Krieg gegen die Ukraine: Mindestens acht Tote nebst nächtlichen russischen Angriffen


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Umkämpft

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Ukraine braucht 588 Milliarden Dollar für Wiederaufbau

Der Wiederaufbau der Ukraine wird nach Einschätzung internationaler Organisationen in den kommenden zehn Jahren etwa 588 Milliarden Dollar kosten. Diese Schätzung stammt von der Weltbank, den Vereinten Nationen und der Europäischen Kommission gemeinsam mit der ukrainischen Regierung.

Die Schätzungen liegen damit rund zwölf Prozent höher als noch im vergangenen Jahr. Grundlage sind Schäden zwischen dem Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar 2022 und Ende 2025. Neuere Angriffe auf die Energieversorgung zu Beginn dieses Jahres sind in der Berechnung noch nicht enthalten.

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Besonders stark betroffen ist der Wohnungssektor: Schäden an Häusern und Wohnungen werden auf rund 61 Milliarden Dollar geschätzt. Insgesamt belaufen sich die direkten Kriegsschäden inzwischen auf etwa 195 Milliarden Dollar. Auch Straßen, Brücken und die Energieversorgung wurden schwer beschädigt. Der Krieg hat auch die Wirtschaft schwer getroffen. Die Wirtschaftsleistung ist deutlich niedriger als vor dem Angriff, und Millionen Menschen mussten ihre Heimat verlassen.

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EU-Spitzenvertreter reisen zu viertem Jahrestag in die Ukraine

Zum vierten Jahrestag der russischen Vollinvasion werden morgen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa in Kyjiw erwartet. Die beiden EU-Vertreter wollen mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs an einer Gedenkzeremonie teilnehmen und ihre Solidarität mit der Ukraine bekunden. Zudem ist geplant, dass sie sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen an ukrainischer Energieinfrastruktur durch russische Raketenangriffe machen.

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EU erzielt keine Einigung zum neuen Sanktionspaket gegen Russland

Vor dem vierten Jahrestag des Kriegsbeginns haben sich die 27 EU-Länder nicht auf neue Sanktionen gegen Russland einigen können. "Leider haben wir keine Einigung erzielt zum 20. Sanktionspaket“, sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel. Das sei ein Rückschlag und eine Botschaft, "die wir heute nicht senden wollten", sagte sie. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán, der immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland blockiert, hatte schon gestern sein Veto gegen die neuen Sanktionen angekündigt.

Die Arbeit zum Sanktionspaket, das die EU-Kommission Anfang Februar vorgeschlagen hatte, geht laut Kallas weiter. Das Paket sieht unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen“ für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vor. Zu diesen Dienstleistungen zählen auch Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste sowie die Bereitstellung von Schiffen für den Transport von russischem Öl.

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UN-Generalsekretär fordert sofortigen Waffenstillstand

Der russische Angriffskrieg geht heute in sein fünftes Jahr. UN-Generalsekretär António Guterres hat deshalb zu einem sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand aufgerufen. "Dieser verheerende Krieg ist ein Schandfleck für unser kollektives Bewusstsein und stellt weiterhin eine Bedrohung für den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit dar", hieß es in einer Mitteilung des UN-Generalsekretärs.

Guterres verwies auf die zivilen Opfer des Kriegs. "Das Jahr 2025 verzeichnete die bislang höchste Zahl getöteter Zivilisten in der Ukraine. Das ist schlicht inakzeptabel." Das russische Militär hat in den vergangenen Monaten verstärkt zivile Ziele in der Ukraine angegriffen.

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Selenskyj sieht Unabhängigkeit der Ukraine gewahrt

Zum vierten Jahrestag der russischen Invasion hat der ukrainische Präsident in einer Videoansprache die Leistungen seiner Landsleute bei der Verteidigung des Landes hervorgehoben. "Heute sind es vier Jahre, seit Putin Kyjiw in drei Tagen einnehmen wollte", sagte Wolodymyr Selenskyj in der auf sozialen Medien veröffentlichten Ansprache. "Das sagt sehr viel über unseren Widerstand aus, darüber, wie die Ukrainer in all der Zeit gekämpft haben."

Russlands Staatschef sei seinen Kriegszielen auch nach vier Jahren nicht näher gekommen, sagte Selenskyj weiter: "Er hat das ukrainische Volk nicht gebrochen. Er hat ‌diesen Krieg ​nicht gewonnen. Wir haben die Ukraine ⁠bewahrt ​und werden ‌alles tun, um Frieden zu erreichen ‌und Gerechtigkeit zu ​gewährleisten."

"Millionen Ukrainer" hätten am 24. Februar 2022 "eine Wahl getroffen", sagte der Staatschef weiter – weil es "keine andere Ukraine gibt, und das ist unser Zuhause." 

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Der Präsident hielt die Ansprache im Regierungsbunker in der Hauptstadt. "Wir haben bisher noch nie dieses (Gebäude) gezeigt", sagte er in dem Video, in dem er durch die leeren Gänge des Komplexes läuft. Dort sei ein Großteil der Regierungsarbeit in den ersten Kriegstagen geleistet worden.

Selenskyj erinnerte dabei an den Abwehrkampf der Truppen in der ersten Kriegsphase, sowie an Überzeugungsarbeit, die das Land international habe leisten müssen, um militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung zu erhalten: "Die Ukraine hat die Unterstützung aufgebaut, die uns ermöglicht hat, durchzuhalten: Als wir den ersten Tag des Krieges durchgestanden haben. Den längsten Tag unseres Lebens. Und dann noch einen. Und noch einen."

Selenskyj verwies auch auf die erfolgreiche Verteidigung der Hauptstadt, die mit dem russischen Abzug aus dem Umland Kyjiws Ende März 2022 endete: 

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Mit Blick auf die aktuellen russischen Angriffe auf das ukrainische Energienetz sagte Selenskyj weiter: "Bis zum Frühling ist es nur noch eine Woche. Wir gehen gerade durch den härtesten Winter der Geschichte." Es sei "der Verdienst von jedem von euch", dass das Land auch das durchstehen werde.

Der vierte Jahrestag der russischen Invasion fällt in eine Phase, in der Unklarheit über die Aussichten für ein Kriegsende herrscht: Mehrere Verhandlungsrunden zwischen Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA haben zuvor zu keinen öffentlich bekannten Ergebnissen geführt.

Während die Ukraine auf Druck der US-Regierung von vielen ihrer ursprünglichen Forderungen Abstand nahm, hält Russlands Staatschef Wladimir Putin weiterhin an seinen Bedingungen für ein Ende der Kämpfe fest, darunter ein Abzug der Ukraine aus der Region Donezk und der Ausschluss einer künftigen Stationierung westlicher Friedenstruppen in dem Land. Mehrere hochrangige russische Regierungsvertreter haben zudem zuletzt Forderungen nach einem Austausch der Regierung in Kyjiw erneuert. 

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Macron spricht von "dreifachem Versagen" Russlands

Emmanuel Macron hat den Krieg gegen die Ukraine anlässlich des vierten Jahrestags der russischen Invasion als "dreifaches Versagen" für den Angreifer bezeichnet. Russland habe in "militärischer, wirtschaftlicher und strategischer" Hinsicht Misserfolge erlitten, schrieb Frankreichs Präsident auf Französisch, Ukrainisch und Englisch auf X.

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Macron verwies etwa darauf, dass die Nato, die Russland habe schwächen wollen, durch den Angriffskrieg gestärkt worden sei. In der Ukraine habe Russland seit der Stabilisierung der Frontlinie im Herbst 2022 lediglich ein Prozent des Landesgebiets erobern können – trotz bis zu 1,2 Millionen getöteten und verletzten russischen Soldaten.

