Krieg in Gaza: Auswärtiges Amt rät höchste Eisenbahn von Reisen nachdem Israel ab



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Netanjahu will Hamas "auf jeden Fall" entwaffnen 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Entwaffnung der islamistischen Hamas im Gazastreifen zum derzeit wichtigsten Ziel im Friedensprozess erklärt. Zuvor waren die sterblichen Überreste der letzten Geisel der Hamas nach Israel überführt worden. Eine Entwaffnung werde "auf jeden Fall" passieren, sagte Netanjahu, entweder "auf dem einfachen oder auf dem schwierigen Weg".

Vor der Entmilitarisierung des Gazastreifens und der Zerstörung der Tunnel der Hamas dort werde es keinen Wiederaufbau des Palästinensergebiets geben, sagte er. Die Hamas lehnt eine Entwaffnung im Sinne Israels bislang jedoch ab.

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Netanjahu wiederholte, dass Israel die "Sicherheitskontrolle" im gesamten Gebiet "vom Jordan bis zum (Mittel-)Meer ausüben" wolle, das gelte auch für den Gazastreifen. Einen palästinensischen Staat in dem Küstenstreifen werde seine Regierung nicht zulassen, sagte er.

Im Rahmen der zweiten Phase des von den USA unterstützten Friedensplans für Gaza ist neben der Entwaffnung der Hamas auch ein Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen vorgesehen. Die bislang kontrollierten Gebiete sollen Stück für Stück an eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) übergeben werden. Die USA hatten diese zweite Phase bereits ausgerufen. Die ISF ist allerdings noch nicht gegründet worden.

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Hamas zeigt sich für Übergabe der Gazaverwaltung an Komitee bereit 

Die Hamas ist eigenen Angaben zufolge bereit für eine schnellstmögliche und vollständige Übergabe der Regierungsführung an eine technokratische Übergangsverwaltung für den Gazastreifen. "Konkrete Maßnahmen wurden vor Ort ergriffen", teilte Hamas-Sprecher Hasem Kassem der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Ministerien und Behörden einschließlich der Sicherheitsbehörden seien bereit, alle Akten an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) zu übergeben. 

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"Die Protokolle sind vorbereitet, die Dokumente sind fertiggestellt und Ausschüsse sind mit der Übergabe beauftragt worden, damit wir eine vollständige Übertragung der Regierungsführung des Gazastreifens in allen Bereichen erreichen", sagte Kassem.

Für den Transfer der Regierung müssten die Mitglieder des Komitees sich allerdings in den Gazastreifen begeben können, sagte Kassem und forderte eine Öffnung des Grenzübergangs Rafah im Süden des Palästinensergebiets. Der Übergang zu Ägypten müsse in beide Richtungen geöffnet werden und die Einreise und das Verlassen des Gazastreifens ohne israelische Beschränkungen möglich sein. 

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Israels Armee bestätigt Hamas-Schätzung von mehr als 70.000 Toten

Das israelische Militär geht davon aus, dass die vom Hamas-geführten Gesundheitsministerium in Gaza angegebene Zahl von mindestens 71.667 Toten im Gazakrieg korrekt ist. Das berichten israelische Medien. Israel hatte die Zahl lange dementiert, obwohl Experten die Zahlen als zuverlässig und womöglich sogar konservativ einstufen.

Die Schätzung umfasst nicht die vermissten Einwohner, die möglicherweise noch unter Trümmern begraben liegen. Den Berichten zufolge will das israelische Militär nun analysieren, wie viele Zivilisten unter den Toten sind.

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Israel öffnet Grenzübergang Rafah für begrenzten Personenverkehr

Der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten ist nach israelischen Angaben in begrenztem Umfang wieder geöffnet worden. Der Durchgang sei heute "für den begrenzten Durchgang von Bewohnern" des Gazastreifens freigegeben worden, teilte die israelische Behörde Cogat mit, die für zivile Angelegenheiten in den palästinensischen Gebieten zuständig ist.

Die Öffnung des Grenzübergangs am Sonntag sei eine "erste Probephase", die mit der EU abgestimmt sei, erklärte Cogat weiter. Nun würden Vorbereitungen für eine vollständige Wiedereröffnung getroffen.

Die Öffnung war im seit Oktober geltenden Waffenruheabkommens zwischen Israel und der islamistischen Hamas vorgesehen. Rafah ist der einzige Grenzübergang aus dem Gazastreifen, der nicht über Israel führt. Er war vor seiner Schließung im Mai 2024 auch ein wichtiger Korridor für Hilfslieferungen in den Küstenstreifen.

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Israel kündigt vollständige Öffnung des Grenzübergangs Rafah für Montag an

Der wichtigste Grenzübergang im Gazastreifen in Rafah wird nach israelischen Angaben am Montag für Palästinenser wieder vollständig geöffnet. Demnach laufen aktuell die Vorbereitungen an dem Hauptzugangstor, das seit Mai 2024 weitgehend geschlossen war.

Der Grenzübergang steht derzeit unter israelischer Militärkontrolle. Zuvor teilte die israelische Militäreinheit Cogat, die die humanitäre Koordination überwacht, mit, dass der Grenzübergang in beide Richtungen heute nur für Fußgänger aus Gaza wieder geöffnet werde. In einer Stellungnahme teilte Cogat mit: "Heute läuft ein Pilotprojekt, um den Betrieb des Grenzübergangs zu testen und zu bewerten. Die Bewegung der Bewohner in beide Richtungen, die Ein- und Ausreise nach und aus Gaza, wird voraussichtlich morgen beginnen.“ Der heutige Test werde demnach mit Ägypten und der Europäischen Union koordiniert.

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Grenzübergang Rafah teils wieder geöffnet

Erstmals seit rund einem Jahr ist der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen mit Einschränkungen wieder für den Personenverkehr geöffnet. Der Übergang sei offiziell in Betrieb, teilten Vertreter der ägyptischen und israelischen Sicherheitskräfte mit. Ebenso berichtete der staatsnahe ägyptische Fernsehsender Al-Kahira News über die Öffnung.

Damit soll unter anderem die Ausreise von kranken und verletzten Palästinensern aus dem Gazastreifen wieder möglich werden. Bereits gestern war Rafah nach israelischen Angaben für eine "erste Probephase" geöffnet worden.

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Palästinenser melden 18 Tote bei israelischen Angriffen auf Gaza

Durch Panzer- und Luftangriffe Israels im Gazastreifen sind palästinensischen Angaben zufolge ‌18 Menschen getötet worden. Darunter seien vier Kinder, teilten palästinensische Behörden mit.

