Krieg gegen die Ukraine: Ukraine bittet Türkei um Ausrichtung eines Selenskyj-Putin-Gipfels


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Umkämpft

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Weil der jeweilige Drohnen-Operateur die Geräte in Echtzeit ins Ziel steuert, stehen Angriffe mit FPV-Drohnen auf Zivilisten oder unbewaffnete gegnerische Soldaten in der Regel stets unter Verdacht, ein Kriegsverbrechen darzustellen. Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft erhob einen solchen Vorwurf kurz nach der Mitteilung Hanschas.

Vor allem in der südukrainischen Großstadt Cherson sind gezielte, gut dokumentierte Angriffe russischer Soldaten mit FPV-Drohnen auf Zivilisten in Hunderten Fällen inzwischen weltweit bekannt und Gegenstand schwerer Kritik der UN. Mit zunehmender Reichweite der kleinen Drohnen werden solche Angriffe in immer mehr frontnahen Gebieten möglich. 

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Russland greift laut ukrainischem Konzern Gasanlagen an

Ein russischer Drohnenangriff hat nach Angaben aus der Ukraine erneut die Gasinfrastruktur des Landes getroffen. Anlagen des Öl- und Gaskonzerns Naftogaz seien in der Region Poltawa attackiert worden, teilte das Unternehmen in sozialen Medien mit.

Seit Jahresbeginn seien die Anlagen der Naftogaz-Gruppe mehr als 40-mal angegriffen worden, teilte das Unternehmen mit. Bei der jüngsten Attacke habe es keine Verletzten gegeben. Naftogaz gab keine Details zu dem Angriff bekannt.

Vor allem im Winter hatte Russland neben den Stromkraftwerken in der Ukraine auch die Gasinfrastruktur angegriffen, um dem Energiesystem des Landes möglichst schweren Schaden zuzufügen. Mit dem Ende des Winters und den steigenden Temperaturen seit März hat sich die zwischenzeitlich für Millionen Menschen bedrohliche Lage etwas entspannt. 

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Selenskyj und Erdoğan vereinbaren neue Sicherheitskooperation

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan "neue Schritte" in der Sicherheitskooperation ausgemacht. Der politische Wille sei vorhanden, und Arbeitsgruppen würden in Kürze die Details ausarbeiten, ​teilte Selenskyj während des Besuchs in Istanbul auf Telegram mit. "Dies ⁠gilt vor allem für die Bereiche, in denen ​wir die Türkei unterstützen können: mit Fachwissen, Technologie und Erfahrung", schrieb er.

Gesondert erwähnte Selenskyj "praktische Schritte" bei der Umsetzung von Projekten beim Ausbau der Gasinfrastruktur. Ebenso werde die gemeinsame Erschließung von Erdgaslagerstätten in Betracht gezogen. Die ukrainische Regierung hatte zudem zuvor den Staaten am Persischen Golf und im Nahen Osten Hilfe bei der Abwehr iranischer Kampfdrohnen angeboten. 

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Tote und Verletzte nach russischen Drohnenangriffen auf Odessa

Bei russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer sind mindestens drei Menschen getötet worden. Der Militärgouverneur Oleh Kiper schrieb bei Telegram, dass eine Drohne ein mehrgeschossiges Wohnhaus getroffen habe. 15 Bewohner, unter ihnen eine Schwangere und zwei Kinder, seien verletzt worden. Bei den Toten handele es sich um eine 30 Jahre alte Frau und ihre zweieinhalb Jahre alte Tochter sowie um eine 53-Jährige.

Kiper berichtet von Bränden und erheblichen Zerstörungen. Es seien Wohnhäuser, kritische Infrastruktur und Verwaltungsgebäude getroffen worden. Die Rettungsarbeiten dauerten an. Unter den Trümmern könnten sich noch Menschen befinden. Hundeführer und Psychologen seien im Einsatz. Von 141 gemeldeten russischen Drohnenangriffen wehrte die Ukraine nach eigenen Angaben 114 ab.

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Selenskyj schlägt Teilwaffenruhe vor

Die Ukraine hat Russland eine Teilwaffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen angeboten. "Wenn Russland bereit ist, die Angriffe auf unsere Energieanlagen einzustellen, sind wir bereit, spiegelbildlich zu antworten", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dieser Vorschlag sei bereits über die US-amerikanischen Vermittler an Russland übermittelt worden. Zuvor hatte Selenskyj eigenen Angaben zufolge neue Angriffe auf Objekte im russischen Hinterland mit dem Oberkommando besprochen.

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Was fünf Wochen Irankrieg für die Ukraine verändert haben

Der Irankrieg hat die internationale Aufmerksamkeit für die Ukraine schon mit seinem Beginn gesenkt. Fünf Wochen später, nach Inkrafttreten einer vorläufigen Feuerpause am Golf, sind seine Auswirkungen für die Ukraine und Russland deutlicher erkennbar: etwa im Hinblick auf die Folgen des Krieges für Russlands Staatsfinanzen, die Bedeutung der ukrainischen Drohnenangriffe auf die russische Ölindustrie oder die Erfolge (und Misserfolge) der Führung in Kyjiw dabei, auch am Golf eine Rolle zu spielen.

Fünf Thesen zu den Folgen des Irankrieges auf die Lage in der Ukraine im Wochenrückblick:

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Putin verkündet Feuerpause über die orthodoxen Osterfesttage

Der russische Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben des Kremls anlässlich des orthodoxen Osterfests eine Feuerpause im Krieg gegen die Ukraine verkündet. Diese soll am Samstag um 16 Uhr (15 Uhr MESZ) beginnen und den gesamten Sonntag andauern. Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, "die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen", teilte die russische Regierung mit. Trotzdem seien die Truppen weiterhin bereit, "allen möglichen Provokationen des Feindes entgegenzuwirken". Von der ukrainischen Seite erwarte man einen ähnlichen Schritt, teilte ⁠die Regierung in Moskau mit. Die Ukraine solle dem russischen Beispiel folgen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuletzt bereits mehrfach eine Feuerpause über die Osterfeiertage gefordert. Konkret hatte sich Selenskyj dafür ausgesprochen, Angriffe auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes auszusetzen. 

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Im vergangenen Jahr hatte Putin ebenfalls zu Ostern eine 30-stündige Feuerpause ausgerufen. Beide Seiten beschuldigten sich damals gegenseitig, diese gebrochen zu haben.

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Ukrainische Armee rückt bei Kupjansk vor

Ukrainische Streitkräfte haben in der Region Charkiw, südöstlich von Kupjansk, Gelände zurückerobert. Das geht aus dem täglichen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Demnach ist die ukrainische Armee bei Pischtschane vorgerückt.

Russische Angreifer sind hingegen im Norden der Stadt Kupjansk vorgestoßen. Es handelt sich jedoch um Vorstöße einzelner Einheiten. Das Gebiet kontrollieren sie laut ISW bislang nicht.

Hier gelangen Sie zur Lagekarte und weiteren Informationen.

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Ukraine meldet drei Tote und 17 Verletzte bei russischen Angriffen vor der geplanten Oster-Feuerpause 

In den Stunden vor der von Russlands Präsidenten Wladimir Putin angekündigten Feuerpause während des orthodoxen Osterfests sind bei russischen Angriffen auf die Ukraine örtlichen Behörden zufolge drei Menschen getötet und 17 weitere Menschen verletzt worden.

