Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj warnt vor bevorstehendem russischen Großangriff


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  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
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Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Budanow leitet den HUR seit 2020. Er hat den Rang eines Generalleutnants und gehört zu den bekanntesten Persönlichkeiten im ukrainischen Militär. Unter anderem ist Budanow dafür bekannt, riskante Einsätze persönlich zu leiten. Auch nahm er mehrmals an informellen Gesprächen mit Russland teil. Zudem gehört er laut einigen Umfragen zum erweiterten Favoritenkreis für die Nachfolge Selenskyjs bei der nächsten Präsidentschaftswahl.

Bereits kurz nach der Entlassung Jermaks hatte Selenskyj von Gesprächen mit Budanow berichtet, wodurch der HUR-Chef neben Regierungschef Denys Schmyhal und Digitalminister Mychajlo Fedorow als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge Jermaks galt.

"Die Ukraine muss sich jetzt auf Sicherheitsfragen sowie Verhandlungsdiplomatie fokussieren, und das Präsidentenbüro wird sich allem voran damit befassen, diese Aufgaben zu lösen", schrieb Selenskyj auf Telegram. "Kyrylo hat eine besondere Erfahrung in diesen Bereichen und genügend Kraft, um Ergebnisse zu erzielen." Budanow selbst äußerte sich zunächst nicht zur Ankündigung des Präsidenten.

Mehr zur Entlassung Jermaks und zu seinem designierten Nachfolger Budanow können Sie hier lesen:

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Ukraine ordnet Evakuierung von 3.000 Kindern an 

Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, mehrere Tausend Kinder und deren Eltern aus umkämpften Gebieten in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk in Sicherheit zu bringen. Wegen der "schwierigen Sicherheitslage" sei beschlossen worden, mehr als 3.000 Kinder sowie deren Eltern aus 44 Ortschaften in Sicherheit zu bringen, die an vorderster Front in den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk liegen, erklärte Wiederaufbauminister Oleksij Kuleba auf Telegram. Russische Soldaten waren in den vergangenen Monaten in beiden Gebieten vorgerückt.

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Lettlands Polizei untersucht Schiff nach Schaden an Ostseekabel 

Nach einem ‌erneuten Schaden an einem Telekommunikationskabel in der Ostsee hat die lettische Polizei ein Schiff untersucht. Das Schiff und seine Besatzung seien nicht festgesetzt worden ‍und die Besatzung kooperiere ​mit den Ermittlern, teilte die Behörde mit. Der Schaden sei bereits am Freitagaufgetreten, hieß es.

"In der Ostsee nahe Liepāja wurde ein Schaden an einem Glasfaserkabel eines privaten Unternehmens entdeckt", schrieb Lettlands Ministerpräsidentin Evika Siliņa auf der Plattform X. Nach Angaben des südlichen Nachbarlandes Litauen verläuft das Kabel von ⁠der Ortschaft Šventoji in Litauen zur Stadt Liepāja in Lettland. Die Entfernung beträgt etwa 65 Kilometer. Die Ursache des Vorfalls war zunächst unklar, wie das litauische Krisenmanagementzentrum mitteilte.

Nach Auswertung von Informationen der lettischen Marine soll das Schiff zunächst über ein inaktives Kabel gefahren sein und anschließend seinen Kurs auf das nun beschädigte Kabel geändert haben. Nach Identifizierung des verdächtigen Schiffs sei eine Untersuchung eingeleitet und die Besatzungsmitglieder seien befragt worden. Die Beschädigung des Unterseekabels ist der zweite Vorfall innerhalb einer Woche in der Ostsee. 

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Trump glaubt nicht an ukrainischen Angriff auf Residenz Putins

US-Präsident Donald Trump hat seine Haltung zu einem mutmaßlichen Angriff auf eine Residenz von Russlands Präsident Wladimir Putin offiziell geändert. Trump sagte auf Nachfrage von Journalisten: 

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Zuvor hatten Medien bereits darüber berichtet, dass der US-Geheimdienst CIA die Behauptung Russlands widerlegt und Trump darüber unterrichtet habe.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte in der vergangenen Woche behauptet, die Ukraine hätte Angriffe auf Putins Staatsresidenz in der Region Nowgorod ausgeführt. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. 

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Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in und um Kyjiw

Bei russischen Angriffen sind in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt Kyjiw getötet, teilte der Leiter der Kyjiwer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mit.

In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kyjiw, wurde ein 70-jähriger Mann getötet, schrieb der Kyjiwer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten der Stadt seien beschädigt.

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Selenskyj entlässt SBU-Chef Wassyl Maljuk

Generalleutnant Wassyl Maljuk, Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, verlässt seinen Posten. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte auf X Berichte, wonach Maljuk das Amt abgeben wird. Er habe ihn bei einem Treffen gebeten, sich künftig mehr auf militärische Operationen zu konzentrieren, teilte Selenskyj mit, insbesondere "asymmetrische Operationen" gegen Russland.

Damit deutete Selenskyj an, dass Maljuk den SBU künftig nicht mehr leiten, jedoch weiter in der Behörde arbeiten werde. Das geht auch aus einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung Maljuks hervor: "Ich verlasse den Posten des Chefs des Sicherheitsdiensts", schrieb Maljuk. Er werde aber "im SBU-System" verbleiben. Eine genaue Zuständigkeit geht aus den Erklärungen Maljuks und Selenskyjs nicht hervor.

Nachdem Selenskyj den Chef des Militärgeheimdiensts HUR, Kyrylo Budanow, zum neuen Leiter der Präsidentenverwaltung ernannt und die Führung des HUR auf den bisherigen Chef des Auslandsgeheimdiensts SZRU übertragen hat, werden mit der Entlassung Maljuks die Spitzen von allen drei ukrainischen Geheimdiensten ausgetauscht.

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Maljuk war seit Sommer 2022 Chef des SBU. Ihm wird zugesprochen, den Geheimdienst tiefgreifend reformiert und seine Effektivität stark gesteigert zu haben. Obwohl der SBU ein Inlandsgeheimdienst ist, hat er im Abwehrkampf gegen Russland vor allem mit Drohnenangriffen auf Russlands strategisch-militärische Infrastruktur international Bekanntheit erlangt.