Das israelische ‌Militär teilte mit, die Angriffe seien erfolgt, nachdem auf israelische Soldaten geschossen worden sei. ⁠Dabei sei ein Reservist schwer ​verletzt worden. Ziel der Angriffe waren den Angaben zufolge Gaza-Stadt und die im Süden gelegene Stadt Chan Junis. Die Angaben beider Seiten lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. 

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Israels Armee warnt Bewohner erstmals seit Waffenruhe vor Angriff

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Erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen hat Israels Armee wieder Menschen vor einem Angriff zum Verlassen der betroffenen Gegend aufgerufen. Wie das Militär mitteilte, rief die israelische Armee Anwohner eines Gebäudes und der angrenzenden Gegend dazu auf, sich mindestens 100 Meter von dem Gebäude zu entfernen. Grund sei, dass sich dort "terroristische Infrastruktur der Hamas" befinde. Die Anlage sei zur Herstellung von Waffen genutzt worden; zudem habe sich dort ein Waffenlager befunden.

Der laut Augenzeugen und Armee inzwischen erfolgte Angriff war nach Angaben des israelischen Militärs eine Reaktion auf einen Verstoß der Hamas gegen die Waffenruhe. Am Donnerstag war es zu einem Angriff auf israelische Soldaten im Norden des Gazastreifens gekommen. Bei beiden Vorfällen gab es zunächst keine Berichte über Opfer.

Die Waffenruhe trat im Oktober 2025 in Kraft, ist jedoch äußerst instabil. Wiederholt gab es teils tödliche Angriffe – beide Seiten werfen sich Verstöße gegen das Abkommen vor. 

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Nach Grenzöffnung passieren erste Palästinenser wieder den Übergang Rafah

Nach der eingeschränkten Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah sind wieder einzelne Palästinenser vom Gazastreifen nach Ägypten gelangt. Der ägyptische Sender Al-Kahera berichtete zudem, dass mehrere Menschen auch in die Gegenrichtung reisten.

Der Übergang war im Rahmen der Waffenruhevereinbarung für Gaza vergangene Woche wieder geöffnet worden, allerdings nur unter strengen Auflagen. Nach Angaben der Vereinten Nationen konnten in den ersten vier Tagen lediglich 36 palästinensische Patienten sowie 62 Begleitpersonen ausreisen.

Palästinensischen Behörden zufolge wollen rund 20.000 Menschen den Gazastreifen verlassen, um medizinische Behandlung zu erhalten, die vor Ort nicht verfügbar ist. Reisende berichteten von Verzögerungen und Kontrollen durch israelische Soldaten sowie Angehörige einer von Israel unterstützten palästinensischen Miliz.

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Guterres verurteilt Israels Vorgehen im Westjordanland

UN-Generalsekretär António Guterres hat Israels Vorgehen im Westjordanland kritisiert. Guterres zeigte sich "tief besorgt" über die Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts, die Kontrolle über das besetzte Westjordanland zu vertiefen. Diese könnte nach Guterres‘ Ansicht die Aussichten auf eine Zweistaatenlösung untergraben, sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric.

"Solche Maßnahmen, einschließlich der fortgesetzten Präsenz Israels im besetzten palästinensischen Gebiet, sind nicht nur destabilisierend, sondern – wie der Internationale Gerichtshof erinnert – auch rechtswidrig", teilte Dujarric mit.

Am Sonntag hatte das israelische Sicherheitskabinett Maßnahmen genehmigt, die darauf abzielen, die Kontrolle Israels über das besetzte Westjordanland zu vertiefen und die ohnehin begrenzten Befugnisse der Palästinensischen Autonomiebehörde zu schwächen. Laut Israels rechtsgerichtetem Finanzminister Bezalel Smotrich würde es jüdischen Siedlern so erleichtert, Palästinenser zur Aufgabe von Land zu zwingen.

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Entwicklungsministerin kritisiert Israels Pläne für Siedlungsbau

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat jüngste Maßnahmen der israelischen Regierung kritisiert, mit denen die jüdische Besiedlung der besetzten palästinensischen Gebiete weiter vorangetrieben werden soll. "Die Maßnahmen versperren den Weg für eine friedliche und dauerhafte Lösung des Nahostkonflikts", sagte sie. Durch die Lockerung würde die palästinensische Bevölkerung durch weitere völkerrechtswidrige Landnahme aus dem Westjordanland vertrieben werden. Laut Radovan wird dadurch auch die Entwicklungsarbeit in der Region erschwert.

Am Sonntag hatten Israels Finanz- und Verteidigungsministerium Schritte bekannt gegeben, die eine Besiedlung palästinensischer Gebiete fördern und den Landkauf im Westjordanland erleichtern sollen. Auch die Vereinten Nationen und die EU kritisierten das Vorgehen.

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Benjamin Netanjahu trifft Donald Trump in Washington

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird heute in Washington erwartet. Er will mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Atomverhandlungen mit dem Iran beraten. Netanjahu will nach Angaben seines Büros auf Beschränkungen für das iranische Raketenprogramm pochen. Dabei dürfte es auch um Trumps Drohung mit einem US-Angriff auf den Iran gehen, sollten die Atomgespräche scheitern.

Die USA und der Iran hatten am Freitag im Oman indirekte Gespräche über das iranische Nuklearprogramm geführt, die Trump als "sehr gut" bezeichnete. Es ist bereits das siebte Treffen Netanjahus mit dem US-Präsidenten seit Trumps erneutem Amtsantritt vor gut einem Jahr. Die beiden Politiker gelten als enge Verbündete.

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Israels Regierung billigt Gesetz zu Landerwerb im Westjordanland

Die israelische Regierung hat Medienberichten zufolge einen umstrittenen Vorschlag gebilligt, der israelischen Siedlern den Erwerb von Land im Westjordanland erleichtern soll. Der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich sprach laut dem israelischen TV-Sender N12 von einer "Revolution der Siedlungspolitik".

Die Bundesregierung hatte bereits Kritik an einer entsprechenden vorherigen Entscheidung des israelischen Sicherheitskabinetts geübt. Die Entscheidung, die auch Teile der Verwaltung des Westjordanlands an zivile israelische Behörden übertrage, "widerspricht Israels völkerrechtlichen Verpflichtungen", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Sie stelle "einen weiteren Schritt zu einer faktischen Annexion" dar.

Israel besetzt das Westjordanland seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967. Von einem Großteil der internationalen Gemeinschaft wird das als völkerrechtswidrig eingestuft. 