Weil die Ukraine "die erste Verteidigungslinie unseres Kontinents" sei, gebe es "keine Rechtfertigung" dafür, den von der EU beabsichtigten 90-Milliarden-Kredit zur Finanzierung des Abwehrkampfs zu verzögern, schrieb Macron weiter. Zuletzt hatte Ungarn die Freigabe dazu verweigert. 

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Selenskyj drängt auf Freigabe von EU-Kreditpaket

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf die Verabschiedung des milliardenschweren Kreditpakets der EU für die Ukraine gepocht. In Form von Darlehen soll das Land eigentlich bis 2027 bis zu 90 Milliarden Euro erhalten. Allerdings blockiert Ungarn das Vorhaben.

Selenskyj bezeichnete das Paket in einer Videoansprache vor dem Europäischen Parlament als "eine echte finanzielle Garantie für unsere Sicherheit und unsere Widerstandsfähigkeit". Es müsse umgesetzt werden. "Ich danke allen, die daran arbeiten, dies möglich zu machen", sagte er.

Geplant war eigentlich, am heutigen vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine im EU-Parlament den Weg für die Finanzhilfen freizumachen. Ungarn weigert sich aber, weil das Land derzeit über die durch die Ukraine führende Druschba-Pipeline kein russisches Öl mehr bekommt. Wegen Ungarns Veto wird die EU deshalb wohl erstmal nur ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfe-Paket für die Energiesicherheit der Ukraine ankündigen.

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G7-Staaten bekräftigen Unterstützung für die Ukraine

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Die G7-Staaten haben der Ukraine ihre anhaltende Unterstützung im Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgesprochen. Auch der von US-Präsident Donald Trump angestoßene Friedensprozess und die Bemühungen um direkte Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien sollten weiter unterstützt werden. Europa und den Partnerländern käme dabei eine führende Rolle zu. Den Text unterzeichneten Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Japan.

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UN-Vollversammlung beschließt Unterstützer-Resolution bei 51 Enthaltungen

Die UN-Vollversammlung hat am vierten Jahrestag nach Beginn des russischen Angriffskrieges eine Resolution zur Unterstützung der Ukraine verabschiedet. 107 Länder stimmten in New York für den Text, der das Recht der Ukraine auf "Souveränität, Unabhängigkeit, Einheit und territoriale Integrität innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen" bekräftigt. Zwölf Staaten sprachen sich gegen die Resolution aus. 51 enthielten sich – darunter die USA.

Die Vereinigten Staaten hatten zuvor ein separates Votum über einzelne Bestandteile der Resolution verlangt. Die US-Vertreter wollten, dass die Passage zur territorialen Integrität der Ukraine und ein Absatz, in dem ein "allgemeiner, gerechter und dauerhafter" sowie völkerrechtskonformer Frieden gefordert wird, gesondert zur Abstimmung gestellt werden. Die US-Forderung erhielt keine Mehrheit.

Die USA unterstützten die Forderung nach einer sofortigen Waffenruhe, sagte die stellvertretende US-Botschafterin bei der UN, Tammy Bruce. Die Resolution enthalte in ihrer Gesamtheit jedoch Passagen, "die die laufenden Verhandlungen stören könnten, anstatt alle diplomatischen Kanäle zur Eröffnung eines Weges zu einem dauerhaften Frieden zu unterstützen". 

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Selenskyj plant Gipfeltreffen von Ukraine, Russland und USA

Bei den trilateralen Verhandlungen für einen Frieden im Ukrainekrieg soll es bald zu einem Treffen der Staatschefs kommen. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump.

Die geplanten Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA im März sollen den Weg für ein Spitzentreffen ebnen, sagte Selenskyj. Der US-Präsident unterstütze diese Idee. "Dies ist der einzige Weg, um alle komplexen und sensiblen Fragen zu ‌klären ⁠und den Krieg endlich zu ​beenden", schrieb Selenskyj auf der Plattform X.

Bislang haben nur Unterhändler über Wege zu einem Kriegsende gesprochen. Laut Selenskyj ⁠hat sich Trump mit diesen Abläufen einverstanden gezeigt.

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ISW sieht Industriestadt Pokrowsk erstmals als komplett besetzt an

Das Institute for the Study of War (ISW) hat die lange umkämpfte Stadt Pokrowsk in seinem aktuellen Lagebericht erstmals als vollständig eingenommen bewertet. Das ISW begründet seine Einschätzung damit, dass seit Ende Januar keine ukrainischen Soldaten mehr in der Stadt gefilmt worden seien. Das Umland der Stadt ist demnach jedoch weiterhin umkämpft. So zeigen geolokalisierte Aufnahmen, dass ukrainische Kräfte zuletzt nördlich der Stadt, bei der Ortschaft Bilyske, vorgerückt sind. 
Russlands Armee kam unterdessen östlich von Kostjantyniwka voran. Ein renommierter ukrainischer Militärbeobachter berichtet, dass die Angreifer bis ins Zentrum des Vororts Illiniwka gekommen seien, sich dort aufgrund von Gegenangriffen bisher aber nicht festsetzen konnten. 
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Russland greift Energieinfrastruktur der Ukraine an

Russland hat die Energieinfrastruktur der Ukraine erneut mit Drohen und Raketen angegriffen. In der Nacht zum Donnerstag seien rund 420 Drohnen und 39 Raketen gezählt worden, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. 

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Unter anderem hätten die russischen Streitkräfte Gasinfrastrukturen in der Region Poltawa und Umspannwerke in den Regionen Kyjiw und Dnipro attackiert, sagte der Präsident weiter. Dutzende Menschen, darunter Kinder, seien verletzt worden. In acht ukrainischen Regionen seien Schäden registriert worden. 

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Ukraine und USA stimmen Positionen für nächstes Treffen mit Russland ab

Vertreter der Ukraine und der USA treffen sich heute in Genf, um weitere trilaterale Gespräche mit Russland vorzubereiten. Ein bilaterales Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und mit Jared Kushner habe begonnen, teilte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow mit.

Die Ukraine wolle vor den nächsten trilateralen Gesprächen mit Russland im März ihre Positionen mit den USA "synchronisieren". Der russische Präsident Wolodymyr Selenskyj telefonierte im Vorfeld des Treffens nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump. 

Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte unterdessen mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukrainekrieges, Moskau sei nicht in Eile. "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen", sagte Lawrow staatlichen Medien.

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Neuer Milliardenkredit für die Ukraine genehmigt

Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewilligt der Ukraine einen neuen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar. Laut IWF soll er vier Jahre laufen, und 1,5 Milliarden Dollar davon können sofort ausgezahlt werden. Der erweiterte Kredit sei ​Teil eines internationalen Unterstützungspakets für die Ukraine in ⁠Höhe ​von ‌136,5 Milliarden Dollar, teilte das Institut mit. 

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Ukraine schießt Drohne nahe rumänischer Grenze ab

Die Ukraine hat während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Hafeninfrastruktur eine Drohne nahe der Grenze zu Rumänien abgeschossen. Das teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. In einer Stellungnahme erklärte es, dass Kampfflugzeuge den Angriff überwacht hätten. Die Drohne sei 100 Meter vom rumänischen Dorf Chilia Veche entfernt abgeschossen worden.

Bereits am vergangenen Donnerstag seien rumänische Kampfflugzeuge gestartet, als eine Drohne während eines russischen Angriffs auf die ukrainische Infrastruktur in der Nähe der Grenze in den rumänischen Luftraum eindrang, teilte das rumänische Verteidigungsministerium mit. Außerdem sei am Anfang dieser Woche eine Drohne in den rumänischen Luftraum eingedrungen, hieß es weiter.

