Krieg gegen die Ukraine: Wolodymyr Selenskyj erklärt vierten Kriegswinter zum Besten von überstanden


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  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
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Umkämpft

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Selenskyj sagte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe nur als Vorbereitung für einen erneuten Angriff nutzen würde. Der ukrainische Präsident hielt an dem Ziel fest, die von Russland besetzten Gebiete zurückzuerobern. Derzeit sei dies aber nicht möglich. Die russische Armee sei zu mächtig, zudem fehle es der Ukraine an ausreichend Waffen.

In dem Interview ließ Selenskyj offen, ob er bei etwaigen Neuwahlen nochmals als Präsident kandidieren würde. In jedem Fall brauche es vor einer solchen Abstimmung verlässliche Sicherheitsgarantien, um eine Manipulation der Wahl zu verhindern und die Ukraine dauerhaft vor russischen Annexionszielen zu schützen, sagte Selenskyj.

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Kallas geht von Scheitern des 20. Sanktionspakets aus

Die EU-Länder werden sich der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. "Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich heute Fortschritte geben wird", sagte Kallas vor Beginn des Treffens der Außenminister. Die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten versuchten zwar, die Blockade aus Budapest aufzuheben, "aber da wir sehr deutliche Äußerungen aus Ungarn gehört haben, sehe ich leider nicht wirklich, dass sie ihre Haltung heute ändern werden".

Ursprünglich hatte die EU vor, das Sanktionspaket bis morgen zu beschließen, wenn sich die russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal jährt. Ungarn hat bereits wegen ukrainischer Angriffe auf die russische Ölpipeline Druschba angekündigt, das Paket zu blockieren. Ungarn und die Slowakei sind wichtige Empfängerländer russischen Öls über die Pipeline.

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Deutschlands Außenminister Johann Wadephul äußerte Unverständnis über das Vorgehen der ungarischen Regierung. "Ich bin über die ungarische Position erstaunt", sagte der CDU-Politiker. Die Bundesregierung werde "mit unseren Argumenten noch einmal (an Ungarn) herantreten", kündigte er an. In Richtung der ungarischen Regierung sagte Wadephul: "Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf um die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät."

Die russlandfreundliche Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland und Hilfen für die Ukraine blockiert. Orbán will auch geplante EU-Finanzhilfen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren. Auf diese hatten sich die EU-Regierungschefs im Dezember verständigt, wobei Ungarn, die Slowakei und Tschechien von den Kosten ausgenommen werden sollen. Dennoch ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips in der EU deren Zustimmung erforderlich. 

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Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

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Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

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EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

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EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. "Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, "die wir heute nicht senden wollten", sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

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UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand

Der russische Angriffskrieg geht heute in sein fünftes Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres hat deshalb zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen. "Dieser verheerende Krieg ist ein Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein und stellt weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit dar", hieß es in einer Mitteilung des UN-Generalsekretärs.

Guterres verwies auf die zivilen Opfer des Kriegs. "Das Jahr 2025 verzeichnete die bislang höchste Zahl getöteter Zivilisten in der Ukraine. Das ist schlicht inakzeptabel." Das russische Militär hat in den vergangenen Monaten verstärkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen.

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Selenskyj sieht Unabhängigkeit der Ukraine gewahrt

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident in einer Videoansprache die Leistungen seiner Landsleute bei der Verteidigung des Landes hervorgehoben. "Heute sind es vier Jahre, seit Putin Kyjiw in drei Tagen einnehmen wollte", sagte Wolodymyr Selenskyj in der auf sozialen Medien veröffentlichten Ansprache. "Das sagt sehr viel über unseren Widerstand aus, darüber, wie die Ukrainer in all der Zeit gekämpft haben."

Russlands Staatschef sei seinen Kriegszielen auch nach vier Jahren nicht näher gekommen, sagte Selenskyj weiter: "Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat ‌diesen Krieg ​nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine ⁠bewahrt ​und werden ‌alles tun, um Frieden zu erreichen ‌und Gerechtigkeit zu ​gewährleisten."

"Millionen Ukrainer" hätten am 24. Februar 2022 "eine Wahl getroffen", sagte der Staatschef weiter – weil es "keine andere Ukraine gibt, und das ist unser Zuhause." 

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Der Präsident hielt die Ansprache im Regierungsbunker in der Hauptstadt. "Wir haben bisher noch nie dieses (Gebäude) gezeigt", sagte er in dem Video, in dem er durch die leeren Gänge des Komplexes läuft. Dort sei ein Großteil der Regierungsarbeit in den ersten Kriegstagen geleistet worden.

Selenskyj erinnerte dabei an den Abwehrkampf der Truppen in der ersten Kriegsphase, sowie an Überzeugungsarbeit, die das Land international habe leisten müssen, um militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung zu erhalten: "Die Ukraine hat die Unterstützung aufgebaut, die uns ermöglicht hat, durchzuhalten: Als wir den ersten Tag des Krieges durchgestanden haben. Den längsten Tag unseres Lebens. Und dann noch einen. Und noch einen."

Selenskyj verwies auch auf die erfolgreiche Verteidigung der Hauptstadt, die mit dem russischen Abzug aus dem Umland Kyjiws Ende März 2022 endete: 

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Mit Blick auf die aktuellen russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz sagte Selenskyj weiter: "Bis zum Frühling ist es nur noch eine Woche. Wir gehen gerade durch den härtesten Winter der Geschichte." Es sei "der Verdienst von jedem von euch", dass das Land auch das durchstehen werde.

Der vierte Jahrestag der russischen Invasion fällt in eine Phase, in der Unklarheit über die Aussichten für ein Kriegsende herrscht: Mehrere Verhandlungsrunden zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA haben zuvor zu keinen öffentlich bekannten Ergebnissen geführt.

Während die Ukraine auf Druck der US-Regierung von vielen ihrer ursprünglichen Forderungen Abstand nahm, hält Russlands Staatschef Wladimir Putin weiterhin an seinen Bedingungen für ein Ende der Kämpfe fest, darunter ein Abzug der Ukraine aus der Region Donezk und der Ausschluss einer künftigen Stationierung westlicher Friedenstruppen in dem Land. Mehrere hochrangige russische Regierungsvertreter haben zudem zuletzt Forderungen nach einem Austausch der Regierung in Kyjiw erneuert. 