Als spektakulärste Aktion des SBU unter Maljuks Führung gilt die Operation Spinnennetz, bei der im vergangenen Sommer mithilfe nach Russland hineingeschmuggelter russischer Drohnen mehr als ein Dutzend strategische Bomber der russischen Luftwaffe zerstört oder schwer beschädigt worden sind.

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Witkoff und Kushner vertreten USA auf Pariser Ukrainegipfel

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Wenn morgen in Paris die sogenannte Koalition der Willigen über ein Ende des Ukrainekriegs berät, werden die Vereinigten Staaten vom Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner vertreten, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass Bundeskanzler Friedrich Merz an den Gesprächen teilnimmt. Darüber hinaus werden Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU, Nato sowie der Ukraine erwartet. Im Vordergrund stünden die "anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen des Waffenstillstandes", hatte Regierungssprecher Sebastian Hille mitgeteilt.

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Selenskyj ernennt ehemalige stellvertretende Premierministerin von Kanada zur Wirtschaftsberaterin

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Chrystia Freeland, frühere stellvertretende Premierministerin von Kanada, zur Beraterin in Wirtschaftsfragen ernannt. In einer Mitteilung auf der Plattform X begründete Selenskyj dies mit Freelands Erfahrung darin, Investoren zu gewinnen.

Als stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) hatte Freeland sich für Hilfslieferungen in die Ukraine eingesetzt. Sie ist derzeit  Abgeordnete im kanadischen Parlament. Freeland teilte mit, sie werde dort in den kommenden Wochen ausscheiden. Auch das Amt als kanadische Sonderbotschafterin für die Ukraine werde sie aufgeben.

"Die Ukraine steht beim derzeitigen globalen Kampf für die Demokratie an vorderster Front, und ich begrüße die Chance, dazu auf ehrenamtlicher Basis als Wirtschaftsberaterin beizutragen", schrieb Freeland auf X.

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Ukraine is at the forefront of today’s global fight for democracy, and I welcome this chance to contribute on an unpaid basis as an economic advisor to President Zelensky.

In accepting this voluntary position, I will be stepping aside from my role as the Prime Minister’s Special…

— Chrystia Freeland (@cafreeland) January 5, 2026

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EU-Ratspräsident sichert der Ukraine die Bereitschaft für verbindliche Garantien zu

Die Unterstützerstaaten der Ukraine haben sich bei einem Treffen in Paris auf Beiträge zu den Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges verständigt. "Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt", sagte EU-Ratspräsident António Costa nach den Beratungen. Die EU werde zu den Bemühungen beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jede Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige.

Konkret nannte Costa dabei die Unterstützung der Ukraine auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, der auch den künftigen Wohlstand des Landes sichern soll. Zudem verwies er auf neue geplante Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre sowie auf den bereits laufenden EU-Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte. "Die Ukraine muss in der stärkstmöglichen Position sein – vor, während und nach jeder Waffenruhe", teilte Costa dazu mit.

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Merz will Waffenstillstand in der Ukraine mit absichern

Nach Gesprächen in Paris über Sicherheitsgarantien für die Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines künftigen Waffenstillstands angekündigt. Über die genaue Ausgestaltung müssten Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald weitere Rahmenbedingungen geklärt sind.

Bei dem Treffen in Paris verständigten sich die Unterstützer der Ukraine zunächst auf die Grundzüge eines Plans für das Land nach einem möglichen Waffenstillstand. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Lesen Sie hier mehr zu den geplanten Sicherheitsgarantien:

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Russland soll ukrainische Häfen angegriffen haben

Nach Angaben ukrainischer Behörden hat Russland die Häfen von Tschornomorsk und Piwdenne in der Region Odessa angegriffen. Vizeministerpräsident Oleksiy Kuleba sagte, dass bei den Angriffen ein Mensch getötet und fünf verletzt worden seien. Hafenanlagen und mit Pflanzenöl gefüllte Tanks seien beschädigt worden. 

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Russische Angriffe legen Strom in zwei Regionen lahm

Russische Angriffe haben in Teilen der Südost-Ukraine zu weitreichenden Strom- und Wasserausfällen geführt. Angaben des Energieministeriums zufolge ist die Stromversorgung in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja im Südosten der Ukraine nahezu vollständig lahmgelegt. Momentan wird die kritische Infrastruktur laut einer Stellungnahme des Ministeriums auf Telegram mit Reserveenergie betrieben. In der Stadt Dnipro führte der Stromausfall dazu, dass die U-Bahn ihren Betrieb einstellen musste, wie der öffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtete.

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Sicherheitsabkommen zwischen USA und Ukraine laut Selenskyj fast fertig

Das ​Sicherheitsabkommen zwischen der Ukraine und ‌den USA steht laut Präsident Wolodymyr ⁠Selenskyj kurz vor dem Abschluss ​mit US-Präsident Donald Trump. Bei Treffen von Vertretern beider Länder ⁠in Paris seien "komplexe Fragen" des Rahmenwerks zur Beendigung des Krieges erörtert worden, schrieb Selenskyj auf X.

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Selenskyj warnt vor verstärkten russischen Angriffen

Die Ukraine stellt sich nach Angaben des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf noch intensivere russische Luftangriffe in der aktuellen Frostperiode ein. In seiner abendlichen Videobotschaft warnte er: "Es gibt Hinweise, dass heute Nacht ein neuer massiver Angriff bevorstehen könnte.“ Die Bevölkerung rief er dazu auf, bei Luftalarm unbedingt Schutzräume aufzusuchen.

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Selenskyj sagte, Russland setze derzeit "mehr auf den Winter als auf Diplomatie“ und greife gezielt mit ballistischen Raketen die ukrainische Energieversorgung an, statt auf Verhandlungen mit den USA und Präsident Donald Trump zu setzen.

Ab Freitag werden in der Hauptstadt Kyjiw und im Norden der Ukraine Temperaturen von minus zehn Grad und niedriger erwartet. Die ohnehin angeschlagene Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser steht damit in dem Land noch mehr unter Druck.

Selenskyj teilte mit, er habe mit Regierungschefin Julija Swyrydenko beraten, dass Schulen, Büros und nicht lebenswichtige Einrichtungen in den kommenden zwei Wochen ihren Betrieb einschränken könnten.

