Krieg in Gaza: Hamas stimmt Freilassung weiterer Geiseln zu



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Hilfsorganisation GHF bestreitet Kenntnis über tödliche Schüsse an Verteilzentren

Die Hilfsorganisation Gaza Humanitarian Foundation (GHF) hat nach eigenen Angaben keine Kenntnis über Todesfälle an oder in der unmittelbaren Umgebung der Verteilungsstellen. "Die GHF hat keine Kenntnis von diesen Vorfällen, aber diese Anschuldigungen sind zu schwerwiegend, um sie zu ignorieren, und wir fordern Israel daher auf, sie zu untersuchen und die Ergebnisse zeitnah und transparent zu veröffentlichen", sagte ein Sprecher der GHF. 

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Die GHF hatte am 26. Mai ihre Arbeit im Gazastreifen aufgenommen und vier Ausgabezentren im Süden und im Zentrum des Palästinensergebiets eröffnet. Tausende Menschen versammeln sich täglich vor den Verteilungszentren und warten auf die nächsten Lebensmittellieferungen. Wiederholt gab es Berichte über Tote. 

Die Hilfsorganisation ist umstritten. Die UN und große Hilfsorganisationen verweigern die Kooperation mit ihr.  

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Demonstration in Tel Aviv für die Freilassung der Geiseln

Tausende Menschen haben in Tel Aviv für die Freilassung der in den Gazastreifen verschleppten Geiseln demonstriert. Die Menge versammelte sich mit israelischen Flaggen und Fotos der Verschleppten auf dem sogenannten Platz der Geiseln. Einige Demonstrierende forderten von US-Präsident Donald Trump, sich für eine Vereinbarung mit der radikalislamischen Hamas einzusetzen: "Präsident Trump, beenden Sie die Krise im Gazastreifen. Der Nobelpreis wartet", stand auf einem Plakat.

Es war die erste Demonstration des Forums der Geiselangehörigen seit dem Krieg gegen den Iran. Während des zwölftägigen Krieges konnten die sonst wöchentlichen Proteste wegen eines Versammlungsverbots nicht stattfinden. "Der Krieg mit dem Iran endete mit einer Einigung. Der Krieg im Gazastreifen muss auf die gleiche Weise enden – mit einem Abkommen, das alle nach Hause bringt", erklärte das Forum der Geiselangehörigen vor der Demonstration.

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Tote nach israelischen Angriffen auf den Libanon

Bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon hat es nach libanesischen Angaben drei Tote gegeben. Ein Mann sei gestern bei einem Drohnenangriff auf ein Auto in Kunine getötet worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium mit. Bei einem weiteren Angriff auf ein Motorrad in Mahruna in der Nähe der Stadt Tyros seien ein Mann und eine Frau getötet worden. Das Ministerium meldete zudem insgesamt zwei Verletzte. Die israelische Armee teilte mit, "Terroristen" der Hisbollah getötet zu haben.
Am Freitag waren bei israelischen Angriffen im Süden des Libanon nach libanesischen Angaben eine Frau getötet und 25 weitere Menschen verletzt worden. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, die Frau sei bei einem Drohnenangriff auf eine Wohnung in der Stadt Nabatäa getötet worden. Die israelische Armee sagte dagegen, man habe "keine zivilen Gebäude angegriffen". Der Angriff habe der Hisbollah gegolten. Dabei sei eine vor Ort gelagerte Rakete explodiert.
Hisbollah-Chef Naim Kassem sagte gestern in einer Fernsehansprache, seine Miliz habe sich an die Waffenruhe gehalten, Israel hingegen nicht. Dies sei "vollkommen inakzeptabel".

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Israels Regierung beruft wegen Siedlergewalt Dringlichkeitssitzung ein

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat wegen der zunehmenden Gewalt radikaler Siedler im Westjordanland ein Dringlichkeitstreffen einberufen. Vertreter aller Sicherheitsorgane sollen laut Katz daran teilnehmen.

In der Nacht hatten zahlreiche radikale Siedler im besetzten Westjordanland eine israelische Militäreinrichtung angegriffen und in Brand gesetzt. Die Siedler wollten damit nach Medienberichten gegen Warnschüsse durch Soldaten protestieren. Bei einer Konfrontation am Wochenende war ein Teenager verletzt worden.

Die Attacke auf israelische Soldaten verurteilte Katz mit drastischen Worten. "Dieser Erscheinung muss sofort ein Ende gesetzt werden. Wir werden alle notwendigen Mittel einsetzen, um diese Gewalt an der Wurzel auszurotten." Seit Beginn des Gazakriegs im Oktober 2023 kommt es im Westjordanland auch verstärkt zu Gewalt radikaler Siedler gegen Palästinenser. Der Armee wird immer wieder vorgeworfen, sie gehe nicht entschlossen genug gegen solche Angreifer vor.

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Israel räumt Vorfall an Verteilzentren im Gazastreifen ein

Das israelische Militär hat mitgeteilt, dass palästinensische Zivilisten bei der Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen zu Schaden gekommen sind. Daraufhin seien entsprechende Anweisungen an die Soldaten ausgegeben worden, teilte das israelische Militär mit.

Ein Militärsprecher sagte, Vorfälle, bei denen Bewohner des Gazastreifens verletzt wurden, würden überprüft. Was genau passiert ist und wie schwer die Zivilisten verletzt wurden, wurde nicht mitgeteilt.

