Krieg gegen die Ukraine: Stromausfall in Odessa nachdem Luftangriff


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Russland weist deutschen Diplomaten aus 

Das russische Außenministerium hat eigenen Angaben zufolge einen deutschen Diplomaten ausgewiesen. Demnach handele es sich um eine Reaktion auf die Ausweisung eines russischen Diplomaten aus Deutschland. Dieser war im Januar der Spionage beschuldigt worden.

Das Ministerium gab an, dass die Vorwürfe Deutschlands erfunden und eine Provokation seien.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Gespräche in Abu Dhabi sind beendet

Die zweitägigen Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind abgeschlossen. Das sagte eine Sprecherin des ukrainischen Sicherheitsrats dem Portal RBK Ukrajina, auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet davon unter Berufung auf ukrainische Beamte.

Bei den Gesprächen handelte es sich um die zweite Runde des neuen trilateralen Formats unter US-Beteiligung. Im Januar war es erstmals zu solchen Verhandlungen gekommen, ebenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Nach Angaben der USA haben sich die Kriegsparteien auf den Austausch von 314 Kriegsgefangenen verständigt. Russland bestätigte das, eine Bestätigung der Ukraine steht noch aus. Weitere Ergebnisse wurden nicht verkündet. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff teilte mit, er erwarte "weiteren Fortschritt" in den kommenden Wochen.

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Ukraine und Russland bestätigen Austausch hunderter Gefangener 

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Russland und die Ukraine haben eigenen Angaben zufolge 314 Kriegsgefangene ausgetauscht. Unter den 157 Ukrainern seien Soldaten der Armee, der Nationalgarde und der Grenztruppen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mit. Ein Teil sei bereits seit 2022 in russischer Gefangenschaft gewesen. Dem Stab für Kriegsgefangenenbelange zufolge wurden auch sieben Zivilisten übergeben.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte die Rückkehr von 157 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft. Zudem seien drei Zivilisten in ihre Heimat zurückgekehrt, die bei der kurzzeitigen Besetzung von Teilen des westrussischen Gebiets Kursk in die Ukraine gebracht worden seien.

Der Austausch erfolgte russischen Angaben nach unter Vermittlung der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate.

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Mehr als 1.100 Wohnblöcke in Kyjiw können monatelang nicht beheizt werden

In der ukrainischen Hauptstadt müssen die Einwohner von mehr als 1.100 Wohnblöcken mindestens zwei Monate lang ohne Heizung auskommen. Grund dafür seien schwere Schäden an einem Wärmekraftwerk nach russischen Angriffen, teilte Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Es werde mindestens zwei Monate dauern, um die Anlage wieder in Betrieb nehmen zu können – sofern sie nicht zum Ziel weiterer Angriffe werde.

Eine Zahl der betroffenen Einwohner nannte Klitschko nicht. Es handelt sich laut früheren Angaben um knapp ein Zehntel aller großen Wohnblöcke in Kyjiw. In der Stadt leben mehr als drei Millionen Menschen. Mitte Januar konnten nach besonders schweren Angriffen Russlands zeitweise mehr als 6.000 Wohnblöcke nicht beheizt werden.

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Russland attackiert das ukrainische Energiesystem seit Jahresbeginn im Abstand von wenigen Tagen bis einer Woche mit Raketen und Marschflugkörpern; zu Drohnenangriffen kommt es täglich. In diesem Winter steht vor allem Kyjiw im Fokus der Angriffe. In der Nacht zum Dienstag hatte Russland nach einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten angeblichen Feuerpause etwa halb so viele Raketen eingesetzt, wie bei allen Angriffen im Januar zusammengenommen. In Kyjiw liegen die Temperaturen derzeit nachts bei minus 20 Grad.  

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Vizechef von russischem Militärgeheimdienst in Moskau angeschossen

Generalleutnant Wladimir Alexejew, der stellvertretende Chef des russischen Militärgeheimdiensts GRU, ist in Moskau mit Schusswaffen angegriffen geworden. Ein Unbekannter habe Alexejew in einem Wohnhaus im Nordosten Moskaus mehrfach in den Rücken geschossen, berichteten russische Medien unter Berufung auf Angaben des Ermittlungskomitees, der obersten russischen Strafverfolgungsbehörde.

Demnach wurde Alexejew in ein Krankenhaus eingeliefert, Details zu seinem Zustand wurden nicht genannt. Der unbekannte Schütze sei geflohen. Es werde unter anderem wegen versuchten Mordes ermittelt. 

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Das Ermittlungskomitee äußerte vorerst keinen Verdacht zu möglichen Motiven des Schützen. Alexejew soll als Vizechef des GRU die Gründung der Söldnertruppe Redut verantwortet haben, die nach dem Aufstand und der Auflösung der Söldnertruppe Wagner zeitweise zum wichtigsten informellen militärischen Verband Russlands geworden war.

