Krieg gegen die Ukraine: Ukraine meldet Schäden durch Angriff hinauf Druschba-Ölpipeline


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  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
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Umkämpft

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Selenskyj sagte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin eine Waffenruhe nur als Vorbereitung für einen erneuten Angriff nutzen würde. Der ukrainische Präsident hielt an dem Ziel fest, die von Russland besetzten Gebiete zurückzuerobern. Derzeit sei dies aber nicht möglich. Die russische Armee sei zu mächtig, zudem fehle es der Ukraine an ausreichend Waffen.

In dem Interview ließ Selenskyj offen, ob er bei etwaigen Neuwahlen nochmals als Präsident kandidieren würde. In jedem Fall brauche es vor einer solchen Abstimmung verlässliche Sicherheitsgarantien, um eine Manipulation der Wahl zu verhindern und die Ukraine dauerhaft vor russischen Annexionszielen zu schützen, sagte Selenskyj.

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Kallas geht von Scheitern des 20. Sanktionspakets aus

Die EU-Länder werden sich der Außenbeauftragten Kaja Kallas zufolge wahrscheinlich nicht auf das vorgeschlagene neue Sanktionspaket gegen Russland einigen. "Ich glaube nicht, dass es diesbezüglich heute Fortschritte geben wird", sagte Kallas vor Beginn des Treffens der Außenminister. Die EU-Kommission und die anderen Mitgliedsstaaten versuchten zwar, die Blockade aus Budapest aufzuheben, "aber da wir sehr deutliche Äußerungen aus Ungarn gehört haben, sehe ich leider nicht wirklich, dass sie ihre Haltung heute ändern werden".

Ursprünglich hatte die EU vor, das Sanktionspaket bis morgen zu beschließen, wenn sich die russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal jährt. Ungarn hat bereits wegen ukrainischer Angriffe auf die russische Ölpipeline Druschba angekündigt, das Paket zu blockieren. Ungarn und die Slowakei sind wichtige Empfängerländer russischen Öls über die Pipeline.

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Deutschlands Außenminister Johann Wadephul äußerte Unverständnis über das Vorgehen der ungarischen Regierung. "Ich bin über die ungarische Position erstaunt", sagte der CDU-Politiker. Die Bundesregierung werde "mit unseren Argumenten noch einmal (an Ungarn) herantreten", kündigte er an. In Richtung der ungarischen Regierung sagte Wadephul: "Ich glaube nicht, dass es richtig ist, wenn Ungarn seinen eigenen Kampf um die Freiheit, für die europäische Souveränität verrät."

Die russlandfreundliche Regierung des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán hat immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland und Hilfen für die Ukraine blockiert. Orbán will auch geplante EU-Finanzhilfen an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren. Auf diese hatten sich die EU-Regierungschefs im Dezember verständigt, wobei Ungarn, die Slowakei und Tschechien von den Kosten ausgenommen werden sollen. Dennoch ist aufgrund des Einstimmigkeitsprinzips in der EU deren Zustimmung erforderlich. 

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Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

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Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

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EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

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EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. "Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, "die wir heute nicht senden wollten", sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

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UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand

Der russische Angriffskrieg geht heute in sein fünftes Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres hat deshalb zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen. "Dieser verheerende Krieg ist ein Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein und stellt weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit dar", hieß es in einer Mitteilung des UN-Generalsekretärs.

Guterres verwies auf die zivilen Opfer des Kriegs. "Das Jahr 2025 verzeichnete die bislang höchste Zahl getöteter Zivilisten in der Ukraine. Das ist schlicht inakzeptabel." Das russische Militär hat in den vergangenen Monaten verstärkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen.

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Selenskyj sieht Unabhängigkeit der Ukraine gewahrt

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident in einer Videoansprache die Leistungen seiner Landsleute bei der Verteidigung des Landes hervorgehoben. "Heute sind es vier Jahre, seit Putin Kyjiw in drei Tagen einnehmen wollte", sagte Wolodymyr Selenskyj in der auf sozialen Medien veröffentlichten Ansprache. "Das sagt sehr viel über unseren Widerstand aus, darüber, wie die Ukrainer in all der Zeit gekämpft haben."

Russlands Staatschef sei seinen Kriegszielen auch nach vier Jahren nicht näher gekommen, sagte Selenskyj weiter: "Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat ‌diesen Krieg ​nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine ⁠bewahrt ​und werden ‌alles tun, um Frieden zu erreichen ‌und Gerechtigkeit zu ​gewährleisten."

"Millionen Ukrainer" hätten am 24. Februar 2022 "eine Wahl getroffen", sagte der Staatschef weiter – weil es "keine andere Ukraine gibt, und das ist unser Zuhause." 

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Der Präsident hielt die Ansprache im Regierungsbunker in der Hauptstadt. "Wir haben bisher noch nie dieses (Gebäude) gezeigt", sagte er in dem Video, in dem er durch die leeren Gänge des Komplexes läuft. Dort sei ein Großteil der Regierungsarbeit in den ersten Kriegstagen geleistet worden.

Selenskyj erinnerte dabei an den Abwehrkampf der Truppen in der ersten Kriegsphase, sowie an Überzeugungsarbeit, die das Land international habe leisten müssen, um militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung zu erhalten: "Die Ukraine hat die Unterstützung aufgebaut, die uns ermöglicht hat, durchzuhalten: Als wir den ersten Tag des Krieges durchgestanden haben. Den längsten Tag unseres Lebens. Und dann noch einen. Und noch einen."

Selenskyj verwies auch auf die erfolgreiche Verteidigung der Hauptstadt, die mit dem russischen Abzug aus dem Umland Kyjiws Ende März 2022 endete: 

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Mit Blick auf die aktuellen russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz sagte Selenskyj weiter: "Bis zum Frühling ist es nur noch eine Woche. Wir gehen gerade durch den härtesten Winter der Geschichte." Es sei "der Verdienst von jedem von euch", dass das Land auch das durchstehen werde.

Der vierte Jahrestag der russischen Invasion fällt in eine Phase, in der Unklarheit über die Aussichten für ein Kriegsende herrscht: Mehrere Verhandlungsrunden zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA haben zuvor zu keinen öffentlich bekannten Ergebnissen geführt.

