Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj will mit Trump oben US-Friedensplan sprechen


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Weitreichende Stromausfälle in der Ukraine dauern an

Die staatlichen Energieversorger in der Ukraine haben nach den russischen Angriffen in der Nacht auf Samstag großflächige Stromausfälle angekündigt. In den meisten Regionen des Landes werde die Stromversorgung am Sonntag für acht bis 16 Stunden unterbrochen, teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. 
Besonders schwer getroffen wurde der staatliche Energieversorger Centrenergo, der etwa acht Prozent der ukrainischen Stromproduktion stellt. Man habe es mit den "schwersten Angriffen auf Heizkraftwerke“ seit Beginn des Krieges zu tun, teilte das Unternehmen mit. Die Stromproduktion sei "auf null gesunken“. 
Energieministerin Switlana Grintschuk sagte dem Sender United News, die Nacht auf Samstag sei in Bezug auf die Angriffe auf die Energieinfrastruktur eine der schlimmsten seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 gewesen. Zahlreiche Städte meldeten Ausfälle bei Strom, Heizung und Wasserversorgung. In Dnipro und Charkiw kamen bei den Angriffen mindestens vier Menschen ums Leben. 
Zudem griff Russland laut ukrainischen Angaben zwei Umspannwerke für Atomkraftwerke in der Westukraine mit Drohnen an. Betroffen seien Anlagen, die die AKW in Chmelnizkyj und Riwne versorgen, sagte der stellvertretende Außenminister Andrij Sybiha. Er warf Russland vor, gezielt die nukleare Sicherheit Europas zu gefährden, und forderte eine Krisensitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA. 

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U-Bahn in Charkiw fährt nach Stromsperre wieder

Nach den schweren Angriffen Russlands sind die verhängten Stromsperren in der Ukraine nur teilweise wieder aufgehoben worden. In der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw gelang es, die U-Bahn nach zweitägigem Stillstand wieder in Betrieb zu nehmen. Trotzdem kündigte der Versorger Ukrenerho an, heute wieder für mehrere Stunden den Strom zu kappen.

"Derzeit sind in den meisten Regionen Reparaturteams, Energieversorger und kommunale Dienste rund um die Uhr im Einsatz – alle sind beteiligt", sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in seiner Videobotschaft. Es dauere aber noch, alles wiederherzustellen.

Russland hatte die Ukraine am Wochenende erneut mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen attackiert. Dabei zielt Russland auch auf Umspannwerke, Leitungen und andere Teile des Netzes. 

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Bericht sieht ukrainische Luftabwehr zunehmend überfordert

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Die ukrainische Fähigkeit zur Abwehr von russischen Luftangriffen hat sich nach Einschätzung von Beobachtern zuletzt stark verschlechtert. "Russland gelingt es zunehmend, die ukrainische Luftabwehr zu umgehen und kritische Infrastruktur zu schädigen", heißt es im monatlichen Bericht Monitor Luftkrieg Ukraine des Europäischen Austauschs und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Insbesondere der Einsatz ballistischer Raketen durch Russland habe sich im Oktober mit 108 Stück mehr als verdoppelt, während gleichzeitig die Abfangquote auf Basis ukrainischer Angaben bei nur etwa 15 Prozent liege. Zudem würden durchschnittlich jede Nacht 170 russische Drohnen gegen Ziele in der Ukraine eingesetzt. Die Gesamtzahl eingesetzter Langstreckendrohnen liegt mit 5.298 allerdings etwa sechs Prozent unter der im September und der Höchstzahl von knapp 6.300 im Juli.

Laut Bericht wurden im Oktober 1.077 Drohnen nicht abgefangen, was eine Abfangquote von 80 Prozent ergibt. Anfang des Jahres seien noch fast 100 Prozent der Drohnen rechtzeitig abgewehrt worden. Insgesamt seien über 1.200 Flugkörper nicht abgefangen worden, im Februar habe diese Zahl bei nur 145 gelegen. Die Autoren des Berichts fordern, die ukrainische Luftabwehr stärker als bisher zu unterstützen – auch weil Russland seine Bestellungen von Marschflugkörpern und ballistischen Raketen trotz höherer Kosten weiter steigere.

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Ukraine spricht von Problemen in Pokrowsk und Myrnohrad

Das ukrainische Militär hat Probleme beim Nachschub für den Kampf um die Städte Pokrowsk und Myrnohrad im Osten des Landes eingeräumt. Das sagte ein Sprecher des Generalstabs in Kyjiw dem Nachrichtenportal Ukrajinska Prawda. Angaben über eine Einkesselung Myrnohrads wies er jedoch zurück.

Das Militär machte keine genauen Angaben über die Art der Probleme. Die russischen Soldaten hätten keine vollständige Feuerkontrolle über die Logistikwege der ukrainischen Truppen, sagte der Sprecher. Die ukrainischen Truppen in Myrnohrad seien am Sonntag mit neuer Munition versorgt worden. Soldaten seien abgelöst und Verwundete abtransportiert worden. Unabhängig belegt sind diese Angaben nicht.

Die genaue Lage an dem Frontabschnitt Pokrowsk ist derzeit unklar – unter anderem weil sich in weiten Teilen der Stadt sowohl russische als auch ukrainische Einheiten aufhalten und auch unabhängige Experten wie etwa das Institute for the Study of War (ISW) darauf verweisen, dass es derzeit schwierig ist, den Verlauf der Front nachzuvollziehen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium sind die ukrainischen Truppen bei Pokrowsk und Myrnohrad abgeschnitten. Zugleich sollen sich die russischen Truppen in verschiedenen Stadtteilen von Pokrowsk und bei Hnatiwka weiter vorgekämpft haben. 

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Ukraine geht von 300 russischen Soldaten in Pokrowsk aus

In der umkämpften ukrainischen Stadt Pokrowsk befinden sich nach Angaben des ukrainischen Militärs etwa 300 russische Soldaten. In den vergangenen Tagen habe Russland sich verstärkt darum bemüht, unter dem Schutz dichten Nebels weitere Truppen in die Stadt zu verlegen.

"Ihr Ziel bleibt unverändert: die nördlichen Grenzen von Pokrowsk zu erreichen und anschließend zu versuchen, den Ballungsraum zu umzingeln", teilte das ukrainische Militär weiter mit. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen.

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Ukrainischer Präsident besucht Frontstadt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die ukrainische Frontstadt Cherson besucht. Sie liegt im Süden der Ukraine am Ufer des Dnipro. Am anderen Ufer, nur wenige Kilometer entfernt, befinden sich russische Stellungen.

Selenskyj veröffentlichte ein Bild von sich am Eingang der Stadt vor einem großen Cherson-Schriftzug. In einem Video sprach er außerdem über die Befreiung der Stadt Cherson und den Rückzug der russischen Truppen im Jahr 2022. Die ukrainische Regierung habe Pläne, die die Stadt stärken sollen, sagte Selenskyj. Cherson wird fortlaufend von russischer Artillerie und Drohnen angegriffen.

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Russische Truppen stoßen im Norden von Pokrowsk vor

Im Raum der stark umkämpften Stadt Pokrowsk in der Region Donezk setzt das russische Militär seinen Vormarsch fort. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass russische Truppen im Norden der Stadt Geländegewinne erzielt haben. Nach Erkenntnissen des ISW hat Russland bislang 46 Prozent der Stadt Pokrowsk und 10 Prozent der benachbarten Stadt Myrnohrad unter seine Kontrolle gebracht.

In der Region Saporischschja geraten die ukrainischen Truppen laut ISW zunehmend unter Druck. Das ukrainische Militär war nach eigenen Angaben gezwungen, sich aus mehreren Ortschaften nordöstlich der Stadt Huljajpole zurückzuziehen.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:

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Europäische Verbündete sagen Ukraine 500 Millionen Dollar für Waffenkäufe zu

Die nordischen und baltischen Staaten haben angekündigt, den Kauf von US-Waffen für die Ukraine mit insgesamt 500 Millionen Dollar (rund 430 Millionen Euro) zu unterstützen. Das Geld soll im Rahmen der sogenannten Priorisierten Anforderungsliste für die Ukraine (Purl) für militärische Ausrüstung und Munition genutzt werden. Das teilten Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen, Estland, Lettland, Litauen und Island in einer gemeinsamen Erklärung mit.

