Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj ruft Ausnahmezustand im Energiesektor aus


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen in und um Kyjiw

Bei russischen Angriffen sind in der Nacht zum Montag mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mensch wurde in der Hauptstadt Kyjiw getötet, teilte der Leiter der Kyjiwer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, mit.

In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich von Kyjiw, wurde ein 70-jähriger Mann getötet, schrieb der Kyjiwer Gouverneur Mykola Kalaschnyk. Nach Behördenangaben wurde zudem eine medizinische Einrichtung getroffen. Dabei seien vier Menschen verletzt worden. Mehrere Wohnhäuser sowie kritische Infrastruktur in Vororten der Stadt seien beschädigt.

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Selenskyj entlässt SBU-Chef Wassyl Maljuk

Generalleutnant Wassyl Maljuk, Chef des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, verlässt seinen Posten. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte auf X Berichte, wonach Maljuk das Amt abgeben wird. Er habe ihn bei einem Treffen gebeten, sich künftig mehr auf militärische Operationen zu konzentrieren, teilte Selenskyj mit, insbesondere "asymmetrische Operationen" gegen Russland.

Damit deutete Selenskyj an, dass Maljuk den SBU künftig nicht mehr leiten, jedoch weiter in der Behörde arbeiten werde. Das geht auch aus einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung Maljuks hervor: "Ich verlasse den Posten des Chefs des Sicherheitsdiensts", schrieb Maljuk. Er werde aber "im SBU-System" verbleiben. Eine genaue Zuständigkeit geht aus den Erklärungen Maljuks und Selenskyjs nicht hervor.

Nachdem Selenskyj den Chef des Militärgeheimdiensts HUR, Kyrylo Budanow, zum neuen Leiter der Präsidentenverwaltung ernannt und die Führung des HUR auf den bisherigen Chef des Auslandsgeheimdiensts SZRU übertragen hat, werden mit der Entlassung Maljuks die Spitzen von allen drei ukrainischen Geheimdiensten ausgetauscht.

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Maljuk war seit Sommer 2022 Chef des SBU. Ihm wird zugesprochen, den Geheimdienst tiefgreifend reformiert und seine Effektivität stark gesteigert zu haben. Obwohl der SBU ein Inlandsgeheimdienst ist, hat er im Abwehrkampf gegen Russland vor allem mit Drohnenangriffen auf Russlands strategisch-militärische Infrastruktur international Bekanntheit erlangt.

Als spektakulärste Aktion des SBU unter Maljuks Führung gilt die Operation Spinnennetz, bei der im vergangenen Sommer mithilfe nach Russland hineingeschmuggelter russischer Drohnen mehr als ein Dutzend strategische Bomber der russischen Luftwaffe zerstört oder schwer beschädigt worden sind.

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Witkoff und Kushner vertreten USA auf Pariser Ukrainegipfel

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Wenn morgen in Paris die sogenannte Koalition der Willigen über ein Ende des Ukrainekriegs berät, werden die Vereinigten Staaten vom Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner vertreten, dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Das teilte ein Sprecher des Weißen Hauses mit.

Zuvor war bekannt geworden, dass Bundeskanzler Friedrich Merz an den Gesprächen teilnimmt. Darüber hinaus werden Staats- und Regierungschefs aus Europa, Vertreter der EU, Nato sowie der Ukraine erwartet. Im Vordergrund stünden die "anhaltende Unterstützung für die Ukraine und die Fragen nach einem Erreichen des Waffenstillstandes", hatte Regierungssprecher Sebastian Hille mitgeteilt.

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Selenskyj ernennt ehemalige stellvertretende Premierministerin von Kanada zur Wirtschaftsberaterin

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Chrystia Freeland, frühere stellvertretende Premierministerin von Kanada, zur Beraterin in Wirtschaftsfragen ernannt. In einer Mitteilung auf der Plattform X begründete Selenskyj dies mit Freelands Erfahrung darin, Investoren zu gewinnen.

Als stellvertretende Premierministerin in Kanada (2019 bis 2024) hatte Freeland sich für Hilfslieferungen in die Ukraine eingesetzt. Sie ist derzeit  Abgeordnete im kanadischen Parlament. Freeland teilte mit, sie werde dort in den kommenden Wochen ausscheiden. Auch das Amt als kanadische Sonderbotschafterin für die Ukraine werde sie aufgeben.

"Die Ukraine steht beim derzeitigen globalen Kampf für die Demokratie an vorderster Front, und ich begrüße die Chance, dazu auf ehrenamtlicher Basis als Wirtschaftsberaterin beizutragen", schrieb Freeland auf X.

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Ukraine is at the forefront of today’s global fight for democracy, and I welcome this chance to contribute on an unpaid basis as an economic advisor to President Zelensky.

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EU-Ratspräsident sichert der Ukraine die Bereitschaft für verbindliche Garantien zu

Die Unterstützerstaaten der Ukraine haben sich bei einem Treffen in Paris auf Beiträge zu den Bemühungen für ein Ende des russischen Angriffskrieges verständigt. "Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt", sagte EU-Ratspräsident António Costa nach den Beratungen. Die EU werde zu den Bemühungen beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jede Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige.

Konkret nannte Costa dabei die Unterstützung der Ukraine auf dem Weg zu einem EU-Beitritt, der auch den künftigen Wohlstand des Landes sichern soll. Zudem verwies er auf neue geplante Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre sowie auf den bereits laufenden EU-Ausbildungseinsatz für die ukrainischen Streitkräfte. "Die Ukraine muss in der stärkstmöglichen Position sein – vor, während und nach jeder Waffenruhe", teilte Costa dazu mit.

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Merz will Waffenstillstand in der Ukraine mit absichern

Nach Gesprächen in Paris über Sicherheitsgarantien für die Ukraine hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine mögliche militärische Beteiligung Deutschlands an der Absicherung eines künftigen Waffenstillstands angekündigt. Über die genaue Ausgestaltung müssten Bundesregierung und Bundestag entscheiden, sobald weitere Rahmenbedingungen geklärt sind.

Bei dem Treffen in Paris verständigten sich die Unterstützer der Ukraine zunächst auf die Grundzüge eines Plans für das Land nach einem möglichen Waffenstillstand. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, der britische Premierminister Keir Starmer und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichneten dazu eine gemeinsame Absichtserklärung.

Lesen Sie hier mehr zu den geplanten Sicherheitsgarantien:

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Russland soll ukrainische Häfen angegriffen haben

Nach Angaben ukrainischer Behörden hat Russland die Häfen von Tschornomorsk und Piwdenne in der Region Odessa angegriffen. Vizeministerpräsident Oleksiy Kuleba sagte, dass bei den Angriffen ein Mensch getötet und fünf verletzt worden seien. Hafenanlagen und mit Pflanzenöl gefüllte Tanks seien beschädigt worden. 