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Macron spricht von "dreifachem Versagen" Russlands

Emmanuel Macron hat den Krieg gegen die Ukraine anlässlich des vierten Jahrestags der russischen Invasion als "dreifaches Versagen" für den Angreifer bezeichnet. Russland habe in "militärischer, wirtschaftlicher und strategischer" Hinsicht Misserfolge erlitten, schrieb Frankreichs Präsident auf Französisch, Ukrainisch und Englisch auf X.

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Macron verwies etwa darauf, dass die Nato, die Russland habe schwächen wollen, durch den Angriffskrieg gestärkt worden sei. In der Ukraine habe Russland seit der Stabilisierung der Frontlinie im Herbst 2022 lediglich ein Prozent des Landesgebiets erobern können – trotz bis zu 1,2 Millionen getöteten und verletzten russischen Soldaten.

Weil die Ukraine "die erste Verteidigungslinie unseres Kontinents" sei, gebe es "keine Rechtfertigung" dafür, den von der EU beabsichtigten 90-Milliarden-Kredit zur Finanzierung des Abwehrkampfs zu verzögern, schrieb Macron weiter. Zuletzt hatte Ungarn die Freigabe dazu verweigert. 

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Selenskyj drängt auf Freigabe von EU-Kreditpaket

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf die Verabschiedung des milliardenschweren Kreditpakets der EU für die Ukraine gepocht. In Form von Darlehen soll das Land eigentlich bis 2027 bis zu 90 Milliarden Euro erhalten. Allerdings blockiert Ungarn das Vorhaben.

Selenskyj bezeichnete das Paket in einer Videoansprache vor dem Europäischen Parlament als "eine echte finanzielle Garantie für unsere Sicherheit und unsere Widerstandsfähigkeit". Es müsse umgesetzt werden. "Ich danke allen, die daran arbeiten, dies möglich zu machen", sagte er.

Geplant war eigentlich, am heutigen vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine im EU-Parlament den Weg für die Finanzhilfen freizumachen. Ungarn weigert sich aber, weil das Land derzeit über die durch die Ukraine führende Druschba-Pipeline kein russisches Öl mehr bekommt. Wegen Ungarns Veto wird die EU deshalb wohl erstmal nur ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfe-Paket für die Energiesicherheit der Ukraine ankündigen.

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G7-Staaten bekräftigen Unterstützung für die Ukraine

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Die G7-Staaten haben der Ukraine ihre anhaltende Unterstützung im Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgesprochen. Auch der von US-Präsident Donald Trump angestoßene Friedensprozess und die Bemühungen um direkte Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien sollten weiter unterstützt werden. Europa und den Partnerländern käme dabei eine führende Rolle zu. Den Text unterzeichneten Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan.

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UN-Vollversammlung beschließt Unterstützer-Resolution bei 51 Enthaltungen

Die UN-Vollversammlung hat am vierten Jahrestag nach Beginn des russischen Angriffskrieges eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine verabschiedet. 107 Länder stimmten in New York für den Text, der das Recht der Ukraine auf "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen" bekräftigt. Zwölf Staaten sprachen sich gegen die Resolution aus. 51 enthielten sich – darunter die USA.

Die Vereinigten Staaten hatten zuvor ein separates Votum über einzelne Bestandteile der Resolution verlangt. Die US-Vertreter wollten, dass die Passage zur territorialen Integrität der Ukraine und ein Absatz, in dem ein "allgemeiner, gerechter und dauerhafter" sowie völkerrechtskonformer Frieden gefordert wird, gesondert zur Abstimmung gestellt werden. Die US-Forderung erhielt keine Mehrheit.

Die USA unterstützten die Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe, sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei der UN, Tammy Bruce. Die Resolution enthalte in ihrer Gesamtheit jedoch Passagen, "die die laufenden Verhandlungen stören könnten, anstatt alle diplomatischen Kanäle zur Eröffnung eines Weges zu einem dauerhaften Frieden zu unterstützen". 

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Selenskyj plant Gipfeltreffen von Ukraine, Russland und USA

Bei den trilateralen Verhandlungen für einen Frieden im Ukrainekrieg soll es bald zu einem Treffen der Staatschefs kommen. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump.

Die geplanten Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA im März sollen den Weg für ein Spitzentreffen ebnen, sagte Selenskyj. Der US-Präsident unterstütze diese Idee. "Dies ist der einzige Weg, um alle komplexen und sensiblen Fragen zu ‌klären ⁠und den Krieg endlich zu ​beenden", schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Bislang haben nur Unterhändler über Wege zu einem Kriegsende gesprochen. Laut Selenskyj ⁠hat sich Trump mit diesen Abläufen einverstanden gezeigt.

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ISW sieht Industriestadt Pokrowsk erstmals als komplett besetzt an

Das Institute for the Study of War (ISW) hat die lange umkämpfte Stadt Pokrowsk in seinem aktuellen Lagebericht erstmals als vollständig eingenommen bewertet. Das ISW begründet seine Einschätzung damit, dass seit Ende Januar keine ukrainischen Soldaten mehr in der Stadt gefilmt worden seien. Das Umland der Stadt ist demnach jedoch weiterhin umkämpft. So zeigen geolokalisierte Aufnahmen, dass ukrainische Kräfte zuletzt nördlich der Stadt, bei der Ortschaft Bilyske, vorgerückt sind. 
Russlands Armee kam unterdessen östlich von Kostjantyniwka voran. Ein renommierter ukrainischer Militärbeobachter berichtet, dass die Angreifer bis ins Zentrum des Vororts Illiniwka gekommen seien, sich dort aufgrund von Gegenangriffen bisher aber nicht festsetzen konnten. 
Mehr dazu lesen Sie hier:  

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Russland greift Energieinfrastruktur der Ukraine an

Russland hat die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut mit Drohen und Raketen angegriffen. In der Nacht zum Donnerstag seien rund 420 Drohnen und 39 Raketen gezählt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. 

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Unter anderem hätten die russischen Streitkräfte Gasinfrastrukturen in der Region Poltawa und Umspannwerke in den Regionen Kyjiw und Dnipro attackiert, sagte der Präsident weiter. Dutzende Menschen, darunter Kinder, seien verletzt worden. In acht ukrainischen Regionen seien Schäden registriert worden. 

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Ukraine und USA stimmen Positionen für nächstes Treffen mit Russland ab

Vertreter der Ukraine und der USA treffen sich heute in Genf, um weitere trilaterale Gespräche mit Russland vorzubereiten. Ein bilaterales Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und mit Jared Kushner habe begonnen, teilte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow mit.

