Krieg gegen die Ukraine: Neuer Angriff aufwärts Energieanlagen, Kyjiw und Odessa im Visier


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Energieunternehmen meldet erneute russische Angriffe auf Energieanlagen

Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hat neue Schäden an seiner Infrastruktur infolge russischer Angriffe gemeldet. Betroffen sind demnach Produktionsanlagen in den Regionen Poltawa und Sumy.

Nach Angaben von Konzernchef Serhij Korezkyj wurden die Anlagen in Poltawa bereits zum zweiten Tag in Folge beschossen. Seit Beginn des Jahres habe es insgesamt 20 Angriffe auf die Infrastruktur des Unternehmens gegeben.

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Mehr als 95.000 Menschen in Region Odessa fehlt Strom 

Nach dem russischen Angriff auf die südukrainische Region Odessa haben dort laut Angaben der örtlichen Behörden 95.000 Menschen keinen Strom. Besonders betroffen sei der Ort Kilija, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper mit. Dort hätten mehr als 200 Gebäude mit insgesamt 9.000 Bewohnerinnen und Bewohnern keinen Strom, die auch für die Heizung auf Elektrizität angewiesen seien.

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Kiper zufolge sind Hilfen für seine Region bereits unterwegs, darunter sieben Hochleistungsgeneratoren sowie Heizgeräte und Feldküchen. Es würden zehn Hilfsstellen für Betroffene eingerichtet, wo sie sich aufwärmen und Elektrogeräte aufladen könnten. 

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Mann und drei Kinder bei russischem Angriff getötet

Bei einem russischen Angriff in einer Stadt westlich von Charkiw sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Unter den Toten seien drei kleine Kinder, teilte Regionalgouverneur Oleh Synjehubow mit. Die drei Kinder seien zusammen mit einem 34-jährigen Mann in einem Haus in der Stadt Bohoduchiw als Folge des Angriffs ums Leben gekommen. Eine 74-jährige Frau wurde bei dem Vorfall verletzt.

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Selenskyj dementiert Berichte über Bekanntgabe eines Wahltermins

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einem Bericht der Financial Times über eine bevorstehende Präsidentschaftswahl und ein Referendum über ein Friedensabkommen widersprochen. Wahlen seien nur nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands möglich, sagte Selenskyj, und wenn "all die notwendigen Sicherheitsgarantien in Kraft sind". 

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Zudem sei ein Ende des Krieges bis zum Sommer nur dann zu erreichen, ​wenn die USA den Druck auf Russland erhöhten. Verhandlungen in Russland selbst schließe ⁠er aus. Selenskyjs Ansicht nach sollten die Europäer und die USA ​gemeinsam mit Russland verhandeln.
Weil die Amtszeit des ukrainischen Präsidenten turnusgemäß im Mai 2024 ausgelaufen wäre, stellt Russland Selenskyjs Legitimität als Staatsoberhaupt infrage. Wegen des am 24. Februar 2022 begonnenen russischen Angriffskriegs auf das Land gilt in der Ukraine jedoch das Kriegsrecht, unter dem Wahlen ausgesetzt sind. Selenskyj hatte bereits mehrfach mitgeteilt, nach Kriegsende Wahlen abhalten zu wollen.

Lesen Sie hier mehr dazu: 

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Mehrere Verletzte nach Luftangriffen in Kyjiw und Odessa

Bei russischen Luftangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt und in der südlichen Großstadt Odessa drei Personen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einem Raketenangriff auf die Stadt. Demnach sollen nicht näher benannte Infrastrukturobjekte Ziel der Attacke gewesen sein. Es habe auch Einschläge in Wohnhäuser gegeben.

In Odessa wurde laut dem Militärverwalter der Stadt Serhij Lyssak ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, es habe einen Verletzten gegeben. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen. Laut dem Energieversorger DTEK ist in der Region ein Umspannwerk getroffen worden. 

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Tausende Wohnhäuser in Kyjiw ohne Heizung

Nach Angaben von Vitali Klitschko sind nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kyjiw fast 2.600 weitere Wohngebäude ohne Heizung. Mehr als 1.100 Wohnblöcke könnten nach früheren russischen Angriffen immer noch nicht beheizt werden, teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt mit.

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Hunderttausende Menschen in Odessa und Dnipro ohne Strom und Wasser

Nach den russischen Angriffen auf die Ukraine in der vergangenen Nacht sind rund 300.000 Menschen in der südlichen Stadt Odessa ohne Strom- und Wasserversorgung, wie der Vizeministerpräsident Olexij Kuleba mitteilte.

Zudem seien fast 200 Gebäude ohne Heizung. Auch in der Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine könnten etwa 10.000 Menschen nicht heizen.

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Sechs Tote bei russischen Angriffen im Süden und Osten der Ukraine

In mehreren ukrainischen Regionen sind nach örtlichen Angaben sechs Menschen bei Angriffen getötet worden. In der südukrainischen Großstadt Odessa gab es laut der Regierung in Kyjiw einen Toten und sechs Verletzte. 

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Vier Tote – darunter zwei erwachsene Zwillinge und ihr achtjähriger Bruder – waren nach Behördenangaben in Kramatorsk in der Region Donezk zu beklagen. Kramatorsk ist eine der letzten noch bewohnten Großstädte in Donezk und gehört zusammen mit der angrenzenden Stadt Slowjansk zum sogenannten Festungsgürtel der Ukraine, dessen Eroberung das Ziel der russischen Donbass-Offensive ist. In der Region Saporischschja starb ein Mann laut Rettungsdiensten bei einem Drohnenangriff.

