Krieg gegen die Ukraine: Trump lehnt Hilfe welcher Ukraine im Zusammenhang Abwehr iranischer Drohnen ab


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Umkämpft

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


Russlands Armee kam unterdessen östlich von Kostjantyniwka voran. Ein renommierter ukrainischer Militärbeobachter berichtet, dass die Angreifer bis ins Zentrum des Vororts Illiniwka gekommen seien, sich dort aufgrund von Gegenangriffen bisher aber nicht festsetzen konnten. 
Mehr dazu lesen Sie hier:  

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Russland greift Energieinfrastruktur der Ukraine an

Russland hat die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut mit Drohen und Raketen angegriffen. In der Nacht zum Donnerstag seien rund 420 Drohnen und 39 Raketen gezählt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. 

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Unter anderem hätten die russischen Streitkräfte Gasinfrastrukturen in der Region Poltawa und Umspannwerke in den Regionen Kyjiw und Dnipro attackiert, sagte der Präsident weiter. Dutzende Menschen, darunter Kinder, seien verletzt worden. In acht ukrainischen Regionen seien Schäden registriert worden. 

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Ukraine und USA stimmen Positionen für nächstes Treffen mit Russland ab

Vertreter der Ukraine und der USA treffen sich heute in Genf, um weitere trilaterale Gespräche mit Russland vorzubereiten. Ein bilaterales Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und mit Jared Kushner habe begonnen, teilte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow mit.

Die Ukraine wolle vor den nächsten trilateralen Gesprächen mit Russland im März ihre Positionen mit den USA "synchronisieren". Der russische Präsident Wolodymyr Selenskyj telefonierte im Vorfeld des Treffens nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump. 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte unterdessen mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukrainekrieges, Moskau sei nicht in Eile. "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen", sagte Lawrow staatlichen Medien.

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Neuer Milliardenkredit für die Ukraine genehmigt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewilligt der Ukraine einen neuen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar. Laut IWF soll er vier Jahre laufen, und 1,5 Milliarden Dollar davon können sofort ausgezahlt werden. Der erweiterte Kredit sei ​Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in ⁠Höhe ​von ‌136,5 Milliarden Dollar, teilte das Institut mit. 

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Ukraine schießt Drohne nahe rumänischer Grenze ab

Die Ukraine hat während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Hafeninfrastruktur eine Drohne nahe der Grenze zu Rumänien abgeschossen. Das teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. In einer Stellungnahme erklärte es, dass Kampfflugzeuge den Angriff überwacht hätten. Die Drohne sei 100 Meter vom rumänischen Dorf Chilia Veche entfernt abgeschossen worden.

Bereits am vergangenen Donnerstag seien rumänische Kampfflugzeuge gestartet, als eine Drohne während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Infrastruktur in der Nähe der Grenze in den rumänischen Luftraum eindrang, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Außerdem sei am Anfang dieser Woche eine Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen, hieß es weiter.

Rumänien ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Es hat eine 650 km lange Landgrenze zur Ukraine. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben Drohnen wiederholt den rumänischen Luftraum verletzt, und Teile von Drohnen sind auf rumänischem Territorium gelandet. Rumänien verfügt über Gesetze, die es erlauben, Drohnen in Friedenszeiten abzuschießen, wenn Leben oder Eigentum gefährdet sind. Jedoch hat Rumänien bisher davon keinen Gebrauch gemacht.

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Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in Russland

In den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Medienberichte über ukrainische Geländegewinne in Saporischschja gegeben. Vereinzelt war gar von den "größten Rückeroberungen seit 2023" die Rede. Diese Erfolgsmeldungen sind übertrieben: Die Attacken finden in der sogenannten grauen Zone statt, in der keine der beiden Kriegsparteien wirkliche Kontrolle über das Gebiet hat. Und dennoch sind sie nicht unbedeutend, da sie Russlands Vormarsch in einem für die Ukraine gefährlichen Frontabschnitt stoppen.

Mehr als 1.000 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze hat die Ukraine derweil erstmals erfolgreich ihren "Flamingo" genannten Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff galt einer Fabrik, in der Russland ballistische Raketen herstellt – und belegt mehrere bislang angezweifelte Angaben der Ukraine über ihre neue Waffe.

Mehr zu den wichtigsten Ereignissen der Woche lesen Sie im Wochenrückblick:

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Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein

In den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. In der Ukraine hatte es bei deutlichen Minusgraden zuletzt teils wochenlange Strom- und Heizungsausfälle gegeben. 

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Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. "Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. 

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Der Winter galt als besonders hart, mit Temperaturen von teils bis zu minus 20 Grad. Infolge der russischen Angriffe auf Energieanlagen wurde wiederholt die Versorgung mit Wasser, Storm und Wärme unterbrochen.

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Russland rückt östlich von Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk haben russische Streitkräfte Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.

Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

Die russische Zentralbank geht juristisch gegen die unbefristete Sperrung von Russlands Staatsvermögen vor. Sie habe Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht, teilte die Behörde mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss aus dem Dezember 2025, das Geld auf unbestimmte Zeit einzufrieren.

Die Maßnahme sei mit "schwerwiegenden Verfahrensverstößen" vorgenommen worden, begründete die Zentralbank ihre Klage. So bestehe ein Verstoß darin, dass die Entscheidung von einer Mehrheit der EU-Staaten und nicht, wie vom EU-Recht gefordert, einstimmig beschlossen worden sei.

In der EU sind seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro eingefroren. Bis vergangenen Dezember musste die Sperre regelmäßig verlängert werden, was unter anderem Ungarns Regierung immer wieder infrage gestellt hatte. Das im Dezember beschlossene Dokument zur unbefristeten Sperrung schließt russische Klagen vor EU-Gerichten aus. 

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Ein Großteil der eingefrorenen Mittel lagert bei der Finanzgesellschaft Euroclear in Belgien. Russlands Zentralbank hatte Euroclear bereits im Dezember verklagt und knapp 200 Milliarden Euro Schadensersatz gefordert. Damit reagierte sie auf die damaligen Versuche, das eingefrorene Geld für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Diese wurden allerdings nicht umgesetzt, sondern die Blockade der Mittel lediglich entfristet.

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Ukrainische Armee erobert erstmals seit Jahren mehr Territorium zurück als sie verliert

In den letzten zwei Wochen des Februars konnten die ukrainischen Streitkräfte mehr Gelände zurückerobern, als sie im gleichen Zeitraum verloren geben mussten. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht meldet, war dies zuletzt vor knapp drei Jahren gelungen. Zwischen dem 14. und 27. Februar eroberten ukrainische Kräfte demnach etwa 90 Kilometer netto zurück.

Zugleich rückten ukrainische Kräfte bei dem Dorf Nowopawliwka an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Donezk vor. Weiter nördlich in der Region Donezk kam es zu einem russischen Vorstoß in der Siedlung Drobyschewe nordwestlich der Stadt Lyman.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Frontverlauf:

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Putin empfängt heute ungarischen Außenminister in Moskau

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird heute in Moskau erwartet. Bei einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin soll es um Öllieferungen gehen. Das gab Putin-Sprecher Dmitri Peskow bei einer Pressekonferenz bekannt. Käufer russischen Öls würden von der Ukraine erpresst, sagte er und beschuldigte Kyjiw, die Druschba-Pipeline, durch die normalerweise russisches Öl über ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei geleitet wird, "absichtlich" zu blockieren.