Die Ukraine wolle vor den nächsten trilateralen Gesprächen mit Russland im März ihre Positionen mit den USA "synchronisieren". Der russische Präsident Wolodymyr Selenskyj telefonierte im Vorfeld des Treffens nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump. 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte unterdessen mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukrainekrieges, Moskau sei nicht in Eile. "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen", sagte Lawrow staatlichen Medien.

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Vier Tote nach russischen Angriffen in der Nordostukraine

In der grenznahen Region Sumy im Nordosten der Ukraine sind infolge russischer Angriffe mindestens vier Zivilisten getötet worden. Zwei Frauen und zwei Männer seien in Orten der Gemeinden Jampil und Woroschba umgekommen, teilte Militärgouverneur Oleh Hryhorow via Telegram mit. Vier weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Insgesamt seien innerhalb des vergangenen Tages 30 Siedlungen mehr als 100-mal beschossen worden. Zivile Gebäude und Infrastruktur seien beschädigt worden. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht.

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Fico wirft Ukraine mangelndes Interesse an Wiederaufnahme von Öltransfers vor

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat der Ukraine nach einem Telefonat mit Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, nicht an der Wiederaufnahme von Öltransfers interessiert zu sein. Nach Einschätzung Ficos wird der Transfer russischen Öls durch die Druschba-Pipeline nicht wieder aufgenommen. Hintergrund ist der seit Ende Januar andauernde Stopp von Öltransfers durch die Pipeline, die von Russland durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei führt. Die ukrainische Regierung führt den Stopp auf Beschädigungen durch einen russischen Drohnenangriff zurück. 

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Neuer Milliardenkredit für die Ukraine genehmigt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewilligt der Ukraine einen neuen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar. Laut IWF soll er vier Jahre laufen, und 1,5 Milliarden Dollar davon können sofort ausgezahlt werden. Der erweiterte Kredit sei ​Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in ⁠Höhe ​von ‌136,5 Milliarden Dollar, teilte das Institut mit. 

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Ukraine schießt Drohne nahe rumänischer Grenze ab

Die Ukraine hat während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Hafeninfrastruktur eine Drohne nahe der Grenze zu Rumänien abgeschossen. Das teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. In einer Stellungnahme erklärte es, dass Kampfflugzeuge den Angriff überwacht hätten. Die Drohne sei 100 Meter vom rumänischen Dorf Chilia Veche entfernt abgeschossen worden.

Bereits am vergangenen Donnerstag seien rumänische Kampfflugzeuge gestartet, als eine Drohne während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Infrastruktur in der Nähe der Grenze in den rumänischen Luftraum eindrang, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Außerdem sei am Anfang dieser Woche eine Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen, hieß es weiter.

Rumänien ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Es hat eine 650 km lange Landgrenze zur Ukraine. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben Drohnen wiederholt den rumänischen Luftraum verletzt, und Teile von Drohnen sind auf rumänischem Territorium gelandet. Rumänien verfügt über Gesetze, die es erlauben, Drohnen in Friedenszeiten abzuschießen, wenn Leben oder Eigentum gefährdet sind. Jedoch hat Rumänien bisher davon keinen Gebrauch gemacht.

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Selenskyj lädt slowakischen Premier zu Gesprächen ein

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zu Gesprächen in die Ukraine eingeladen. In einem Telefonat habe Selenskyj vorgeschlagen, "alle bestehenden Probleme" zwischen den beiden Ländern zu erörtern, teilte das Präsidialamt mit.

Hintergrund ist der Streit um die Druschba-Pipeline. Die Pipeline leitet normalerweise russisches Öl durch ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei. Sie war ukrainischen Angaben zufolge bei Angriffen der russischen Armee beschädigt und deshalb stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei werfen der Ukraine vor, dass es um eine politische Entscheidung handelt.

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Offenbar 55 ghanaische Staatsbürger im Einsatz für Russland in der Ukraine getötet

In der Ukraine sind wohl 55 Ghanaer im Fronteinsatz für Russland gestorben. Dies teilte der ghanaische Außenminister Sam Okudzeto Ablakwa nach einem Besuch in Kyjiw mit. Insgesamt seien wohl 272 Ghanaer von Russland "in den Krieg gelockt worden", zwei davon befänden sich nun in Kriegsgefangenschaft. Laut Ablakwa ist seine Regierung "entschlossen, alle illegalen Rekrutierungsprogramme im Dark Web, die innerhalb unserer Zuständigkeit betrieben werden, aufzuspüren und zu zerschlagen". 
Die Ukraine hatte am Mittwoch erklärt, sie habe mehr als 1.780 Bürger aus 36 afrikanischen Staaten in den Reihen der russischen Streitkräfte ausgemacht. Auch Recherchen der Nachrichtenagentur AFP deuten auf den Einsatz von Menschen aus Afrika aufseiten der russischen Armee hin. Im Gespräch mit AFP gaben kürzlich vier Kenianer an, mit dem Versprechen auf lukrative zivile Arbeitsplätze nach Russland gelockt worden zu sein. Dort seien sie aber gezwungen worden, Arbeitsverträge mit der Armee zu unterschreiben, und seien nach minimaler Ausbildung an die Front geschickt worden.

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Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in Russland

In den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Medienberichte über ukrainische Geländegewinne in Saporischschja gegeben. Vereinzelt war gar von den "größten Rückeroberungen seit 2023" die Rede. Diese Erfolgsmeldungen sind übertrieben: Die Attacken finden in der sogenannten grauen Zone statt, in der keine der beiden Kriegsparteien wirkliche Kontrolle über das Gebiet hat. Und dennoch sind sie nicht unbedeutend, da sie Russlands Vormarsch in einem für die Ukraine gefährlichen Frontabschnitt stoppen.

Mehr als 1.000 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze hat die Ukraine derweil erstmals erfolgreich ihren "Flamingo" genannten Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff galt einer Fabrik, in der Russland ballistische Raketen herstellt – und belegt mehrere bislang angezweifelte Angaben der Ukraine über ihre neue Waffe.

Mehr zu den wichtigsten Ereignissen der Woche lesen Sie im Wochenrückblick:

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Gespräche mit Russland laut Merz nur bei Waffenruhe sinnvoll

Bundeskanzler Friedrich ​Merz hat betont, dass auch er zu Gesprächen mit der russischen Führung bereit war, diese aber angesichts der immer weiter fortgesetzten russischen ​Angriffe auf die Ukraine derzeit sinnlos ⁠seien. "Was sollen wir denn ​noch mehr machen an Diplomatie als das, was wir ‌seit ⁠mehreren Monaten machen?", sagte ​der CDU-Vorsitzende. "Es gab nur eine Vorbedingung: Wenn wir sprechen, wenigstens dann müssen die ⁠Waffen schweigen."