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Israels Verteidigungsminister spricht von baldigem Ende des Gazakriegs

Etwa eine Woche nach Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran sieht der israelische Verteidigungsminister Israel Katz ein Ende des Krieges in Gaza in Aussicht. "Wir stehen nun vor dem Abschluss des Einsatzes in Gaza", sagte Katz nach Angaben seines Büros. Er erinnerte demnach auch an Israels Ziele, darunter die Freilassung aller Geiseln sowie die Niederlage der Hamas, die Israel im Gazakrieg erreichen wolle.

US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende gesagt, er rechne kommende Woche mit einer Feuerpause im Gazakrieg. Es blieb aber zunächst unklar, worauf Trump seine Aussage stützte. 

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Netanjahu bestätigt geplanten US-Besuch 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat ein geplantes Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington bestätigt. Er werde kommende Woche in die USA reisen. Dort will Netanjahu nach eigenen Worten auch andere US-Regierungsmitglieder treffen, darunter Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio.

Ein Schwerpunkt des Besuchs wird wohl der Gazakrieg sein. Trump dringt auf eine Waffenruhe zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas, möglichst noch diese Woche. Außerdem soll es um ein Handelsabkommen gehen. Ein weiteres Thema ist wahrscheinlich der Iran.

Es wäre bereits der dritte Besuch von Netanjahu seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit im Januar.

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Trump will Netanjahu von "rascher Waffenruhe" überzeugen

Der US-Präsident Donald Trump spricht davon, im Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf eine rasche Waffenruhe im Gazastreifen zu bestehen. Er äußerte sich vor der Presse, dass er in diesem Punkt "sehr entschlossen" vorgehen werde. Durch eine rasche Waffenruhe bestünde zudem die Hoffnung, dass es zur Freilassung der Geiseln kommen werde. "Wir hoffen, dass es passiert. Und wir freuen uns darauf, dass es irgendwann nächste Woche passiert“, sagte Trump. "Wir wollen die Geiseln befreien.“

Netanjahu wird kommende Woche zu Beratungen mit der US-Führung in Washington erwartet. Nach US-Angaben ist das Treffen für den 7. Juli geplant.

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Israel billigt laut Trump Waffenruhevorschlag für Gazastreifen

Israel hat Angaben von US-Präsident Donald Trump zufolge den Bedingungen für eine 60-tägige Waffenruhe im Gazastreifen zugestimmt. Das teilte der Präsident auf Truth Social mit. "Meine Repräsentanten hatten heute ein langes und produktives Treffen mit den Israelis zum Thema Gaza. Israel hat den notwendigen Bedingungen zugestimmt, um die 60-Tage-WAFFENRUHE zum Abschluss zu bringen", schrieb Trump. Der endgültige Vorschlag für das Abkommen soll demnach von den Vermittlern aus Katar und Ägypten an die Hamas übergeben werden.

"Ich hoffe zum Wohle des Nahen Ostens, dass die Hamas diesen Deal annimmt, denn es wird nicht besser – ES WIRD NUR SCHLIMMER WERDEN." Aus Israel gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

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Hamas reagiert auf Waffenruhevorschlag von Trump

Ein Hamas-Mitglied hat sich zu dem von US-Präsident Donald Trump angekündigten Vorschlag einer Waffenruhe im Gazastreifen geäußert. Wie die Times of Israel berichtet, forderte das Hamas-Mitglied ein endgültiges Ende des Krieges. Die Hamas sei "bereit und ernsthaft bestrebt", eine Übereinkunft zu erreichen, hieß es. Diese solle aber "klar" auf ein "vollkommenes Ende" des Krieges hinführen.

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Trump hatte zuletzt eine 60-tägige Waffenruhe vorgeschlagen. Seinen Angaben nach hat Israel diesem Entwurf zugestimmt. Vermittler aus Katar und Ägypten sollen den endgültigen Vorschlag an die Hamas übergeben. Wie die Times of Israel unter Berufung auf einen ägyptischen Beamten berichtet, soll der Vorschlag noch am Nachmittag der Hamas vorgelegt werden.

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Klinikleiter im Gazastreifen offenbar bei israelischem Angriff getötet

Bei einem israelischen Angriff ist der Leiter der indonesischen Klinik im Norden des Gazastreifens Angaben von Angehörigen zufolge getötet worden. Marwan al-Sultan sei gemeinsam mit seiner Frau, seinen Töchtern und seinem Schwiegersohn bei einem Angriff auf seine Wohnung in der Stadt Gaza ums Leben gekommen, sagte sein Familienmitglied Ahmed al-Sultan.

Seine überlebende Tochter Lubna al-Sultan verurteilte den Angriff. "Es gibt keinen Grund, auf ihn zu zielen", sagte sie. "Sein ganzes Leben war der Medizin und der Behandlung von Patienten gewidmet." Das Medizinische Notfall-Rettungskomitee, das die Klinik betreibt, nannte die Tötung Al-Sultans eine "unverhohlene Verletzung humanitärer Prinzipien" und einen "groben Akt der Ungerechtigkeit".

Der Vorfall werde überprüft, hieß es vonseiten der israelischen Armee. Demnach habe der Angriff "einem entscheidenden Terroristen der Terrororganisation Hamas in der Gegend der Stadt Gaza" gegolten. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Hamas will US-Vorschlag für Waffenruhe verhandeln

Die militant-islamistische Hamas hat nach eigenen Angaben "positiv" auf den jüngsten US-Vorschlag für eine Waffenruhe im Gazakrieg reagiert. Es seien aber weitere Gespräche notwendig, teilte die Organisation mit. Die Reaktion sei den Vermittlern überbracht worden. 
"Die Bewegung ist ernsthaft bereit, unverzüglich in eine Verhandlungsrunde über den Mechanismus zur Umsetzung dieses Rahmens einzutreten", hieß es in der Mitteilung der Hamas.