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UN warnen vor "schrittweiser De-facto-Annexion" des Westjordanlands

Die Vereinten Nationen haben Israel vorgeworfen, das Westjordanland mit einer Reihe von Maßnahmen faktisch und schleichend zu annektieren. "Wir werden Zeugen der schrittweisen De-facto-Annexion des Westjordanlands, indem einseitige Schritte Israels stetig die Landschaft verändern", sagte die UN-Spitzenvertreterin Rosemary DiCarlo bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York.

Sollten die israelischen Maßnahmen umgesetzt werden, würde dies eine "gefährliche Ausweitung der zivilen Autorität Israels im besetzten Westjordanland darstellen", sagte DiCarlo. Dies betreffe auch kritische Gebiete wie Hebron. "Die Schritte könnten zu einer Ausweitung der Siedlungen führen, indem bürokratische Hürden entfernt und der Kauf von Land und Baugenehmigungen erleichtert werden", warnte sie.

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Verstärkte israelische Verteidigung nach Erhöhung der US-Militärpräsenz im Nahen Osten

Nach Andeutungen von US-Präsident Donald Trump, den Iran möglicherweise angreifen zu wollen, hat Israel seine Verteidigung gestärkt, Das geht aus einem Bericht der israelischen Zeitung Ha’aretz hervor. Die USA haben in den letzten Tagen ihre militärische Präsenz im Nahen Osten erheblich verstärkt. Trump erhöht damit den Druck auf den Iran, mit dem er ein neues Atomabkommen schließen will. Die israelischen Streitkräfte schließen der Zeitung zufolge eine aktive Beteiligung an einer möglichen US-Operation nicht aus.

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Fünf Länder entsenden Soldaten in den Gazastreifen – Milliardenhilfen zugesagt

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Nach der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats von Donald Trump hat der US-Präsident angekündigt, dass fünf Länder im Rahmen der Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF) Soldaten in den Gazastreifen entsenden werden. Konkret nannte er Marokko, Albanien, Kosovo, Kasachstan und Indonesien. Insbesondere von Indonesien wird eine zentrale Rolle in der ISF erwartet; das Land hatte sich im Vorfeld des heutigen Treffens bereiterklärt, bis zu 8.000 Soldaten in den Gazastreifen zu entsenden.

Zudem verkündete Trump umfassende Milliardenhilfen für das in weiten Teilen zerstörte Palästinensergebiet – in Höhe von insgesamt mehr als 17 Milliarden Dollar. Alleine die Vereinigten Staaten würden "einen Beitrag von zehn Milliarden Dollar zum Friedensrat leisten", sagte der US-Präsident. Weitere sieben Milliarden Dollar für das Hilfspaket kämen von Saudi-Arabien, Kuwait sowie sieben anderen Ländern. Zudem sammle das Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten zwei Milliarden Dollar für die Unterstützung des Gazastreifens. Genaue Angaben dazu, wofür das Geld eingesetzt werden soll, machte Trump bislang nicht.

Wer am ersten Treffen des sogenannten Friedensrats teilnahm und warum das Gremium umstritten ist, lesen Sie hier:

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Libanesische Behörden sprechen von zwölf Toten bei israelischen Angriffen

Bei den israelischen Angriffen im Osten und im Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtete, 24 Menschen seien verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen die proiranische Hisbollah-Miliz und die mit ihr verbündete islamistische Hamas gerichtet.
Seit November 2024 gilt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eigentlich eine Waffenruhe. Die Miliz hatte nach dem Hamas-Überfall auf Israel im Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gazakrieg eine zweite Front gegen Israel eröffnet.

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Israel hat nach Ansicht des US-Botschafters Anspruch auf große Teile des Nahen Ostens

Mit einer Aussage zu weitgehenden Gebietsansprüchen Israels hat US-Botschafter Mike Huckabee Entrüstung in der Region ausgelöst. In einem Interview sagte er, Israel habe ein Anrecht auf große Teile des Nahen Ostens. Gegenüber dem rechten Influencer und ehemaligen Fernsehmoderator Tucker Carlson sagte Huckabee, laut Bibel müssten die Nachkommen Abrahams ein Gebiet erhalten, das heute praktisch den gesamten Nahen Osten umfasse. "Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen", fügter er hinzu.

Aus den Nachbarländern Ägypten, Jordanien sowie von der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und der Arabischen Liga kam umgehend Protest. Huckabees Einschätzung sei extremistisch, provokant und nicht mit der Position der USA vereinbar, teilten sie in separaten Stellungnahmen mit. Huckabee stützte seine Behauptung auf Bibelverse aus dem Buch Genesis, in denen Gott Abraham und seinen Nachkommen Land vom Nil bis zum Euphrat verheißen haben soll.

Das ägyptische Außenministerium bezeichnete Huckabees Äußerungen als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht. "Israel besitzt keine Souveränität über das besetzte palästinensische Gebiet oder andere arabische Länder", hieß es. Die Arabische Liga erklärte, Aussagen dieser Art seien extremistisch und dienten lediglich dazu, die Gemüter zu erhitzen und religiöse und nationale Emotionen anzuheizen. Israel und die USA äußerten sich nicht.

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Hisbollah ruft nach israelischen Angriffen im Libanon zum Widerstand auf

Nach den schweren israelischen Angriffen auf die Hisbollah im Libanon droht eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Miliz. Ein Führungsmitglied der Hisbollah rief nach den Angriffen, bei denen nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet wurden, zum Widerstand auf.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden zehn Menschen im Osten und zwei weitere im Süden des Landes getötet. 24 weitere Menschen seien verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen Kommandozentren der Hisbollah-Miliz im Ostlibanon gerichtet. Die Angriffe im Süden waren demnach gegen die mit der Hisbollah verbündete Terrororganisation Hamas gerichtet.

Der Hisbollah-Vertreter Mahmud Kamati sagte in einer Rede, was in der Bekaa-Ebene geschehen sei, "ist ein neues Massaker und eine neue Aggression. (…) Was bleibt uns anderes übrig, als uns selbst und unser Land zu verteidigen? Welche andere Möglichkeit haben wir als Widerstand?"

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18 Staaten werfen Israel "De-facto-Annexion" des Westjordanlands vor

Frankreich, Spanien und 16 weitere Staaten haben das Vorgehen der israelischen Regierung im Westjordanland in einer Erklärung als "De-facto-Annexion" verurteilt. Mit einer Reihe von Maßnahmen treibe Israel eine schleichende Annexion des Gebiets voran. Dies sei "Teil einer klaren Strategie, die darauf abzielt, die Realität vor Ort zu verändern und eine inakzeptable De-facto-Annexion voranzutreiben".