Während die Ukraine auf Druck der US-Regierung von vielen ihrer ursprünglichen Forderungen Abstand nahm, hält Russlands Staatschef Wladimir Putin weiterhin an seinen Bedingungen für ein Ende der Kämpfe fest, darunter ein Abzug der Ukraine aus der Region Donezk und der Ausschluss einer künftigen Stationierung westlicher Friedenstruppen in dem Land. Mehrere hochrangige russische Regierungsvertreter haben zudem zuletzt Forderungen nach einem Austausch der Regierung in Kyjiw erneuert. 

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Macron spricht von "dreifachem Versagen" Russlands

Emmanuel Macron hat den Krieg gegen die Ukraine anlässlich des vierten Jahrestags der russischen Invasion als "dreifaches Versagen" für den Angreifer bezeichnet. Russland habe in "militärischer, wirtschaftlicher und strategischer" Hinsicht Misserfolge erlitten, schrieb Frankreichs Präsident auf Französisch, Ukrainisch und Englisch auf X.

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Macron verwies etwa darauf, dass die Nato, die Russland habe schwächen wollen, durch den Angriffskrieg gestärkt worden sei. In der Ukraine habe Russland seit der Stabilisierung der Frontlinie im Herbst 2022 lediglich ein Prozent des Landesgebiets erobern können – trotz bis zu 1,2 Millionen getöteten und verletzten russischen Soldaten.

Weil die Ukraine "die erste Verteidigungslinie unseres Kontinents" sei, gebe es "keine Rechtfertigung" dafür, den von der EU beabsichtigten 90-Milliarden-Kredit zur Finanzierung des Abwehrkampfs zu verzögern, schrieb Macron weiter. Zuletzt hatte Ungarn die Freigabe dazu verweigert. 

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Selenskyj drängt auf Freigabe von EU-Kreditpaket

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf die Verabschiedung des milliardenschweren Kreditpakets der EU für die Ukraine gepocht. In Form von Darlehen soll das Land eigentlich bis 2027 bis zu 90 Milliarden Euro erhalten. Allerdings blockiert Ungarn das Vorhaben.

Selenskyj bezeichnete das Paket in einer Videoansprache vor dem Europäischen Parlament als "eine echte finanzielle Garantie für unsere Sicherheit und unsere Widerstandsfähigkeit". Es müsse umgesetzt werden. "Ich danke allen, die daran arbeiten, dies möglich zu machen", sagte er.

Geplant war eigentlich, am heutigen vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine im EU-Parlament den Weg für die Finanzhilfen freizumachen. Ungarn weigert sich aber, weil das Land derzeit über die durch die Ukraine führende Druschba-Pipeline kein russisches Öl mehr bekommt. Wegen Ungarns Veto wird die EU deshalb wohl erstmal nur ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfe-Paket für die Energiesicherheit der Ukraine ankündigen.

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G7-Staaten bekräftigen Unterstützung für die Ukraine

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Die G7-Staaten haben der Ukraine ihre anhaltende Unterstützung im Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgesprochen. Auch der von US-Präsident Donald Trump angestoßene Friedensprozess und die Bemühungen um direkte Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien sollten weiter unterstützt werden. Europa und den Partnerländern käme dabei eine führende Rolle zu. Den Text unterzeichneten Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan.

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UN-Vollversammlung beschließt Unterstützer-Resolution bei 51 Enthaltungen

Die UN-Vollversammlung hat am vierten Jahrestag nach Beginn des russischen Angriffskrieges eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine verabschiedet. 107 Länder stimmten in New York für den Text, der das Recht der Ukraine auf "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen" bekräftigt. Zwölf Staaten sprachen sich gegen die Resolution aus. 51 enthielten sich – darunter die USA.

Die Vereinigten Staaten hatten zuvor ein separates Votum über einzelne Bestandteile der Resolution verlangt. Die US-Vertreter wollten, dass die Passage zur territorialen Integrität der Ukraine und ein Absatz, in dem ein "allgemeiner, gerechter und dauerhafter" sowie völkerrechtskonformer Frieden gefordert wird, gesondert zur Abstimmung gestellt werden. Die US-Forderung erhielt keine Mehrheit.

Die USA unterstützten die Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe, sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei der UN, Tammy Bruce. Die Resolution enthalte in ihrer Gesamtheit jedoch Passagen, "die die laufenden Verhandlungen stören könnten, anstatt alle diplomatischen Kanäle zur Eröffnung eines Weges zu einem dauerhaften Frieden zu unterstützen". 

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Selenskyj plant Gipfeltreffen von Ukraine, Russland und USA

Bei den trilateralen Verhandlungen für einen Frieden im Ukrainekrieg soll es bald zu einem Treffen der Staatschefs kommen. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump.

Die geplanten Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA im März sollen den Weg für ein Spitzentreffen ebnen, sagte Selenskyj. Der US-Präsident unterstütze diese Idee. "Dies ist der einzige Weg, um alle komplexen und sensiblen Fragen zu ‌klären ⁠und den Krieg endlich zu ​beenden", schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Bislang haben nur Unterhändler über Wege zu einem Kriegsende gesprochen. Laut Selenskyj ⁠hat sich Trump mit diesen Abläufen einverstanden gezeigt.

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ISW sieht Industriestadt Pokrowsk erstmals als komplett besetzt an

Das Institute for the Study of War (ISW) hat die lange umkämpfte Stadt Pokrowsk in seinem aktuellen Lagebericht erstmals als vollständig eingenommen bewertet. Das ISW begründet seine Einschätzung damit, dass seit Ende Januar keine ukrainischen Soldaten mehr in der Stadt gefilmt worden seien. Das Umland der Stadt ist demnach jedoch weiterhin umkämpft. So zeigen geolokalisierte Aufnahmen, dass ukrainische Kräfte zuletzt nördlich der Stadt, bei der Ortschaft Bilyske, vorgerückt sind. 
Russlands Armee kam unterdessen östlich von Kostjantyniwka voran. Ein renommierter ukrainischer Militärbeobachter berichtet, dass die Angreifer bis ins Zentrum des Vororts Illiniwka gekommen seien, sich dort aufgrund von Gegenangriffen bisher aber nicht festsetzen konnten. 
Mehr dazu lesen Sie hier:  

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Russland greift Energieinfrastruktur der Ukraine an

Russland hat die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut mit Drohen und Raketen angegriffen. In der Nacht zum Donnerstag seien rund 420 Drohnen und 39 Raketen gezählt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. 