Rumänien ist Mitglied der Europäischen Union und der Nato. Es hat eine 650 km lange Landgrenze zur Ukraine. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben Drohnen wiederholt den rumänischen Luftraum verletzt, und Teile von Drohnen sind auf rumänischem Territorium gelandet. Rumänien verfügt über Gesetze, die es erlauben, Drohnen in Friedenszeiten abzuschießen, wenn Leben oder Eigentum gefährdet sind. Jedoch hat Rumänien bisher davon keinen Gebrauch gemacht.

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Gegenangriffe im Süden, Marschflugkörper tief in Russland

In den vergangenen Wochen hat es zahlreiche Medienberichte über ukrainische Geländegewinne in Saporischschja gegeben. Vereinzelt war gar von den "größten Rückeroberungen seit 2023" die Rede. Diese Erfolgsmeldungen sind übertrieben: Die Attacken finden in der sogenannten grauen Zone statt, in der keine der beiden Kriegsparteien wirkliche Kontrolle über das Gebiet hat. Und dennoch sind sie nicht unbedeutend, da sie Russlands Vormarsch in einem für die Ukraine gefährlichen Frontabschnitt stoppen.

Mehr als 1.000 Kilometer hinter der russisch-ukrainischen Grenze hat die Ukraine derweil erstmals erfolgreich ihren "Flamingo" genannten Marschflugkörper eingesetzt. Der Angriff galt einer Fabrik, in der Russland ballistische Raketen herstellt – und belegt mehrere bislang angezweifelte Angaben der Ukraine über ihre neue Waffe.

Mehr zu den wichtigsten Ereignissen der Woche lesen Sie im Wochenrückblick:

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Russland setzte laut Selenskyj 19.000 Drohnen binnen drei Monaten ein

In den drei Wintermonaten hat Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj fast 19.000 Kampfdrohnen, mehr als 14.500 Gleitbomben und über 700 Raketen gegen die Ukraine eingesetzt. Die meisten der Drohnen waren vom ursprünglich iranischen Bautyp Schahed, den die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt, schrieb Selenskyj. Er warf Russland vor, nicht einmal versucht zu haben, die winterlichen Angriffe auf kritische Infrastruktur zu rechtfertigen.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete unter Berufung auf eine eigene Auswertung, dass Russland im Februar so viele nächtliche Raketenangriffe auf die Ukraine gestartet hat wie seit drei Jahren nicht mehr. Ziel sei vor allem die Energieinfrastruktur gewesen. In der Ukraine hatte es bei deutlichen Minusgraden zuletzt teils wochenlange Strom- und Heizungsausfälle gegeben. 

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Selenskyj erklärt schwierigen Kriegswinter für überstanden

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat das Ende des vierten Kriegswinters begrüßt. "Heute ist der Tag, an dem jeder von uns mit Fug und Recht sagen kann: Wir haben diesen Winter überstanden, den schwierigsten seit Beginn des Krieges", sagte Selenskyj in seiner Videoansprache am ersten Tag des meteorologischen Frühlings. 

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Der Winter galt als besonders hart, mit Temperaturen von teils bis zu minus 20 Grad. Infolge der russischen Angriffe auf Energieanlagen wurde wiederholt die Versorgung mit Wasser, Storm und Wärme unterbrochen.

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Russland rückt östlich von Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk haben russische Streitkräfte Gelände im Osten der strategisch wichtigen Stadt Kostjantyniwka eingenommen. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht. Der Hinweis auf den Vorstoß in der Region Donezk basiert auf geolokalisierten Aufnahmen.

Ukrainische Truppen sind derweil östlich der Bergbaustadt Dobropillja vorgedrungen. Laut ISW konnten sie bis ins Zentrum der Siedlung Nowyj Donbas vorstoßen, die östlich der Stadt liegt. Ukrainische Drohnen trafen auch mehrere russische Militärziele im besetzten Teil der Region Donezk sowie auf der besetzten Krim.

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Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

Die russische Zentralbank geht juristisch gegen die unbefristete Sperrung von Russlands Staatsvermögen vor. Sie habe Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht, teilte die Behörde mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss aus dem Dezember 2025, das Geld auf unbestimmte Zeit einzufrieren.

Die Maßnahme sei mit "schwerwiegenden Verfahrensverstößen" vorgenommen worden, begründete die Zentralbank ihre Klage. So bestehe ein Verstoß darin, dass die Entscheidung von einer Mehrheit der EU-Staaten und nicht, wie vom EU-Recht gefordert, einstimmig beschlossen worden sei.

In der EU sind seit der russischen Invasion in die Ukraine 2022 Vermögenswerte der russischen Zentralbank in Höhe von mehr als 200 Milliarden Euro eingefroren. Bis vergangenen Dezember musste die Sperre regelmäßig verlängert werden, was unter anderem Ungarns Regierung immer wieder infrage gestellt hatte. Das im Dezember beschlossene Dokument zur unbefristeten Sperrung schließt russische Klagen vor EU-Gerichten aus. 

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Ein Großteil der eingefrorenen Mittel lagert bei der Finanzgesellschaft Euroclear in Belgien. Russlands Zentralbank hatte Euroclear bereits im Dezember verklagt und knapp 200 Milliarden Euro Schadensersatz gefordert. Damit reagierte sie auf die damaligen Versuche, das eingefrorene Geld für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Diese wurden allerdings nicht umgesetzt, sondern die Blockade der Mittel lediglich entfristet.

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Ukrainische Armee erobert erstmals seit Jahren mehr Territorium zurück als sie verliert

In den letzten zwei Wochen des Februars konnten die ukrainischen Streitkräfte mehr Gelände zurückerobern, als sie im gleichen Zeitraum verloren geben mussten. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht meldet, war dies zuletzt vor knapp drei Jahren gelungen. Zwischen dem 14. und 27. Februar eroberten ukrainische Kräfte demnach etwa 90 Kilometer netto zurück.

Zugleich rückten ukrainische Kräfte bei dem Dorf Nowopawliwka an der Grenze zwischen den Regionen Dnipropetrowsk und Donezk vor. Weiter nördlich in der Region Donezk kam es zu einem russischen Vorstoß in der Siedlung Drobyschewe nordwestlich der Stadt Lyman.

Lesen Sie hier mehr zum aktuellen Frontverlauf:

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Putin empfängt heute ungarischen Außenminister in Moskau

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó wird heute in Moskau erwartet. Bei einem Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin soll es um Öllieferungen gehen. Das gab Putin-Sprecher Dmitri Peskow bei einer Pressekonferenz bekannt. Käufer russischen Öls würden von der Ukraine erpresst, sagte er und beschuldigte Kyjiw, die Druschba-Pipeline, durch die normalerweise russisches Öl über ukrainisches Territorium nach Ungarn und in die Slowakei geleitet wird, "absichtlich" zu blockieren.

Zwischen Ungarn und der Ukraine gibt es Streit über unterbrochene Öllieferungen. Die Druschba-Pipeline war nach ukrainischen Angaben Ende Januar bei russischen Angriffen beschädigt und deshalb stillgelegt worden. Ungarn und die Slowakei, die engsten Verbündeten Russlands in Europa, werfen der Ukraine vor, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verzögern. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück. Ihren Angaben zufolge verzögert sich die Reparatur der Pipeline, weil neue Angriffe drohen. 