Während des Wagner-Aufstandes im Sommer 2023, bei dem Wagner-Söldner ein militärisches Kommandozentrum im südrussischen Rostow besetzt haben, hatte Alexejew dort Verhandlungen mit dem Wagner-Anführer Jewgeni Prigoschin geführt und dabei Verständnis für dessen Anschuldigungen gegenüber der russischen Militärführung gezeigt.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

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Russland wirft Ukraine Attentatsversuch gegen General vor

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat der Ukraine vorgeworfen, hinter den Schüssen auf Generalleutnant Wladimir Alexejew zu stehen. Der Vizechef des russischen Militärgeheimdiensts GRU wird derzeit im Krankenhaus behandelt, nachdem er von einem Unbekannten mehrfach angeschossen worden war.

Lawrow zufolge soll die Ukraine damit angeblich versuchen, die Verhandlungen mit Russland und den USA über ein Ende des Krieges zu sabotieren. "Dieser Terroranschlag bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des Regimes von Selenskyj auf ständige Provokationen, die darauf abzielen, den Verhandlungsprozess zum Scheitern zu bringen", sagte Lawrow.

Der Außenminister nannte keine Belege für eine angebliche Beteiligung der Ukraine an dem Anschlag auf Alexejew. Die Gespräche über ein Kriegsende sind seit Monaten wegen unvereinbarer Forderungen Russlands und der Ukraine zum Verlauf einer künftigen Waffenstillstandslinie sowie zur Absicherung des Friedens festgefahren. Lawrow wirft der Ukraine und Europa immer wieder vor, die von den USA initiierten Verhandlungen sabotieren zu wollen.

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Ukraine meldet nach Starlink-Ausfall leichten Rückgang von Angriffen

Nachdem das US-Unternehmen SpaceX laut russischen Berichten und ukrainischen Angaben seinen Internetdienst Starlink für die russischen Truppen in der Ukraine gesperrt hat, ist es nach Angaben des ukrainischen Militärs zu einem leichten Rückgang der russischen Angriffe an der Front gekommen.

So meldete der ukrainische Generalstab in seinem Morgenbericht 152 einzelne Zusammenstöße am Boden in den vergangenen 24 Stunden. Gestern waren es demnach 133 gewesen. Russische Militärblogger hatten bereits vorgestern Abend von den Starlink-Ausfällen und einem Teilstopp von Angriffen berichtet, auch das ukrainische Verteidigungsministerium sprach von einem Ende der Angriffe an einigen Frontabschnitten.

Die vom Generalstab genannten Zahlen können das jedoch nicht eindeutig belegen. So gab es heute und gestern demnach weniger Angriffe als in der Vorwoche. Zwischen dem 29. Januar und dem 4. Februar meldete der Generalstab im Durchschnitt 205 Angriffe am Tag, also ein Drittel mehr als heute und gestern. Allerdings unterscheiden sich die täglichen Werte stark voneinander, sodass der leichte Rückgang nicht eindeutig auf den Starlink-Ausfall zurückgeführt werden kann.

SpaceX hat nach ukrainischen Angaben alle Starlink-Terminals in der Ukraine, die nicht in einer speziell angefertigten Liste registriert sind, gesperrt. Da das Unternehmen nach eigenen Angaben keine Terminals an Russland verkauft und die russischen Truppen mutmaßlich über Zwischenhändler in den Golfstaaten an die Geräte gelangen, können sie diese nicht registrieren.

Der Ausfall betraf jedoch auch Nutzer auf ukrainischer Seite, die ihre Terminals nicht rechtzeitig registriert haben. Das ukrainische Verteidigungsministerium und SpaceX-Chef Elon Musk riefen gestern dazu auf, das nachzuholen. Registrierte Geräte funktionieren nach offiziellen Angaben sowie Berichten ukrainischer Militärblogger normal.

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EU-Kommission präsentiert weitere Sanktionen gegen Russland

Die EU-Kommission hat ein neues Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.

Demnach umfassen die neuen Sanktionen ein vollständiges Verbot von Dienstleistungen im Seeverkehr für russisches Rohöl. Außerdem ist ein neues Importverbot für Metalle, Chemikalien und kritische Mineralien vorgesehen, die bislang nicht von den Strafmaßnahmen betroffen sind. 

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Stromausfälle in weiten Teilen der Ukraine nach russischem Angriff

Nach Angaben des staatlichen Netzbetreibers der Ukraine hat ein großangelegter russischer Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur in weiten Teilen des Landes Stromausfälle verursacht. In den meisten Regionen der Ukraine habe wegen der Schäden am Samstagmorgen der Strom abgeschaltet werden müssen, schrieb der Netzbetreiber Ukrenergo. Russland griff währenddessen weiter an.

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USA verlangen offenbar Einigung über Kriegsende bis Juni

Die USA haben der Ukraine und Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Frist bis Juni gesetzt, um ein Abkommen über ein Ende des russischen Angriffskriegs zu erzielen. Im Rahmen dieses Zeitplans werde die Regierung von US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich Druck auf beide Kriegsparteien ausüben, sagte Selenskyj.