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Russland meldet zweiten Einsatz von Mittelstreckenrakete Oreschnik

Russland hat nach eigenen Angaben bei dem Angriff auf die Westukraine die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Die ukrainische Luftwaffe bestätigte ‌den Einsatz der Rakete, die vom Testgelände Kapustin Jar nahe dem Kaspischen Meer gestartet ⁠worden sei. Der Gouverneur der westukrainischen ​Region Lwiw hatte zuvor erklärt, ein russischer Angriff habe ein Infrastrukturziel getroffen.

Bei der sogenannten Oreschnik-Rakete handelt es sich um eine Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite zwischen 5.000 und 6.000 Kilometern. Experten gehen davon aus, dass die Rakete auch nuklear bestückt werden kann.

Die Oreschnik war erstmals im November 2024 auf die südukrainische Großstadt Dnipro abgefeuert worden. Die sechs Gefechtsköpfe enthielten damals nach ukrainischen Angaben keinen Sprengstoff. Wladimir Putin sprach von einem Test und drohte an, dass weitere folgen sollten. 

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Klitschko empfiehlt Bürgern, Kyjiw zu verlassen

Der Bürgermeister von Kyjiw, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zeitweilig zu verlassen. In der Hauptstadt der Ukraine könnten nach einem schweren russischen Luftangriff 6.000 Wohnblocks nicht beheizt werden, schrieb Klitschko auf Telegram. Das sei die Hälfte der Mehrfamilienhäuser der ukrainischen Hauptstadt. Wer anderswo Energie und Wärme finden könne, sollte die Hauptstadt vorübergehend verlassen, schrieb Klitschko.

Nach Angaben des Energieministeriums haben in Kyjiw und dem Umland seit dem Morgen etwa 500.000 Verbrauchsstellen keinen Strom.

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Ukraine meldet russische Angriffe auf zwei Frachter im Schwarzen Meer

Russland hat nach Angaben der ukrainischen Regierung zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer beschossen. Wie der ukrainische Wiederaufbauminister Olexij Kuleba auf Telegram mitteilte, war eines der Schiffe auf dem Weg zum südukrainischen Hafen Tschornomorsk, während das andere nahe dem Hafen von Odessa getroffen worden sei. Bei dem Angriff sei ein aus Syrien stammendes Besatzungsmitglied getötet worden.

Kuleba sagte, der Angriff sei ein weiteres Beispiel dafür, dass Russland bewusst zivile Objekte, internationale Schifffahrt und Lebensmittellogistik angreife. Eines der Schiffe sei für eine Getreideladung vorgesehen gewesen, das andere beim Transport von Sojabohnen getroffen worden.

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UN-Sicherheitsrat soll am Montag Dringlichkeitssitzung zur Ukraine abhalten

Nach russischen Angriffen auf Kyjiw kommt der UN-Sicherheitsrat übermorgen laut einem Bericht zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. "Russland hat mit seinen Angriffen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine ein neues erschreckendes Ausmaß an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erreicht", teilte der ukrainische UN-Botschafter Andrij Jermak in einem Schreiben mit, in dem er um die Einberufung der Sitzung bittet und das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Der Antrag der Ukraine wurde von sechs Mitgliedern des Sicherheitsrates unterstützt, wie die AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr. Dabei handelt es sich demnach um Frankreich, Großbritannien, Lettland, Dänemark, Griechenland und Liberia.

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Kyjiw muss komplette Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung abstellen

Nach Angaben des Stadtrats von Kyjiw hat die Stadt die Stromversorgung genauso wie die Wasser- und Wärmeversorgung vollständig abstellen müssen. Der Netzbetreiber hatte darum gebeten, nachdem der Strom in weiten Teilen der Stadt bereits ausgefallen war. Russland hatte zuvor die ukrainische Infrastruktur angegriffen und wichtige Teile zerstört. Auch der elektrifizierte öffentliche Nahverkehr musste eingestellt werden, wie der Stadtrat auf Telegram mitteilte.

Reparaturen seien im Gange, schrieb die Stadtverwaltung, es wurde aber nicht angegeben, wie lange die Systeme außer Betrieb bleiben würden. Die Hälfte der Wohnblocks in Kyjiw war am Freitag nach dem neuesten russischen Angriff ohne Stromversorgung. Die Temperaturen fielen unter minus 10 Grad Celsius.

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Selenskyj wirft Russland Terror gegen Zivilbevölkerung vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung vorgeworfen. Die russischen Streitkräfte hätten innerhalb der vergangenen Woche rund 1.100 Drohnen, 890 gelenkte Fliegerbomben und 50 Raketen sowie Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt. "Auf Ziele, die keine militärische Bedeutung haben: Energieanlagen und Wohnhäuser", schrieb Selenskyj in den sozialen Medien.

Die russische Führung um Präsident Wladimir Putin habe das frostige Wetter abgewartet, um den einfachen Ukrainern das Leben so hart wie möglich zu machen. "Das ist bewusster, zynischer russischer Terror gegen die Menschen", schrieb Selenskyj. 

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Russische Truppen rücken in Richtung Saporischschja vor

Entlang einer Straße haben sich russische Soldaten der Regionalhauptstadt Saporischschja genähert. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie bis zur Mündung des Kinska-Flusses auf der Höhe von Prymorske kamen. Minimal rückten die Angreifer außerdem im Südosten von Kostjantyniwka vor, wo sie am Vortag gerade erst zurückgeschlagen worden waren.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:   

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Ukrainekrieg dauert bald länger als gegen Hitlerdeutschland 

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen genauso lange wie der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Hitlerdeutschland. Auf diese Statistik verwies sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch die oppositionelle russische Website Meduza. Der sowjetische Diktator Josef Stalin hatte nach dem deutschen Überfall 1941 den Großen Vaterländischen Krieg ausgerufen. 
Die Sowjetarmee habe 1.418 Tage gebraucht, um nach den ersten Rückschlägen gegen die Wehrmacht bis nach Berlin vorzustoßen und die Kapitulation Deutschlands zusammen mit den Alliierten zu erzwingen, errechnete Meduza. Dagegen stecke die russische Armee nach 1.418 Tagen Krieg in der Ukraine "seit Jahren in denselben Dörfern und Städten des Donbass fest", hieß es auf der Website. 