Zuvor hatten anonyme Quellen bereits den Nachrichtenagenturen Reuters und dpa von der positiven Reaktion berichtet. Die Hamas habe demnach noch Klärungsbedarf in Hinsicht auf die Zeit nach der vorerst befristeten Waffenruhe, auf den Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gazastreifen und auf den ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe in das Küstengebiet.

Die genauen Bedingungen sind noch unklar. Israelischen und internationalen Medien zufolge sieht der Vorschlag auch einen weiteren Gefangenenaustausch und eine Geiselfreilassung vor.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen Vorschlag für einen 60-tägigen Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas angekündigt. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat sich noch nicht dazu geäußert. 

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Israel erlaubt laut einem Bericht mehr Hilfe für den Norden des Gazastreifens

Israels Sicherheitskabinett hat einem Medienbericht zufolge einer Ausweitung der Hilfslieferungen für den nördlichen Gazastreifen zugestimmt. Verantwortlich für die Umsetzung dieses Plans sollen internationale Hilfsorganisationen sein, wie die Times of Israel unter Berufung auf einen Beamten berichtete. Ein Regierungssprecher wollte das zunächst nicht kommentieren.

Kritik kam vom rechtsextremen Finanzminister Bezalel Smotrich. Er sprach von einer "Fehlentscheidung". Die Hilfe, die "auf die alte und schlechte Art" geliefert werde, werde auch die Hamas erreichen, schrieb er auf der Plattform X.

Israel wirft der islamistischen Hamas vor, humanitäre Hilfe für sich abzuzweigen. Die Regierung führte deshalb kürzlich ein neues System mithilfe der Gaza Humanitarian Foundation (GHF) ein, um Hilfsorganisationen der UN und anderer Initiativen zu umgehen. 

Die von Israel und den USA unterstützte GHF ist umstritten, immer wieder gibt es Berichte über tödliche Zwischenfälle in der Nähe ihrer Verteilzentren. Die Stiftung hat im Norden des Gazastreifens bislang keine Verteilzentren, Hilfe kommt dort deshalb weiterhin von anderen internationalen Organisationen.

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Schiff im Roten Meer attackiert

Vor der Küste des Jemen ist ein Frachtschiff im Roten Meer angegriffen worden. Ein Sicherheitsteam auf dem Schiff habe das Feuer erwidert, berichtete die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKTMO). Die Attacke sei noch nicht beendet. Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff.

Nach Angaben der privaten Sicherheitsfirma Ambrey erfolgten die Angriffe aus acht Kleinbooten. Das Schiff sei knapp 95 Kilometer vor dem Hafen Hudaida im Jemen beschossen worden. 
Seit dem Krieg zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen hat die Huthi-Miliz im Jemen immer wieder Schiffe angegriffen. Im Mai vereinbarten die Rebellen eine Waffenruhe mit den USA. In der Region überfallen auch Piraten aus afrikanischen Ländern Schiffe. 

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Israel greift Ziele im Jemen an

Kurz nach einem Evakuierungsaufruf hat die israelische Armee Luftangriffe auf mehrere Ziele im Jemen geflogen. Israel habe die Häfen von Hudaida, Al-Salif und Ras Isa, sowie das Kraftwerk Ras Kanatib in der Nähe der Hauptstadt Sanaa beschossen, teilte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz mit.

Außerdem habe die Armee das von der jemenitischen Huthi-Miliz gekaperte Schiff Galaxy Leader angegriffen, das die Huthis laut Katz für "terroristische Aktivitäten" im Roten Meer einsetzen.

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Israel will 54.000 ultraorthodoxe Männer zum Militär einberufen

Die israelische Armee hat angekündigt, bis Ende des Monats 54.000 Einberufungsbefehle an ultraorthodoxe junge Männer zu verschicken. Die Schreiben gingen an Religionsstudenten, deren Befreiung vom Wehrdienst nicht mehr gelte, weil das zugrundeliegende Gesetz seine Wirkung verloren hat, hieß es in einer Mitteilung der israelischen Streitkräfte. 

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Ultraorthodoxe junge Männer waren in Israel jahrzehntelang von der Wehrpflicht befreit. Die Ausnahmeregelung lief jedoch vergangenes Jahr aus. Der rechts-religiösen israelischen Regierung gelang es bislang nicht, ein neues Gesetz zu verabschieden. Der Oberste Gerichtshof erließ schließlich im Sommer 2024 ein Urteil, wonach ultraorthodoxe Männer zum Wehrdienst einzuziehen sind.  

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Katz spricht von neuer humanitärer Zone im Gazastreifen

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat nach eigener Aussage sein Ministerium und das Militär (IDF) angewiesen, einen Plan vorzulegen, um eine neue "humanitäre Stadt" im südlichen Gazastreifen auf den Ruinen von Rafah zu errichten. Das berichtet die Times of Israel.

Die Idee sei, zunächst etwa 600.000 vertriebene Palästinenser aufzunehmen. Sie sollten überprüft werden, um auszuschließen, dass es sich um Mitglieder der Hamas handle. Im Endeffekt solle die gesamte Bevölkerung nach und nach in diese Zone gebracht werden, die IDF solle für ihre Sicherheit sorgen und internationale Gremien daran arbeiten, das Gebiet zu verwalten. Ob die Zone als Transitpunkt genutzt werden soll, sagte Katz nicht. Er betonte aber, dass er die Palästinenser ermutigen wolle, freiwillig in andere Länder auszuwandern.

Katz kündigte zudem an, dass vier weitere Verteilungsstellen für Hilfsgüter in dem Gebiet eingerichtet werden sollen.