"Es ist wichtig, dass die Ukraine entscheidendes Verteidigungsmaterial schnell erhält", sagte der finnische Verteidigungsminister Antti Hakkanen. Der Purl-Mechanismus war im Juli von US-Präsident Donald Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte ausgearbeitet worden. Anhand dieser streng geheimen Liste können europäische Länder Waffen aus US-Beständen für die Ukraine kaufen.

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Selenskyj belegt Geschäftspartner mit Sanktionen

Im Zusammenhang mit dem folgenreichen Schmiergeldskandal im Energie- und Rüstungssektor der Ukraine hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zwei Hauptverdächtige mit Sanktionen belegt. Es handelt sich einem veröffentlichten Dekret zufolge um den Geschäftspartner Selesnkyjs, Tymur Minditsch, und den Finanzier Oleksandr Zukerman. Beide sollen ins Ausland geflüchtet sein.

Alle Vermögenswerte der beiden Männer in der Ukraine sollen blockiert werden. Davon betroffen ist demnach auch das von Selenskyj vor seiner Amtszeit gegründete Filmstudio "Kwartal 95". 2019 hatte Selenskyj vor dem Wahlkampf seine Anteile Minditsch übertragen, der derzeit 50 Prozent an dem Filmstudio halten soll. Sowohl Minditsch als auch Zukerman dürfen ihre ukrainischen Mobilfunknummern nicht mehr nutzen oder andere Telekommunikationsleistungen in Anspruch nehmen. Die Sanktionen sollen vorerst für drei Jahre gelten.

Ob Minditsch und Zukerman die ukrainische Staatsbürgerschaft entzogen wurde, ist unklar. Im Dekret des Präsidenten wurden beide ausschließlich als Staatsbürger Israels ausgewiesen. Nach Angaben des Grenzschutzes ist zumindest Minditsch als dreifacher Vater legal mit seinem ukrainischen Pass ausgereist.

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Ein Toter und mehrere Verletzte nach Angriffen auf Kyjiw

Bei nächtlichen Angriffen auf Kyjiw ist nach Angaben des ukrainischen Rettungsdiensts ein Mensch getötet worden. Mindestens 15 Menschen seien verletzt worden, teilten die Sanitäter mit.

"Die Luftabwehrkräfte sind in Kyjiw im Einsatz", sagte Bürgermeister Vitali Klitschko. Ihm zufolge wurden Teile des Heizungsnetzes der Hauptstadt beschädigt, auch mit der Strom- und Wasserversorgung könne es Probleme geben.

Laut der örtlichen Militärverwaltung waren fast alle Bezirke der Hauptstadt von den Angriffen betroffen. Berichten zufolge sollen Feuer in mehreren Wohngebäuden ausgebrochen sein. 

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Russland greift Kyjiw mit rund 430 Drohnen an

Bei russischen Angriffen auf Kyjiw sind nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mindestens vier Menschen getötet und 27 verletzt worden. 15 Verletzte werden laut Militärverwalter Tymur Tkatschenko bereits im Krankenhaus behandelt. Für den Angriff setzte die russische Armee etwa 430 Drohnen und 18 Raketen ein, wie Selenskyj auf X mitteilte. Er sprach von einem "hinterhältigen Beschuss" und veröffentlichte Fotos und Videos stark beschädigter Häuser. Ihm zufolge hat der Angriff gezielt darauf abgesehen, Menschen und zivile Infrastruktur zu schädigen. In neun Stadtteilen wurden 30 Wohngebäude beschädigt, mehr als 40 Menschen mussten von Rettungskräften aus brennenden oder beschädigten Häusern gerettet werden.

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","url":"https://www.youtube.com/watch?v=xN_PbGUAZak","type":"rich","provider_name":"YouTube","author_name":"DIE ZEIT ","title":"Bürgermeister von Kyjiw meldet massiven russischen Luftangriff","description":"Bei russischen Angriffen auf Kyjiw sind nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko mindestens vier Menschen getötet und 27 verletzt worden. Für den Angriff setzte die russische Armee etwa 430 Drohnen und 18 Raketen ein, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf X mitteilte. Ihm zufolge hat der Angriff gezielt darauf abgesehen, Menschen und zivile Infrastruktur zu schädigen. In neun Stadtteilen wurden 30 Wohngebäude beschädigt, auch das Fernwärmesystem in Kyjiw sei beschädigt worden. nnMehr zum Thema finden Sie auf zeit.de:nhttps://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog?utm_medium=redpost&utm_source=youtube&utm_campaign=zeitdennHinweis: Dieses Video ist Teil des Nachrichtenfeeds von Reuters. Reuters ist eine Nachrichtenagentur, die Medien mit selbst recherchierten und formulierten Meldungen zu aktuellen Ereignissen beliefert. Die Texte zum Video hier auf YouTube verantwortet das Videoressort der ZEIT.nnBildrechte Thumbnail: Reuters/Gleb GaranichnnBitte haben Sie Verständnis dafür, dass es uns nicht möglich ist, die Kommentare unter allen Agenturvideos zu moderieren. Aus diesem Grund schalten wir die Kommentarfunktion bei Agenturvideos grundsätzlich ab.nnExplainer-Videos der ZEIT zu politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Themen finden Sie hier:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6HVoqjx3iyc2IcnB0qjT1OnnHintergründe, Eindrücke und persönliche Geschichten sehen Sie in den Dokus und Reportagen der ZEIT:nhttps://www.youtube.com/playlist?list=PLWK1Hx_NM2f6qhzBJYa0h5Y3boYcaYqANnn#ukraine #russland #diezeit","domain":"youtube.com","color":"#cc181e","amp":"","icon":"https://www.youtube.com/s/desktop/aa517dff/img/favicon_144x144.png","icon_width":144,"icon_height":144,"thumbnail_url":"https://i.ytimg.com/vi/xN_PbGUAZak/maxresdefault.jpg","thumbnail_width":1280,"thumbnail_height":720}","url":"https://www.youtube.com/watch?v=xN_PbGUAZak"}],"created_at":1763109422,"fold_out":false,"geo_ip":"","highlight":"inplace","is_sticky":false,"local_id":"eoKCtSDntrgJ34UKNAAv","local_status":0,"media":[{"_type":"Tik::Model::Media","created_at":1763110696,"duration_ms":0,"geo_ip":"","height":1667,"local_id":"moKD3rNftrgJ34UKYBmJ","local_status":0,"subtype":"i","updated_at":1763126425,"updated_by":"66fbc4827baa1b52f800a39e","url":"imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKCtSDntrgJ34UKNAAv/moKD3rNftrgJ34UKYBmJ.jpeg","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":152254,"width":2500}],"sort":"000000006916ea2e","updated_at":1763126425,"updated_by":"66fbc4827baa1b52f800a39e","user_id":"67d022fa604c5095c6169342","user_locale":"en","version":152254},{"_type":"Tik::Model::Event","contents":[{"_type":"Tik::Model::Content::RichTextContentBlock","local_id":"boKLr8vb6q5v7SD9VkRo","text":"

Russland meldet Einnahme des Dorfs Jablukowe in Region Saporischschja 

Russland hat nach eigenen Angaben das Dorf Jablukowe in der ukrainischen Region Saporischschja eingenommen. Das berichteten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium.

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Selenskyj kündigt Umbau von Staatskonzernen an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat inmitten eines weitreichenden Korruptionsskandals einen Umbau an der Führungsspitze zentraler Energieunternehmen angekündigt. "Parallel zur vollständigen Überprüfung der finanziellen Tätigkeit muss eine Erneuerung der Verwaltung dieser Unternehmen losgehen", teilte Selenskyj auf Telegram mit. Er habe sich mit Regierungschefin Julia Swyrydenko auf die nächsten Schritte verständigt.