Zwischen Ungarn und der Ukraine gibt es Streit über unterbrochene Öllieferungen. Die Druschba-Pipeline war nach ukrainischen Angaben Ende Januar bei russischen Angriffen beschädigt und deshalb stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei, die engsten Verbündeten Russlands in Europa, werfen der Ukraine vor, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verzögern. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. Ihren Angaben zufolge verzögert sich die Reparatur der Pipeline, weil neue Angriffe drohen. 

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Ukraine und Russland tauschen Kriegsgefangene aus

Mehrere Hundert Kriegsgefangene können in ihre Heimat zurückkehren. Russland habe 200 ukrainische Kriegsgefangene freigelassen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium angegeben, die Ukraine habe ihrerseits 200 russische Gefangene übergeben.

In den kommenden Tagen sollen laut Ankündigungen aus Moskau insgesamt weitere 600 Kriegsgefangene freikommen. Man habe einen Austausch "500 gegen 500" vereinbart, sagte Wladimir Putins Kulturbeauftragter Wladimir Medinski. Er hatte 2022 und 2025 sowie zuletzt Mitte Februar die russischen Delegationen bei Verhandlungen mit Vertretern der Ukraine angeführt. 

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Der von den USA initiierte trilaterale Verhandlungsprozess unter US-Vermittlung, der seit Ende Januar in Abu Dhabi und in Genf stattfindet, stockt derzeit. Ein Anfang März erwartetes Treffen in Abu Dhabi verschiebt sich nach ukrainischen Angaben wegen des Irankriegs. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. 

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USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl

Wegen der angespannten Lage auf dem Ölmarkt könnten die USA weitere Sanktionen gegen den Handel mit russischem Öl lockern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte ​Bessent. Eine Aufhebung der ⁠Sanktionen könnte das Ölangebot erweitern. "Wir prüfen das", fügte ​er hinzu.

Am Vortag hatte die Regierung in Washington eine Ausnahmeregelung erlassen, mit der Indien kurzzeitig russisches Rohöl kaufen darf. Vor dem ‌Hintergrund ⁠des Irankriegs ist der Preis für US-Öl ​der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.

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Mindestens acht Tote bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen 

Russland hat die Ukraine mit einer neuen Angriffswelle überzogen. Nach offiziellen ukrainischen Angaben wurden dabei mindestens acht Menschen getötet. Den Behörden zufolge wurden in der ostukrainischen Großstadt Charkiw sieben Menschen getötet, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein Junge. Rettungskräfte bargen ihre Leichen aus den Trümmern eines Wohnblocks.

15 weitere Menschen wurden verletzt, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin. Ein weiterer Mensch wurde demnach in der Region Dnipropetrowsk getötet. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein Kleinkind bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.

In der gesamten Ukraine wurde vergangene Nacht Luftalarm ausgelöst. In Polen ließ die Luftwaffe mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen.

Der ukrainische ‌Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj forderte nach den russischen Angriffen die Verbündeten ​seines Landes zu weiterer Hilfe in Form von Luftabwehr und Waffen auf. Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. 

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Ukrainische Drohnenexperten sollen kommende Woche im Nahen Osten eintreffen

Ukrainische Experten für Drohnenabwehr sollen nächste Woche in den Nahen Osten reisen, um die USA und die Golfstaaten zu beraten. Das kündigte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an, wie die ukrainische Onlinezeitung Ukrajinska Prawda und der Sender CNN unter Berufung auf die ukrainische Nachrichtenagentur Unian berichteten.

"Nächste Woche, wenn die Experten vor Ort sind, werden sie sich die Lage ansehen und helfen, denn sie bringen ihre Fähigkeiten mit“, sagte Selenskyj während einer Pressekonferenz mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten. Die Ukraine sei bereit, ihr Fachwissen und die Erfahrung bei der Abwehr von Drohnen des iranischen Modells Shahed und Marschflugkörpern zu teilen. Zudem kann die Ukraine nicht verwendete Abfangdrohnen verkaufen, sagte Selenskyj.

Er hoffe, dass auch die Ukraine von einer Zusammenarbeit profitieren werde.
"Wenn wir über die Aufstockung bestimmter Ressourcen sprechen, würden wir uns sehr wünschen, dass dies in beide Richtungen geht“, sagte Selenskyj und fügte hinzu: "Sie wissen, welche Ressourcen uns fehlen, und wir verstehen, welche Ressourcen den Golfstaaten fehlen.“ Im Kampf gegen Russland fehlen der Ukraine vor allem Flugabwehrraketen.

Mehr zu den ukrainischen Abfangdrohnen, die Selenskyj den USA und den Golfstaaten anbietet, können Sie hier lesen:

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Die Region Dnipropetrowsk soll wieder fast vollständig unter ukrainischer Kontrolle sein

Seit mehreren Wochen versuchen ukrainische Truppen im Südosten des Landes, das russische Militär zurückzudrängen. Für eine Region wurden jetzt konkrete Erfolge gemeldet. Die Ukraine sieht das Gebiet Dnipropetrowsk nach Gegenangriffen schon bald wieder komplett unter eigener Kontrolle. Drei kleinere Siedlungen seien noch in russischer Hand und zwei weitere müssten überprüft werden, sagte der in Kyjiws Generalstab arbeitende General Olexander Komarenko in einem Interview der Nachrichtenagentur RBK Ukraine. "Es wurde mehr Territorium befreit als verloren“, sagte Komarenko. Mehr als 400 Quadratkilometer wurden zurückerobert. Die Gesamtlage sei weiter "schwierig, aber kontrollierbar“.

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Türkei will laut Selenskyj nächste Runde der Friedensgespräche ausrichten

Die türkische Regierung hat sich nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bereit erklärt, Gastgeber der nächsten Runde der trilateralen Friedensgespräche zu sein. Das teilte Selenskyj nach einem Telefonat mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan auf seinen Social-Media-Kanälen mit. "Wir schätzen diese Initiative und hoffen, dass sie Ergebnisse bringen kann", schrieb Selenskyj.

Die Fortsetzung der Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA war zuletzt wegen des Irankriegs auf Initiative der USA verschoben worden. In der vergangenen Woche waren Gespräche in Abu Dhabi geplant gewesen.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff sagte in einem Interview mit CNBC, dass die trilateralen Gespräche "vermutlich irgendwann in der nächsten Woche" fortgesetzt würden.

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Ukraine veröffentlicht Video von Raketenangriff auf Elektronikfabrik

Das ukrainische Militär hat ein Video veröffentlicht, das den zuvor von Präsident Wolodymyr Selenskyj gemeldeten Angriff auf eine der russischen Rüstungsindustrie zugehörige Elektronikfabrik in der grenznahen Großstadt Brjansk zeigt. Zugleich bestätigte der ukrainische Generalstab, dass der Angriff mit Storm-Shadow-Marschflugkörpern aus britischer Produktion ausgeführt worden sei. Zuvor hatten russische und ukrainische Militärblogger darüber berichtet.