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US-Präsident Trump empfängt Israels Premier Netanjahu im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat Israels Premierminister Benjamin Netanjahu in Washington, D. C. empfangen. Netanjahu sagte, Israel arbeite mit den USA zusammen, um Länder zu finden, die den "Palästinensern eine bessere Zukunft" ermöglichen. Zu den umstrittenen Umsiedlungsplänen sagte Trump, es gebe eine "gute Kooperation" mit Nachbarstaaten Israels. Auf die Frage, ob er glaube, dass eine Zweistaatenlösung möglich sei, sagte Trump: "Ich weiß es nicht." 

Mit Blick auf den Iran sagte der US-Präsident, es seien Gespräche geplant. Außerdem hoffe er, dass kein weiterer Militärschlag der USA gegen den Iran nötig werde und dass er "zur rechten Zeit" die Sanktionen gegen den Iran aufheben könne. Er möchte dem Iran "die Möglichkeit zum Wiederaufbau geben", sagte Trump. Allerdings müsse das "auf friedliche Art und Weise" geschehen.

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Fünf israelische Soldaten im Gazastreifen getötet

Fünf israelische Soldaten sind nach Angaben der israelischen Armee im Gazastreifen getötet worden. Das gab das Militär auf Telegram bekannt. Die Infanteristen seien gestern am späten Abend während eines Bodeneinsatzes in Beit Hanun im Norden des Gazastreifens durch eine Bombe am Straßenrand getötet worden, die am Straßenrand platziert gewesen sei.

14 weitere Soldaten seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Soldaten seien beim Versuch, die Verletzten zu bergen, unter Beschuss geraten, wie die Zeitung Times of Israel unter Berufung auf die Ermittlungen der Streitkräfte berichtete.

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Hamas soll sexualisierte Gewalt als "taktische Kriegswaffe" eingesetzt haben

Die Hamas hat einem neuen Bericht zufolge während ihres Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 sexualisierte Gewalt als "taktische Kriegswaffe" eingesetzt. Der Bericht des Dinah-Projekts, einer Gruppe israelischer Rechts- und Genderexpertinnen, basiert unter anderem auf den Aussagen von Überlebenden des Massakers und der Geiselhaft im Gazastreifen sowie den Ergebnissen von Untersuchungen von Leichen.

Im Zuge der Recherche zeigten sich dem Bericht zufolge klare Muster bei der Art und Weise, wie sexualisierte Gewalt verübt wurde: Opfer seien etwa teilweise oder vollständig nackt, mit gefesselten Händen an Bäumen oder Masten gefunden worden. Es gebe außerdem Hinweise auf Gruppenvergewaltigungen mit anschließender Hinrichtung sowie Genitalverstümmelung und öffentliche Demütigung, hieß es.

Der Bericht empfiehlt, konfliktbezogene sexualisierte Gewalt anders zu behandeln als Sexualverbrechen in herkömmlichen Situationen. Die meisten Opfer sind dem Bericht zufolge "dauerhaft zum Schweigen" gebracht worden: Sie seien entweder während oder nach den Übergriffen getötet worden oder zu traumatisiert, um zu sprechen. Dies stelle Herausforderungen für die Beweisführung bei der strafrechtlichen Verfolgung der Täter dar.

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Palästinenser berichten von 51 Toten nach israelischen Angriffen 

Im Gazastreifen sind nach Angaben von Krankenhäusern 51 Menschen bei den jüngsten israelischen Angriffen getötet worden. Das Nasser-Krankenhaus teilte mit, ihm seien 41 Leichen gebracht worden. Ein Angriff in Chan Junis im Süden habe ein Zelt mit Kriegsvertriebenen getroffen. Dabei habe es vier Tote gegeben. Ein weiterer Angriff in der Stadt tötete nach Angaben der von der Terrororganisation Hamas kontrollierten Behörden eine Familie.

Das Auda-Krankenhaus in Nuseirat gab bekannt, weitere Angriffe hätten eine Menschenmenge getroffen. Zehn Menschen seien getötet und weitere 72 verletzt worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. 

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Witkoff spricht sich erneut für 60-tägige Waffenruhe aus

Der Nahost-Berater von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hofft auf eine Vereinbarung für eine Feuerpause in Gaza bis Ende der Woche. Bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus nannte er dafür die bereits von Vermittlern vorgeschlagene Dauer von 60 Tagen.

Trump selbst will sich heute Abend in Washington, D. C. erneut mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu treffen. 

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Libanesische Behörden melden drei Tote nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Norden des Libanons sind nach libanesischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. 13 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium in Beirut mit.

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Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, in der Nähe der Hafenstadt Tripoli sei ein Fahrzeug von einer Drohne getroffen worden. Israels Militär teilte mit, bei Tripoli einen hochrangigen Hamasterroristen angegriffen und getötet zu haben. Er sei während des Krieges für Raketenangriffe auf Städte im Norden Israels verantwortlich gewesen.

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Donald Trump und Benjamin Netanjahu treffen sich erneut

US-Präsident Donald Trump hat sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen im Weißen Haus mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen. Das Gespräch, an dem auch US-Vizepräsident JD Vance teilnahm, habe 90 Minuten gedauert, berichteten US-amerikanische und israelische Medien. Zum Inhalt des Gesprächs wurde nichts offiziell mitgeteilt.

Bei dem Treffen sollte es nach Ankündigung Trumps "fast ausschließlich" um die Lage im Gazastreifen gehen. "Es ist eine Tragödie, und er will sie lösen, und ich will sie lösen, und ich glaube, die andere Seite will das auch", sagte Trump vor der Ankunft Netanjahus vor Journalisten. Netanjahu seinerseits sagte vor dem Treffen auf die Frage, ob eine Vereinbarung für eine Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel im Gazastreifen unmittelbar bevorstehe: "Wir arbeiten auf jeden Fall daran." 