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Ukraine und Russland tauschen Kriegsgefangene aus

Mehrere Hundert Kriegsgefangene können in ihre Heimat zurückkehren. Russland habe 200 ukrainische Kriegsgefangene freigelassen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium angegeben, die Ukraine habe ihrerseits 200 russische Gefangene übergeben.

In den kommenden Tagen sollen laut Ankündigungen aus Moskau insgesamt weitere 600 Kriegsgefangene freikommen. Man habe einen Austausch "500 gegen 500" vereinbart, sagte Wladimir Putins Kulturbeauftragter Wladimir Medinski. Er hatte 2022 und 2025 sowie zuletzt Mitte Februar die russischen Delegationen bei Verhandlungen mit Vertretern der Ukraine angeführt. 

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Der von den USA initiierte trilaterale Verhandlungsprozess unter US-Vermittlung, der seit Ende Januar in Abu Dhabi und in Genf stattfindet, stockt derzeit. Ein Anfang März erwartetes Treffen in Abu Dhabi verschiebt sich nach ukrainischen Angaben wegen des Irankriegs. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. 

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Reparatur von Druschba-Pipeline dauert laut Selenskyj noch Wochen 

Bis zur Wiederinbetriebnahme der umstrittenen Druschba-Pipeline durch die Ukraine könnte es nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch Wochen dauern. "Nach aktuellen Informationen kann diese Pipeline in einem bis eineinhalb Monaten wieder in Betrieb genommen werden", sagte er – und fügte hinzu, dass er es vorziehen würde, die Pipeline überhaupt nicht mehr in Betrieb zu nehmen. Er räumte jedoch ein, dass dies wohl nötig sei, um das von Ungarn blockierte EU-Darlehen für die Ukraine freizubekommen. 
Die Pipeline transportiert russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei. Der in der Ukraine gelegene Abschnitt war nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Angriff beschädigt worden. Ungarns Regierungschef Viktor Orbán blockiert unter Verweis auf die fehlenden Druschba-Öllieferungen sowohl ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland. 

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Weitere Gefangenenaustausche von Selenskyj angekündigt

In seiner abendlichen Videobotschaft hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, dass bald weitere ukrainische Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft freigelassen werden. "Wir rechnen damit, dass es in den nächsten Tagen eine Fortsetzung der Austausche geben wird", sagte er.

Gleichzeitig lobte er den Austausch von jeweils 200 Kriegsgefangenen, der heute stattgefunden hatte. Dieser war ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, die unter Vermittlung der USA stattfanden. Wie es mit diesen Verhandlungen weitergehen wird, sei laut Selenskyj wegen des Irankriegs derzeit ungewiss. 

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IAEA verabschiedet trotz US-Widerstands Resolution zur Ukraine

Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA hat trotz des Widerstands der USA eine Resolution verabschiedet, in der er seine "Besorgnis" über die "wiederholten und verstärkten Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine" darlegt. Die von Kanada und den Niederlanden eingebrachte Resolution sei mit 20 Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und zehn Enthaltungen angenommen worden.
Neben China, Russland und dem Niger stimmten auch die USA gegen die Resolution. Die USA bezeichneten sie als "unnötig". Es war das erste Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022, dass eine Resolution ohne die Zustimmung der USA verabschiedet wurde. 

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Wolodymyr Selenskyj sagt den USA Unterstützung bei Drohnenabwehr zu

Die Ukraine will ihre Partner bei der Abwehr iranischer Drohnen unterstützen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er habe eine US-Anfrage nach Unterstützung bei der Abwehr iranischer Drohnen im Nahen Osten erhalten. Er habe deshalb die Lieferung von Ausrüstung und die Beratung durch ukrainische Experten angeordnet. Details nannte der Präsident nicht. 

In einem Beitrag in den sozialen Medien fügte er hinzu: "Die Ukraine unterstützt Partner, die zu unserer Sicherheit und zum Schutz unserer Bevölkerung beitragen."

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Russland meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff auf die Krim

Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist laut örtlichen Behörden Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei von einer abgeschossenen Drohne schwer beschädigt worden, teilte Verwaltungschef Michail Raswoschajew auf Telegram mit. 
Die Drohne sei mit Metallkugeln und Sprengstoff gefüllt gewesen, schrieb Raswoschajew. Es gebe mindestens neun Verletzte. Sechs der Verletzten, darunter drei Kinder, seien mit Schnittwunden in Krankenhäuser gebracht worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

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USA erlauben Indien zeitlich begrenzten Kauf von russischem Öl 

Die USA gestatten es indischen Raffinerieunternehmen, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen. Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mit. Grund dafür ist der Krieg im Nahen Osten, der die globalen Energiemärkte im Moment stark beeinträchtigt.
Russland dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohölverkauf steigern können. Die US-Regierung spielte diesen Aspekt herunter. "Diese bewusst kurzfristige Maßnahme wird der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen", behauptete Bessent, da sie nur Transaktionen mit Öl genehmige, das bereits auf Tanker geladen, aber nicht ausgeliefert worden sei. Der Finanzminister sprach von einer "Überbrückungsmaßnahme", die den Druck mindern werde, der durch das Verhalten des Iran entstehe. 

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Orbán stoppt Lieferungen an die Ukraine durch Ungarn

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat Ungarn im Streit um Lieferungen russischen Öls Geiselnahme und Diebstahl vorgeworfen. Sieben Mitarbeiter der staatlichen Oschadbank seien in Budapest festgenommen und deren Geldtransporte beschlagnahmt worden, sagte Sybiha.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte ​wenige Stunden später im staatlichen Rundfunk an, wichtige Transporte für die Ukraine in Ungarn zu stoppen. Außerdem ‌werde man ⁠den Beitritt der Ukraine zur Europäischen ​Union blockieren.

"Wenn dies die ‚Gewalt‘ ist, die Herr Orbán heute angekündigt hat, dann ist es die ​Gewalt einer kriminellen Bande. Das ist Staatsterrorismus und Schutzgelderpressung", teilte Sybiha mit. Dem Außenminister zufolge wollten die Bankmitarbeiter Bargeld aus Österreich in die Ukraine transportieren. Nach Angaben der Oschadbank zeigten GPS-Daten die Fahrzeuge in der Nähe ⁠eines Gebäudes der ungarischen Sicherheitsdienste ​in Budapest an. Darin befänden sich 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro ‌und 9 Kilogramm Gold.

Hintergrund des Streits ‌ist die Unterbrechung der Öllieferungen über die Druschba-Pipeline, die ​über ukrainisches Territorium führt. Die Regierung in Kyjiw begründet den Stopp mit Schäden durch einen russischen Angriff im Januar, die Reparatur dauere an. Ungarn und die ​ebenfalls von den russischen Lieferungen abhängige Slowakei werfen der Ukraine dagegen vor, den Ölhahn aus politischen Gründen zugedreht zu haben.

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Pistorius will Ukraine nicht vernachlässigen

Verteidigungsminister Boris Pistorius ​hat angesichts des Krieges in Nahost davor gewarnt, den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu vernachlässigen. Es dürfe nicht ⁠dazu führen, "dass wir den Fokus ​auf den Krieg in Europa verlieren, nämlich den ‌Krieg, den ​Putin gegen die Ukraine führt", sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf die weltweite Knappheit an Luftverteidigungssystemen und Munition sagte er: 

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Der deutsche Schwerpunkt ​liege auf der Ukraine, der Ostflanke ‌und dem Atlantik, während andere ‌europäische Partner andere Schwerpunkte setzten. Dies ​werde derzeit unter den Verbündeten abgestimmt. Gleichzeitig dürften die Länder in der Golfregion nicht alleingelassen ​werden. Pistorius sagte, er sei in engem Austausch mit seinen Kollegen dort, um Unterstützung mit Material ‌oder auch mit Logistik abzustimmen. Deutschland ​will aber keine Marineschiffe in die Region entsenden. 

