Krieg gegen die Ukraine: Donald Trump kündigt Sicherheitsvereinbarung an


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Russischer General stirbt bei Explosion in Moskau

Der russische General Fanil Sarwarow soll laut Behördenangaben bei der Explosion eines Sprengsatzes an seinem Auto in Moskau getötet worden sein. Die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, Swetlana Petrenko, teilte auf Telegram mit, dass Sarwarow an seinen Verletzungen gestorben sei.

Es werde geprüft, ob ukrainische Geheimdienste in den Vorfall involviert gewesen seien. Sarwarow war Leiter der operativen Ausbildungsabteilung des russischen Generalstabs.

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Ukraine meldet Angriff in Region Odessa

Russische Truppen haben ukrainischen Angaben zufolge in der Nacht die ukrainische Schwarzmeerregion Odessa angegriffen. Im Hafen Piwdennyj sei ein Feuer ausgebrochen, teilte Vizeministerpräsident Olexij Kuleba auf Telegram mit. Rund 30 Container mit Mehl und Pflanzenöl stehen demnach in Flammen. Dem Innenministerium zufolge ⁠wurde ein Mensch verletzt. 

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Zudem sei die Stromversorgung für mehr als ‍120.000 Menschen unterbrochen worden, schrieb Kuleba. Er warf Russland "systematische Angriffe" vor. Eine Stellungnahme aus Russland gab es nicht.

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Nato-Generalsekretär fordert Stärkung der Ukraine als Schutz vor Russland

Nato-Chef Mark Rutte sieht die Stärkung der Ukraine als einen Schutz vor einem russischen Angriff auf europäische Bündnisstaaten. Zugleich gelte es, wie beim Nato-Gipfel in Den Haag beschlossen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, sagte Rutte der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn wir diese beiden Dinge tun, sind wir stark genug, uns zu verteidigen, und Putin wird es niemals versuchen", sagte Rutte mit Blick auf einen möglichen Angriff Russlands.

Die Aufrüstung muss aus Sicht des früheren niederländischen Regierungschefs allerdings rasch erfolgen. Nach unterschiedlichen Geheimdiensteinschätzungen könnte es sonst ab 2027, 2029 oder 2031 gefährlich werden, sagte er.

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Wadephul sieht Sicherheit vor Russland nur aus "Position der Stärke"

Außenminister Johann Wadephul hat angesichts der Verhandlungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine die Bedeutung ernsthafter Sicherheitsgarantien des Westens und vor allem der USA betont. "Das bedeutet natürlich eine Zusage und eine wirkliche Bereitschaft auch der Versprechensgeber, einzutreten an der Seite der Ukraine, sollte sie von Russland erneut überfallen werden", sagte er.

Wadephul warnt davor, sich bei einem Erfolg der Bemühungen um einen Waffenstillstand in der Ukraine in Sicherheit zu wiegen. "Unsere Analyse ist und wird auf absehbare Zeit bleiben, dass wir Sicherheit in Europa nur als Sicherheit vor Russland bekommen", sagte er. Sicherheit sei "nur aus einer Position der Stärke, der Geschlossenheit im Bündnis und einer verteidigungsfähigen Bundeswehr" zu erreichen.

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Russland greift ukrainische Energieinfrastruktur an

Russische Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine haben in mehreren Landesteilen Stromausfälle verursacht. Auch in der Hauptstadt Kyjiw und der umliegenden Region fiel der Strom aus, wie das ukrainische Energieministerium mitteilte. Die Angriffe halten an.

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Mehrere Tote nach intensiven russischen Luftangriffen

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Russlands Armee hat die Ukraine in den vergangenen Stunden heftig aus der Luft angegriffen. Die Angriffe zielten auf die ukrainische Energiewirtschaft, die zivile Infrastruktur sowie auf alle Aspekte des täglichen Lebens, teilte Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Telegram mit. "Mehr als 650 Drohnen wurden eingesetzt, darunter ein erheblicher Teil vom Typ Shahed", schrieb Selenskyj. Zudem seien mehr als drei Dutzend Raketen abgefeuert worden.