Die unterzeichnenden Staaten, zu denen neben Frankreich und Spanien auch Ägypten, Brasilien, Saudi-Arabien und die Türkei gehören, sehen in dem Vorgehen einen "Angriff auf die Realisierbarkeit eines palästinensischen Staates und die Umsetzung der Zweistaatenlösung".

Erst in der vergangenen Woche hatte das Kabinett ein Verfahren zum Registrieren von Boden im Westjordanland als "Staatseigentum" gebilligt. 85 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen teilten daraufhin mit, das Vorgehen Israels widerspreche dem Völkerrecht und müsse "unverzüglich rückgängig gemacht werden". Im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland leben mehr als 500.000 Israelis in Siedlungen, die nach internationalem Recht illegal sind.

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Auswärtiges Amt warnt Bundesbürger in Nahost

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel und weitere Länder in der Region hat das Auswärtige Amt deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Deutsche in Israel sollten sich für den Fall, dass der Luftraum wegen iranischer Angriffe gesperrt wird, darauf vorbereiten, einige Zeit an ihrem Aufenthaltsort bleiben zu können. Das teilte die Deutsche Botschaft in Tel Aviv mit.

Die Botschaft riet Bundesbürgern in Israel auch dazu, sich eine App auf dem Handy zu installieren, die vor anstehenden Raketenangriffen warnt. Den Betroffenen wurde "in Anbetracht der sich zuspitzenden Sicherheitslage in der Region" außerdem nahegelegt, sich Vorräte anzuschaffen und sich an jedem Ort mit Schutzmöglichkeiten und -räumen vertraut zu machen.

Auch im Nachbarland Libanon könnte sich die Sicherheitslage verschärfen, hieß es. Bei einer weiteren Eskalation der Lage könne es jederzeit zu Flugeinschränkungen kommen, teilte die Deutsche Botschaft in Beirut mit. Sie riet deutschen Staatsangehörigen dazu, Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen und sich mit Essen, Trinken und Treibstoff zu versorgen.

Lesen Sie hier mehr zum Thema:

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Bericht aus dem Gazastreifen

Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Herbst 2023 ist es internationalen Medien nicht mehr möglich, unabhängig aus dem Gazastreifen zu berichten. Auch seit der Waffenruhe am 10. Oktober haben Journalisten weiterhin keinen freien Zugang. ZEIT-Reporterin Lea Frehse durfte für einen kurzen Besuch in den von Israel besetzten Teil von Gaza reisen, allerdings nur unter strengen Auflagen der Armee. Was sie dort sah – und was nicht – hat sie in einem Artikel aufgeschrieben.

Den gesamten Text lesen Sie hier:

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Erneut Angriffe durch israelische Siedler im Westjordanland

Im Westjordanland haben israelische Siedler erneut Gewalt gegen palästinensische Anwohner verübt. Das berichteten Bewohner des palästinensischen Dorfes Susya. Von der Nachrichtenagentur Reuters verifizierte Videos zeigen mehrere maskierte Männer, die Fahrzeuge und Zelte der Anwohner in Brand setzen. "Sie greifen uns fast täglich an, immer wieder, weil wir in der Nähe der Hauptstraße wohnen … Letzte Nacht haben sie überall Feuer gelegt“, berichtete eine Einwohnerin der Nachrichtenagentur. Das israelische Militär kündigte an, Berichte über "vorsätzliche Brandstiftung an palästinensischem Eigentum" vor Ort überprüfen zu wollen.

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Australien empfiehlt Diplomaten-Angehörigen Ausreise aus Israel und Libanon

Wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die australische Regierung Angehörigen australischer Diplomaten dazu geraten, Israel und den Libanon zu verlassen. Das teilte das Außenministerium mit. Für Fälle in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Jordanien werde ebenfalls eine freiwillige Ausreise angeboten, da sich "die Sicherheitslage in der Region verschlechtert".

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Ärzte ohne Grenzen könnte ab nächster Woche Erlaubnis für Gaza-Einsatz verlieren

Weil die israelische Regierung ihr die Registrierung entzieht, befürchtet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) ab Anfang nächster Woche ein Ende der Hilfen für Gaza. "Am 1. März verlieren wir die Registrierung in Israel", sagte Geschäftsführer Christian Katzer dem Evangelischen Pressedienst. Damit werde der Zugang zu den palästinensischen Gebieten weiter eingeschränkt. Die Menschen in Gaza bräuchten aber "mehr Hilfe, nicht weniger“.

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"Es ist völlig unklar, inwieweit wir die von uns betreuten Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen mit Nachschub versorgen können“, sagte Katzer. Die israelische Regierung hatte die Registrierung für die Hilfsorganisation – wie für eine Reihe anderer Helfer auch – zum Jahreswechsel nicht verlängert. Eine Übergangsfrist läuft Ende Februar aus.

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Sieben Menschen im Gazastreifen durch israelische Angriffe getötet 

Nach ⁠Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörde sind ​bei israelischen Angriffen im Gazastreifen ⁠sieben Menschen ​getötet worden. Palästinensischen Sanitätern zufolge wurden bei einem Luftangriff auf eine ​Gruppe von Palästinensern in der Stadt Gaza zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Fünf weitere Menschen starben demnach bei Drohnenangriffen auf ⁠zwei Polizeikontrollpunkte im Süden ‌des Gazastreifens. Das israelische ‌Militär teilte mit, es ​habe im Süden des Küstengebiets einen militanten Palästinenser getötet, der ​eine Bedrohung für die eigenen Truppen dargestellt habe.

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Gericht stoppt vorerst Verbot von Hilfsorganisationen

Ein Gericht in Tel Aviv hat vorläufig entschieden, dass Hilfsorganisationen im Gazastreifen weiterarbeiten dürfen. Der Oberste Gerichtshof Israels setzte ein geplantes Verbot zunächst aus.

Israels Behörden wollten 37 Hilfsorganisationen die Arbeit verbieten. Die Organisationen sollten sich neu registrieren und dabei zum Beispiel persönliche Daten aller Mitarbeiter an Israel weitergeben. Viele Organisationen lehnten das ab, deshalb sollten sie ihre Arbeit bis zum 1. März einstellen. Betroffen sind unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam.

Nach einer Beschwerde und einem Eilantrag von Ärzte ohne Grenzen und anderen Organisationen entschied eine Richterin, das Verbot vorerst zu stoppen. Später soll das Gericht genauer prüfen, ob das Gesetz erlaubt ist.

Trotz der Entscheidung können die Organisationen nur eingeschränkt helfen, sagte der Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in den besetzten palästinensischen Gebieten, Marcus Bachmann. Viele ausländische Mitarbeiter sind demnach bereits abgereist und dürfen wahrscheinlich nicht zurückkehren. Außerdem können seit Anfang Januar kaum Medikamente und Hilfsgüter in den Gazastreifen oder ins Westjordanland gebracht werden. Die vorhandenen Vorräte reichen nur noch ungefähr zwei Monate.