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Großbritannien will Rakete für Ukraine entwickeln 

Großbritannien plant nach eigenen Angaben für die Ukraine eine neue ballistische Rakete für Angriffe auf weit entfernte Ziele. Die britische Regierung schreibt dazu für das Projekt Nightfall einen Wettbewerb zur schnellen Entwicklung von bodengestützten Raketen aus. Diese sollen einen 200 Kilogramm schweren Sprengkopf mehr als 500 Kilometer weit tragen.

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Feuer nach Luftangriff auf Kyjiw

Russland hat laut dem ukrainischen Militär einen Luftangriff auf die Hauptstadt Kyjiw gestartet. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Chef der ‌Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, auf Telegram mit. In einem Stadtteil sei ein Feuer ⁠ausgebrochen. 

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Außenminister Johann Wadephul trifft US-Kollegen zu Gespräch über Ukrainekrieg und Grönland

US-Außenminister Marco Rubio empfängt heute Außenminister Johann Wadephul in Washington, D. C. Bei dem Treffen soll es um die Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Auch dürften die neuerlichen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland notfalls mit Gewalt zu übernehmen, ein Thema sein.

Nach dem Treffen mit Rubio will Wadephul in New York mit UN-Generalsekretär António Guterres zusammenkommen.

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Erneut Stromausfälle in der Ukraine nach russischen Angriffen

Nach Angaben des privaten Energieunternehmens DTEK ist in der Region Odessa nach russischen Angriffen in der Nacht großflächig der Strom ausgefallen. 33.500 Familien seien wegen der Angriffe ohne Strom, der Schaden sei erheblich, teilte DTEK bei Telegram mit.

In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

 
Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kyjiw, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.
Russland greift in den vergangenen Wochen immer wieder gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur an. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, absichtlich auf den Kälteeinbruch gewartet zu haben, ‌um die Lage für die ukrainische Bevölkerung zu verschlimmern. 

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Estland verhängt Einreiseverbote gegen russische Kriegsteilnehmer

Estland hat 261 russischen Staatsbürgern die Einreise verboten, die am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beteiligt waren und dort an der Front gekämpft haben. Nach Angaben von Innenminister Igor Taro handelt es sich um Menschen, die eine feindliche Haltung gegenüber Europa hätten, militärisch ausgebildet seien und über Kampferfahrung verfügten. Viele von ihnen hätten zudem eine kriminelle Vergangenheit und seien psychisch belastet.

Die estnische Regierung begründet den Schritt damit, dass von diesen Personen eine reale Sicherheitsgefahr ausgehe. Sie könnten für russische Geheimdienste eingesetzt werden oder in organisierte Kriminalität verwickelt sein. Weitere Einreiseverbote sollen folgen.

Außenminister Margus Tsakhna betonte, dass frühere russische Soldaten in Estland und im gesamten Schengenraum nichts zu suchen hätten. "Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Tür für russische Ex-Kämpfer geschlossen bleibt, und rufen andere Länder auf, es uns gleichzutun", schrieb er auf der Plattform X. 

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Ukraine soll bald erste Lynx-Schützenpanzer erhalten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will demnächst mit der Auslieferung von Schützenpanzern des Typs Lynx an die Ukraine beginnen. Das Land werde "bereits Anfang 2026" die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge des Typs erhalten, teilte Rheinmetall mit.

Die Lieferung im Wert eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags wird demnach von Deutschland finanziert. Wie viele Lynx-Schützenpanzer die Ukraine insgesamt in Zukunft erhalten soll, ließ Rheinmetall offen.

Der Konzern hatte bereits 2023 bekannt gegeben, die Ukraine mit Lynx-Schützenpanzern beliefern zu wollen. Der moderne Typ wird auch von Ungarn genutzt. Von Deutschland hat die Ukraine bislang mindestens 140 Schützenpanzer des deutlich älteren Typs Marder erhalten. 

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UN-Mission verzeichnet starken Anstieg ziviler Opfer

Im vergangenen Jahr wurden in der Ukraine deutlich mehr Zivilisten getötet und verletzt als 2024. Das berichtet die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechtslage in dem Land.

Demnach wurden in der Ukraine im vergangenen Jahr mindestens 2.514 Zivilisten getötet und 12.142 verletzt. Die Gesamtzahl der Opfer sei gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent gestiegen. Das vergangene Jahr sei "das tödlichste" seit 2022 gewesen, teilte die UN-Mission mit.

Fast zwei Drittel der Opfer lebten demnach in frontnahen Gebieten. Oft treffe es ältere Menschen, die trotz heranrückender russischer Truppen häufiger als andere in ihren Wohnorten blieben. 96 Prozent aller Getöteten oder Verletzten lebten nach UN-Angaben auf ukrainisch kontrolliertem, vier Prozent auf russisch besetztem Gebiet.

Die UN-Mission warnte zudem davor, dass der zunehmende Einsatz von Drohnen auf dem Schlachtfeld zu mehr zivilen Opfern führe. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl von Menschen, die durch kleine Drohnen mit kurzer Reichweite getötet oder verletzt wurden, um 120 Prozent gestiegen:

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Seit Kriegsbeginn sind nach UN-Angaben mindestens 14.999 Zivilisten getötet und 40.601 verletzt worden. Dabei handelt es sich um ausschließlich zweifelsfrei bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer ist unbekannt. So befürchtet die Ukraine allein in der von Russland 2022 schwer zerstörten südukrainischen Großstadt Mariupol Zehntausende Getötete. Luftaufnahmen von Massengräbern in der Nähe der Stadt legen nahe, dass dort mindestens 8.000 nicht identifizierte Zivilisten getötet wurden. 

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Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Russland

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine im Grenzgebiet Brjansk ist nach russischen Angaben ein Mensch getötet worden. Demnach handelt es sich um einen Zivilisten. Der Mann starb Schilderungen des zuständigen Gouverneurs, Alexander Bogomas, zufolge in einem Auto nahe der Grenze.

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Wadephul bekräftigt gemeinsame Haltung mit USA zu Nato-Beistandspflicht

Nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio in Washington hat Außenminister Johann Wadephul die Einigkeit mit den USA unter anderem in Bezug auf die Nato-Beistandspflicht betont. Die Partnerschaft sei stark, sagte Wadephul und verwies auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einem gerechten Frieden in der Ukraine. Einigkeit herrsche auch über die Verbindlichkeit der ‍Beistandspflicht nach Nato-Artikel 5. Dies sei ein klares Signal an Russland. Auch über Grönland sprachen die beiden Außenminister laut Wadephul. Es sei Sache der Nato, die ‌Interessen dort zu verteidigen, sagte der CDU-Politiker.