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Russische Angriffe legen Strom in zwei Regionen lahm

Russische Angriffe haben in Teilen der Südost-Ukraine zu weitreichenden Strom- und Wasserausfällen geführt. Angaben des Energieministeriums zufolge ist die Stromversorgung in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja im Südosten der Ukraine nahezu vollständig lahmgelegt. Momentan wird die kritische Infrastruktur laut einer Stellungnahme des Ministeriums auf Telegram mit Reserveenergie betrieben. In der Stadt Dnipro führte der Stromausfall dazu, dass die U-Bahn ihren Betrieb einstellen musste, wie der öffentlich-rechtliche Sender Suspilne berichtete.

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Sicherheitsabkommen zwischen USA und Ukraine laut Selenskyj fast fertig

Das ​Sicherheitsabkommen zwischen der Ukraine und ‌den USA steht laut Präsident Wolodymyr ⁠Selenskyj kurz vor dem Abschluss ​mit US-Präsident Donald Trump. Bei Treffen von Vertretern beider Länder ⁠in Paris seien "komplexe Fragen" des Rahmenwerks zur Beendigung des Krieges erörtert worden, schrieb Selenskyj auf X.

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Selenskyj warnt vor verstärkten russischen Angriffen

Die Ukraine stellt sich nach Angaben des Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf noch intensivere russische Luftangriffe in der aktuellen Frostperiode ein. In seiner abendlichen Videobotschaft warnte er: "Es gibt Hinweise, dass heute Nacht ein neuer massiver Angriff bevorstehen könnte.“ Die Bevölkerung rief er dazu auf, bei Luftalarm unbedingt Schutzräume aufzusuchen.

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Selenskyj sagte, Russland setze derzeit "mehr auf den Winter als auf Diplomatie“ und greife gezielt mit ballistischen Raketen die ukrainische Energieversorgung an, statt auf Verhandlungen mit den USA und Präsident Donald Trump zu setzen.

Ab Freitag werden in der Hauptstadt Kyjiw und im Norden der Ukraine Temperaturen von minus zehn Grad und niedriger erwartet. Die ohnehin angeschlagene Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser steht damit in dem Land noch mehr unter Druck.

Selenskyj teilte mit, er habe mit Regierungschefin Julija Swyrydenko beraten, dass Schulen, Büros und nicht lebenswichtige Einrichtungen in den kommenden zwei Wochen ihren Betrieb einschränken könnten.

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Russland meldet zweiten Einsatz von Mittelstreckenrakete Oreschnik

Russland hat nach eigenen Angaben bei dem Angriff auf die Westukraine die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik eingesetzt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

Die ukrainische Luftwaffe bestätigte ‌den Einsatz der Rakete, die vom Testgelände Kapustin Jar nahe dem Kaspischen Meer gestartet ⁠worden sei. Der Gouverneur der westukrainischen ​Region Lwiw hatte zuvor erklärt, ein russischer Angriff habe ein Infrastrukturziel getroffen.

Bei der sogenannten Oreschnik-Rakete handelt es sich um eine Mittelstreckenrakete mit einer Reichweite zwischen 5.000 und 6.000 Kilometern. Experten gehen davon aus, dass die Rakete auch nuklear bestückt werden kann.

Die Oreschnik war erstmals im November 2024 auf die südukrainische Großstadt Dnipro abgefeuert worden. Die sechs Gefechtsköpfe enthielten damals nach ukrainischen Angaben keinen Sprengstoff. Wladimir Putin sprach von einem Test und drohte an, dass weitere folgen sollten. 

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Klitschko empfiehlt Bürgern, Kyjiw zu verlassen

Der Bürgermeister von Kyjiw, Vitali Klitschko, hat den Einwohnern geraten, die Stadt zeitweilig zu verlassen. In der Hauptstadt der Ukraine könnten nach einem schweren russischen Luftangriff 6.000 Wohnblocks nicht beheizt werden, schrieb Klitschko auf Telegram. Das sei die Hälfte der Mehrfamilienhäuser der ukrainischen Hauptstadt. Wer anderswo Energie und Wärme finden könne, sollte die Hauptstadt vorübergehend verlassen, schrieb Klitschko.

Nach Angaben des Energieministeriums haben in Kyjiw und dem Umland seit dem Morgen etwa 500.000 Verbrauchsstellen keinen Strom.

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Ukraine meldet russische Angriffe auf zwei Frachter im Schwarzen Meer

Russland hat nach Angaben der ukrainischen Regierung zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer beschossen. Wie der ukrainische Wiederaufbauminister Olexij Kuleba auf Telegram mitteilte, war eines der Schiffe auf dem Weg zum südukrainischen Hafen Tschornomorsk, während das andere nahe dem Hafen von Odessa getroffen worden sei. Bei dem Angriff sei ein aus Syrien stammendes Besatzungsmitglied getötet worden.

Kuleba sagte, der Angriff sei ein weiteres Beispiel dafür, dass Russland bewusst zivile Objekte, internationale Schifffahrt und Lebensmittellogistik angreife. Eines der Schiffe sei für eine Getreideladung vorgesehen gewesen, das andere beim Transport von Sojabohnen getroffen worden.

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UN-Sicherheitsrat soll am Montag Dringlichkeitssitzung zur Ukraine abhalten

Nach russischen Angriffen auf Kyjiw kommt der UN-Sicherheitsrat übermorgen laut einem Bericht zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. "Russland hat mit seinen Angriffen auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine ein neues erschreckendes Ausmaß an Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit erreicht", teilte der ukrainische UN-Botschafter Andrij Jermak in einem Schreiben mit, in dem er um die Einberufung der Sitzung bittet und das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Der Antrag der Ukraine wurde von sechs Mitgliedern des Sicherheitsrates unterstützt, wie die AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr. Dabei handelt es sich demnach um Frankreich, Großbritannien, Lettland, Dänemark, Griechenland und Liberia.

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Kyjiw muss komplette Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung abstellen

Nach Angaben des Stadtrats von Kyjiw hat die Stadt die Stromversorgung genauso wie die Wasser- und Wärmeversorgung vollständig abstellen müssen. Der Netzbetreiber hatte darum gebeten, nachdem der Strom in weiten Teilen der Stadt bereits ausgefallen war. Russland hatte zuvor die ukrainische Infrastruktur angegriffen und wichtige Teile zerstört. Auch der elektrifizierte öffentliche Nahverkehr musste eingestellt werden, wie der Stadtrat auf Telegram mitteilte.

Reparaturen seien im Gange, schrieb die Stadtverwaltung, es wurde aber nicht angegeben, wie lange die Systeme außer Betrieb bleiben würden. Die Hälfte der Wohnblocks in Kyjiw war am Freitag nach dem neuesten russischen Angriff ohne Stromversorgung. Die Temperaturen fielen unter minus 10 Grad Celsius.