Russland ​habe dies aber nie zugesagt. Er erwähnte ‌eine unabgestimmte, erfolglose Verhandlung ‌von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Moskau, ​nach der es "die heftigsten Bombardements in Kyjiw gegen Kinderkrankenhäuser, gegen Altenheime, gegen die zivile ​Infrastruktur, gegen Energieinfrastruktur" gegeben habe. "Wenn das die Antwort von Putin ist auf Diplomatie, dann ist eben gezeigt, ‌dass Diplomatie im Augenblick keinen Erfolg haben ​kann."

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Schweden fängt russische Drohne über dem Öresund ab

Die Drohne, die am vergangenen Mittwoch nahe einem französischen Flugzeugträger vor der schwedischen Küste gesichtet wurde, stammte nach Angaben der schwedischen Armee aus Russland. Das Fluggerät sei von dem russischen Aufklärer Schigulewsk aus aufgestiegen, der zu diesem Zeitpunkt in schwedischen Gewässern unterwegs gewesen sei. Ziel war der in schwedischen Gewässern ankernde französische Flugzeugträger Charles de Gaulle.

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Nach der Entdeckung der Drohne wurde diese von einem schwedischen Abwehrsystem in ihrem Betrieb gestört. Der russische Aufklärer Schiguljowsk, von dem das Fluggerät aufgestiegen war, wurde nach dem Vorfall von einem schwedischen Patrouillenboot aus schwedischen Gewässern begleitet. Er befindet sich nun in der Ostsee.

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Selenskyj und Fico planen Treffen in der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico haben ein Treffen in der Ukraine vereinbart. Hintergrund ist der Streit über die gestoppten Öltransfers in der beschädigten Druschba-Pipeline, die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Ein Termin für das Treffen wurde zunächst nicht genannt.

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Russische Armee hat Kostjantyniwka offenbar mit weißem Phosphor angegriffen

Bei ihrem langsamen Vormarsch auf Kostjantyniwka ist Russlands Armee im Südwesten erneut zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen heftige russische Angriffe auf die Stadt Kostjantyniwka in der Donezk-Region.

Bei mindestens einem Angriff auf die südwestlichen Stadtteile wurde demnach augenscheinlich weißer Phosphor eingesetzt. Eine ukrainische Brigade in der Region bestätigte das; ihr zufolge halten sich noch 2.000 Zivilisten in der Stadt auf. Ein solcher Angriff wäre ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Russische Truppen hatten in der Ukraine schon zuvor weißes Phosphor eingesetzt.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

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Ukrainisches Außenministerium bekräftigt Unterstützung des iranischen Volkes 

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran hat die Ukraine ihre Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern betont. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilte das Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders groß geworden seien.

Die russische Regierung hingegen kritisiert vor allem den Angriff auf den Iran. Umfang und Art der "militärpolitischen und propagandistischen Vorbereitungen" ließen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen "im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen handelt", teilte das Außenministerium mit.

Mehr zu den Angriffen auf den Iran lesen Sie in unserem Liveblog.

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Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung für Rosneft Deutschland

Rosneft Deutschland bleibt weiter unter der Treuhandverwaltung des Bundes. Auf einer neuen Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns eingesetzt. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. Sie gilt für die Firmen Rosneft Deutschland GmbH und RN Refining & Marketing GmbH.

Die Netzagentur erhält damit auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil an den drei Raffinerien PCK Schwedt in Brandenburg, MiRO in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg an der Donau (Bayern). Die Anordnung gewährleistet laut Bundeswirtschaftsministerium vor allem die Versorgung der Bundesländer Brandenburg und Berlin. Der Bund hatte die Rosneft-Töchter 2022 nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine unter die Treuhandverwaltung gestellt.

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Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte fest

In der Nacht hat Belgien eigenen Angaben zufolge einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf X. Der Tanker werde zum Hafen von Zeebrugge eskortiert und beschlagnahmt. Weitere Informationen nannte Francken nicht. Aus Frankreich gibt es noch keine Bestätigung.
Belgiens Premierminister Bart De Wever gratulierte dem Militär auf X zu "der erfolgreichen Operation in dieser Nacht", ohne den Einsatz konkret zu benennen. Er dankte Frankreich und fügte hinzu: "Belgien wird das internationale Seerecht und die Sicherheit seiner Hoheitsgewässer wahren."

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russland soll fünf Siedlungen in der Region Saporischschja besetzt haben

Westlich der von Russland besetzten Stadt Huljajpole sind russische Soldaten vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, wie russische Soldaten in das Dorf Hirke vordringen, das westlich der Stadt liegt. Laut ISW ist daher davon auszugehen, dass russische Soldaten auch fünf dazwischenliegende Siedlungen eingenommen haben.

Streitkräfte der Ukraine stießen unterdessen ebenfalls in der Nähe der Stadt bis in das Dorf Dobropillja vor sowie im Südosten der Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk. In beiden Fällen konnten sie russische Angriffe abwehren.

Den gesamten Kartenverlauf können Sie hier verfolgen:

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Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein

In den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. In der Ukraine hatte es bei deutlichen Minusgraden zuletzt teils wochenlange Strom- und Heizungsausfälle gegeben. 

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Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. "Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. 

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Der Winter galt als besonders hart, mit Temperaturen von teils bis zu minus 20 Grad. Infolge der russischen Angriffe auf Energieanlagen wurde wiederholt die Versorgung mit Wasser, Storm und Wärme unterbrochen.