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Selenskyj warnt vor umfangreichem russischen Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Ukrainerinnen und Ukrainer vor einem Großangriff durch Russland gewarnt. Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach die russische Regierung eine solche Offensive vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Diese könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er. Russland wolle die Kälte ausnutzen. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Selenskyj vor einem umfangreichen Angriff Moskaus in der Nacht gewarnt. Tatsächlich attackierte Russlands Militär die Ukraine in der Nacht zum Freitag. In der Hauptstadt Kyjiw kam es in der Folge zu so heftigen Ausfällen von Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung, dass Bürgermeister Vitali Klitschko zum vorübergehenden Verlassen der Stadt riet. 

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UN-Sicherheitsrat diskutiert Nutzung russischer Mittelstreckenrakete

Die USA haben bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukrainekrieg den russischen Angriff mit der atomwaffenfähigen Mittelstreckenrakete Oreschnik zurückgewiesen. "Dies ist eine weitere gefährliche und unerklärliche Eskalation", sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce. Das russische Vorgehen drohe "den Krieg auszuweiten und zu verschärfen", sagte Bruce und kritisierte "die anhaltenden und sich verstärkenden Angriffe Russlands auf Energieanlagen und weitere zivile Infrastruktur" der Ukraine.

Der amtierende britische Botschafter bei den UN, James Kariuki, zeigte sich ebenfalls empört. Der Angriff nahe der polnischen Grenze sei "rücksichtslos" und gefährde "die regionale und internationale Sicherheit", sagte er. Die russischen Streitkräfte hatten die Oreschnik-Rakete bei Angriffen auf die Ukraine in der Nacht zum Freitag eingesetzt. Es war der zweite bekannte Angriff mit einer Rakete dieses Typs in der Ukraine. 

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Tote und Verletzte nach russischen Angriffen 

Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Bei dem Angriff wurden zudem drei weitere Menschen verletzt, teilte der Gouverneur Oleh Synjehubow mit. Nach Angaben des Bürgermeisters von Charkiw, Ihor Terechow, traf eine russische Langstreckendrohne eine medizinische Einrichtung für Kinder und löste ein Feuer aus. Auch in der Hauptstadt Kyjiw war die Luftabwehr wegen russischer Angriffe aktiv. 

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Ukraine vergibt Abbaurechte für Lithium an Investoren mit Nähe zu den USA

Die Ukraine hat ‌die Rechte für den Abbau des Lithiumvorkommens Dobra an eine Investorengruppe mit Verbindungen in die USA vergeben. Das teilte Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko mit. Im Rahmen der Vereinbarung zur Produktionsteilung wird das Unternehmen Dobra Lithium Holdings eines der größten Vorkommen der Ukraine erschließen und die Förderung mit dem ukrainischen Staat teilen. Das Projekt soll Investitionen von ‍mindestens 179 Millionen Dollar anziehen.

Die Ausschreibung für das Lithiumprojekt war im August gestartet worden. Sie gilt als erstes Vorhaben im Rahmen eines gemeinsamen Investitionsfonds mit den ⁠USA. Diese von US-Präsident Donald ⁠Trump geförderte Vereinbarung sichert den Vereinigten Staaten einen bevorzugten Zugang zu neuen ‌ukrainischen Rohstoffgeschäften und lenkt die Mittel ​des Fonds in den Wiederaufbau der Ukraine. Einem Bericht der Zeitung New York Times zufolge ⁠gehört Milliardär Ronald S. Lauder, ein Freund Trumps, zu den ‍Investoren.