Laut dem ukrainischen Präsidenten wurden mindestens 13 Regionen seines Landes angegriffen. Bei den Angriffen wurden demnach mindestens drei Menschen getötet – darunter ein vierjähriges Kind.

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Von den Verbündeten der Ukraine forderte Selenskyj eine klare Verurteilung der Angriffe sowie verstärkten Druck auf Russland und den russischen Staatschef Wladimir Putin.

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Ukraine gibt Siwersk auf

Die ukrainische Armee hat sich nach eigenen Angaben aus der Stadt Siwersk in der Region Donezk zurückgezogen. Die Entscheidung sei getroffen worden, um "das Leben unserer Soldaten (…) zu erhalten", teilte der ukrainische Generalstab mit.

Damit bestätigte die Ukraine den Verlust der Stadt fast zwei Wochen, nachdem das russische Militär angegeben hatte, sie erobert zu haben. Russlands Armee habe "für jeden Quadratmeter der Stadt einen hohen Preis bezahlt", schrieb der Generalstab. Es sei den Ukrainern dort aber zahlenmäßig "spürbar überlegen". Zudem begünstige das Wetter die russische Taktik, kleine Einheiten durch ukrainische Linien hindurch sickern zu lassen.

Russland hatte sich Siwersk im November genähert, Anfang Dezember drangen russische Einheiten in die Stadt ein. Sie liegt östlich des sogenannten ukrainischen Festungsgürtels um die Städte Slowjansk und Kramatorsk, deren Eroberung das Ziel der seit Ende 2023 anhaltenden Donbass-Offensive Russlands ist.

Russland fordert von der Ukraine als eine der Bedingungen für einen Waffenstillstand den Abzug aus dem Gebiet mit zahlreichen Befestigungsanlagen und droht andernfalls mit dessen Eroberung. 

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Siwersk ist eine von vier Städten, die in den vergangenen Monaten komplett oder größtenteils an Russland gefallen sind: Südwestlich des "Festungsgürtels" kontrolliert Russland einen Großteil von Pokrowsk; ukrainische Einheiten in der anliegenden Stadt Myrnohrad sind nahezu umzingelt. Weiter im Westen drangen russische Truppen zuletzt in die Stadt Huljajpole vor und bedrohen somit Teile der Region Saporischschja. 

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Wolodymyr Selenskyj präsentiert 20-Punkte-Friedensplan

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erstmals öffentlich die 20 Punkte eines von den USA und der Ukraine angestoßenen Friedensplans dargelegt. Vor Journalisten sagte Selenskyj am Dienstag, in dem Entwurf seien etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach dem Vorbild von Nato-Artikel 5 – der Beistandsklausel – sowie das Einfrieren der Kampfhandlungen an den aktuellen Frontlinien vorgesehen. Die ukrainische Armee soll dem Plan zufolge 800.000 Soldaten stark sein.

Der neue Entwurf bereite außerdem den Weg für einen Rückzug der Ukraine und die Schaffung entmilitarisierter Zonen, sagte der ukrainische Präsident. Eine Arbeitsgruppe werde zusammenkommen, "um die zur Beendigung des Konflikts erforderliche Umverteilung der Streitkräfte zu bestimmen und die Parameter für mögliche künftige Sonderwirtschafszonen festzulegen".

Laut Selenskyj handelt es sich bei dem Entwurf um ein Rahmendokument. Es enhalte neben ukrainischen auch russische sowie US-Positionen. Weitere Gespräche und Klärung seien notwendig, etwa bei der Frage der von Russland geforderten Gebietsabtretungen. Das sei "der schwierigste Punkt", sagte Selenskyj.

Von Russlands Staatsführung erwartet Selenskyj zeitnah eine Antwort: "Wir werden eine russische Reaktion erhalten, nachdem die Amerikaner mit ihnen gesprochen haben."