Das von einer Drohne aufgenommene Video zeigt in kurzer Abfolge mehrere schwere Explosionen am Gebäude der Fabrik Kremnij El in Brjansk, wo nach ukrainischen Angaben Kontrollsysteme für russische Raketen hergestellt werden. Die Treffer am Fabrikgebäude sind auf dem Video gut erkennbar. Auffällig ist zudem, dass eine ukrainische Drohne für die Aufnahme des Videos bis nach Brjansk, 100 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze, gelangen konnte. 

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⚡️Ракетами Storm Shadow уражено завод "Кремній Ел" / ⚡️⚡️Storm Shadow missiles strike the "Kremniy El" factory
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— Генеральний штаб ЗСУ (@GeneralStaffUA) March 10, 2026

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Der Generalstab in Kyjiw bezeichnete die Fabrik als "kritisch bedeutendes Glied" in der Produktionskette russischer Präzisionswaffen. Die dort hergestellten Elektrobauteile würden unter anderem in den russischen ballistischen Raketen vom Typ Iskander verbaut. Die Raketen spielen eine Schlüsselrolle bei den russischen Angriffen auf das ukrainische Energienetz.

Auch das exilrussische Medium Meduza berichtet, dass Produkte der Fabrik im russischen Rüstungssektor eingesetzt würden. Demnach ist die Fabrik bereits mehrfach Ziel ukrainischer Drohnenangriffe gewesen. Das Unternehmen, dem die Fabrik gehört, bezeichnet sich auf seiner Website als "einen der größten Hersteller von Mikroelektronik" in Russland.

Brjansks Gouverneur Alexander Bogomas hatte zuvor einen Raketenangriff auf die Stadt bestätigt. Demnach sollen sechs Menschen getötet und 37 verletzt worden sein. Es ist unklar, ob es sich um Mitarbeiter der Fabrik handelt. Allerdings schlugen offenbar nicht alle eingesetzten Marschflugkörper direkt in der Fabrik ein: Ein Video zeigt den Einschlag eines mutmaßlichen Flugkörpers und eine Explosion auf offener Straße in Brjansk. 

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Bundestagspräsidentin Julia Klöckner besucht erstmals Kyjiw

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist zu ihrem ersten Besuch in Kyjiw eingetroffen. Die CDU-Politikerin will dem ukrainischen Parlament die Solidarität Deutschlands im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs übermitteln. Außerdem ist geplant, dass sich Klöckner über Herausforderungen der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Am Bahnsteig in der ukrainischen Hauptstadt empfing sie der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk.

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Aus Sicherheitsgründen war die Reise mit dem Nachtzug vorab nicht angekündigt worden. Es wird erwartet, dass Klöckner als erste Vertreterin Deutschlands eine Rede im Parlament, der Werchowna Rada, halten wird. Geplant ist zudem ein Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj.

"Gerade jetzt, wo sich viel Aufmerksamkeit auf die Lage in Nahost richtet, dürfen wir den Blick für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht verlieren", sagte Klöckner. Für sie sei es "eine große Ehre und eine sehr berührende Geste", im ukrainischen Parlament sprechen zu dürfen. 

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Von der Leyen warnt vor Lockerungen von Russlandsanktionen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat vor dem Hintergrund steigender Ölpreise infolge des Irankriegs davor gewarnt, Sanktionen gegen russisches Öl aufzuheben. "Dies ist nicht der Moment, um Sanktionen gegen Russland zu lockern", schrieb die CDU-Politikerin nach einem Telefonat mit Vertretern der G7-Staaten auf X. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, "wenn die Sanktionen gelockert werden, dann wird diese Aggression anerkannt". Das wäre "absolut ungerecht".

Von der Leyen sprach sich dafür aus, den von der G7 beschlossenen sogenannten Preisdeckel für russisches Öl "durchzusetzen". Dies werde "helfen, die Märkte zu stabilisieren und Russlands Einnahmen zu begrenzen". 

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Die USA haben vor wenigen Tagen Zölle gegen Indien, die mit den indischen Käufen russischen Öls begründet waren, ausgesetzt. US-Präsident Donald Trump kündigte an, auch weitere Sanktionen in Verbindung mit russischen Energieexporten womöglich lockern zu wollen. Damit will die US-Regierung den Anstieg der globalen Ölpreise begrenzen.

Russland verkauft sein Öl wegen westlicher Sanktionen infolge des Kriegs gegen die Ukraine zu günstigen Preisen, vor allem an Indien und China. Wegen des Irankriegs ist die Nachfrage nach russischem Öl gestiegen, was dessen Preis überdurchschnittlich erhöht hat: Während die US-Sorte Brent um etwa 30 Prozent teurer geworden ist, erhöhte sich der Preis für die russische Sorte Urals um mehr als 60 Prozent.

Mehr dazu, wie Russlands Ölwirtschaft vom Irankrieg profitiert, können Sie in dieser Analyse von Maxim Kireev lesen:

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Ukrainische Armee rückt bei Kostjantyniwka und in der Region Saporischschja vor

Ukrainische Truppen haben im Süden und Südosten von Kostjantyniwka Gelände zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen bei Berestok und Iwanopillja vorgerückt.

In der Region Saporischschja hat die ukrainische Armee die Siedlung Nowohryhoriwka eingenommen. Das berichtet das ISW unter Berufung auf geolokalisierte Aufnahmen von Drohnenangriffen auf russische Soldaten.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukrainische Drohnen attackieren russische Öl-Pumpstation

Die Ukraine hat nach Angaben ihres Geheimdiensts SBU eine Öl-Pumpstation in der südrussischen Region Krasnodar angegriffen. Nach dem Angriff sei auf dem Gelände, auf dem sich auch ein großes Öldepot befindet, ein Großbrand ausgebrochen, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und ukrainische Medien unter Berufung auf SBU-Kreise. Die satellitenbasierte Feuerkarte der Nasa zeigt ebenfalls einen Brand an dem Gelände.

Die Zeitung Ukrajinska Prawda veröffentlichte Videos, die sich zuvor auf russischen Telegramkanälen verbreitet hatten und mehrere Brandherde auf dem Gelände zeigen. Die Pumpstation in Tichorezk gehört zu den größten Öl-Umschlagplätzen in Südrussland.

Die Ukraine greift regelmäßig Russlands Ölindustrie an, etwa mit Drohnenangriffen auf Öldepots, Raffinerien, Pumpstationen und Export-Terminals in der Nähe von St. Petersburg sowie in Noworossijsk am Schwarzen Meer. 

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EU will Druschba-Pipeline in der Ukraine inspizieren

Die EU-Kommission wartet nach eigenen Angaben auf eine Zustimmung der Ukraine, die russische Ölpipeline Druschba im Westen des Landes inspizieren zu lassen. Grund dafür sind ukrainische Angaben, wonach die Pipeline, die durch das Land verläuft, bei einem russischen Luftangriff Ende Januar beschädigt worden sein soll.