Bei Angriffen auf ein Wohngebiet der südukrainischen Hafenstadt Odessa seien zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, sagte der Regionalgouverneur Serhij Lysak. In der zentralukrainischen Stadt Poltawa habe ein "feindlicher Drohnenangriff" ein Geschäft und ein Café getroffen, teilte die regionale Militärverwaltung mit. Dabei sei ein Mensch getötet und ein weiterer verletzt worden. In der nordöstlichen Region Sumy trafen russische Drohnenangriffe laut der regionalen Militärverwaltung mehrere Wohngebiete. Dabei wurden 14 Menschen verletzt. 

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Russland hatte eine 32-stündige Feuerpause zum orthodoxen Osterfest an diesem Wochenende verkündet. Auf Beschluss des Präsidenten gelte "ein Waffenstillstand vom 11. April, 16.00 Uhr (15.00 Uhr MESZ), bis zum Ende des Tages am 12. April 2026 ", schrieb der Kreml. Der Generalstab der russischen Armee sei angewiesen worden, "die Kampfhandlungen in allen Richtungen für diesen Zeitraum einzustellen". Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte ebenfalls seine Bereitschaft zur Einhaltung der Feuerpause erklärt.

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Russland und Ukraine tauschen Kriegsgefangene aus

Kurz vor Beginn der Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest haben Russland und die ‌Ukraine erneut Kriegsgefangene ​ausgetauscht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben beide Seiten je 175 Soldaten freigelassen. "Zudem wurden sieben Bürger der Russischen Föderation zurückgebracht, die vom ukrainischen Regime unrechtmäßig festgehalten wurden", teilte das Ministerium weiter mit. Es handele sich um Einwohner der Region Kursk. Das Ministerium dankte den Vereinigten Arabischen Emirate, unter deren Vermittlung der Austausch zustande gekommen war.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte ebenfalls die Heimkehr der Soldaten. "Unsere Soldaten haben die Ukraine an verschiedenen Fronten verteidigt: in Mariupol, am Tschernobyl-Kraftwerk, in den Gebieten Donezk, Luhansk, Charkiw, Cherson, Saporischschja, Sumy, Kyijw und Kursk", sagte Selenskyj. Unter den freigelassenen Gefangenen seien auch Verwundete. "Die meisten waren seit 2022 in Gefangenschaft. Und endlich – zu Hause."

Im Verlauf des Krieges haben die beiden Länder bereits mehrfach Kriegsgefangene ausgetauscht.

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Osterwaffenruhe beginnt

Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ist eine kurzzeitige Waffenruhe anlässlich des orthodoxen Osterfests offiziell in Kraft getreten. Der russische Präsident Wladimir Putin setzte sie für insgesamt 32 Stunden an – und zwar von Samstagnachmittag, 16.00 Uhr Ortszeit (15.00 Uhr MESZ), bis Mitternacht am Sonntag (23.00 Uhr MESZ). Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte selbst mehrfach eine solche Osterwaffenruhe vorgeschlagen. Beiden Seiten kündigten allerdings an, auf mögliche Verstöße gegen die Waffenruhe antworten zu wollen.

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Russland berichtet über Drohnenangriffe in Kursk

Auch Russland wirft der Ukraine Verstöße gegen die vereinbarte Feuerpause zum orthodoxen Osterfest vor. Aus der Region Kursk an der Grenze zur Ukraine berichteten die Regionalbehörden von einem ukrainischen Drohnenangriff auf eine Tankstelle in der Stadt Lgow. Dabei seien drei Menschen verletzt worden, darunter ein Baby.
Die zwischen den beiden Seiten vereinbarte Feuerpause über das orthodoxe Osterfest war am Samstag um 16 Uhr Ortszeit (15 Uhr MESZ) in Kraft getreten. Sie soll bis Sonntagabend gelten. Zuvor hatten die Ukrainer 22 direkte russische Angriffe sowie 153 Bombenangriffe und fast 300 Drohnenangriffe gemeldet.

Präsident Wolodymyr Selenskyj rief in seiner abendlichen Videobotschaft dennoch zu einer Verlängerung der Feuerpause auf. "Wir haben Russland einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, und wenn Russland sich erneut für den Krieg statt für den Frieden entscheidet, wird dies der Welt und den Vereinigten Staaten einmal mehr zeigen, wer wirklich was will", sagte Selenskyj.

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Ukraine rückt im Gebiet Kostjantyniwka vor

Ukrainsiche Truppen sind im Gebiet Kostjantyniwka-Druschkiwka vorgerückt. Das schreibt das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Die Ukraine hat demnach Gebiete westlich der Stadt Stupotschky sowie im östlichen Teil der Stadt Kostjantyniwka eingenommen.

Russische Truppen drangen südlich der Siedlung Nowohryhoriwka vor, die in der Region Saporischschja liegt, nahe der Grenze zu den Regionen Dnipropetrowsk und Donezk.

Mehr zum Frontverlauf sowie eine Lagekarte finden Sie hier. 

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Wolodymyr Selenskyj zu Regierungskonsultationen in Berlin

Im Bundeskanzleramt werden heute deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen abgehalten. Wie ein Regierungssprecher bestätigte, empfängt Kanzler Friedrich Merz dazu unter anderem den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Der Besuch war aus Sicherheitsgründen bisher nicht offiziell angekündigt worden.

Der ukrainische Staatschef wird von mehreren Ministern seines Kabinetts begleitet. Neben der finanziellen und militärischen Unterstützung der Ukraine wird es bei dem Termin um den Wiederaufbau und die Rückkehr von Flüchtlingen gehen. Bei dem Treffen sollen zudem mehrere Abkommen unterzeichnet werden. Anschließend ist eine gemeinsame Pressekonferenz von Merz und Selenskyj geplant.

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Merz und Selenskyj kündigen Kooperation beim Wiederaufbau an

Nach deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin haben Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine strategische Partnerschaft ihrer beiden Länder verkündet. Diese enthält unter anderem eine Vereinbarung über einen Austausch von digitalen Gefechtsdaten zur Entwicklung neuer Waffensysteme.

Auch bei der Digitalisierung und wirtschaftlichen Entwicklung der beiden Länder wollen die Regierungen zusammenarbeiten. "Wir wünschen uns eine souveräne und demokratische Ukraine als einen kraftvollen Partner in einem freien, sicheren und wohlhabenden Europa", sagte Merz.

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Pistorius dringt auf Unterstützung der Ukraine

Verteidigungsminister Boris Pistorius hat beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Berlin dazu aufgefordert, die Unterstützung der Ukraine nicht zu vernachlässigen. Russland profitiere von den Entwicklungen im Nahen Osten, sagte der SPD-Politiker: »Die steigenden Ölpreise spülen Geld in die für den Krieg bestimmten Geldkoffer von Putin, mindestens für den Moment.«

An dem Treffen der Ukraine Defence Contact Group nahmen neben Pistorius und Healey auch der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte teil. Deutschland und Großbritannien leiten die Kontaktgruppe seit April 2025 gemeinsam. 