In Odessa richteten russische Angriffe zudem laut dem Energieunternehmen DTEK "extrem starke" Schäden an Energieanlagen im Hafen an. Odessa ist neben der Hauptstadt Kyjiw besonders stark russischen Angriffen auf das ukrainische Stromnetz ausgesetzt. Zuletzt haben in der für ukrainische Exporte strategisch wichtigen Hafenstadt etwa 100.000 Menschen keinen Strom- und Wasserzugang.

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Deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen will bis Jahresende mindestens 10.000 Drohnen herstellen

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Ein erstes gemeinsames deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen hat mit der Produktion von Drohnen begonnen. Bis Jahresende sollen mindestens 10.000 Drohnen für die ukrainischen Truppen geliefert werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz eine Drohne aus der in Süddeutschland gelegenen Anlage entgegen. "Wir unterstützen damit die Ukraine in ihrem Kampf", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). "Wir profitieren aber auch selbst." Weitere gemeinsame Rüstungsprojekte von Nato-Ländern mit der Ukraine werden folgen.

Das neue Unternehmen heißt Quantum Frontline Industries. Der bayerische Hersteller Quantum Systems liefert seit 2022 Aufklärungsdrohnen an die Ukraine, derzeit sind nach Firmenangaben 1.500 der unbemannten Kleinflugzeuge im Einsatz. Das Joint Venture fertigt nun in Lizenz die "Linza" genannten Drohnen des ukrainischen Unternehmens Frontline Robotics.

Linza ist keine Waffe, kann aber als solche eingesetzt werden. Die Transportdrohne kann bis zu zwei Kilogramm schwere Lasten tragen, einschließlich Bomben und Granaten. Im nächsten Jahr soll die Produktion ausgeweitet werden. "Nach oben gibt es keine wirklichen Begrenzungen am Ende, außer den Kapazitäten der Firma", sagte Pistorius. 

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Russland wird Kriegsziele laut Rubio nicht erreichen

Marco Rubio glaubt nicht, dass Russland seine Kriegsziele in der Ukraine erreichen wird. Die russische Armee verliere 7.000 bis 8.000 Soldaten pro Woche, sagte der US-Außenminister während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die USA täten alles dafür, dass der Krieg in der Ukraine ende. Rubio kündigte für Dienstag neue Gespräche über einen Waffenstillstand an – möglicherweise mit neuen Verhandlern. Der US-Republikaner könne aber nicht beurteilen, ob der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg tatsächlich beenden wolle.

Mehr über Rubios Rede lesen Sie hier:

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Russland erleidet laut Nato-Chef Rutte "wahnsinnige Verluste"

Russland muss nach Angaben von Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Krieg gegen die Ukraine derzeit "wahnsinnige Verluste" hinnehmen. In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, sagte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Zugleich betonte er die Stärke der westlichen Allianz. "Wir werden jeden Kampf gegen Russland gewinnen, wenn sie uns ⁠jetzt angreifen", sagte er. Man müsse sicherstellen, dass dies auch ​in zwei, vier oder sechs Jahren noch der Fall sei.

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Selenskyj dringt auf schnellere Waffenlieferungen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich auf der Sicherheitskonferenz in München für schnelle Verteidigungshilfen der Verbündeten ausgesprochen. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung, teilte Selenskyj mit.

Angesichts der Verhandlungen warf er Russland vor, keine Zugeständnisse zu machen und Entscheidungen hinauszögern zu wollen. Zudem sprach er über Druck seitens der US-Regierung.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Meldung:

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Vereinte Nationen befürchten Hunderttausende weitere Flüchtlinge

Die russischen Attacken auf das ukrainische Energiesystem könnten laut Befürchtungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) neue Fluchtbewegungen auslösen. Schätzungsweise 325.000 Ukrainerinnen und Ukrainer könnten angesichts der Strom- und Heizungsausfälle ihre Heimatregionen verlassen, warnte die UN-Organisation. 

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Bei vielen Zivilisten, die an den Temperaturen von bis zu minus 20 Grad litten, handle es sich um Menschen, die schon einmal ihre Heimatregionen verlassen hatten und inzwischen zurückgekehrt seien, teilte die IOM weiter mit.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind bislang knapp 5,9 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Weitere 3,7 Millionen flüchteten demnach innerhalb des Landes. Damit sind knapp ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine durch die Angriffe vertrieben worden. 

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Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung

Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.

Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden. 

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Russische Delegation zu Verhandlungen in Genf eingetroffen

Die russischen Vertreter für das Treffen mit Vertretern der Ukraine sind in der Schweiz eingetroffen. Das Flugzeug mit der Delegation aus Moskau unter Leitung des Regierungsberaters Wladimir Medinski sei gegen 7 Uhr in Genf gelandet, verlautete aus Kreisen. 

Ab dem Nachmittag soll in zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA über eine Beendigung der Kämpfe in der Ukraine verhandelt werden. 

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Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. "Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf", schrieb Sybiha in Onlinediensten. 

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Drei Tote bei Drohnenangriff im Osten der Ukraine 

Bei einem russischen Drohnenangriff sind drei Mitarbeiter eines Wärmekraftwerks in der ukrainischen Stadt Slowjansk getötet worden. Das teilte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrasow, in Onlinediensten mit. 

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Ukraine und Russland verhandeln weiter in Genf

In Genf hat der zweite Verhandlungstag zwischen der Ukraine und Russland unter Vermittlung der USA begonnen. Die Gespräche seien wieder aufgenommen worden, meldete die russische staatliche Nachrichtenagentur Ria. Die ukrainische Delegation bestätigte dies.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf den USA vor, unverhältnismäßigen Druck auf ⁠sein Land auszuüben, um den seit vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. US-Präsident Donald Trump hatte die Ukraine in den vergangenen Tagen mehrfach öffentlich ‌aufgefordert, ⁠Schritte für einen Erfolg der Verhandlungen zu unternehmen.

