Krieg in Gaza: Entwicklungsministerin kritisiert Israels Lockerung von Siedlungsbau



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Israel kritisiert vorgeschlagene Besetzung des Gazakomitees

Israel lehnt die von den USA genannten Mitglieder eines neuen Gremiums für den Gazastreifen ab. Das sogenannte Exekutivkomitee sei nicht mit Israel abgestimmt und laufe seiner Politik zuwider, hieß es in einer Erklärung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Er werde demnach sein Außenministerium um ein Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio bitten.

Der Exekutivausschuss soll die Arbeit eines von Präsident Donald Trump geleiteten Friedensrats (Board of Peace) umsetzen. Netanjahu stößt sich offensichtlich daran, dass dem Gremium der türkische Außenminister Hakan Fidan und der ranghohe katarische Diplomat Ali Thawadi angehören sollen. Die Türkei und Katar hatten Israels Krieg im Gazastreifen gegen die islamistische Palästinenserorganisation Hamas scharf kritisiert.  

Wenige Minuten nach der Erklärung forderte Israels rechtsextremer Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir, Netanjahu solle das Militär auf einen erneuten Krieg vorbereiten.

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Trump lädt mehrere Staatschefs zur Mitwirkung an Gaza-Friedensrat ein

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sind mehrere Staats- und Regierungschefs von ihm eingeladen worden, am sogenannten Friedensrat für den Gazastreifen mitzuwirken. Demnach hat Trump etwa dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Ägyptens Staatschef Abdel Fattah al-Sissi und Argentiniens Präsident Javier Milei eine Mitarbeit angeboten.

Das Kommunikationsbüro der türkischen Präsidentschaft bestätigte die Einladung, machte aber keine offiziellen Angaben dazu, ob Erdoğan bereits darauf geantwortet habe. Auch Ägyptens Außenminister Badr Abdelatty bestätigte die Einladung al-Sissis. Vonseiten des ägyptischen Staatsinformationsdienstes hieß es, Ägypten prüfe die Angelegenheit derzeit in all ihren Aspekten. Argentiniens Präsident Javier Milei schrieb auf X, es sei "eine Ehre, an einer so großen Verantwortung mitwirken zu dürfen".

Wie der Sender CBC unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten berichtete, habe auch der kanadische Ministerpräsident Mark Carney eine Einladung zur Mitwirkung erhalten und wolle diese annehmen. Laut Berichten des britischen Senders BBC erwägt auch der britische Premierminister Keir Starmer einen Beitritt

Der sogenannte Friedensrat ist Teil der zweiten Phase von Trumps Friedensplan für Gaza, der ein dauerhaftes Kriegsende vorsieht. Das internationale Gremium soll die neue Übergangsregierung des im Krieg zwischen der Hamas und Israel weitgehend zerstörten Küstenstreifens beaufsichtigen.

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Israel zerstört UNRWA-Gebäude in Ost-Jerusalem

Israelische Polizeikräfte sind mit schwerem Gerät in die Außenstelle des UN-Hilfswerks UNRWA im völkerrechtswidrig annektierten Ostjerusalem eingedrungen. Nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde wurde mit der Zerstörung von Gebäuden begonnen. An dem Einsatz waren demnach auch Mitarbeiter der Behörde beteiligt. Sie teilte mit, sie habe das rund 4,6 Hektar große Gelände auf Grundlage eines israelischen Gesetzes in staatlichen Besitz übernommen und wolle es künftig "neu ordnen" und "im öffentlichen Interesse" vermarkten.

UN-Personal befindet sich nach UNRWA-Angaben nicht mehr auf dem Areal. Bereits im Dezember waren israelische Kräfte mit Lastwagen und Gabelstaplern auf das Gelände gefahren; UNRWA sprach damals von einer "inakzeptablen Verletzung" der Rechte und Immunität einer UN-Organisation.

Israel behauptet seit Längerem, das Palästinenserhilfswerk UNRWA sei von der Hamas unterwandert, ohne dafür je substanzielle Belege vorgelegt zu haben. Das stellte auch der Internationale Gerichtshof (IGH) in einem Gutachten vom Oktober vergangenen Jahres fest.

Völkerrechtlich ist Israel als Besatzungsmacht verpflichtet, die humanitäre Versorgung der Bevölkerung im Gazastreifen sicherzustellen und Hilfslieferungen der Vereinten Nationen zuzulassen. Dazu gehört ausdrücklich, dass Israel die Arbeit von UN-Organisationen wie UNRWA nicht behindern darf und ihre Einsätze unterstützen muss, statt sie zu blockieren.

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António Guterres verurteilt Gelände-Abriss der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israel aufgefordert, den Abriss des Geländes der UN-Flüchtlingsagentur für Palästinenser in Ostjerusalem zu stoppen. Zugleich verlangte er, dieses sowie weitere UNRWA-Gebäude "unverzüglich" an die Vereinten Nationen zurückzugeben. Der stellvertretende UN-Sprecher Farhan Haq teilte gegenüber Reportern mit, dass der Generalsekretär die anhaltenden Eskalationsmaßnahmen gegen die UNRWA für völlig inakzeptabel halte. Diese stünden im Widerspruch zu den klaren Verpflichtungen Israels nach dem Völkerrecht, einschließlich der Charta der Vereinten Nationen und des Übereinkommens über die Vorrechte und Immunitäten der Vereinten Nationen.

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Netanjahu nimmt Trumps Einladung zum sogenannten Friedensrat an

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will sich dem von Donald Trump initiierten sogenannten Friedensrat anschließen. Netanjahu habe die Einladung dazu angenommen, teilte sein Büro mit. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters darüber berichtet, dass der israelische Ministerpräsident in das Gremium eingeladen wurde.

Der 20-Punkte-Plan der USA für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat für Gaza den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.

Dabei handelt es sich jedoch offenbar nicht um das Gremium, dem Netanjahu beitreten will. Laut zahlreichen Medienberichten plant Trump – ebenfalls unter der Bezeichnung "Friedensrat" – eine neue Instanz mit Zuständigkeit für die Lösung von Konflikten weltweit, als eine Art Alternative zu den Vereinten Nationen, die Trump immer wieder als unfähig kritisierte.

Unter Trumps Vorsitz sollen Staaten, die sich dem Gremium anschließen wollen, eine Milliarde US-Dollar für einen unbefristeten Sitz in dem Rat zahlen. Die US-Regierung hat Dutzende Staatschefs dazu eingeladen. Die Mitteilung von Netanjahus Büro deutet darauf, dass der israelische Regierungschef dieser Gruppe, und nicht dem Friedensrat für Gaza, beitritt: Netanjahu werde "ein Mitglied des Friedensrats werden, der sich aus Staats- und Regierungschefs zusammensetzen soll". 

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Vor Netanjahu hatten bereits unter anderem der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der marokkanische König Mohammed VI. und der argentinische Präsident Javier Milei eine solche Einladung angenommen. Eingeladen wurde unter anderem auch Russlands Staatschef Wladimir Putin, dessen Antwort darauf noch aussteht.