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Ukrainische Einheit meldet mehr als 100 eigene Angriffe mit Kampfrobotern

Eine ukrainische Armee-Einheit hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 100 Angriffe mit Kampfrobotern gegen russische Ziele an der Front ausgeführt. »Insgesamt hat es mehr als 100 solche Einsätze gegeben«, teilte die ukrainische Einheit NC13 mit, die Teil der dritten Angriffsbrigade ist. Mit den Einsätzen würden russische Soldaten getötet und Kommandoposten und andere Infrastruktur der Russen zerstört. Es handele sich um »systematische Kampfeinsätze«.

Zum Einsatz kämen »Boden-Robotik-Kamikaze-Systeme« und Boden-Robotik-Systeme, die mit Kampfmodulen ausgestattet sind. Den Angaben zufolge sollen Roboterkampfsysteme Infanterieeinsätze ersetzen und damit Tötungen von Soldaten vermeiden. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj sollen ukrainische Kampfroboter und Drohnen kürzlich eine russische Stellung erobert haben.

Nach Angaben der dritten Angriffsbrigade fand der erste Einsatz dieser Art im Jahr 2025 statt. Damals hätten vier ferngesteuerte Fahrzeuge mit jeweils 30 Kilogramm Sprengstoff eine russische Frontstellung angegriffen, nachdem Soldaten der ukrainischen Infanterie die Stellung zweimal erfolglos angegriffen hätten. Die russischen Soldaten hätten sich schließlich ergeben.

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Ukrainische Behörden melden 16 Tote nach russischen Angriffen

Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind nach Behördenangaben in der Nacht mindestens 16 Menschen getötet worden. Das ist die höchste Todeszahl in diesem Jahr. Neun Menschen seien in der südlichen Hafenstadt Odessa bei Raketen- und Drohnenangriffen getötet worden, teilte der dortige Regionalgouverneur Serhij Lyssak mit. 16 weitere wurden demnach verletzt. Bei dem Angriff seien außerdem Infrastruktureinrichtungen sowie ein Wohnhaus beschädigt ‌worden.

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In der Hauptstadt Kyjiw seien mindestens vier Menschen getötet worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Weitere 45 Menschen wurden demnach verletzt. Schäden an Geschäfts- und Wohnhäusern wurden aus mehreren Stadtteilen gemeldet, wie Kyjiws Militärverwalter Tymur Tkatschenko auf Telegram schrieb.

Die russische Armee griff in der Nacht auch die Stadt Dnipro an. Dabei wurden nach Angaben von Gouverneur Oleksandr Hanscha mindestens drei Menschen getötet, 27 weitere wurden verletzt. Fünf der Verletzten seien in Lebensgefahr. Mehrere Häuser in Wohngebieten brannten demnach nach den Angriffen.

Bei einem ukrainischen Gegenangriff in der südrussischen Region Krasnodar wurden nach Angaben der örtlichen Behörden zwei Minderjährige im Alter von fünf und 14 Jahren getötet.


Mehr zu den russischen Angriffen in der Ukraine lesen Sie hier.

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Ukrainischer Drohnenangriff löst Großbrand russischer Ölanlagen aus

Ein ukrainischer Drohnenangriff auf den russischen Schwarzmeerhafen Tuapse hat einen Großbrand der dortigen Ölanlagen verursacht. Nach Berichten von Rettungskräften der Region Krasnodar waren am Nachmittag Löscharbeiten im Gang, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete. Bisher gab es jedoch keine Meldung, wie normalerweise üblich, dass der Brand eingedämmt oder gelöscht sei.

In sozialen Netzwerken kursierten Fotos, auf denen eine kilometerhohe schwarze Rauchsäule über dem Hafen von Tuapse zu sehen war. Das Kommando der ukrainischen Armeespezialeinheiten teilte derweil mit, dass die Ölverladeanlagen wie Objekte der örtlichen Raffinerie beschädigt wurden. Der Komplex gehört dem größten russischen Ölkonzern Rosneft.

Die Ukraine hat in den vergangenen Wochen verstärkt russische Ölanlagen attackiert, darunter Depots, Raffinerien und Exporthäfen im Schwarzen Meer und an der Ostsee. Russlands Einnahmen aus dem Ölexport waren zuletzt vor dem Hintergrund hoher Ölpreise infolge des Irankrieges gestiegen. Mit verstärkten Angriffen versucht die Ukraine, die zusätzlichen Einnahmen Russlands zu begrenzen.

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Russland greift Tschernihiw in der Nordukraine an

Das russische Militär hat in der Nacht die ukrainische Stadt Tschernihiw angegriffen und mehrere Viertel von der Stromversorgung abgeschnitten. Nach Angaben des regionalen Militärverwalters Dmytro Bryschynskyj wurden am frühen Morgen mehrere Objekte der Energieinfrastruktur getroffen und in Brand gesetzt. Vorerst gab es keine Berichte über mögliche Verletzte. Bryschynskyj machte in seiner Mitteilung auf Telegram keine Angaben, welche Waffen bei dem Angriff eingesetzt wurden.

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USA verlängern Sanktionsfreiheit für russisches Öl

Die US-Regierung hat die Lockerung der Sanktionen für russisches Öl um einen Monat verlängert. Das Finanzministerium erteilte eine entsprechende Lizenz. Demnach ist bis zum 16. Mai der Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten weiterhin erlaubt, sofern sich die Fracht bereits auf Schiffen befindet.

US-Finanzminister Scott Bessent hatte erst am Mittwoch versichert, die wegen der gestiegenen Ölpreise beschlossene Sanktionslockerung würde nicht weiter verlängert.

Die Lockerung der Sanktionen betrifft auch Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte. Ausgenommen sind lediglich russische Öllieferungen an den Iran, Kuba und Nordkorea sowie von Russland besetzte Gebiete in der Ukraine, einschließlich der Krim. 

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Russland rückt an der Front in Donezk vor

Bei einem großangelegten Angriff haben russische Truppen Gelände südlich von Tschassiw Jar eingenommen. Das berichtete das US-amerikanische Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Weiter nördlich in der Region Donezk haben die Angreifer demnach die Orte Prywillja und Minkiwka unter ihre Kontrolle gebracht. 

In der Stadt Kupjansk haben ukrainische Truppen derweil vereinzelte Vorstöße russischer Truppen abgewehrt. Dem ISW zufolge kontrolliert die ukrainische Armee die zurückeroberte Stadt weiterhin vollständig.

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Berater des ukrainischen Verteidigungsministers bei Drohnenangriff verletzt

Ein ranghoher ukrainischer Militär hat nach eigenen Angaben einen russischen Drohnenangriff nur knapp überlebt. Der Drohneneinschlag habe sein Haus zerstört, teilte Serhij Beskrestnow mit, ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. »Mich hat es getroffen, aber das Wichtigste: Wie durch ein Wunder bin ich am Leben«, schrieb Beskrestnow. Dazu veröffentlichte er ein Bild von sich aus dem Krankenhaus.

Der 51-jährige Beskrestnow gilt als Spezialist für militärische Funktechnologien. Seit Kriegsbeginn ist er an der Front in den Bereichen Funk, elektronische Kriegsführung und Aufklärung aktiv – und damit auch für den Drohnenkampf. Im Januar 2026 wurde er von Verteidigungsminister Fedorow zu dessen Berater auf dem Gebiet ernannt.