Die Ukraine hatte daraufhin den Betrieb der Pipeline eingestellt, über die Öl vor allem nach Ungarn und in die Slowakei transportiert wird. Die russlandfreundlichen Regierungen beider Länder werfen der Regierung in Kyjiw vor, über das Ausmaß der Schäden zu täuschen und die Lieferungen absichtlich aufzuhalten. Vor allem in Ungarn, wo sich Regierungschef Viktor Orbán Mitte April einer Wahl stellen muss, ist die Frage zu einem entscheidenden Wahlkampfthema geworden.

Orbán hatte der Ukraine vergangene Woche angedroht, eigene Inspektoren entsenden zu wollen und eine Inspektion der Pipeline mit Gewalt durchzusetzen. Daraufhin sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Drohungen in Richtung Orbáns aus, die von der EU-Kommission wiederum kritisiert wurden. Ungarn blockiert derzeit mit Blick auf die Unterbrechung der Öllieferungen einen von der Ukraine dringend benötigten Milliardenkredit der EU.

Zudem wurden in Ungarn Mitarbeiter einer staatlichen ukrainischen Bank während eines Geldtransports festgenommen. Inzwischen sind sie freigelassen worden, das dabei beschlagnahmte Geld in zweistelliger Millionenhöhe wurde jedoch einbehalten. Die Ukraine wirft Ungarn Erpressungsversuche vor. Die Regierung in Budapest bestreitet einen Zusammenhang zwischen der Festnahme und dem Streit um die Pipeline. Allerdings teilte ein Minister mit, das Geld werde einbehalten, bis der Ölfluss wiederhergestellt sei.

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Ukraine stellt Unterstützern Daten für Training von Drohnen-KI bereit

Die ukrainische Regierung will ihren Partnerländern Daten, die bei Einsätzen ihrer Drohnen gesammelt wurden, zur Verfügung stellen. Damit könnten die Unterstützerstaaten der Ukraine KI-Software trainieren, die sie bei der Entwicklung eigener Drohnen einsetzten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow mit. 

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"Die Ukraine öffnet Schlachtfelddaten für das Training von KI-Modellen für autonome Systeme – als erstes (Land) weltweit", schrieb Fedorow auf X. "Millionen" aufgenommene Kampfsequenzen aus Tausenden von Missionen stünden den Partnerstaaten der Ukraine nun zur Verfügung. 

Es handle sich um eine "Win-win-Situation": Die beteiligten Länder könnten ihre Technologien "mithilfe einzigartiger Daten" verbessern, die Ukraine profitiere von einer damit einhergehenden Erweiterung ihrer "Fähigkeiten an der Front". 

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Fedorow ist erst seit Januar Verteidigungsminister. Zuvor hatte er als Digitalminister die Modernisierung in ukrainischen Unternehmen und Behörden vorangetrieben und unter anderem den US-Milliardär Elon Musk davon überzeugt, der Ukraine den Zugang zu seinem Satelliten-Internetdienst Starlink zu ermöglichen.

Kurz nach seiner Ernennung hatte Fedorow angekündigt, in neuer Funktion auch im Militär zahlreiche Prozesse digitalisieren zu wollen und in der Kriegführung mehr denn je auf Drohnen in der Luft, zu Wasser und an Land zu setzen. Damit hofft er nach eigenen Angaben, die ukrainische Armee effizienter zu machen und zugleich die Verluste des russischen Militärs zu erhöhen.

Die Ukraine baut derzeit ihre rüstungstechnische Kooperation mit ihren Partnerländern aus. Im Februar hat etwa in Deutschland die gemeinsame Produktion ukrainischer Drohnen begonnen. Nach Beginn des Irankrieges haben nach Angaben aus Kyjiw und laut Medienberichten zudem zahlreiche Golfstaaten und das US-Militär ukrainische Abwehrdrohnen angefragt, um die iranischen Drohnenangriffe besser abwehren zu können.

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Havarierter russischer Gastanker treibt auf Lampedusa zu

Ein schwer beschädigter russischer LNG-Tanker bewegt sich nach Angaben Maltas ohne Besatzung auf die Insel Lampedusa zu. Der 277 Meter lange, schwer beschädigte Tanker Arcitc Metagaz könne zur Gefahr für andere Schiffe werden, warnten Maltas Schifffahrtsbehörden. Aktuell befindet sich das Schiff demnach 110 Kilometer von Maltas Küste entfernt in internationalen Gewässern.

Das Schiff war vergangene Woche nach einer Explosion vor der Küste Libyens in Brand geraten, die Besatzung wurde nach russischen Angaben nicht verletzt. Die libysche Küstenwache teilte mit, der Flüssiggas-Tanker sei gesunken. Doch zuletzt tauchten Fotos auf, die ihn mit erheblicher Schlagseite über der Wasseroberfläche zeigten.

Russland hatte der Ukraine vorgeworfen, den Tanker mit Seedrohnen, die von der libyschen Küste gestartet worden sein sollen, attackiert zu haben. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten mehrfach leer fahrende Öltanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer und im östlichen Mittelmeer angegriffen. Auch die Arctic Metagaz steht unter westlichen Sanktionen. 

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Ukraine und Rumänien starten gemeinsame Produktion von Drohnen

Die Regierungen Rumäniens und der Ukraine haben vereinbart, an einem Standort in Rumänien gemeinsam Drohnen herzustellen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein rumänischer Amtskollege Nicușor Dan unterzeichneten in Bukarest ein entsprechendes Abkommen. Die Produktion soll demnach "innerhalb kürzester Zeit" beginnen und mit 200 Millionen Euro aus einem EU-Verteidigungsprogramm finanziert werden.

Im Februar hatte die Ukraine bereits ein ähnliches Abkommen mit Deutschland unterzeichnet. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hatten Selenskyj und Verteidigungsminister Boris Pistorius offiziell die gemeinsame Produktion von Kampfdrohnen beschlossen. Bis Ende des Jahres sollen 10.000 Drohnen hergestellt werden. Selenskyj kündigte weitere ähnliche Partnerschaften mit anderen europäischen Ländern an.

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In Rumänien unterzeichneten Selenskyj und Dan zudem ein Energieabkommen. Es sieht vor, die Stromleitungen zwischen den beiden Nachbarländern auszubauen. Zudem sicherte der ukrainische Präsident zu, den Schutz der rumänischen Minderheit in seinem Land zu erhöhen – ein Schritt, den Rumänien seit Jahren fordert.

In dem EU- und Nato-Land werden unter anderem ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets ausgebildet. Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine war Rumänien immer wieder indirekt von den russischen Kampfhandlungen betroffen: So hatte Russland mehrfach ukrainische Häfen im Dnipro-Delta mit Drohnen angegriffen, die teils weniger als einen Kilometer entfernt von Rumäniens Grenze auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses liegen. Zudem haben russische Drohnen mehrmals bei Angriffen auf die Südukraine rumänischen Luftraum verletzt.

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Ukraine rückt bei Kostjantyniwka und Orichiw vor

Die ukrainische Armee hat Gelände in den Regionen Donezk und Saporischschja zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen südlich von Kostjantyniwka und bei Orichiw vorgedrungen.