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Deutschland rät von Reisen nach Israel dringend ab

Nach wiederholten Angriffsdrohungen von Präsident Donald Trump gegen den Iran hat das Auswärtige Amt vor Reisen nach Israel gewarnt. "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten." Aus dem Ministerium hieß es zudem, dass die Botschaft in Tel Aviv "voll arbeitsfähig" bleibe.

"Wir beobachten die Lage sehr aufmerksam und stehen im engen Austausch mit unserer Botschaft in Tel Aviv, auch zur Sicherheitssituation unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort und ihren Familienangehörigen." Auch die Lage im Iran werde "sehr aufmerksam" beobachtet. In Israel herrscht die Befürchtung, dass die Regierung in Teheran bei einem US-Angriff seinen mit den USA verbündeten Erzfeind Israel ins Visier nehmen könnte.

Die US-Regierung legte derweil ihren Botschaftsmitarbeitern in Israel die umgehende Ausreise nahe. Nicht dringend benötigte Mitarbeiter und ihre Familien "sollten erwägen, Israel zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar sind", schrieb die Botschaft. Auch Großbritannien verkündete den Abzug seines gesamten Botschaftspersonals aus dem Iran und die Verlegung von Teilen des Personals aus Tel Aviv wegen "regionaler Spannungen".

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Bau illegaler israelischer Siedlungen auf Höchststand

Der völkerrechtswidrige israelische Siedlungsbau hat nach Angaben der israelischen Friedensbewegung Peace Now 2025 einen Höchststand erreicht. Wie israelische Medien meldeten, wurden im vergangenen Jahr 54 Siedlungsprojekte von der Regierung genehmigt – gegenüber neun im Jahr 2023. Auch israelische Genehmigungen für neue Wohneinheiten auf palästinensischem Land stiegen auf einen neuen Höchstwert: 27.491 wurden bei Planungsverfahren gebilligt, fast doppelt so viele wie 2023. Die Vereinten Nationen sprechen inzwischen von Annexion.

Neben den neu genehmigten und legalisierten Siedlungen seien im vergangenen Jahr 86 illegale Außenposten neu errichtet worden, hieß es in der Auswertung von Peace Now. Die Siedlungsaußenposten besitzen keine staatliche Genehmigung und sind daher nach israelischem Recht illegal. Laut Peace Now ist das Ziel der Siedler, durch Beweidung große Gebiete im Westjordanland unter ihre Kontrolle zu bringen. Diese hätten häufig als Brennpunkte für Gewalt und Schikanen gegen Palästinenser gedient, die ihrerseits von Land- und Viehwirtschaft leben.

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Gespräche zu Iran: US-Außenminister am Montag in Israel

US-Außenminister Marco Rubio plant für Anfang kommender Woche in Israel Gespräche über die Lage im Konflikt mit dem Iran. Geplant seien Treffen am Montag; am Dienstag werde Rubio in die USA zurückreisen, teilte das Außenministerium in Washington mit. Anders als üblich, werde der Minister keine Reporter in seinem Flugzeug mitnehmen.

Kurz vor der Bekanntgabe der Reise hatte die US-Regierung Botschaftsmitarbeitenden in Israel angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran eine Ausreise nahegelegt. In Israel werde Rubio "eine Reihe regionaler Prioritäten besprechen, darunter den Iran, Libanon und die laufenden Bemühungen zur Umsetzung von Präsident Trumps 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen", sagte Außenamtssprecher Tommy Pigott. 

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Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan wirft Israel Bruch des Völkerrechts vor

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wirft Israel vor, durch ein völkerrechtswidriges Vorgehen im Westjordanland eine Zweistaatenlösung unmöglich zu machen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte Alabali Radovan:

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Die Entwicklungsministerin kritisierte zudem, dass Israel das Siedlungsprojekt E1 vorantreibe. Damit würde das Westjordanland in zwei Teile gespalten.
Lesen Sie hier mehr zum Thema:

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Die Menschen in Gaza bräuchten aber "mehr Hilfe, nicht weniger“.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-25T16:32:09.000Z","dateModified":"2026-02-26T23:09:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoYon6UM72F27C7nEL6s/moYq2zqU79Tt2D7d3Hi4.jpeg","caption":"Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fürchtet ein Ende der Hilfen für Gaza.","creditText":"Omar Al-Quattaa /AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-02-25T20:15:34.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoYon6UM72F27C7nEL6s/moYq2zqU79Tt2D7d3Hi4.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Australien empfiehlt Diplomaten-Angehörigen Ausreise aus Israel und Libanon","articleBody":"Australien empfiehlt Diplomaten-Angehörigen Ausreise aus Israel und LibanonWegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die australische Regierung Angehörigen australischer Diplomaten dazu geraten, Israel und den Libanon zu verlassen. 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Den Betroffenen wurde "in Anbetracht der sich zuspitzenden Sicherheitslage in der Region" außerdem nahegelegt, sich Vorräte anzuschaffen und sich an jedem Ort mit Schutzmöglichkeiten und -räumen vertraut zu machen. Auch im Nachbarland Libanon könnte sich die Sicherheitslage verschärfen, hieß es. Bei einer weiteren Eskalation der Lage könne es jederzeit zu Flugeinschränkungen kommen, teilte die Deutsche Botschaft in Beirut mit. 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Dies sei "Teil einer klaren Strategie, die darauf abzielt, die Realität vor Ort zu verändern und eine inakzeptable De-facto-Annexion voranzutreiben".Die unterzeichnenden Staaten, zu denen neben Frankreich und Spanien auch Ägypten, Brasilien, Saudi-Arabien und die Türkei gehören, sehen in dem Vorgehen einen "Angriff auf die Realisierbarkeit eines palästinensischen Staates und die Umsetzung der Zweistaatenlösung".Erst in der vergangenen Woche hatte das Kabinett ein Verfahren zum Registrieren von Boden im Westjordanland als "Staatseigentum" gebilligt. 85 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen teilten daraufhin mit, das Vorgehen Israels widerspreche dem Völkerrecht und müsse "unverzüglich rückgängig gemacht werden". 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Ein Führungsmitglied der Hisbollah rief nach den Angriffen, bei denen nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet wurden, zum Widerstand auf.Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden zehn Menschen im Osten und zwei weitere im Süden des Landes getötet. 24 weitere Menschen seien verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen Kommandozentren der Hisbollah-Miliz im Ostlibanon gerichtet. Die Angriffe im Süden waren demnach gegen die mit der Hisbollah verbündete Terrororganisation Hamas gerichtet.Der Hisbollah-Vertreter Mahmud Kamati sagte in einer Rede, was in der Bekaa-Ebene geschehen sei, "ist ein neues Massaker und eine neue Aggression. (…) Was bleibt uns anderes übrig, als uns selbst und unser Land zu verteidigen? Welche andere Möglichkeit haben wir als Widerstand?"","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-22T09:54:36.000Z","dateModified":"2026-02-22T15:40:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoYNkqiKRBRT3BdPJVtd/moYQfTRi4rY33H3fBANN.jpeg","caption":"Bei erneuten Angriffen auf den Libanon durch Israel wurden zwölf Menschen getötet und 24 verletzt.","creditText":"Mohamed Azakir/Reuters","uploadDate":"2026-02-22T15:40:22.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/gnyLnjMp6UknRgmeV7Fr/eoYNkqiKRBRT3BdPJVtd/moYQfTRi4rY33H3fBANN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel hat nach Ansicht des US-Botschafters Anspruch auf große Teile des Nahen Ostens","articleBody":"Israel hat nach Ansicht des US-Botschafters Anspruch auf große Teile des Nahen OstensMit einer Aussage zu weitgehenden Gebietsansprüchen Israels hat US-Botschafter Mike Huckabee Entrüstung in der Region ausgelöst. In einem Interview sagte er, Israel habe ein Anrecht auf große Teile des Nahen Ostens. Gegenüber dem rechten Influencer und ehemaligen Fernsehmoderator Tucker Carlson sagte Huckabee, laut Bibel müssten die Nachkommen Abrahams ein Gebiet erhalten, das heute praktisch den gesamten Nahen Osten umfasse. "Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen", fügter er hinzu. Aus den Nachbarländern Ägypten, Jordanien sowie von der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und der Arabischen Liga kam umgehend Protest. Huckabees Einschätzung sei extremistisch, provokant und nicht mit der Position der USA vereinbar, teilten sie in separaten Stellungnahmen mit. Huckabee stützte seine Behauptung auf Bibelverse aus dem Buch Genesis, in denen Gott Abraham und seinen Nachkommen Land vom Nil bis zum Euphrat verheißen haben soll. Das ägyptische Außenministerium bezeichnete Huckabees Äußerungen als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht. "Israel besitzt keine Souveränität über das besetzte palästinensische Gebiet oder andere arabische Länder", hieß es. Die Arabische Liga erklärte, Aussagen dieser Art seien extremistisch und dienten lediglich dazu, die Gemüter zu erhitzen und religiöse und nationale Emotionen anzuheizen. Israel und die USA äußerten sich nicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T22:28:50.000Z","dateModified":"2026-02-21T22:28:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Libanesische Behörden sprechen von zwölf Toten bei israelischen Angriffen","articleBody":"Libanesische Behörden sprechen von zwölf Toten bei israelischen AngriffenBei den israelischen Angriffen im Osten und im Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtete, 24 Menschen seien verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen die proiranische Hisbollah-Miliz und die mit ihr verbündete islamistische Hamas gerichtet.Seit November 2024 gilt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eigentlich eine Waffenruhe. Die Miliz hatte nach dem Hamas-Überfall auf Israel im Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gazakrieg eine zweite Front gegen Israel eröffnet.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T05:07:47.000Z","dateModified":"2026-02-21T05:12:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-02-28T02:23:22.000Z","datePublished":"2025-06-16T10:51:19.000Z","coverageStartTime":"2025-06-16T11:00:00.000Z","headline":"Israel-Gaza","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Israel-Gaza","startDate":"2025-06-16T11:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan wirft Israel Bruch des Völkerrechts vorEntwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wirft Israel vor, durch ein völkerrechtswidriges Vorgehen im Westjordanland eine Zweistaatenlösung unmöglich zu machen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte Alabali Radovan:","video":[]}"}“>

Petrina Engelke

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan wirft Israel Bruch des Völkerrechts vor

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wirft Israel vor, durch ein völkerrechtswidriges Vorgehen im Westjordanland eine Zweistaatenlösung unmöglich zu machen. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte Alabali Radovan:
„Der Beschluss, den Siedlern erstmals den Landkauf in den besetzten Gebieten zu erlauben, bedeutet die faktische Annexion. Das ist klar völkerrechtswidrig.“

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD)

Die Entwicklungsministerin kritisierte zudem, dass Israel das Siedlungsprojekt E1 vorantreibe. Damit würde das Westjordanland in zwei Teile gespalten.
Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Alena Kammer

Deutschland rät von Reisen nach Israel dringend ab

Nach wiederholten Angriffsdrohungen von Präsident Donald Trump gegen den Iran hat das Auswärtige Amt vor Reisen nach Israel gewarnt. „Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten.“ Aus dem Ministerium hieß es zudem, dass die Botschaft in Tel Aviv „voll arbeitsfähig“ bleibe.

„Wir beobachten die Lage sehr aufmerksam und stehen im engen Austausch mit unserer Botschaft in Tel Aviv, auch zur Sicherheitssituation unserer Kolleginnen und Kollegen vor Ort und ihren Familienangehörigen.“ Auch die Lage im Iran werde „sehr aufmerksam“ beobachtet. In Israel herrscht die Befürchtung, dass die Regierung in Teheran bei einem US-Angriff seinen mit den USA verbündeten Erzfeind Israel ins Visier nehmen könnte.

Die US-Regierung legte derweil ihren Botschaftsmitarbeitern in Israel die umgehende Ausreise nahe. Nicht dringend benötigte Mitarbeiter und ihre Familien „sollten erwägen, Israel zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar sind“, schrieb die Botschaft. Auch Großbritannien verkündete den Abzug seines gesamten Botschaftspersonals aus dem Iran und die Verlegung von Teilen des Personals aus Tel Aviv wegen „regionaler Spannungen“.

Alara Yilmaz

Gespräche zu Iran: US-Außenminister am Montag in Israel

US-Außenminister Marco Rubio plant für Anfang kommender Woche in Israel Gespräche über die Lage im Konflikt mit dem Iran. Geplant seien Treffen am Montag; am Dienstag werde Rubio in die USA zurückreisen, teilte das Außenministerium in Washington mit. Anders als üblich, werde der Minister keine Reporter in seinem Flugzeug mitnehmen.