Innerhalb einer Woche sollen die Voraussetzungen für einen neuen Aufsichtsrat bei Energoatom geschaffen werden. Auch der Vorstand des staatlichen Atomkonzerns werde vollständig neu besetzt. Zudem sind Veränderungen beim Wasserkraftbetreiber Ukrhidroenerho, beim Gasnetzbetreiber sowie beim staatlichen Energieriesen Naftogaz geplant. Entsprechende Ausschreibungen seien bereits angesetzt.

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Griechenland versorgt Ukraine mit Gas

Griechenland liefert der Ukraine in den Wintermonaten Flüssigerdgas (LNG) aus den USA. Die Lieferungen sollen von Dezember bis März 2026 erfolgen, teilt ein griechischer Regierungsvertreter mit. Ein entsprechendes Abkommen sei zwischen der griechischen Gasgesellschaft Depa und der ukrainischen Naftogaz unterzeichnet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj war unter anderem für den Vertragsschluss nach Athen gereist.
Gas ist die wichtigste Heizenergiequelle der Ukraine. Seit Beginn der russischen Invasion 2022 sind nach Angaben der ukrainischen Regierung rund 60 Prozent der heimischen Gas-Produktion durch russische Angriffe lahmgelegt worden.

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Teenagerin bei russischem Raketenangriff getötet

In der Ostukraine ist eine 17-Jährige durch einen russischen Raketenangriff getötet worden. Der Angriff habe in der Region Charkiw stattgefunden, teilte der örtliche Gouverneur mit. Zudem seien mindestens neun Menschen verletzt worden.

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Präsident Selenskyj reist zu Gesprächen nach Spanien und in die Türkei

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält sich heute für Gespräche in Spanien auf und reist morgen von dort in die Türkei weiter. Von beiden Verhandlungen verspreche er sich, dass sie ein Ende des Krieges näherbringen, schrieb Selenskyj auf X.

In Spanien erwarte er, dass ein "weiteres starkes Land" seine Hilfe für die Ukraine erweitern werde. Er arbeite daran, dass sein Treffen mit dem spanischen Premierminister Pedro Sánchez die Ukraine stärken werde.

In der Türkei wolle er ein Wiederaufleben der Verhandlungen vorbereiten und den Partnerländern Lösungsvorschläge vorlegen, schrieb Selenskyj weiter. Details zu den Vorschlägen und den konkret beteiligten Verhandlungspartnern nannte Selenskyj nicht. Alles für ein Ende des Krieges zu tun, sei die "höchste Priorität" für die Ukraine. Zudem arbeite man an einer Wiederaufnahme des Kriegsgefangenenaustauschs mit Russland.

Nach Angaben der türkischen Seite wird morgen auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff in die Türkei reisen.

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Ukraine meldet Angriff mit US-Raketen auf russisches Gebiet

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben russisches Gebiet mit US-Raketen des Typs ATACMS angegriffen. Die Raketen seien bei einem "Präzisionsangriff gegen militärische Ziele auf dem Territorium Russlands (…) erfolgreich eingesetzt" worden, teilte der ukrainische Generalstab auf Telegram mit. Das Ziel des Angriffs nannte das Militär nicht.

Die Ukraine verfügt seit Herbst 2023 über ATACMS-Raketen mit 150 Kilometern Reichweite sowie seit Frühjahr 2024 auch über eine Version der Waffe mit 300 Kilometern Reichweite. Den Einsatz von ATACMS-Raketen gegen Ziele auf russischem Gebiet ließ der damalige US-Präsident Joe Biden allerdings erst im Spätherbst 2024 erstmals zu.

Seitdem hat die Ukraine zwar mehrfach russische Ziele mit Waffen aus westlicher Produktion attackiert, einen Einsatz von ATACMS-Raketen in diesem Zusammenhang allerdings bislang nicht offen gemeldet – was die Mitteilung des Generalstabs ungewöhnlich macht. "Der Einsatz von weitreichenden Fähigkeiten inklusive Systemen wie ATACMS wird fortgesetzt", schrieb das Militär dazu.

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Im August hatten US-Medien berichtet, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump die Auflagen zum Einsatz von US-Waffen gegen russische Ziele verschärft habe. Verteidigungsminister Pete Hegseth soll demnach seit dem Frühjahr ein Prüfverfahren überwacht haben, bei dem der Ukraine die Zustimmung zu solchen Einsätzen verweigert worden sei. Dies habe auch den Einsatz von Waffen mit US-Komponenten, wie etwa britische Marschflugkörper, betroffen.

Allerdings berichtete das Wall Street Journal Ende Oktober, die USA hätten die Auflagen wieder gelockert, nachdem Russlands Präsident Wladimir Putin Trumps Forderung nach einer Waffenruhe in der Ukraine abgelehnt hatte. 

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USA schicken der Ukraine Zubehör für Patriot-Systeme

Die USA haben eine Waffenlieferung an die Ukraine im Wert von insgesamt 105 Millionen US-Dollar (rund 91 Millionen Euro) gebilligt. Das Paket umfasse Ausrüstung zur Modernisierung und Wartung der Patriot-Raketenabwehrsysteme von M901- auf M903-Abschussvorrichtungen, teilte das US-Außenministerium mit. Der Kongress sei über den Verkauf informiert worden. Die Ukraine wird demnach für die Aufrüstung der Patriot-Raketensysteme zahlen.

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Polens Luftwaffe in Bereitschaft nach russischen Angriffen auf Ukraine

Nach russischen Luftangriffen auf den Westen der Ukraine hat Polen zur Sicherung seines Luftraums erneut Kampfjets aufsteigen lassen. Auch bodengestützte Luftabwehr- und Radarüberwachungssysteme seien in den höchsten Bereitschaftszustand versetzt worden, teilte das Militär des Nato-Mitglieds mit. Die Flughäfen Rzeszow und Lublin im Südosten Polens wurden vorübergehend geschlossen, um dem Militär im Luftraum Bewegungsfreiheit zu ermöglichen, wie die polnische Flugsicherungsbehörde mitteilt. In der Ukraine herrscht derweil nahezu im ganzen Land Luftalarm. 

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Zahl der Toten in Ternopil steigt auf mindestens 19

Nach dem russischen Luftangriff auf die westukrainische Stadt Ternopil ist die Zahl der Getöteten deutlich gestiegen. Mindestens 19 Menschen wurden nach Angaben des ukrainischen Innenministeriums dabei getötet. Ursprünglich waren zehn Tote gemeldet worden.

Russland hatte die Stadt in den Morgenstunden mit Hunderten Drohnen und Raketen bombardiert. Auch zwei Hochhausblöcke wurden getroffen. Mindestens 66 Menschen wurden verletzt, darunter 16 Kinder. Die Angriffe lösten mehrere Großbrände aus und hüllten die Stadt in dichten Rauch.

Die Zahl der Toten könnte den Behörden zufolge weiter steigen, weil sich unter den Trümmern der zerstörten Häuser noch Menschen befänden. Ternopil liegt rund 150 Kilometer Luftlinie von der polnischen Grenze entfernt.

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Ukraine soll US-Vorschlag für Kriegsende erhalten haben

Die USA haben der Ukraine einen neuen Vorschlag zur Beendigung des russischen Angriffskrieges übermittelt. Dieser sieht nach Angaben eines hochrangigen ukrainischen Vertreters auch Gebietsabtretungen und eine Verkleinerung der Armee vor, wie die Nachrichtenagentur AFP und mehrere Medien meldeten. An der Ausarbeitung der Vorschläge sei die Ukraine jedoch nicht beteiligt gewesen.

Betroffen seien unter anderem die Krim und weitere derzeit von Russland besetzte Gebiete. Russland kontrolliert rund ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, darunter große Teile von Donezk und Luhansk sowie den Regionen Cherson und Saporischschja. Die Streitkräfte sollten zudem auf 400.000 Soldaten begrenzt werden. Die Forderungen an die Ukraine kommen früheren russischen Forderungen für eine Beendigung des Krieges teilweise sehr nahe.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zunächst nicht zu dem US-Vorschlag. Bei seinem Besuch in der Türkei betonte er jedoch die Rolle der US-amerikanischen Führung. Nur die USA und US-Präsident Donald Trump hätten "ausreichende Stärke, damit der Krieg endlich zu einem Ende kommt", sagte Selenskyj.