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Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, wie russische Soldaten in das Dorf Hirke vordringen, das westlich der Stadt liegt. Laut ISW ist daher davon auszugehen, dass russische Soldaten auch fünf dazwischenliegende Siedlungen eingenommen haben.Streitkräfte der Ukraine stießen unterdessen ebenfalls in der Nähe der Stadt bis in das Dorf Dobropillja vor sowie im Südosten der Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk. In beiden Fällen konnten sie russische Angriffe abwehren. Den gesamten Kartenverlauf können Sie hier verfolgen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T08:40:23.000Z","dateModified":"2026-03-01T11:49:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Russische Soldaten übernehmen Kontrolle in Orten bei Huljaipole","description":"In der Region Saporischschja sollen russische Streitkräfte mehrere Siedlungen eingenommen haben. Beide Seiten rückten bei Kostjantyniwka vor.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte fest","articleBody":"Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte festIn der Nacht hat Belgien eigenen Angaben zufolge einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf X. Der Tanker werde zum Hafen von Zeebrugge eskortiert und beschlagnahmt. Weitere Informationen nannte Francken nicht. Aus Frankreich gibt es noch keine Bestätigung.Belgiens Premierminister Bart De Wever gratulierte dem Militär auf X zu "der erfolgreichen Operation in dieser Nacht", ohne den Einsatz konkret zu benennen. Er dankte Frankreich und fügte hinzu: "Belgien wird das internationale Seerecht und die Sicherheit seiner Hoheitsgewässer wahren."Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T04:20:59.000Z","dateModified":"2026-03-01T09:58:36.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Vojta"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-03/belgien-russland-schattenflotte-oeltanker-festgesetzt-gxe","headline":"Belgien stoppt Öltanker der russischen Schattenflotte","description":"Mit einer Schattenflotte versucht Russland, Sanktionen zu umgehen. In der Nordsee haben belgische Sicherheitskräfte mithilfe Frankreichs nun einen Öltanker festgesetzt.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung für Rosneft Deutschland","articleBody":"Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung für Rosneft DeutschlandRosneft Deutschland bleibt weiter unter der Treuhandverwaltung des Bundes. Auf einer neuen Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns eingesetzt. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. Sie gilt für die Firmen Rosneft Deutschland GmbH und RN Refining & Marketing GmbH.Die Netzagentur erhält damit auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil an den drei Raffinerien PCK Schwedt in Brandenburg, MiRO in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg an der Donau (Bayern). Die Anordnung gewährleistet laut Bundeswirtschaftsministerium vor allem die Versorgung der Bundesländer Brandenburg und Berlin. Der Bund hatte die Rosneft-Töchter 2022 nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine unter die Treuhandverwaltung gestellt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T15:52:14.000Z","dateModified":"2026-02-28T16:03:30.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Dieter Hoß"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Vier Tote nach russischen Angriffen in der Nordostukraine","articleBody":"Vier Tote nach russischen Angriffen in der NordostukraineIn der grenznahen Region Sumy im Nordosten der Ukraine sind infolge russischer Angriffe mindestens vier Zivilisten getötet worden. Zwei Frauen und zwei Männer seien in Orten der Gemeinden Jampil und Woroschba umgekommen, teilte Militärgouverneur Oleh Hryhorow via Telegram mit. Vier weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Insgesamt seien innerhalb des vergangenen Tages 30 Siedlungen mehr als 100-mal beschossen worden. Zivile Gebäude und Infrastruktur seien beschädigt worden. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T15:39:58.000Z","dateModified":"2026-02-28T16:01:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Dieter Hoß"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainisches Außenministerium bekräftigt Unterstützung des iranischen Volkes ","articleBody":"Ukrainisches Außenministerium bekräftigt Unterstützung des iranischen Volkes Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran hat die Ukraine ihre Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern betont. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilte das Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders groß geworden seien. Die russische Regierung hingegen kritisiert vor allem den Angriff auf den Iran. Umfang und Art der "militärpolitischen und propagandistischen Vorbereitungen" ließen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen "im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen handelt", teilte das Außenministerium mit. Mehr zu den Angriffen auf den Iran lesen Sie in unserem Liveblog.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T13:49:36.000Z","dateModified":"2026-03-01T09:27:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ivana Sokola"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZBtoSY4fzP5Mk3NzjW/moZJ8bnGRdpt5gCRMbPC.jpeg","caption":"Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha im NATO-Hauptquartier am 3. Dezember 2025","creditText":"Omar Havana/Getty Images","uploadDate":"2026-03-01T09:27:39.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZBtoSY4fzP5Mk3NzjW/moZJ8bnGRdpt5gCRMbPC.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Armee hat Kostjantyniwka offenbar mit weißem Phosphor angegriffen","articleBody":"Russische Armee hat Kostjantyniwka offenbar mit weißem Phosphor angegriffenBei ihrem langsamen Vormarsch auf Kostjantyniwka ist Russlands Armee im Südwesten erneut zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen heftige russische Angriffe auf die Stadt Kostjantyniwka in der Donezk-Region.Bei mindestens einem Angriff auf die südwestlichen Stadtteile wurde demnach augenscheinlich weißer Phosphor eingesetzt. Eine ukrainische Brigade in der Region bestätigte das; ihr zufolge halten sich noch 2.000 Zivilisten in der Stadt auf. Ein solcher Angriff wäre ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Russische Truppen hatten in der Ukraine schon zuvor weißes Phosphor eingesetzt. Mehr dazu lesen Sie hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-28T08:21:43.000Z","dateModified":"2026-02-28T08:39:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische Soldaten verdrängen Angreifer südlich von Kostjantyniwka","description":"Russlands Armee ist bei ihrem langsamen Vormarsch auf Kostjantyniwka erneut zurückgedrängt worden. Offenbar hat sie die Stadt mit weißem Phosphor angegriffen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj und Fico planen Treffen in der Ukraine","articleBody":"Selenskyj und Fico planen Treffen in der UkraineDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico haben ein Treffen in der Ukraine vereinbart. Hintergrund ist der Streit über die gestoppten Öltransfers in der beschädigten Druschba-Pipeline, die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Ein Termin für das Treffen wurde zunächst nicht genannt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-27T22:13:48.000Z","dateModified":"2026-02-27T23:15:15.