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Europol-Ermittler spüren 45 verschleppte ukrainische Kinder auf

Im Rahmen eines Hackathons haben Ermittler der EU-Polizeibehörde Europol 45 nach Russland verschleppte ukrainische Kinder ausfindig gemacht. Dabei halfen Fotoalben der Familien sowie frei verfügbare Software zur Gesichtserkennung. Nach ukrainischen Angaben wurden seit Februar 2022 fast 20.000 ukrainische Minderjährige nach Russland verschleppt.

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Umstrittene Druschba-Pipeline geht wohl noch diese Woche wieder in Betrieb

Die Ukraine erwartet laut einem Bericht von Bloomberg News, dass schon an diesem Dienstag wieder russisches Öl durch die umstrittene Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei fließen wird. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte im Europäischen Parlament zumindest, es könnte bereits diese Woche so weit sein. Zuvor hatte der designierte Regierungschef Ungarns, Péter Magyar, die Ukraine aufgefordert, die beschädigte Pipeline so bald wie möglich in Betrieb zu nehmen.

Die Forderung steht im Zusammenhang mit der Freigabe eines 90-Milliarden-Euro-Darlehens durch die EU an die Ukraine. Diese ist seit Monaten geplant, wurde aber durch den abgewählten ungarischen Regierungschef Viktor Orbán blockiert. Orbán hatte der Ukraine vorgeworfen, eine Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline aus politischen Gründen zu blockieren. Die Ukraine hat dies stets bestritten, die Pipeline sei durch russische Luftangriffe im Januar beschädigt worden.

Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft hat inzwischen angekündigt, für diesen Mittwoch den letzten Beschluss für das geplante 90-Milliarden-Euro-Darlehen zu planen. »Sobald die Öllieferungen wiederaufgenommen sind, werden wir der Genehmigung des Darlehens nicht mehr im Wege stehen«, kündigte der noch amtierende Orbán an. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland ermöglichen. In diesem Jahr sollen 45 Milliarden Euro fließen, im kommenden Jahr noch einmal bis zu 45 Milliarden Euro.

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Selenskyj wirft US-Vermittlern Respektlosigkeit vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert, dass die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner nicht in die Ukraine reisen. »Es ist respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kyjiw zu kommen«, sagte der Staatschef in einem Interview für das staatliche Nachrichtenprogramm. Er verstehe zwar die Schwierigkeiten bei der Anreise in das Kriegsland, doch würden auch andere in die ukrainische Hauptstadt reisen.

Mit Blick auf einen solchen Besuch sagte Selenskyj: »Das brauchen nicht wir, sondern sie.« Zugleich hob er hervor, dass für ihn das Resultat und nicht der Ort der Gespräche entscheidend sei.

Selenskyj lehnte erneut einen von Russland geforderten Abzug aus den ostukrainischen Gebieten Luhansk und Donezk ab. »Das wäre fraglos für uns strategisch gesehen eine Niederlage«, sagte das Staatsoberhaupt. Ohne die Befestigungsanlagen und die ausgebaute Verteidigungslinie würde die Ukraine schwächer werden. Ein angeordneter Rückzug würde auch die ukrainische Armee moralisch schwächen. Für Selenskyj sei ein Kriegsende am schnellsten über einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie erreichbar.

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EU-Außenminister diskutieren über den Ukrainekrieg

Die Außenministerinnen und Außenminister der EU treffen sich heute in Luxemburg, um über die Lage in der Ukraine zu beraten. Der scheidende ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird nicht an dem Treffen teilnehmen. Szijjártós Fidesz-Partei hatte die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April deutlich verloren.

Medien hatten zuvor berichtet, der Außenminister habe seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow wiederholt telefonisch aus Brüssel über EU-interne Gespräche informiert. Die EU hofft, dass die neue Regierung in Budapest die Blockade der Ukrainehilfen aufgeben wird

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Ukrainische Armee erobert Gelände bei Borowa zurück

In der Region Charkiw sind ukrainische Einheiten bei Borowa vorgerückt. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach hält die ukrainische Armee Stellungen südwestlich von Lossowa. Russische Einheiten haben laut ISW das Gebiet um die ukrainischen Positionen herum infiltriert.

Russische Streitkräfte haben in der Region Sumy eine Gas-Pipeline für ihren Vormarsch genutzt. Wie das ISW berichtet, sind die Angreifer durch die Leitung bis in den Süden von Waratschyne vorgestoßen und wurden dort von der ukrainischen Armee attackiert, nachdem sie die Röhre verlassen haben.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Wadephul fordert schnelle Freigabe von EU-Kredit für Ukraine

Außenminister Johann Wadephul hat eine schnelle Freigabe des EU-Kredits von 90 Milliarden Euro für die Ukraine gefordert. "Die ungewöhnlichen Blockaden gegen die dringend notwendige Ukraine-Unterstützung müssen schnellstmöglich aufgelöst werden", sagte ​er.

"Die Freigabe des 90-Milliarden-Kredites braucht es nicht erst nach ⁠dem Regierungswechsel, sondern ​sehr schnell", sagte Wadephul bezogen auf die Parlamentswahl in Ungarn und das bevorstehende Ausscheiden Viktor Orbáns aus dem Amt. "Für ‌die Ukraine geht ‌es um alles."

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Russland will im laufenden Jahr 1.700 Quadratkilometer eingenommen haben

Russische Truppen haben nach Angaben des obersten Generals in diesem Jahr 1.700 Quadratkilometer und 80 Ortschaften in der Ukraine eingenommen. Die Armee rücke auf den sogenannten Festungsgürtel im Donbass vor, teilte Waleri Gerassimow laut russischem Verteidigungsministerium mit.

Unabhängig überprüft ist diese Information zunächst nicht. Der oberste ukrainische Befehlshaber Oleksandr Syrskyj sagte Mitte April, ukrainische Truppen hätten im März die Kontrolle über fast 50 Quadratkilometer ihres Territoriums zurückerobert.

Zuletzt übernahmen russische Truppen die Kontrolle über die ukrainischen Dörfer Hryshyne in der östlichen Region Donezk und Veterynarne in der nordöstlichen Region Charkiw, wie staatliche russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium meldeten. Auch für diese Entwicklung gibt es zunächst keine unabhängige Überprüfung.

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EU-Außenbeauftragte erwartet »positive Entscheidungen« bei Ukraine-Kredit

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Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich optimistisch über die Freigabe des 90-Milliarden-Euro-Darlehens an die Ukraine geäußert. »Wir erwarten einige positive Entscheidungen morgen«, sagte Kallas vor einem heutigen Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Es sei in diesem Moment »äußerst wichtig«, dass die Ukraine den Kredit erhalte. Die Auszahlung des im Dezember beschlossenen Kredits für die Ukraine wird bisher von Ungarn blockiert.

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Selenskyj gibt Abschluss der Reparatur der Druschba-Pipeline bekannt

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Die Druschba-Pipeline, durch die russisches Öl nach Europa fließt, ist nach Angaben ​des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wieder betriebsbereit. Die Ukraine ⁠habe die Reparaturarbeiten abgeschlossen. Die von Ungarn und der Slowakei geforderten russischen Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline könnten wieder aufgenommen werden.

Ein Abschnitt der Röhre war im Januar durch einen russischen Angriff beschädigt worden. Selenskyj hatte damals erklärt, die Ukraine mache ‌Öllieferungen über die Druschba-Pipeline an ⁠EU-Staaten von der Freigabe ​der für die Ukraine vorgesehenen Milliarden-Mittel abhängig. Zuletzt haben Ungarn und die Slowakei die Zahlung der EU-Mittel blockiert.