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Weitere Staaten treten Trumps "Friedensrat" bei 

Saudi-Arabien, die Türkei, Ägypten, Jordanien, Indonesien, Pakistan und Katar haben sich dem "Friedensrat" von US-Präsident Donald Trump angeschlossen. Sie hätten eine entsprechende Einladung angenommen, teilten die Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung mit. 
Der US-Plan für ein Ende des Gazakriegs sieht vor, dass ein Friedensrat den Übergang von der Hamas-Herrschaft im Gazastreifen zu einer zivilen Verwaltung überwachen soll. Dem Gremium gehören zahlreiche Vertraute Trumps an, darunter etwa sein Geschäftspartner und Sondergesandter Steve Witkoff, US-Außenminister Marco Rubio und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner.

Zuletzt stellte Trump die Idee eines neuen Gremiums vor, das er ebenfalls als "Friedensrat" bezeichnet und dem sich Staaten auf seine Einladung einschließen können. Dieses Gremium soll sich mit Konflikten weltweit befassen.

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Israel fliegt Angriffe im Libanon 

Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben mehrere Angriffe im Süden des Libanon gestartet. Laut dem Militär wurden die Angriffe auf strategische Ziele der Hisbollah geflogen. Das israelische Militär teilte mit, es habe drei Dörfer angegriffen. Auch vier Grenzübergänge in der nordöstlichen libanesischen Region Hermel seien attackiert worden. Zuvor sei die Bevölkerung zum Verlassen des Gebiets aufgefordert worden. 

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Das libanesische Gesundheitsministerium teilte mit, im südlibanesischen Dorf Kennarit südlich der Hafenstadt Sidon seien 19 Menschen verletzt worden, darunter Journalisten. Libanesische Vertreter verurteilten die Angriffe im Süden des Landes. Präsident Joseph Aoun sprach von einer "systematischen Aggression". Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur National News Agency starben zudem zwei Menschen bei Drohnenangriffen auf Autos in den Dörfern Basurijeh und Sahrani.

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Israel startet Suchaktion nach letzter Geiselleiche im Gazastreifen

Israels Militär sucht eigenen Angaben zufolge nach den sterblichen Überresten der letzten israelischen Geisel im Gazastreifen. Eine Operation finde im nördlichen Gazastreifen statt, teilten das Ministerpräsidentenamt und die Armee mit. 
Zuvor hatte ein Sprecher der Kassam-Brigaden, des militärischen Arms der Hamas, mitgeteilt, dass die Terrororganisation den Vermittlern im Gaza-Friedensprozess alle Informationen übergeben habe, die zur Auffindung der Leiche nötig seien. Die israelischen Streitkräfte würden jetzt an Stellen suchen, die in diesen Informationen enthalten seien, sagte der Kassam-Sprecher. 
Augenzeugen berichteten, dass israelische Truppen im Al-Saitun-Viertel in der Stadt Gaza Suchaktionen durchführten. Es sei Leuchtmunition abgefeuert worden, herumfahrende Militärfahrzeuge seien zu sehen gewesen. Den israelischen Angaben zufolge erstrecke sich das Suchgebiet auf einen Friedhof im Umfeld der sogenannten Gelben Linie. Diese teilt den Gazastreifen in einen vom israelischen Militär kontrollierten und in einen vom israelischen Militär freien Teil. 

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Israel will Grenzübergang Rafah nach Abschluss von Suchaktion wieder öffnen

Israel hat angekündigt, den Grenzübergang Rafah erst nach Abschluss der Suchaktion nach der letzten israelischen Geiselleiche im Gazastreifen zu öffnen. Nach Ende dieses Einsatzes und in Übereinstimmung mit den Vereinbarungen mit den USA werde Israel den Übergang unter vollständiger israelischer Kontrolle öffnen, teilt das Büro von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit. 
Ein Zeitplan wird nicht genannt. Doch die Zeitung Times of Israel berichtet unter Bezug auf einen US-Beamten, dass der Einsatz vermutlich mehrere Tage dauern werde. Demnach könnte der Grenzübergang Rafah bis Ende dieser Woche wieder geöffnet werden.

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Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist seit fast einem Jahr geschlossen. Er gilt als wichtigstes Tor des Gazastreifens zur Welt.

Mehr dazu lesen Sie hier:  

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Leichnam der letzten israelischen Geisel der Hamas wieder in Israel

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben die sterblichen Überreste der letzten israelischen Geisel im Gazastreifen geborgen. Der 24-jährige Ran Gvili war demnach Mitglied einer Eliteeinheit der israelischen Polizei und beim Terrorangriff der Hamas und ihrer islamistischen Verbündeten auf Israel am 7. Oktober 2023 getötet worden.

Damit sind alle lebenden und getöteten Geiseln der Hamas zurück in Israel. "Es befinden sich offiziell keine Geiseln mehr in Gaza in Gefangenschaft", schrieb die Armee.

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Mehr dazu lesen Sie hier:

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Netanjahu will Hamas "auf jeden Fall" entwaffnen 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entwaffnung der islamistischen Hamas im Gazastreifen zum derzeit wichtigsten Ziel im Friedensprozess erklärt. Zuvor waren die sterblichen Überreste der letzten Geisel der Hamas nach Israel überführt worden. Eine Entwaffnung werde "auf jeden Fall" passieren, sagte Netanjahu, entweder "auf dem einfachen oder auf dem schwierigen Weg".

Vor der Entmilitarisierung des Gazastreifens und der Zerstörung der Tunnel der Hamas dort werde es keinen Wiederaufbau des Palästinensergebiets geben, sagte er. Die Hamas lehnt eine Entwaffnung im Sinne Israels bislang jedoch ab.

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Netanjahu wiederholte, dass Israel die "Sicherheitskontrolle" im gesamten Gebiet "vom Jordan bis zum (Mittel-)Meer ausüben" wolle, das gelte auch für den Gazastreifen. Einen palästinensischen Staat in dem Küstenstreifen werde seine Regierung nicht zulassen, sagte er.

Im Rahmen der zweiten Phase des von den USA unterstützten Friedensplans für Gaza ist neben der Entwaffnung der Hamas auch ein Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vorgesehen. Die bislang kontrollierten Gebiete sollen Stück für Stück an eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) übergeben werden. Die USA hatten diese zweite Phase bereits ausgerufen. Die ISF ist allerdings noch nicht gegründet worden.

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Hamas zeigt sich für Übergabe der Gazaverwaltung an Komitee bereit 

Die Hamas ist eigenen Angaben zufolge bereit für eine schnellstmögliche und vollständige Übergabe der Regierungsführung an eine technokratische Übergangsverwaltung für den Gazastreifen. "Konkrete Maßnahmen wurden vor Ort ergriffen", teilte Hamas-Sprecher Hasem Kassem der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Ministerien und Behörden einschließlich der Sicherheitsbehörden seien bereit, alle Akten an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) zu übergeben. 

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"Die Protokolle sind vorbereitet, die Dokumente sind fertiggestellt und Ausschüsse sind mit der Übergabe beauftragt worden, damit wir eine vollständige Übertragung der Regierungsführung des Gazastreifens in allen Bereichen erreichen", sagte Kassem.

Für den Transfer der Regierung müssten die Mitglieder des Komitees sich allerdings in den Gazastreifen begeben können, sagte Kassem und forderte eine Öffnung des Grenzübergangs Rafah im Süden des Palästinensergebiets. Der Übergang zu Ägypten müsse in beide Richtungen geöffnet werden und die Einreise und das Verlassen des Gazastreifens ohne israelische Beschränkungen möglich sein. 