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Selenskyj lobt Gespräch mit US-Vertretern

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben ein "sehr gutes" Telefongespräch mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem US-Präsidentenberater Jared Kushner geführt. "Wir haben einige wichtige Details der laufenden Arbeit besprochen", teilte Selenskyj in Onlinediensten mit. "Es gibt gute Ideen, die zu einem gemeinsamen Ergebnis und zu dauerhaftem Frieden beitragen können."
Selenskyj bedankte sich bei Witkoff und Kushner für ihren "konstruktiven Ansatz, die intensive Arbeit und die freundlichen Worte". Am Mittwoch hatte Selenskyj den jüngsten Entwurf eines 20-Punkte-Plans vorgestellt, der erstmals ein Einfrieren der aktuellen Frontlinie vorsah, zugleich aber auch den Weg für den Abzug ukrainischer Truppen und entmilitarisierte Zonen ebnete. Der Entwurf werde derzeit von Russland geprüft. 

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Wolodymyr Selenskyj kündigt Treffen mit Donald Trump an

Der ukrainische Präsident wird sich nach eigenen Angaben "in naher Zukunft" mit US-Präsident Donald Trump treffen. "Wir verlieren keinen einzigen Tag", schrieb Wolodymyr Selenskyj auf X. Noch vor dem Jahreswechsel könne "vieles entschieden werden", fügte er hinzu.

Wie ein Reporter des US-Nachrichtenportals Axios auf X sowie die Kyjiw Post berichteten, soll das Treffen am Sonntag auf Trumps Anwesen Mar-a-lago in Florida stattfinden. Eine Bestätigung dafür steht aus.

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Luftangriffe auf mehrere Teile der Ukraine

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Die Ukraine hat nach russischen Angriffen landesweit Explosionen und Brände gemeldet. Auch die Hauptstadt Kyjiw ist betroffen. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete auf Telegram von mehreren Explosionen, die Luftabwehr sei aktiv. Die ukrainische Luftwaffe warnte zudem vor Angriffen unter anderem in den Regionen Tschernihiw, Mykolajiw, Charkiw und Schytomyr. 

Ukrainischen Medienberichten zufolge sei das Ziel unter anderem die Energieinfrastruktur gewesen. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst nicht bekannt. 

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USA bestätigen Treffen zwischen Trump und Selenskyj

Die US-Regierung hat für morgen ein Treffen zwischen Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigt. Der Termin findet demnach in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida um 15 Uhr Ortszeit statt – das ist 21 Uhr deutscher Zeit.

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Schwere Hochhausbrände und Stromausfälle in Kyjiw

In Kyjiw sind nach russischen Luftangriffen zwei schwere Brände in Hochhäusern ausgebrochen. Das teilte Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Zahl der Verletzten durch die Angriffe in der Nacht sei auf 19 gestiegen. Bei den Angriffen wurde eine 47-jährige Frau getötet, teilten Behörden mit. 

Nach Behördenangaben fiel in einem Drittel der Stadt die Heizung aus, es kam zu Stromausfällen. Laut Klitschko arbeiten die Kommunalbetriebe daran, die Energie- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. In der ukrainischen Hauptstadt herrschen derzeit Temperaturen rund um null Grad.

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Selenskyj auf dem Weg in die USA

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump aufgebrochen. Das sagte er in einem Gespräch mit Journalisten, das über eine Messenger-App geführt wurde. "Wir sind derzeit auf dem Weg nach Florida in den Vereinigten Staaten", sagte Selenskyj. Unterwegs werde er sich bei einem Zwischenstopp mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney treffen. Morgen will Selenskyj dann mit Trump auf dessen privatem Anwesen Mar-a-Lago in Florida über die überarbeitete Version des US-Plans zur Beendigung des Krieges sprechen.