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Netanjahu: Fokus mit Trump auf Befreiung der Geiseln

US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu haben sich in ihrem Treffen insbesondere über "die Bemühungen um die Befreiung unserer Geiseln“ ausgetauscht. Das sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. In derselben Botschaft dankte er den "heldenhaften Soldaten", die weiterhin militärischen Druck ausüben werden. "Wir lassen keinen Moment nach“, sagte er in dem Video, wie die Times of Israel berichtet. Er sei zuversichtlich, alle seine Ziele im Gazastreifen zu erreichen und die militärischen sowie staatlichen Kapazitäten der Hamas zu "eliminieren“. In den Gesprächen mit Trump soll auch darüber gesprochen worden sein, was am "Tag nach“ dem Krieg mit der Hamas mit Gaza passieren könnte. 

Neben dem Gazakrieg sei auch der Iran ein Thema gewesen. Insbesondere die Folgen und Möglichkeiten des "großen Sieges, den wir über den Iran errungen haben“, seien besprochen worden.

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Israelische Armee verhaftet erneut Menschen im Westjordanland

Im besetzten Westjordanland hat die israelische Armee erneut mehrere Menschen festgenommen. Das berichteten die israelischen Zeitungen Ha’aretz und Times of Israel. Demnach wurden seit Montag bereits elf Menschen verhaftet. Die israelische Armee wirft ihnen Terrorismus vor. In dem Dorf Zurif nahe der völkerrechtswidrigen israelischen Siedlung Bat Ajin sollen Palästinenser in der Nacht Fahrzeuge in Brand gesetzt haben. Daraufhin marschierten Truppen der israelischen Armee in das Dorf ein.

In den vergangenen Wochen hatten Siedler immer wieder Palästinenser angegriffen. Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen wurden im Westjordanland Hunderte Palästinenser von der israelischen Armee und extremistischen Siedlern getötet, darunter zahlreiche Kinder.

Israel hält das Westjordanland seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 besetzt. Im vergangenen Jahr hatte der Internationale Gerichtshof ein sofortiges Ende der Besatzung der palästinensischen Gebiete gefordert.

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Schifa-Klinik im Gazastreifen steht offenbar kurz vor Schließung

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Der Direktor des Schifa-Krankenhauses im Gazastreifen hat davor gewarnt, dass die Klinik aufgrund eines Mangels an Treibstoff in den kommenden Stunden voraussichtlich nicht mehr betrieben werden könne. Das berichtete die israelische Zeitung Ha’aretz. Demnach könnten kritische Abteilungen wie die Intensivpflege und die innere Medizin dann nicht mehr funktionieren. Es sei zu erwarten, dass Hunderte Patienten sterben, sollte nicht sofort eine Lösung gefunden werden.

Der Direktor appellierte demnach an die internationale Gemeinschaft, dringend zu handeln und die Grenzübergänge für Hilfsgüter und Treibstoff zu öffnen, um eine größere medizinische Katastrophe zu verhindern.

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Deutschlands Israelpolitik braucht eine Neuausrichtung

Wohin steuert die deutsche Israelpolitik unter Bundeskanzler Friedrich Merz? Die Kritik von Merz und Außenminister Johann Wadephul an Israel vor einigen Wochen war deutlich. "Doch statt Taten gab es bislang nur verbale Rückzieher. Man eiert herum", findet ZEIT-Autorin Andrea Böhm.

Sie fordert einen neuen Kurs in der Beziehung Deutschlands zu Israel. Und zwar eine Politik, "die Völkerrecht und Staatsräson in Einklang bringt". 

Wie das funktionieren könnte und welche Denke die innerdeutsche Debatte über Israel blockiert, lesen Sie hier im Kommentar von Andrea Böhm:

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Die Geschichte von Flucht und Vertreibung im Nahen Osten

Die Gedankenspiele der USA und Israels, die palästinensische Bevölkerung umzusiedeln, reihen sich in eine lange Geschichte von Flucht und Vertreibung in der Region ein. ZEIT-Autor Thomas Speckmann gibt einen historischen Überblick, welche Rolle Migration im Nahen Osten schon immer gespielt hat.

Lesen Sie hier den ganzen Text: 

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Mehrere Tote nach weiteren israelischen Angriffen

Erneut sind bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen mehrere Menschen getötet worden. Berichten der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge starben unter anderem in Gaza-Stadt drei Menschen, darunter ein Kleinkind. Das Militär soll zuvor ein Wohnhaus inmitten der Stadt getroffen haben. Die israelische Armee äußerte sich nicht zu den Berichten.

Bei einem weiteren Angriff im Norden der Stadt sollen zudem elf Menschen getötet worden sein, teilte Wafa weiter mit. Auch dort soll bei den Angriffen ein Familienhaus getroffen worden sein. Dem Bericht geht die Armee nach eigenen Angaben nach. 

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Vier Tote gab es dem arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera zufolge darüber hinaus im Küstengebiet Al-Mawasi, wo ein Auto angegriffen worden sei. Zudem sollen mindestens acht Menschen bei dem Versuch, Essen an einer der wenigen Ausgabestellen zu bekommen, getötet worden sein. Insgesamt seien seit dem Morgen 39 Menschen im Gazastreifen getötet worden, teilte der Sender unter Berufung auf medizinische Kreise vor Ort mit.