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Israels Armee bestätigt Hamas-Schätzung von mehr als 70.000 Toten

Das israelische Militär geht davon aus, dass die vom Hamas-geführten Gesundheitsministerium in Gaza angegebene Zahl von mindestens 71.667 Toten im Gazakrieg korrekt ist. Das berichten israelische Medien. Israel hatte die Zahl lange dementiert, obwohl Experten die Zahlen als zuverlässig und womöglich sogar konservativ einstufen.

Die Schätzung umfasst nicht die vermissten Einwohner, die möglicherweise noch unter Trümmern begraben liegen. Den Berichten zufolge will das israelische Militär nun analysieren, wie viele Zivilisten unter den Toten sind.

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Israel öffnet Grenzübergang Rafah für begrenzten Personenverkehr

Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist nach israelischen Angaben in begrenztem Umfang wieder geöffnet worden. Der Durchgang sei heute "für den begrenzten Durchgang von Bewohnern" des Gazastreifens freigegeben worden, teilte die israelische Behörde Cogat mit, die für zivile Angelegenheiten in den palästinensischen Gebieten zuständig ist.

Die Öffnung des Grenzübergangs am Sonntag sei eine "erste Probephase", die mit der EU abgestimmt sei, erklärte Cogat weiter. Nun würden Vorbereitungen für eine vollständige Wiedereröffnung getroffen.

Die Öffnung war im seit Oktober geltenden Waffenruheabkommens zwischen Israel und der islamistischen Hamas vorgesehen. Rafah ist der einzige Grenzübergang aus dem Gazastreifen, der nicht über Israel führt. Er war vor seiner Schließung im Mai 2024 auch ein wichtiger Korridor für Hilfslieferungen in den Küstenstreifen.

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Israel kündigt vollständige Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Montag an

Der wichtigste Grenzübergang im Gazastreifen in Rafah wird nach israelischen Angaben am Montag für Palästinenser wieder vollständig geöffnet. Demnach laufen aktuell die Vorbereitungen an dem Hauptzugangstor, das seit Mai 2024 weitgehend geschlossen war.

Der Grenzübergang steht derzeit unter israelischer Militärkontrolle. Zuvor teilte die israelische Militäreinheit Cogat, die die humanitäre Koordination überwacht, mit, dass der Grenzübergang in beide Richtungen heute nur für Fußgänger aus Gaza wieder geöffnet werde. In einer Stellungnahme teilte Cogat mit: "Heute läuft ein Pilotprojekt, um den Betrieb des Grenzübergangs zu testen und zu bewerten. Die Bewegung der Bewohner in beide Richtungen, die Ein- und Ausreise nach und aus Gaza, wird voraussichtlich morgen beginnen.“ Der heutige Test werde demnach mit Ägypten und der Europäischen Union koordiniert.

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Grenzübergang Rafah teils wieder geöffnet

Erstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Einschränkungen wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, teilten Vertreter der ägyptischen und israelischen Sicherheitskräfte mit. Ebenso berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News über die Öffnung.

Damit soll unter anderem die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus dem Gazastreifen wieder möglich werden. Bereits gestern war Rafah nach israelischen Angaben für eine "erste Probephase" geöffnet worden.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Palästinenser melden 18 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza

Durch Panzer- und Luftangriffe Israels im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge ‌18 Menschen getötet worden. Darunter seien vier Kinder, teilten palästinensische Behörden mit.

Das israelische ‌Militär teilte mit, die Angriffe seien erfolgt, nachdem auf israelische Soldaten geschossen worden sei. ⁠Dabei sei ein Reservist schwer ​verletzt worden. Ziel der Angriffe waren den Angaben zufolge Gaza-Stadt und die im Süden gelegene Stadt Chan Junis. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. 

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Israels Armee warnt Bewohner erstmals seit Waffenruhe vor Angriff

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Erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israels Armee wieder Menschen vor einem Angriff zum Verlassen der betroffenen Gegend aufgerufen. Wie das Militär mitteilte, rief die israelische Armee Anwohner eines Gebäudes und der angrenzenden Gegend dazu auf, sich mindestens 100 Meter von dem Gebäude zu entfernen. Grund sei, dass sich dort "terroristische Infrastruktur der Hamas" befinde. Die Anlage sei zur Herstellung von Waffen genutzt worden; zudem habe sich dort ein Waffenlager befunden.

Der laut Augenzeugen und Armee inzwischen erfolgte Angriff war nach Angaben des israelischen Militärs eine Reaktion auf einen Verstoß der Hamas gegen die Waffenruhe. Am Donnerstag war es zu einem Angriff auf israelische Soldaten im Norden des Gazastreifens gekommen. Bei beiden Vorfällen gab es zunächst keine Berichte über Opfer.

Die Waffenruhe trat im Oktober 2025 in Kraft, ist jedoch äußerst instabil. Wiederholt gab es teils tödliche Angriffe – beide Seiten werfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor. 

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Trumps Friedensrat tagt erstmals am 19. Februar

Der von US-Präsident Donald Trump initiierte sogenannte Friedensrat soll am 19. Februar zu seinem ersten Spitzentreffen zusammenkommen. Ein Regierungsvertreter bestätigte den Termin. Der US-Nachrichtenplattform Axios zufolge soll das Treffen in Washington auch als Geberkonferenz für den Wiederaufbau des Gazastreifens dienen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sagte seine Teilnahme bereits zu. 

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Nach Grenzöffnung passieren erste Palästinenser wieder den Übergang Rafah

Nach der eingeschränkten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah sind wieder einzelne Palästinenser vom Gazastreifen nach Ägypten gelangt. Der ägyptische Sender Al-Kahera berichtete zudem, dass mehrere Menschen auch in die Gegenrichtung reisten.

Der Übergang war im Rahmen der Waffenruhevereinbarung für Gaza vergangene Woche wieder geöffnet worden, allerdings nur unter strengen Auflagen. Nach Angaben der Vereinten Nationen konnten in den ersten vier Tagen lediglich 36 palästinensische Patienten sowie 62 Begleitpersonen ausreisen.

Palästinensischen Behörden zufolge wollen rund 20.000 Menschen den Gazastreifen verlassen, um medizinische Behandlung zu erhalten, die vor Ort nicht verfügbar ist. Reisende berichteten von Verzögerungen und Kontrollen durch israelische Soldaten sowie Angehörige einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz.

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Israel will Siedlern Landkauf im Westjordanland erleichtern

Die israelische Regierung hat laut Berichten israelischer Medien eine Maßnahme gebilligt, die Siedlern den Landbesitz im von Israel besetzten Westjordanland weiter vereinfachen soll. So sollen etwa jahrzehntelange Vorschriften, die privaten jüdischen Bürgern den Landkauf in palästinensischen Gebieten verbieten, abgeschafft werden. Das berichteten das Nachrichtenportal Ynet und die Tageszeitung Ha’aretz unter Berufung auf Finanzminister ​Bezalel Smotrich und Verteidigungsminister Israel Katz.