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Das berichtet die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechtslage in dem Land.Demnach wurden in der Ukraine im vergangenen Jahr mindestens 2.514 Zivilisten getötet und 12.142 verletzt. Die Gesamtzahl der Opfer sei gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent gestiegen. Das vergangene Jahr sei "das tödlichste" seit 2022 gewesen, teilte die UN-Mission mit.Fast zwei Drittel der Opfer lebten demnach in frontnahen Gebieten. Oft treffe es ältere Menschen, die trotz heranrückender russischer Truppen häufiger als andere in ihren Wohnorten blieben. 96 Prozent aller Getöteten oder Verletzten lebten nach UN-Angaben auf ukrainisch kontrolliertem, vier Prozent auf russisch besetztem Gebiet. Die UN-Mission warnte zudem davor, dass der zunehmende Einsatz von Drohnen auf dem Schlachtfeld zu mehr zivilen Opfern führe. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl von Menschen, die durch kleine Drohnen mit kurzer Reichweite getötet oder verletzt wurden, um 120 Prozent gestiegen:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-12T15:59:27.000Z","dateModified":"2026-01-12T16:11:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine soll bald erste Lynx-Schützenpanzer erhalten","articleBody":"Ukraine soll bald erste Lynx-Schützenpanzer erhaltenDer deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will demnächst mit der Auslieferung von Schützenpanzern des Typs Lynx an die Ukraine beginnen. 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Nach Angaben von Innenminister Igor Taro handelt es sich um Menschen, die eine feindliche Haltung gegenüber Europa hätten, militärisch ausgebildet seien und über Kampferfahrung verfügten. Viele von ihnen hätten zudem eine kriminelle Vergangenheit und seien psychisch belastet.Die estnische Regierung begründet den Schritt damit, dass von diesen Personen eine reale Sicherheitsgefahr ausgehe. Sie könnten für russische Geheimdienste eingesetzt werden oder in organisierte Kriminalität verwickelt sein. Weitere Einreiseverbote sollen folgen.Außenminister Margus Tsakhna betonte, dass frühere russische Soldaten in Estland und im gesamten Schengenraum nichts zu suchen hätten. "Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Tür für russische Ex-Kämpfer geschlossen bleibt, und rufen andere Länder auf, es uns gleichzutun", schrieb er auf der Plattform X. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-12T14:34:48.000Z","dateModified":"2026-01-12T14:58:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alena Kammer"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Truppen rücken in Richtung Saporischschja vor","articleBody":"Russische Truppen rücken in Richtung Saporischschja vorEntlang einer Straße haben sich russische Soldaten der Regionalhauptstadt Saporischschja genähert. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie bis zur Mündung des Kinska-Flusses auf der Höhe von Prymorske kamen. Minimal rückten die Angreifer außerdem im Südosten von Kostjantyniwka vor, wo sie am Vortag gerade erst zurückgeschlagen worden waren. Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:   ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-12T08:17:40.000Z","dateModified":"2026-01-12T08:34:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen","headline":"Russische Truppen rücken bei Kostjantyniwka und Saporischschja vor","description":"Bei Kostjantyniwka ist die gerade erst zurückgedrängte russische Armee erneut vorgedrungen. Außerdem näherte sie sich der Stadt Saporischschja entlang einer Straße.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Erneut Stromausfälle in der Ukraine nach russischen Angriffen","articleBody":"Erneut Stromausfälle in der Ukraine nach russischen AngriffenNach Angaben des privaten Energieunternehmens DTEK ist in der Region Odessa nach russischen Angriffen in der Nacht großflächig der Strom ausgefallen. 33.500 Familien seien wegen der Angriffe ohne Strom, der Schaden sei erheblich, teilte DTEK bei Telegram mit.In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden. Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kyjiw, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.Russland greift in den vergangenen Wochen immer wieder gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur an. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, absichtlich auf den Kälteeinbruch gewartet zu haben, ‌um die Lage für die ukrainische Bevölkerung zu verschlimmern. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-12T08:06:19.000Z","dateModified":"2026-01-12T08:50:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoSyCn3E7HG954gN6htX/moSyQkeY7HG954gNDmhB.jpeg","caption":"Menschen wärmen sich nach einem Stromausfall in Kyjiw in einem Zelt auf.","creditText":"Tetiana Dzhafarova/AFP/Getty Images","uploadDate":"2026-01-12T08:39:14.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoSyCn3E7HG954gN6htX/moSyQkeY7HG954gNDmhB.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Außenminister Johann Wadephul trifft US-Kollegen zu Gespräch über Ukrainekrieg und Grönland","articleBody":"Außenminister Johann Wadephul trifft US-Kollegen zu Gespräch über Ukrainekrieg und GrönlandUS-Außenminister Marco Rubio empfängt heute Außenminister Johann Wadephul in Washington, D. C. Bei dem Treffen soll es um die Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Auch dürften die neuerlichen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland notfalls mit Gewalt zu übernehmen, ein Thema sein.Nach dem Treffen mit Rubio will Wadephul in New York mit UN-Generalsekretär António Guterres zusammenkommen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-12T05:16:33.000Z","dateModified":"2026-01-12T05:18:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Hannah Prasuhn"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Feuer nach Luftangriff auf Kyjiw","articleBody":"Feuer nach Luftangriff auf KyjiwRussland hat laut dem ukrainischen Militär einen Luftangriff auf die Hauptstadt Kyjiw gestartet. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Chef der ‌Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, auf Telegram mit. In einem Stadtteil sei ein Feuer ⁠ausgebrochen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-12T01:44:11.000Z","dateModified":"2026-01-12T09:01:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_704/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoSv6ReA76E73TNjH1Vv/moSyXMrr5eFA4vfM8yfY.jpeg","caption":"Über Kyjiw ist Rauch nach russischen Angriffen zu sehen","creditText":"Gleb Garanich/Reuters","uploadDate":"2026-01-12T09:01:16.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_330/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoSv6ReA76E73TNjH1Vv/moSyXMrr5eFA4vfM8yfY.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Großbritannien will Rakete für Ukraine entwickeln ","articleBody":"Großbritannien will Rakete für Ukraine entwickeln Großbritannien plant nach eigenen Angaben für die Ukraine eine neue ballistische Rakete für Angriffe auf weit entfernte Ziele. Die britische Regierung schreibt dazu für das Projekt Nightfall einen Wettbewerb zur schnellen Entwicklung von bodengestützten Raketen aus. Diese sollen einen 200 Kilogramm schweren Sprengkopf mehr als 500 Kilometer weit tragen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-11T20:48:30.000Z","dateModified":"2026-01-11T23:11:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainekrieg dauert bald länger als gegen Hitlerdeutschland ","articleBody":"Ukrainekrieg dauert bald länger als gegen Hitlerdeutschland Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen genauso lange wie der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Hitlerdeutschland. Auf diese Statistik verwies sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch die oppositionelle russische Website Meduza. Der sowjetische Diktator Josef Stalin hatte nach dem deutschen Überfall 1941 den Großen Vaterländischen Krieg ausgerufen. Die Sowjetarmee habe 1.418 Tage gebraucht, um nach den ersten Rückschlägen gegen die Wehrmacht bis nach Berlin vorzustoßen und die Kapitulation Deutschlands zusammen mit den Alliierten zu erzwingen, errechnete Meduza. Dagegen stecke die russische Armee nach 1.418 Tagen Krieg in der Ukraine "seit Jahren in denselben Dörfern und Städten des Donbass fest", hieß es auf der Website. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-11T19:45:21.000Z","dateModified":"2026-01-11T23:10:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Annika Benzing"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-01-13T03:37:21.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Ukraine vergibt Abbaurechte für Lithium an Investoren mit Nähe zu den USADie Ukraine hat ‌die Rechte für den Abbau des Lithiumvorkommens Dobra an eine Investorengruppe mit Verbindungen in die USA vergeben. Das teilte Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko mit. Im Rahmen der Vereinbarung zur Produktionsteilung wird das Unternehmen Dobra Lithium Holdings eines der größten Vorkommen der Ukraine erschließen und die Förderung mit dem ukrainischen Staat teilen. Das Projekt soll Investitionen von ‍mindestens 179 Millionen Dollar anziehen.Die Ausschreibung für das Lithiumprojekt war im August gestartet worden. Sie gilt als erstes Vorhaben im Rahmen eines gemeinsamen Investitionsfonds mit den ⁠USA. Diese von US-Präsident Donald ⁠Trump geförderte Vereinbarung sichert den Vereinigten Staaten einen bevorzugten Zugang zu neuen ‌ukrainischen Rohstoffgeschäften und lenkt die Mittel ​des Fonds in den Wiederaufbau der Ukraine. Einem Bericht der Zeitung New York Times zufolge ⁠gehört Milliardär Ronald S. Lauder, ein Freund Trumps, zu den ‍Investoren.","video":[]}"}“>

Simon Sales Prado

Ukraine vergibt Abbaurechte für Lithium an Investoren mit Nähe zu den USA

Die Ukraine hat ‌die Rechte für den Abbau des Lithiumvorkommens Dobra an eine Investorengruppe mit Verbindungen in die USA vergeben. Das teilte Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko mit. Im Rahmen der Vereinbarung zur Produktionsteilung wird das Unternehmen Dobra Lithium Holdings eines der größten Vorkommen der Ukraine erschließen und die Förderung mit dem ukrainischen Staat teilen. Das Projekt soll Investitionen von ‍mindestens 179 Millionen Dollar anziehen.