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Unter anderem hätten die russischen Streitkräfte Gasinfrastrukturen in der Region Poltawa und Umspannwerke in den Regionen Kyjiw und Dnipro attackiert, sagte der Präsident weiter. Dutzende Menschen, darunter Kinder, seien verletzt worden. In acht ukrainischen Regionen seien Schäden registriert worden. 

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Ukraine und USA stimmen Positionen für nächstes Treffen mit Russland ab

Vertreter der Ukraine und der USA treffen sich heute in Genf, um weitere trilaterale Gespräche mit Russland vorzubereiten. Ein bilaterales Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und mit Jared Kushner habe begonnen, teilte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow mit.

Die Ukraine wolle vor den nächsten trilateralen Gesprächen mit Russland im März ihre Positionen mit den USA "synchronisieren". Der russische Präsident Wolodymyr Selenskyj telefonierte im Vorfeld des Treffens nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump. 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte unterdessen mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukrainekrieges, Moskau sei nicht in Eile. "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen", sagte Lawrow staatlichen Medien.

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Neuer Milliardenkredit für die Ukraine genehmigt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewilligt der Ukraine einen neuen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar. Laut IWF soll er vier Jahre laufen, und 1,5 Milliarden Dollar davon können sofort ausgezahlt werden. Der erweiterte Kredit sei ​Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in ⁠Höhe ​von ‌136,5 Milliarden Dollar, teilte das Institut mit. 

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Ukraine schießt Drohne nahe rumänischer Grenze ab

Die Ukraine hat während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Hafeninfrastruktur eine Drohne nahe der Grenze zu Rumänien abgeschossen. Das teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. In einer Stellungnahme erklärte es, dass Kampfflugzeuge den Angriff überwacht hätten. Die Drohne sei 100 Meter vom rumänischen Dorf Chilia Veche entfernt abgeschossen worden.

Bereits am vergangenen Donnerstag seien rumänische Kampfflugzeuge gestartet, als eine Drohne während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Infrastruktur in der Nähe der Grenze in den rumänischen Luftraum eindrang, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Außerdem sei am Anfang dieser Woche eine Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen, hieß es weiter.

Rumänien ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Es hat eine 650 km lange Landgrenze zur Ukraine. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben Drohnen wiederholt den rumänischen Luftraum verletzt, und Teile von Drohnen sind auf rumänischem Territorium gelandet. Rumänien verfügt über Gesetze, die es erlauben, Drohnen in Friedenszeiten abzuschießen, wenn Leben oder Eigentum gefährdet sind. Jedoch hat Rumänien bisher davon keinen Gebrauch gemacht.

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Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in Russland

In den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Medienberichte über ukrainische Geländegewinne in Saporischschja gegeben. Vereinzelt war gar von den "größten Rückeroberungen seit 2023" die Rede. Diese Erfolgsmeldungen sind übertrieben: Die Attacken finden in der sogenannten grauen Zone statt, in der keine der beiden Kriegsparteien wirkliche Kontrolle über das Gebiet hat. Und dennoch sind sie nicht unbedeutend, da sie Russlands Vormarsch in einem für die Ukraine gefährlichen Frontabschnitt stoppen.

Mehr als 1.000 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze hat die Ukraine derweil erstmals erfolgreich ihren "Flamingo" genannten Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff galt einer Fabrik, in der Russland ballistische Raketen herstellt – und belegt mehrere bislang angezweifelte Angaben der Ukraine über ihre neue Waffe.

Mehr zu den wichtigsten Ereignissen der Woche lesen Sie im Wochenrückblick:

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Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein

In den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. In der Ukraine hatte es bei deutlichen Minusgraden zuletzt teils wochenlange Strom- und Heizungsausfälle gegeben. 

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Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. "Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. 

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Der Winter galt als besonders hart, mit Temperaturen von teils bis zu minus 20 Grad. Infolge der russischen Angriffe auf Energieanlagen wurde wiederholt die Versorgung mit Wasser, Storm und Wärme unterbrochen.

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Vier Tote nach russischem Beschuss der Südukraine 

Bei russischem Beschuss der Stadt Cherson im Süden der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Zwei ältere Frauen seien bei dem Angriff getötet worden, schrieb Gebietsgouverneur Oleksandr Prokudin bei Telegram. Eine 85-Jährige und ein 63 Jahre alter Mann seien im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. 

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Russland rückt östlich von Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk haben russische Streitkräfte Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.

Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukraine attackiert russische Flottenbasis Noworossijsk am Schwarzen Meer

Die ukrainische Armee hat offiziellen Angaben zufolge den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk mit Drohnen attackiert. Dort befindet sich auch eine russische Flottenbasis. Berichte über Schäden im Hafengebiet lagen zunächst nicht vor. Russischen Behörden zufolge ist der Brand wieder gelöscht.

Das unabhängige Portal Astra berichtete über einen Brand im Ölterminal Schechsaris im Süden von Noworossijsk, der mutmaßlich durch die Drohnenattacke ausgelöst worden sei. Schechsaris gilt als für Russland strategisch wichtiges Terminal zur Aufnahme, Lagerung und Verschiffung von Öl und Ölprodukten und ist wichtig für den Export russischen Öls über das Schwarze Meer. Schechsaris war im vergangenen November bei einem Angriff auf eine Militärbasis in Hafennähe schon einmal beschädigt worden.

Nach Angaben des Gouverneurs von Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, wurden bei dem aktuellen ukrainischen Angriff fünf Menschen verletzt. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien beschädigt worden, schrieb er auf Telegram. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Behörden riefen für Noworossijsk den Notstand aus. 

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Selenskyj fürchtet Mangel an Munition durch möglichen langen Irankrieg

Angesichts des Irankrieges fürchtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen möglichen Mangel an Munition für die Flugabwehrsysteme seines Landes. "Wenn es zu anhaltenden Kämpfen im Nahen Osten kommt", werde dies "sicherlich" Auswirkungen auf die ukrainische Flugabwehr haben, sagte Selenskyj vor Journalisten. "Natürlich beschäftigt uns diese Frage, und deshalb stehen wir mit unseren Partnern in Kontakt."

Russland bereite derzeit eine neue Welle von Angriffen auf die Infrastruktur, Logistik und Wasserversorgung ​der Ukraine vor, sagte Selenskyj in einem WhatsApp-Medienchat mit Journalisten. "Sie wollen, dass wir Probleme mit ⁠der Wasserversorgung bekommen. Die Gemeinden sollten sich ​auf diese Herausforderung konzentrieren. Wir brauchen mehr Flugabwehrraketen."