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Nato fängt russische Jets über Ostsee ab 

Eine Gruppe russischer Kampfflugzeuge ist beim Überfliegen der Ostsee von der Nato abgefangen worden. Flugzeuge aus Frankreich, Schweden, Finnland, Polen, Dänemark und Rumänien seien aufgestiegen und hätten die russischen Maschinen überwacht, teilte eine französische Nato-Einheit auf dem litauischen Luftwaffenstützpunkt Šiauliai mit. Bei den russischen Maschinen habe es sich um zwei Überschallflugzeuge sowie etwa zehn Kampfjets gehandelt, die sich bei der Eskorte abgewechselt hätten. Das Nato-Luftkommando äußerte sich zunächst nicht. 

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Das russische Verteidigungsministerium versicherte, seine Luftstreitkräfte hielten sich strikt an internationale Regeln. Der Flug in neutralem Luftraum am Montag habe gut vier Stunden gedauert und sei in bestimmten Abschnitten »von Kampfflugzeugen ausländischer Staaten begleitet« worden.

Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministeriums wurden zwischen dem 13. und 19. April viermal Nato-Flugzeuge eingesetzt, um russische Maschinen abzufangen, die gegen Flugregeln verstoßen hatten. Die Nato setzt routinemäßig Kampfflugzeuge ein, um russische Militärmaschinen abzufangen, die sich dem Luftraum des Bündnisses nähern. Nach Nato-Angaben verwenden die abgefangenen russischen Flugzeuge häufig keine Transponder, kommunizieren nicht mit den Fluglotsen und legen keinen Flugplan vor.

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Selenskyj dankt Merz für Deutschlands »starke Unterstützung«

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für seine Unterstützung gedankt. »Vielen Dank, Friedrich, für deine Unterstützung und deine Bereitschaft, in jedweder Hinsicht zu helfen«, schrieb Selenskyj auf X.

Er habe mit dem Kanzler telefoniert und dabei über Themen der bilateralen und multilateralen Beziehungen gesprochen sowie über »Schritte, die notwendig sind, um den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union voranzutreiben«.

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I spoke with @bundeskanzler Friedrich Merz. I thanked him for such a strong support for Ukraine and for our recent agreements. We identified current priorities for work both at the bilateral level and in a multilateral format with partners. We are preparing for meetings and… pic.twitter.com/438acmJ8i1

— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) April 21, 2026

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Wohl mit Blick auf einen Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag in Zypern sagte Selenskyj, er habe mit Merz auch über in dieser Woche anstehende Treffen und Verhandlungen gesprochen. Am Mittwoch soll auf dem Gipfel über ein Darlehen der Europäischen Union für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro abgestimmt werden. Um die dafür notwendige Anpassung des EU-Haushalts zu beschließen, müssen alle 27 Mitgliedstaaten zustimmen.

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Ukrainische Truppen stoppen Vormarsch auf Kupjansk und Kostjantyniwka

Beim Versuch, sich den Städten Kupjansk und Kostjantyniwka zu nähern, sind russische Truppen erneut zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen von Kämpfen bei Podoly östlich von Kupjansk lassen demnach darauf schließen, dass es dort keine russischen Stellungen mehr gibt. Laut einem ukrainischen Militärsprecher haben einzelne russische Soldaten jedoch Kupjansk erreicht. Ihm zufolge können sich Angreifer zu Fuß durch das Frühlingslaub zunehmend besser verstecken.

Ähnlich ist die Situation laut dem ISW bei Kostjantyniwka: Auch hier gelang es ukrainischen Streitkräften demnach, Angreifer aus ihren Stellungen zu vertreiben, in diesem Fall im Südosten der Stadt. Doch auch hier konnten demnach einzelne Soldaten in die Stadt eindringen.

Lesen Sie hier mehr dazu: 

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Ukraine schlägt Treffen zwischen Selenskyj und Putin in der Türkei vor

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Die Ukraine hat die türkische Regierung um die Ausrichtung eines Gipfeltreffens zwischen den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin gebeten. So wolle man die stockenden Friedensgespräche mit Russland wiederbeleben, sagte der ​ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Dazu sei die ukrainische Regierung bereit, sich an jedem Ort außer Belarus und Russland zu treffen.

Wie die Türkei auf den Vorschlag reagierte, sagte Sybiha nicht. Das Land fungierte seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 schon öfter als Vermittler und richtete bereits mehrere Verhandlungsrunden aus. Zu einem Treffen zwischen Selenskyj und Putin kam es aber bisher nicht.