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Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine beendet

Nach nur rund zwei Stunden sind die Ukraine-Gespräche in Genf zu Ende gegangen. Das teilten Vertreter beider Seiten mit. Weitere Gespräche sollten bald stattfinden, zitierte die russische staatliche Agentur Tass den russischen Chefunterhändler und Ex-Kulturminister Wladimir Medinski. 

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Selenskyj will noch im Februar weitere Gespräche

Nach den zweitägigen Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA in Genf strebt Wolodymyr Selenskyj neue Gespräche noch vor Monatsende an. Das teilte der ukrainische Präsident in seiner Abendansprache mit. Demnach soll auch diese Gesprächsrunde in der Schweiz stattfinden. Die ersten beiden Verhandlungsrunden im trilateralen Format Ende Januar und Anfang Februar waren in Abu Dhabi abgehalten worden.

Es sei "wichtig", dass Vertreter Frankreichs, Deutschlands, Großbritanniens und Italiens an den Gesprächen teilnehmen, sagte Selenskyj weiter. Gestern Abend war bekannt geworden, dass die Sicherheitsberater der Regierungen dieser Länder in Genf präsent waren. Unter ihnen war auch Günter Sautter, der sicherheitspolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz. Nach bisher bekannten Informationen sprachen die Vertreter der europäischen Länder mit den Delegationen der USA und der Ukraine, nicht aber mit den Vertretern Russlands.

Die Gespräche in der Schweiz endeten mit wenigen Ergebnissen. Selenskyj bewertete sie als "unzureichend", auch Russlands Delegationsleiter Wladimir Medinski sprach von "schwierigen" Gesprächen. Russland und die USA kündigten ebenfalls an, weitere Verhandlungsrunden anzustreben, äußerten sich aber nicht zum Datum.

Mehr zum US-russisch-ukrainischen Treffen in Genf können Sie hier lesen:

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Rund 1.700 verletzte und kranke Ukrainer in Deutschland behandelt

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Deutschland rund 1.700 schwer verletzte und schwer kranke Menschen aus der Ukraine medizinisch versorgt. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Maßnahmen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren. Ob es sich dabei jeweils um Soldatinnen und Soldaten oder Zivilisten handelte, teilte das Ministerium nicht mit und verwies auf die Privatsphäre der Betroffenen.

Die Patientinnen und Patienten werden über den sogenannten Kleeblattmechanismus auf Kliniken im gesamten Bundesgebiet verteilt. Die Koordination liegt beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Mitte 2025 hatte das BBK noch von 1.500 behandelten Ukrainerinnen und Ukrainern gesprochen.

Zusätzlich bringen Hilfsorganisationen und zivile Initiativen Menschen aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland. Zahlen dazu liegen der Bundesregierung nach eigenen Angaben nicht vor.

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Ukraine-Gipfel am Jahrestag des Kriegsbeginns

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer leiten am 24. Februar eine Videokonferenz der "Koalition der Willigen" für die Ukraine. Das Treffen findet am vierten Jahrestag des russischen Einmarsches in die Ukraine statt. Die geplante Videokonferenz biete den 35 in der Koalition vertretenen Ländern die Gelegenheit, "ihr Engagement an der Seite der Ukraine zu bekräftigen", teilte das französische Präsidialamt mit.

Zur sogenannten Koalition der Willigen zählen überwiegend europäische Länder, aber auch Australien, Neuseeland und Japan. Ihr Ziel bleibe es, "Bedingungen für einen stabilen und dauerhaften Frieden zu schaffen, der die Sicherheit der Ukraine und Europas gewährleistet".

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Ukrainische und russische Soldaten drangen in Region Saporischschja vor

Im Osten der Region Saporischschja sind Streitkräfte beider Seiten in der Nähe der Stadt Huljajpole vorgestoßen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen belegen Vorstöße um die Siedlung Salisnytschne, die westlich von Huljajpole liegt. Die Stadt befindet sich seit Anfang Februar unter russischer Besatzung. Zugleich rückten ukrainische Soldaten innerhalb des Dorfes Nowopawliwka im Osten der Region Dnipropetrowsk vor.

Den vollständigen Kartenverlauf finden Sie hier:

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Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischem Angriff in Udmurtien

Bei einem mutmaßlichen ukrainischen Luftangriff in der russischen Republik Udmurtien sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen verletzt worden. Drei Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der regionale Gesundheitsminister der Republik, Sergej Bagin, bei Telegram mit. Bei dem Vorfall wurde nach nicht überprüfbaren Berichten in sozialen Netzwerken möglicherweise ein Raketenwerk in der Stadt Wotkinsk getroffen. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang aber nicht.

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Der Winter als Waffe

Mit gezielten Angriffen auf die Wärmeversorgung setzt die russische Armee den bislang härtesten Winter im Krieg gegen die Ukraine als Teil ihrer Kriegsführung ein. In der Hauptstadt Kyjiw frieren die Menschen, besonders in diesem einen Hochhaus östlich des Flusses Dnipro. Hier sind die Mieten billiger als im Zentrum. Seit mehr als einem Monat ist der Plattenbau aus den 1980er-Jahren ungeheizt. Meine Kollegin Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin für DIE ZEIT, hat die Bewohner gefragt, wie sie das aushalten.

Ihre ganze Reportage lesen Sie hier:

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Russland meldet ukrainischen Angriffsversuch in Region Tatarstan

Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtet von einem ukrainischen Angriffsversuch in der Region Tatarstan. Mit Drohnen habe das ukrainische Militär Produktionsanlagen in der Großstadt Almetjewsk ins Visier genommen. Details wurden bisher nicht bekannt. Almetjewsk ist ein wichtiges Zentrum der russischen Ölförderung. Hier beginnt unter anderem die Druschba-Pipeline, die Erdöl nach Ost- und Mitteleuropa transportiert.