Neue Gespräche zwischen Gesandten der USA, der Ukraine und Russlands seien für die kommende Woche in Miami geplant, teilte Selenskyj mit. Die Ukraine habe ihre Teilnahme zugesagt.

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Selenskyj betonte, dass er keine ausschließlich zwischen Russland und den USA ausgehandelten Vereinbarungen akzeptieren werde, die sein Land beträfen. Eine Vereinbarung, die "über uns, ohne uns" getroffen worden sei, sei für die Ukraine nicht annehmbar.

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Verdächtiger nach Angriff auf russischen General gefasst

Nach den Schüssen ⁠auf den Vizechef des russischen Militärgeheimdiensts in Moskau ist der mutmaßliche Schütze nach FSB-Angaben gefasst worden. Der Mann sei in Dubai festgenommen ⁠und nach Russland ausgeliefert worden, teilt der Inlandsgeheimdienst ⁠mit. Gegen ihn wird unter anderem wegen Mordes ermittelt.

Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet unter Berufung auf den FSB darüber hinaus von zwei mutmaßlichen Komplizen, die identifiziert worden seien. Ein Mann sei in Moskau festgenommen worden, eine Frau sei in die Ukraine geflohen, heißt es.

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Wladimir Alexejew war diese Woche im Nordosten Moskaus mehrfach in den Rücken geschossen worden. Er soll als Vizechef des Militärgeheimdienstes GRU die Gründung der Söldnertruppe Redut verantwortet haben, die nach dem Aufstand und der Auflösung der Söldnertruppe Wagner zeitweise zum wichtigsten informellen militärischen Verband Russlands geworden war. 

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Selenskyj kündigt Produktion ukrainischer Drohnen in Deutschland an

Noch in diesem Monat soll dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge an einem Standort in Deutschland die Produktion ukrainischer Drohnen starten. "Bereits 2026 werden zehn Exportzentren in ganz Europa in Betrieb sein – in den baltischen und nordischen Staaten", schrieb Selenskyj auf X. "Schon Mitte Februar werden wir die Produktion unserer Drohnen in Deutschland sehen." Er werde die erste Drohne persönlich in Empfang nehmen.

Die Produktion werde in einer Fabrik anlaufen, die betriebsbereit sei, so Selenskyj weiter. Genaueres teilte er nicht mit.

Bereits im Dezember hatten der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems und das ukrainische Rüstungsunternehmen Frontline Robotics ein Joint Venture vorgestellt. Mit Quantum Frontline Industries wollen sie eigenen Angaben zufolge in Deutschland eine voll automatisierte, industrielle Produktionslinie von Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte aufbauen. Ob dies die nunmehr von Selenskyj angekündigte Produktion ist, ist nicht bekannt.

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Energieunternehmen meldet erneute russische Angriffe auf Energieanlagen

Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hat neue Schäden an seiner Infrastruktur infolge russischer Angriffe gemeldet. Betroffen sind demnach Produktionsanlagen in den Regionen Poltawa und Sumy.

Nach Angaben von Konzernchef Serhij Korezkyj wurden die Anlagen in Poltawa bereits zum zweiten Tag in Folge beschossen. Seit Beginn des Jahres habe es insgesamt 20 Angriffe auf die Infrastruktur des Unternehmens gegeben.

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Mehr als 95.000 Menschen in Region Odessa fehlt Strom 

Nach dem russischen Angriff auf die südukrainische Region Odessa haben dort laut Angaben der örtlichen Behörden 95.000 Menschen keinen Strom. Besonders betroffen sei der Ort Kilija, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper mit. Dort hätten mehr als 200 Gebäude mit insgesamt 9.000 Bewohnerinnen und Bewohnern keinen Strom, die auch für die Heizung auf Elektrizität angewiesen seien.

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Kiper zufolge sind Hilfen für seine Region bereits unterwegs, darunter sieben Hochleistungsgeneratoren sowie Heizgeräte und Feldküchen. Es würden zehn Hilfsstellen für Betroffene eingerichtet, wo sie sich aufwärmen und Elektrogeräte aufladen könnten. 

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Mann und drei Kinder bei russischem Angriff getötet

Bei einem russischen Angriff in einer Stadt westlich von Charkiw sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Unter den Toten seien drei kleine Kinder, teilte Regionalgouverneur Oleh Synjehubow mit. Die drei Kinder seien zusammen mit einem 34-jährigen Mann in einem Haus in der Stadt Bohoduchiw als Folge des Angriffs ums Leben gekommen. Eine 74-jährige Frau wurde bei dem Vorfall verletzt.

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Selenskyj dementiert Berichte über Bekanntgabe eines Wahltermins

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einem Bericht der Financial Times über eine bevorstehende Präsidentschaftswahl und ein Referendum über ein Friedensabkommen widersprochen. Wahlen seien nur nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands möglich, sagte Selenskyj, und wenn "all die notwendigen Sicherheitsgarantien in Kraft sind". 