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Selenskyj wirft Russland Terror gegen Zivilbevölkerung vor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung vorgeworfen. Die russischen Streitkräfte hätten innerhalb der vergangenen Woche rund 1.100 Drohnen, 890 gelenkte Fliegerbomben und 50 Raketen sowie Marschflugkörper gegen die Ukraine eingesetzt. "Auf Ziele, die keine militärische Bedeutung haben: Energieanlagen und Wohnhäuser", schrieb Selenskyj in den sozialen Medien.

Die russische Führung um Präsident Wladimir Putin habe das frostige Wetter abgewartet, um den einfachen Ukrainern das Leben so hart wie möglich zu machen. "Das ist bewusster, zynischer russischer Terror gegen die Menschen", schrieb Selenskyj. 

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Erneut Stromausfälle in der Ukraine nach russischen Angriffen

Nach Angaben des privaten Energieunternehmens DTEK ist in der Region Odessa nach russischen Angriffen in der Nacht großflächig der Strom ausgefallen. 33.500 Familien seien wegen der Angriffe ohne Strom, der Schaden sei erheblich, teilte DTEK bei Telegram mit.

In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

 
Wegen der schweren Luftangriffe der vergangenen Tage gibt es in der Hauptstadt Kyjiw, in Dnipro, Odessa und anderen Städten der Ukraine so gut wie keinen Strom. Deshalb fallen auch Heizung und Wasser aus. Zugleich herrscht strenger Frost von Nachttemperaturen bis minus 18 Grad. Die Lage ist für Millionen Menschen äußerst angespannt.
Russland greift in den vergangenen Wochen immer wieder gezielt die ukrainische Energieinfrastruktur an. Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Russland vor, absichtlich auf den Kälteeinbruch gewartet zu haben, ‌um die Lage für die ukrainische Bevölkerung zu verschlimmern. 

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Ukraine soll bald erste Lynx-Schützenpanzer erhalten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will demnächst mit der Auslieferung von Schützenpanzern des Typs Lynx an die Ukraine beginnen. Das Land werde "bereits Anfang 2026" die ersten fünf Gefechtsfahrzeuge des Typs erhalten, teilte Rheinmetall mit.

Die Lieferung im Wert eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags wird demnach von Deutschland finanziert. Wie viele Lynx-Schützenpanzer die Ukraine insgesamt in Zukunft erhalten soll, ließ Rheinmetall offen.

Der Konzern hatte bereits 2023 bekannt gegeben, die Ukraine mit Lynx-Schützenpanzern beliefern zu wollen. Der moderne Typ wird auch von Ungarn genutzt. Von Deutschland hat die Ukraine bislang mindestens 140 Schützenpanzer des deutlich älteren Typs Marder erhalten. 

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UN-Mission verzeichnet starken Anstieg ziviler Opfer

Im vergangenen Jahr wurden in der Ukraine deutlich mehr Zivilisten getötet und verletzt als 2024. Das berichtet die UN-Mission zur Überwachung der Menschenrechtslage in dem Land.

Demnach wurden in der Ukraine im vergangenen Jahr mindestens 2.514 Zivilisten getötet und 12.142 verletzt. Die Gesamtzahl der Opfer sei gegenüber dem Vorjahr um 31 Prozent gestiegen. Das vergangene Jahr sei "das tödlichste" seit 2022 gewesen, teilte die UN-Mission mit.

Fast zwei Drittel der Opfer lebten demnach in frontnahen Gebieten. Oft treffe es ältere Menschen, die trotz heranrückender russischer Truppen häufiger als andere in ihren Wohnorten blieben. 96 Prozent aller Getöteten oder Verletzten lebten nach UN-Angaben auf ukrainisch kontrolliertem, vier Prozent auf russisch besetztem Gebiet.

Die UN-Mission warnte zudem davor, dass der zunehmende Einsatz von Drohnen auf dem Schlachtfeld zu mehr zivilen Opfern führe. Gegenüber dem Vorjahr sei die Zahl von Menschen, die durch kleine Drohnen mit kurzer Reichweite getötet oder verletzt wurden, um 120 Prozent gestiegen:

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Seit Kriegsbeginn sind nach UN-Angaben mindestens 14.999 Zivilisten getötet und 40.601 verletzt worden. Dabei handelt es sich um ausschließlich zweifelsfrei bestätigte Fälle. Die Dunkelziffer ist unbekannt. So befürchtet die Ukraine allein in der von Russland 2022 schwer zerstörten südukrainischen Großstadt Mariupol Zehntausende Getötete. Luftaufnahmen von Massengräbern in der Nähe der Stadt legen nahe, dass dort mindestens 8.000 nicht identifizierte Zivilisten getötet wurden. 

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Selenskyj warnt vor umfangreichem russischen Luftangriff

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Ukrainerinnen und Ukrainer vor groß angelegten russischen Luftangriffen gewarnt. Es gebe Geheimdienstinformationen, wonach die russische Regierung derartige Attacken vorbereite, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Diese könne in den nächsten Tagen geschehen, sagte er.

Russland wolle die Kälte ausnutzen, sagte Selenskyj. In vielen Regionen der Ukraine fallen die Temperaturen nachts derzeit in den zweistelligen Minusbereich, Russland beschießt derweil intensiv die ukrainische Energieinfrastruktur.

Bereits am vergangenen Donnerstag hatte Selenskyj vor einem umfangreichen Angriff Russlands in der Nacht gewarnt. Tatsächlich attackierte Russlands Militär die Ukraine in der Nacht zum Freitag. In der Hauptstadt Kyjiw kam es in der Folge zu so heftigen Ausfällen von Strom-, Wasser- und Heizungsversorgung, dass Bürgermeister Vitali Klitschko zum vorübergehenden Verlassen der Stadt riet. 

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Tote und Verletzte nach russischen Angriffen 

Bei einem russischen Angriff am Stadtrand von Charkiw im Nordosten der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben vier Menschen getötet worden. Bei dem Angriff wurden zudem sechs weitere Menschen verletzt, teilte der Gouverneur Oleh Synjehubow mit. Zuvor hatte Synehubow auf Telegram zwei Todesopfer gemeldet.
Nach Angaben des Bürgermeisters von Charkiw, Ihor Terechow, traf eine russische Langstreckendrohne eine medizinische Einrichtung für Kinder und löste ein Feuer aus. Auch in der Hauptstadt Kyjiw war die Luftabwehr wegen russischer Angriffe aktiv. 

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Regierungsumbildung in der Ukraine vorerst gescheitert

Im ukrainischen Parlament ist die Ernennung eines neuen Verteidigungsministers gescheitert. Für die Kandidatur Mychajlo Fedorows fanden sich nicht genug Unterstützer. Der 34-Jährige hatte zuvor das 2019 geschaffene Digitalisierungsministerium geleitet.