Russische Truppen sind in der Region Donezk an dem Frontabschnitt bei Pokrowsk vorgestoßen. Laut ISW haben sie das Dorf Hryschyne und die Pokrowska-Mine nördlich von Udatschne unter ihre Kontrolle gebracht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Russischer Drohnenangriff auf Odessa 

Russland hat laut ukrainischen Angaben den Hafen von Odessa mit Drohnen angegriffen. Dabei sei ein Lebensmittellager beschädigt worden. Ein ausgebrochenes Feuer sei mittlerweile gelöscht, teilte der ukrainische Gouverneur Oleh Kiper mit. 

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Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in Paris

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Sprechers bereits zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, seinen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Dafür wollen sie demnach unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte sprechen – veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. Zudem wollen sie die weitere Unterstützung der Ukraine besprechen.

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Russland zeigt sich über Lockerungen der Ölsanktionen erfreut

Der Leiter des russischen Anlagefonds und Verhandler im Ukrainekrieg, Kirill Dmitrijew, hat die Lockerung ‌der ⁠Öl-Restriktionen für sein Land begrüßt. "Die USA erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches Öl kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben", schrieb er bei Telegramm. Die USA hatten eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der russisches Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. Russland erwartet, dass es weitere Ausnahmen geben könnte.

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Frankreich sagt Ukraine weiterhin Unterstützung zu

Anlässlich des Parisbesuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Frankreich dem angegriffenen Land seine ungebrochene Solidarität versichert, auch während des Irankriegs und der Ölkrise. "Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs sind es zu ​zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit ⁠von der Ukraine ablenken wird", sagte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris. Sie bleibe ein ​zentrales Sicherheitsthema. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."

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Großbritannien kritisiert USA für Lockerung der Russlandsanktionen

Die britische Regierung hat sich von der vorübergehenden Lockerung der US-Sanktionen gegen Russland aufgrund der gestiegenen Ölpreise distanziert. "Alle Partner sollten den Druck auf Russland und seine Kriegskasse aufrechterhalten", sagte der Sprecher des britischen Regierungschefs Keir Starmer. 
"Unsere Unterstützung für die Ukraine schwächt Russlands Fähigkeit, in der ganzen Welt Krieg zu führen, sowohl militärisch als auch finanziell", fügte der Sprecher hinzu. Der beste Weg, "Russland an der Unterstützung feindlicher Akteure in der Welt zu hindern", sei, "unseren gemeinschaftlichen Druck beizubehalten"

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Macron will Freigabe von EU-Milliardenkredit durchsetzen

Ein bereits im Dezember angekündigter Kredit der EU in Höhe von 90 Milliarden Euro soll den ukrainischen Staatshaushalt bis Ende 2027 sichern. Bislang scheitert die Freigabe der Mittel am Widerstand Ungarns. Die Ukraine werde die Hilfen dennoch erhalten, sicherte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen in Paris zu.

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Ukraine kritisiert Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland durch USA

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Lockern der Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA vor dem Hintergrund des Iran-Krieges kritisiert. "Dies wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen", sagte Selenskyj nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Elyséepalast in Paris.

Die Lockerung könne Russland bis zu zehn Milliarden Dollar einbringen, wofür Moskau weitere Waffen kaufen könne. Macron zeigte sich verhalten kritisch und nannte die US-Entscheidung eine "zeitlich begrenzte Ausnahme", welche die von den USA selbst beschlossenen Sanktionen nicht dauerhaft infrage stelle. Der französische Präsident verwies auf die gemeinsame Position der G7-Staaten, nach der "der Anstieg der Ölpreise auf keinen Fall zu einer Änderung der Sanktionspolitik führen" dürfe. 

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Russland bestellt Botschafter Frankreichs und Großbritanniens ein

Das russische Außenministerium hat im Zusammenhang mit dem Einsatz britischer Waffen durch die Ukraine die Botschafter Großbritanniens und Frankreichs einbestellt. Es sei "offensichtlich", dass ein ukrainischer Angriff in der russischen Grenzregion Brjansk nicht ohne Hilfe der beiden Länder habe durchgeführt werden können, teilte das Außenministerium mit.

Das ukrainische Militär hatte am Dienstag eine Fabrik in Brjansk attackiert, in der nach ukrainischen Angaben und laut russischen Berichten Elektronik hergestellt wird, die für Kontrollsysteme russischer ballistischer Raketen verwendet wird. Bei dem Angriff sind nach Angaben der Militärführung in Kyjiw Marschflugkörper des Typs Storm Shadow eingesetzt worden. Die britischen Abstandswaffen sowie baugleiche Flugkörper aus Frankreich mit dem Namen Scalp-EG werden von der Ukraine seit Ende 2024 gegen militärische Ziele auf russischem Gebiet eingesetzt.

Laut Brjansks Behörden wurden bei dem Angriff sieben Menschen getötet und mehr als 40 verletzt. Russland spricht von einem "Terroranschlag", obwohl Videos gut belegen, dass der Angriff der Fabrik galt. Nach Angaben des Außenministeriums sind die Botschafter Frankreichs und Großbritanniens dazu aufgefordert worden, den Angriff als "Terroranschlag" zu verurteilen. 

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Trump lehnt Hilfe der Ukraine bei Abwehr iranischer Drohnen ab

US-Präsident Donald Trump sieht keine Notwendigkeit dafür, die von der Ukraine angebotene Hilfe bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen anzunehmen. "Wir brauchen ihre Hilfe bei der Abwehr von Drohnen nicht", sagte Trump dem US-Sender Fox News. "Wir wissen mehr als alle anderen über Drohnen. Wir haben die besten Drohnen der Welt."

Die Ukraine hatte nach Beginn des Irankrieges mitgeteilt, dass das US-Militär sowie mehrere Golfstaaten die Hilfe ukrainischer Flugabwehr-Spezialisten für die Verteidigung gegen iranische Langstreckendrohnen angefordert hätten. Grund dafür seien die Erfahrungen der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnenangriffe. Der Iran, der Russland ab Ende 2022 mit Drohnen beliefert hat, setzt die gleichen sowie ähnliche Drohnen bei Angriffen im Golf ein. 

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Nach Angaben aus Kyjiw sind ukrainische Teams inzwischen in mehreren Golfstaaten angekommen. Mehrere internationale Medien berichteten zudem, dass die Golfstaaten mit der Ukraine über einen möglichen Kauf von Abwehrdrohnen verhandelten, die das Land selbst entwickelt hat und die beim Abschuss russischer Angriffsdrohnen effektiv sein sollen.

Das US-Portal Axios berichtete zuletzt
, dass die USA bereits 2025 ukrainische Angebote ausgeschlagen hätten, Abwehrdrohnen aus dem Land zu erwerben. Inzwischen werde dies von US-Beamten aus dem Verteidigungsministerium als Fehler bezeichnet. 

