Im ganzen Land gibt es massive Strom- und Heizungsausfälle. Die Lage sei nicht nur in der Hauptstadt Kiew schwierig, sondern unter anderem auch in den Regionen Charkiw, Saporischschja, Dnipropetrowsk, Tschernihiw und Sumy. „Klar, in Kiew gibt es jetzt die meisten Herausforderungen“, sagte Selenskyj. „Ein Großteil der Häuser hat keine Heizung, darunter auch solche, die schon seit langer Zeit ohne Heizung sind.“ Die bisherigen Ergebnisse seien nicht ausreichend, kritisierte der Präsident. „Ich erwarte von den Kiewer Behörden, dass sie ihre Arbeit verstärken – viele Städte und Gemeinden sind bereit zu helfen“, sagte er. „Ich habe die Regierung beauftragt, zusätzliche Ressourcen bereitzustellen.“ Es brauche auch mehr Wärmestellen.
Vorläufig sei geplant, dass sich die Teams erneut am nächsten Sonntag treffen. „Es wäre gut, wenn dieses Treffen vorgezogen werden könnte“, sagte Selenskyj. Russland dürfte den Verhandlungsprozess nicht für seine Zwecke nutzen, nötig sei vielmehr Druck auf Moskau, den Krieg zu beenden. „Die Partner dürfen das nicht vergessen“, sagte Selenskyj.
Source: faz.net