Auch für die Ernennung des bisherigen Verteidigungsministers Denys Schmyhal zum neuen Energieminister stimmten nur 210 Abgeordnete, nötig wären jedoch 226 gewesen. Damit misslang die von Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj anvisierte umfassende Regierungsumbildung – vorerst. Für die kommenden Tage wird mit weiteren Schritten und erneuten Abstimmungsversuchen gerechnet.

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Kasachstan bestätigt Drohnenangriff auf Tanker im Schwarzen Meer

Das kasachische Energieministerium hat einen Angriff auf zwei Tanker im Schwarzen Meer bestätigt. Die Schiffe seien in der Nähe des Terminals des Kaspischen Pipeline-Konsortiums CPC mit Drohnen angegriffen worden. Sie hätten kasachisches Öl transportieren sollen.

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Russland meldet Drohnenangriff auf Rostow am Don

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat nach russischen Angaben in der Hafenstadt Rostow am Don einen Industriebrand ausgelöst und Wohngebäude beschädigt. Das teilte Bürgermeister Aleksandr Skryabin mit. Die Luftabwehr sei über den westlichen Bezirken der Stadt im Einsatz.

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Stromabschaltungen in Krywyj Rih nach Drohnenangriff

Im zentralukrainischen Krywyj Rih sind nach einem russischen Drohnenangriff mehr als 45.000 Menschen von Stromausfällen und Störungen der Wärmeversorgung betroffen. Das teilte der Leiter der Militärverwaltung, Oleksandr Wilkul, mit. Zudem könne es bei der Wasserversorgung zu Druckproblemen kommen.

Wilkul forderte die Bevölkerung dazu auf, Wasser aufzufüllen und elektronische Geräte zu laden, sofern dazu noch die Möglichkeit bestehe. "Es wird schwierig werden", schrieb Wilkul auf Telegram. 

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Russische Truppen rücken bei Saporischschja vor und werden bei Kupjansk vertrieben

Südöstlich der Regionalhauptstadt Saporischschja sind russische Truppen weiter vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Zugleich zeigen geolokalisierte Aufnahmen, dass ukrainische Soldaten ein Gebiet bei Stepnohirsk kontrollieren, das russische Quellen zuvor als besetzt bezeichnet hatten.

Auch nördlich von Kostjantyniwka haben ukrainische Einheiten demnach Angreifer vertrieben; auf aktuellen Aufnahmen ist laut dem ISW zu sehen, wie ukrainische Einheiten eine Flagge im Ortszentrum von Maiske hissen, das zuvor als besetzt galt. Am südöstlichen Stadtrand von Kostjantyniwka rückten demnach unterdessen russische Truppen minimal vor. Ähnlich sieht es bei Borowa aus: Dort kam die russische Armee ein Stück weit voran. Unmittelbar nördlich von dort befreiten ukrainische Truppen unterdessen aber einen langen Streifen östlich von Kupjansk inklusive zweier Vororte.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf: 

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Russische Behörden sprechen von zwei Toten durch ukrainische Drohnenangriffe

Nach Angaben russischer Behörden sind zwei Menschen durch ukrainische Drohnenangriffe gestorben. Juri Sljussar, Gouverneur der Region Rostow, teilte auf Telegram mit, dass ein Wohnhaus in der Stadt Rostow am Don getroffen worden und dabei in Brand geraten sei. Bei den Aufräumarbeiten sei die Leiche eines Mannes gefunden worden. Vier weitere Menschen wurden Sljussar zufolge bei den nächtlichen Drohnenangriffen in der Region Rostow verletzt.

In der Region Belgorod kam es Berichten zufolge bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug zu einem Todesfall: Eine Frau wurde demnach getötet, ein Mann verletzt. Das Auto sei dabei zerstört worden, teilte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow über Telegram mit.

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Ukrainisches Parlament bestätigt Mychajlo Fedorow als neuen Verteidigungsminister

Der frühere Digitalisierungsminister der Ukraine, Mychajlo Fedorow, ist neuer Verteidigungsminister des Landes. Im Parlament stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten für die Ernennung. Tags zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits versucht, Fedorow einzusetzen. Es waren aber nicht hinreichend Abgeordnete im Parlament anwesend, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen.

Fedorow ist bereits der vierte Verteidigungsminister der Ukraine seit dem Überfall Russlands im Februar 2022.

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EU will Ukrainehilfen vor allem für Militär nutzen

Die EU will ‍die bewilligten Finanzhilfen für die Ukraine in ​Höhe von 90 Milliarden Euro aufteilen. ‌Ein Drittel soll in den allgemeinen Haushalt fließen und zwei Drittel in militärische ⁠Ausrüstung, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der ​Leyen in Brüssel. Die 60 Milliarden Euro für das Militär sollen ihr zufolge hauptsächlich für den ⁠Kauf von Ausrüstung aus europäischen Ländern verwendet werden. 

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Ukrainische Behörden ordnen Evakuierung von Kindern an

Die ukrainischen Behörden haben angesichts der jüngsten russischen Eroberungen die Evakuierung von Kindern aus mehreren Dörfern in der südlichen Region Saporischschja bekannt gegeben. "Wir haben eine schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen: die Evakuierung von Kindern zusammen mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten aus fünf Ortschaften in der Region Saporischschja anzuordnen", teilte Vizeregierungschef Olexij Kuleba mit. Um welche Dörfer es sich handelt, sagte er nicht.

Kuleba zufolge sollen 40 betroffene Kinder in die zentralukrainische Region Tscherkassy gebracht werden. Eine Zwangsevakuierung sei "immer ein schwerer Schritt", sagte er. Doch sei sie angesichts des "dauerhaften Beschusses die einzige verantwortungsvolle Möglichkeit, Leben zu retten".

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Ukraine verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung bis Mai 

In der von Russland angegriffenen Ukraine sind das geltende Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung bis Anfang Mai verlängert worden. Für beide Gesetzesvorlagen stimmte jeweils eine deutliche Mehrheit von mehr als 300 Abgeordneten im Parlament. Die Entwürfe waren von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden. 

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Denys Schmyhal ist neuer Energieminister der Ukraine

Das ukrainische Parlament hat den bisherigen Verteidigungsminister Denys Schmyhal auf Vorschlag von Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Energieminister ernannt. Seine Ernennung war gestern noch gescheitert, ebenso wie die des neuen Verteidigungsministers Fedorow. Schmyhal war von 2020 bis 2025 ukrainischer Ministerpräsident. 