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russische Truppen erneut zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen von Kämpfen bei Podoly östlich von Kupjansk lassen demnach darauf schließen, dass es dort keine russischen Stellungen mehr gibt. Laut einem ukrainischen Militärsprecher haben einzelne russische Soldaten jedoch Kupjansk erreicht. Ihm zufolge können sich Angreifer zu Fuß durch das Frühlingslaub zunehmend besser verstecken. Ähnlich ist die Situation laut dem ISW bei Kostjantyniwka: Auch hier gelang es ukrainischen Streitkräften demnach, Angreifer aus ihren Stellungen zu vertreiben, in diesem Fall im Südosten der Stadt. Doch auch hier konnten demnach einzelne Soldaten in die Stadt eindringen. Lesen Sie hier mehr dazu: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-22T07:12:26.000Z","dateModified":"2026-04-22T07:32:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische Truppen rücken bei Kupjansk und Kostjantyniwka vor","description":"Beim Versuch, sich Kupjansk und Kostjantyniwka zu nähern, sind russische Truppen erneut zurückgedrängt worden. Einzelne Soldaten sind allerdings in beiden Städten aktiv.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj dankt Merz für Deutschlands »starke Unterstützung«","articleBody":"Selenskyj dankt Merz für Deutschlands »starke Unterstützung«Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für seine Unterstützung gedankt. »Vielen Dank, Friedrich, für deine Unterstützung und deine Bereitschaft, in jedweder Hinsicht zu helfen«, schrieb Selenskyj auf X.Er habe mit dem Kanzler telefoniert und dabei über Themen der bilateralen und multilateralen Beziehungen gesprochen sowie über »Schritte, die notwendig sind, um den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union voranzutreiben«.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-21T18:40:55.000Z","dateModified":"2026-04-21T18:59:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mathis Gann"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://x.com/ZelenskyyUa/status/2046645425864847412","headline":"Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський on Twitter / X","description":"I spoke with @bundeskanzler Friedrich Merz. 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Die Armee rücke auf den sogenannten Festungsgürtel im Donbass vor, teilte Waleri Gerassimow laut russischem Verteidigungsministerium mit. Unabhängig überprüft ist diese Information zunächst nicht. Der oberste ukrainische Befehlshaber Oleksandr Syrskyj sagte Mitte April, ukrainische Truppen hätten im März die Kontrolle über fast 50 Quadratkilometer ihres Territoriums zurückerobert.Zuletzt übernahmen russische Truppen die Kontrolle über die ukrainischen Dörfer Hryshyne in der östlichen Region Donezk und Veterynarne in der nordöstlichen Region Charkiw, wie staatliche russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium meldeten. 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"Die ungewöhnlichen Blockaden gegen die dringend notwendige Ukraine-Unterstützung müssen schnellstmöglich aufgelöst werden", sagte ​er. "Die Freigabe des 90-Milliarden-Kredites braucht es nicht erst nach ⁠dem Regierungswechsel, sondern ​sehr schnell", sagte Wadephul bezogen auf die Parlamentswahl in Ungarn und das bevorstehende Ausscheiden Viktor Orbáns aus dem Amt. 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Russische Einheiten haben laut ISW das Gebiet um die ukrainischen Positionen herum infiltriert. Russische Streitkräfte haben in der Region Sumy eine Gas-Pipeline für ihren Vormarsch genutzt. Wie das ISW berichtet, sind die Angreifer durch die Leitung bis in den Süden von Waratschyne vorgestoßen und wurden dort von der ukrainischen Armee attackiert, nachdem sie die Röhre verlassen haben. Lesen Sie hier mehr dazu:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-21T07:01:32.000Z","dateModified":"2026-04-21T07:53:46.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Timo Stukenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Russische Truppen rücken durch Gaspipeline in Region Sumy vor","description":"In der Region Sumy haben russische Einheiten eine Gasleitung für ihren Vormarsch südlich von Waratschyne genutzt. Die Ukraine drängt russische Truppen bei Borowa zurück.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Außenminister diskutieren über den Ukrainekrieg","articleBody":"EU-Außenminister diskutieren über den UkrainekriegDie Außenministerinnen und Außenminister der EU treffen sich heute in Luxemburg, um über die Lage in der Ukraine zu beraten. Der scheidende ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird nicht an dem Treffen teilnehmen. Szijjártós Fidesz-Partei hatte die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April deutlich verloren. Medien hatten zuvor berichtet, der Außenminister habe seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow wiederholt telefonisch aus Brüssel über EU-interne Gespräche informiert. Die EU hofft, dass die neue Regierung in Budapest die Blockade der Ukrainehilfen aufgeben wird. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-21T02:13:58.000Z","dateModified":"2026-04-21T02:21:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Boddenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj wirft US-Vermittlern Respektlosigkeit vor","articleBody":"Selenskyj wirft US-Vermittlern Respektlosigkeit vorDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert, dass die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner nicht in die Ukraine reisen. »Es ist respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kyjiw zu kommen«, sagte der Staatschef in einem Interview für das staatliche Nachrichtenprogramm. Er verstehe zwar die Schwierigkeiten bei der Anreise in das Kriegsland, doch würden auch andere in die ukrainische Hauptstadt reisen. Mit Blick auf einen solchen Besuch sagte Selenskyj: »Das brauchen nicht wir, sondern sie.« Zugleich hob er hervor, dass für ihn das Resultat und nicht der Ort der Gespräche entscheidend sei. Selenskyj lehnte erneut einen von Russland geforderten Abzug aus den ostukrainischen Gebieten Luhansk und Donezk ab. »Das wäre fraglos für uns strategisch gesehen eine Niederlage«, sagte das Staatsoberhaupt. Ohne die Befestigungsanlagen und die ausgebaute Verteidigungslinie würde die Ukraine schwächer werden. Ein angeordneter Rückzug würde auch die ukrainische Armee moralisch schwächen. Für Selenskyj sei ein Kriegsende am schnellsten über einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie erreichbar.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-20T22:48:33.000Z","dateModified":"2026-04-20T23:10:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sophia Boddenberg"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eofx5dom7EoQ2kaYJjiL/mofx8XqV7EoQ2kaYJjiP.jpeg","caption":"Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine","creditText":"Peter Dejong/dpa/AP","uploadDate":"2026-04-20T22:48:33.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eofx5dom7EoQ2kaYJjiL/mofx8XqV7EoQ2kaYJjiP.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Umstrittene Druschba-Pipeline geht wohl noch diese Woche wieder in Betrieb","articleBody":"Umstrittene Druschba-Pipeline geht wohl noch diese Woche wieder in BetriebDie Ukraine erwartet laut einem Bericht von Bloomberg News, dass schon an diesem Dienstag wieder russisches Öl durch die umstrittene Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei fließen wird. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte im Europäischen Parlament zumindest, es könnte bereits diese Woche so weit sein. Zuvor hatte der designierte Regierungschef Ungarns, Péter Magyar, die Ukraine aufgefordert, die beschädigte Pipeline so bald wie möglich in Betrieb zu nehmen.Die Forderung steht im Zusammenhang mit der Freigabe eines 90-Milliarden-Euro-Darlehens durch die EU an die Ukraine. Diese ist seit Monaten geplant, wurde aber durch den abgewählten ungarischen Regierungschef Viktor Orbán blockiert. Orbán hatte der Ukraine vorgeworfen, eine Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline aus politischen Gründen zu blockieren. Die Ukraine hat dies stets bestritten, die Pipeline sei durch russische Luftangriffe im Januar beschädigt worden.Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft hat inzwischen angekündigt, für diesen Mittwoch den letzten Beschluss für das geplante 90-Milliarden-Euro-Darlehen zu planen. »Sobald die Öllieferungen wiederaufgenommen sind, werden wir der Genehmigung des Darlehens nicht mehr im Wege stehen«, kündigte der noch amtierende Orbán an. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland ermöglichen. In diesem Jahr sollen 45 Milliarden Euro fließen, im kommenden Jahr noch einmal bis zu 45 Milliarden Euro.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-20T18:54:12.000Z","dateModified":"2026-04-20T19:00:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Dieter Hoß"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Europol-Ermittler spüren 45 verschleppte ukrainische Kinder auf","articleBody":"Europol-Ermittler spüren 45 verschleppte ukrainische Kinder aufIm Rahmen eines Hackathons haben Ermittler der EU-Polizeibehörde Europol 45 nach Russland verschleppte ukrainische Kinder ausfindig gemacht. Dabei halfen Fotoalben der Familien sowie frei verfügbare Software zur Gesichtserkennung. Nach ukrainischen Angaben wurden seit Februar 2022 fast 20.000 ukrainische Minderjährige nach Russland verschleppt. Lesen Sie hier mehr dazu:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-20T15:52:26.000Z","dateModified":"2026-04-20T17:47:26.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/europol-russland-verschleppte-ukrainische-kinder-gesichtserkennung","headline":"Europol-Ermittler spüren 45 verschleppte ukrainische Kinder auf","description":"Europol-Ermittler haben den Aufenthaltsort von 45 nach Russland verschleppten Kindern aufgedeckt. 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Lennart Jerke

Ukraine schlägt Treffen zwischen Selenskyj und Putin in der Türkei vor

Die Türkei positioniert sich im Ukrainekrieg als Vermittler und richtete bereits mehrere Gesprächsrunden aus. Ozan Kose/AFP/Getty Images
Die Ukraine hat die türkische Regierung um die Ausrichtung eines Gipfeltreffens zwischen den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin gebeten. So wolle man die stockenden Friedensgespräche mit Russland wiederbeleben, sagte der ​ukrainische Außenminister Andrij Sybiha. Dazu sei die ukrainische Regierung bereit, sich an jedem Ort außer Belarus und Russland zu treffen.

Wie die Türkei auf den Vorschlag reagierte, sagte Sybiha nicht. Das Land fungierte seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 schon öfter als Vermittler und richtete bereits mehrere Verhandlungsrunden aus. Zu einem Treffen zwischen Selenskyj und Putin kam es aber bisher nicht.