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Ukrainische Soldaten vertreiben Angreifer östlich von Kostjantyniwka

Die russische Armee ist bei ihrem Versuch, sich der Stadt Kostjantyniwka zu nähern, zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor.

Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass ukrainische Soldaten die Angreifer auf Feldern östlich der Stadt und in einem Vorort im Südosten der Stadt zurückgedrängt haben.

Mehr dazu lesen Sie hier:  

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Ukraine und Russland tauschen 300 Kriegsgefangene 

Russland und die Ukraine haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums am Freitag jeweils 300 Kriegsgefangene ausgetauscht. Am Vortag hatten beide Seiten bereits jeweils 200 Soldaten freigelassen, sodass insgesamt jeweils 500 Kriegsgefangene in ihre Heimat zurückkehrten.

Der Austausch war nach Angaben beider Seiten bei Verhandlungen mit den USA in Genf im vergangenen Monat vereinbart worden. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate vermittelten. Gefangenenaustausche gehören zu den wenigen Bereichen, in denen Russland und die Ukraine noch kooperieren. 

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Wolodymyr Selenskyj besucht Region Donezk 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Stadt in der ostukrainischen Region Donezk nahe der Front besucht. In einem von ihm veröffentlichten Video ist er in der Stadt Druschkiwka zu sehen. Die Stadt liegt etwa 15 Kilometer von der Front entfernt.

"Die Russen geben den Krieg nicht auf und bereiten hier in der Region Donezk eine Offensive für den Frühling vor", schrieb Selenskyj bei X. Es sei wichtig, dass die ukrainischen Positionen dort stark seien.

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EU-Kommission kritisiert Äußerungen von Selenskyj im Streit zwischen Ukraine und Ungarn

Die EU-Kommission hat eine offenbar an Ungarns Regierungschef Viktor Orbán gerichtete Drohung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als "unakzeptabel" verurteilt. 

Bei einer Rede über die Wiederinbetriebnahme der umstrittenen Druschba-Pipeline am Donnerstag hatte sich Selenskyj auch zum EU-Darlehen für die Ukraine geäußert, das von Ungarn blockiert wird. "Wir hoffen, dass nicht eine einzige Person innerhalb der EU die 90 Milliarden blockieren wird. Anderenfalls werden wir die Adresse dieser Person an unsere Streitkräfte, an unsere Jungs weitergeben", sagte Selenskyj. Sie würden dann "mit ihm in ihrer eigenen Sprache" sprechen.

Die EU-Kommission kritisierte diese Drohung scharf, diese Art der Sprache sei inakzeptabel. "Es darf keine Drohungen gegen EU-Mitgliedsstaaten geben", sagte ein Sprecher der EU-Kommission. "Unser Ziel ist, alle dazu zu bringen, sich ein wenig zu beruhigen, die Rhetorik zu mäßigen", fügte der Sprecher hinzu.

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USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl

Wegen der angespannten Lage auf dem Ölmarkt könnten die USA weitere Sanktionen gegen den Handel mit russischem Öl lockern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte ​Bessent. Eine Aufhebung der ⁠Sanktionen könnte das Ölangebot erweitern. "Wir prüfen das", fügte ​er hinzu.

Am Vortag hatte die Regierung in Washington eine Ausnahmeregelung erlassen, mit der Indien kurzzeitig russisches Rohöl kaufen darf. Vor dem ‌Hintergrund ⁠des Irankriegs ist der Preis für US-Öl ​der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.

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Mindestens acht Tote bei massiven russischen Raketen- und Drohnenangriffen 

Russland hat die Ukraine mit einer massiven Angriffswelle überzogen, nach offiziellen ukrainischen Angaben wurden dabei mindestens sieben Menschen getötet, darunter zwei Kinder. Den Behörden zufolge wurden in der ostukrainischen Großstadt Charkiw fünf Menschen getötet, deren Leichen aus den Trümmern eines Wohnblocks geborgen wurden, und zehn weitere Menschen verletzt, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin. Ein weiterer Mensch wurde demnach in der Region Dnipropetrowsk getötet. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein Kleinkind bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.

In der gesamten Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst. In Polen ließ die Luftwaffe mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen.

Der ukrainische ‌Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj forderte nach den russischen Angriffen die Verbündeten ​seines Landes zu weiterer Hilfe in Form von Luftabwehr und Waffen auf. Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. 