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"Alle Partner sollten den Druck auf Russland und seine Kriegskasse aufrechterhalten", sagte der Sprecher des britischen Regierungschefs Keir Starmer. "Unsere Unterstützung für die Ukraine schwächt Russlands Fähigkeit, in der ganzen Welt Krieg zu führen, sowohl militärisch als auch finanziell", fügte der Sprecher hinzu. 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"Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs sind es zu ​zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit ⁠von der Ukraine ablenken wird", sagte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris. Sie bleibe ein ​zentrales Sicherheitsthema. 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"Die USA erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches Öl kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben", schrieb er bei Telegramm. Die USA hatten eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der russisches Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. Russland erwartet, dass es weitere Ausnahmen geben könnte.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T08:56:12.000Z","dateModified":"2026-03-13T09:15:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in Paris","articleBody":"Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in ParisDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Sprechers bereits zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, seinen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Dafür wollen sie demnach unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte sprechen – veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. 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Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen südlich von Kostjantyniwka und bei Orichiw vorgedrungen.Russische Truppen sind in der Region Donezk an dem Frontabschnitt bei Pokrowsk vorgestoßen. Laut ISW haben sie das Dorf Hryschyne und die Pokrowska-Mine nördlich von Udatschne unter ihre Kontrolle gebracht.Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-13T07:32:00.000Z","dateModified":"2026-03-13T08:36:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Timo Stukenberg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische Truppen erobern Siedlung in Region Saporischschja zurück","description":"Die ukrainische Armee hat das Dorf Nowohryhoriwka vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. 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Grund dafür sind ukrainische Angaben, wonach die Pipeline, die durch das Land verläuft, bei einem russischen Luftangriff Ende Januar beschädigt worden sein soll.Die Ukraine hatte daraufhin den Betrieb der Pipeline eingestellt, über die Öl vor allem nach Ungarn und in die Slowakei transportiert wird. Die russlandfreundlichen Regierungen beider Länder werfen der Regierung in Kyjiw vor, über das Ausmaß der Schäden zu täuschen und die Lieferungen absichtlich aufzuhalten. Vor allem in Ungarn, wo sich Regierungschef Viktor Orbán Mitte April einer Wahl stellen muss, ist die Frage zu einem entscheidenden Wahlkampfthema geworden.Orbán hatte der Ukraine vergangene Woche angedroht, eigene Inspektoren entsenden zu wollen und eine Inspektion der Pipeline mit Gewalt durchzusetzen. Daraufhin sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Drohungen in Richtung Orbáns aus, die von der EU-Kommission wiederum kritisiert wurden. Ungarn blockiert derzeit mit Blick auf die Unterbrechung der Öllieferungen einen von der Ukraine dringend benötigten Milliardenkredit der EU.Zudem wurden in Ungarn Mitarbeiter einer staatlichen ukrainischen Bank während eines Geldtransports festgenommen. Inzwischen sind sie freigelassen worden, das dabei beschlagnahmte Geld in zweistelliger Millionenhöhe wurde jedoch einbehalten. Die Ukraine wirft Ungarn Erpressungsversuche vor. Die Regierung in Budapest bestreitet einen Zusammenhang zwischen der Festnahme und dem Streit um die Pipeline. 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Nach dem Angriff sei auf dem Gelände, auf dem sich auch ein großes Öldepot befindet, ein Großbrand ausgebrochen, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und ukrainische Medien unter Berufung auf SBU-Kreise. Die satellitenbasierte Feuerkarte der Nasa zeigt ebenfalls einen Brand an dem Gelände.Die Zeitung Ukrajinska Prawda veröffentlichte Videos, die sich zuvor auf russischen Telegramkanälen verbreitet hatten und mehrere Brandherde auf dem Gelände zeigen. Die Pumpstation in Tichorezk gehört zu den größten Öl-Umschlagplätzen in Südrussland. 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"Wir brauchen ihre Hilfe bei der Abwehr von Drohnen nicht", sagte Trump dem US-Sender Fox News. "Wir wissen mehr als alle anderen über Drohnen. Wir haben die besten Drohnen der Welt." Die Ukraine hatte nach Beginn des Irankrieges mitgeteilt, dass das US-Militär sowie mehrere Golfstaaten die Hilfe ukrainischer Flugabwehr-Spezialisten für die Verteidigung gegen iranische Langstreckendrohnen angefordert hätten. Grund dafür seien die Erfahrungen der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnenangriffe. Der Iran, der Russland ab Ende 2022 mit Drohnen beliefert hat, setzt die gleichen sowie ähnliche Drohnen bei Angriffen im Golf ein. ","video":[]}"}“>

Alexander Eydlin

Trump lehnt Hilfe der Ukraine bei Abwehr iranischer Drohnen ab

US-Präsident Donald Trump sieht keine Notwendigkeit dafür, die von der Ukraine angebotene Hilfe bei der Verteidigung gegen iranische Drohnen anzunehmen. „Wir brauchen ihre Hilfe bei der Abwehr von Drohnen nicht“, sagte Trump dem US-Sender Fox News. „Wir wissen mehr als alle anderen über Drohnen. Wir haben die besten Drohnen der Welt.“

Die Ukraine hatte nach Beginn des Irankrieges mitgeteilt, dass das US-Militär sowie mehrere Golfstaaten die Hilfe ukrainischer Flugabwehr-Spezialisten für die Verteidigung gegen iranische Langstreckendrohnen angefordert hätten. Grund dafür seien die Erfahrungen der Ukraine bei der Abwehr russischer Drohnenangriffe. Der Iran, der Russland ab Ende 2022 mit Drohnen beliefert hat, setzt die gleichen sowie ähnliche Drohnen bei Angriffen im Golf ein. 

In Kyjiw ausgestellte russische Geran-2-Drohne. Baugleiche Drohnen setzt der Iran bei Angriffen im Golf ein. Valentyn Ogirenko/Reuters
Nach Angaben aus Kyjiw sind ukrainische Teams inzwischen in mehreren Golfstaaten angekommen. Mehrere internationale Medien berichteten zudem, dass die Golfstaaten mit der Ukraine über einen möglichen Kauf von Abwehrdrohnen verhandelten, die das Land selbst entwickelt hat und die beim Abschuss russischer Angriffsdrohnen effektiv sein sollen.

Das US-Portal Axios berichtete zuletzt
, dass die USA bereits 2025 ukrainische Angebote ausgeschlagen hätten, Abwehrdrohnen aus dem Land zu erwerben. Inzwischen werde dies von US-Beamten aus dem Verteidigungsministerium als Fehler bezeichnet. 

Alexander Eydlin

Russland bestellt Botschafter Frankreichs und Großbritanniens ein

Das russische Außenministerium hat im Zusammenhang mit dem Einsatz britischer Waffen durch die Ukraine die Botschafter Großbritanniens und Frankreichs einbestellt. Es sei „offensichtlich“, dass ein ukrainischer Angriff in der russischen Grenzregion Brjansk nicht ohne Hilfe der beiden Länder habe durchgeführt werden können, teilte das Außenministerium mit.

Das ukrainische Militär hatte am Dienstag eine Fabrik in Brjansk attackiert, in der nach ukrainischen Angaben und laut russischen Berichten Elektronik hergestellt wird, die für Kontrollsysteme russischer ballistischer Raketen verwendet wird. Bei dem Angriff sind nach Angaben der Militärführung in Kyjiw Marschflugkörper des Typs Storm Shadow eingesetzt worden. Die britischen Abstandswaffen sowie baugleiche Flugkörper aus Frankreich mit dem Namen Scalp-EG werden von der Ukraine seit Ende 2024 gegen militärische Ziele auf russischem Gebiet eingesetzt.