Christina Felschen

Ukrainische Truppen stoppen Vormarsch auf Kupjansk und Kostjantyniwka

Beim Versuch, sich den Städten Kupjansk und Kostjantyniwka zu nähern, sind russische Truppen erneut zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen von Kämpfen bei Podoly östlich von Kupjansk lassen demnach darauf schließen, dass es dort keine russischen Stellungen mehr gibt. Laut einem ukrainischen Militärsprecher haben einzelne russische Soldaten jedoch Kupjansk erreicht. Ihm zufolge können sich Angreifer zu Fuß durch das Frühlingslaub zunehmend besser verstecken.

Ähnlich ist die Situation laut dem ISW bei Kostjantyniwka: Auch hier gelang es ukrainischen Streitkräften demnach, Angreifer aus ihren Stellungen zu vertreiben, in diesem Fall im Südosten der Stadt. Doch auch hier konnten demnach einzelne Soldaten in die Stadt eindringen.

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Mathis Gann

Selenskyj dankt Merz für Deutschlands »starke Unterstützung«

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für seine Unterstützung gedankt. »Vielen Dank, Friedrich, für deine Unterstützung und deine Bereitschaft, in jedweder Hinsicht zu helfen«, schrieb Selenskyj auf X.

Er habe mit dem Kanzler telefoniert und dabei über Themen der bilateralen und multilateralen Beziehungen gesprochen sowie über »Schritte, die notwendig sind, um den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union voranzutreiben«.

Wohl mit Blick auf einen Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag in Zypern sagte Selenskyj, er habe mit Merz auch über in dieser Woche anstehende Treffen und Verhandlungen gesprochen. Am Mittwoch soll auf dem Gipfel über ein Darlehen der Europäischen Union für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro abgestimmt werden. Um die dafür notwendige Anpassung des EU-Haushalts zu beschließen, müssen alle 27 Mitgliedstaaten zustimmen.

Konstantin Zimmermann

Nato fängt russische Jets über Ostsee ab 

Eine Gruppe russischer Kampfflugzeuge ist beim Überfliegen der Ostsee von der Nato abgefangen worden. Flugzeuge aus Frankreich, Schweden, Finnland, Polen, Dänemark und Rumänien seien aufgestiegen und hätten die russischen Maschinen überwacht, teilte eine französische Nato-Einheit auf dem litauischen Luftwaffenstützpunkt Šiauliai mit. Bei den russischen Maschinen habe es sich um zwei Überschallflugzeuge sowie etwa zehn Kampfjets gehandelt, die sich bei der Eskorte abgewechselt hätten. Das Nato-Luftkommando äußerte sich zunächst nicht. 
Russischer Überschallbomber beim Überfliegen der Ostsee
Das russische Verteidigungsministerium versicherte, seine Luftstreitkräfte hielten sich strikt an internationale Regeln. Der Flug in neutralem Luftraum am Montag habe gut vier Stunden gedauert und sei in bestimmten Abschnitten »von Kampfflugzeugen ausländischer Staaten begleitet« worden.

Nach Angaben des litauischen Verteidigungsministeriums wurden zwischen dem 13. und 19. April viermal Nato-Flugzeuge eingesetzt, um russische Maschinen abzufangen, die gegen Flugregeln verstoßen hatten. Die Nato setzt routinemäßig Kampfflugzeuge ein, um russische Militärmaschinen abzufangen, die sich dem Luftraum des Bündnisses nähern. Nach Nato-Angaben verwenden die abgefangenen russischen Flugzeuge häufig keine Transponder, kommunizieren nicht mit den Fluglotsen und legen keinen Flugplan vor.

Hella Kemper

Selenskyj gibt Abschluss der Reparatur der Druschba-Pipeline bekannt

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Nadja Wohlleben/Getty Images
Die Druschba-Pipeline, durch die russisches Öl nach Europa fließt, ist nach Angaben ​des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wieder betriebsbereit. Die Ukraine ⁠habe die Reparaturarbeiten abgeschlossen. Die von Ungarn und der Slowakei geforderten russischen Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline könnten wieder aufgenommen werden.

Ein Abschnitt der Röhre war im Januar durch einen russischen Angriff beschädigt worden. Selenskyj hatte damals erklärt, die Ukraine mache ‌Öllieferungen über die Druschba-Pipeline an ⁠EU-Staaten von der Freigabe ​der für die Ukraine vorgesehenen Milliarden-Mittel abhängig. Zuletzt haben Ungarn und die Slowakei die Zahlung der EU-Mittel blockiert.

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Konstantin Zimmermann

EU-Außenbeauftragte erwartet »positive Entscheidungen« bei Ukraine-Kredit

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Virginia Mayo/AP/dpa
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat sich optimistisch über die Freigabe des 90-Milliarden-Euro-Darlehens an die Ukraine geäußert. »Wir erwarten einige positive Entscheidungen morgen«, sagte Kallas vor einem heutigen Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg. Es sei in diesem Moment »äußerst wichtig«, dass die Ukraine den Kredit erhalte. Die Auszahlung des im Dezember beschlossenen Kredits für die Ukraine wird bisher von Ungarn blockiert.

Konstantin Zimmermann

Russland will im laufenden Jahr 1.700 Quadratkilometer eingenommen haben

Russische Truppen haben nach Angaben des obersten Generals in diesem Jahr 1.700 Quadratkilometer und 80 Ortschaften in der Ukraine eingenommen. Die Armee rücke auf den sogenannten Festungsgürtel im Donbass vor, teilte Waleri Gerassimow laut russischem Verteidigungsministerium mit.

Unabhängig überprüft ist diese Information zunächst nicht. Der oberste ukrainische Befehlshaber Oleksandr Syrskyj sagte Mitte April, ukrainische Truppen hätten im März die Kontrolle über fast 50 Quadratkilometer ihres Territoriums zurückerobert.

Zuletzt übernahmen russische Truppen die Kontrolle über die ukrainischen Dörfer Hryshyne in der östlichen Region Donezk und Veterynarne in der nordöstlichen Region Charkiw, wie staatliche russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium meldeten. Auch für diese Entwicklung gibt es zunächst keine unabhängige Überprüfung.

Iven Fenker

Wadephul fordert schnelle Freigabe von EU-Kredit für Ukraine

Außenminister Johann Wadephul hat eine schnelle Freigabe des EU-Kredits von 90 Milliarden Euro für die Ukraine gefordert. „Die ungewöhnlichen Blockaden gegen die dringend notwendige Ukraine-Unterstützung müssen schnellstmöglich aufgelöst werden“, sagte ​er.

„Die Freigabe des 90-Milliarden-Kredites braucht es nicht erst nach ⁠dem Regierungswechsel, sondern ​sehr schnell“, sagte Wadephul bezogen auf die Parlamentswahl in Ungarn und das bevorstehende Ausscheiden Viktor Orbáns aus dem Amt. „Für ‌die Ukraine geht ‌es um alles.“

Timo Stukenberg

Ukrainische Armee erobert Gelände bei Borowa zurück

In der Region Charkiw sind ukrainische Einheiten bei Borowa vorgerückt. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Demnach hält die ukrainische Armee Stellungen südwestlich von Lossowa. Russische Einheiten haben laut ISW das Gebiet um die ukrainischen Positionen herum infiltriert.