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Den Behörden zufolge wurden in der ostukrainischen Großstadt Charkiw fünf Menschen getötet, deren Leichen aus den Trümmern eines Wohnblocks geborgen wurden, und zehn weitere Menschen verletzt, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin. Ein weiterer Mensch wurde demnach in der Region Dnipropetrowsk getötet. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein Kleinkind bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.In der gesamten Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst. In Polen ließ die Luftwaffe mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen. Der ukrainische ‌Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj forderte nach den russischen Angriffen die Verbündeten ​seines Landes zu weiterer Hilfe in Form von Luftabwehr und Waffen auf. Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-07T07:11:23.000Z","dateModified":"2026-03-07T08:39:58.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anastasia Tikhomirova"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl","articleBody":"USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches ÖlWegen der angespannten Lage auf dem Ölmarkt könnten die USA weitere Sanktionen gegen den Handel mit russischem Öl lockern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte ​Bessent. Eine Aufhebung der ⁠Sanktionen könnte das Ölangebot erweitern. "Wir prüfen das", fügte ​er hinzu. Am Vortag hatte die Regierung in Washington eine Ausnahmeregelung erlassen, mit der Indien kurzzeitig russisches Rohöl kaufen darf. Vor dem ‌Hintergrund ⁠des Irankriegs ist der Preis für US-Öl ​der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T22:50:45.000Z","dateModified":"2026-03-07T01:13:40.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Maxim Nägele"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"EU-Kommission kritisiert Äußerungen von Selenskyj im Streit zwischen Ukraine und Ungarn","articleBody":"EU-Kommission kritisiert Äußerungen von Selenskyj im Streit zwischen Ukraine und UngarnDie EU-Kommission hat eine offenbar an Ungarns Regierungschef Viktor Orbán gerichtete Drohung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als "unakzeptabel" verurteilt. Bei einer Rede über die Wiederinbetriebnahme der umstrittenen Druschba-Pipeline am Donnerstag hatte sich Selenskyj auch zum EU-Darlehen für die Ukraine geäußert, das von Ungarn blockiert wird. "Wir hoffen, dass nicht eine einzige Person innerhalb der EU die 90 Milliarden blockieren wird. Anderenfalls werden wir die Adresse dieser Person an unsere Streitkräfte, an unsere Jungs weitergeben", sagte Selenskyj. Sie würden dann "mit ihm in ihrer eigenen Sprache" sprechen.Die EU-Kommission kritisierte diese Drohung scharf, diese Art der Sprache sei inakzeptabel. "Es darf keine Drohungen gegen EU-Mitgliedsstaaten geben", sagte ein Sprecher der EU-Kommission. 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Die Stadt liegt etwa 15 Kilometer von der Front entfernt. "Die Russen geben den Krieg nicht auf und bereiten hier in der Region Donezk eine Offensive für den Frühling vor", schrieb Selenskyj bei X. Es sei wichtig, dass die ukrainischen Positionen dort stark seien.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T16:28:21.000Z","dateModified":"2026-03-06T21:03:29.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Pia Packmohr"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_683/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZzUip84ruD3HmWRmgE/moa219dY7HG954gNNrga.jpeg","caption":"Präsident Selenskyj beim Truppenbesuch","creditText":"Ukrainian Presidential Press Service/Reuters","uploadDate":"2026-03-06T21:03:26.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoZzUip84ruD3HmWRmgE/moa219dY7HG954gNNrga.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukraine und Russland tauschen 300 Kriegsgefangene ","articleBody":"Ukraine und Russland tauschen 300 Kriegsgefangene Russland und die Ukraine haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums am Freitag jeweils 300 Kriegsgefangene ausgetauscht. Am Vortag hatten beide Seiten bereits jeweils 200 Soldaten freigelassen, sodass insgesamt jeweils 500 Kriegsgefangene in ihre Heimat zurückkehrten.Der Austausch war nach Angaben beider Seiten bei Verhandlungen mit den USA in Genf im vergangenen Monat vereinbart worden. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate vermittelten. 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Es dürfe nicht ⁠dazu führen, "dass wir den Fokus ​auf den Krieg in Europa verlieren, nämlich den ‌Krieg, den ​Putin gegen die Ukraine führt", sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf die weltweite Knappheit an Luftverteidigungssystemen und Munition sagte er: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T12:17:58.000Z","dateModified":"2026-03-06T12:31:14.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Soldaten vertreiben Angreifer östlich von Kostjantyniwka","articleBody":"Ukrainische Soldaten vertreiben Angreifer östlich von KostjantyniwkaDie russische Armee ist bei ihrem Versuch, sich der Stadt Kostjantyniwka zu nähern, zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass ukrainische Soldaten die Angreifer auf Feldern östlich der Stadt und in einem Vorort im Südosten der Stadt zurückgedrängt haben.Mehr dazu lesen Sie hier:  ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T08:01:36.000Z","dateModified":"2026-03-06T09:19:50.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische Soldaten befreien Gelände östlich von Kostjantyniwka","description":"Bei heftigen Kämpfen haben Ukrainer die Angreifer auf Feldern östlich von Kostjantyniwka zurückgedrängt. Auch in einem Vorort trieben sie russische Soldaten zurück.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Orbán stoppt Lieferungen an die Ukraine durch Ungarn","articleBody":"Orbán stoppt Lieferungen an die Ukraine durch UngarnDer ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat Ungarn im Streit um Lieferungen russischen Öls Geiselnahme und Diebstahl vorgeworfen. Sieben Mitarbeiter der staatlichen Oschadbank seien in Budapest festgenommen und deren Geldtransporte beschlagnahmt worden, sagte Sybiha. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte ​wenige Stunden später im staatlichen Rundfunk an, wichtige Transporte für die Ukraine in Ungarn zu stoppen. Außerdem ‌werde man ⁠den Beitritt der Ukraine zur Europäischen ​Union blockieren."Wenn dies die ‚Gewalt‘ ist, die Herr Orbán heute angekündigt hat, dann ist es die ​Gewalt einer kriminellen Bande. Das ist Staatsterrorismus und Schutzgelderpressung", teilte Sybiha mit. Dem Außenminister zufolge wollten die Bankmitarbeiter Bargeld aus Österreich in die Ukraine transportieren. Nach Angaben der Oschadbank zeigten GPS-Daten die Fahrzeuge in der Nähe ⁠eines Gebäudes der ungarischen Sicherheitsdienste ​in Budapest an. Darin befänden sich 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro ‌und 9 Kilogramm Gold.Hintergrund des Streits ‌ist die Unterbrechung der Öllieferungen über die Druschba-Pipeline, die ​über ukrainisches Territorium führt. Die Regierung in Kyjiw begründet den Stopp mit Schäden durch einen russischen Angriff im Januar, die Reparatur dauere an. Ungarn und die ​ebenfalls von den russischen Lieferungen abhängige Slowakei werfen der Ukraine dagegen vor, den Ölhahn aus politischen Gründen zugedreht zu haben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T07:29:07.000Z","dateModified":"2026-03-06T08:31:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"USA erlauben Indien zeitlich begrenzten Kauf von russischem Öl ","articleBody":"USA erlauben Indien zeitlich begrenzten Kauf von russischem Öl Die USA gestatten es indischen Raffinerieunternehmen, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen. Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mit. Grund dafür ist der Krieg im Nahen Osten, der die globalen Energiemärkte im Moment stark beeinträchtigt.Russland dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohölverkauf steigern können. Die US-Regierung spielte diesen Aspekt herunter. "Diese bewusst kurzfristige Maßnahme wird der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen", behauptete Bessent, da sie nur Transaktionen mit Öl genehmige, das bereits auf Tanker geladen, aber nicht ausgeliefert worden sei. Der Finanzminister sprach von einer "Überbrückungsmaßnahme", die den Druck mindern werde, der durch das Verhalten des Iran entstehe. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T04:36:37.000Z","dateModified":"2026-03-06T04:52:08.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Mounia Meiborg"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff auf die Krim","articleBody":"Russland meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff auf die KrimDie Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist laut örtlichen Behörden Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei von einer abgeschossenen Drohne schwer beschädigt worden, teilte Verwaltungschef Michail Raswoschajew auf Telegram mit. Die Drohne sei mit Metallkugeln und Sprengstoff gefüllt gewesen, schrieb Raswoschajew. Es gebe mindestens neun Verletzte. Sechs der Verletzten, darunter drei Kinder, seien mit Schnittwunden in Krankenhäuser gebracht worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-06T02:17:28.000Z","dateModified":"2026-03-06T02:33:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eva Casper"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Wolodymyr Selenskyj sagt den USA Unterstützung bei Drohnenabwehr zu","articleBody":"Wolodymyr Selenskyj sagt den USA Unterstützung bei Drohnenabwehr zuDie Ukraine will ihre Partner bei der Abwehr iranischer Drohnen unterstützen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er habe eine US-Anfrage nach Unterstützung bei der Abwehr iranischer Drohnen im Nahen Osten erhalten. Er habe deshalb die Lieferung von Ausrüstung und die Beratung durch ukrainische Experten angeordnet. Details nannte der Präsident nicht. In einem Beitrag in den sozialen Medien fügte er hinzu: "Die Ukraine unterstützt Partner, die zu unserer Sicherheit und zum Schutz unserer Bevölkerung beitragen."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-05T21:39:15.000Z","dateModified":"2026-03-05T21:41:02.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Weitere Gefangenenaustausche von Selenskyj angekündigt","articleBody":"Weitere Gefangenenaustausche von Selenskyj angekündigtIn seiner abendlichen Videobotschaft hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, dass bald weitere ukrainische Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft freigelassen werden. "Wir rechnen damit, dass es in den nächsten Tagen eine Fortsetzung der Austausche geben wird", sagte er. Gleichzeitig lobte er den Austausch von jeweils 200 Kriegsgefangenen, der heute stattgefunden hatte. Dieser war ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, die unter Vermittlung der USA stattfanden. 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Die von Kanada und den Niederlanden eingebrachte Resolution sei mit 20 Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und zehn Enthaltungen angenommen worden.Neben China, Russland und dem Niger stimmten auch die USA gegen die Resolution. Die USA bezeichneten sie als "unnötig". 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Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. ","video":[]}"}“>

Anastasia Tikhomirova

Mindestens acht Tote bei massiven russischen Raketen- und Drohnenangriffen 

Russland hat die Ukraine mit einer massiven Angriffswelle überzogen, nach offiziellen ukrainischen Angaben wurden dabei mindestens sieben Menschen getötet, darunter zwei Kinder. Den Behörden zufolge wurden in der ostukrainischen Großstadt Charkiw fünf Menschen getötet, deren Leichen aus den Trümmern eines Wohnblocks geborgen wurden, und zehn weitere Menschen verletzt, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin. Ein weiterer Mensch wurde demnach in der Region Dnipropetrowsk getötet. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein Kleinkind bei einem russischen Drohnenangriff verletzt.