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Russland sieht nichts Neues in US-Plan 

Nach russischen Angaben hat der neue US-Plan für ein Ende des Krieges in der Ukraine keine Bewegung in den Friedensprozess gebracht. Es gebe seit dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im August nichts Neues zu berichten, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Tatsächlich fordert Russland bereits seit geraumer Zeit, die Ukraine müsse – wie in dem neuen Plan vorgeschlagen – Gebiete abtreten und die Armee verkleinern.

Europäische Diplomaten reagierten entsprechend verhalten auf den US-Vorschlag. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von einem namentlich nicht genannten Diplomaten, demzufolge Trump erneut versuchen könne, die Ukraine "in die Enge zu treiben". Ein weiterer Politiker sagte, der Plan ähnele eher einer russischen Forderung als einem ernsthaften Vorschlag. Die Ukraine lehnt Gebietsabtritte im Gegenzug für Frieden bisher strikt ab.

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US-Sondergesandter für Ukraine will offenbar Amt abgeben

Der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, will sein Amt offenbar im Januar abgeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere anonyme Quellen. Kelloggs Berufung als Sondergesandter läuft im Januar regulär nach 360 Tagen aus. Für eine Verlängerung müsste er vom US-Senat im Amt bestätigt werden, was Kellogg aber offenbar nicht anstrebt. Der ehemalige Armeegeneral gilt als wichtiger Fürsprecher der Ukraine in der Trump-Regierung.

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EU-Außenminister besprechen Schritte gegen russische Schattenflotte

Außenminister Johann Wadephul trifft sich heute Morgen mit EU-Außenministern in Brüssel, um unter anderem über das weitere Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte zu beraten.

Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland Sanktionen umgeht, insbesondere das Ölembargo. Seit Februar hat die EU bereits mehr als 400 dieser Schiffe auf ihre Sanktionsliste gesetzt. 

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Ukraine identifiziert Verdächtigen nach Kriegsverbrechen in Butscha

Die Ukraine hat erstmals einen russischen Kommandeur als Verdächtigen identifiziert, der am Massaker im Kyjiwer Vorort Butscha im Jahr 2022 beteiligt gewesen sein soll. Der Zugführer der 76. Luftlandedivision sei für 17 Tötungen und vier Fälle von Misshandlungen verantwortlich, die von Truppen unter seinem Kommando begangen wurden, teilte die internationale Rechtsstiftung Global Rights Compliance unter Berufung auf ukrainische Ermittlungsunterlagen mit.

Der stellvertretende ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Leschtschenko sprach von einem entscheidenden Schritt zur Aufklärung der Befehlskette hinter den Hinrichtungen von Zivilisten.

Die Gräueltaten von Butscha hatten weltweit Empörung ausgelöst. Als ukrainische Truppen den Vorort Ende März 2022 nach einmonatiger russischer Besatzung zurückeroberten, fanden sie die Leichen zahlreicher Zivilisten die gezielt getötet worden waren. Mehr als 450 Tote wurden aus Massengräbern geborgen, Hunderte weitere Menschen starben in der Region. Bislang hatten ukrainische Staatsanwälte nur gegen einfache Soldaten ermittelt, nicht gegen Kommandeure. 

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Kallas fordert breite Unterstützung für möglichen Friedensplan

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat auf den jüngsten US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine reagiert. Um zu funktionieren, brauche jeder Plan die Unterstützung der Ukrainer und der Europäer, sagte Kallas.

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Ähnlich äußerte sich der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Europa begrüße die Friedensbemühungen, erwarte aber, konsultiert zu werden, sagte er in Brüssel. Es gehe um die Sicherheit Europas, daher müsse die Ukraine in ihrer Fähigkeit, sich zu verteidigen, unangetastet bleiben. Beschränkungen sollten nicht dem angegriffenen Land auferlegt werden, sondern dem Aggressor.

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Kanzleramtschef Frei kritisiert angeblichen Friedensplan der USA

Die Bundesregierung hat Kritik an einem angeblichen Friedensplan der USA für die Ukraine geäußert. Die Pläne wirkten, als ob "Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat", sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei in einer Fernsehsendung von RTL/n-tv. "Und das wäre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wäre", sagte der CDU-Politiker.

Die Financial Times hatte zuvor darüber berichtet, dass die USA und Russland sich auf einen Plan für die Ukraine geeinigt hätten. Demnach müsste die Ukraine ihre Armee halbieren und die Regionen Donezk und Luhansk vollständig abgeben. Darunter sollen auch Teile der Gebiete fallen, die Russland bislang militärisch nicht erobern konnte.

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22 Menschen in Ternopil werden weiterhin vermisst

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Nach den schweren Luftangriffen auf die westukrainische Stadt Ternopil suchen Rettungstruppen immer noch nach Überlebenden. 22 Menschen würden weiterhin vermisst, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Rund 230 Rettungshelfer seien im Einsatz, teilweise könnten sie wegen der Einsturzgefahr nur mit Händen den Schutt wegräumen.

Bei einem der schwersten Luftangriffe seit Wochen waren in Ternopil zwei neunstöckige Wohnhäuser schwer beschädigt worden. 26 Menschen wurden getötet, darunter drei Kinder.

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Wadephul pocht auf Mitspracherecht zu Friedensplan

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Nach Medienberichten über eine geheime Absprache zwischen den USA und Russland über die Zukunft der Ukraine hat Außenminister Johann Wadephul (CDU) auf das Mitspracherecht der Ukrainer und Europäer verwiesen. Die Ukraine müsse in alle Verhandlungen über einen Waffenstillstand einbezogen werden, sagte er vor einem Treffen des Rats für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel. "Und Europa muss eingebunden werden", fügte er hinzu.

Zuvor hatte die Financial Times über den angeblichen Friedensplan berichtet, wonach die Ukraine ihre Armee halbieren und große Gebiete abtreten müsste – darunter auch solche, die Russland bisher nicht erobern konnte. Mehrere EU-Verbündete haben Kritik an den Plänen geäußert, darunter auch Polen und Frankreich.

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Russland übergibt Leichen getöteter Soldaten an Ukraine

Russland hat der Ukraine die Leichname von 1.000 ukrainischen Soldaten übergeben. Vermittelt wurde die Übergabe vom Internationalen Roten Kreuz – der für Kriegsgefangene zuständige Stab in Kyjiw dankte der Organisation dafür. Im Gegenzug soll Russland die sterblichen Überreste von 30 Soldaten erhalten haben.
Es ist bereits der 15. Austausch dieser Art allein in diesem Jahr. Insgesamt wurden bisher mehr als 15.000 getötete ukrainische Soldaten ausgehändigt.

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Wadephul spricht mit US-Sondergesandtem und türkischem Amtskollegen über Friedensbemühungen

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem türkischen Außenminister Hakan Fidan telefoniert. Dabei habe man sich "über unsere vielfältigen aktuellen Bemühungen ausgetauscht, den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und damit endlich das unermessliche menschliche Leid zu beenden", sagte der CDU-Politiker.

"Es muss gerade jetzt mit dem beginnenden Winter in einem ersten Schritt darum gehen, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur umgehend einzustellen, damit nicht noch mehr Menschen unter den tiefen Temperaturen leiden", sagte Wadephul. "Dann müssen umgehend Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand geführt werden."

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EU-Staaten reagieren zurückhaltend auf US-Initiative zur Ukraine

Die europäischen Verbündeten der Ukraine haben sich kritisch zu der US-Initiative zur Beendigung des Ukrainekriegs geäußert. So bestanden unter anderem Außenminister Johann Wadephul und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf eine Beteiligung der Ukraine und Europas an möglichen Verhandlungen. Kanzleramtschef Thorsten Frei bezeichnete die Nachrichten zu dem Vorschlag als "durchaus verstörend".

Einem ranghohen ukrainischen Vertreter zufolge sieht die Initiative eine Abtretung der von Russland kontrollierten Gebiete, inklusive der Krim, sowie eine deutliche Verkleinerung der ukrainischen Armee und den Verzicht der Ukraine auf jegliche Langstreckenwaffen vor.