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Zudem sei ein Ende des Krieges bis zum Sommer nur dann zu erreichen, ​wenn die USA den Druck auf Russland erhöhten. Verhandlungen in Russland selbst schließe ⁠er aus. Selenskyjs Ansicht nach sollten die Europäer und die USA ​gemeinsam mit Russland verhandeln.
Weil die Amtszeit des ukrainischen Präsidenten turnusgemäß im Mai 2024 ausgelaufen wäre, stellt Russland Selenskyjs Legitimität als Staatsoberhaupt infrage. Wegen des am 24. Februar 2022 begonnenen russischen Angriffskriegs auf das Land gilt in der Ukraine jedoch das Kriegsrecht, unter dem Wahlen ausgesetzt sind. Selenskyj hatte bereits mehrfach mitgeteilt, nach Kriegsende Wahlen abhalten zu wollen.

Lesen Sie hier mehr dazu: 

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Ukraine meldet "massive Raketenangriffe" auf Kyjiw

In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind in der Nacht mehrere Gebäude von Raketen getroffen worden. "Der massive Angriff auf die Hauptstadt dauert noch an", schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Es seien sowohl Wohnhäuser als auch andere Gebäude auf beiden Seiten des Flusses Dnipro getroffen worden. Dieser verläuft mitten durch die Stadt. Nach Angaben der städtischen Militärverwaltung gab es mindestens einen Einschlag in einem östlichen Vorort. 

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Mehrere Verletzte nach Luftangriffen in Kyjiw und Odessa

Bei russischen Luftangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt und in der südlichen Großstadt Odessa drei Personen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einem Raketenangriff auf die Stadt. Demnach sollen nicht näher benannte Infrastrukturobjekte Ziel der Attacke gewesen sein. Es habe auch Einschläge in Wohnhäuser gegeben.

In Odessa wurde laut dem Militärverwalter der Stadt Serhij Lyssak ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, es habe einen Verletzten gegeben. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen. Laut dem Energieversorger DTEK ist in der Region ein Umspannwerk getroffen worden. 

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Tausende Wohnhäuser in Kyjiw ohne Heizung

Nach Angaben von Vitali Klitschko sind nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kyjiw fast 2.600 weitere Wohngebäude ohne Heizung. Mehr als 1.100 Wohnblöcke könnten nach früheren russischen Angriffen immer noch nicht beheizt werden, teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt mit.

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Ukrainische Armee vertreibt russische Truppen bei Huljajpole

In der Region Saporischschja haben ukrainische Truppen mehrere Siedlungen im Westen und Nordwesten der Stadt Huljajpole zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebild von der Front. Ukrainische Streitkräfte haben demnach die Kontrolle über die Orte Ternuwate, Kossiwzewe, Zwitkowe und Staroukrainka wiedererlangt.

Russische Truppen sind hingegen an mehreren Stellen in den Regionen Sumy, Charkiw und Donezk vorgerückt. Nordöstlich der Stadt Sumy sind sie zuletzt bis zu drei Kilometer weit vorgedrungen.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Geschehen an der Front:

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Hunderttausende Menschen in Odessa und Dnipro ohne Strom und Wasser

Nach den russischen Angriffen auf die Ukraine in der vergangenen Nacht sind rund 300.000 Menschen in der südlichen Stadt Odessa ohne Strom- und Wasserversorgung, wie der Vizeministerpräsident Olexij Kuleba mitteilte.

Zudem seien fast 200 Gebäude ohne Heizung. Auch in der Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine könnten etwa 10.000 Menschen nicht heizen.

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Weltverband schließt Skeleton-Athlet aus der Ukraine nach Streit um Gedenkhelm aus

Der ukrainische Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch ist vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Das hat der Weltverband IBSF entschieden. Vorausgegangen war ein Streit über seinen Helm. Dieser hat für Aufsehen gesorgt, weil auf ihm Bilder zu sehen sind von ukrainischen Sportlern, die im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine getötet wurden.

Laut der Charta des Internationalen Olympischen Komitees sind politische Botschaften auf der Wettkampfkleidung nicht gestattet.

Lesen Sie mehr dazu hier: 

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Russische Behörden berichten von ukrainischen Angriffen auf Militärobjekt und Raffinerie 

Das ukrainische Militär hat nach russischen Angaben ein Militärobjekt in der russischen Region Wolgograd und eine Raffinerie in der nordrussischen Teilrepublik Komi angegriffen. Der Gouverneur von Wolgograd, Andrej Botscharow, teilte mit, dass die Flugabwehr in der Nacht einen Raketenangriff abgewehrt habe. Ein Brand sei "durch herabfallende Trümmer auf das Territorium eines Objekts des Verteidigungsministeriums nahe der Ortschaft Kotluban ausgebrochen“.