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Mit Blick auf die Gespräche mit Trump über einen Friedensplan erklärte Selenskyj, die Ukraine habe ihre "roten Linien". Er sei aber ‍sicher, dass ein Kompromiss gefunden werden könne. Er sprach zudem darüber, dass sein Land angesichts der russischen Angriffe mehr Luftverteidigung brauche

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Mehrere ukrainische Abgeordnete unter Korruptionsverdacht

Das ukrainische Antikorruptionsbüro ermittelt gegen mehrere Abgeordnete des Landes wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Die Behörde erklärte auf Telegram, sie habe eine "organisierte kriminelle Gruppe" mit aktuellen Parlamentsabgeordneten enttarnt, die für ihr Abstimmungsverhalten "systematisch illegale Vorteile" erhalten hätten.

Die Behörde will deshalb Büros von Parlamentsausschüssen durchsuchen. Nach eigenen Angaben wurden die Ermittler aber von den dortigen Sicherheitskräften daran gehindert, das Gelände des Parlaments in Kyjiw zu betreten. 

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Gespräch zwischen Trump und Selenskyj in Mar-a-Lago beginnt um 21 Uhr MEZ 

Am Sonntag wird US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Regierungschef Wolodymyr Selenskyj in seinem Anwesen in Palm Beach empfangen. Das Treffen im US-Bundesstaat Florida soll um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) beginnen. Die beiden Staatsmänner wollen über ein Ende des Ukrainekrieges sprechen. Das Weiße Haus kündigte an, dass es keine russische Beteiligung an den Gesprächen geben werde.

Vor dem Treffen sagte Selenskyj, dass der russische Präsident Wladimir Putin kein Interesse am Frieden habe. Als Beleg nannte der ukrainische Präsident die neuen russischen Angriffe.

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Nach eigenen Angaben will Selenskyj mit Trump über 20 Punkte eines Friedensplanentwurfs sprechen, "rote Linien" der Ukraine benennen und um weitere US-Hilfen werben. Für die Ukraine seien robuste Sicherheitsgarantien zum Schutz vor einem künftigen neuen russischen Angriff besonders wichtig – sollte ein Waffenstillstand vereinbart werden.

Nach wie vor hält Russland an seinen Maximalforderungen fest. Ein entscheidender Streitpunkt sind russische Gebietsansprüche. Putin verlangt die nicht vollständig eroberten Gebiete Donezk und Luhansk im Donbass.

Mehr über das bevorstehende Treffen lesen Sie hier:

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Ukraine will Krieg laut Putin nicht friedlich beenden

Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Ukraine vorgeworfen, den Krieg nicht friedlich beenden zu wollen. Sollte die Ukraine keinen Frieden schließen wollen, werde Russland alle Ziele gewaltsam durchsetzen, sagte Putin staatlichen russischen Nachrichtenagenturen zufolge.

Zudem meldeten russische Kommandeure die Einnahme mehrerer Städte in den Regionen Donezk und Saporischschja. Das ukrainische Militär teilte mit, die russischen Angriffe erfolgreich abgewehrt zu haben.

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Selenskyj kündigt Beratungen mit Europäern nach Trump-Treffen an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Sonntag mit den europäischen Staats- und Regierungschefs beraten. "Morgen, nach dem Treffen mit Präsident Trump, werden wir die Gespräche fortsetzen", schrieb er in Bezug auf Beratungen mit Verbündeten vor dem Treffen in den USA.

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Treffen zwischen Trump und Selenskyj findet früher statt

Der Austausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida findet an diesem Sonntag früher statt als bisher geplant. Das bilaterale Gespräch soll nun um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) und damit zwei Stunden vor dem ursprünglichen Termin stattfinden, wie die US-Regierung mitteilte. Ein Grund wurde nicht genannt. 

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Lawrow droht Europa bei Entsendung von Friedenstruppen

Russland hat europäischen Ländern erneut angedroht, mögliche Friedenstruppen in der Ukraine anzugreifen. Das sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Europäische Truppen in der Ukraine würden "legitime Ziele für unsere Streitkräfte" sein, sagte Lawrow. Die russische Regierung habe dies bereits "hundertmal gesagt".