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Slowakei droht mit Stopp von Stromlieferungen an Ukraine

Der slowakische Ministerpräsident ​Robert Fico hat der Ukraine mit ‌der ⁠Einstellung von ​Notstromlieferungen gedroht. Sollte das Nachbarland den Transit von Öl ​nicht am Montag wieder aufnehmen, werde er die entsprechenden slowakischen Unternehmen anweisen, die Stromlieferungen zu stoppen, sagte er. Hintergrund ist ein ⁠Streit ​um die Durchleitung russischen ‌Öls in die Slowakei.

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Selenskyj lobt Verhinderung von Attentaten auf prominente Ukrainer

Die ukrainischen Sicherheitsdienste haben laut Präsident Wolodymyr Selenskyj Attentate auf bekannte ukrainische Persönlichkeiten verhindert. "Es ist gelungen, russische Söldner unschädlich zu machen, die Anschläge auf unsere Bürger planten", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Selenskyj zufolge handle es sich bei den Anschlagszielen um ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und Medienvertreter. "Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen, und dass solche Verbrechen verhindert werden konnten, ist ein bedeutendes Ergebnis."

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Ukraine bezichtigt Ungarn und Slowakei der Erpressung

Wegen der Drohungen Ungarns und der Slowakei, der Ukraine keinen Strom mehr liefern zu wollen, hat die Ukraine den Regierungen der beiden EU-Länder Erpressung vorgeworfen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete es als unverantwortlich, angesichts der schweren Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur und des kalten Winters dem Land keinen Strom mehr liefern zu wollen. Die ukrainische Regierung erwäge deshalb, den im Assoziierungsabkommen mit der EU vereinbarten Frühwarnmechanismus in Kraft zu setzen.

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Ungarn und die Slowakei haben der Ukraine mit dem Stromembargo gedroht, weil sie kein russisches Öl mehr durch die "Druschba"-Pipeline erhalten, die durch die Ukraine führt. Außenminister Sybiha sagte, die Regierungen in Budapest und Bratislava sollten ihre Beschwerden an die Regierung Russlands richten, nicht an die der Ukraine. Die Pipeline sei durch die russischen Angriffe beschädigt, die Reparaturarbeiten seien trotz der Gefahr von Raketenangriffen im Gange, hieß es in einer Mitteilung des ukrainischen Außenministeriums.

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Bürgermeister von Lwiw spricht von "Terroranschlag"

In der westukrainischen Großstadt Lwiw ist es örtlichen Medienberichten zufolge zu einer Serie von Explosionen gekommen, bei denen mindestens eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt wurden. "Das war ein Terroranschlag. Nach jetzigem Stand wurden 14 Opfer ins Krankenhaus gebracht", wurde Bürgermeister Andrij Sadowyj vom Nachrichtenportal Kyiv Independent zitiert. Näheres zu den mutmaßlichen Hintergründen des Vorfalls teilte er zunächst nicht mit.
Laut einem Reporter hatten sich die Explosionen kurz nach Mitternacht ereignet. Das Portal zitierte eine Mitteilung der ukrainischen Nationalpolizei, wonach die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines Notrufs zum vermeintlichen Einsatzort geeilt seien. Nach ihrer Ankunft dort seien dann mehrere Explosionen ausgelöst worden.

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Ukraine sieht in russischem Angriff auf Oreo-Keksfabrik Gefährdung von US-Interessen

Russland soll ukrainischen Angaben zufolge eine Keksfabrik der Marke Oreo in der Ostukraine angegriffen haben. Eine Rakete habe Schäden an dem Produktionsgebäude angerichtet, schrieb Außenminister Andrij Sybiha ⁠auf der Plattform ​X. Er sieht in dem Angriff jedoch eine Gefährdung US-amerikanischer Interessen. "Wenn russische ‌Raketen solche Orte ‌treffen, zielen sie nicht ​nur auf die Ukraine. Sie ​richten sich gegen amerikanische Geschäftsinteressen in Europa", schrieb der Minister. Die Anlage in Trostjanez ‌gehört dem US-Konzern ​Mondelez und war bereits 2022 ⁠schwer ​beschädigt worden.

Die Ukraine fordert von den USA verbindliche Sicherheitsgarantien als Voraussetzung für einen Waffenstillstand. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit gesagt, die Präsenz von US-Unternehmen, beispielsweise zur Ausbeutung von Rohstoffen, würde Sicherheitsgarantien gleichkommen.

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Schwere Explosionen in Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw ist erneut das Ziel von Luftangriffen geworden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von heftigen Explosionen. Zuvor hatte die Militärverwaltung der Stadt Luftalarm ausgelöst und vor dem Einsatz feindlicher ballistischer Waffen gewarnt. 

Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kyjiw entdeckt worden seien. Angaben über Opfer gab es zunächst nicht.

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Neuer Angriff auf Energieanlagen

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Russland hat die Ukraine laut eigenen Angaben mit zahlreichen Kampfdrohnen, ⁠Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Die Attacke in ​der Nacht habe erneut auf die Energieinfrastruktur gezielt, ‌teilten ⁠das ukrainische Militär ​und örtliche Behörden mit.

Von den Angriffen waren demnach Kyjiw, Odessa ​und die Zentralukraine betroffen. In der Hauptstadt wurde nach Angaben von Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mindestens eine Person verletzt. Schäden habe es in fünf Stadtbezirken gegeben, teilte dieser mit. Der Gouverneur ⁠von Odessa, Oleh ​Kiper, teilte mit, dass durch den Angriff Brände ausgebrochen seien, die inzwischen aber ‌gelöscht werden konnten.