Auch in der Region Tambow soll es Angriffe gegeben haben. Behörden meldeten zwei Verletzte. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschow, teilte mit, dass Drohnentrümmer auf ein technisches College und ein Geschäft in der Stadt Mitschurinsk gestürzt seien. 

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Mehrere Tote nach russischen Raketenangriffen in der Ukraine

Bei den russischen Raketen- und Drohnenangriffen der vergangenen Nacht sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mindestens zwei Menschen getötet worden. Darüber hinaus habe es mehr als zehn Verletzte gegeben. "Das Hauptziel des Angriffes waren Energieanlagen in Kyjiw, Odessa und Dnipro."

Russland habe bei seinen jüngsten Angriffen 219 Kampfdrohnen und 25 Raketen eingesetzt, schrieb Selenskyj. Den Großteil habe man unschädlich machen können, "doch leider nicht alle“.

Das russische Militär bestätigte laut Meldungen russischer Agenturen Angriffe mit Kampfdrohnen und Raketen. Ein Militärflugplatz, von der ukrainischen Armee genutzte Transportinfrastruktur und Armeestützpunkte seien angegriffen worden. 

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Europa leistete 2025 deutlich mehr Hilfe an Ukraine

Europa hat die Hilfe für die Ukraine im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Das geht aus einer Auswertung der Forschungseinrichtung Kiel Institut für Weltwirtschaft hervor. Die militärische Hilfe Europas lag demnach inflationsbereinigt 67 Prozent über dem Schnitt der Jahre 2022 bis 2024. Die finanzielle und humanitäre Hilfe nahm um 59 Prozent zu.

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Obwohl Europa mehr Hilfe als in der Vergangenheit bereitstellte, musste die Ukraine 2025 insgesamt mit weniger Unterstützung zurechtkommen, wie der Ukraine-Support-Tracker des Kiel Instituts zeigt. Hintergrund ist, dass die USA als nennenswerter Geber fehlten. Die gesamte militärische Hilfe lag 13 Prozent unter dem Schnitt der vergangenen drei Jahre. Die finanzielle und humanitäre Hilfe fiel rund fünf Prozent geringer aus.

Die EU stellte der Auswertung zufolge nahezu 90 Prozent der finanziellen und humanitären Hilfe bereit, was 35,1 Milliarden Euro entsprach. 

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Ukrainische Rüstungsfirmen dürfen Waffen exportieren

Erstmals seit Beginn des Krieges haben ukrainische Unternehmen die Lizenz erhalten, Rüstungsgüter ins Ausland zu verkaufen. Das teilte Rustem Umjerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, mit. In den Bereichen Drohnen, elektronische Kriegsführung und Aufklärung würden die Kapazitäten der ukrainischen Armee bereits den Bedarf übersteigen. Die ukrainische Regierung möchte damit Geld für den Ausbau der eigenen Rüstungsindustrie einnehmen, um die heimische Produktion ausweiten und neue Technologien entwickeln zu können.

Seit 2022 ist der ukrainische Verteidigungssektor stark gewachsen und ​umfasst inzwischen mehr als 1.000 zumeist private Unternehmen. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gibt es allein 450 Hersteller von Drohnen.

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Ukraine greift Lukoil-Raffinerie im russischen Hinterland an

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Anlage des Ölkonzerns Lukoil angegriffen und damit ein Feuer auf dem Gelände ausgelöst. Es liege mehr als 1.750 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, in der russischen Region Komi.

In den vergangenen Monaten hat die ukrainische Armee verstärkt die russische Energieinfrastruktur attackiert, insbesondere Ölraffinerien und Depots. Damit sollen die Einnahmen Russlands aus dem Export von Energieprodukten verringert und die russische Armee geschwächt werden.

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Ukrainischer Erzbischof übergibt Papst Liste für Gefangenenaustausch

Papst Leo XIV. hat den Erzbischof der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, in Audienz empfangen. Die beiden Geistlichen sprachen nach Angaben der griechisch-katholischen Kirche über die derzeitige Lage in der Ukraine im russischen Angriffskrieg sowie über einen möglichen Gefangenenaustausch.

Schewtschuk überreichte dem Papst eine Liste mit Namen von ukrainischen Soldaten, die sich in russischer Gefangenschaft befinden. Der Vatikan vermittelte in der Vergangenheit wiederholt den Austausch von Gefangenen zwischen der Ukraine und Russland.

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Selenskyj fordert schnelleren Nachschub von Abwehrraketen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert angesichts der schweren russischen Luftangriffe eine schnellere Versorgung mit Flugabwehrraketen. "Das ist derzeit nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa eine zentrale Aufgabe", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. "Die Russen dürfen sich nicht daran gewöhnen, dass ihre Raketen und Shahed(-Drohnen) ihnen irgendwie helfen."