In der gesamten Ukraine wurde Luftalarm ausgelöst. In Polen ließ die Luftwaffe mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen.

Der ukrainische ‌Präsident ⁠Wolodymyr Selenskyj forderte nach den russischen Angriffen die Verbündeten ​seines Landes zu weiterer Hilfe in Form von Luftabwehr und Waffen auf. Russland habe in der Nacht mit ​480 Drohnen und 29 Raketen angegriffen und dabei auch den Energiesektor und die Eisenbahn-Infrastruktur ins Visier genommen, schrieb Selenskyj auf Telegram. 

Maxim Nägele

USA erwägen Aufhebung von Sanktionen gegen russisches Öl

Wegen der angespannten Lage auf dem Ölmarkt könnten die USA weitere Sanktionen gegen den Handel mit russischem Öl lockern. Das sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender Fox News. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte ​Bessent. Eine Aufhebung der ⁠Sanktionen könnte das Ölangebot erweitern. „Wir prüfen das“, fügte ​er hinzu.

Am Vortag hatte die Regierung in Washington eine Ausnahmeregelung erlassen, mit der Indien kurzzeitig russisches Rohöl kaufen darf. Vor dem ‌Hintergrund ⁠des Irankriegs ist der Preis für US-Öl ​der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent gestiegen.

Maxim Nägele

EU-Kommission kritisiert Äußerungen von Selenskyj im Streit zwischen Ukraine und Ungarn

Die EU-Kommission hat eine offenbar an Ungarns Regierungschef Viktor Orbán gerichtete Drohung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj als „unakzeptabel“ verurteilt. 

Bei einer Rede über die Wiederinbetriebnahme der umstrittenen Druschba-Pipeline am Donnerstag hatte sich Selenskyj auch zum EU-Darlehen für die Ukraine geäußert, das von Ungarn blockiert wird. „Wir hoffen, dass nicht eine einzige Person innerhalb der EU die 90 Milliarden blockieren wird. Anderenfalls werden wir die Adresse dieser Person an unsere Streitkräfte, an unsere Jungs weitergeben“, sagte Selenskyj. Sie würden dann „mit ihm in ihrer eigenen Sprache“ sprechen.

Die EU-Kommission kritisierte diese Drohung scharf, diese Art der Sprache sei inakzeptabel. „Es darf keine Drohungen gegen EU-Mitgliedsstaaten geben„, sagte ein Sprecher der EU-Kommission. „Unser Ziel ist, alle dazu zu bringen, sich ein wenig zu beruhigen, die Rhetorik zu mäßigen“, fügte der Sprecher hinzu.

Pia Packmohr

Wolodymyr Selenskyj besucht Region Donezk 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine Stadt in der ostukrainischen Region Donezk nahe der Front besucht. In einem von ihm veröffentlichten Video ist er in der Stadt Druschkiwka zu sehen. Die Stadt liegt etwa 15 Kilometer von der Front entfernt.

Die Russen geben den Krieg nicht auf und bereiten hier in der Region Donezk eine Offensive für den Frühling vor„, schrieb Selenskyj bei X. Es sei wichtig, dass die ukrainischen Positionen dort stark seien.

Präsident Selenskyj beim Truppenbesuch. Ukrainian Presidential Press Service/Reuters

David Rech

Ukraine und Russland tauschen 300 Kriegsgefangene 

Russland und die Ukraine haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums am Freitag jeweils 300 Kriegsgefangene ausgetauscht. Am Vortag hatten beide Seiten bereits jeweils 200 Soldaten freigelassen, sodass insgesamt jeweils 500 Kriegsgefangene in ihre Heimat zurückkehrten.

Der Austausch war nach Angaben beider Seiten bei Verhandlungen mit den USA in Genf im vergangenen Monat vereinbart worden. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate vermittelten. Gefangenenaustausche gehören zu den wenigen Bereichen, in denen Russland und die Ukraine noch kooperieren. 

Freigelassene Ukrainer nach dem Austausch. Ukrainian Presidential Press Service/Reuters

David Rech

Pistorius will Ukraine nicht vernachlässigen

Verteidigungsminister Boris Pistorius ​hat angesichts des Krieges in Nahost davor gewarnt, den Angriffskrieg gegen die Ukraine zu vernachlässigen. Es dürfe nicht ⁠dazu führen, „dass wir den Fokus ​auf den Krieg in Europa verlieren, nämlich den ‌Krieg, den ​Putin gegen die Ukraine führt“, sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf die weltweite Knappheit an Luftverteidigungssystemen und Munition sagte er: 
„Wir müssen unsere Kräfte jetzt vernünftig verteilen, und nicht alle müssen überall alles ⁠machen.“

Verteidigungsminister Boris Pistorius

Der deutsche Schwerpunkt ​liege auf der Ukraine, der Ostflanke ‌und dem Atlantik, während andere ‌europäische Partner andere Schwerpunkte setzten. Dies ​werde derzeit unter den Verbündeten abgestimmt. Gleichzeitig dürften die Länder in der Golfregion nicht alleingelassen ​werden. Pistorius sagte, er sei in engem Austausch mit seinen Kollegen dort, um Unterstützung mit Material ‌oder auch mit Logistik abzustimmen. Deutschland ​will aber keine Marineschiffe in die Region entsenden. 

Christina Felschen

Ukrainische Soldaten vertreiben Angreifer östlich von Kostjantyniwka

Die russische Armee ist bei ihrem Versuch, sich der Stadt Kostjantyniwka zu nähern, zurückgedrängt worden. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor.

Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass ukrainische Soldaten die Angreifer auf Feldern östlich der Stadt und in einem Vorort im Südosten der Stadt zurückgedrängt haben.

Mehr dazu lesen Sie hier:  

David Rech

Orbán stoppt Lieferungen an die Ukraine durch Ungarn

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat Ungarn im Streit um Lieferungen russischen Öls Geiselnahme und Diebstahl vorgeworfen. Sieben Mitarbeiter der staatlichen Oschadbank seien in Budapest festgenommen und deren Geldtransporte beschlagnahmt worden, sagte Sybiha.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán kündigte ​wenige Stunden später im staatlichen Rundfunk an, wichtige Transporte für die Ukraine in Ungarn zu stoppen. Außerdem ‌werde man ⁠den Beitritt der Ukraine zur Europäischen ​Union blockieren.

„Wenn dies die ‚Gewalt‘ ist, die Herr Orbán heute angekündigt hat, dann ist es die ​Gewalt einer kriminellen Bande. Das ist Staatsterrorismus und Schutzgelderpressung“, teilte Sybiha mit. Dem Außenminister zufolge wollten die Bankmitarbeiter Bargeld aus Österreich in die Ukraine transportieren. Nach Angaben der Oschadbank zeigten GPS-Daten die Fahrzeuge in der Nähe ⁠eines Gebäudes der ungarischen Sicherheitsdienste ​in Budapest an. Darin befänden sich 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro ‌und 9 Kilogramm Gold.