Kurz vor der Bekanntgabe der Reise hatte die US-Regierung Botschaftsmitarbeitenden in Israel angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran eine Ausreise nahegelegt. In Israel werde Rubio „eine Reihe regionaler Prioritäten besprechen, darunter den Iran, Libanon und die laufenden Bemühungen zur Umsetzung von Präsident Trumps 20-Punkte-Friedensplan für den Gazastreifen„, sagte Außenamtssprecher Tommy Pigott. 

Alara Yilmaz

Bau illegaler israelischer Siedlungen auf Höchststand

Der völkerrechtswidrige israelische Siedlungsbau hat nach Angaben der israelischen Friedensbewegung Peace Now 2025 einen Höchststand erreicht. Wie israelische Medien meldeten, wurden im vergangenen Jahr 54 Siedlungsprojekte von der Regierung genehmigt – gegenüber neun im Jahr 2023. Auch israelische Genehmigungen für neue Wohneinheiten auf palästinensischem Land stiegen auf einen neuen Höchstwert: 27.491 wurden bei Planungsverfahren gebilligt, fast doppelt so viele wie 2023. Die Vereinten Nationen sprechen inzwischen von Annexion.

Neben den neu genehmigten und legalisierten Siedlungen seien im vergangenen Jahr 86 illegale Außenposten neu errichtet worden, hieß es in der Auswertung von Peace Now. Die Siedlungsaußenposten besitzen keine staatliche Genehmigung und sind daher nach israelischem Recht illegal. Laut Peace Now ist das Ziel der Siedler, durch Beweidung große Gebiete im Westjordanland unter ihre Kontrolle zu bringen. Diese hätten häufig als Brennpunkte für Gewalt und Schikanen gegen Palästinenser gedient, die ihrerseits von Land- und Viehwirtschaft leben.

Alena Kammer

Gericht stoppt vorerst Verbot von Hilfsorganisationen

Ein Gericht in Tel Aviv hat vorläufig entschieden, dass Hilfsorganisationen im Gazastreifen weiterarbeiten dürfen. Der Oberste Gerichtshof Israels setzte ein geplantes Verbot zunächst aus.

Israels Behörden wollten 37 Hilfsorganisationen die Arbeit verbieten. Die Organisationen sollten sich neu registrieren und dabei zum Beispiel persönliche Daten aller Mitarbeiter an Israel weitergeben. Viele Organisationen lehnten das ab, deshalb sollten sie ihre Arbeit bis zum 1. März einstellen. Betroffen sind unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Oxfam.

Nach einer Beschwerde und einem Eilantrag von Ärzte ohne Grenzen und anderen Organisationen entschied eine Richterin, das Verbot vorerst zu stoppen. Später soll das Gericht genauer prüfen, ob das Gesetz erlaubt ist.

Trotz der Entscheidung können die Organisationen nur eingeschränkt helfen, sagte der Einsatzleiter von Ärzte ohne Grenzen in den besetzten palästinensischen Gebieten, Marcus Bachmann. Viele ausländische Mitarbeiter sind demnach bereits abgereist und dürfen wahrscheinlich nicht zurückkehren. Außerdem können seit Anfang Januar kaum Medikamente und Hilfsgüter in den Gazastreifen oder ins Westjordanland gebracht werden. Die vorhandenen Vorräte reichen nur noch ungefähr zwei Monate.

Bastian Hartig

Sieben Menschen im Gazastreifen durch israelische Angriffe getötet 

Nach ⁠Angaben der palästinensischen Gesundheitsbehörde sind ​bei israelischen Angriffen im Gazastreifen ⁠sieben Menschen ​getötet worden. Palästinensischen Sanitätern zufolge wurden bei einem Luftangriff auf eine ​Gruppe von Palästinensern in der Stadt Gaza zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt. Fünf weitere Menschen starben demnach bei Drohnenangriffen auf ⁠zwei Polizeikontrollpunkte im Süden ‌des Gazastreifens. Das israelische ‌Militär teilte mit, es ​habe im Süden des Küstengebiets einen militanten Palästinenser getötet, der ​eine Bedrohung für die eigenen Truppen dargestellt habe.

Susanne Ködel

Ärzte ohne Grenzen könnte ab nächster Woche Erlaubnis für Gaza-Einsatz verlieren

Weil die israelische Regierung ihr die Registrierung entzieht, befürchtet die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) ab Anfang nächster Woche ein Ende der Hilfen für Gaza. „Am 1. März verlieren wir die Registrierung in Israel“, sagte Geschäftsführer Christian Katzer dem Evangelischen Pressedienst. Damit werde der Zugang zu den palästinensischen Gebieten weiter eingeschränkt. Die Menschen in Gaza bräuchten aber „mehr Hilfe, nicht weniger“.
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fürchtet ein Ende der Hilfen für Gaza. Omar Al-Quattaa /AFP/Getty Images
„Es ist völlig unklar, inwieweit wir die von uns betreuten Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen mit Nachschub versorgen können“, sagte Katzer. Die israelische Regierung hatte die Registrierung für die Hilfsorganisation – wie für eine Reihe anderer Helfer auch – zum Jahreswechsel nicht verlängert. Eine Übergangsfrist läuft Ende Februar aus.

Susanne Ködel

Australien empfiehlt Diplomaten-Angehörigen Ausreise aus Israel und Libanon

Wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die australische Regierung Angehörigen australischer Diplomaten dazu geraten, Israel und den Libanon zu verlassen. Das teilte das Außenministerium mit. Für Fälle in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Jordanien werde ebenfalls eine freiwillige Ausreise angeboten, da sich „die Sicherheitslage in der Region verschlechtert“.

Susanne Ködel

Erneut Angriffe durch israelische Siedler im Westjordanland

Im Westjordanland haben israelische Siedler erneut Gewalt gegen palästinensische Anwohner verübt. Das berichteten Bewohner des palästinensischen Dorfes Susya. Von der Nachrichtenagentur Reuters verifizierte Videos zeigen mehrere maskierte Männer, die Fahrzeuge und Zelte der Anwohner in Brand setzen. „Sie greifen uns fast täglich an, immer wieder, weil wir in der Nähe der Hauptstraße wohnen … Letzte Nacht haben sie überall Feuer gelegt“, berichtete eine Einwohnerin der Nachrichtenagentur. Das israelische Militär kündigte an, Berichte über „vorsätzliche Brandstiftung an palästinensischem Eigentum“ vor Ort überprüfen zu wollen.

Verena Harzer

Bericht aus dem Gazastreifen

Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas im Herbst 2023 ist es internationalen Medien nicht mehr möglich, unabhängig aus dem Gazastreifen zu berichten. Auch seit der Waffenruhe am 10. Oktober haben Journalisten weiterhin keinen freien Zugang. ZEIT-Reporterin Lea Frehse durfte für einen kurzen Besuch in den von Israel besetzten Teil von Gaza reisen, allerdings nur unter strengen Auflagen der Armee. Was sie dort sah – und was nicht – hat sie in einem Artikel aufgeschrieben.