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Antikorruptionsermittler werfen Tymoschenko Stimmenkauf vor

Die ehemalige ukrainische Regierungschefin und Oppositionspolitikerin Julija Tymoschenko steht unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros Nabu warfen Tymoschenko ohne deren namentliche Nennung vor, Stimmenkauf betrieben zu haben. Sie habe als Fraktionschefin ihrer Partei Abgeordneten "unrechtmäßige Vorteile" angeboten, damit diese in ihrem Sinne abstimmten oder bestimmten Abstimmungen fernblieben, teilte das Nabu in einer Pressemitteilung mit.

In einem vom Nabu veröffentlichten Video sind Beamte zu sehen, die in einem Büro mit US-Dollar gefüllte Umschläge öffnen. Auf der Aufnahme ist ein unkenntlich gemachtes Foto einer Frau zu sehen, bei der es sich mutmaßlich um Tymoschenko handelt. Zudem veröffentlichte das Nabu Mitschnitte von Gesprächen, welche die Vorwürfe belegen sollen. Es laufe eine Vorermittlung, Tymoschenko sei von dem Verdacht gegen sie amtlich informiert worden. 

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Die Politikerin sprach auf Facebook von "absurden" Anschuldigungen, die einen "politisch motivierten Angriff" auf sie darstellten. Tymoschenko, eine Galionsfigur der sogenannten Orangenen Revolution im Jahr 2004 und Regierungschefin in den Jahren 2005 und 2007 bis 2010, hatte bereits im Sommer harte Kritik an den Antikorruptionsbehörden geübt und unbelegte Vorwürfe gegen diese geäußert.

Damals hatte sie den später gescheiterten Versuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj, die unabhängigen Antikorruptionsbehörden der Generalstaatsanwaltschaft zu unterstellen, unterstützt. Im Zuge dessen bezeichnete sie die Antikorruptionsermittler als angebliches Instrument ausländischer Einflussnahme auf die ukrainische Politik.

Proteste in mehreren ukrainischen Städten und harte Kritik der EU an dem Vorgehen Selenskyjs führten schließlich dazu, dass die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden wiederhergestellt wurde. Mehrere Monate später deckten die Ermittler eine Korruptionsaffäre im ukrainischen Energieministerium auf. 

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Russland macht Ukraine für Angriff auf griechischen Tanker verantwortlich 

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Das russische Verteidigungsministerium hat die Ukraine beschuldigt, für den gestrigen Angriff auf einen griechischen Tanker im Schwarzen Meer verantwortlich zu sein. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker Matilda sei etwa 100 Kilometer vor der Stadt Anapa von zwei ukrainischen Drohnen angegriffen worden, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Im Schwarzen Meer sei ein Notsignal empfangen worden.

Am Dienstag hatte die griechische Regierung Drohnenangriffe auf die Öltanker Matilda und Delta Harmony gemeldet. Der Tanker Matilda war demnach auf dem Weg nach Russland, um dort mit Öl aus Kasachstan befüllt zu werden. Das russische Verteidigungsministerium erwähnte Delta Harmony nicht. 

Von der ukrainischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

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Selenskyj kündigt Reformen bei Truppenmobilisierung an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mitgeteilt, dass "weitreichende Änderungen" am Mobilisierungssystem für Truppen im Krieg mit Russland erforderlich seien. "Es wurden bereits Entscheidungen getroffen, um eine gerechtere Verteilung des Personals auf die Kampfbrigaden zu gewährleisten”, schrieb Selenskyj auf X nach einem Treffen mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Darüber hinaus müsse es allerdings noch weitere Veränderungen geben, "die sowohl den Verteidigungs- und Sicherheitskräften der Ukraine als auch den wirtschaftlichen Prozessen in unserem Staat mehr Möglichkeiten garantieren".

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Ukraine ruft nach russischen Angriffen den Notstand für den Energiesektor aus

Die ukrainische Regierung hat wegen der schweren Schäden im Energiesektor und der anhaltenden russischen Angriffe den Notstand ausgerufen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf der Onlineplattform X mit: Die Folgen der Angriffe seien "schwerwiegend" und stellten angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen eine Herausforderung dar.

Nach Angaben Selenskyjs ist besonders die Hauptstadt Kyjiw betroffen, wo demnach Reparaturteams und Versorger weiterhin rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten. "Es wird eine ständige Koordinierungszentrale eingerichtet, um die Lage in der Stadt zu bewältigen", schrieb der ukrainische Präsident. "Insgesamt wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand ausgerufen.”