Laut Brjansks Behörden wurden bei dem Angriff sieben Menschen getötet und mehr als 40 verletzt. Russland spricht von einem „Terroranschlag“, obwohl Videos gut belegen, dass der Angriff der Fabrik galt. Nach Angaben des Außenministeriums sind die Botschafter Frankreichs und Großbritanniens dazu aufgefordert worden, den Angriff als „Terroranschlag“ zu verurteilen. 

Alexander Eydlin

Macron will Freigabe von EU-Milliardenkredit durchsetzen

Ein bereits im Dezember angekündigter Kredit der EU in Höhe von 90 Milliarden Euro soll den ukrainischen Staatshaushalt bis Ende 2027 sichern. Bislang scheitert die Freigabe der Mittel am Widerstand Ungarns. Die Ukraine werde die Hilfen dennoch erhalten, sicherte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen in Paris zu.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Carolina Graef Alarcón

Ukraine kritisiert Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland durch USA

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Lockern der Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA vor dem Hintergrund des Iran-Krieges kritisiert. „Dies wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen“, sagte Selenskyj nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron im Elyséepalast in Paris.

Die Lockerung könne Russland bis zu zehn Milliarden Dollar einbringen, wofür Moskau weitere Waffen kaufen könne. Macron zeigte sich verhalten kritisch und nannte die US-Entscheidung eine „zeitlich begrenzte Ausnahme“, welche die von den USA selbst beschlossenen Sanktionen nicht dauerhaft infrage stelle. Der französische Präsident verwies auf die gemeinsame Position der G7-Staaten, nach der „der Anstieg der Ölpreise auf keinen Fall zu einer Änderung der Sanktionspolitik führen“ dürfe. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Großbritannien kritisiert USA für Lockerung der Russlandsanktionen

Die britische Regierung hat sich von der vorübergehenden Lockerung der US-Sanktionen gegen Russland aufgrund der gestiegenen Ölpreise distanziert. „Alle Partner sollten den Druck auf Russland und seine Kriegskasse aufrechterhalten“, sagte der Sprecher des britischen Regierungschefs Keir Starmer. 
„Unsere Unterstützung für die Ukraine schwächt Russlands Fähigkeit, in der ganzen Welt Krieg zu führen, sowohl militärisch als auch finanziell“, fügte der Sprecher hinzu. Der beste Weg, „Russland an der Unterstützung feindlicher Akteure in der Welt zu hindern“, sei, „unseren gemeinschaftlichen Druck beizubehalten“

Sarah Kohler

Frankreich sagt Ukraine weiterhin Unterstützung zu

Anlässlich des Parisbesuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat Frankreich dem angegriffenen Land seine ungebrochene Solidarität versichert, auch während des Irankriegs und der Ölkrise. „Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs sind es zu ​zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit ⁠von der Ukraine ablenken wird“, sagte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris. Sie bleibe ein ​zentrales Sicherheitsthema. „Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht.

Sarah Kohler

Russland zeigt sich über Lockerungen der Ölsanktionen erfreut

Der Leiter des russischen Anlagefonds und Verhandler im Ukrainekrieg, Kirill Dmitrijew, hat die Lockerung ‌der ⁠Öl-Restriktionen für sein Land begrüßt. „Die USA erkennen faktisch das Offensichtliche an: Ohne russisches Öl kann der globale Energiemarkt nicht stabil bleiben“, schrieb er bei Telegramm. Die USA hatten eine 30-tägige Ausnahmeregelung erlassen, nach der russisches Öl in Tankern auf See verkauft werden darf. Russland erwartet, dass es weitere Ausnahmen geben könnte.

Sarah Kohler

Selenskyj ist zu Beratungen mit Macron in Paris

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Sprechers bereits zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris eingetroffen. Die beiden Staatschefs wollen nach Angaben des französischen Präsidialamts darüber beraten, wie der Druck auf Russland erhöht werden kann, seinen Angriffskrieg auf die Ukraine zu beenden. Dafür wollen sie demnach unter anderem über die Bekämpfung der sogenannten russischen Schattenflotte sprechen – veraltete und unter fremder Flagge fahrende Schiffe, mit denen Russland die internationalen Sanktionen umgeht. Zudem wollen sie die weitere Unterstützung der Ukraine besprechen.

Timo Stukenberg

Ukraine rückt bei Kostjantyniwka und Orichiw vor

Die ukrainische Armee hat Gelände in den Regionen Donezk und Saporischschja zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Den Angaben zufolge sind ukrainische Truppen südlich von Kostjantyniwka und bei Orichiw vorgedrungen.

Russische Truppen sind in der Region Donezk an dem Frontabschnitt bei Pokrowsk vorgestoßen. Laut ISW haben sie das Dorf Hryschyne und die Pokrowska-Mine nördlich von Udatschne unter ihre Kontrolle gebracht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Iven Fenker

Russischer Drohnenangriff auf Odessa 

Russland hat laut ukrainischen Angaben den Hafen von Odessa mit Drohnen angegriffen. Dabei sei ein Lebensmittellager beschädigt worden. Ein ausgebrochenes Feuer sei mittlerweile gelöscht, teilte der ukrainische Gouverneur Oleh Kiper mit. 

Alexander Eydlin

Ukraine und Rumänien starten gemeinsame Produktion von Drohnen

Die Regierungen Rumäniens und der Ukraine haben vereinbart, an einem Standort in Rumänien gemeinsam Drohnen herzustellen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und sein rumänischer Amtskollege Nicușor Dan unterzeichneten in Bukarest ein entsprechendes Abkommen. Die Produktion soll demnach „innerhalb kürzester Zeit“ beginnen und mit 200 Millionen Euro aus einem EU-Verteidigungsprogramm finanziert werden.

Im Februar hatte die Ukraine bereits ein ähnliches Abkommen mit Deutschland unterzeichnet. Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hatten Selenskyj und Verteidigungsminister Boris Pistorius offiziell die gemeinsame Produktion von Kampfdrohnen beschlossen. Bis Ende des Jahres sollen 10.000 Drohnen hergestellt werden. Selenskyj kündigte weitere ähnliche Partnerschaften mit anderen europäischen Ländern an.

Wolodymyr Selenskyj und Nicușor Dan in Bukarest. Vadim Ghirda/AP/dpa
In Rumänien unterzeichneten Selenskyj und Dan zudem ein Energieabkommen. Es sieht vor, die Stromleitungen zwischen den beiden Nachbarländern auszubauen. Zudem sicherte der ukrainische Präsident zu, den Schutz der rumänischen Minderheit in seinem Land zu erhöhen – ein Schritt, den Rumänien seit Jahren fordert.

In dem EU- und Nato-Land werden unter anderem ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets ausgebildet. Seit Beginn des Krieges gegen die Ukraine war Rumänien immer wieder indirekt von den russischen Kampfhandlungen betroffen: So hatte Russland mehrfach ukrainische Häfen im Dnipro-Delta mit Drohnen angegriffen, die teils weniger als einen Kilometer entfernt von Rumäniens Grenze auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses liegen. Zudem haben russische Drohnen mehrmals bei Angriffen auf die Südukraine rumänischen Luftraum verletzt.