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Russland weiter offen für Verhandlungen unter US-Führung

Die russische Regierung gab bekannt, dass sie trotz ihrer Kritik an den US-Angriffen auf den Iran weiterhin offen für eine Vermittlerrolle der USA in Gesprächen über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sei. "Wir schätzen weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten sehr, vertrauen aber in erster Linie nur uns selbst", sagte der Sprecher der russischen Regierung, Dmitri Peskow, der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

Russland werde sich auch weiterhin ausschließlich von seinen eigenen Interessen leiten lassen, sagte Peskow. Zuletzt waren Gespräche dort stecken geblieben, wo die Bedingungen Russlands und der Ukraine für einen Frieden dem jeweils anderen Land überzogen erschienen. Russland etwa verlangte für das Ende seines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs von der Ukraine weitgehende Gebietsabtretungen.

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Abu Dhabi kommt für geplante ukrainisch-russische Gespräche womöglich nicht mehr infrage

Wegen der weiter eskalierenden Lage im Nahen Osten nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran müssen geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine von den Vereinigten Emiraten womöglich in ein anderes Land verlegt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte via WhatsApp, wenn ein Treffen in Abu Dhabi wegen des Krieges in der Region nicht möglich sei, könnten die von den USA vermittelten Gespräche über eine Friedenslösung im Ukrainekrieg in die Türkei oder die Schweiz verlegt werden.

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Ukraine will neun Siedlungen befreit haben

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben im Gebiet Saporischschja seit Ende Januar neun Siedlungen zurückerobert. Der Gegenangriff an der südöstlichen Front dauerte demnach an. Erstmals ​seit dem Sommer 2024 hätten ⁠die eigenen Truppen in einem ​Monat mehr Gebiete befreit, als die russischen Angreifer eingenommen ‌hätten, sagte ⁠Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj.

Dem ukrainischen ⁠Kartenprojekt DeepState zufolge ​eroberten russische Truppen im Februar 126 Quadratkilometer. Dies entspricht ‌dem geringsten Geländegewinn ‌seit 20 Monaten. "Wir haben diese schwere Schlacht ​um den Winter überstanden", teilte Syrskyj mit.

Berichte gehen davon aus, dass der Erfolg der Ukraine mit den massiven Ausfällen der Starlink-Terminals auf ​russischer Seite zu tun hat. Der Gründer der Satellitenfirma SpaceX, Elon Musk, hatte den Zugang für russische Truppen Ende Januar auf Bitten der Ukraine blockiert, was die Kommunikation und Lagebeurteilung der Angreifer erheblich beeinträchtigt.

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Selenskyj rechnet nicht mit starker russischer Frühjahrsoffensive 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die russischen Streitkräfte in keiner guten Ausgangslage für die Frühjahrsoffensive. Klar sei, dass Russland weiterhin den Osten der Ukraine sowie im Süden die Städte Saporischschja und Dnipro besetzen wolle, sagte Selenskyj. "Es ist schwierig für sie, aber sie haben die Region Odessa im Blick."
Doch nach ukrainischer Einschätzung reichten die russischen Kräfte nicht aus. "Ihre Karten stimmen nicht mit der Realität überein – wo sich unsere Streitkräfte befinden und wo ihre Streitkräfte", sagte Selenskyj. "Sie können den Märzangriff nicht so beginnen, wie sie es wollten."

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Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

Die russische Zentralbank geht juristisch gegen die unbefristete Sperrung von Russlands Staatsvermögen vor. Sie habe Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht, teilte die Behörde mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss aus dem Dezember 2025, das Geld auf unbestimmte Zeit einzufrieren.

Die Maßnahme sei mit "schwerwiegenden Verfahrensverstößen" vorgenommen worden, begründete die Zentralbank ihre Klage. So bestehe ein Verstoß darin, dass die Entscheidung von einer Mehrheit der EU-Staaten und nicht, wie vom EU-Recht gefordert, einstimmig beschlossen worden sei.

In der EU sind seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro eingefroren. Bis vergangenen Dezember musste die Sperre regelmäßig verlängert werden, was unter anderem Ungarns Regierung immer wieder infrage gestellt hatte. Das im Dezember beschlossene Dokument zur unbefristeten Sperrung schließt russische Klagen vor EU-Gerichten aus. 

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Ein Großteil der eingefrorenen Mittel lagert bei der Finanzgesellschaft Euroclear in Belgien. Russlands Zentralbank hatte Euroclear bereits im Dezember verklagt und knapp 200 Milliarden Euro Schadensersatz gefordert. Damit reagierte sie auf die damaligen Versuche, das eingefrorene Geld für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Diese wurden allerdings nicht umgesetzt, sondern die Blockade der Mittel lediglich entfristet.

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Ukraine erhält ersten Teil von IWF-Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar

Die Ukraine hat den ersten Teil eines über vier Jahre laufenden Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgezahlt bekommen. Premierministerin Julia Swyrydenko teilte auf Telegram mit, dass die Ukraine 1,5 Milliarden US-Dollar erhalten habe. Die Mittel würden zur Finanzierung des Haushaltsdefizits und zur Stabilität des Finanzsystems verwendet, schrieb sie.

Der Kredit beläuft sich insgesamt auf 8,1 Milliarden US-Dollar und ist Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in Höhe von 136,5 Milliarden US-Dollar.

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Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur in der Region Odessa

In der Nacht hat ein russischer Drohnenangriff Hafen- und Verkehrsinfrastruktureinrichtungen in der Region Odessa im Süden der Ukraine getroffen. Das teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf Telegram mit.

Bei dem Angriff auf die Region am Schwarzen Meer seien Trockenfrachtlager und Straßencontainer beschädigt worden. Kiper zufolge gab es keine Verletzten

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Russische Soldaten besetzen weitere Dörfer bei Pokrowsk

Nördlich der Stadt Pokrowsk in der Region Donezk sind russische Soldaten vorgerückt und haben dabei zwei Dörfer eingenommen. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Die zwei betroffenen Orte, Satyschok und Suchezke, liegen zwischen Pokrowsk und der Stadt Bilyzke, die russische Soldaten ebenfalls erreicht haben. Ukrainische Kräfte führten Gegenangriffe bei Pokrowsk sowie nordwestlich der Stadt Lyman aus.