Mehr dazu können Sie hier lesen:

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Drei Menschen durch israelische Angriffe auf Libanon getötet

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Libanon sind nach lokalen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Das libanesische Gesundheitsministerium bestätigte den Angriff in der Küstenstadt Tyros im Süden des Landes. Israels Armee teilte mit, der Angriff sei eine Reaktion auf "die wiederholten Verstöße der Hisbollah gegen die Bedingungen der Waffenruhe".
Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon führten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander, im November 2024 trat eine Waffenruhe in Kraft. Dieser Vereinbarung zufolge soll die Miliz entwaffnet werden, Ende vergangenen Jahres lief eine wichtige Frist dafür allerdings aus. Israels Armee greift trotz der geltenden Waffenruhe fast täglich im Libanon an.
Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe mehr als 300 Menschen im Libanon durch israelische Angriffe getötet. Den Vereinten Nationen zufolge waren mehr als 100 davon Zivilisten.

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Vier Palästinenser nach Angriff auf israelische Soldaten in Gaza getötet

Bewaffnete im Gazastreifen sollen Schüsse auf israelische Soldaten abgefeuert haben. Nach israelischen Angaben wurden alle vier Angreifer getötet. Israelische Einsatzkräfte wurden demnach nicht verletzt. Die getöteten Palästinenser seien zuvor aus einem Tunnel in Rafah im Süden des Gebiets gekommen, teilte das israelische Militär mit.

Laut israelischen Medienberichten haben sich in der Gegend Rafah Dutzende bewaffnete Hamas-Mitglieder in Tunneln verschanzt. Bisher waren Verhandlungen über ihre Forderung nach freiem Geleit in Gebieten, die nicht von Israels Militär kontrolliert werden, erfolglos. In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche Bewaffnete aus Tunneln in Rafah getötet und festgenommen.

Israels Armee kündigte an, die Soldaten sollten ihren Einsatz in dem Gebiet fortsetzen, um alle angeblichen Terroristen innerhalb der unterirdischen Tunnelroute aufzuspüren und auszuschalten.

Im Gaza-Krieg gilt eigentlich seit dem 10. Oktober eine Waffenruhe. Israels Armee sprach von einem "eklatanten Verstoß" gegen die Vereinbarung. Von palästinensischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu dem Vorfall. 

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Israel entführt Mitglied einer militanten Gruppe im Libanon

Die israelische Armee hat offenbar ein hochrangiges Mitglied der militanten Gruppe Al-Dschama al-Islamija im Südlibanon festgenommen und nach Israel gebracht. In der Nacht sei er an einen unbekannten Ort gebrachten worden, an dem er weiter vernommen werden solle, teilte das israelische Militär weiter mit. Laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurde der Mann in der Region Hasbaya nahe der Grenze zu Israel entführt.

Die sunnitische Gruppe steht der Hisbollah im Libanon und der palästinensischen Terrororganisation Hamas nahe und unterstützt nach eigenen Angaben den Kampf der schiitischen Hisbollah-Miliz gegen Israel. In einer Stellungnahme verurteilt sie das Eindringen israelischer Soldaten sowie "die Entführung ihres Funktionärs Atwi Atwi aus seinem Haus".

Israels Armee hat bereits mehrfach in Nachbarländern Personen festgenommen und nach Israel geholt, denen sie Terroraktivitäten vorwirft

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EU sieht Völkerrechtsverstoß durch israelische Pläne für das Westjordanland

Die Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle im besetzten Westjordanland verurteilt. Die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts sei "ein weiterer Schritt in die falsche Richtung", sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Das Vorhaben würde "neue Realitäten schaffen, die in direktem Widerspruch zu den Osloer Abkommen stehen".

Das israelische Sicherheitskabinett hatte den Plänen gestern zugestimmt. Vorgesehen ist unter anderem, dass jüdische Israelis Land im Westjordanland kaufen können. Zudem sollen Baugenehmigungen für Siedlungen in palästinensischen Städten wie Hebron künftig von Israel erteilt werden und nicht mehr von den palästinensischen Behörden.

Der Kommissionssprecher sagte, das Vorhaben würde "als Verstoß gegen das Völkerrecht gewertet". Israel habe in den genannten Gebieten "keine zivilen Befugnisse".

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Trump lehnt Annexion des Westjordanlands ab

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut gegen eine mögliche Annexion des Westjordanlands durch Israel gestellt. Das bekräftigte ein Beamter der US-Regierung. "Ein stabiles Westjordanland gewährleistet die Sicherheit Israels und steht im Einklang mit dem Ziel dieser Regierung, Frieden in der Region zu erreichen“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Reuters.

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Drei Menschen in Gaza bei israelischen Luftangriffen getötet

Bei israelischen Angriffen westlich von Gaza-Stadt sind palästinensischen Angaben zufolge drei Menschen getötet worden. Das Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt meldete die Todesfälle. Die israelische Armee teilte mit, sie habe Ziele angegriffen, nachdem israelische Truppen in der südlichen Stadt Rafah unter Beschuss geraten seien – israelischen Angaben zufolge ein Verstoß gegen die Waffenruhe. Die israelische Armee teilte mit, sie gehe dabei "auf präzise Weise" vor.

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Guterres verurteilt Israels Vorgehen im Westjordanland

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israels Vorgehen im Westjordanland kritisiert. Guterres zeigte sich "tief besorgt" über die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts, die Kontrolle über das besetzte Westjordanland zu vertiefen. Diese könnte nach Guterres‘ Ansicht die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung untergraben, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric.

"Solche Maßnahmen, einschließlich der fortgesetzten Präsenz Israels im besetzten palästinensischen Gebiet, sind nicht nur destabilisierend, sondern – wie der Internationale Gerichtshof erinnert – auch rechtswidrig", teilte Dujarric mit.

Am Sonntag hatte das israelische Sicherheitskabinett Maßnahmen genehmigt, die darauf abzielen, die Kontrolle Israels über das besetzte Westjordanland zu vertiefen und die ohnehin begrenzten Befugnisse der Palästinensischen Autonomiebehörde zu schwächen. Laut Israels rechtsgerichtetem Finanzminister Bezalel Smotrich würde es jüdischen Siedlern so erleichtert, Palästinenser zur Aufgabe von Land zu zwingen.

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Klöckner zu Gast in Israel

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner startet heute ihren dreitägigen Antrittsbesuch in Israel. Die CDU-Politikerin folgt einer Einladung des Präsidenten der Knesset, Amir Ohana. Im Gespräch mit Ohana und weiteren Politikern soll es laut Bundestag vor allem um die bilateralen Beziehungen, die Lage in der Region, die geopolitische Situation sowie die Sicherheit der Parlamente gehen.

Vorgesehen sind unter anderem auch Treffen mit Oppositionsführer Jair Lapid und mit der deutsch-israelischen Freundschaftsgruppe der Knesset. Klöckner will außerdem in Yad Vashem der von den Nationalsozialisten ermordeten rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden gedenken. Sie will auch das Nova-Festival-Memorial aufsuchen, das an die Opfer des brutalen Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023 erinnert. 

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Indonesien bereit, 8.000 Soldaten für Gazamission zu schicken 

Am 19. Februar wird der von US-Präsident Donald Trump gegründete sogenannte Friedensrat für den Gazastreifen seine erste Sitzung abhalten. Mitglied Indonesien will Soldaten schicken. Und hat dafür nun konkretere Pläne vorgelegt.