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZ6N9hk4rY33H3fS1iP/moZ76aKu4rY33H3fGeDZ.jpeg","caption":"Im September 2025 haben sich Robert Fico (links) und Wolodymyr Selenskyj (rechts) bereits getroffen.","creditText":"Tetiana Dzhafarova","uploadDate":"2026-02-27T22:46:31.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZ6N9hk4rY33H3fS1iP/moZ76aKu4rY33H3fGeDZ.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Schweden fängt russische Drohne über dem Öresund ab","articleBody":"Schweden fängt russische Drohne über dem Öresund abDie Drohne, die am vergangenen Mittwoch nahe einem französischen Flugzeugträger vor der schwedischen Küste gesichtet wurde, stammte nach Angaben der schwedischen Armee aus Russland. Das Fluggerät sei von dem russischen Aufklärer Schigulewsk aus aufgestiegen, der zu diesem Zeitpunkt in schwedischen Gewässern unterwegs gewesen sei. Ziel war der in schwedischen Gewässern ankernde französische Flugzeugträger Charles de Gaulle.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-27T20:25:08.000Z","dateModified":"2026-02-27T23:24:49.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_679/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZ67nua4rY33H3fS1iA/moZ78mb3trgJ34UKWrHF.jpeg","caption":"Der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" (R91) liegt im Nordhafen im schwedischen Malmö.","creditText":"Johan NILSSON / TT NEWS AGENCY / AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-02-27T22:53:22.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_318/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZ67nua4rY33H3fS1iA/moZ78mb3trgJ34UKWrHF.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Fico wirft Ukraine mangelndes Interesse an Wiederaufnahme von Öltransfers vor","articleBody":"Fico wirft Ukraine mangelndes Interesse an Wiederaufnahme von Öltransfers vorDer slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat der Ukraine nach einem Telefonat mit Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, nicht an der Wiederaufnahme von Öltransfers interessiert zu sein. Nach Einschätzung Ficos wird der Transfer russischen Öls durch die Druschba-Pipeline nicht wieder aufgenommen. Hintergrund ist der seit Ende Januar andauernde Stopp von Öltransfers durch die Pipeline, die von Russland durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei führt. Die ukrainische Regierung führt den Stopp auf Beschädigungen durch einen russischen Drohnenangriff zurück. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-27T19:39:41.000Z","dateModified":"2026-02-27T20:27:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gespräche mit Russland laut Merz nur bei Waffenruhe sinnvoll","articleBody":"Gespräche mit Russland laut Merz nur bei Waffenruhe sinnvollBundeskanzler Friedrich ​Merz hat betont, dass auch er zu Gesprächen mit der russischen Führung bereit war, diese aber angesichts der immer weiter fortgesetzten russischen ​Angriffe auf die Ukraine derzeit sinnlos ⁠seien. "Was sollen wir denn ​noch mehr machen an Diplomatie als das, was wir ‌seit ⁠mehreren Monaten machen?", sagte ​der CDU-Vorsitzende. "Es gab nur eine Vorbedingung: Wenn wir sprechen, wenigstens dann müssen die ⁠Waffen schweigen."Russland ​habe dies aber nie zugesagt. Er erwähnte ‌eine unabgestimmte, erfolglose Verhandlung ‌von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Moskau, ​nach der es "die heftigsten Bombardements in Kyjiw gegen Kinderkrankenhäuser, gegen Altenheime, gegen die zivile ​Infrastruktur, gegen Energieinfrastruktur" gegeben habe. "Wenn das die Antwort von Putin ist auf Diplomatie, dann ist eben gezeigt, ‌dass Diplomatie im Augenblick keinen Erfolg haben ​kann."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-27T19:36:19.000Z","dateModified":"2026-02-27T19:54:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in Russland","articleBody":"Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in RusslandIn den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Medienberichte über ukrainische Geländegewinne in Saporischschja gegeben. Vereinzelt war gar von den "größten Rückeroberungen seit 2023" die Rede. Diese Erfolgsmeldungen sind übertrieben: Die Attacken finden in der sogenannten grauen Zone statt, in der keine der beiden Kriegsparteien wirkliche Kontrolle über das Gebiet hat. Und dennoch sind sie nicht unbedeutend, da sie Russlands Vormarsch in einem für die Ukraine gefährlichen Frontabschnitt stoppen.Mehr als 1.000 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze hat die Ukraine derweil erstmals erfolgreich ihren "Flamingo" genannten Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff galt einer Fabrik, in der Russland ballistische Raketen herstellt – und belegt mehrere bislang angezweifelte Angaben der Ukraine über ihre neue Waffe.Mehr zu den wichtigsten Ereignissen der Woche lesen Sie im Wochenrückblick:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-27T19:28:00.000Z","dateModified":"2026-02-27T19:28:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-02/ukraine-lage-gegenangriffe-front-saporischschja-flamingo-russland-woche","headline":"Gegenangriff im Nebel und Flamingos in der Nacht","description":"Die Ukraine drängt russische Truppen im Süden zurück – und tief in Russland treffen ihre Marschflugkörper die Ziele, für die sie geschaffen wurden. Der Wochenrückblick","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Offenbar 55 ghanaische Staatsbürger im Einsatz für Russland in der Ukraine getötet","articleBody":"Offenbar 55 ghanaische Staatsbürger im Einsatz für Russland in der Ukraine getötetIn der Ukraine sind wohl 55 Ghanaer im Fronteinsatz für Russland gestorben. Dies teilte der ghanaische Außenminister Sam Okudzeto Ablakwa nach einem Besuch in Kyjiw mit. Insgesamt seien wohl 272 Ghanaer von Russland "in den Krieg gelockt worden", zwei davon befänden sich nun in Kriegsgefangenschaft. Laut Ablakwa ist seine Regierung "entschlossen, alle illegalen Rekrutierungsprogramme im Dark Web, die innerhalb unserer Zuständigkeit betrieben werden, aufzuspüren und zu zerschlagen". Die Ukraine hatte am Mittwoch erklärt, sie habe mehr als 1.780 Bürger aus 36 afrikanischen Staaten in den Reihen der russischen Streitkräfte ausgemacht. Auch Recherchen der Nachrichtenagentur AFP deuten auf den Einsatz von Menschen aus Afrika aufseiten der russischen Armee hin. Im Gespräch mit AFP gaben kürzlich vier Kenianer an, mit dem Versprechen auf lukrative zivile Arbeitsplätze nach Russland gelockt worden zu sein. Dort seien sie aber gezwungen worden, Arbeitsverträge mit der Armee zu unterschreiben, und seien nach minimaler Ausbildung an die Front geschickt worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-27T14:32:20.000Z","dateModified":"2026-02-27T14:42:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alara Yilmaz"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj lädt slowakischen Premier zu Gesprächen ein","articleBody":"Selenskyj lädt slowakischen Premier zu Gesprächen einDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zu Gesprächen in die Ukraine eingeladen. In einem Telefonat habe Selenskyj vorgeschlagen, "alle bestehenden Probleme" zwischen den beiden Ländern zu erörtern, teilte das Präsidialamt mit. Hintergrund ist der Streit um die Druschba-Pipeline. Die Pipeline leitet normalerweise russisches Öl durch ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei. Sie war ukrainischen Angaben zufolge bei Angriffen der russischen Armee beschädigt und deshalb stillgelegt worden. 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Verena Harzer

Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. „Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. 
„Die Russen wollten diesen Winter zur Vernichtung der Ukraine und der Ukrainer nutzen, aber die Ukraine hat nicht nachgegeben.“

Wolodymyr Selenskyj

Der Winter galt als besonders hart, mit Temperaturen von teils bis zu minus 20 Grad. Infolge der russischen Angriffe auf Energieanlagen wurde wiederholt die Versorgung mit Wasser, Storm und Wärme unterbrochen.
Mechaniker versuchen, die Rohre einer Heizungsstation in Kyjiw mit einem Brenner aufzutauen. Chris McGrath/Getty Images

Maxim Nägele

Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein

In den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. In der Ukraine hatte es bei deutlichen Minusgraden zuletzt teils wochenlange Strom- und Heizungsausfälle gegeben. 

Anti-Drohnen-Netze schützen eine Straße in der Region Donezk. Chris McGrath/Getty Images

Elizabeth Rushton

Russland soll fünf Siedlungen in der Region Saporischschja besetzt haben

Westlich der von Russland besetzten Stadt Huljajpole sind russische Soldaten vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, wie russische Soldaten in das Dorf Hirke vordringen, das westlich der Stadt liegt. Laut ISW ist daher davon auszugehen, dass russische Soldaten auch fünf dazwischenliegende Siedlungen eingenommen haben.

Streitkräfte der Ukraine stießen unterdessen ebenfalls in der Nähe der Stadt bis in das Dorf Dobropillja vor sowie im Südosten der Stadt Kostjantyniwka in der Region Donezk. In beiden Fällen konnten sie russische Angriffe abwehren.

Den gesamten Kartenverlauf können Sie hier verfolgen:

Sarah Vojta

Belgien setzt Schiff der russischen Schattenflotte fest

In der Nacht hat Belgien eigenen Angaben zufolge einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf X. Der Tanker werde zum Hafen von Zeebrugge eskortiert und beschlagnahmt. Weitere Informationen nannte Francken nicht. Aus Frankreich gibt es noch keine Bestätigung.
Belgiens Premierminister Bart De Wever gratulierte dem Militär auf X zu „der erfolgreichen Operation in dieser Nacht“, ohne den Einsatz konkret zu benennen. Er dankte Frankreich und fügte hinzu: „Belgien wird das internationale Seerecht und die Sicherheit seiner Hoheitsgewässer wahren.“

Mehr dazu lesen Sie hier:

Dieter Hoß

Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung für Rosneft Deutschland

Rosneft Deutschland bleibt weiter unter der Treuhandverwaltung des Bundes. Auf einer neuen Rechtsgrundlage hat die Bundesregierung die Bundesnetzagentur als Treuhänderin für die deutschen Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns eingesetzt. Das teilte das Wirtschaftsministerium in Berlin mit. Sie gilt für die Firmen Rosneft Deutschland GmbH und RN Refining & Marketing GmbH.

Die Netzagentur erhält damit auch die Kontrolle über den jeweiligen Anteil an den drei Raffinerien PCK Schwedt in Brandenburg, MiRO in Karlsruhe und Bayernoil in Vohburg an der Donau (Bayern). Die Anordnung gewährleistet laut Bundeswirtschaftsministerium vor allem die Versorgung der Bundesländer Brandenburg und Berlin. Der Bund hatte die Rosneft-Töchter 2022 nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine unter die Treuhandverwaltung gestellt.

Dieter Hoß

Vier Tote nach russischen Angriffen in der Nordostukraine

In der grenznahen Region Sumy im Nordosten der Ukraine sind infolge russischer Angriffe mindestens vier Zivilisten getötet worden. Zwei Frauen und zwei Männer seien in Orten der Gemeinden Jampil und Woroschba umgekommen, teilte Militärgouverneur Oleh Hryhorow via Telegram mit. Vier weitere Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Insgesamt seien innerhalb des vergangenen Tages 30 Siedlungen mehr als 100-mal beschossen worden. Zivile Gebäude und Infrastruktur seien beschädigt worden. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht.

Ivana Sokola

Ukrainisches Außenministerium bekräftigt Unterstützung des iranischen Volkes 

Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran hat die Ukraine ihre Solidarität mit den Iranerinnen und Iranern betont. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilte das Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders groß geworden seien.

Die russische Regierung hingegen kritisiert vor allem den Angriff auf den Iran. Umfang und Art der „militärpolitischen und propagandistischen Vorbereitungen“ ließen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen „im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen handelt“, teilte das Außenministerium mit.

Mehr zu den Angriffen auf den Iran lesen Sie in unserem Liveblog.

Der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha im NATO-Hauptquartier am 3. Dezember 2025. Omar Havana/Getty Images

Christina Felschen

Russische Armee hat Kostjantyniwka offenbar mit weißem Phosphor angegriffen

Bei ihrem langsamen Vormarsch auf Kostjantyniwka ist Russlands Armee im Südwesten erneut zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen heftige russische Angriffe auf die Stadt Kostjantyniwka in der Donezk-Region.

Bei mindestens einem Angriff auf die südwestlichen Stadtteile wurde demnach augenscheinlich weißer Phosphor eingesetzt. Eine ukrainische Brigade in der Region bestätigte das; ihr zufolge halten sich noch 2.000 Zivilisten in der Stadt auf. Ein solcher Angriff wäre ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Russische Truppen hatten in der Ukraine schon zuvor weißes Phosphor eingesetzt.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

Tom-Luca Freund

Selenskyj und Fico planen Treffen in der Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico haben ein Treffen in der Ukraine vereinbart. Hintergrund ist der Streit über die gestoppten Öltransfers in der beschädigten Druschba-Pipeline, die russisches Öl über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Ein Termin für das Treffen wurde zunächst nicht genannt.
Im September 2025 haben sich Robert Fico (links) und Wolodymyr Selenskyj (rechts) bereits getroffen. Tetiana Dzhafarova

Tom-Luca Freund

Schweden fängt russische Drohne über dem Öresund ab

Die Drohne, die am vergangenen Mittwoch nahe einem französischen Flugzeugträger vor der schwedischen Küste gesichtet wurde, stammte nach Angaben der schwedischen Armee aus Russland. Das Fluggerät sei von dem russischen Aufklärer Schigulewsk aus aufgestiegen, der zu diesem Zeitpunkt in schwedischen Gewässern unterwegs gewesen sei. Ziel war der in schwedischen Gewässern ankernde französische Flugzeugträger Charles de Gaulle.
Der Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ (R91) liegt im Nordhafen im schwedischen Malmö. Johan NILSSON / TT NEWS AGENCY / AFP/Getty Images
Nach der Entdeckung der Drohne wurde diese von einem schwedischen Abwehrsystem in ihrem Betrieb gestört. Der russische Aufklärer Schiguljowsk, von dem das Fluggerät aufgestiegen war, wurde nach dem Vorfall von einem schwedischen Patrouillenboot aus schwedischen Gewässern begleitet. Er befindet sich nun in der Ostsee.