Eine Voraussetzung für Verhandlungen sei zudem, dass der russische Präsident Wladimir Putin "seinen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, ohne jede Vorbedingung", sagte Wadephul. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sagte, ein Frieden in der Ukraine dürfe keine "Kapitulation" für die Ukraine bedeuten. Der polnische Außenminister Radosław Sikorski sprach sich gegen eine mögliche Verkleinerung der ukrainischen Streitkräfte aus. Er hoffe, dass "nicht das Opfer Einschränkungen in seiner Fähigkeit zur Verteidigung auferlegt" bekomme.

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Selenskyj will mit Trump über US-Friedensplan sprechen

Die Ukraine hat von der US-Regierung nach eigenen Angaben einen Entwurf für einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland erhalten. Man sei bereit, darüber zu beraten, hieß es.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wolle in den kommenden Tagen mit US-Präsident Donald Trump über die wichtigsten Punkte sprechen, die nötig seien, um einen Frieden zu erreichen, teilte das Präsidialbüro in Kyjiw mit. Die ukrainische Seite sei nach wie vor bereit, "konstruktiv mit der amerikanischen Seite sowie mit unseren Partnern in Europa und weltweit zusammenzuarbeiten". 

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Kallas kündigt weiteres Vorgehen gegen russische Schattenflotte an 

Die Europäische Union verfolgt der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge einen einfachen Zwei-Punkte-Plan im Ukraine-Krieg. Dieser bestehe darin, Russland zu schwächen und die Ukraine zu unterstützen, sagte Kallas in Brüssel. Die EU arbeite an weiteren Sanktionen gegen Schiffe der russischen Schattenflotte und deren Unterstützer. Mit Flaggenstaaten sollen Vereinbarungen über Kontrollen vor dem Einlaufen getroffen werden. 

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Verliert die Ukraine gerade? 

Für die Ukraine verschlechtert sich die Lage an der Front weiter. Vor einigen Wochen konnten russische Soldaten in die Stadt Pokrowsk eindringen. Und auch weiter südlich, in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja sind sie zuletzt schnell vorgerückt. Der ukrainische Generalstabschef Andrij Hnatow spricht im Interview mit ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas von einer "spürbaren Erschöpfung".

Danach gefragt, ob die Ukraine gerade verliere, antwortet Hnatow: "Was passiert, wenn die Ukraine nicht weitermacht?" Russlands Präsident Wladimir Putin werde sich nicht auf die Ukraine beschränken.

Das ganze Interview lesen Sie hier: 