Ein kombinierter russischer Luftangriff mit 25 Raketen und mehr als 200 Drohnen hatte zuletzt schwere Schäden an der Energieversorgung von Kyjiw, Odessa und Dnipro verursacht. Selenskyj selbst betonte, dass "Patriot"-Flugabwehrsysteme im Januar wegen fehlender Munition nicht eingesetzt werden konnten

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Zwei Söldner aus Nigeria sterben offenbar im russischen Dienst

In der Ostukraine sind nach Angaben ukrainischer Behörden die Leichen von zwei Nigerianern gefunden worden, die für Russland gekämpft haben sollen. Sie seien bereits Ende November bei dem Versuch getötet worden, ukrainische Stellungen in der Region Luhansk zu stürmen, teilte der ukrainische Militärgeheimdienst mit. Beide Männer hätten erst kurz davor, Ende August und Ende September, ihre Verträge mit dem russischen Militär unterzeichnet. Sie hätten keinerlei militärische Ausbildung erhalten und seien nie zuvor an einem Feuergefecht beteiligt gewesen. Sie wurden den Angaben zufolge von einer Drohne getötet.
Russland wird immer wieder beschuldigt, Männer aus anderen Ländern mit dem Versprechen von Traumjobs nach Russland zu locken und sie dann an die Front in der Ukraine zu schicken.

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Ukraine meldet Luftangriffe auf Odessa und ‌Dnipro

Die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer ist laut ukrainischen Angaben Ziel eines russischen Luftangriffs geworden. Drohnen hätten Häuser, Industrieanlagen und die ⁠Energieinfrastruktur der Stadt beschädigt, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, mit. Die Versorgung mit Strom, Wasser und Heizung sei unterbrochen worden. 
Im weiter östlich gelegenen Dnipro wurden nach Angaben des zuständigen Gouverneurs Olexandr Ganscha vier Menschen bei einem russischen Luftangriff verletzt, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen.

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Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebild von der Front. Ukrainische Streitkräfte haben demnach die Kontrolle über die Orte Ternuwate, Kossiwzewe, Zwitkowe und Staroukrainka wiedererlangt.Russische Truppen sind hingegen an mehreren Stellen in den Regionen Sumy, Charkiw und Donezk vorgerückt. 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Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einem Raketenangriff auf die Stadt. Demnach sollen nicht näher benannte Infrastrukturobjekte Ziel der Attacke gewesen sein. Es habe auch Einschläge in Wohnhäuser gegeben. In Odessa wurde laut dem Militärverwalter der Stadt Serhij Lyssak ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, es habe einen Verletzten gegeben. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen. 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Eva Casper

Ukraine meldet Luftangriffe auf Odessa und ‌Dnipro

Die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer ist laut ukrainischen Angaben Ziel eines russischen Luftangriffs geworden. Drohnen hätten Häuser, Industrieanlagen und die ⁠Energieinfrastruktur der Stadt beschädigt, teilte der Gouverneur der Region, Oleh Kiper, mit. Die Versorgung mit Strom, Wasser und Heizung sei unterbrochen worden. 
Im weiter östlich gelegenen Dnipro wurden nach Angaben des zuständigen Gouverneurs Olexandr Ganscha vier Menschen bei einem russischen Luftangriff verletzt, darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen.

Lisa Pausch

Zwei Söldner aus Nigeria sterben offenbar im russischen Dienst

In der Ostukraine sind nach Angaben ukrainischer Behörden die Leichen von zwei Nigerianern gefunden worden, die für Russland gekämpft haben sollen. Sie seien bereits Ende November bei dem Versuch getötet worden, ukrainische Stellungen in der Region Luhansk zu stürmen, teilte der ukrainische Militärgeheimdienst mit. Beide Männer hätten erst kurz davor, Ende August und Ende September, ihre Verträge mit dem russischen Militär unterzeichnet. Sie hätten keinerlei militärische Ausbildung erhalten und seien nie zuvor an einem Feuergefecht beteiligt gewesen. Sie wurden den Angaben zufolge von einer Drohne getötet.
Russland wird immer wieder beschuldigt, Männer aus anderen Ländern mit dem Versprechen von Traumjobs nach Russland zu locken und sie dann an die Front in der Ukraine zu schicken.

Claudia Thaler

Selenskyj fordert schnelleren Nachschub von Abwehrraketen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert angesichts der schweren russischen Luftangriffe eine schnellere Versorgung mit Flugabwehrraketen. „Das ist derzeit nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa eine zentrale Aufgabe„, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. „Die Russen dürfen sich nicht daran gewöhnen, dass ihre Raketen und Shahed(-Drohnen) ihnen irgendwie helfen.“

Ein kombinierter russischer Luftangriff mit 25 Raketen und mehr als 200 Drohnen hatte zuletzt schwere Schäden an der Energieversorgung von Kyjiw, Odessa und Dnipro verursacht. Selenskyj selbst betonte, dass „Patriot“-Flugabwehrsysteme im Januar wegen fehlender Munition nicht eingesetzt werden konnten

Susanne Ködel

Ukrainischer Erzbischof übergibt Papst Liste für Gefangenenaustausch

Papst Leo XIV. hat den Erzbischof der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk, in Audienz empfangen. Die beiden Geistlichen sprachen nach Angaben der griechisch-katholischen Kirche über die derzeitige Lage in der Ukraine im russischen Angriffskrieg sowie über einen möglichen Gefangenenaustausch.