Es könnten zwischen 5.000 und 8.000 Soldaten eingesetzt werden, sagte der indonesische Armeechef Maruli Simanjuntak. Sein Land bereite derzeit das Personal auf einen möglichen Friedenseinsatz vor. Darunter befänden sich vor allem Ingenieure und Sanitäter. Eine endgültige Entscheidung über den Einsatz sei aber noch nicht gefallen.

Insgesamt könnten bis zu 20.000 internationale Soldaten in Gaza stationiert werden, sagte ein Sprecher des indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto. Der Beginn der Mission hänge vom Ausgang weiterer Verhandlungen über die Umsetzung des Gaza-Friedensplans ab, die "von höherer Instanz" getroffen würden.

Indonesien hatte angekündigt, Truppen nur im Rahmen einer internationalen Friedensmission und mit Zustimmung der beteiligten Parteien nach Gaza zu entsenden. Nach dem Plan von Trump soll der Friedensrat eine internationale Stabilisierungstruppe aufbauen, die im Gazastreifen für Ordnung sorgt.

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Schifa-Krankenhaus meldet drei Tote nach israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben eines Krankenhauses drei Menschen getötet worden. Sie seien gestern westlich der Stadt Gaza gestorben, teilte das Schifa-Krankenhaus mit. Dorthin wurden die Toten demnach gebracht. Das israelische Militär teilte mit, es habe mehrere Ziele angegriffen, nachdem Soldaten in Rafah an der Grenze zu Ägypten unter Beschuss geraten seien.

Das Gesundheitsministerium im Gazastreifen, das von der Terrororganisation Hamas geleitet wird, berichtete, innerhalb von 24 Stunden seien insgesamt fünf Menschen getötet worden.

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Zwei Fahrradfahrer von israelischer Drohne getötet 

Nach Angaben des Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhauses im Gazastreifen hat eine israelische Drohne zwei Palästinenser auf Fahrrädern getötet. Das Krankenhaus teilte mit, dass die beiden Männer nahe der Waffenruhe-Linie in Deir al-Balah im Osten des Gazastreifens erfasst worden seien. In die Klinik sei auch die Leiche einer Frau gebracht worden, die bei israelischem Feuer in Maghasi in der Mitte des Gazastreifens getötet worden sei.

Nach Angaben des von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sind seit dem Beginn der Waffenruhe knapp 590 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet worden.

Das israelische Militär hat die Berichte zunächst nicht kommentiert. Es hat angegeben, dass es auf Verstöße gegen die seit Oktober geltende Waffenruhe oder auf Angriffe gegen israelische Soldaten und Soldatinnen reagiert.

Seit Beginn der israelischen Vergeltungsoffensive im Gazastreifen, die durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 ausgelöst wurde, sind mehr als 72.000 Menschen getötet worden. Während des Terrorangriffs auf Israel waren rund 1.200 Menschen getötet und 251 weitere entführt worden. Gegen Israel ist im Zusammenhang mit dem Gazakrieg der Vorwurf des Völkermords erhoben worden. Israel weist diesen Vorwurf zurück.

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Entwicklungsministerin kritisiert Israels Pläne für Siedlungsbau

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat jüngste Maßnahmen der israelischen Regierung kritisiert, mit denen die jüdische Besiedlung der besetzten palästinensischen Gebiete weiter vorangetrieben werden soll. "Die Maßnahmen versperren den Weg für eine friedliche und dauerhafte Lösung des Nahostkonflikts", sagte sie. Durch die Lockerung würde die palästinensische Bevölkerung durch weitere völkerrechtswidrige Landnahme aus dem Westjordanland vertrieben werden. Laut Radovan wird dadurch auch die Entwicklungsarbeit in der Region erschwert.

Am Sonntag hatten Israels Finanz- und Verteidigungsministerium Schritte bekanntgegeben, die eine Besiedlung palästinensischer Gebiete fördern und den Landkauf im Westjordanland erleichtern sollen. Auch die Vereinten Nationen und die EU kritisierten das Vorgehen.