Konkrete, bereits vorgestellte Pläne für eine Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine gibt es derzeit nicht. Während der Krieg anhält, gilt so ein Schritt als ausgeschlossen. Dennoch wird er seit mehr als einem Jahr für die Zeit nach dem Krieg immer wieder diskutiert. Vor wenigen Wochen teilte eine Gruppe europäischer Länder mit, nach einem Waffenstillstand zur Entsendung von Friedenstruppen bereit zu sein. Auch dazu sind derzeit aber keine konkreten Pläne bekannt.

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750.000 Haushalte in Kyjiw wieder an Strom angeschlossen

Fast drei Viertel der gestern von Stromausfällen betroffenen Haushalte in der ukrainischen Hauptstadt haben wieder Strom. Die Stromversorgung von 750.000 Haushalten sei wiederhergestellt worden, teilte der Betreiber DTEK mit.

Gestern Abend hatten intensive russische Luftangriffe zu einem Blackout in Kyjiw geführt. Mehr als eine Million Haushalte in der Hauptstadt sowie in Vororten hatten zeitweise keinen Strom.

Nach DTEK-Angaben können Haushalte westlich des Dnipro-Flusses wieder nach den im Winter vorgesehenen Plänen zu bestimmten Uhrzeiten mit Strom versorgt werden – derzeit für einige Stunden am Tag. Auf der Ostseite Kyjiws gebe es hingegen noch eine "schwierigere" Situation, bei der der Strom auch außerhalb der Abschaltungspläne ausfalle. 

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Ukrainische Soldaten drängen russische Truppen in Kupjansk weiter zurück

In der Stadt Kupjansk in der Region Charkiw haben ukrainische Truppen erneut Fortschritte gemacht. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass sie entlang zweier Autobahnen im Stadtzentrum vorgerückt sind. Unterdessen rückten russische Einheiten minimal in Huljajpole und nördlich der Kleinstadt vor.

Mehr zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie auf unserer Ukrainekarte:  

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Putin erhöht vor Selenskyj-Trump-Treffen Druck auf Ukraine

Der russische Staatschef hat im Vorfeld eines Treffens von Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump den Druck auf die Ukraine erhöht – und angedeutet, von bisher erwogenen Kompromissen wieder abzurücken.

Mit Blick auf den jüngsten Vormarsch Russlands in der Südostukraine sagte Wladimir Putin bei einem Treffen mit Militärs, der von ihm geforderte Abzug der Ukraine aus Donezk werde womöglich nicht notwendig:

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Russland meldete zuletzt die Eroberung der Städte Siwersk, Myrnohrad (beide in Donezk) und Huljajpolje in der Region Saporischschja. Die Ukraine räumte vergangene Woche den Abzug aus Siwersk ein, nicht aber aus Myrnohrad – obwohl die Stadt auch von ukrainischen Beobachtern als nahezu verloren eingestuft wird. In Huljajpolje hingegen, wohin Russland erst kürzlich vorstieß, wird laut internationalen Beobachtern hingegen noch gekämpft. 

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Putins Äußerung dürfte vor allem darauf ausgerichtet sein, die Ukraine vor dem Treffen Selenskyjs mit Trump heute Abend zu schnellen Zugeständnissen zu bewegen: Sollte Russland den verbliebenen Teil von Donezk durch Gewalt besetzen, könnte Putin auch Teile der Regionen Cherson und Saporischschja fordern.

Diese ließ er 2022 annektieren, laut den US-Friedensvorschlägen sollen die noch nicht von Russland besetzten Gebiete dieser Regionen jedoch unter ukrainischer Kontrolle bleiben. Dass Russland innerhalb weniger Monate die Region Donezk komplett erobert, gilt allerdings als unwahrscheinlich: Bis zu den besonders schwer befestigten Städten Slowjansk und Kramatorsk ist die russische Armee bislang nicht vorgerückt.

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Ukrainische Drohnen sorgen für Flugausfälle in Moskau

Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen den Flugverkehr in der russischen Hauptstadt über mehrere Stunden gestört. Auf den Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo waren in der Nacht keine Starts und Landungen möglich, teilte ein Sprecher der russischen Luftfahrtbehörde mit. Mehr als 300 Flüge mussten annulliert werden oder hatten Verspätung.