Den ganzen Kartenverlauf können Sie hier verfolgen:

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Druschba-Pipeline wohl nach russischem Angriff beschädigt

Der ukrainische Abschnitt der Druschba-Ölpipeline ist nach ukrainischen Angaben bei einem Brand durch einen russischen Angriff schwer beschädigt worden. Die Pipeline wird hauptsächlich von Russland betrieben und versorgt Ungarn und die Slowakei mit russischem Öl. Der ukrainische Energieminister Denys Shmyhal sagte, das Feuer habe einen großen Teil der internen ‌Ausrüstung, verschiedene Sensoren und andere Geräte beschädigt.

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Die Ölpipeline wurde am 27. Januar stillgelegt, nachdem es laut der Ukraine zu einem russischen Angriff auf Pumpanlagen im Westen der Ukraine gekommen war. Dies führte zu einem Streit innerhalb der Europäischen Union und zu Bemühungen Ungarns, neue Sanktionen gegen Russland zu blockieren.

Nach Angaben ihres Sprechers will EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bei einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj heute auch über die Druschba-Pipeline sprechen.

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Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Die zwei betroffenen Orte, Satyschok und Suchezke, liegen zwischen Pokrowsk und der Stadt Bilyzke, die russische Soldaten ebenfalls erreicht haben. Ukrainische Kräfte führten Gegenangriffe bei Pokrowsk sowie nordwestlich der Stadt Lyman aus.Den ganzen Kartenverlauf können Sie hier verfolgen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T07:09:46.000Z","dateModified":"2026-03-03T09:04:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Russland nimmt zwei Dörfer bei Pokrowsk ein","description":"Zwei weitere Dörfer in der Region Donezk befinden sich unter russischer Kontrolle. Die Ukraine hat in besetzten Gebieten russische Drohnenanlagen angegriffen.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur in der Region Odessa","articleBody":"Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur in der Region OdessaIn der Nacht hat ein russischer Drohnenangriff Hafen- und Verkehrsinfrastruktureinrichtungen in der Region Odessa im Süden der Ukraine getroffen. Das teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf Telegram mit. Bei dem Angriff auf die Region am Schwarzen Meer seien Trockenfrachtlager und Straßencontainer beschädigt worden. Kiper zufolge gab es keine Verletzten. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T06:30:41.000Z","dateModified":"2026-03-03T06:39:31.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine erhält ersten Teil von IWF-Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar","articleBody":"Ukraine erhält ersten Teil von IWF-Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden US-DollarDie Ukraine hat den ersten Teil eines über vier Jahre laufenden Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgezahlt bekommen. Premierministerin Julia Swyrydenko teilte auf Telegram mit, dass die Ukraine 1,5 Milliarden US-Dollar erhalten habe. Die Mittel würden zur Finanzierung des Haushaltsdefizits und zur Stabilität des Finanzsystems verwendet, schrieb sie. Der Kredit beläuft sich insgesamt auf 8,1 Milliarden US-Dollar und ist Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in Höhe von 136,5 Milliarden US-Dollar.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-03T06:25:24.000Z","dateModified":"2026-03-03T09:05:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj rechnet nicht mit starker russischer Frühjahrsoffensive ","articleBody":"Selenskyj rechnet nicht mit starker russischer Frühjahrsoffensive Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die russischen Streitkräfte in keiner guten Ausgangslage für die Frühjahrsoffensive. Klar sei, dass Russland weiterhin den Osten der Ukraine sowie im Süden die Städte Saporischschja und Dnipro besetzen wolle, sagte Selenskyj. "Es ist schwierig für sie, aber sie haben die Region Odessa im Blick."Doch nach ukrainischer Einschätzung reichten die russischen Kräfte nicht aus. "Ihre Karten stimmen nicht mit der Realität überein – wo sich unsere Streitkräfte befinden und wo ihre Streitkräfte", sagte Selenskyj. "Sie können den Märzangriff nicht so beginnen, wie sie es wollten."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T21:11:00.000Z","dateModified":"2026-03-03T07:55:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZVUWe35g8j6Z1kPzkE/moZYvHkU5eFA4vfMXWRm.jpeg","caption":"Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine","creditText":"Alina Smutko/Reuters","uploadDate":"2026-03-03T07:55:03.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZVUWe35g8j6Z1kPzkE/moZYvHkU5eFA4vfMXWRm.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine will neun Siedlungen befreit haben","articleBody":"Ukraine will neun Siedlungen befreit habenDie ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben im Gebiet Saporischschja seit Ende Januar neun Siedlungen zurückerobert. Der Gegenangriff an der südöstlichen Front dauerte demnach an. Erstmals ​seit dem Sommer 2024 hätten ⁠die eigenen Truppen in einem ​Monat mehr Gebiete befreit, als die russischen Angreifer eingenommen ‌hätten, sagte ⁠Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj. Dem ukrainischen ⁠Kartenprojekt DeepState zufolge ​eroberten russische Truppen im Februar 126 Quadratkilometer. Dies entspricht ‌dem geringsten Geländegewinn ‌seit 20 Monaten. "Wir haben diese schwere Schlacht ​um den Winter überstanden", teilte Syrskyj mit. Berichte gehen davon aus, dass der Erfolg der Ukraine mit den massiven Ausfällen der Starlink-Terminals auf ​russischer Seite zu tun hat. Der Gründer der Satellitenfirma SpaceX, Elon Musk, hatte den Zugang für russische Truppen Ende Januar auf Bitten der Ukraine blockiert, was die Kommunikation und Lagebeurteilung der Angreifer erheblich beeinträchtigt.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T19:12:57.000Z","dateModified":"2026-03-02T19:34:22.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Abu Dhabi kommt für geplante ukrainisch-russische Gespräche womöglich nicht mehr infrage","articleBody":"Abu Dhabi kommt für geplante ukrainisch-russische Gespräche womöglich nicht mehr infrageWegen der weiter eskalierenden Lage im Nahen Osten nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran müssen geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine von den Vereinigten Emiraten womöglich in ein anderes Land verlegt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte via WhatsApp, wenn ein Treffen in Abu Dhabi wegen des Krieges in der Region nicht möglich sei, könnten die von den USA vermittelten Gespräche über eine Friedenslösung im Ukrainekrieg in die Türkei oder die Schweiz verlegt werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T15:42:48.000Z","dateModified":"2026-03-03T07:56:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Dieter Hoß"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZT9KTr7Cgs2tGeQ33S/moZYvZhr5eFA4vfMXWRr.jpeg","caption":"Rauch steigt nach einem iranischen Angriff am Zayed-Hafen in Abu Dhabi auf","creditText":"Ryan Lim/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-03T07:56:51.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZT9KTr7Cgs2tGeQ33S/moZYvZhr5eFA4vfMXWRr.