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Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen auf Energieinfrastruktur

Der von Russland kontrollierte Teil der ukrainischen Region Saporischschja soll nach einem ukrainischen Angriff auf die Energieinfrastruktur von einem Stromausfall betroffen gewesen sein. Jewgeni Balitski, der von Russland eingesetzte Gouverneur, sagte, dass es heute Morgen zu einem zweiten Stromausfall gekommen sei. „Sozial wichtige Einrichtungen sind an Notstromquellen angeschlossen. Generatoren laufen, versorgen die Bevölkerung mit Wasser und unterstützen kritische Infrastrukturen.“

In der von Russland kontrollierten Stadt Luhansk geriet ein Treibstofflager in Brand, nachdem eine ukrainische Drohne einen Angriff auf ein Öldepot geflogen hatte, wie der Leiter der Besatzungsverwaltung Leonid Pasechnik mitteilte.

Das russische Verteidigungsministerium gab an, dass Luftabwehrsysteme 86 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört hätten.

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Ukrainische Vorstöße im Süden der Ukraine 

In letzter Zeit haben ukrainische Streitkräfte mehrere Siedlungen an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja zurückerobert. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Das ISW schätzt, dass ukrainische Kräfte in dieser Richtung seit Jahresanfang etwa 168,9 Quadratkilometer zurückerobert haben.

In den vergangenen Tagen gelangen den Ukrainern Vorstöße um die Dörfer Oleksandriwka und Nowopawliwka. Zugleich stießen sie auch innerhalb der Stadt Kupjansk in der Region Charkiw vor. Ein russischer Militärblogger meldete, dass ukrainische Gegenangriffe die russische Fortbewegung in dieser Richtung deutlich erschwerten.

Lesen Sie hier mehr über den Frontverlauf: 

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Im Krieg aufgewachsen

In der von Russland angegriffenen Ukraine wachsen junge Menschen unter den Bedingungen des Krieges auf. Wie verändert sich die Lebensrealität dadurch? Wie verändert es einen selbst? Mein Kollege Christian Vooren hat mit jungen Ukrainerinnen und Ukrainern darüber gesprochen.

Lesen Sie den ganzen Text hier:

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Ukrainischer Außenminister fordert Sanktionen

Der ukrainische Außenminister Andrij ​Sybiha möchte, dass Russland für seine Angriffe bestraft wird. Er fordert Sanktionen der internationalen Gemeinschaft. Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland zuletzt mit 50 Raketen und 297 Drohnen angegriffen

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Die Luftverteidigung habe 33 Raketen und ​274 Drohnen abschießen oder neutralisieren können, teilt die ⁠Luftwaffe mit. Eine Stellungnahme Russlands lag zunächst nicht vor.