Etwa 70 Flugzeuge wurden demnach auf Ersatzflughäfen umgeleitet. Die Flughäfen Domodedowo und Schukowski, ebenfalls in Moskau, waren nicht betroffen. Zuvor hatte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin von rund 30 abgewehrten ukrainischen Drohnen gesprochen, eine ungewöhnlich hohe Zahl für die russische Hauptstadt.

Das Verteidigungsministerium sprach von insgesamt 273 abgewehrten Drohnen in Russland, teilte zu möglichen Schäden aber nichts mit. Die Ukraine meldete hingegen einen Angriff auf eine Ölraffinerie in der russischen Region Samara. Inwiefern der Angriff Schäden an der Raffinerie verursachte, werde noch ermittelt.

Zu Verspätungen im Flugplan kam es auch in St. Petersburg.
Die Ausfälle treten kurz vor Beginn der russischen Ferien zum Jahreswechsel auf, die an Silvester beginnen und bis zum 11. Januar anhalten. Bereits im Sommer war es wegen ukrainischer Drohnenangriffe zu Flugausfällen gekommen. 

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Selenskyj sieht Partner bei Konfliktlösung in der Pflicht

Vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Unterstützer zu mehr Druck auf Russland für eine Lösung im Krieg aufgerufen. Die Ukraine tue alles, um den Krieg zu beenden, "ob es aber zu Entscheidungen kommt, hängt von den Partnern ab", teilte Selenskyj nach seiner Ankunft in den USA auf Telegram mit. 

Auf der Plattform X schrieb er, dass die Partner der Ukraine zudem den Druck auf Russland erhöhen sollten, "damit die Russen die Folgen ihrer eigenen Aggression spüren".

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These are some of the most active diplomatic days of the year right now, and a lot can be decided before the New Year. We are doing everything toward this, but whether decisions will be made depends on our partners – those who help Ukraine, and those who put pressure on Russia so… pic.twitter.com/GuKwkBM0Nr

— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 28, 2025

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Reparaturen am Kraftwerk Saporischschja 

Am zwischen Russland und der Ukraine umstrittenen Atomkraftwerk Saporischschja haben Reparaturarbeiten unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA begonnen. Die ‍Lage sei unter Kontrolle, zitierte die Agentur ​Ria einen Kraftwerksvertreter. Das zurzeit stillgelegte Kraftwerk werde ‌über eine einzelne Hochspannungsleitung mit Strom versorgt.

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Selenskyjs Sprecher kündigt gemeinsames Telefonat mit Trump und Europäern an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump wollen offenbar im Zuge ihres Treffens auch mit europäischen Regierungschefs telefonieren. Das teilte ‍ein Sprecher des ukrainischen Präsidenten mit. Die genaue Liste der Teilnehmer der Telefonkonferenz stehe noch nicht fest.

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Selenskyj spricht von "ausführlichem" Telefonat mit Keir Starmer 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge für sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Florida ein "ausführliches” Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Keir Starmer geführt.

"Wir haben die Vorbereitungen für das Treffen mit Präsident Trump sowie alle unsere Kontakte zu europäischen Partnern besprochen”, schrieb Selenskyj auf X. "Ich habe ihn über die Lage an der Front und die Folgen der russischen Angriffe informiert."

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Thank you, Keir, for the constant coordination! I started my morning in Florida today with a detailed phone call with UK Prime Minister @Keir_Starmer.

We discussed preparations for the meeting with President Trump, as well as all our contacts with European partners. I informed…

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Ukraine weist russische Angaben zur Einnahme von Huljajpole zurück

Die Ukraine hat russische Angaben zur vollständigen Einnahme der Stadt Huljajpole im Südosten des Landes zurückgewiesen. Das Südkommando der ukrainischen Streitkräfte teilte mit, dass Russland nicht die vollständige Kontrolle über die Ortschaft habe. Auch um die ebenfalls von Russland als erobert gemeldete Stadt Stepnohirsk in der Region Saporischschja dauern die Kämpfe demnach weiter an. Die Angaben beider Seiten lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht unabhängig überprüfen.