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Ivana Sokola

Auswärtiges Amt warnt Bundesbürger in Nahost

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran mit Folgen auch für Israel und weitere Länder in der Region hat das Auswärtige Amt deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu Sicherheitsmaßnahmen aufgerufen. Deutsche in Israel sollten sich für den Fall, dass der Luftraum wegen iranischer Angriffe gesperrt wird, darauf vorbereiten, einige Zeit an ihrem Aufenthaltsort bleiben zu können. Das teilte die Deutsche Botschaft in Tel Aviv mit.

Die Botschaft riet Bundesbürgern in Israel auch dazu, sich eine App auf dem Handy zu installieren, die vor anstehenden Raketenangriffen warnt. Den Betroffenen wurde „in Anbetracht der sich zuspitzenden Sicherheitslage in der Region“ außerdem nahegelegt, sich Vorräte anzuschaffen und sich an jedem Ort mit Schutzmöglichkeiten und -räumen vertraut zu machen.

Auch im Nachbarland Libanon könnte sich die Sicherheitslage verschärfen, hieß es. Bei einer weiteren Eskalation der Lage könne es jederzeit zu Flugeinschränkungen kommen, teilte die Deutsche Botschaft in Beirut mit. Sie riet deutschen Staatsangehörigen dazu, Reise- und Sicherheitshinweise aufmerksam zu verfolgen und sich mit Essen, Trinken und Treibstoff zu versorgen.

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Susanne Ködel

18 Staaten werfen Israel „De-facto-Annexion“ des Westjordanlands vor

Frankreich, Spanien und 16 weitere Staaten haben das Vorgehen der israelischen Regierung im Westjordanland in einer Erklärung als „De-facto-Annexion“ verurteilt. Mit einer Reihe von Maßnahmen treibe Israel eine schleichende Annexion des Gebiets voran. Dies sei „Teil einer klaren Strategie, die darauf abzielt, die Realität vor Ort zu verändern und eine inakzeptable De-facto-Annexion voranzutreiben“.

Die unterzeichnenden Staaten, zu denen neben Frankreich und Spanien auch Ägypten, Brasilien, Saudi-Arabien und die Türkei gehören, sehen in dem Vorgehen einen „Angriff auf die Realisierbarkeit eines palästinensischen Staates und die Umsetzung der Zweistaatenlösung„.

Erst in der vergangenen Woche hatte das Kabinett ein Verfahren zum Registrieren von Boden im Westjordanland als „Staatseigentum“ gebilligt. 85 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen teilten daraufhin mit, das Vorgehen Israels widerspreche dem Völkerrecht und müsse „unverzüglich rückgängig gemacht werden“. Im seit 1967 von Israel besetzten Westjordanland leben mehr als 500.000 Israelis in Siedlungen, die nach internationalem Recht illegal sind.

Eric Voigt

Hisbollah ruft nach israelischen Angriffen im Libanon zum Widerstand auf

Nach den schweren israelischen Angriffen auf die Hisbollah im Libanon droht eine erneute Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Miliz. Ein Führungsmitglied der Hisbollah rief nach den Angriffen, bei denen nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet wurden, zum Widerstand auf.

Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden zehn Menschen im Osten und zwei weitere im Süden des Landes getötet. 24 weitere Menschen seien verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen Kommandozentren der Hisbollah-Miliz im Ostlibanon gerichtet. Die Angriffe im Süden waren demnach gegen die mit der Hisbollah verbündete Terrororganisation Hamas gerichtet.

Der Hisbollah-Vertreter Mahmud Kamati sagte in einer Rede, was in der Bekaa-Ebene geschehen sei, „ist ein neues Massaker und eine neue Aggression. (…) Was bleibt uns anderes übrig, als uns selbst und unser Land zu verteidigen? Welche andere Möglichkeit haben wir als Widerstand?

Bei erneuten Angriffen auf den Libanon durch Israel wurden zwölf Menschen getötet und 24 verletzt. Mohamed Azakir/Reuters

Bastian Hartig

Israel hat nach Ansicht des US-Botschafters Anspruch auf große Teile des Nahen Ostens

Mit einer Aussage zu weitgehenden Gebietsansprüchen Israels hat US-Botschafter Mike Huckabee Entrüstung in der Region ausgelöst. In einem Interview sagte er, Israel habe ein Anrecht auf große Teile des Nahen Ostens. Gegenüber dem rechten Influencer und ehemaligen Fernsehmoderator Tucker Carlson sagte Huckabee, laut Bibel müssten die Nachkommen Abrahams ein Gebiet erhalten, das heute praktisch den gesamten Nahen Osten umfasse. „Es wäre in Ordnung, wenn sie alles nähmen„, fügter er hinzu.

Aus den Nachbarländern Ägypten, Jordanien sowie von der Organisation für Islamische Zusammenarbeit und der Arabischen Liga kam umgehend Protest. Huckabees Einschätzung sei extremistisch, provokant und nicht mit der Position der USA vereinbar, teilten sie in separaten Stellungnahmen mit. Huckabee stützte seine Behauptung auf Bibelverse aus dem Buch Genesis, in denen Gott Abraham und seinen Nachkommen Land vom Nil bis zum Euphrat verheißen haben soll.

Das ägyptische Außenministerium bezeichnete Huckabees Äußerungen als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht. „Israel besitzt keine Souveränität über das besetzte palästinensische Gebiet oder andere arabische Länder“, hieß es. Die Arabische Liga erklärte, Aussagen dieser Art seien extremistisch und dienten lediglich dazu, die Gemüter zu erhitzen und religiöse und nationale Emotionen anzuheizen. Israel und die USA äußerten sich nicht.

Mounia Meiborg

Libanesische Behörden sprechen von zwölf Toten bei israelischen Angriffen

Bei den israelischen Angriffen im Osten und im Süden des Libanon sind nach libanesischen Angaben zwölf Menschen getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtete, 24 Menschen seien verletzt worden. Die israelische Armee teilte mit, die Angriffe hätten sich gegen die proiranische Hisbollah-Miliz und die mit ihr verbündete islamistische Hamas gerichtet.
Seit November 2024 gilt zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon eigentlich eine Waffenruhe. Die Miliz hatte nach dem Hamas-Überfall auf Israel im Oktober 2023 und dem dadurch ausgelösten Gazakrieg eine zweite Front gegen Israel eröffnet.

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