Zu den Beschlüssen der Notstandsregelung gehören außerdem die Überarbeitung der Ausgangssperren und die Einführung einer Deregulierung für den Anschluss von Notstromaggregaten. Selenskyj sagte zudem, dass auch daran gearbeitet werde, das "Volumen der Stromimporte in die Ukraine deutlich zu erhöhen“.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf der Onlineplattform X mit: Die Folgen der Angriffe seien "schwerwiegend" und stellten angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen eine Herausforderung dar.Nach Angaben Selenskyjs ist besonders die Hauptstadt Kyjiw betroffen, wo demnach Reparaturteams und Versorger weiterhin rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten. "Es wird eine ständige Koordinierungszentrale eingerichtet, um die Lage in der Stadt zu bewältigen", schrieb der ukrainische Präsident. "Insgesamt wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand ausgerufen.”Zu den Beschlüssen der Notstandsregelung gehören außerdem die Überarbeitung der Ausgangssperren und die Einführung einer Deregulierung für den Anschluss von Notstromaggregaten. Selenskyj sagte zudem, dass auch daran gearbeitet werde, das "Volumen der Stromimporte in die Ukraine deutlich zu erhöhen“.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T18:16:43.000Z","dateModified":"2026-01-14T19:34:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj kündigt Reformen bei Truppenmobilisierung an","articleBody":"Selenskyj kündigt Reformen bei Truppenmobilisierung anDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mitgeteilt, dass "weitreichende Änderungen" am Mobilisierungssystem für Truppen im Krieg mit Russland erforderlich seien. "Es wurden bereits Entscheidungen getroffen, um eine gerechtere Verteilung des Personals auf die Kampfbrigaden zu gewährleisten”, schrieb Selenskyj auf X nach einem Treffen mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Darüber hinaus müsse es allerdings noch weitere Veränderungen geben, "die sowohl den Verteidigungs- und Sicherheitskräften der Ukraine als auch den wirtschaftlichen Prozessen in unserem Staat mehr Möglichkeiten garantieren".","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T14:32:01.000Z","dateModified":"2026-01-14T14:45:33.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_576/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTGWV5V72F27C7nEr2x/moTGcz84cDZHtkAVWv3K.jpeg","caption":"Wolodymyr Selenskyj mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow ","creditText":"Ukrainian Presidential Press Service/Reuters","uploadDate":"2026-01-14T14:45:28.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_270/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTGWV5V72F27C7nEr2x/moTGcz84cDZHtkAVWv3K.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland macht Ukraine für Angriff auf griechischen Tanker verantwortlich ","articleBody":"Russland macht Ukraine für Angriff auf griechischen Tanker verantwortlich ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T14:03:31.000Z","dateModified":"2026-01-14T14:29:37.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anna-Lena Schlitt"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTGHiXW3GtZsyiPG6rn/moTGVWT572F27C7n3in5.jpeg","caption":"Neben dem Tanker "Matilda" wurde auch die "Delta Harmony" im Schwarzen Meer von einem Angriff getroffen.","creditText":" Yoruk Isik/Reuters","uploadDate":"2026-01-14T14:22:45.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTGHiXW3GtZsyiPG6rn/moTGVWT572F27C7n3in5.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Antikorruptionsermittler werfen Tymoschenko Stimmenkauf vor","articleBody":"Antikorruptionsermittler werfen Tymoschenko Stimmenkauf vorDie ehemalige ukrainische Regierungschefin und Oppositionspolitikerin Julija Tymoschenko steht unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros Nabu warfen Tymoschenko ohne deren namentliche Nennung vor, Stimmenkauf betrieben zu haben. Sie habe als Fraktionschefin ihrer Partei Abgeordneten "unrechtmäßige Vorteile" angeboten, damit diese in ihrem Sinne abstimmten oder bestimmten Abstimmungen fernblieben, teilte das Nabu in einer Pressemitteilung mit. In einem vom Nabu veröffentlichten Video sind Beamte zu sehen, die in einem Büro mit US-Dollar gefüllte Umschläge öffnen. Auf der Aufnahme ist ein unkenntlich gemachtes Foto einer Frau zu sehen, bei der es sich mutmaßlich um Tymoschenko handelt. Zudem veröffentlichte das Nabu Mitschnitte von Gesprächen, welche die Vorwürfe belegen sollen. Es laufe eine Vorermittlung, Tymoschenko sei von dem Verdacht gegen sie amtlich informiert worden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T14:01:10.000Z","dateModified":"2026-01-14T14:13:51.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTGDKkJcDZHtkAVWv32/moTGTE6ZcDZHtkAVWv3D.jpeg","caption":"Julija Tymoschenko im ukrainischen Parlament","creditText":"Andrii Nesterenko/Reuters","uploadDate":"2026-01-14T14:13:47.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTGDKkJcDZHtkAVWv32/moTGTE6ZcDZHtkAVWv3D.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Denys Schmyhal ist neuer Energieminister der Ukraine","articleBody":"Denys Schmyhal ist neuer Energieminister der UkraineDas ukrainische Parlament hat den bisherigen Verteidigungsminister Denys Schmyhal auf Vorschlag von Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Energieminister ernannt. Seine Ernennung war gestern noch gescheitert, ebenso wie die des neuen Verteidigungsministers Fedorow. 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Für beide Gesetzesvorlagen stimmte jeweils eine deutliche Mehrheit von mehr als 300 Abgeordneten im Parlament. 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"Wir haben eine schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen: die Evakuierung von Kindern zusammen mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten aus fünf Ortschaften in der Region Saporischschja anzuordnen", teilte Vizeregierungschef Olexij Kuleba mit. Um welche Dörfer es sich handelt, sagte er nicht.Kuleba zufolge sollen 40 betroffene Kinder in die zentralukrainische Region Tscherkassy gebracht werden. Eine Zwangsevakuierung sei "immer ein schwerer Schritt", sagte er. 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Im Parlament stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten für die Ernennung. Tags zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits versucht, Fedorow einzusetzen. Es waren aber nicht hinreichend Abgeordnete im Parlament anwesend, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen. Fedorow ist bereits der vierte Verteidigungsminister der Ukraine seit dem Überfall Russlands im Februar 2022.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T11:27:01.000Z","dateModified":"2026-01-14T12:49:10.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katharina James"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_768/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTFXDjU4HXn28bUDFwJ/moTG1ELv7HG954gN6edi.jpeg","caption":"Mychajlo Fedorow","creditText":"picture alliance/dpa/AP","uploadDate":"2026-01-14T12:49:07.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_360/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoTFXDjU4HXn28bUDFwJ/moTG1ELv7HG954gN6edi.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Truppen rücken bei Saporischschja vor und werden bei Kupjansk vertrieben","articleBody":"Russische Truppen rücken bei Saporischschja vor und werden bei Kupjansk vertriebenSüdöstlich der Regionalhauptstadt Saporischschja sind russische Truppen weiter vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Zugleich zeigen geolokalisierte Aufnahmen, dass ukrainische Soldaten ein Gebiet bei Stepnohirsk kontrollieren, das russische Quellen zuvor als besetzt bezeichnet hatten. Auch nördlich von Kostjantyniwka haben ukrainische Einheiten demnach Angreifer vertrieben; auf aktuellen Aufnahmen ist laut dem ISW zu sehen, wie ukrainische Einheiten eine Flagge im Ortszentrum von Maiske hissen, das zuvor als besetzt galt. Am südöstlichen Stadtrand von Kostjantyniwka rückten demnach unterdessen russische Truppen minimal vor. Ähnlich sieht es bei Borowa aus: Dort kam die russische Armee ein Stück weit voran. Unmittelbar nördlich von dort befreiten ukrainische Truppen unterdessen aber einen langen Streifen östlich von Kupjansk inklusive zweier Vororte.Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T08:10:49.000Z","dateModified":"2026-01-14T08:24:29.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen","headline":"Russische Armee rückt bei Saporischschja weiter vor","description":"Im Westen der Region Saporischschja, in Kostjantyniwka und bei Borowa sind die Angreifer etwas weitergekommen. 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Das Auto sei dabei zerstört worden, teilte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow über Telegram mit.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-01-14T07:27:18.000Z","dateModified":"2026-01-14T07:29:41.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Marla Noss"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Stromabschaltungen in Krywyj Rih nach Drohnenangriff","articleBody":"Stromabschaltungen in Krywyj Rih nach DrohnenangriffIm zentralukrainischen Krywyj Rih sind nach einem russischen Drohnenangriff mehr als 45.000 Menschen von Stromausfällen und Störungen der Wärmeversorgung betroffen. Das teilte der Leiter der Militärverwaltung, Oleksandr Wilkul, mit. Zudem könne es bei der Wasserversorgung zu Druckproblemen kommen.Wilkul forderte die Bevölkerung dazu auf, Wasser aufzufüllen und elektronische Geräte zu laden, sofern dazu noch die Möglichkeit bestehe. 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Eric Voigt

Ukraine ruft nach russischen Angriffen den Notstand für den Energiesektor aus

Die ukrainische Regierung hat wegen der schweren Schäden im Energiesektor und der anhaltenden russischen Angriffe den Notstand ausgerufen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf der Onlineplattform X mit: Die Folgen der Angriffe seien „schwerwiegend“ und stellten angesichts der sich verschlechternden Wetterbedingungen eine Herausforderung dar.