Schewtschuk überreichte dem Papst eine Liste mit Namen von ukrainischen Soldaten, die sich in russischer Gefangenschaft befinden. Der Vatikan vermittelte in der Vergangenheit wiederholt den Austausch von Gefangenen zwischen der Ukraine und Russland.

Anna-Elisa Jakob

Ukraine greift Lukoil-Raffinerie im russischen Hinterland an

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Anlage des Ölkonzerns Lukoil angegriffen und damit ein Feuer auf dem Gelände ausgelöst. Es liege mehr als 1.750 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, in der russischen Region Komi.

In den vergangenen Monaten hat die ukrainische Armee verstärkt die russische Energieinfrastruktur attackiert, insbesondere Ölraffinerien und Depots. Damit sollen die Einnahmen Russlands aus dem Export von Energieprodukten verringert und die russische Armee geschwächt werden.

Anna-Elisa Jakob

Ukrainische Rüstungsfirmen dürfen Waffen exportieren

Erstmals seit Beginn des Krieges haben ukrainische Unternehmen die Lizenz erhalten, Rüstungsgüter ins Ausland zu verkaufen. Das teilte Rustem Umjerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, mit. In den Bereichen Drohnen, elektronische Kriegsführung und Aufklärung würden die Kapazitäten der ukrainischen Armee bereits den Bedarf übersteigen. Die ukrainische Regierung möchte damit Geld für den Ausbau der eigenen Rüstungsindustrie einnehmen, um die heimische Produktion ausweiten und neue Technologien entwickeln zu können.

Seit 2022 ist der ukrainische Verteidigungssektor stark gewachsen und ​umfasst inzwischen mehr als 1.000 zumeist private Unternehmen. Laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gibt es allein 450 Hersteller von Drohnen.

David Rech

Europa leistete 2025 deutlich mehr Hilfe an Ukraine

Europa hat die Hilfe für die Ukraine im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Das geht aus einer Auswertung der Forschungseinrichtung Kiel Institut für Weltwirtschaft hervor. Die militärische Hilfe Europas lag demnach inflationsbereinigt 67 Prozent über dem Schnitt der Jahre 2022 bis 2024. Die finanzielle und humanitäre Hilfe nahm um 59 Prozent zu.
Ein Gepard-Flugabwehrkanonenpanzer fährt mit seiner Besatzung über ein Feld östlich von Odessa. Kay Nietfeld/dpa
Obwohl Europa mehr Hilfe als in der Vergangenheit bereitstellte, musste die Ukraine 2025 insgesamt mit weniger Unterstützung zurechtkommen, wie der Ukraine-Support-Tracker des Kiel Instituts zeigt. Hintergrund ist, dass die USA als nennenswerter Geber fehlten. Die gesamte militärische Hilfe lag 13 Prozent unter dem Schnitt der vergangenen drei Jahre. Die finanzielle und humanitäre Hilfe fiel rund fünf Prozent geringer aus.

Die EU stellte der Auswertung zufolge nahezu 90 Prozent der finanziellen und humanitären Hilfe bereit, was 35,1 Milliarden Euro entsprach. 

Hannah Prasuhn

Mehrere Tote nach russischen Raketenangriffen in der Ukraine

Bei den russischen Raketen- und Drohnenangriffen der vergangenen Nacht sind nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mindestens zwei Menschen getötet worden. Darüber hinaus habe es mehr als zehn Verletzte gegeben. „Das Hauptziel des Angriffes waren Energieanlagen in Kyjiw, Odessa und Dnipro.“

Russland habe bei seinen jüngsten Angriffen 219 Kampfdrohnen und 25 Raketen eingesetzt, schrieb Selenskyj. Den Großteil habe man unschädlich machen können, „doch leider nicht alle“.

Das russische Militär bestätigte laut Meldungen russischer Agenturen Angriffe mit Kampfdrohnen und Raketen. Ein Militärflugplatz, von der ukrainischen Armee genutzte Transportinfrastruktur und Armeestützpunkte seien angegriffen worden. 

Hannah Prasuhn

Russische Behörden berichten von ukrainischen Angriffen auf Militärobjekt und Raffinerie 

Das ukrainische Militär hat nach russischen Angaben ein Militärobjekt in der russischen Region Wolgograd und eine Raffinerie in der nordrussischen Teilrepublik Komi angegriffen. Der Gouverneur von Wolgograd, Andrej Botscharow, teilte mit, dass die Flugabwehr in der Nacht einen Raketenangriff abgewehrt habe. Ein Brand sei „durch herabfallende Trümmer auf das Territorium eines Objekts des Verteidigungsministeriums nahe der Ortschaft Kotluban ausgebrochen“.