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Vor einigen Wochen konnten russische Soldaten in die Stadt Pokrowsk eindringen. Und auch weiter südlich, in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja sind sie zuletzt schnell vorgerückt. Der ukrainische Generalstabschef Andrij Hnatow spricht im Interview mit ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas von einer "spürbaren Erschöpfung". Danach gefragt, ob die Ukraine gerade verliere, antwortet Hnatow: "Was passiert, wenn die Ukraine nicht weitermacht?" Russlands Präsident Wladimir Putin werde sich nicht auf die Ukraine beschränken. 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Der ukrainische Generalstabschef Andrij Hnatow erklärt, wie sein Land dennoch weiterkämpft.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kallas kündigt weiteres Vorgehen gegen russische Schattenflotte an  ","articleBody":"Kallas kündigt weiteres Vorgehen gegen russische Schattenflotte an Die Europäische Union verfolgt der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge einen einfachen Zwei-Punkte-Plan im Ukraine-Krieg. Dieser bestehe darin, Russland zu schwächen und die Ukraine zu unterstützen, sagte Kallas in Brüssel. Die EU arbeite an weiteren Sanktionen gegen Schiffe der russischen Schattenflotte und deren Unterstützer. Mit Flaggenstaaten sollen Vereinbarungen über Kontrollen vor dem Einlaufen getroffen werden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T16:54:16.000Z","dateModified":"2025-11-20T16:54:16.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anna-Lena Schlitt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj will mit Trump über US-Friedensplan sprechen","articleBody":"Selenskyj will mit Trump über US-Friedensplan sprechenDie Ukraine hat von der US-Regierung nach eigenen Angaben einen Entwurf für einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland erhalten. Man sei bereit, darüber zu beraten, hieß es.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wolle in den kommenden Tagen mit US-Präsident Donald Trump über die wichtigsten Punkte sprechen, die nötig seien, um einen Frieden zu erreichen, teilte das Präsidialbüro in Kyjiw mit. Die ukrainische Seite sei nach wie vor bereit, "konstruktiv mit der amerikanischen Seite sowie mit unseren Partnern in Europa und weltweit zusammenzuarbeiten". ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T16:35:47.000Z","dateModified":"2025-11-20T17:07:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Leon Ginzel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoL3Fsr24VsJ5wsjLaJG/moL3T5Vd4VsJ5wsjLaJN.jpeg","caption":"Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj will konstruktiv mit den USA zusammenarbeiten.","creditText":"Amaury Cornu/Hans Lucas/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-11-20T17:06:56.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoL3Fsr24VsJ5wsjLaJG/moL3T5Vd4VsJ5wsjLaJN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul spricht mit US-Sondergesandtem und türkischem Amtskollegen über Friedensbemühungen","articleBody":"Wadephul spricht mit US-Sondergesandtem und türkischem Amtskollegen über FriedensbemühungenBundesaußenminister Johann Wadephul hat mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem türkischen Außenminister Hakan Fidan telefoniert. Dabei habe man sich "über unsere vielfältigen aktuellen Bemühungen ausgetauscht, den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und damit endlich das unermessliche menschliche Leid zu beenden", sagte der CDU-Politiker. "Es muss gerade jetzt mit dem beginnenden Winter in einem ersten Schritt darum gehen, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur umgehend einzustellen, damit nicht noch mehr Menschen unter den tiefen Temperaturen leiden", sagte Wadephul. "Dann müssen umgehend Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand geführt werden."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T14:57:46.000Z","dateModified":"2025-11-20T15:29:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Staaten reagieren zurückhaltend auf US-Initiative zur Ukraine","articleBody":"EU-Staaten reagieren zurückhaltend auf US-Initiative zur UkraineDie europäischen Verbündeten der Ukraine haben sich kritisch zu der US-Initiative zur Beendigung des Ukrainekriegs geäußert. So bestanden unter anderem Außenminister Johann Wadephul und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf eine Beteiligung der Ukraine und Europas an möglichen Verhandlungen. Kanzleramtschef Thorsten Frei bezeichnete die Nachrichten zu dem Vorschlag als "durchaus verstörend".Einem ranghohen ukrainischen Vertreter zufolge sieht die Initiative eine Abtretung der von Russland kontrollierten Gebiete, inklusive der Krim, sowie eine deutliche Verkleinerung der ukrainischen Armee und den Verzicht der Ukraine auf jegliche Langstreckenwaffen vor.Eine Voraussetzung für Verhandlungen sei zudem, dass der russische Präsident Wladimir Putin "seinen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, ohne jede Vorbedingung", sagte Wadephul. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sagte, ein Frieden in der Ukraine dürfe keine "Kapitulation" für die Ukraine bedeuten. Der polnische Außenminister Radosław Sikorski sprach sich gegen eine mögliche Verkleinerung der ukrainischen Streitkräfte aus. Er hoffe, dass "nicht das Opfer Einschränkungen in seiner Fähigkeit zur Verteidigung auferlegt" bekomme.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T13:32:55.000Z","dateModified":"2025-11-20T13:40:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland übergibt Leichen getöteter Soldaten an Ukraine","articleBody":"Russland übergibt Leichen getöteter Soldaten an UkraineRussland hat der Ukraine die Leichname von 1.000 ukrainischen Soldaten übergeben. Vermittelt wurde die Übergabe vom Internationalen Roten Kreuz – der für Kriegsgefangene zuständige Stab in Kyjiw dankte der Organisation dafür. Im Gegenzug soll Russland die sterblichen Überreste von 30 Soldaten erhalten haben.Es ist bereits der 15. Austausch dieser Art allein in diesem Jahr. Insgesamt wurden bisher mehr als 15.000 getötete ukrainische Soldaten ausgehändigt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T11:52:29.000Z","dateModified":"2025-11-20T12:21:18.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Will"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wadephul pocht auf Mitspracherecht zu Friedensplan","articleBody":"Wadephul pocht auf Mitspracherecht zu Friedensplan","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T09:38:32.000Z","dateModified":"2025-11-20T12:53:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Will"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKzwdHX6vSx6wZ52UV1/moL238vD5g8j6Z1kDDD2.jpeg","caption":"Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert, dass die Ukraine und die EU an Friedensgesprächen zum Ukrainekrieg beteiligt werden.","creditText":"Nicolas Tucat/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-11-20T12:40:49.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKzwdHX6vSx6wZ52UV1/moL238vD5g8j6Z1kDDD2.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"22 Menschen in Ternopil werden weiterhin vermisst","articleBody":"22 Menschen in Ternopil werden weiterhin vermisst","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T09:12:57.000Z","dateModified":"2025-11-20T12:54:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Will"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_717/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKzuFBq6vSx6wZ52UUv/moL22Zpe5g8j6Z1kDDCv.jpeg","caption":"Rettungskräfte nach einem russischen Luftangriff in Ternopil in der Ukraine am 20. November 2025","creditText":"Andriy Bodak/Reuters","uploadDate":"2025-11-20T12:38:54.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_336/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKzuFBq6vSx6wZ52UUv/moL22Zpe5g8j6Z1kDDCv.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kanzleramtschef Frei kritisiert angeblichen Friedensplan der USA","articleBody":"Kanzleramtschef Frei kritisiert angeblichen Friedensplan der USADie Bundesregierung hat Kritik an einem angeblichen Friedensplan der USA für die Ukraine geäußert. Die Pläne wirkten, als ob "Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat", sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei in einer Fernsehsendung von RTL/n-tv. "Und das wäre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wäre", sagte der CDU-Politiker.Die Financial Times hatte zuvor darüber berichtet, dass die USA und Russland sich auf einen Plan für die Ukraine geeinigt hätten. Demnach müsste die Ukraine ihre Armee halbieren und die Regionen Donezk und Luhansk vollständig abgeben. Darunter sollen auch Teile der Gebiete fallen, die Russland bislang militärisch nicht erobern konnte.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T08:37:25.000Z","dateModified":"2025-11-20T08:55:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Will"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Kallas fordert breite Unterstützung für möglichen Friedensplan","articleBody":"Kallas fordert breite Unterstützung für möglichen FriedensplanDie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat auf den jüngsten US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine reagiert. Um zu funktionieren, brauche jeder Plan die Unterstützung der Ukrainer und der Europäer, sagte Kallas.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T07:43:30.000Z","dateModified":"2025-11-20T07:51:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Luis Kumpfmüller"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKyfKSu5enQ5SR9W1iA/moKzVgyD5enQ5SR9W1iN.jpeg","caption":"EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas.","creditText":"Nicolas Tucat/AFP/Getty Images","uploadDate":"2025-11-20T07:49:08.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKyfKSu5enQ5SR9W1iA/moKzVgyD5enQ5SR9W1iN.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine identifiziert Verdächtigen nach Kriegsverbrechen in Butscha","articleBody":"Ukraine identifiziert Verdächtigen nach Kriegsverbrechen in ButschaDie Ukraine hat erstmals einen russischen Kommandeur als Verdächtigen identifiziert, der am Massaker im Kyjiwer Vorort Butscha im Jahr 2022 beteiligt gewesen sein soll. Der Zugführer der 76. Luftlandedivision sei für 17 Tötungen und vier Fälle von Misshandlungen verantwortlich, die von Truppen unter seinem Kommando begangen wurden, teilte die internationale Rechtsstiftung Global Rights Compliance unter Berufung auf ukrainische Ermittlungsunterlagen mit. Der stellvertretende ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Leschtschenko sprach von einem entscheidenden Schritt zur Aufklärung der Befehlskette hinter den Hinrichtungen von Zivilisten.Die Gräueltaten von Butscha hatten weltweit Empörung ausgelöst. Als ukrainische Truppen den Vorort Ende März 2022 nach einmonatiger russischer Besatzung zurückeroberten, fanden sie die Leichen zahlreicher Zivilisten die gezielt getötet worden waren. Mehr als 450 Tote wurden aus Massengräbern geborgen, Hunderte weitere Menschen starben in der Region. Bislang hatten ukrainische Staatsanwälte nur gegen einfache Soldaten ermittelt, nicht gegen Kommandeure. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T04:38:23.000Z","dateModified":"2025-11-20T05:32:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Außenminister besprechen Schritte gegen russische Schattenflotte","articleBody":"EU-Außenminister besprechen Schritte gegen russische SchattenflotteAußenminister Johann Wadephul trifft sich heute Morgen mit EU-Außenministern in Brüssel, um unter anderem über das weitere Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte zu beraten. Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland Sanktionen umgeht, insbesondere das Ölembargo. Seit Februar hat die EU bereits mehr als 400 dieser Schiffe auf ihre Sanktionsliste gesetzt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-20T04:05:31.000Z","dateModified":"2025-11-20T04:17:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Vera Sprothen"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKw8yFS47mw2ATE8heZ/moKyKarc47mw2ATE8hek.jpeg","caption":"Französische Behörden verdächtigten im Oktober den vor der Atlantikküste ankernden Öltanker "Boracay", Teil der russischen Schattenflotte zu sein.","creditText":"Damien Meyer/AFP/Getty","uploadDate":"2025-11-20T04:08:24.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoKw8yFS47mw2ATE8heZ/moKyKarc47mw2ATE8hek.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Sondergesandter für Ukraine will offenbar Amt abgeben","articleBody":"US-Sondergesandter für Ukraine will offenbar Amt abgebenDer US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, will sein Amt offenbar im Januar abgeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere anonyme Quellen. Kelloggs Berufung als Sondergesandter läuft im Januar regulär nach 360 Tagen aus. Für eine Verlängerung müsste er vom US-Senat im Amt bestätigt werden, was Kellogg aber offenbar nicht anstrebt. Der ehemalige Armeegeneral gilt als wichtiger Fürsprecher der Ukraine in der Trump-Regierung.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-19T21:12:24.000Z","dateModified":"2025-11-19T23:54:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland sieht nichts Neues in US-Plan ","articleBody":"Russland sieht nichts Neues in US-Plan Nach russischen Angaben hat der neue US-Plan für ein Ende des Krieges in der Ukraine keine Bewegung in den Friedensprozess gebracht. Es gebe seit dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im August nichts Neues zu berichten, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Tatsächlich fordert Russland bereits seit geraumer Zeit, die Ukraine müsse – wie in dem neuen Plan vorgeschlagen – Gebiete abtreten und die Armee verkleinern. Europäische Diplomaten reagierten entsprechend verhalten auf den US-Vorschlag. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von einem namentlich nicht genannten Diplomaten, demzufolge Trump erneut versuchen könne, die Ukraine "in die Enge zu treiben". Ein weiterer Politiker sagte, der Plan ähnele eher einer russischen Forderung als einem ernsthaften Vorschlag. Die Ukraine lehnt Gebietsabtritte im Gegenzug für Frieden bisher strikt ab.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-19T21:01:55.000Z","dateModified":"2025-11-20T00:00:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine soll US-Vorschlag für Kriegsende erhalten haben","articleBody":"Ukraine soll US-Vorschlag für Kriegsende erhalten habenDie USA haben der Ukraine einen neuen Vorschlag zur Beendigung des russischen Angriffskrieges übermittelt. Dieser sieht nach Angaben eines hochrangigen ukrainischen Vertreters auch Gebietsabtretungen und eine Verkleinerung der Armee vor, wie die Nachrichtenagentur AFP und mehrere Medien meldeten. An der Ausarbeitung der Vorschläge sei die Ukraine jedoch nicht beteiligt gewesen.Betroffen seien unter anderem die Krim und weitere derzeit von Russland besetzte Gebiete. Russland kontrolliert rund ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, darunter große Teile von Donezk und Luhansk sowie den Regionen Cherson und Saporischschja. Die Streitkräfte sollten zudem auf 400.000 Soldaten begrenzt werden. Die Forderungen an die Ukraine kommen früheren russischen Forderungen für eine Beendigung des Krieges teilweise sehr nahe.Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zunächst nicht zu dem US-Vorschlag. Bei seinem Besuch in der Türkei betonte er jedoch die Rolle der US-amerikanischen Führung. Nur die USA und US-Präsident Donald Trump hätten "ausreichende Stärke, damit der Krieg endlich zu einem Ende kommt", sagte Selenskyj.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-11-19T20:48:18.000Z","dateModified":"2025-11-19T21:16:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lennart Jerke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2025-11-20T17:59:40.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Verliert die Ukraine gerade? Für die Ukraine verschlechtert sich die Lage an der Front weiter. Vor einigen Wochen konnten russische Soldaten in die Stadt Pokrowsk eindringen. Und auch weiter südlich, in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja sind sie zuletzt schnell vorgerückt. Der ukrainische Generalstabschef Andrij Hnatow spricht im Interview mit ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas von einer "spürbaren Erschöpfung". Danach gefragt, ob die Ukraine gerade verliere, antwortet Hnatow: "Was passiert, wenn die Ukraine nicht weitermacht?" Russlands Präsident Wladimir Putin werde sich nicht auf die Ukraine beschränken. Das ganze Interview lesen Sie hier: ","video":[]}"}“>