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Jewgeni Balitski, der von Russland eingesetzte Gouverneur, sagte, dass es heute Morgen zu einem zweiten Stromausfall gekommen sei. „Sozial wichtige Einrichtungen sind an Notstromquellen angeschlossen. Generatoren laufen, versorgen die Bevölkerung mit Wasser und unterstützen kritische Infrastrukturen.“In der von Russland kontrollierten Stadt Luhansk geriet ein Treibstofflager in Brand, nachdem eine ukrainische Drohne einen Angriff auf ein Öldepot geflogen hatte, wie der Leiter der Besatzungsverwaltung Leonid Pasechnik mitteilte.Das russische Verteidigungsministerium gab an, dass Luftabwehrsysteme 86 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört hätten.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-22T08:28:13.000Z","dateModified":"2026-02-22T08:35:55.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Iven Fenker"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"U krainische Vorstöße im Süden der Ukraine  ","articleBody":"Ukrainische Vorstöße im Süden der Ukraine In letzter Zeit haben ukrainische Streitkräfte mehrere Siedlungen an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja zurückerobert. 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","creditText":"Gleb Garanich/Reuters","uploadDate":"2026-02-22T07:33:09.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_335/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoYN3CFy5g8j6Z1kSoXo/moYN69YK5g8j6Z1kSoXv.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Schwere Explosionen in Kyjiw","articleBody":"Schwere Explosionen in KyjiwDie ukrainische Hauptstadt Kyjiw ist erneut das Ziel von Luftangriffen geworden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von heftigen Explosionen. Zuvor hatte die Militärverwaltung der Stadt Luftalarm ausgelöst und vor dem Einsatz feindlicher ballistischer Waffen gewarnt. Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kyjiw entdeckt worden seien. 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Eine Rakete habe Schäden an dem Produktionsgebäude angerichtet, schrieb Außenminister Andrij Sybiha ⁠auf der Plattform ​X. Er sieht in dem Angriff jedoch eine Gefährdung US-amerikanischer Interessen. "Wenn russische ‌Raketen solche Orte ‌treffen, zielen sie nicht ​nur auf die Ukraine. Sie ​richten sich gegen amerikanische Geschäftsinteressen in Europa", schrieb der Minister. Die Anlage in Trostjanez ‌gehört dem US-Konzern ​Mondelez und war bereits 2022 ⁠schwer ​beschädigt worden.Die Ukraine fordert von den USA verbindliche Sicherheitsgarantien als Voraussetzung für einen Waffenstillstand. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit gesagt, die Präsenz von US-Unternehmen, beispielsweise zur Ausbeutung von Rohstoffen, würde Sicherheitsgarantien gleichkommen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-22T02:16:53.000Z","dateModified":"2026-02-22T06:45:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bürgermeister von Lwiw spricht von "Terroranschlag"","articleBody":"Bürgermeister von Lwiw spricht von "Terroranschlag"In der westukrainischen Großstadt Lwiw ist es örtlichen Medienberichten zufolge zu einer Serie von Explosionen gekommen, bei denen mindestens eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt wurden. "Das war ein Terroranschlag. Nach jetzigem Stand wurden 14 Opfer ins Krankenhaus gebracht", wurde Bürgermeister Andrij Sadowyj vom Nachrichtenportal Kyiv Independent zitiert. Näheres zu den mutmaßlichen Hintergründen des Vorfalls teilte er zunächst nicht mit.Laut einem Reporter hatten sich die Explosionen kurz nach Mitternacht ereignet. Das Portal zitierte eine Mitteilung der ukrainischen Nationalpolizei, wonach die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines Notrufs zum vermeintlichen Einsatzort geeilt seien. Nach ihrer Ankunft dort seien dann mehrere Explosionen ausgelöst worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-22T01:35:41.000Z","dateModified":"2026-02-22T06:43:28.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Verena Hölzl"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine bezichtigt Ungarn und Slowakei der Erpressung","articleBody":"Ukraine bezichtigt Ungarn und Slowakei der ErpressungWegen der Drohungen Ungarns und der Slowakei, der Ukraine keinen Strom mehr liefern zu wollen, hat die Ukraine den Regierungen der beiden EU-Länder Erpressung vorgeworfen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete es als unverantwortlich, angesichts der schweren Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur und des kalten Winters dem Land keinen Strom mehr liefern zu wollen. Die ukrainische Regierung erwäge deshalb, den im Assoziierungsabkommen mit der EU vereinbarten Frühwarnmechanismus in Kraft zu setzen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T21:54:05.000Z","dateModified":"2026-02-21T23:33:20.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj lobt Verhinderung von Attentaten auf prominente Ukrainer","articleBody":"Selenskyj lobt Verhinderung von Attentaten auf prominente UkrainerDie ukrainischen Sicherheitsdienste haben laut Präsident Wolodymyr Selenskyj Attentate auf bekannte ukrainische Persönlichkeiten verhindert. "Es ist gelungen, russische Söldner unschädlich zu machen, die Anschläge auf unsere Bürger planten", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Selenskyj zufolge handle es sich bei den Anschlagszielen um ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und Medienvertreter. "Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen, und dass solche Verbrechen verhindert werden konnten, ist ein bedeutendes Ergebnis."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T21:38:17.000Z","dateModified":"2026-02-21T21:41:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Bastian Hartig"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Slowakei droht mit Stopp von Stromlieferungen an Ukraine","articleBody":"Slowakei droht mit Stopp von Stromlieferungen an UkraineDer slowakische Ministerpräsident ​Robert Fico hat der Ukraine mit ‌der ⁠Einstellung von ​Notstromlieferungen gedroht. Sollte das Nachbarland den Transit von Öl ​nicht am Montag wieder aufnehmen, werde er die entsprechenden slowakischen Unternehmen anweisen, die Stromlieferungen zu stoppen, sagte er. Hintergrund ist ein ⁠Streit ​um die Durchleitung russischen ‌Öls in die Slowakei.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T12:05:27.000Z","dateModified":"2026-02-21T12:48:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Isabelle Daniel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland meldet ukrainischen Angriffsversuch in Region Tatarstan","articleBody":"Russland meldet ukrainischen Angriffsversuch in Region TatarstanDie staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtet von einem ukrainischen Angriffsversuch in der Region Tatarstan. Mit Drohnen habe das ukrainische Militär Produktionsanlagen in der Großstadt Almetjewsk ins Visier genommen. Details wurden bisher nicht bekannt. Almetjewsk ist ein wichtiges Zentrum der russischen Ölförderung. 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Hier sind die Mieten billiger als im Zentrum. Seit mehr als einem Monat ist der Plattenbau aus den 1980er-Jahren ungeheizt. Meine Kollegin Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin für DIE ZEIT, hat die Bewohner gefragt, wie sie das aushalten.Ihre ganze Reportage lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T07:56:01.000Z","dateModified":"2026-02-21T08:20:18.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Susanne Ködel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/2026/08/heizungsausfall-kyjiw-energieinfrastruktur-winter-russland/komplettansicht","headline":"16 Stockwerke Kälte","description":"Im Krieg gegen die Ukraine zerstört Russland gezielt die Wärmeversorgung. Und dieser Winter ist der bislang härteste. Wie halten die Betroffenen das aus? Ein Hausbesuch","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischem Angriff in Udmurtien","articleBody":"Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischem Angriff in UdmurtienBei einem mutmaßlichen ukrainischen Luftangriff in der russischen Republik Udmurtien sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen verletzt worden. Drei Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der regionale Gesundheitsminister der Republik, Sergej Bagin, bei Telegram mit. Bei dem Vorfall wurde nach nicht überprüfbaren Berichten in sozialen Netzwerken möglicherweise ein Raketenwerk in der Stadt Wotkinsk getroffen. 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Geolokalisierte Aufnahmen belegen Vorstöße um die Siedlung Salisnytschne, die westlich von Huljajpole liegt. Die Stadt befindet sich seit Anfang Februar unter russischer Besatzung. Zugleich rückten ukrainische Soldaten innerhalb des Dorfes Nowopawliwka im Osten der Region Dnipropetrowsk vor. Den vollständigen Kartenverlauf finden Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-21T07:30:01.000Z","dateModified":"2026-02-21T08:41:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische und russische Soldaten stoßen bei Huljaipole vor","description":"In der Nähe der Stadt Huljaipole in der Region Saporischschja sind Truppen beider Seiten vorgerückt. 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Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland zuletzt mit 50 Raketen und 297 Drohnen angegriffen. ","video":[]}"}“>

Iven Fenker

Ukrainischer Außenminister fordert Sanktionen

Der ukrainische Außenminister Andrij ​Sybiha möchte, dass Russland für seine Angriffe bestraft wird. Er fordert Sanktionen der internationalen Gemeinschaft. Nach Angaben des ukrainischen Militärs hat Russland zuletzt mit 50 Raketen und 297 Drohnen angegriffen
„Russland untergräbt mit terroristischen Großangriffen weiterhin die Diplomatie“

Andrij ​Sybiha, ukrainischer Außenminister

Die Luftverteidigung habe 33 Raketen und ​274 Drohnen abschießen oder neutralisieren können, teilt die ⁠Luftwaffe mit. Eine Stellungnahme Russlands lag zunächst nicht vor.