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Diese könnte nach Guterres‘ Ansicht die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung untergraben, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric. "Solche Maßnahmen, einschließlich der fortgesetzten Präsenz Israels im besetzten palästinensischen Gebiet, sind nicht nur destabilisierend, sondern – wie der Internationale Gerichtshof erinnert – auch rechtswidrig", teilte Dujarric mit.Am Sonntag hatte das israelische Sicherheitskabinett Maßnahmen genehmigt, die darauf abzielen, die Kontrolle Israels über das besetzte Westjordanland zu vertiefen und die ohnehin begrenzten Befugnisse der Palästinensischen Autonomiebehörde zu schwächen. 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Das Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt meldete die Todesfälle. Die israelische Armee teilte mit, sie habe Ziele angegriffen, nachdem israelische Truppen in der südlichen Stadt Rafah unter Beschuss geraten seien – israelischen Angaben zufolge ein Verstoß gegen die Waffenruhe. 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Februar 2026 von einem Dach aus auf die von Israel besetzte Stadt Hebron im Westjordanland.","creditText":"Hazem Bader/ Getty Images","uploadDate":"2026-02-10T00:15:03.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWj4bGF3dPuCwMvWDyv/moWk8sXw3dPuCwMvWDyy.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU sieht Völkerrechtsverstoß durch israelische Pläne für das Westjordanland","articleBody":"EU sieht Völkerrechtsverstoß durch israelische Pläne für das WestjordanlandDie Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle im besetzten Westjordanland verurteilt. Die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts sei "ein weiterer Schritt in die falsche Richtung", sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Das Vorhaben würde "neue Realitäten schaffen, die in direktem Widerspruch zu den Osloer Abkommen stehen".Das israelische Sicherheitskabinett hatte den Plänen gestern zugestimmt. Vorgesehen ist unter anderem, dass jüdische Israelis Land im Westjordanland kaufen können. Zudem sollen Baugenehmigungen für Siedlungen in palästinensischen Städten wie Hebron künftig von Israel erteilt werden und nicht mehr von den palästinensischen Behörden. Der Kommissionssprecher sagte, das Vorhaben würde "als Verstoß gegen das Völkerrecht gewertet". Israel habe in den genannten Gebieten "keine zivilen Befugnisse".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-09T12:58:52.000Z","dateModified":"2026-02-09T23:14:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWgYTA24VsJ5wsj3esd/moWhfStVRdpt5gCR6dBE.jpeg","caption":"Eine israelische Siedlung in der Stadt Hebron im Westjordanland","creditText":"Mussa Qawasma/Reuters","uploadDate":"2026-02-09T16:30:10.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWgYTA24VsJ5wsj3esd/moWhfStVRdpt5gCR6dBE.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Drei Menschen durch israelische Angriffe auf Libanon getötet","articleBody":"Drei Menschen durch israelische Angriffe auf Libanon getötetBei einem israelischen Drohnenangriff im Libanon sind nach lokalen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Das libanesische Gesundheitsministerium bestätigte den Angriff in der Küstenstadt Tyros im Süden des Landes. Israels Armee teilte mit, der Angriff sei eine Reaktion auf "die wiederholten Verstöße der Hisbollah gegen die Bedingungen der Waffenruhe".Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon führten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander, im November 2024 trat eine Waffenruhe in Kraft. Dieser Vereinbarung zufolge soll die Miliz entwaffnet werden, Ende vergangenen Jahres lief eine wichtige Frist dafür allerdings aus. Israels Armee greift trotz der geltenden Waffenruhe fast täglich im Libanon an.Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe mehr als 300 Menschen im Libanon durch israelische Angriffe getötet. Den Vereinten Nationen zufolge waren mehr als 100 davon Zivilisten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-09T10:55:24.000Z","dateModified":"2026-02-09T12:31:49.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel entführt Mitglied einer militanten Gruppe im Libanon","articleBody":"Israel entführt Mitglied einer militanten Gruppe im LibanonDie israelische Armee hat offenbar ein hochrangiges Mitglied der militanten Gruppe Al-Dschama al-Islamija im Südlibanon festgenommen und nach Israel gebracht. In der Nacht sei er an einen unbekannten Ort gebrachten worden, an dem er weiter vernommen werden solle, teilte das israelische Militär weiter mit. Laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurde der Mann in der Region Hasbaya nahe der Grenze zu Israel entführt.Die sunnitische Gruppe steht der Hisbollah im Libanon und der palästinensischen Terrororganisation Hamas nahe und unterstützt nach eigenen Angaben den Kampf der schiitischen Hisbollah-Miliz gegen Israel. In einer Stellungnahme verurteilt sie das Eindringen israelischer Soldaten sowie "die Entführung ihres Funktionärs Atwi Atwi aus seinem Haus".Israels Armee hat bereits mehrfach in Nachbarländern Personen festgenommen und nach Israel geholt, denen sie Terroraktivitäten vorwirft. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-09T09:48:35.000Z","dateModified":"2026-02-09T10:20:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Vier Palästinenser nach Angriff auf israelische Soldaten in Gaza getötet","articleBody":"Vier Palästinenser nach Angriff auf israelische Soldaten in Gaza getötetBewaffnete im Gazastreifen sollen Schüsse auf israelische Soldaten abgefeuert haben. Nach israelischen Angaben wurden alle vier Angreifer getötet. Israelische Einsatzkräfte wurden demnach nicht verletzt. Die getöteten Palästinenser seien zuvor aus einem Tunnel in Rafah im Süden des Gebiets gekommen, teilte das israelische Militär mit.Laut israelischen Medienberichten haben sich in der Gegend Rafah Dutzende bewaffnete Hamas-Mitglieder in Tunneln verschanzt. Bisher waren Verhandlungen über ihre Forderung nach freiem Geleit in Gebieten, die nicht von Israels Militär kontrolliert werden, erfolglos. In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche Bewaffnete aus Tunneln in Rafah getötet und festgenommen.Israels Armee kündigte an, die Soldaten sollten ihren Einsatz in dem Gebiet fortsetzen, um alle angeblichen Terroristen innerhalb der unterirdischen Tunnelroute aufzuspüren und auszuschalten.Im Gaza-Krieg gilt eigentlich seit dem 10. Oktober eine Waffenruhe. Israels Armee sprach von einem "eklatanten Verstoß" gegen die Vereinbarung. 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So sollen etwa jahrzehntelange Vorschriften, die privaten jüdischen Bürgern den Landkauf in palästinensischen Gebieten verbieten, abgeschafft werden. Das berichteten das Nachrichtenportal Ynet und die Tageszeitung Ha’aretz unter Berufung auf Finanzminister ​Bezalel Smotrich und Verteidigungsminister Israel Katz. Mehr dazu können Sie hier lesen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-08T19:13:10.000Z","dateModified":"2026-02-08T19:22:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Johanna Sethe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/israel-siedler-landkauf-westjordanland-abbas","headline":"Israel erlaubt Siedlern offenbar privaten Landkauf im Westjordanland","description":"Jüdischen Siedlern soll erstmals der Landkauf im von Israel besetzten Westjordanland gestattet werden. Palästinenserpräsident Abbas spricht von einer "De-facto-Annexion".","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nach Grenzöffnung passieren erste Palästinenser wieder den Übergang Rafah","articleBody":"Nach Grenzöffnung passieren erste Palästinenser wieder den Übergang RafahNach der eingeschränkten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah sind wieder einzelne Palästinenser vom Gazastreifen nach Ägypten gelangt. Der ägyptische Sender Al-Kahera berichtete zudem, dass mehrere Menschen auch in die Gegenrichtung reisten.Der Übergang war im Rahmen der Waffenruhevereinbarung für Gaza vergangene Woche wieder geöffnet worden, allerdings nur unter strengen Auflagen. Nach Angaben der Vereinten Nationen konnten in den ersten vier Tagen lediglich 36 palästinensische Patienten sowie 62 Begleitpersonen ausreisen.Palästinensischen Behörden zufolge wollen rund 20.000 Menschen den Gazastreifen verlassen, um medizinische Behandlung zu erhalten, die vor Ort nicht verfügbar ist. Reisende berichteten von Verzögerungen und Kontrollen durch israelische Soldaten sowie Angehörige einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-08T13:10:42.000Z","dateModified":"2026-02-08T13:25:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Omid Rezaee"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trumps Friedensrat tagt erstmals am 19. Februar","articleBody":"Trumps Friedensrat tagt erstmals am 19. FebruarDer von US-Präsident Donald Trump initiierte sogenannte Friedensrat soll am 19. Februar zu seinem ersten Spitzentreffen zusammenkommen. Ein Regierungsvertreter bestätigte den Termin. Der US-Nachrichtenplattform Axios zufolge soll das Treffen in Washington auch als Geberkonferenz für den Wiederaufbau des Gazastreifens dienen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sagte seine Teilnahme bereits zu. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-07T19:08:57.000Z","dateModified":"2026-02-08T02:21:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-10T18:18:37.000Z","datePublished":"2025-06-16T10:51:19.000Z","coverageStartTime":"2025-06-16T11:00:00.000Z","headline":"Israel-Gaza","image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_706/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWqaWMYRdpt5gCR7et5/moWqnmLCRdpt5gCR6dBK.jpeg","caption":"Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan","creditText":"Britta Pedersen/dpa","uploadDate":"2026-02-10T18:03:47.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_331/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoWqaWMYRdpt5gCR7et5/moWqnmLCRdpt5gCR6dBK.jpeg"}}],"description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Israel-Gaza","startDate":"2025-06-16T11:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Entwicklungsministerin kritisiert Israels Pläne für SiedlungsbauEntwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat jüngste Maßnahmen der israelischen Regierung kritisiert, mit denen die jüdische Besiedlung der besetzten palästinensischen Gebiete weiter vorangetrieben werden soll. "Die Maßnahmen versperren den Weg für eine friedliche und dauerhafte Lösung des Nahostkonflikts", sagte sie. Durch die Lockerung würde die palästinensische Bevölkerung durch weitere völkerrechtswidrige Landnahme aus dem Westjordanland vertrieben werden. Laut Radovan wird dadurch auch die Entwicklungsarbeit in der Region erschwert. Am Sonntag hatten Israels Finanz- und Verteidigungsministerium Schritte bekanntgegeben, die eine Besiedlung palästinensischer Gebiete fördern und den Landkauf im Westjordanland erleichtern sollen. Auch die Vereinten Nationen und die EU kritisierten das Vorgehen.","video":[]}"}“>

Maxim Nägele

Entwicklungsministerin kritisiert Israels Pläne für Siedlungsbau

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat jüngste Maßnahmen der israelischen Regierung kritisiert, mit denen die jüdische Besiedlung der besetzten palästinensischen Gebiete weiter vorangetrieben werden soll. „Die Maßnahmen versperren den Weg für eine friedliche und dauerhafte Lösung des Nahostkonflikts„, sagte sie. Durch die Lockerung würde die palästinensische Bevölkerung durch weitere völkerrechtswidrige Landnahme aus dem Westjordanland vertrieben werden. Laut Radovan wird dadurch auch die Entwicklungsarbeit in der Region erschwert.