Russische Streitkräfte haben in der Region Sumy eine Gas-Pipeline für ihren Vormarsch genutzt. Wie das ISW berichtet, sind die Angreifer durch die Leitung bis in den Süden von Waratschyne vorgestoßen und wurden dort von der ukrainischen Armee attackiert, nachdem sie die Röhre verlassen haben.

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Sophia Boddenberg

EU-Außenminister diskutieren über den Ukrainekrieg

Die Außenministerinnen und Außenminister der EU treffen sich heute in Luxemburg, um über die Lage in der Ukraine zu beraten. Der scheidende ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird nicht an dem Treffen teilnehmen. Szijjártós Fidesz-Partei hatte die Parlamentswahl in Ungarn am 12. April deutlich verloren.

Medien hatten zuvor berichtet, der Außenminister habe seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow wiederholt telefonisch aus Brüssel über EU-interne Gespräche informiert. Die EU hofft, dass die neue Regierung in Budapest die Blockade der Ukrainehilfen aufgeben wird

Sophia Boddenberg

Selenskyj wirft US-Vermittlern Respektlosigkeit vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisiert, dass die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner nicht in die Ukraine reisen. »Es ist respektlos, nach Moskau zu reisen und nicht nach Kyjiw zu kommen«, sagte der Staatschef in einem Interview für das staatliche Nachrichtenprogramm. Er verstehe zwar die Schwierigkeiten bei der Anreise in das Kriegsland, doch würden auch andere in die ukrainische Hauptstadt reisen.

Mit Blick auf einen solchen Besuch sagte Selenskyj: »Das brauchen nicht wir, sondern sie.« Zugleich hob er hervor, dass für ihn das Resultat und nicht der Ort der Gespräche entscheidend sei.

Selenskyj lehnte erneut einen von Russland geforderten Abzug aus den ostukrainischen Gebieten Luhansk und Donezk ab. »Das wäre fraglos für uns strategisch gesehen eine Niederlage«, sagte das Staatsoberhaupt. Ohne die Befestigungsanlagen und die ausgebaute Verteidigungslinie würde die Ukraine schwächer werden. Ein angeordneter Rückzug würde auch die ukrainische Armee moralisch schwächen. Für Selenskyj sei ein Kriegsende am schnellsten über einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie erreichbar.

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine. Peter Dejong/dpa/AP

Dieter Hoß

Umstrittene Druschba-Pipeline geht wohl noch diese Woche wieder in Betrieb

Die Ukraine erwartet laut einem Bericht von Bloomberg News, dass schon an diesem Dienstag wieder russisches Öl durch die umstrittene Druschba-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei fließen wird. EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte im Europäischen Parlament zumindest, es könnte bereits diese Woche so weit sein. Zuvor hatte der designierte Regierungschef Ungarns, Péter Magyar, die Ukraine aufgefordert, die beschädigte Pipeline so bald wie möglich in Betrieb zu nehmen.

Die Forderung steht im Zusammenhang mit der Freigabe eines 90-Milliarden-Euro-Darlehens durch die EU an die Ukraine. Diese ist seit Monaten geplant, wurde aber durch den abgewählten ungarischen Regierungschef Viktor Orbán blockiert. Orbán hatte der Ukraine vorgeworfen, eine Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline aus politischen Gründen zu blockieren. Die Ukraine hat dies stets bestritten, die Pipeline sei durch russische Luftangriffe im Januar beschädigt worden.

Die zyprische EU-Ratspräsidentschaft hat inzwischen angekündigt, für diesen Mittwoch den letzten Beschluss für das geplante 90-Milliarden-Euro-Darlehen zu planen. »Sobald die Öllieferungen wiederaufgenommen sind, werden wir der Genehmigung des Darlehens nicht mehr im Wege stehen«, kündigte der noch amtierende Orbán an. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland ermöglichen. In diesem Jahr sollen 45 Milliarden Euro fließen, im kommenden Jahr noch einmal bis zu 45 Milliarden Euro.

Tilman Leicht

Europol-Ermittler spüren 45 verschleppte ukrainische Kinder auf

Im Rahmen eines Hackathons haben Ermittler der EU-Polizeibehörde Europol 45 nach Russland verschleppte ukrainische Kinder ausfindig gemacht. Dabei halfen Fotoalben der Familien sowie frei verfügbare Software zur Gesichtserkennung. Nach ukrainischen Angaben wurden seit Februar 2022 fast 20.000 ukrainische Minderjährige nach Russland verschleppt.

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Yannick von Eisenhart Rothe

Berater des ukrainischen Verteidigungsministers bei Drohnenangriff verletzt

Ein ranghoher ukrainischer Militär hat nach eigenen Angaben einen russischen Drohnenangriff nur knapp überlebt. Der Drohneneinschlag habe sein Haus zerstört, teilte Serhij Beskrestnow mit, ein Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. »Mich hat es getroffen, aber das Wichtigste: Wie durch ein Wunder bin ich am Leben«, schrieb Beskrestnow. Dazu veröffentlichte er ein Bild von sich aus dem Krankenhaus.

Der 51-jährige Beskrestnow gilt als Spezialist für militärische Funktechnologien. Seit Kriegsbeginn ist er an der Front in den Bereichen Funk, elektronische Kriegsführung und Aufklärung aktiv – und damit auch für den Drohnenkampf. Im Januar 2026 wurde er von Verteidigungsminister Fedorow zu dessen Berater auf dem Gebiet ernannt.

Timo Stukenberg

Russland rückt an der Front in Donezk vor

Bei einem großangelegten Angriff haben russische Truppen Gelände südlich von Tschassiw Jar eingenommen. Das berichtete das US-amerikanische Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Weiter nördlich in der Region Donezk haben die Angreifer demnach die Orte Prywillja und Minkiwka unter ihre Kontrolle gebracht. 

In der Stadt Kupjansk haben ukrainische Truppen derweil vereinzelte Vorstöße russischer Truppen abgewehrt. Dem ISW zufolge kontrolliert die ukrainische Armee die zurückeroberte Stadt weiterhin vollständig.

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AndrijAuslandBelarusBeraterBeziehungenBildBrüsselBudapestBundeskanzlerCDUCharkiwDänemarkDarlehenDonezkdpaEntwicklungEUEuroEuropaEuropäischen UnionEuropolFamilienFinnlandFlugzeugeFrankreichFreiFreitagFriedrichFriedrich MerzGasGeldGesichtserkennungHauptstadtHausInterviewJaredJetsJohannKajaKallasKampfflugzeugeKanzlerKinderKollegenKrankenhausKriegKriegsendeKushnerLageLawrowlebenLuftraumLuxemburgMagyarMANMaterialMedienMerzMilitärMoskauNATONewsÖlOstseeParlamentPeterPipelinePolenPutinRegelnRegierungReisenRumänienrussisches ÖlRusslandSchwedenSelenskyjSergejSoftwareSoldatenSteveSumyTürkeiTwitterübernahmenUkraineUngarnUnionUSUSAVerteidigungsministerVerteidigungsministeriumViktorVirginiaWadephulWaffenstillstandWillWitkoffWladimirWohllebenWolodymyrWolodymyr SelenskyjWunderXZeitZurZypern