Anna-Lena Schlitt

Verliert die Ukraine gerade? 

Für die Ukraine verschlechtert sich die Lage an der Front weiter. Vor einigen Wochen konnten russische Soldaten in die Stadt Pokrowsk eindringen. Und auch weiter südlich, in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja sind sie zuletzt schnell vorgerückt. Der ukrainische Generalstabschef Andrij Hnatow spricht im Interview mit ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas von einer „spürbaren Erschöpfung“.

Danach gefragt, ob die Ukraine gerade verliere, antwortet Hnatow: „Was passiert, wenn die Ukraine nicht weitermacht?“ Russlands Präsident Wladimir Putin werde sich nicht auf die Ukraine beschränken.

Das ganze Interview lesen Sie hier: 

Anna-Lena Schlitt

Kallas kündigt weiteres Vorgehen gegen russische Schattenflotte an 

Die Europäische Union verfolgt der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge einen einfachen Zwei-Punkte-Plan im Ukraine-Krieg. Dieser bestehe darin, Russland zu schwächen und die Ukraine zu unterstützen, sagte Kallas in Brüssel. Die EU arbeite an weiteren Sanktionen gegen Schiffe der russischen Schattenflotte und deren Unterstützer. Mit Flaggenstaaten sollen Vereinbarungen über Kontrollen vor dem Einlaufen getroffen werden. 

Leon Ginzel

Selenskyj will mit Trump über US-Friedensplan sprechen

Die Ukraine hat von der US-Regierung nach eigenen Angaben einen Entwurf für einen Plan zur Beendigung des Krieges mit Russland erhalten. Man sei bereit, darüber zu beraten, hieß es.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wolle in den kommenden Tagen mit US-Präsident Donald Trump über die wichtigsten Punkte sprechen, die nötig seien, um einen Frieden zu erreichen, teilte das Präsidialbüro in Kyjiw mit. Die ukrainische Seite sei nach wie vor bereit, „konstruktiv mit der amerikanischen Seite sowie mit unseren Partnern in Europa und weltweit zusammenzuarbeiten„. 
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj will konstruktiv mit den USA zusammenarbeiten. Amaury Cornu/Hans Lucas/AFP/Getty Images

Iven Fenker

Wadephul spricht mit US-Sondergesandtem und türkischem Amtskollegen über Friedensbemühungen

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem türkischen Außenminister Hakan Fidan telefoniert. Dabei habe man sich „über unsere vielfältigen aktuellen Bemühungen ausgetauscht, den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und damit endlich das unermessliche menschliche Leid zu beenden“, sagte der CDU-Politiker.

„Es muss gerade jetzt mit dem beginnenden Winter in einem ersten Schritt darum gehen, die Angriffe auf die Energieinfrastruktur umgehend einzustellen, damit nicht noch mehr Menschen unter den tiefen Temperaturen leiden“, sagte Wadephul. „Dann müssen umgehend Gespräche über einen dauerhaften Waffenstillstand geführt werden.“

Alena Kammer

EU-Staaten reagieren zurückhaltend auf US-Initiative zur Ukraine

Die europäischen Verbündeten der Ukraine haben sich kritisch zu der US-Initiative zur Beendigung des Ukrainekriegs geäußert. So bestanden unter anderem Außenminister Johann Wadephul und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf eine Beteiligung der Ukraine und Europas an möglichen Verhandlungen. Kanzleramtschef Thorsten Frei bezeichnete die Nachrichten zu dem Vorschlag als „durchaus verstörend“.

Einem ranghohen ukrainischen Vertreter zufolge sieht die Initiative eine Abtretung der von Russland kontrollierten Gebiete, inklusive der Krim, sowie eine deutliche Verkleinerung der ukrainischen Armee und den Verzicht der Ukraine auf jegliche Langstreckenwaffen vor.

Eine Voraussetzung für Verhandlungen sei zudem, dass der russische Präsident Wladimir Putin „seinen aggressiven Angriffskrieg gegen die Ukraine beendet, dass es zu einem Waffenstillstand kommt, ohne jede Vorbedingung“, sagte Wadephul. Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot sagte, ein Frieden in der Ukraine dürfe keine „Kapitulation“ für die Ukraine bedeuten. Der polnische Außenminister Radosław Sikorski sprach sich gegen eine mögliche Verkleinerung der ukrainischen Streitkräfte aus. Er hoffe, dass „nicht das Opfer Einschränkungen in seiner Fähigkeit zur Verteidigung auferlegt“ bekomme.

David Will

Russland übergibt Leichen getöteter Soldaten an Ukraine

Russland hat der Ukraine die Leichname von 1.000 ukrainischen Soldaten übergeben. Vermittelt wurde die Übergabe vom Internationalen Roten Kreuz – der für Kriegsgefangene zuständige Stab in Kyjiw dankte der Organisation dafür. Im Gegenzug soll Russland die sterblichen Überreste von 30 Soldaten erhalten haben.
Es ist bereits der 15. Austausch dieser Art allein in diesem Jahr. Insgesamt wurden bisher mehr als 15.000 getötete ukrainische Soldaten ausgehändigt.

David Will

Wadephul pocht auf Mitspracherecht zu Friedensplan

Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert, dass die Ukraine und die EU an Friedensgesprächen zum Ukrainekrieg beteiligt werden. Nicolas Tucat/AFP/Getty Images
Nach Medienberichten über eine geheime Absprache zwischen den USA und Russland über die Zukunft der Ukraine hat Außenminister Johann Wadephul (CDU) auf das Mitspracherecht der Ukrainer und Europäer verwiesen. Die Ukraine müsse in alle Verhandlungen über einen Waffenstillstand einbezogen werden, sagte er vor einem Treffen des Rats für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel. „Und Europa muss eingebunden werden“, fügte er hinzu.

Zuvor hatte die Financial Times über den angeblichen Friedensplan berichtet, wonach die Ukraine ihre Armee halbieren und große Gebiete abtreten müsste – darunter auch solche, die Russland bisher nicht erobern konnte. Mehrere EU-Verbündete haben Kritik an den Plänen geäußert, darunter auch Polen und Frankreich.

David Will

22 Menschen in Ternopil werden weiterhin vermisst

Rettungskräfte nach einem russischen Luftangriff in Ternopil in der Ukraine am 20. November 2025. Andriy Bodak/Reuters
Nach den schweren Luftangriffen auf die westukrainische Stadt Ternopil suchen Rettungstruppen immer noch nach Überlebenden. 22 Menschen würden weiterhin vermisst, schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei Telegram. Rund 230 Rettungshelfer seien im Einsatz, teilweise könnten sie wegen der Einsturzgefahr nur mit Händen den Schutt wegräumen.