Am Sonntag hatten Israels Finanz- und Verteidigungsministerium Schritte bekanntgegeben, die eine Besiedlung palästinensischer Gebiete fördern und den Landkauf im Westjordanland erleichtern sollen. Auch die Vereinten Nationen und die EU kritisierten das Vorgehen.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan. Britta Pedersen/dpa

Carolina Graef Alarcón

Zwei Fahrradfahrer von israelischer Drohne getötet 

Nach Angaben des Al-Aksa-Märtyrer-Krankenhauses im Gazastreifen hat eine israelische Drohne zwei Palästinenser auf Fahrrädern getötet. Das Krankenhaus teilte mit, dass die beiden Männer nahe der Waffenruhe-Linie in Deir al-Balah im Osten des Gazastreifens erfasst worden seien. In die Klinik sei auch die Leiche einer Frau gebracht worden, die bei israelischem Feuer in Maghasi in der Mitte des Gazastreifens getötet worden sei.

Nach Angaben des von der militant-islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums sind seit dem Beginn der Waffenruhe knapp 590 Palästinenserinnen und Palästinenser getötet worden.

Das israelische Militär hat die Berichte zunächst nicht kommentiert. Es hat angegeben, dass es auf Verstöße gegen die seit Oktober geltende Waffenruhe oder auf Angriffe gegen israelische Soldaten und Soldatinnen reagiert.

Seit Beginn der israelischen Vergeltungsoffensive im Gazastreifen, die durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023 ausgelöst wurde, sind mehr als 72.000 Menschen getötet worden. Während des Terrorangriffs auf Israel waren rund 1.200 Menschen getötet und 251 weitere entführt worden. Gegen Israel ist im Zusammenhang mit dem Gazakrieg der Vorwurf des Völkermords erhoben worden. Israel weist diesen Vorwurf zurück.

Alena Kammer

Schifa-Krankenhaus meldet drei Tote nach israelischen Angriffen

Bei israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach Angaben eines Krankenhauses drei Menschen getötet worden. Sie seien gestern westlich der Stadt Gaza gestorben, teilte das Schifa-Krankenhaus mit. Dorthin wurden die Toten demnach gebracht. Das israelische Militär teilte mit, es habe mehrere Ziele angegriffen, nachdem Soldaten in Rafah an der Grenze zu Ägypten unter Beschuss geraten seien.

Das Gesundheitsministerium im Gazastreifen, das von der Terrororganisation Hamas geleitet wird, berichtete, innerhalb von 24 Stunden seien insgesamt fünf Menschen getötet worden.

Sarah Kohler

Indonesien bereit, 8.000 Soldaten für Gazamission zu schicken 

Am 19. Februar wird der von US-Präsident Donald Trump gegründete sogenannte Friedensrat für den Gazastreifen seine erste Sitzung abhalten. Mitglied Indonesien will Soldaten schicken. Und hat dafür nun konkretere Pläne vorgelegt.

Es könnten zwischen 5.000 und 8.000 Soldaten eingesetzt werden, sagte der indonesische Armeechef Maruli Simanjuntak. Sein Land bereite derzeit das Personal auf einen möglichen Friedenseinsatz vor. Darunter befänden sich vor allem Ingenieure und Sanitäter. Eine endgültige Entscheidung über den Einsatz sei aber noch nicht gefallen.

Insgesamt könnten bis zu 20.000 internationale Soldaten in Gaza stationiert werden, sagte ein Sprecher des indonesischen Präsidenten Prabowo Subianto. Der Beginn der Mission hänge vom Ausgang weiterer Verhandlungen über die Umsetzung des Gaza-Friedensplans ab, die „von höherer Instanz“ getroffen würden.

Indonesien hatte angekündigt, Truppen nur im Rahmen einer internationalen Friedensmission und mit Zustimmung der beteiligten Parteien nach Gaza zu entsenden. Nach dem Plan von Trump soll der Friedensrat eine internationale Stabilisierungstruppe aufbauen, die im Gazastreifen für Ordnung sorgt.

Ulrike Tschirner

Klöckner zu Gast in Israel

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner startet heute ihren dreitägigen Antrittsbesuch in Israel. Die CDU-Politikerin folgt einer Einladung des Präsidenten der Knesset, Amir Ohana. Im Gespräch mit Ohana und weiteren Politikern soll es laut Bundestag vor allem um die bilateralen Beziehungen, die Lage in der Region, die geopolitische Situation sowie die Sicherheit der Parlamente gehen.

Vorgesehen sind unter anderem auch Treffen mit Oppositionsführer Jair Lapid und mit der deutsch-israelischen Freundschaftsgruppe der Knesset. Klöckner will außerdem in Yad Vashem der von den Nationalsozialisten ermordeten rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden gedenken. Sie will auch das Nova-Festival-Memorial aufsuchen, das an die Opfer des brutalen Überfalls der Hamas am 7. Oktober 2023 erinnert. 

Ulrike Tschirner

Guterres verurteilt Israels Vorgehen im Westjordanland

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israels Vorgehen im Westjordanland kritisiert. Guterres zeigte sich „tief besorgt“ über die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts, die Kontrolle über das besetzte Westjordanland zu vertiefen. Diese könnte nach Guterres‘ Ansicht die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung untergraben, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric.

„Solche Maßnahmen, einschließlich der fortgesetzten Präsenz Israels im besetzten palästinensischen Gebiet, sind nicht nur destabilisierend, sondern – wie der Internationale Gerichtshof erinnert – auch rechtswidrig„, teilte Dujarric mit.

Am Sonntag hatte das israelische Sicherheitskabinett Maßnahmen genehmigt, die darauf abzielen, die Kontrolle Israels über das besetzte Westjordanland zu vertiefen und die ohnehin begrenzten Befugnisse der Palästinensischen Autonomiebehörde zu schwächen. Laut Israels rechtsgerichtetem Finanzminister Bezalel Smotrich würde es jüdischen Siedlern so erleichtert, Palästinenser zur Aufgabe von Land zu zwingen.

Mounia Meiborg

Drei Menschen in Gaza bei israelischen Luftangriffen getötet

Bei israelischen Angriffen westlich von Gaza-Stadt sind palästinensischen Angaben zufolge drei Menschen getötet worden. Das Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt meldete die Todesfälle. Die israelische Armee teilte mit, sie habe Ziele angegriffen, nachdem israelische Truppen in der südlichen Stadt Rafah unter Beschuss geraten seien – israelischen Angaben zufolge ein Verstoß gegen die Waffenruhe. Die israelische Armee teilte mit, sie gehe dabei „auf präzise Weise“ vor.