Nach Angaben Selenskyjs ist besonders die Hauptstadt Kyjiw betroffen, wo demnach Reparaturteams und Versorger weiterhin rund um die Uhr an der Wiederherstellung von Strom- und Wärmeversorgung arbeiten. „Es wird eine ständige Koordinierungszentrale eingerichtet, um die Lage in der Stadt zu bewältigen“, schrieb der ukrainische Präsident. „Insgesamt wird für den Energiesektor der Ukraine der Ausnahmezustand ausgerufen.”

Zu den Beschlüssen der Notstandsregelung gehören außerdem die Überarbeitung der Ausgangssperren und die Einführung einer Deregulierung für den Anschluss von Notstromaggregaten. Selenskyj sagte zudem, dass auch daran gearbeitet werde, das „Volumen der Stromimporte in die Ukraine deutlich zu erhöhen“.

Susanne Ködel

Selenskyj kündigt Reformen bei Truppenmobilisierung an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mitgeteilt, dass „weitreichende Änderungen“ am Mobilisierungssystem für Truppen im Krieg mit Russland erforderlich seien. „Es wurden bereits Entscheidungen getroffen, um eine gerechtere Verteilung des Personals auf die Kampfbrigaden zu gewährleisten”, schrieb Selenskyj auf X nach einem Treffen mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow. Darüber hinaus müsse es allerdings noch weitere Veränderungen geben, „die sowohl den Verteidigungs- und Sicherheitskräften der Ukraine als auch den wirtschaftlichen Prozessen in unserem Staat mehr Möglichkeiten garantieren“.
Wolodymyr Selenskyj mit dem neuen Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow . Ukrainian Presidential Press Service/Reuters

Anna-Lena Schlitt

Russland macht Ukraine für Angriff auf griechischen Tanker verantwortlich 

Neben dem Tanker „Matilda“ wurde auch die „Delta Harmony“ im Schwarzen Meer von einem Angriff getroffen. Yoruk Isik/Reuters
Das russische Verteidigungsministerium hat die Ukraine beschuldigt, für den gestrigen Angriff auf einen griechischen Tanker im Schwarzen Meer verantwortlich zu sein. Der unter maltesischer Flagge fahrende Tanker Matilda sei etwa 100 Kilometer vor der Stadt Anapa von zwei ukrainischen Drohnen angegriffen worden, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Im Schwarzen Meer sei ein Notsignal empfangen worden.

Am Dienstag hatte die griechische Regierung Drohnenangriffe auf die Öltanker Matilda und Delta Harmony gemeldet. Der Tanker Matilda war demnach auf dem Weg nach Russland, um dort mit Öl aus Kasachstan befüllt zu werden. Das russische Verteidigungsministerium erwähnte Delta Harmony nicht. 

Von der ukrainischen Regierung gab es zunächst keine Stellungnahme. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Alexander Eydlin

Antikorruptionsermittler werfen Tymoschenko Stimmenkauf vor

Die ehemalige ukrainische Regierungschefin und Oppositionspolitikerin Julija Tymoschenko steht unter Korruptionsverdacht. Ermittler des Antikorruptionsbüros Nabu warfen Tymoschenko ohne deren namentliche Nennung vor, Stimmenkauf betrieben zu haben. Sie habe als Fraktionschefin ihrer Partei Abgeordneten „unrechtmäßige Vorteile“ angeboten, damit diese in ihrem Sinne abstimmten oder bestimmten Abstimmungen fernblieben, teilte das Nabu in einer Pressemitteilung mit.

In einem vom Nabu veröffentlichten Video sind Beamte zu sehen, die in einem Büro mit US-Dollar gefüllte Umschläge öffnen. Auf der Aufnahme ist ein unkenntlich gemachtes Foto einer Frau zu sehen, bei der es sich mutmaßlich um Tymoschenko handelt. Zudem veröffentlichte das Nabu Mitschnitte von Gesprächen, welche die Vorwürfe belegen sollen. Es laufe eine Vorermittlung, Tymoschenko sei von dem Verdacht gegen sie amtlich informiert worden. 

Julija Tymoschenko im ukrainischen Parlament. Andrii Nesterenko/Reuters
Die Politikerin sprach auf Facebook von „absurden“ Anschuldigungen, die einen „politisch motivierten Angriff“ auf sie darstellten. Tymoschenko, eine Galionsfigur der sogenannten Orangenen Revolution im Jahr 2004 und Regierungschefin in den Jahren 2005 und 2007 bis 2010, hatte bereits im Sommer harte Kritik an den Antikorruptionsbehörden geübt und unbelegte Vorwürfe gegen diese geäußert.

Damals hatte sie den später gescheiterten Versuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj, die unabhängigen Antikorruptionsbehörden der Generalstaatsanwaltschaft zu unterstellen, unterstützt. Im Zuge dessen bezeichnete sie die Antikorruptionsermittler als angebliches Instrument ausländischer Einflussnahme auf die ukrainische Politik.

Proteste in mehreren ukrainischen Städten und harte Kritik der EU an dem Vorgehen Selenskyjs führten schließlich dazu, dass die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörden wiederhergestellt wurde. Mehrere Monate später deckten die Ermittler eine Korruptionsaffäre im ukrainischen Energieministerium auf. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Denys Schmyhal ist neuer Energieminister der Ukraine

Das ukrainische Parlament hat den bisherigen Verteidigungsminister Denys Schmyhal auf Vorschlag von Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Energieminister ernannt. Seine Ernennung war gestern noch gescheitert, ebenso wie die des neuen Verteidigungsministers Fedorow. Schmyhal war von 2020 bis 2025 ukrainischer Ministerpräsident. 
Der neue ukrainische Energieminister, Denys Schmyhal, war zuvor Verteidigungsminister. Alexander Welscher/picture alliance/dpa

Annika Benzing

Ukraine verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung bis Mai 

In der von Russland angegriffenen Ukraine sind das geltende Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung bis Anfang Mai verlängert worden. Für beide Gesetzesvorlagen stimmte jeweils eine deutliche Mehrheit von mehr als 300 Abgeordneten im Parlament. Die Entwürfe waren von Präsident Wolodymyr Selenskyj eingereicht worden. 

Isabelle Daniel

Ukrainische Behörden ordnen Evakuierung von Kindern an

Die ukrainischen Behörden haben angesichts der jüngsten russischen Eroberungen die Evakuierung von Kindern aus mehreren Dörfern in der südlichen Region Saporischschja bekannt gegeben. „Wir haben eine schwierige, aber notwendige Entscheidung getroffen: die Evakuierung von Kindern zusammen mit ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten aus fünf Ortschaften in der Region Saporischschja anzuordnen“, teilte Vizeregierungschef Olexij Kuleba mit. Um welche Dörfer es sich handelt, sagte er nicht.