Bei einem der schwersten Luftangriffe seit Wochen waren in Ternopil zwei neunstöckige Wohnhäuser schwer beschädigt worden. 26 Menschen wurden getötet, darunter drei Kinder.

David Will

Kanzleramtschef Frei kritisiert angeblichen Friedensplan der USA

Die Bundesregierung hat Kritik an einem angeblichen Friedensplan der USA für die Ukraine geäußert. Die Pläne wirkten, als ob „Putin damit Kriegsziele erreichen könnte, die er auf dem Schlachtfeld nicht erreicht hat“, sagte Kanzleramtschef Thorsten Frei in einer Fernsehsendung von RTL/n-tv. „Und das wäre sicherlich ein Ergebnis, das nicht akzeptabel wäre“, sagte der CDU-Politiker.

Die Financial Times hatte zuvor darüber berichtet, dass die USA und Russland sich auf einen Plan für die Ukraine geeinigt hätten. Demnach müsste die Ukraine ihre Armee halbieren und die Regionen Donezk und Luhansk vollständig abgeben. Darunter sollen auch Teile der Gebiete fallen, die Russland bislang militärisch nicht erobern konnte.

Luis Kumpfmüller

Kallas fordert breite Unterstützung für möglichen Friedensplan

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat auf den jüngsten US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine reagiert. Um zu funktionieren, brauche jeder Plan die Unterstützung der Ukrainer und der Europäer, sagte Kallas.
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Nicolas Tucat/AFP/Getty Images
„Was wir als Europäer immer unterstützt haben, ist ein dauerhafter und gerechter Frieden, und wir begrüßen alle Bemühungen, dies zu erreichen. Natürlich braucht jeder Plan, um zu funktionieren, die Unterstützung der Ukrainer und Europäer.“

Kaja Kallas, Außenbeauftragte der Europäischen Union

Ähnlich äußerte sich der polnische Außenminister Radosław Sikorski. Europa begrüße die Friedensbemühungen, erwarte aber, konsultiert zu werden, sagte er in Brüssel. Es gehe um die Sicherheit Europas, daher müsse die Ukraine in ihrer Fähigkeit, sich zu verteidigen, unangetastet bleiben. Beschränkungen sollten nicht dem angegriffenen Land auferlegt werden, sondern dem Aggressor.

Simon Sales Prado

Ukraine identifiziert Verdächtigen nach Kriegsverbrechen in Butscha

Die Ukraine hat erstmals einen russischen Kommandeur als Verdächtigen identifiziert, der am Massaker im Kyjiwer Vorort Butscha im Jahr 2022 beteiligt gewesen sein soll. Der Zugführer der 76. Luftlandedivision sei für 17 Tötungen und vier Fälle von Misshandlungen verantwortlich, die von Truppen unter seinem Kommando begangen wurden, teilte die internationale Rechtsstiftung Global Rights Compliance unter Berufung auf ukrainische Ermittlungsunterlagen mit.

Der stellvertretende ukrainische Generalstaatsanwalt Andrij Leschtschenko sprach von einem entscheidenden Schritt zur Aufklärung der Befehlskette hinter den Hinrichtungen von Zivilisten.

Die Gräueltaten von Butscha hatten weltweit Empörung ausgelöst. Als ukrainische Truppen den Vorort Ende März 2022 nach einmonatiger russischer Besatzung zurückeroberten, fanden sie die Leichen zahlreicher Zivilisten die gezielt getötet worden waren. Mehr als 450 Tote wurden aus Massengräbern geborgen, Hunderte weitere Menschen starben in der Region. Bislang hatten ukrainische Staatsanwälte nur gegen einfache Soldaten ermittelt, nicht gegen Kommandeure. 

Vera Sprothen
Französische Behörden verdächtigten im Oktober den vor der Atlantikküste ankernden Öltanker „Boracay“, Teil der russischen Schattenflotte zu sein. Damien Meyer/AFP/Getty

EU-Außenminister besprechen Schritte gegen russische Schattenflotte

Außenminister Johann Wadephul trifft sich heute Morgen mit EU-Außenministern in Brüssel, um unter anderem über das weitere Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte zu beraten.

Als Schattenflotte werden die oft veralteten und unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland Sanktionen umgeht, insbesondere das Ölembargo. Seit Februar hat die EU bereits mehr als 400 dieser Schiffe auf ihre Sanktionsliste gesetzt. 

Lennart Jerke

US-Sondergesandter für Ukraine will offenbar Amt abgeben

Der US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, will sein Amt offenbar im Januar abgeben. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere anonyme Quellen. Kelloggs Berufung als Sondergesandter läuft im Januar regulär nach 360 Tagen aus. Für eine Verlängerung müsste er vom US-Senat im Amt bestätigt werden, was Kellogg aber offenbar nicht anstrebt. Der ehemalige Armeegeneral gilt als wichtiger Fürsprecher der Ukraine in der Trump-Regierung.

Lennart Jerke

Russland sieht nichts Neues in US-Plan 

Nach russischen Angaben hat der neue US-Plan für ein Ende des Krieges in der Ukraine keine Bewegung in den Friedensprozess gebracht. Es gebe seit dem Gipfeltreffen zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump im August nichts Neues zu berichten, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Tatsächlich fordert Russland bereits seit geraumer Zeit, die Ukraine müsse – wie in dem neuen Plan vorgeschlagen – Gebiete abtreten und die Armee verkleinern.

Europäische Diplomaten reagierten entsprechend verhalten auf den US-Vorschlag. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete von einem namentlich nicht genannten Diplomaten, demzufolge Trump erneut versuchen könne, die Ukraine „in die Enge zu treiben“. Ein weiterer Politiker sagte, der Plan ähnele eher einer russischen Forderung als einem ernsthaften Vorschlag. Die Ukraine lehnt Gebietsabtritte im Gegenzug für Frieden bisher strikt ab.

Lennart Jerke

Ukraine soll US-Vorschlag für Kriegsende erhalten haben

Die USA haben der Ukraine einen neuen Vorschlag zur Beendigung des russischen Angriffskrieges übermittelt. Dieser sieht nach Angaben eines hochrangigen ukrainischen Vertreters auch Gebietsabtretungen und eine Verkleinerung der Armee vor, wie die Nachrichtenagentur AFP und mehrere Medien meldeten. An der Ausarbeitung der Vorschläge sei die Ukraine jedoch nicht beteiligt gewesen.

Betroffen seien unter anderem die Krim und weitere derzeit von Russland besetzte Gebiete. Russland kontrolliert rund ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, darunter große Teile von Donezk und Luhansk sowie den Regionen Cherson und Saporischschja. Die Streitkräfte sollten zudem auf 400.000 Soldaten begrenzt werden. Die Forderungen an die Ukraine kommen früheren russischen Forderungen für eine Beendigung des Krieges teilweise sehr nahe.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zunächst nicht zu dem US-Vorschlag. Bei seinem Besuch in der Türkei betonte er jedoch die Rolle der US-amerikanischen Führung. Nur die USA und US-Präsident Donald Trump hätten „ausreichende Stärke, damit der Krieg endlich zu einem Ende kommt“, sagte Selenskyj.

AndrijAugustAuslandBehördenBrüsselBundesregierungCDUChersonDmitri PeskowDonaldDonezkdpaDreiEndeEUEuropaFrankreichFreiFriedenHansHinrichtungenJeanJohannKajaKallasKeithKinderKriegKrieg in der UkraineKriegsgefangeneKriegsverbrechenKritikLeichenLucasMANMassakerMedienMeyerMisshandlungenNNicolasÖltankerPersonalmangelPeskowPolenPolitikerPutinRegierungRTLRusslandSaporischschjaSchiffeSelenskyjSenatSicherheitSoftwareSoldatenStaatsanwälteSteveTelegramThorstenThorsten FreiToteTrumpTürkeiTVUkraineukrainische SoldatenUnionUSUSAVerhaltenVerteidigungVerzichtWadephulWaffenstillstandWillWinterWitkoffWladimirWolodymyrWolodymyr SelenskyjZeit