Iven Fenker

Im Krieg aufgewachsen

In der von Russland angegriffenen Ukraine wachsen junge Menschen unter den Bedingungen des Krieges auf. Wie verändert sich die Lebensrealität dadurch? Wie verändert es einen selbst? Mein Kollege Christian Vooren hat mit jungen Ukrainerinnen und Ukrainern darüber gesprochen.

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Iven Fenker

Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen auf Energieinfrastruktur

Der von Russland kontrollierte Teil der ukrainischen Region Saporischschja soll nach einem ukrainischen Angriff auf die Energieinfrastruktur von einem Stromausfall betroffen gewesen sein. Jewgeni Balitski, der von Russland eingesetzte Gouverneur, sagte, dass es heute Morgen zu einem zweiten Stromausfall gekommen sei. „Sozial wichtige Einrichtungen sind an Notstromquellen angeschlossen. Generatoren laufen, versorgen die Bevölkerung mit Wasser und unterstützen kritische Infrastrukturen.“

In der von Russland kontrollierten Stadt Luhansk geriet ein Treibstofflager in Brand, nachdem eine ukrainische Drohne einen Angriff auf ein Öldepot geflogen hatte, wie der Leiter der Besatzungsverwaltung Leonid Pasechnik mitteilte.

Das russische Verteidigungsministerium gab an, dass Luftabwehrsysteme 86 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört hätten.

Elizabeth Rushton

Ukrainische Vorstöße im Süden der Ukraine 

In letzter Zeit haben ukrainische Streitkräfte mehrere Siedlungen an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja zurückerobert. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht. Das ISW schätzt, dass ukrainische Kräfte in dieser Richtung seit Jahresanfang etwa 168,9 Quadratkilometer zurückerobert haben.

In den vergangenen Tagen gelangen den Ukrainern Vorstöße um die Dörfer Oleksandriwka und Nowopawliwka. Zugleich stießen sie auch innerhalb der Stadt Kupjansk in der Region Charkiw vor. Ein russischer Militärblogger meldete, dass ukrainische Gegenangriffe die russische Fortbewegung in dieser Richtung deutlich erschwerten.

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Iven Fenker

Neuer Angriff auf Energieanlagen

In Kyjiw hat es Explosionen gegeben. . Gleb Garanich/Reuters
Russland hat die Ukraine laut eigenen Angaben mit zahlreichen Kampfdrohnen, ⁠Raketen und Marschflugkörpern angegriffen. Die Attacke in ​der Nacht habe erneut auf die Energieinfrastruktur gezielt, ‌teilten ⁠das ukrainische Militär ​und örtliche Behörden mit.

Von den Angriffen waren demnach Kyjiw, Odessa ​und die Zentralukraine betroffen. In der Hauptstadt wurde nach Angaben von Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk mindestens eine Person verletzt. Schäden habe es in fünf Stadtbezirken gegeben, teilte dieser mit. Der Gouverneur ⁠von Odessa, Oleh ​Kiper, teilte mit, dass durch den Angriff Brände ausgebrochen seien, die inzwischen aber ‌gelöscht werden konnten.

Bastian Hartig

Schwere Explosionen in Kyjiw

Die ukrainische Hauptstadt Kyjiw ist erneut das Ziel von Luftangriffen geworden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von heftigen Explosionen. Zuvor hatte die Militärverwaltung der Stadt Luftalarm ausgelöst und vor dem Einsatz feindlicher ballistischer Waffen gewarnt. 

Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kyjiw entdeckt worden seien. Angaben über Opfer gab es zunächst nicht.

Feuerwehrleute löschen in Kyjiw ein Wohngebäude, das bei einem russischen Angriff auf die Ukraine beschädigt wurde. Alina Smutko/Reuters

Bastian Hartig

Ukraine sieht in russischem Angriff auf Oreo-Keksfabrik Gefährdung von US-Interessen

Russland soll ukrainischen Angaben zufolge eine Keksfabrik der Marke Oreo in der Ostukraine angegriffen haben. Eine Rakete habe Schäden an dem Produktionsgebäude angerichtet, schrieb Außenminister Andrij Sybiha ⁠auf der Plattform ​X. Er sieht in dem Angriff jedoch eine Gefährdung US-amerikanischer Interessen. „Wenn russische ‌Raketen solche Orte ‌treffen, zielen sie nicht ​nur auf die Ukraine. Sie ​richten sich gegen amerikanische Geschäftsinteressen in Europa“, schrieb der Minister. Die Anlage in Trostjanez ‌gehört dem US-Konzern ​Mondelez und war bereits 2022 ⁠schwer ​beschädigt worden.

Die Ukraine fordert von den USA verbindliche Sicherheitsgarantien als Voraussetzung für einen Waffenstillstand. US-Präsident Donald Trump hatte in der Vergangenheit gesagt, die Präsenz von US-Unternehmen, beispielsweise zur Ausbeutung von Rohstoffen, würde Sicherheitsgarantien gleichkommen.

