskomitees sei eher eine Deklaration als ein Zeichen von Fortschritt, sagte Netanjahu während eines Treffens mit den Eltern der israelischen Geisel Ran Gvili. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hatte die Ankündigung als Fortschritt bezeichnet.

Die Eltern von Gvili, einem israelischen Polizeibeamten, forderten Netanjahu dazu auf, nicht zur nächsten Phase der Waffenruhe überzugehen, solange die sterblichen Überreste ihres Sohnes nicht zurück in Israel sind. Netanjahu versicherte ihnen, die Rückkehr habe für ihn weiter hohe Priorität.

Jannik Wilk

Hamas bereit zur Machtübergabe an Technokratengremium

Die Hamas stimmt einer Übergabe der Regierungsgeschäfte im Gazastreifen an ein palästinensisches Gremium von Technokraten zu. Man sei bereit, die Verantwortung an das Gremium zu übergeben, sagte ein Vertreter der Terrororganisation. Steve Witkoff, Sondergesandter der USA für den Nahen Osten, sagte, damit werde eine Übergangsregierung eingesetzt, die einen Prozess der Entwaffnung und des Wiederaufbaus in Gaza beginnen solle. 

Zuvor hatte der ägyptische Außenminister bekannt gegeben, Hamas und Palästinensische Autonomiebehörde hätten sich auf 15 Mitglieder des Gremiums geeinigt.

Ein Zeltlager vertriebener Palästinenser in Gaza-Stadt. Ahmed Younis/Middle East Images/AFP/Getty Images

Marla Noss

Katar als Vermittler begrüßt zweite Phase des Gaza-Friedensplans

Die US-Ankündigung des Beginns der nächsten Phase des Gaza-Friedensplans ordnet Katar als positiv ein. Das Emirat, das im Konflikt wiederholt als Vermittler aufgetreten ist, hofft, dass sich dadurch die humanitäre Lage verbessere, teilte Außenamtssprecher Madschid al-Ansari mit. Humanitäre Hilfe müsse uneingeschränkt möglich sein, um ein menschenwürdiges Leben zu gewährleisten. Zusätzlich muss laut Al-Ansari ein rascher Wiederaufbau vorangetrieben werden. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, weiterhin einen dauerhaften Waffenstillstand zu unterstützen.

Isabelle Daniel

Übergangsverwaltung für Gaza soll aus 15 Mitgliedern bestehen

Die Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde haben sich nach Angaben der ägyptischen Regierung auf die Zusammensetzung einer Übergangsverwaltung für den Gazastreifen geeinigt. Alle Beteiligten hätten eine Einigung über die 15 Mitglieder des Gremiums getroffen, sagte der ägyptische Außenminister Badr Abdelatti nach Gesprächen in Kairo.

Angeführt werden soll das Gremium von dem ehemaligen stellvertretenden Minister der Palästinensischen Autonomiebehörde, Ali Schaath, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Vermittler Ägypten, Türkei und Katar hervorging. Weitere Namen gaben die Vermittlerstaaten nicht bekannt.

Mathias Peer

Großbritannien rät Bürgern von Reisen nach Israel ab

Die Regierung in London warnt britische Staatsbürger angesichts der angespannten Lage in der Region vor nicht notwendigen Reisen nach Israel. Wohl mit Blick auf die Lage im Iran teilte das Außenministerium mit, eine Eskalation könne das Reisen unmöglich machen und andere nicht vorhergesehene Folgen haben. Für Teile Israels und die Palästinensischen Autonomiegebiete gelte weiter eine komplette Reisewarnung, die höchste Warnstufe des Ministeriums. 

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