Alexander Eydlin

Havarierter russischer Gastanker treibt auf Lampedusa zu

Ein schwer beschädigter russischer LNG-Tanker bewegt sich nach Angaben Maltas ohne Besatzung auf die Insel Lampedusa zu. Der 277 Meter lange, schwer beschädigte Tanker Arcitc Metagaz könne zur Gefahr für andere Schiffe werden, warnten Maltas Schifffahrtsbehörden. Aktuell befindet sich das Schiff demnach 110 Kilometer von Maltas Küste entfernt in internationalen Gewässern.

Das Schiff war vergangene Woche nach einer Explosion vor der Küste Libyens in Brand geraten, die Besatzung wurde nach russischen Angaben nicht verletzt. Die libysche Küstenwache teilte mit, der Flüssiggas-Tanker sei gesunken. Doch zuletzt tauchten Fotos auf, die ihn mit erheblicher Schlagseite über der Wasseroberfläche zeigten.

Russland hatte der Ukraine vorgeworfen, den Tanker mit Seedrohnen, die von der libyschen Küste gestartet worden sein sollen, attackiert zu haben. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten mehrfach leer fahrende Öltanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer und im östlichen Mittelmeer angegriffen. Auch die Arctic Metagaz steht unter westlichen Sanktionen. 

Alexander Eydlin

Ukraine stellt Unterstützern Daten für Training von Drohnen-KI bereit

Die ukrainische Regierung will ihren Partnerländern Daten, die bei Einsätzen ihrer Drohnen gesammelt wurden, zur Verfügung stellen. Damit könnten die Unterstützerstaaten der Ukraine KI-Software trainieren, die sie bei der Entwicklung eigener Drohnen einsetzten, teilte der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow mit. 
Ukrainische Soldaten bereiten im April 2025 eine Drohne für den Einsatz gegen russische Stellungen vor. Reuters
„Die Ukraine öffnet Schlachtfelddaten für das Training von KI-Modellen für autonome Systeme – als erstes (Land) weltweit“, schrieb Fedorow auf X. „Millionen“ aufgenommene Kampfsequenzen aus Tausenden von Missionen stünden den Partnerstaaten der Ukraine nun zur Verfügung. 

Es handle sich um eine „Win-win-Situation“: Die beteiligten Länder könnten ihre Technologien „mithilfe einzigartiger Daten“ verbessern, die Ukraine profitiere von einer damit einhergehenden Erweiterung ihrer „Fähigkeiten an der Front“. 

„Die Zukunft des Krieges ist autonom.“

Ukrainischer Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow

Fedorow ist erst seit Januar Verteidigungsminister. Zuvor hatte er als Digitalminister die Modernisierung in ukrainischen Unternehmen und Behörden vorangetrieben und unter anderem den US-Milliardär Elon Musk davon überzeugt, der Ukraine den Zugang zu seinem Satelliten-Internetdienst Starlink zu ermöglichen.

Kurz nach seiner Ernennung hatte Fedorow angekündigt, in neuer Funktion auch im Militär zahlreiche Prozesse digitalisieren zu wollen und in der Kriegführung mehr denn je auf Drohnen in der Luft, zu Wasser und an Land zu setzen. Damit hofft er nach eigenen Angaben, die ukrainische Armee effizienter zu machen und zugleich die Verluste des russischen Militärs zu erhöhen.

Die Ukraine baut derzeit ihre rüstungstechnische Kooperation mit ihren Partnerländern aus. Im Februar hat etwa in Deutschland die gemeinsame Produktion ukrainischer Drohnen begonnen. Nach Beginn des Irankrieges haben nach Angaben aus Kyjiw und laut Medienberichten zudem zahlreiche Golfstaaten und das US-Militär ukrainische Abwehrdrohnen angefragt, um die iranischen Drohnenangriffe besser abwehren zu können.

Alexander Eydlin

EU will Druschba-Pipeline in der Ukraine inspizieren

Die EU-Kommission wartet nach eigenen Angaben auf eine Zustimmung der Ukraine, die russische Ölpipeline Druschba im Westen des Landes inspizieren zu lassen. Grund dafür sind ukrainische Angaben, wonach die Pipeline, die durch das Land verläuft, bei einem russischen Luftangriff Ende Januar beschädigt worden sein soll.

Die Ukraine hatte daraufhin den Betrieb der Pipeline eingestellt, über die Öl vor allem nach Ungarn und in die Slowakei transportiert wird. Die russlandfreundlichen Regierungen beider Länder werfen der Regierung in Kyjiw vor, über das Ausmaß der Schäden zu täuschen und die Lieferungen absichtlich aufzuhalten. Vor allem in Ungarn, wo sich Regierungschef Viktor Orbán Mitte April einer Wahl stellen muss, ist die Frage zu einem entscheidenden Wahlkampfthema geworden.

Orbán hatte der Ukraine vergangene Woche angedroht, eigene Inspektoren entsenden zu wollen und eine Inspektion der Pipeline mit Gewalt durchzusetzen. Daraufhin sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Drohungen in Richtung Orbáns aus, die von der EU-Kommission wiederum kritisiert wurden. Ungarn blockiert derzeit mit Blick auf die Unterbrechung der Öllieferungen einen von der Ukraine dringend benötigten Milliardenkredit der EU.

Zudem wurden in Ungarn Mitarbeiter einer staatlichen ukrainischen Bank während eines Geldtransports festgenommen. Inzwischen sind sie freigelassen worden, das dabei beschlagnahmte Geld in zweistelliger Millionenhöhe wurde jedoch einbehalten. Die Ukraine wirft Ungarn Erpressungsversuche vor. Die Regierung in Budapest bestreitet einen Zusammenhang zwischen der Festnahme und dem Streit um die Pipeline. Allerdings teilte ein Minister mit, das Geld werde einbehalten, bis der Ölfluss wiederhergestellt sei.

Alexander Eydlin

Ukrainische Drohnen attackieren russische Öl-Pumpstation

Die Ukraine hat nach Angaben ihres Geheimdiensts SBU eine Öl-Pumpstation in der südrussischen Region Krasnodar angegriffen. Nach dem Angriff sei auf dem Gelände, auf dem sich auch ein großes Öldepot befindet, ein Großbrand ausgebrochen, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und ukrainische Medien unter Berufung auf SBU-Kreise. Die satellitenbasierte Feuerkarte der Nasa zeigt ebenfalls einen Brand an dem Gelände.

Die Zeitung Ukrajinska Prawda veröffentlichte Videos, die sich zuvor auf russischen Telegramkanälen verbreitet hatten und mehrere Brandherde auf dem Gelände zeigen. Die Pumpstation in Tichorezk gehört zu den größten Öl-Umschlagplätzen in Südrussland.

Die Ukraine greift regelmäßig Russlands Ölindustrie an, etwa mit Drohnenangriffen auf Öldepots, Raffinerien, Pumpstationen und Export-Terminals in der Nähe von St. Petersburg sowie in Noworossijsk am Schwarzen Meer. 

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