Lisa Pausch

Trump lehnt Annexion des Westjordanlands ab

US-Präsident Donald Trump hat sich erneut gegen eine mögliche Annexion des Westjordanlands durch Israel gestellt. Das bekräftigte ein Beamter der US-Regierung. „Ein stabiles Westjordanland gewährleistet die Sicherheit Israels und steht im Einklang mit dem Ziel dieser Regierung, Frieden in der Region zu erreichen“, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Reuters.
Palästinensische Jungen blicken am 9. Februar 2026 von einem Dach aus auf die von Israel besetzte Stadt Hebron im Westjordanland. Hazem Bader/ Getty Images

Leon Ginzel

EU sieht Völkerrechtsverstoß durch israelische Pläne für das Westjordanland

Die Europäische Union hat Pläne Israels zur Ausweitung seiner Kontrolle im besetzten Westjordanland verurteilt. Die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts sei „ein weiterer Schritt in die falsche Richtung“, sagte ein Sprecher der EU-Kommission. Das Vorhaben würde „neue Realitäten schaffen, die in direktem Widerspruch zu den Osloer Abkommen stehen“.

Das israelische Sicherheitskabinett hatte den Plänen gestern zugestimmt. Vorgesehen ist unter anderem, dass jüdische Israelis Land im Westjordanland kaufen können. Zudem sollen Baugenehmigungen für Siedlungen in palästinensischen Städten wie Hebron künftig von Israel erteilt werden und nicht mehr von den palästinensischen Behörden.

Der Kommissionssprecher sagte, das Vorhaben würde „als Verstoß gegen das Völkerrecht gewertet“. Israel habe in den genannten Gebieten „keine zivilen Befugnisse“.

Eine israelische Siedlung in der Stadt Hebron im Westjordanland. Mussa Qawasma/Reuters

Sarah Vojta

Drei Menschen durch israelische Angriffe auf Libanon getötet

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Libanon sind nach lokalen Angaben mindestens drei Menschen getötet worden, darunter ein Kind. Das libanesische Gesundheitsministerium bestätigte den Angriff in der Küstenstadt Tyros im Süden des Landes. Israels Armee teilte mit, der Angriff sei eine Reaktion auf „die wiederholten Verstöße der Hisbollah gegen die Bedingungen der Waffenruhe“.
Israel und die Hisbollah-Miliz im Libanon führten zuletzt bis Ende 2024 Krieg gegeneinander, im November 2024 trat eine Waffenruhe in Kraft. Dieser Vereinbarung zufolge soll die Miliz entwaffnet werden, Ende vergangenen Jahres lief eine wichtige Frist dafür allerdings aus. Israels Armee greift trotz der geltenden Waffenruhe fast täglich im Libanon an.
Nach offiziellen libanesischen Angaben wurden seit Inkrafttreten der Waffenruhe mehr als 300 Menschen im Libanon durch israelische Angriffe getötet. Den Vereinten Nationen zufolge waren mehr als 100 davon Zivilisten.

Maxim Nägele

Israel entführt Mitglied einer militanten Gruppe im Libanon

Die israelische Armee hat offenbar ein hochrangiges Mitglied der militanten Gruppe Al-Dschama al-Islamija im Südlibanon festgenommen und nach Israel gebracht. In der Nacht sei er an einen unbekannten Ort gebrachten worden, an dem er weiter vernommen werden solle, teilte das israelische Militär weiter mit. Laut der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurde der Mann in der Region Hasbaya nahe der Grenze zu Israel entführt.

Die sunnitische Gruppe steht der Hisbollah im Libanon und der palästinensischen Terrororganisation Hamas nahe und unterstützt nach eigenen Angaben den Kampf der schiitischen Hisbollah-Miliz gegen Israel. In einer Stellungnahme verurteilt sie das Eindringen israelischer Soldaten sowie „die Entführung ihres Funktionärs Atwi Atwi aus seinem Haus“.

Israels Armee hat bereits mehrfach in Nachbarländern Personen festgenommen und nach Israel geholt, denen sie Terroraktivitäten vorwirft

Carolina Graef Alarcón

Vier Palästinenser nach Angriff auf israelische Soldaten in Gaza getötet

Bewaffnete im Gazastreifen sollen Schüsse auf israelische Soldaten abgefeuert haben. Nach israelischen Angaben wurden alle vier Angreifer getötet. Israelische Einsatzkräfte wurden demnach nicht verletzt. Die getöteten Palästinenser seien zuvor aus einem Tunnel in Rafah im Süden des Gebiets gekommen, teilte das israelische Militär mit.

Laut israelischen Medienberichten haben sich in der Gegend Rafah Dutzende bewaffnete Hamas-Mitglieder in Tunneln verschanzt. Bisher waren Verhandlungen über ihre Forderung nach freiem Geleit in Gebieten, die nicht von Israels Militär kontrolliert werden, erfolglos. In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche Bewaffnete aus Tunneln in Rafah getötet und festgenommen.

Israels Armee kündigte an, die Soldaten sollten ihren Einsatz in dem Gebiet fortsetzen, um alle angeblichen Terroristen innerhalb der unterirdischen Tunnelroute aufzuspüren und auszuschalten.

Im Gaza-Krieg gilt eigentlich seit dem 10. Oktober eine Waffenruhe. Israels Armee sprach von einem „eklatanten Verstoß“ gegen die Vereinbarung. Von palästinensischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu dem Vorfall. 

Johanna Sethe

Israel will Siedlern Landkauf im Westjordanland erleichtern

Die israelische Regierung hat laut Berichten israelischer Medien eine Maßnahme gebilligt, die Siedlern den Landbesitz im von Israel besetzten Westjordanland weiter vereinfachen soll. So sollen etwa jahrzehntelange Vorschriften, die privaten jüdischen Bürgern den Landkauf in palästinensischen Gebieten verbieten, abgeschafft werden. Das berichteten das Nachrichtenportal Ynet und die Tageszeitung Ha’aretz unter Berufung auf Finanzminister ​Bezalel Smotrich und Verteidigungsminister Israel Katz.

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Omid Rezaee

Nach Grenzöffnung passieren erste Palästinenser wieder den Übergang Rafah

Nach der eingeschränkten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah sind wieder einzelne Palästinenser vom Gazastreifen nach Ägypten gelangt. Der ägyptische Sender Al-Kahera berichtete zudem, dass mehrere Menschen auch in die Gegenrichtung reisten.

Der Übergang war im Rahmen der Waffenruhevereinbarung für Gaza vergangene Woche wieder geöffnet worden, allerdings nur unter strengen Auflagen. Nach Angaben der Vereinten Nationen konnten in den ersten vier Tagen lediglich 36 palästinensische Patienten sowie 62 Begleitpersonen ausreisen.

Palästinensischen Behörden zufolge wollen rund 20.000 Menschen den Gazastreifen verlassen, um medizinische Behandlung zu erhalten, die vor Ort nicht verfügbar ist. Reisende berichteten von Verzögerungen und Kontrollen durch israelische Soldaten sowie Angehörige einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz.

Hannah Prasuhn

Trumps Friedensrat tagt erstmals am 19. Februar

Der von US-Präsident Donald Trump initiierte sogenannte Friedensrat soll am 19. Februar zu seinem ersten Spitzentreffen zusammenkommen. Ein Regierungsvertreter bestätigte den Termin. Der US-Nachrichtenplattform Axios zufolge soll das Treffen in Washington auch als Geberkonferenz für den Wiederaufbau des Gazastreifens dienen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán sagte seine Teilnahme bereits zu. 

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