Verena Hölzl

Bürgermeister von Lwiw spricht von „Terroranschlag“

In der westukrainischen Großstadt Lwiw ist es örtlichen Medienberichten zufolge zu einer Serie von Explosionen gekommen, bei denen mindestens eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt wurden. „Das war ein Terroranschlag. Nach jetzigem Stand wurden 14 Opfer ins Krankenhaus gebracht“, wurde Bürgermeister Andrij Sadowyj vom Nachrichtenportal Kyiv Independent zitiert. Näheres zu den mutmaßlichen Hintergründen des Vorfalls teilte er zunächst nicht mit.
Laut einem Reporter hatten sich die Explosionen kurz nach Mitternacht ereignet. Das Portal zitierte eine Mitteilung der ukrainischen Nationalpolizei, wonach die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines Notrufs zum vermeintlichen Einsatzort geeilt seien. Nach ihrer Ankunft dort seien dann mehrere Explosionen ausgelöst worden.

Bastian Hartig

Ukraine bezichtigt Ungarn und Slowakei der Erpressung

Wegen der Drohungen Ungarns und der Slowakei, der Ukraine keinen Strom mehr liefern zu wollen, hat die Ukraine den Regierungen der beiden EU-Länder Erpressung vorgeworfen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha bezeichnete es als unverantwortlich, angesichts der schweren Angriffe Russlands auf die ukrainische Energieinfrastruktur und des kalten Winters dem Land keinen Strom mehr liefern zu wollen. Die ukrainische Regierung erwäge deshalb, den im Assoziierungsabkommen mit der EU vereinbarten Frühwarnmechanismus in Kraft zu setzen.
„Das bedroht die Energiesicherheit der gesamten Region.“

Andrij Sybiha, ukrainischer Außenminister

Ungarn und die Slowakei haben der Ukraine mit dem Stromembargo gedroht, weil sie kein russisches Öl mehr durch die „Druschba“-Pipeline erhalten, die durch die Ukraine führt. Außenminister Sybiha sagte, die Regierungen in Budapest und Bratislava sollten ihre Beschwerden an die Regierung Russlands richten, nicht an die der Ukraine. Die Pipeline sei durch die russischen Angriffe beschädigt, die Reparaturarbeiten seien trotz der Gefahr von Raketenangriffen im Gange, hieß es in einer Mitteilung des ukrainischen Außenministeriums.

Bastian Hartig

Selenskyj lobt Verhinderung von Attentaten auf prominente Ukrainer

Die ukrainischen Sicherheitsdienste haben laut Präsident Wolodymyr Selenskyj Attentate auf bekannte ukrainische Persönlichkeiten verhindert. „Es ist gelungen, russische Söldner unschädlich zu machen, die Anschläge auf unsere Bürger planten“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. Selenskyj zufolge handle es sich bei den Anschlagszielen um ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und Medienvertreter. „Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen, und dass solche Verbrechen verhindert werden konnten, ist ein bedeutendes Ergebnis.“

Isabelle Daniel

Slowakei droht mit Stopp von Stromlieferungen an Ukraine

Der slowakische Ministerpräsident ​Robert Fico hat der Ukraine mit ‌der ⁠Einstellung von ​Notstromlieferungen gedroht. Sollte das Nachbarland den Transit von Öl ​nicht am Montag wieder aufnehmen, werde er die entsprechenden slowakischen Unternehmen anweisen, die Stromlieferungen zu stoppen, sagte er. Hintergrund ist ein ⁠Streit ​um die Durchleitung russischen ‌Öls in die Slowakei.

Steffen Richter

Russland meldet ukrainischen Angriffsversuch in Region Tatarstan

Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass berichtet von einem ukrainischen Angriffsversuch in der Region Tatarstan. Mit Drohnen habe das ukrainische Militär Produktionsanlagen in der Großstadt Almetjewsk ins Visier genommen. Details wurden bisher nicht bekannt. Almetjewsk ist ein wichtiges Zentrum der russischen Ölförderung. Hier beginnt unter anderem die Druschba-Pipeline, die Erdöl nach Ost- und Mitteleuropa transportiert.

Susanne Ködel

Der Winter als Waffe

Mit gezielten Angriffen auf die Wärmeversorgung setzt die russische Armee den bislang härtesten Winter im Krieg gegen die Ukraine als Teil ihrer Kriegsführung ein. In der Hauptstadt Kyjiw frieren die Menschen, besonders in diesem einen Hochhaus östlich des Flusses Dnipro. Hier sind die Mieten billiger als im Zentrum. Seit mehr als einem Monat ist der Plattenbau aus den 1980er-Jahren ungeheizt. Meine Kollegin Olivia Kortas, Ukrainekorrespondentin für DIE ZEIT, hat die Bewohner gefragt, wie sie das aushalten.

Ihre ganze Reportage lesen Sie hier:

Susanne Ködel

Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischem Angriff in Udmurtien

Bei einem mutmaßlichen ukrainischen Luftangriff in der russischen Republik Udmurtien sind nach Behördenangaben mindestens elf Menschen verletzt worden. Drei Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden, teilte der regionale Gesundheitsminister der Republik, Sergej Bagin, bei Telegram mit. Bei dem Vorfall wurde nach nicht überprüfbaren Berichten in sozialen Netzwerken möglicherweise ein Raketenwerk in der Stadt Wotkinsk getroffen. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang aber nicht.

Elizabeth Rushton

Ukrainische und russische Soldaten drangen in Region Saporischschja vor

Im Osten der Region Saporischschja sind Streitkräfte beider Seiten in der Nähe der Stadt Huljajpole vorgestoßen. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen belegen Vorstöße um die Siedlung Salisnytschne, die westlich von Huljajpole liegt. Die Stadt befindet sich seit Anfang Februar unter russischer Besatzung. Zugleich rückten ukrainische Soldaten innerhalb des Dorfes Nowopawliwka im Osten der Region Dnipropetrowsk vor.

Den vollständigen Kartenverlauf finden Sie hier:

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