Tom-Luca Freund

Fico wirft Ukraine mangelndes Interesse an Wiederaufnahme von Öltransfers vor

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat der Ukraine nach einem Telefonat mit Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, nicht an der Wiederaufnahme von Öltransfers interessiert zu sein. Nach Einschätzung Ficos wird der Transfer russischen Öls durch die Druschba-Pipeline nicht wieder aufgenommen. Hintergrund ist der seit Ende Januar andauernde Stopp von Öltransfers durch die Pipeline, die von Russland durch die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei führt. Die ukrainische Regierung führt den Stopp auf Beschädigungen durch einen russischen Drohnenangriff zurück. 

Alena Kammer

Gespräche mit Russland laut Merz nur bei Waffenruhe sinnvoll

Bundeskanzler Friedrich ​Merz hat betont, dass auch er zu Gesprächen mit der russischen Führung bereit war, diese aber angesichts der immer weiter fortgesetzten russischen ​Angriffe auf die Ukraine derzeit sinnlos ⁠seien. „Was sollen wir denn ​noch mehr machen an Diplomatie als das, was wir ‌seit ⁠mehreren Monaten machen?“, sagte ​der CDU-Vorsitzende. „Es gab nur eine Vorbedingung: Wenn wir sprechen, wenigstens dann müssen die ⁠Waffen schweigen.“

Russland ​habe dies aber nie zugesagt. Er erwähnte ‌eine unabgestimmte, erfolglose Verhandlung ‌von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in Moskau, ​nach der es „die heftigsten Bombardements in Kyjiw gegen Kinderkrankenhäuser, gegen Altenheime, gegen die zivile ​Infrastruktur, gegen Energieinfrastruktur“ gegeben habe. „Wenn das die Antwort von Putin ist auf Diplomatie, dann ist eben gezeigt, ‌dass Diplomatie im Augenblick keinen Erfolg haben ​kann.“

Alexander Eydlin

Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in Russland

In den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Medienberichte über ukrainische Geländegewinne in Saporischschja gegeben. Vereinzelt war gar von den „größten Rückeroberungen seit 2023“ die Rede. Diese Erfolgsmeldungen sind übertrieben: Die Attacken finden in der sogenannten grauen Zone statt, in der keine der beiden Kriegsparteien wirkliche Kontrolle über das Gebiet hat. Und dennoch sind sie nicht unbedeutend, da sie Russlands Vormarsch in einem für die Ukraine gefährlichen Frontabschnitt stoppen.

Mehr als 1.000 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze hat die Ukraine derweil erstmals erfolgreich ihren „Flamingo“ genannten Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff galt einer Fabrik, in der Russland ballistische Raketen herstellt – und belegt mehrere bislang angezweifelte Angaben der Ukraine über ihre neue Waffe.

Mehr zu den wichtigsten Ereignissen der Woche lesen Sie im Wochenrückblick:

Alara Yilmaz

Offenbar 55 ghanaische Staatsbürger im Einsatz für Russland in der Ukraine getötet

In der Ukraine sind wohl 55 Ghanaer im Fronteinsatz für Russland gestorben. Dies teilte der ghanaische Außenminister Sam Okudzeto Ablakwa nach einem Besuch in Kyjiw mit. Insgesamt seien wohl 272 Ghanaer von Russland „in den Krieg gelockt worden“, zwei davon befänden sich nun in Kriegsgefangenschaft. Laut Ablakwa ist seine Regierung „entschlossen, alle illegalen Rekrutierungsprogramme im Dark Web, die innerhalb unserer Zuständigkeit betrieben werden, aufzuspüren und zu zerschlagen“. 
Die Ukraine hatte am Mittwoch erklärt, sie habe mehr als 1.780 Bürger aus 36 afrikanischen Staaten in den Reihen der russischen Streitkräfte ausgemacht. Auch Recherchen der Nachrichtenagentur AFP deuten auf den Einsatz von Menschen aus Afrika aufseiten der russischen Armee hin. Im Gespräch mit AFP gaben kürzlich vier Kenianer an, mit dem Versprechen auf lukrative zivile Arbeitsplätze nach Russland gelockt worden zu sein. Dort seien sie aber gezwungen worden, Arbeitsverträge mit der Armee zu unterschreiben, und seien nach minimaler Ausbildung an die Front geschickt worden.

Anna-Lena Schlitt

Selenskyj lädt slowakischen Premier zu Gesprächen ein

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico zu Gesprächen in die Ukraine eingeladen. In einem Telefonat habe Selenskyj vorgeschlagen, „alle bestehenden Probleme“ zwischen den beiden Ländern zu erörtern, teilte das Präsidialamt mit.

Hintergrund ist der Streit um die Druschba-Pipeline. Die Pipeline leitet normalerweise russisches Öl durch ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei. Sie war ukrainischen Angaben zufolge bei Angriffen der russischen Armee beschädigt und deshalb stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei werfen der Ukraine vor, dass es um eine politische Entscheidung handelt.

AfrikaAggressionArtAusbildungAuslandAußenministeriumBayernBelgienBerlinBrandenburgBUNDBundesländerBundesnetzagenturBundesregierungBundeswirtschaftsministeriumCDUCharlesChrisDeutschlandDiplomatieDonezkdpaDreiDrohnenEndeFicoFirmenFlugzeugträgerFrankreichFrauenFreitagFriedrichGemeindenGewaltGrenzeHintergrundInfrastrukturIranJohanKampfdrohnenKarlsruheKriegLageMännerMarketingMarschflugkörperMerzMilitärMoskauNATONebelNewsNordseeÖlÖltankerOstseePCKPipelinePutinRaffinerienRaketenRechtRegierungRobertRosneftrussisches ÖlRusslandSamSaporischschjaSeerechtSelenskyjSicherheitSoftwareSoldatenStormStreitStromTAGTelegramTheoToteUkraineUngarnUSAVerteidigungsministerViktorWaffenWärmeWasserWinterWirtschaftsministeriumWolodymyrWolodymyr SelenskyjXZeit