Die Ausschreibung für das Lithiumprojekt war im August gestartet worden. Sie gilt als erstes Vorhaben im Rahmen eines gemeinsamen Investitionsfonds mit den ⁠USA. Diese von US-Präsident Donald ⁠Trump geförderte Vereinbarung sichert den Vereinigten Staaten einen bevorzugten Zugang zu neuen ‌ukrainischen Rohstoffgeschäften und lenkt die Mittel ​des Fonds in den Wiederaufbau der Ukraine. Einem Bericht der Zeitung New York Times zufolge ⁠gehört Milliardär Ronald S. Lauder, ein Freund Trumps, zu den ‍Investoren.

Simon Sales Prado

Tote und Verletzte nach russischen Angriffen 

Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Bei dem Angriff wurden zudem drei weitere Menschen verletzt, teilte der Gouverneur Oleh Synjehubow mit. Nach Angaben des Bürgermeisters von Charkiw, Ihor Terechow, traf eine russische Langstreckendrohne eine medizinische Einrichtung für Kinder und löste ein Feuer aus. Auch in der Hauptstadt Kyjiw war die Luftabwehr wegen russischer Angriffe aktiv. 

Simon Sales Prado

UN-Sicherheitsrat diskutiert Nutzung russischer Mittelstreckenrakete

Die USA haben bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukrainekrieg den russischen Angriff mit der atomwaffenfähigen Mittelstreckenrakete Oreschnik zurückgewiesen. „Dies ist eine weitere gefährliche und unerklärliche Eskalation“, sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce. Das russische Vorgehen drohe „den Krieg auszuweiten und zu verschärfen“, sagte Bruce und kritisierte „die anhaltenden und sich verstärkenden Angriffe Russlands auf Energieanlagen und weitere zivile Infrastruktur“ der Ukraine.

Der amtierende britische Botschafter bei den UN, James Kariuki, zeigte sich ebenfalls empört. Der Angriff nahe der polnischen Grenze sei „rücksichtslos“ und gefährde „die regionale und internationale Sicherheit“, sagte er. Die russischen Streitkräfte hatten die Oreschnik-Rakete bei Angriffen auf die Ukraine in der Nacht zum Freitag eingesetzt. Es war der zweite bekannte Angriff mit einer Rakete dieses Typs in der Ukraine. 

Simon Sales Prado

Selenskyj warnt vor umfangreichem russischen Angriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Ukrainerinnen und Ukrainer vor einem Großangriff durch Russland gewarnt. Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach die russische Regierung eine solche Offensive vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Diese könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er. Russland wolle die Kälte ausnutzen. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Selenskyj vor einem umfangreichen Angriff Moskaus in der Nacht gewarnt. Tatsächlich attackierte Russlands Militär die Ukraine in der Nacht zum Freitag. In der Hauptstadt Kyjiw kam es in der Folge zu so heftigen Ausfällen von Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung, dass Bürgermeister Vitali Klitschko zum vorübergehenden Verlassen der Stadt riet. 

Susanne Ködel

Wadephul bekräftigt gemeinsame Haltung mit USA zu Nato-Beistandspflicht

Nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Marco Rubio in Washington hat Außenminister Johann Wadephul die Einigkeit mit den USA unter anderem in Bezug auf die Nato-Beistandspflicht betont. Die Partnerschaft sei stark, sagte Wadephul und verwies auf ein gemeinsames Bekenntnis zu einem gerechten Frieden in der Ukraine. Einigkeit herrsche auch über die Verbindlichkeit der ‍Beistandspflicht nach Nato-Artikel 5. Dies sei ein klares Signal an Russland. Auch über Grönland sprachen die beiden Außenminister laut Wadephul. Es sei Sache der Nato, die ‌Interessen dort zu verteidigen, sagte der CDU-Politiker.

Susanne Ködel

Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Russland

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine im Grenzgebiet Brjansk ist nach russischen Angaben ein Mensch getötet worden. Demnach handelt es sich um einen Zivilisten. Der Mann starb Schilderungen des zuständigen Gouverneurs, Alexander Bogomas, zufolge in einem Auto nahe der Grenze.

Alexander Eydlin

UN-Mission verzeichnet starken Anstieg ziviler Opfer

Im vergangenen Jahr wurden in der Ukraine deutlich mehr Zivilisten getötet und verletzt als 2024. Das berichtet die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechtslage in dem Land.

Demnach wurden in der Ukraine im vergangenen Jahr mindestens 2.514 Zivilisten getötet und 12.142 verletzt. Die Gesamtzahl der Opfer sei gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent gestiegen. Das vergangene Jahr sei „das tödlichste“ seit 2022 gewesen, teilte die UN-Mission mit.

Fast zwei Drittel der Opfer lebten demnach in frontnahen Gebieten. Oft treffe es ältere Menschen, die trotz heranrückender russischer Truppen häufiger als andere in ihren Wohnorten blieben. 96 Prozent aller Getöteten oder Verletzten lebten nach UN-Angaben auf ukrainisch kontrolliertem, vier Prozent auf russisch besetztem Gebiet.

Die UN-Mission warnte zudem davor, dass der zunehmende Einsatz von Drohnen auf dem Schlachtfeld zu mehr zivilen Opfern führe. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl von Menschen, die durch kleine Drohnen mit kurzer Reichweite getötet oder verletzt wurden, um 120 Prozent gestiegen:

„Der verstärkte Einsatz von Drohnen mit kurzer Reichweite hat viele Gebiete in Frontnähe faktisch unbewohnbar gemacht.“

UN-Mission in der Ukraine

Seit Kriegsbeginn sind nach UN-Angaben mindestens 14.999 Zivilisten getötet und 40.601 verletzt worden. Dabei handelt es sich um ausschließlich zweifelsfrei bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer ist unbekannt. So befürchtet die Ukraine allein in der von Russland 2022 schwer zerstörten südukrainischen Großstadt Mariupol Zehntausende Getötete. Luftaufnahmen von Massengräbern in der Nähe der Stadt legen nahe, dass dort mindestens 8.000 nicht identifizierte Zivilisten getötet wurden. 