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Israels Militär beginnt mit Umstellung von Beit Hanun 

Nach den tödlichen Angriffen auf israelische Soldaten in Beit Hanun hat die israelische Armee nach eigenen Angaben damit begonnen, die Stadt zu umstellen. Der Einsatz diene dazu, "Terroristen auszuschalten und die terroristische Infrastruktur sowie die militärischen Kapazitäten der Hamas in dem Gebiet zu zerstören", teilte die Armee mit. Einem Reporter des Nachrichtensenders Al-Jazeera zufolge ist nahe der Stadt "schwerer israelischer Artilleriebeschuss" zu hören, unabhängig bestätigen lässt sich dies jedoch bisher nicht.

Am Montagabend waren in Beit Hanun fünf israelische Soldaten durch eine am Straßenrand platzierte Bombe getötet und 14 weitere verletzt worden. 

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Trump sieht Waffenruhe in Reichweite

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben optimistisch, dass zeitnah eine Waffenruhe im Gazastreifen erreicht werden könnte. Es bestehe eine "sehr gute Chance", dass ein entsprechendes Abkommen zwischen Israel und der Hamas "diese oder nächste Woche" erreicht werden könnte, sagte Trump nach einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu.

Derzeit verhandeln beide Kriegsparteien im katarischen Doha über die Bedingungen einer solchen Waffenruhe. Vorgesehen ist eine Unterbrechung der Kampfhandlungen für zunächst 60 Tage. Angaben der Nachrichtenagentur AP zufolge, die Einblicke in einen von der israelischen Seite übermittelten Vorschlag erhielt, will Trump die Waffenruhe im Falle einer Einigung unbedingt selbst verkünden. 

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Hamas kündigt Freilassung von zehn Geiseln an

Die radikalislamische Hamas will nach eigenen Angaben zehn israelische Geiseln freilassen. Dies sei im Rahmen "schwieriger" Waffenruhe-Verhandlungen mit Israel vereinbart worden, teilte die Hamas in einer Erklärung mit.

Über andere zentrale Bedingungen für einen Waffenruhe-Deal sind sich beide Seiten weiter uneinig, darunter die Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen oder ein Rückzug der israelischen Armee aus dem Palästinensergebiet. 

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Vera Sprothen
Israel und die radikalislamische Hamas verhandeln über eine Waffenruhe, während Israel weiter Städte im Gazastreifen bombardiert – wie hier die Stadt Beit Lahia. Bashar Taleb/AFP

Hamas kündigt Freilassung von zehn Geiseln an

Die radikalislamische Hamas will nach eigenen Angaben zehn israelische Geiseln freilassen. Dies sei im Rahmen „schwieriger“ Waffenruhe-Verhandlungen mit Israel vereinbart worden, teilte die Hamas in einer Erklärung mit.

Über andere zentrale Bedingungen für einen Waffenruhe-Deal sind sich beide Seiten weiter uneinig, darunter die Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen oder ein Rückzug der israelischen Armee aus dem Palästinensergebiet. 

Lennart Jerke

Trump sieht Waffenruhe in Reichweite

US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Angaben optimistisch, dass zeitnah eine Waffenruhe im Gazastreifen erreicht werden könnte. Es bestehe eine „sehr gute Chance“, dass ein entsprechendes Abkommen zwischen Israel und der Hamas „diese oder nächste Woche“ erreicht werden könnte, sagte Trump nach einem Treffen mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu.

Derzeit verhandeln beide Kriegsparteien im katarischen Doha über die Bedingungen einer solchen Waffenruhe. Vorgesehen ist eine Unterbrechung der Kampfhandlungen für zunächst 60 Tage. Angaben der Nachrichtenagentur AP zufolge, die Einblicke in einen von der israelischen Seite übermittelten Vorschlag erhielt, will Trump die Waffenruhe im Falle einer Einigung unbedingt selbst verkünden. 

Lennart Jerke

Israels Militär beginnt mit Umstellung von Beit Hanun 

Nach den tödlichen Angriffen auf israelische Soldaten in Beit Hanun hat die israelische Armee nach eigenen Angaben damit begonnen, die Stadt zu umstellen. Der Einsatz diene dazu, „Terroristen auszuschalten und die terroristische Infrastruktur sowie die militärischen Kapazitäten der Hamas in dem Gebiet zu zerstören“, teilte die Armee mit. Einem Reporter des Nachrichtensenders Al-Jazeera zufolge ist nahe der Stadt „schwerer israelischer Artilleriebeschuss“ zu hören, unabhängig bestätigen lässt sich dies jedoch bisher nicht.

Am Montagabend waren in Beit Hanun fünf israelische Soldaten durch eine am Straßenrand platzierte Bombe getötet und 14 weitere verletzt worden. 

Lennart Jerke

Mehrere Tote nach weiteren israelischen Angriffen

Erneut sind bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen mehrere Menschen getötet worden. Berichten der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa zufolge starben unter anderem in Gaza-Stadt drei Menschen, darunter ein Kleinkind. Das Militär soll zuvor ein Wohnhaus inmitten der Stadt getroffen haben. Die israelische Armee äußerte sich nicht zu den Berichten.

Bei einem weiteren Angriff im Norden der Stadt sollen zudem elf Menschen getötet worden sein, teilte Wafa weiter mit. Auch dort soll bei den Angriffen ein Familienhaus getroffen worden sein. Dem Bericht geht die Armee nach eigenen Angaben nach. 

Rauch steigt nach einem israelischen Angriff in Chan Yunis am 9. Juli auf. . Hatem Khaled/Reuters
Vier Tote gab es dem arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera zufolge darüber hinaus im Küstengebiet Al-Mawasi, wo ein Auto angegriffen worden sei. Zudem sollen mindestens acht Menschen bei dem Versuch, Essen an einer der wenigen Ausgabestellen zu bekommen, getötet worden sein. Insgesamt seien seit dem Morgen 39 Menschen im Gazastreifen getötet worden, teilte der Sender unter Berufung auf medizinische Kreise vor Ort mit.