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Trump telefoniert mit Putin vor Treffen mit Selenskyj

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Das Telefonat sei "gut und sehr produktiv" verlaufen, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform, ohne nähere Details über Inhalte zu nennen. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax hat das Telefonat bestätigt.

Laut einem Politikberater Putins dauerte das Telefonat 1 Stunde und 15 Minuten. Es sei den Angaben zufolge Trumps Idee gewesen und die beiden hätten sich freundlich unterhalten. Sie seien sich einig gewesen, dass die Ukraine "ohne Verzögerung eine mutige Entscheidung über den Donbass" treffen müsse. Die Angaben des Politikberaters wurden bislang nicht von Trump bestätigt. Nach dem Treffen zwischen Trump und Selenskyj sei ein weiteres Telefonat geplant. 

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Trump hatte angekündigt, Selenskyj in seinem Privatclub Mar-a-Lago in Florida zu empfangen. Ziel des Treffens ist es, ein Friedensabkommen für das Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fertigzustellen. Selenskyj sagte, bei dem Gespräch werde es um Sicherheits- und wirtschaftliche Vereinbarungen gehen. Er werde auch "territoriale Themen" zur Sprache bringen.

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Trump kündigt Sicherheitsvereinbarung an

US-Präsident Donald Trump hat unmittelbar vor dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein "starkes Sicherheitsabkommen" in Aussicht gestellt. Die Verhandlungen über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges befänden sich in den letzten Zügen, sagte Trump. Er erklärte zudem, beide Konfliktparteien wollten einen Frieden

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In dem bilateralen Gespräch mit Selenskyj soll es auch um eventuelle Gebietsabtretungen gehen, sagte Trump. Die Ukraine solle jedoch "große wirtschaftliche Vorteile" davontragen. Er werde nach dem Gespräch mit Selenskyj erneut mit Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin telefonieren, sagte Trump weiter. Auch wolle er mit den europäischen Staats- und Regierungschefs sprechen.

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Selenskyj von Trump in Florida empfangen

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat begonnen. Zuvor schüttelten sich beide vor Trumps Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach die Hand. Die russische Seite ist bei dem bilateralen Gespräch nicht dabei.

Bei der Begrüßung Selenskyjs sagte Trump: "Dieser Gentleman hat sehr hart gearbeitet und ist sehr tapfer, und sein Volk ist sehr tapfer."

An die Presse gewandt sagte Trump in einem Statement, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung zum Ende eines Krieges erzielt werden könne. Beide Kriegsparteien wollten ein Ende der Kämpfe. Er habe dafür aber keine Fristen, sagte er auf Nachfrage. Man könne nun weiter vorankommen. Auch eventuelle Gebietsabtretungen sollen Teil des Gespräches sein, aber die Ukraine solle "große wirtschaftliche Vorteile" davontragen. Nach dem Treffen wolle er erneut mit Putin telefonieren, sagte Trump. Ebenso mit den Europäern.

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Putin und Trump setzen auf Arbeitsgruppen zu Ukraine

Der russische Präsident Wladimir Putin habe dem Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, die Arbeit zur Beilegung der Ukraine-Krise in eigens dafür eingerichteten Arbeitsgruppen fortzusetzen. Das berichtete Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow vom Telefonat der beiden Staatschefs. Das Gespräch ging unmittelbar Trumps Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Florida voraus. Demnach werde sich eine dieser Gruppen mit "verschiedenen Aspekten der Sicherheitsproblematik" befassen, die andere mit "Fragen des Wirtschaftsbereichs"