Kuleba zufolge sollen 40 betroffene Kinder in die zentralukrainische Region Tscherkassy gebracht werden. Eine Zwangsevakuierung sei „immer ein schwerer Schritt“, sagte er. Doch sei sie angesichts des „dauerhaften Beschusses die einzige verantwortungsvolle Möglichkeit, Leben zu retten“.

Evakuierung von Kindern aus dem Dorf Kuschuhum südlich der Regionalhauptstadt Saporischschja. Dmytro Smolienko/Ukrinform/Imago Images

Claudia Thaler

EU will Ukrainehilfen vor allem für Militär nutzen

Die EU will ‍die bewilligten Finanzhilfen für die Ukraine in ​Höhe von 90 Milliarden Euro aufteilen. ‌Ein Drittel soll in den allgemeinen Haushalt fließen und zwei Drittel in militärische ⁠Ausrüstung, sagte Kommissionspräsidentin Ursula von der ​Leyen in Brüssel. Die 60 Milliarden Euro für das Militär sollen ihr zufolge hauptsächlich für den ⁠Kauf von Ausrüstung aus europäischen Ländern verwendet werden. 
„Wir machen wirklich einen nächsten Schritt bei unserer Unterstützung, um eine stärkere und stabilere Ukraine aufzubauen.“

Ursula von der Leyen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich zur finanziellen Unterstützung der Ukraine geäußert. Omar Havana/Reuters

Katharina James

Ukrainisches Parlament bestätigt Mychajlo Fedorow als neuen Verteidigungsminister

Der frühere Digitalisierungsminister der Ukraine, Mychajlo Fedorow, ist neuer Verteidigungsminister des Landes. Im Parlament stimmte eine deutliche Mehrheit von 277 Abgeordneten für die Ernennung. Tags zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj bereits versucht, Fedorow einzusetzen. Es waren aber nicht hinreichend Abgeordnete im Parlament anwesend, um eine Abstimmung über seine Kandidatur anzusetzen.

Fedorow ist bereits der vierte Verteidigungsminister der Ukraine seit dem Überfall Russlands im Februar 2022.

Mychajlo Fedorow. picture alliance/dpa/AP

Christina Felschen

Russische Truppen rücken bei Saporischschja vor und werden bei Kupjansk vertrieben

Südöstlich der Regionalhauptstadt Saporischschja sind russische Truppen weiter vorgerückt. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Zugleich zeigen geolokalisierte Aufnahmen, dass ukrainische Soldaten ein Gebiet bei Stepnohirsk kontrollieren, das russische Quellen zuvor als besetzt bezeichnet hatten.

Auch nördlich von Kostjantyniwka haben ukrainische Einheiten demnach Angreifer vertrieben; auf aktuellen Aufnahmen ist laut dem ISW zu sehen, wie ukrainische Einheiten eine Flagge im Ortszentrum von Maiske hissen, das zuvor als besetzt galt. Am südöstlichen Stadtrand von Kostjantyniwka rückten demnach unterdessen russische Truppen minimal vor. Ähnlich sieht es bei Borowa aus: Dort kam die russische Armee ein Stück weit voran. Unmittelbar nördlich von dort befreiten ukrainische Truppen unterdessen aber einen langen Streifen östlich von Kupjansk inklusive zweier Vororte.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf: 

Marla Noss

Russische Behörden sprechen von zwei Toten durch ukrainische Drohnenangriffe

Nach Angaben russischer Behörden sind zwei Menschen durch ukrainische Drohnenangriffe gestorben. Juri Sljussar, Gouverneur der Region Rostow, teilte auf Telegram mit, dass ein Wohnhaus in der Stadt Rostow am Don getroffen worden und dabei in Brand geraten sei. Bei den Aufräumarbeiten sei die Leiche eines Mannes gefunden worden. Vier weitere Menschen wurden Sljussar zufolge bei den nächtlichen Drohnenangriffen in der Region Rostow verletzt.

In der Region Belgorod kam es Berichten zufolge bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug zu einem Todesfall: Eine Frau wurde demnach getötet, ein Mann verletzt. Das Auto sei dabei zerstört worden, teilte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow über Telegram mit.

Jona Spreter

Stromabschaltungen in Krywyj Rih nach Drohnenangriff

Im zentralukrainischen Krywyj Rih sind nach einem russischen Drohnenangriff mehr als 45.000 Menschen von Stromausfällen und Störungen der Wärmeversorgung betroffen. Das teilte der Leiter der Militärverwaltung, Oleksandr Wilkul, mit. Zudem könne es bei der Wasserversorgung zu Druckproblemen kommen.

Wilkul forderte die Bevölkerung dazu auf, Wasser aufzufüllen und elektronische Geräte zu laden, sofern dazu noch die Möglichkeit bestehe. „Es wird schwierig werden“, schrieb Wilkul auf Telegram. 

Jona Spreter

Russland meldet Drohnenangriff auf Rostow am Don

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat nach russischen Angaben in der Hafenstadt Rostow am Don einen Industriebrand ausgelöst und Wohngebäude beschädigt. Das teilte Bürgermeister Aleksandr Skryabin mit. Die Luftabwehr sei über den westlichen Bezirken der Stadt im Einsatz.

Mathis Gann

Kasachstan bestätigt Drohnenangriff auf Tanker im Schwarzen Meer

Das kasachische Energieministerium hat einen Angriff auf zwei Tanker im Schwarzen Meer bestätigt. Die Schiffe seien in der Nähe des Terminals des Kaspischen Pipeline-Konsortiums CPC mit Drohnen angegriffen worden. Sie hätten kasachisches Öl transportieren sollen.

Mathis Gann

Regierungsumbildung in der Ukraine vorerst gescheitert

Im ukrainischen Parlament ist die Ernennung eines neuen Verteidigungsministers gescheitert. Für die Kandidatur Mychajlo Fedorows fanden sich nicht genug Unterstützer. Der 34-Jährige hatte zuvor das 2019 geschaffene Digitalisierungsministerium geleitet.

Auch für die Ernennung des bisherigen Verteidigungsministers Denys Schmyhal zum neuen Energieminister stimmten nur 210 Abgeordnete, nötig wären jedoch 226 gewesen. Damit misslang die von Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj anvisierte umfassende Regierungsumbildung – vorerst. Für die kommenden Tage wird mit weiteren Schritten und erneuten Abstimmungsversuchen gerechnet.

Wolodymyr Selenskys Plan, die ukrainische Regierung neu aufzustellen, ist vorerst gescheitert. Susana Vera/Reuters

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