Leon Ginzel

Die Geschichte von Flucht und Vertreibung im Nahen Osten

Die Gedankenspiele der USA und Israels, die palästinensische Bevölkerung umzusiedeln, reihen sich in eine lange Geschichte von Flucht und Vertreibung in der Region ein. ZEIT-Autor Thomas Speckmann gibt einen historischen Überblick, welche Rolle Migration im Nahen Osten schon immer gespielt hat.

Lesen Sie hier den ganzen Text: 

Leon Ginzel

Deutschlands Israelpolitik braucht eine Neuausrichtung

Wohin steuert die deutsche Israelpolitik unter Bundeskanzler Friedrich Merz? Die Kritik von Merz und Außenminister Johann Wadephul an Israel vor einigen Wochen war deutlich. „Doch statt Taten gab es bislang nur verbale Rückzieher. Man eiert herum„, findet ZEIT-Autorin Andrea Böhm.

Sie fordert einen neuen Kurs in der Beziehung Deutschlands zu Israel. Und zwar eine Politik, „die Völkerrecht und Staatsräson in Einklang bringt“. 

Wie das funktionieren könnte und welche Denke die innerdeutsche Debatte über Israel blockiert, lesen Sie hier im Kommentar von Andrea Böhm:

Anja Keinath

Schifa-Klinik im Gazastreifen steht offenbar kurz vor Schließung

Das Schifa-Krankenhaus im Gazastreifen ist nach eigenen Angaben wegen mangelnden Treibstoffs von einer größeren medizinischen Katastrophe bedroht. Mahmoud Issa/Reuters
Der Direktor des Schifa-Krankenhauses im Gazastreifen hat davor gewarnt, dass die Klinik aufgrund eines Mangels an Treibstoff in den kommenden Stunden voraussichtlich nicht mehr betrieben werden könne. Das berichtete die israelische Zeitung Ha’aretz. Demnach könnten kritische Abteilungen wie die Intensivpflege und die innere Medizin dann nicht mehr funktionieren. Es sei zu erwarten, dass Hunderte Patienten sterben, sollte nicht sofort eine Lösung gefunden werden.

Der Direktor appellierte demnach an die internationale Gemeinschaft, dringend zu handeln und die Grenzübergänge für Hilfsgüter und Treibstoff zu öffnen, um eine größere medizinische Katastrophe zu verhindern.

Anja Keinath

Israelische Armee verhaftet erneut Menschen im Westjordanland

Im besetzten Westjordanland hat die israelische Armee erneut mehrere Menschen festgenommen. Das berichteten die israelischen Zeitungen Ha’aretz und Times of Israel. Demnach wurden seit Montag bereits elf Menschen verhaftet. Die israelische Armee wirft ihnen Terrorismus vor. In dem Dorf Zurif nahe der völkerrechtswidrigen israelischen Siedlung Bat Ajin sollen Palästinenser in der Nacht Fahrzeuge in Brand gesetzt haben. Daraufhin marschierten Truppen der israelischen Armee in das Dorf ein.

In den vergangenen Wochen hatten Siedler immer wieder Palästinenser angegriffen. Seit Beginn des Kriegs im Gazastreifen wurden im Westjordanland Hunderte Palästinenser von der israelischen Armee und extremistischen Siedlern getötet, darunter zahlreiche Kinder.

Israel hält das Westjordanland seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967 besetzt. Im vergangenen Jahr hatte der Internationale Gerichtshof ein sofortiges Ende der Besatzung der palästinensischen Gebiete gefordert.

Marla Noss

Netanjahu: Fokus mit Trump auf Befreiung der Geiseln

US-Präsident Donald Trump und Israels Premierminister Benjamin Netanjahu haben sich in ihrem Treffen insbesondere über „die Bemühungen um die Befreiung unserer Geiseln“ ausgetauscht. Das sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. In derselben Botschaft dankte er den „heldenhaften Soldaten“, die weiterhin militärischen Druck ausüben werden. „Wir lassen keinen Moment nach“, sagte er in dem Video, wie die Times of Israel berichtet. Er sei zuversichtlich, alle seine Ziele im Gazastreifen zu erreichen und die militärischen sowie staatlichen Kapazitäten der Hamas zu „eliminieren“. In den Gesprächen mit Trump soll auch darüber gesprochen worden sein, was am „Tag nach“ dem Krieg mit der Hamas mit Gaza passieren könnte. 

Neben dem Gazakrieg sei auch der Iran ein Thema gewesen. Insbesondere die Folgen und Möglichkeiten des „großen Sieges, den wir über den Iran errungen haben“, seien besprochen worden.

Marco Rubio, Donald Trump, Benjamin Netanjahu und Pete Hegseth nehmen an einem Abendessen im Blue Room des Weißen Hauses am 07. Juli 2025 teil. Andrew Harnik/Getty Images

Simon Sales Prado

Donald Trump und Benjamin Netanjahu treffen sich erneut

US-Präsident Donald Trump hat sich zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen im Weißen Haus mit Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu getroffen. Das Gespräch, an dem auch US-Vizepräsident JD Vance teilnahm, habe 90 Minuten gedauert, berichteten US-amerikanische und israelische Medien. Zum Inhalt des Gesprächs wurde nichts offiziell mitgeteilt.