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj fürchtet Mangel an Munition durch möglichen langen Irankrieg","articleBody":"Selenskyj fürchtet Mangel an Munition durch möglichen langen IrankriegAngesichts des Irankrieges fürchtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen möglichen Mangel an Munition für die Flugabwehrsysteme seines Landes. "Wenn es zu anhaltenden Kämpfen im Nahen Osten kommt", werde dies "sicherlich" Auswirkungen auf die ukrainische Flugabwehr haben, sagte Selenskyj vor Journalisten. "Natürlich beschäftigt uns diese Frage, und deshalb stehen wir mit unseren Partnern in Kontakt."Russland bereite derzeit eine neue Welle von Angriffen auf die Infrastruktur, Logistik und Wasserversorgung ​der Ukraine vor, sagte Selenskyj in einem WhatsApp-Medienchat mit Journalisten. "Sie wollen, dass wir Probleme mit ⁠der Wasserversorgung bekommen. Die Gemeinden sollten sich ​auf diese Herausforderung konzentrieren. Wir brauchen mehr Flugabwehrraketen."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T13:39:57.000Z","dateModified":"2026-03-03T06:14:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Dieter Hoß"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland weiter offen für Verhandlungen unter US-Führung","articleBody":"Russland weiter offen für Verhandlungen unter US-FührungDie russische Regierung gab bekannt, dass sie trotz ihrer Kritik an den US-Angriffen auf den Iran weiterhin offen für eine Vermittlerrolle der USA in Gesprächen über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sei. "Wir schätzen weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten sehr, vertrauen aber in erster Linie nur uns selbst", sagte der Sprecher der russischen Regierung, Dmitri Peskow, der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Russland werde sich auch weiterhin ausschließlich von seinen eigenen Interessen leiten lassen, sagte Peskow. Zuletzt waren Gespräche dort stecken geblieben, wo die Bedingungen Russlands und der Ukraine für einen Frieden dem jeweils anderen Land überzogen erschienen. Russland etwa verlangte für das Ende seines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs von der Ukraine weitgehende Gebietsabtretungen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T11:37:46.000Z","dateModified":"2026-03-02T14:23:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_701/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZSSNzT2uzB6CvmAAsW/moZShg4r2uzB6Cvm2zQs.jpeg","caption":"Der Sprecher der russischen Regierung sieht die USA weiter als möglichen Vermittler.","creditText":"Ramil Sitdikov/Pool/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-03-02T12:23:55.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_328/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZSSNzT2uzB6CvmAAsW/moZShg4r2uzB6Cvm2zQs.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine attackiert russische Flottenbasis Noworossijsk am Schwarzen Meer","articleBody":"Ukraine attackiert russische Flottenbasis Noworossijsk am Schwarzen MeerDie ukrainische Armee hat offiziellen Angaben zufolge den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk mit Drohnen attackiert. Dort befindet sich auch eine russische Flottenbasis. Berichte über Schäden im Hafengebiet lagen zunächst nicht vor. Russischen Behörden zufolge ist der Brand wieder gelöscht.Das unabhängige Portal Astra berichtete über einen Brand im Ölterminal Schechsaris im Süden von Noworossijsk, der mutmaßlich durch die Drohnenattacke ausgelöst worden sei. Schechsaris gilt als für Russland strategisch wichtiges Terminal zur Aufnahme, Lagerung und Verschiffung von Öl und Ölprodukten und ist wichtig für den Export russischen Öls über das Schwarze Meer. Schechsaris war im vergangenen November bei einem Angriff auf eine Militärbasis in Hafennähe schon einmal beschädigt worden.Nach Angaben des Gouverneurs von Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, wurden bei dem aktuellen ukrainischen Angriff fünf Menschen verletzt. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien beschädigt worden, schrieb er auf Telegram. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Behörden riefen für Noworossijsk den Notstand aus. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T08:44:48.000Z","dateModified":"2026-03-02T11:32:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Dieter Hoß"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland rückt östlich von Kostjantyniwka vor","articleBody":"Russland rückt östlich von Kostjantyniwka vorIn der Region Donezk haben russische Streitkräfte Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T08:10:53.000Z","dateModified":"2026-03-02T09:05:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Russische Kräfte dringen bei Kostjantyniwka vor","description":"In der Region Donezk sind russische Streitkräfte in der Nähe der umkämpften Stadt vorgerückt. Für die Ukraine kam es zu einem Vorstoß bei der Bergbaustadt Dobropillja.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Vier Tote nach russischem Beschuss der Südukraine ","articleBody":"Vier Tote nach russischem Beschuss der Südukraine Bei russischem Beschuss der Stadt Cherson im Süden der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Zwei ältere Frauen seien bei dem Angriff getötet worden, schrieb Gebietsgouverneur Oleksandr Prokudin bei Telegram. Eine 85-Jährige und ein 63 Jahre alter Mann seien im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T22:49:15.000Z","dateModified":"2026-03-01T23:04:04.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Annika Benzing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden","articleBody":"Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstandenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. "Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T19:12:03.000Z","dateModified":"2026-03-01T19:45:39.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Harzer"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZMDEw84Njc6efBQwMA/moZMPqKA4Njc6efBQwMK.jpeg","caption":"Mechaniker versuchen, die Rohre einer Heizungsstation in Kyjiw mit einem Brenner aufzutauen","creditText":"Chris McGrath/Getty Images","uploadDate":"2026-03-01T19:45:38.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZMDEw84Njc6efBQwMA/moZMPqKA4Njc6efBQwMK.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein","articleBody":"Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten einIn den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen. Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. 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Sophia Reddig

Druschba-Pipeline wohl nach russischem Angriff beschädigt

Der ukrainische Abschnitt der Druschba-Ölpipeline ist nach ukrainischen Angaben bei einem Brand durch einen russischen Angriff schwer beschädigt worden. Die Pipeline wird hauptsächlich von Russland betrieben und versorgt Ungarn und die Slowakei mit russischem Öl. Der ukrainische Energieminister Denys Shmyhal sagte, das Feuer habe einen großen Teil der internen ‌Ausrüstung, verschiedene Sensoren und andere Geräte beschädigt.
Russland hat anscheinend zum zweiten Mal die Druschba-Pipeline angegriffen. Genya Savilov/AFP/Getty Images
Die Ölpipeline wurde am 27. Januar stillgelegt, nachdem es laut der Ukraine zu einem russischen Angriff auf Pumpanlagen im Westen der Ukraine gekommen war. Dies führte zu einem Streit innerhalb der Europäischen Union und zu Bemühungen Ungarns, neue Sanktionen gegen Russland zu blockieren.