Alexander Eydlin

Ukraine soll bald erste Lynx-Schützenpanzer erhalten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will demnächst mit der Auslieferung von Schützenpanzern des Typs Lynx an die Ukraine beginnen. Das Land werde „bereits Anfang 2026“ die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge des Typs erhalten, teilte Rheinmetall mit.

Die Lieferung im Wert eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags wird demnach von Deutschland finanziert. Wie viele Lynx-Schützenpanzer die Ukraine insgesamt in Zukunft erhalten soll, ließ Rheinmetall offen.

Der Konzern hatte bereits 2023 bekannt gegeben, die Ukraine mit Lynx-Schützenpanzern beliefern zu wollen. Der moderne Typ wird auch von Ungarn genutzt. Von Deutschland hat die Ukraine bislang mindestens 140 Schützenpanzer des deutlich älteren Typs Marder erhalten. 

Ein Schützenpanzer vom Typ Lynx KF 41 auf dem Gelände von Rheinmetall. Philipp Schulze/dpa

Alena Kammer

Estland verhängt Einreiseverbote gegen russische Kriegsteilnehmer

Estland hat 261 russischen Staatsbürgern die Einreise verboten, die am russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine beteiligt waren und dort an der Front gekämpft haben. Nach Angaben von Innenminister Igor Taro handelt es sich um Menschen, die eine feindliche Haltung gegenüber Europa hätten, militärisch ausgebildet seien und über Kampferfahrung verfügten. Viele von ihnen hätten zudem eine kriminelle Vergangenheit und seien psychisch belastet.

Die estnische Regierung begründet den Schritt damit, dass von diesen Personen eine reale Sicherheitsgefahr ausgehe. Sie könnten für russische Geheimdienste eingesetzt werden oder in organisierte Kriminalität verwickelt sein. Weitere Einreiseverbote sollen folgen.

Außenminister Margus Tsakhna betonte, dass frühere russische Soldaten in Estland und im gesamten Schengenraum nichts zu suchen hätten. „Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass die Tür für russische Ex-Kämpfer geschlossen bleibt, und rufen andere Länder auf, es uns gleichzutun„, schrieb er auf der Plattform X. 

Christina Felschen

Russische Truppen rücken in Richtung Saporischschja vor

Entlang einer Straße haben sich russische Soldaten der Regionalhauptstadt Saporischschja genähert. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen, dass sie bis zur Mündung des Kinska-Flusses auf der Höhe von Prymorske kamen. Minimal rückten die Angreifer außerdem im Südosten von Kostjantyniwka vor, wo sie am Vortag gerade erst zurückgeschlagen worden waren.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:   

Yannick von Eisenhart Rothe

Erneut Stromausfälle in der Ukraine nach russischen Angriffen

Nach Angaben des privaten Energieunternehmens DTEK ist in der Region Odessa nach russischen Angriffen in der Nacht großflächig der Strom ausgefallen. 33.500 Familien seien wegen der Angriffe ohne Strom, der Schaden sei erheblich, teilte DTEK bei Telegram mit.

In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

 
Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kyjiw, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.
Russland greift in den vergangenen Wochen immer wieder gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur an. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, absichtlich auf den Kälteeinbruch gewartet zu haben, ‌um die Lage für die ukrainische Bevölkerung zu verschlimmern. 
Menschen wärmen sich nach einem Stromausfall in Kyjiw in einem Zelt auf. Tetiana Dzhafarova/AFP/Getty Images

Hannah Prasuhn

Außenminister Johann Wadephul trifft US-Kollegen zu Gespräch über Ukrainekrieg und Grönland

US-Außenminister Marco Rubio empfängt heute Außenminister Johann Wadephul in Washington, D. C. Bei dem Treffen soll es um die Bemühungen zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gehen. Auch dürften die neuerlichen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland notfalls mit Gewalt zu übernehmen, ein Thema sein.

Nach dem Treffen mit Rubio will Wadephul in New York mit UN-Generalsekretär António Guterres zusammenkommen.

Eva Casper

Feuer nach Luftangriff auf Kyjiw

Russland hat laut dem ukrainischen Militär einen Luftangriff auf die Hauptstadt Kyjiw gestartet. Die Luftabwehr sei im Einsatz, teilte der Chef der ‌Militärverwaltung, Timur Tkatschenko, auf Telegram mit. In einem Stadtteil sei ein Feuer ⁠ausgebrochen. 
Über Kyjiw ist Rauch nach russischen Angriffen zu sehen. Gleb Garanich/Reuters

Iven Fenker

Großbritannien will Rakete für Ukraine entwickeln 

Großbritannien plant nach eigenen Angaben für die Ukraine eine neue ballistische Rakete für Angriffe auf weit entfernte Ziele. Die britische Regierung schreibt dazu für das Projekt Nightfall einen Wettbewerb zur schnellen Entwicklung von bodengestützten Raketen aus. Diese sollen einen 200 Kilogramm schweren Sprengkopf mehr als 500 Kilometer weit tragen.

Annika Benzing

Ukrainekrieg dauert bald länger als gegen Hitlerdeutschland 

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert inzwischen genauso lange wie der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Hitlerdeutschland. Auf diese Statistik verwies sowohl der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj als auch die oppositionelle russische Website Meduza. Der sowjetische Diktator Josef Stalin hatte nach dem deutschen Überfall 1941 den Großen Vaterländischen Krieg ausgerufen. 
Die Sowjetarmee habe 1.418 Tage gebraucht, um nach den ersten Rückschlägen gegen die Wehrmacht bis nach Berlin vorzustoßen und die Kapitulation Deutschlands zusammen mit den Alliierten zu erzwingen, errechnete Meduza. Dagegen stecke die russische Armee nach 1.418 Tagen Krieg in der Ukraine „seit Jahren in denselben Dörfern und Städten des Donbass fest“, hieß es auf der Website. 

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