Auch in der Region Tambow soll es Angriffe gegeben haben. Behörden meldeten zwei Verletzte. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Perwyschow, teilte mit, dass Drohnentrümmer auf ein technisches College und ein Geschäft in der Stadt Mitschurinsk gestürzt seien. 

Hannah Prasuhn

Weltverband schließt Skeleton-Athlet aus der Ukraine nach Streit um Gedenkhelm aus

Der ukrainische Skeletonfahrer Wladyslaw Heraskewytsch ist vom olympischen Skeleton-Wettbewerb ausgeschlossen worden. Das hat der Weltverband IBSF entschieden. Vorausgegangen war ein Streit über seinen Helm. Dieser hat für Aufsehen gesorgt, weil auf ihm Bilder zu sehen sind von ukrainischen Sportlern, die im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine getötet wurden.

Laut der Charta des Internationalen Olympischen Komitees sind politische Botschaften auf der Wettkampfkleidung nicht gestattet.

Lesen Sie mehr dazu hier: 

Hannah Prasuhn

Hunderttausende Menschen in Odessa und Dnipro ohne Strom und Wasser

Nach den russischen Angriffen auf die Ukraine in der vergangenen Nacht sind rund 300.000 Menschen in der südlichen Stadt Odessa ohne Strom- und Wasserversorgung, wie der Vizeministerpräsident Olexij Kuleba mitteilte.

Zudem seien fast 200 Gebäude ohne Heizung. Auch in der Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine könnten etwa 10.000 Menschen nicht heizen.

Timo Stukenberg

Ukrainische Armee vertreibt russische Truppen bei Huljajpole

In der Region Saporischschja haben ukrainische Truppen mehrere Siedlungen im Westen und Nordwesten der Stadt Huljajpole zurückerobert. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebild von der Front. Ukrainische Streitkräfte haben demnach die Kontrolle über die Orte Ternuwate, Kossiwzewe, Zwitkowe und Staroukrainka wiedererlangt.

Russische Truppen sind hingegen an mehreren Stellen in den Regionen Sumy, Charkiw und Donezk vorgerückt. Nordöstlich der Stadt Sumy sind sie zuletzt bis zu drei Kilometer weit vorgedrungen.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Geschehen an der Front:

Hannah Prasuhn

Tausende Wohnhäuser in Kyjiw ohne Heizung

Nach Angaben von Vitali Klitschko sind nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kyjiw fast 2.600 weitere Wohngebäude ohne Heizung. Mehr als 1.100 Wohnblöcke könnten nach früheren russischen Angriffen immer noch nicht beheizt werden, teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt mit.
Einwohner von Kyjiw wärmen sich in einem Zelt. Tetiana Dzhafarova/AFP/Getty Images

Alexander Eydlin

Mehrere Verletzte nach Luftangriffen in Kyjiw und Odessa

Bei russischen Luftangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt und in der südlichen Großstadt Odessa drei Personen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einem Raketenangriff auf die Stadt. Demnach sollen nicht näher benannte Infrastrukturobjekte Ziel der Attacke gewesen sein. Es habe auch Einschläge in Wohnhäuser gegeben.

In Odessa wurde laut dem Militärverwalter der Stadt Serhij Lyssak ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, es habe einen Verletzten gegeben. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen. Laut dem Energieversorger DTEK ist in der Region ein Umspannwerk getroffen worden. 
Bewohner entfernen Trümmer von einem Balkon ihrer Wohnung in Kyjiw. Valentyn Ogirenko/Reuters

Ulrike Tschirner

Ukraine meldet „massive Raketenangriffe“ auf Kyjiw

In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw sind in der Nacht mehrere Gebäude von Raketen getroffen worden. „Der massive Angriff auf die Hauptstadt dauert noch an“, schrieb Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Es seien sowohl Wohnhäuser als auch andere Gebäude auf beiden Seiten des Flusses Dnipro getroffen worden. Dieser verläuft mitten durch die Stadt. Nach Angaben der städtischen Militärverwaltung gab es mindestens einen Einschlag in einem östlichen Vorort. 

AndrejAugustAusbildungAuslandBehördenBotschaftenCharkiwDniproDonezkdpaDreiDrohnenEndeEnergieversorgungEUEuroEuropaExportFeldFeuerFielGefangenenaustauschGeldGepardGrenzeHäuserHeizenHeizungHintergrundHumanitäre HilfeJewgeniKampfdrohnenKayKielKlitschkoKriegKurzLageLeichenLeoMANMännerMilitärMunitionNigeriaOdessaOlympiaPersonenProduktionRaketenRaketenangriffRegierungRusslandRüstungsindustrieSaporischschjaSelbstSelenskyjSoftwareSoldatenSprachenStarkSterbenStreitStromStromausfallTelegramToteUkraineUnternehmenUSAVatikanVitaliVitali KlitschkoWaffenWasserWasserversorgungWeilWohnungWolodymyrWolodymyr SelenskyjZeit