Nach Angaben ihres Sprechers will EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bei einem Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj heute auch über die Druschba-Pipeline sprechen.

Alexander Eydlin

Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

Die russische Zentralbank geht juristisch gegen die unbefristete Sperrung von Russlands Staatsvermögen vor. Sie habe Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht, teilte die Behörde mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss aus dem Dezember 2025, das Geld auf unbestimmte Zeit einzufrieren.

Die Maßnahme sei mit „schwerwiegenden Verfahrensverstößen“ vorgenommen worden, begründete die Zentralbank ihre Klage. So bestehe ein Verstoß darin, dass die Entscheidung von einer Mehrheit der EU-Staaten und nicht, wie vom EU-Recht gefordert, einstimmig beschlossen worden sei.

In der EU sind seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro eingefroren. Bis vergangenen Dezember musste die Sperre regelmäßig verlängert werden, was unter anderem Ungarns Regierung immer wieder infrage gestellt hatte. Das im Dezember beschlossene Dokument zur unbefristeten Sperrung schließt russische Klagen vor EU-Gerichten aus. 

Sitz der russischen Zentralbank in Moskau. Olesya Kupryayeva/AFP/Getty Images
Ein Großteil der eingefrorenen Mittel lagert bei der Finanzgesellschaft Euroclear in Belgien. Russlands Zentralbank hatte Euroclear bereits im Dezember verklagt und knapp 200 Milliarden Euro Schadensersatz gefordert. Damit reagierte sie auf die damaligen Versuche, das eingefrorene Geld für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Diese wurden allerdings nicht umgesetzt, sondern die Blockade der Mittel lediglich entfristet.

Elizabeth Rushton

Russische Soldaten besetzen weitere Dörfer bei Pokrowsk

Nördlich der Stadt Pokrowsk in der Region Donezk sind russische Soldaten vorgerückt und haben dabei zwei Dörfer eingenommen. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Die zwei betroffenen Orte, Satyschok und Suchezke, liegen zwischen Pokrowsk und der Stadt Bilyzke, die russische Soldaten ebenfalls erreicht haben. Ukrainische Kräfte führten Gegenangriffe bei Pokrowsk sowie nordwestlich der Stadt Lyman aus.

Den ganzen Kartenverlauf können Sie hier verfolgen:

Hannah Prasuhn

Russische Drohnen treffen Hafeninfrastruktur in der Region Odessa

In der Nacht hat ein russischer Drohnenangriff Hafen- und Verkehrsinfrastruktureinrichtungen in der Region Odessa im Süden der Ukraine getroffen. Das teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, auf Telegram mit.

Bei dem Angriff auf die Region am Schwarzen Meer seien Trockenfrachtlager und Straßencontainer beschädigt worden. Kiper zufolge gab es keine Verletzten

Hannah Prasuhn

Ukraine erhält ersten Teil von IWF-Kredit in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar

Die Ukraine hat den ersten Teil eines über vier Jahre laufenden Kredits des Internationalen Währungsfonds (IWF) ausgezahlt bekommen. Premierministerin Julia Swyrydenko teilte auf Telegram mit, dass die Ukraine 1,5 Milliarden US-Dollar erhalten habe. Die Mittel würden zur Finanzierung des Haushaltsdefizits und zur Stabilität des Finanzsystems verwendet, schrieb sie.

Der Kredit beläuft sich insgesamt auf 8,1 Milliarden US-Dollar und ist Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in Höhe von 136,5 Milliarden US-Dollar.

Iven Fenker

Selenskyj rechnet nicht mit starker russischer Frühjahrsoffensive 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht die russischen Streitkräfte in keiner guten Ausgangslage für die Frühjahrsoffensive. Klar sei, dass Russland weiterhin den Osten der Ukraine sowie im Süden die Städte Saporischschja und Dnipro besetzen wolle, sagte Selenskyj. „Es ist schwierig für sie, aber sie haben die Region Odessa im Blick.“
Doch nach ukrainischer Einschätzung reichten die russischen Kräfte nicht aus. „Ihre Karten stimmen nicht mit der Realität überein – wo sich unsere Streitkräfte befinden und wo ihre Streitkräfte“, sagte Selenskyj. „Sie können den Märzangriff nicht so beginnen, wie sie es wollten.“
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Alina Smutko/Reuters

Iven Fenker

Ukraine will neun Siedlungen befreit haben

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben im Gebiet Saporischschja seit Ende Januar neun Siedlungen zurückerobert. Der Gegenangriff an der südöstlichen Front dauerte demnach an. Erstmals ​seit dem Sommer 2024 hätten ⁠die eigenen Truppen in einem ​Monat mehr Gebiete befreit, als die russischen Angreifer eingenommen ‌hätten, sagte ⁠Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj.

Dem ukrainischen ⁠Kartenprojekt DeepState zufolge ​eroberten russische Truppen im Februar 126 Quadratkilometer. Dies entspricht ‌dem geringsten Geländegewinn ‌seit 20 Monaten. „Wir haben diese schwere Schlacht ​um den Winter überstanden“, teilte Syrskyj mit.

Berichte gehen davon aus, dass der Erfolg der Ukraine mit den massiven Ausfällen der Starlink-Terminals auf ​russischer Seite zu tun hat. Der Gründer der Satellitenfirma SpaceX, Elon Musk, hatte den Zugang für russische Truppen Ende Januar auf Bitten der Ukraine blockiert, was die Kommunikation und Lagebeurteilung der Angreifer erheblich beeinträchtigt.