Hintergrund des Streits ‌ist die Unterbrechung der Öllieferungen über die Druschba-Pipeline, die ​über ukrainisches Territorium führt. Die Regierung in Kyjiw begründet den Stopp mit Schäden durch einen russischen Angriff im Januar, die Reparatur dauere an. Ungarn und die ​ebenfalls von den russischen Lieferungen abhängige Slowakei werfen der Ukraine dagegen vor, den Ölhahn aus politischen Gründen zugedreht zu haben.

Mounia Meiborg

USA erlauben Indien zeitlich begrenzten Kauf von russischem Öl 

Die USA gestatten es indischen Raffinerieunternehmen, für einen begrenzten Zeitraum russisches Öl zu kaufen. Sein Ministerium erteile dafür eine 30-tägige Ausnahmegenehmigung, um sicherzustellen, dass weiterhin Öl auf den Weltmarkt gelange, teilte US-Finanzminister Scott Bessent auf X mit. Grund dafür ist der Krieg im Nahen Osten, der die globalen Energiemärkte im Moment stark beeinträchtigt.
Russland dürfte damit zumindest kurzfristig seine Einnahmen aus dem Rohölverkauf steigern können. Die US-Regierung spielte diesen Aspekt herunter. „Diese bewusst kurzfristige Maßnahme wird der russischen Regierung keinen nennenswerten finanziellen Vorteil verschaffen“, behauptete Bessent, da sie nur Transaktionen mit Öl genehmige, das bereits auf Tanker geladen, aber nicht ausgeliefert worden sei. Der Finanzminister sprach von einer „Überbrückungsmaßnahme“, die den Druck mindern werde, der durch das Verhalten des Iran entstehe. 

Eva Casper

Russland meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff auf die Krim

Die Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist laut örtlichen Behörden Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Ein fünfstöckiges Wohnhaus sei von einer abgeschossenen Drohne schwer beschädigt worden, teilte Verwaltungschef Michail Raswoschajew auf Telegram mit. 
Die Drohne sei mit Metallkugeln und Sprengstoff gefüllt gewesen, schrieb Raswoschajew. Es gebe mindestens neun Verletzte. Sechs der Verletzten, darunter drei Kinder, seien mit Schnittwunden in Krankenhäuser gebracht worden. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Eric Voigt

Wolodymyr Selenskyj sagt den USA Unterstützung bei Drohnenabwehr zu

Die Ukraine will ihre Partner bei der Abwehr iranischer Drohnen unterstützen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er habe eine US-Anfrage nach Unterstützung bei der Abwehr iranischer Drohnen im Nahen Osten erhalten. Er habe deshalb die Lieferung von Ausrüstung und die Beratung durch ukrainische Experten angeordnet. Details nannte der Präsident nicht. 

In einem Beitrag in den sozialen Medien fügte er hinzu: „Die Ukraine unterstützt Partner, die zu unserer Sicherheit und zum Schutz unserer Bevölkerung beitragen.“

Tom-Luca Freund

Weitere Gefangenenaustausche von Selenskyj angekündigt

In seiner abendlichen Videobotschaft hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, dass bald weitere ukrainische Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft freigelassen werden. „Wir rechnen damit, dass es in den nächsten Tagen eine Fortsetzung der Austausche geben wird“, sagte er.

Gleichzeitig lobte er den Austausch von jeweils 200 Kriegsgefangenen, der heute stattgefunden hatte. Dieser war ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine, die unter Vermittlung der USA stattfanden. Wie es mit diesen Verhandlungen weitergehen wird, sei laut Selenskyj wegen des Irankriegs derzeit ungewiss. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einer Kabinettssitzung

. Tetiana Dzhafarova/AFP/Getty Images

Sophia Reddig

IAEA verabschiedet trotz US-Widerstands Resolution zur Ukraine

Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA hat trotz des Widerstands der USA eine Resolution verabschiedet, in der er seine „Besorgnis“ über die „wiederholten und verstärkten Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine“ darlegt. Die von Kanada und den Niederlanden eingebrachte Resolution sei mit 20 Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und zehn Enthaltungen angenommen worden.
Neben China, Russland und dem Niger stimmten auch die USA gegen die Resolution. Die USA bezeichneten sie als „unnötig“. Es war das erste Mal seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022, dass eine Resolution ohne die Zustimmung der USA verabschiedet wurde. 

Sophia Reddig

Reparatur von Druschba-Pipeline dauert laut Selenskyj noch Wochen 

Bis zur Wiederinbetriebnahme der umstrittenen Druschba-Pipeline durch die Ukraine könnte es nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj noch Wochen dauern. „Nach aktuellen Informationen kann diese Pipeline in einem bis eineinhalb Monaten wieder in Betrieb genommen werden“, sagte er – und fügte hinzu, dass er es vorziehen würde, die Pipeline überhaupt nicht mehr in Betrieb zu nehmen. Er räumte jedoch ein, dass dies wohl nötig sei, um das von Ungarn blockierte EU-Darlehen für die Ukraine freizubekommen. 
Die Pipeline transportiert russisches Öl nach Ungarn und in die Slowakei. Der in der Ukraine gelegene Abschnitt war nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Angriff beschädigt worden. Ungarns Regierungschef Viktor Orbán blockiert unter Verweis auf die fehlenden Druschba-Öllieferungen sowohl ein EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro als auch ein neues Sanktionspaket gegen Russland. 

Alexander Eydlin

Ukraine und Russland tauschen Kriegsgefangene aus

Mehrere Hundert Kriegsgefangene können in ihre Heimat zurückkehren. Russland habe 200 ukrainische Kriegsgefangene freigelassen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium angegeben, die Ukraine habe ihrerseits 200 russische Gefangene übergeben.

In den kommenden Tagen sollen laut Ankündigungen aus Moskau insgesamt weitere 600 Kriegsgefangene freikommen. Man habe einen Austausch „500 gegen 500“ vereinbart, sagte Wladimir Putins Kulturbeauftragter Wladimir Medinski. Er hatte 2022 und 2025 sowie zuletzt Mitte Februar die russischen Delegationen bei Verhandlungen mit Vertretern der Ukraine angeführt. 

Ukrainische Kriegsgefangene nach ihrer Freilassung am 5. März. Wolodymyr Selenskyj/Telegram/Handout/Reuters
Der von den USA initiierte trilaterale Verhandlungsprozess unter US-Vermittlung, der seit Ende Januar in Abu Dhabi und in Genf stattfindet, stockt derzeit. Ein Anfang März erwartetes Treffen in Abu Dhabi verschiebt sich nach ukrainischen Angaben wegen des Irankriegs. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. 

Abu DhabiAndrijArtAtlantikAtomenergieAuslandBargeldBehördenBeratungBessentBevölkerungBorisBoris PistoriusBudapestCharkiwChinaDarlehenDeutschlandDiebstahlDollarDonezkdpaDreiDrohnenEisenbahnEndeEUEU-KommissionEuroEuropaExpertenFahrzeugeFoxFreitagFrühlingGenfGewaltGoldHandelHintergrundIndienInfrastrukturIranJungenKampfflugzeugeKanadaKinderKollegenKrankenhäuserKriegKriegsgefangeneLageLeichenLogistikLuftwaffeMANMedienMichailMoskauMunitionNahostNewsNigerÖlÖsterreichPipelinePistoriusPolenPolitikerPutinRaketenRegierungRhetorikrussisches ÖlRusslandSaporischschjaScottSelenskyjSicherheitSoftwareSoldatenSPDSpracheStarkStreitTelegramToteUkraineukrainische SoldatenUngarnUnionUSUSAVerhaltenVermittlungVerteidigungsministerVerteidigungsministeriumVideoViktorWaffenWashingtonWillWladimirWolodymyrWolodymyr SelenskyjXZeit