Bei dem Treffen sollte es nach Ankündigung Trumps „fast ausschließlich“ um die Lage im Gazastreifen gehen. „Es ist eine Tragödie, und er will sie lösen, und ich will sie lösen, und ich glaube, die andere Seite will das auch“, sagte Trump vor der Ankunft Netanjahus vor Journalisten. Netanjahu seinerseits sagte vor dem Treffen auf die Frage, ob eine Vereinbarung für eine Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel im Gazastreifen unmittelbar bevorstehe: „Wir arbeiten auf jeden Fall daran.“ 

David Rech

Libanesische Behörden melden drei Tote nach israelischem Angriff

Bei einem israelischen Angriff im Norden des Libanons sind nach libanesischen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden. 13 weitere Menschen seien verletzt worden, teilte das libanesische Gesundheitsministerium in Beirut mit.
In der Nähe der nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli inspizieren Sanitäter ein verbranntes Fahrzeug. Fathi Al-Marsi/AFP/Getty Images
Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, in der Nähe der Hafenstadt Tripoli sei ein Fahrzeug von einer Drohne getroffen worden. Israels Militär teilte mit, bei Tripoli einen hochrangigen Hamasterroristen angegriffen und getötet zu haben. Er sei während des Krieges für Raketenangriffe auf Städte im Norden Israels verantwortlich gewesen.

Annika Benzing

Witkoff spricht sich erneut für 60-tägige Waffenruhe aus

Der Nahost-Berater von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hofft auf eine Vereinbarung für eine Feuerpause in Gaza bis Ende der Woche. Bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus nannte er dafür die bereits von Vermittlern vorgeschlagene Dauer von 60 Tagen.

Trump selbst will sich heute Abend in Washington, D. C. erneut mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu treffen. 

David Rech

Palästinenser berichten von 51 Toten nach israelischen Angriffen 

Im Gazastreifen sind nach Angaben von Krankenhäusern 51 Menschen bei den jüngsten israelischen Angriffen getötet worden. Das Nasser-Krankenhaus teilte mit, ihm seien 41 Leichen gebracht worden. Ein Angriff in Chan Junis im Süden habe ein Zelt mit Kriegsvertriebenen getroffen. Dabei habe es vier Tote gegeben. Ein weiterer Angriff in der Stadt tötete nach Angaben der von der Terrororganisation Hamas kontrollierten Behörden eine Familie.

Das Auda-Krankenhaus in Nuseirat gab bekannt, weitere Angriffe hätten eine Menschenmenge getroffen. Zehn Menschen seien getötet und weitere 72 verletzt worden. Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht. 

Nach den jüngsten israelischen Angriffen auf den Gaza-Streifen haben Palästinenser von 51 Toten berichtet. Ramadan Abed/Reuters

Sophia Reddig

Hamas soll sexualisierte Gewalt als „taktische Kriegswaffe“ eingesetzt haben

Die Hamas hat einem neuen Bericht zufolge während ihres Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 sexualisierte Gewalt als „taktische Kriegswaffe“ eingesetzt. Der Bericht des Dinah-Projekts, einer Gruppe israelischer Rechts- und Genderexpertinnen, basiert unter anderem auf den Aussagen von Überlebenden des Massakers und der Geiselhaft im Gazastreifen sowie den Ergebnissen von Untersuchungen von Leichen.

Im Zuge der Recherche zeigten sich dem Bericht zufolge klare Muster bei der Art und Weise, wie sexualisierte Gewalt verübt wurde: Opfer seien etwa teilweise oder vollständig nackt, mit gefesselten Händen an Bäumen oder Masten gefunden worden. Es gebe außerdem Hinweise auf Gruppenvergewaltigungen mit anschließender Hinrichtung sowie Genitalverstümmelung und öffentliche Demütigung, hieß es.

Der Bericht empfiehlt, konfliktbezogene sexualisierte Gewalt anders zu behandeln als Sexualverbrechen in herkömmlichen Situationen. Die meisten Opfer sind dem Bericht zufolge „dauerhaft zum Schweigen“ gebracht worden: Sie seien entweder während oder nach den Übergriffen getötet worden oder zu traumatisiert, um zu sprechen. Dies stelle Herausforderungen für die Beweisführung bei der strafrechtlichen Verfolgung der Täter dar.

Bastian Hartig

Fünf israelische Soldaten im Gazastreifen getötet

Fünf israelische Soldaten sind nach Angaben der israelischen Armee im Gazastreifen getötet worden. Das gab das Militär auf Telegram bekannt. Die Infanteristen seien gestern am späten Abend während eines Bodeneinsatzes in Beit Hanun im Norden des Gazastreifens durch eine Bombe am Straßenrand getötet worden, die am Straßenrand platziert gewesen sei.

14 weitere Soldaten seien verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Soldaten seien beim Versuch, die Verletzten zu bergen, unter Beschuss geraten, wie die Zeitung Times of Israel unter Berufung auf die Ermittlungen der Streitkräfte berichtete.

AndreaAntikeAuslandAutorBehördenBeirutBenjaminBevölkerungBeziehungBundeskanzlerDDonalddpaDreiEndeEssenFahrzeugeFluchtFriedrichFriedrich MerzGaza-StadtGaza-StreifenGeiselnGeschichteGesundheitsministeriumGewaltHaHamasHegsethHörenInfrastrukturIranIsraelJohannJuliKinderKommentarKrankenhausKriegKritikKurzLangeLeichenMANMarcoMassakerMedienMedizinMerzMigrationMilitärNachrichtensenderNahostNasserNetanjahuPetePolitikRamadanRubioSelbstSexualverbrechenSoftwareSoldatenStädteSteveTelegramTerrorismusTerroristenThomasToteTrumpUSUSAVanceVideoWadephulWestjordanlandWitkoffZeitZeitungen