Dieter Hoß

Abu Dhabi kommt für geplante ukrainisch-russische Gespräche womöglich nicht mehr infrage

Wegen der weiter eskalierenden Lage im Nahen Osten nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran müssen geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine von den Vereinigten Emiraten womöglich in ein anderes Land verlegt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte via WhatsApp, wenn ein Treffen in Abu Dhabi wegen des Krieges in der Region nicht möglich sei, könnten die von den USA vermittelten Gespräche über eine Friedenslösung im Ukrainekrieg in die Türkei oder die Schweiz verlegt werden.
Rauch steigt nach einem iranischen Angriff am Zayed-Hafen in Abu Dhabi auf. Ryan Lim/AFP/Getty Images

Dieter Hoß

Selenskyj fürchtet Mangel an Munition durch möglichen langen Irankrieg

Angesichts des Irankrieges fürchtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einen möglichen Mangel an Munition für die Flugabwehrsysteme seines Landes. „Wenn es zu anhaltenden Kämpfen im Nahen Osten kommt“, werde dies „sicherlich“ Auswirkungen auf die ukrainische Flugabwehr haben, sagte Selenskyj vor Journalisten. „Natürlich beschäftigt uns diese Frage, und deshalb stehen wir mit unseren Partnern in Kontakt.“

Russland bereite derzeit eine neue Welle von Angriffen auf die Infrastruktur, Logistik und Wasserversorgung ​der Ukraine vor, sagte Selenskyj in einem WhatsApp-Medienchat mit Journalisten. „Sie wollen, dass wir Probleme mit ⁠der Wasserversorgung bekommen. Die Gemeinden sollten sich ​auf diese Herausforderung konzentrieren. Wir brauchen mehr Flugabwehrraketen.“

Sarah Kohler

Russland weiter offen für Verhandlungen unter US-Führung

Die russische Regierung gab bekannt, dass sie trotz ihrer Kritik an den US-Angriffen auf den Iran weiterhin offen für eine Vermittlerrolle der USA in Gesprächen über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sei. „Wir schätzen weiterhin die Vermittlungsbemühungen der Vereinigten Staaten sehr, vertrauen aber in erster Linie nur uns selbst“, sagte der Sprecher der russischen Regierung, Dmitri Peskow, der russischen Nachrichtenagentur Interfax.

Russland werde sich auch weiterhin ausschließlich von seinen eigenen Interessen leiten lassen, sagte Peskow. Zuletzt waren Gespräche dort stecken geblieben, wo die Bedingungen Russlands und der Ukraine für einen Frieden dem jeweils anderen Land überzogen erschienen. Russland etwa verlangte für das Ende seines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs von der Ukraine weitgehende Gebietsabtretungen.

Der Sprecher der russischen Regierung sieht die USA weiter als möglichen Vermittler. Ramil Sitdikov/Pool/AFP/Getty Images

Dieter Hoß

Ukraine attackiert russische Flottenbasis Noworossijsk am Schwarzen Meer

Die ukrainische Armee hat offiziellen Angaben zufolge den russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk mit Drohnen attackiert. Dort befindet sich auch eine russische Flottenbasis. Berichte über Schäden im Hafengebiet lagen zunächst nicht vor. Russischen Behörden zufolge ist der Brand wieder gelöscht.

Das unabhängige Portal Astra berichtete über einen Brand im Ölterminal Schechsaris im Süden von Noworossijsk, der mutmaßlich durch die Drohnenattacke ausgelöst worden sei. Schechsaris gilt als für Russland strategisch wichtiges Terminal zur Aufnahme, Lagerung und Verschiffung von Öl und Ölprodukten und ist wichtig für den Export russischen Öls über das Schwarze Meer. Schechsaris war im vergangenen November bei einem Angriff auf eine Militärbasis in Hafennähe schon einmal beschädigt worden.

Nach Angaben des Gouverneurs von Krasnodar, Wenjamin Kondratjew, wurden bei dem aktuellen ukrainischen Angriff fünf Menschen verletzt. Acht Wohnblocks und neun private Wohnhäuser seien beschädigt worden, schrieb er auf Telegram. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Die Behörden riefen für Noworossijsk den Notstand aus. 

Elizabeth Rushton

Russland rückt östlich von Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk haben russische Streitkräfte Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.

Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Annika Benzing

Vier Tote nach russischem Beschuss der Südukraine 

Bei russischem Beschuss der Stadt Cherson im Süden der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Zwei ältere Frauen seien bei dem Angriff getötet worden, schrieb Gebietsgouverneur Oleksandr Prokudin bei Telegram. Eine 85-Jährige und ein 63 Jahre alter Mann seien im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. 

Verena Harzer

Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. „Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. 
„Die Russen wollten diesen Winter zur Vernichtung der Ukraine und der Ukrainer nutzen, aber die Ukraine hat nicht nachgegeben.“

Wolodymyr Selenskyj

Der Winter galt als besonders hart, mit Temperaturen von teils bis zu minus 20 Grad. Infolge der russischen Angriffe auf Energieanlagen wurde wiederholt die Versorgung mit Wasser, Storm und Wärme unterbrochen.
Mechaniker versuchen, die Rohre einer Heizungsstation in Kyjiw mit einem Brenner aufzutauen. Chris McGrath/Getty Images

Maxim Nägele

Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein

In den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. In der Ukraine hatte es bei deutlichen Minusgraden zuletzt teils wochenlange Strom- und Heizungsausfälle gegeben. 

Anti-Drohnen-Netze schützen eine Straße in der Region Donezk. Chris McGrath/Getty Images

Abu DhabiAuslandBehördenBelgienBrandChersonChrisDenysDmitri PeskowDniproDollarDonezkdpaDreiDrohnenElonEndeEUEuroEuropäischen UnionExportFeuerFinanzierungFrauenFriedenGeldGemeindenInfrastrukturIranIWFJournalistenJuliaKampfdrohnenKartenKommunikationKrankenhausKriegKritikLageLeyenLogistikLuxemburgMannMoskauMunitionMuskNotstandOdessaÖlPeskowPipelineRaketenRechtRegierungRusslandSaporischschjaSchadensersatzSchweizSelbstSelenskyjSoftwareSoldatenSommerSpaceXStädteStormStreitStromTAGTelegramToteTürkeiUkraineUngarnUnionUrsulaUrsula von derUSUS-DollarUSAVermögenVertrauenWärmeWasserWasserversorgungWhatsappWillWinterWolodymyrWolodymyr SelenskyjZeitZentralbank