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Das Telefonat sei "gut und sehr produktiv" verlaufen, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform, ohne nähere Details über Inhalte zu nennen. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax hat das Telefonat bestätigt. Laut einem Politikberater Putins dauerte das Telefonat 1 Stunde und 15 Minuten. Es sei den Angaben zufolge Trumps Idee gewesen und die beiden hätten sich freundlich unterhalten. Sie seien sich einig gewesen, dass die Ukraine "ohne Verzögerung eine mutige Entscheidung über den Donbass" treffen müsse. Die Angaben des Politikberaters wurden bislang nicht von Trump bestätigt. 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I started my morning in Florida today with a detailed phone call with UK Prime Minister @Keir_Starmer. We discussed preparations for the meeting with President Trump, as well as all our contacts with European partners. I informed…— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 28, 2025nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyjs Sprecher kündigt gemeinsames Telefonat mit Trump und Europäern an","articleBody":"Selenskyjs Sprecher kündigt gemeinsames Telefonat mit Trump und Europäern anDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump wollen offenbar im Zuge ihres Treffens auch mit europäischen Regierungschefs telefonieren. 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We are doing everything toward this, but whether decisions will be made depends on our partners – those who help Ukraine, and those who put pressure on Russia so… pic.twitter.com/GuKwkBM0Nr— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 28, 2025nnn","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Drohnen sorgen für Flugausfälle in Moskau","articleBody":"Ukrainische Drohnen sorgen für Flugausfälle in MoskauDie Ukraine hat mit Drohnenangriffen den Flugverkehr in der russischen Hauptstadt über mehrere Stunden gestört. Auf den Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo waren in der Nacht keine Starts und Landungen möglich, teilte ein Sprecher der russischen Luftfahrtbehörde mit. Mehr als 300 Flüge mussten annulliert werden oder hatten Verspätung.Etwa 70 Flugzeuge wurden demnach auf Ersatzflughäfen umgeleitet. Die Flughäfen Domodedowo und Schukowski, ebenfalls in Moskau, waren nicht betroffen. Zuvor hatte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin von rund 30 abgewehrten ukrainischen Drohnen gesprochen, eine ungewöhnlich hohe Zahl für die russische Hauptstadt. Das Verteidigungsministerium sprach von insgesamt 273 abgewehrten Drohnen in Russland, teilte zu möglichen Schäden aber nichts mit. Die Ukraine meldete hingegen einen Angriff auf eine Ölraffinerie in der russischen Region Samara. Inwiefern der Angriff Schäden an der Raffinerie verursachte, werde noch ermittelt.Zu Verspätungen im Flugplan kam es auch in St. Petersburg. Die Ausfälle treten kurz vor Beginn der russischen Ferien zum Jahreswechsel auf, die an Silvester beginnen und bis zum 11. Januar anhalten. 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Dezember","creditText":"Picture Alliance/dpa/AP/Russisches Präsidentenamt","uploadDate":"2025-12-28T10:26:20.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_327/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoQzwSfZcDZHtkAVEF8D/moR1TETzcDZHtkAVEF8P.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Ukrainische Soldaten drängen russische Truppen in Kupjansk weiter zurück","articleBody":"Ukrainische Soldaten drängen russische Truppen in Kupjansk weiter zurückIn der Stadt Kupjansk in der Region Charkiw haben ukrainische Truppen erneut Fortschritte gemacht. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass sie entlang zweier Autobahnen im Stadtzentrum vorgerückt sind. Unterdessen rückten russische Einheiten minimal in Huljajpole und nördlich der Kleinstadt vor.Mehr zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie auf unserer Ukrainekarte:  ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-12-28T08:57:26.000Z","dateModified":"2025-12-28T09:06:32.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Christina Felschen"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/karte-ukraine-krieg-russland-frontverlauf-truppenbewegungen","headline":"Ukraine drängt russische Truppen in Kupjansk weiter zurück","description":"In Charkiw haben ukrainische Soldaten die russischen Angreifer aus Großteilen der Stadt Kupjansk vertrieben. 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Auf der Ostseite Kyjiws gebe es hingegen noch eine "schwierigere" Situation, bei der der Strom auch außerhalb der Abschaltungspläne ausfalle. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-12-28T08:48:45.000Z","dateModified":"2025-12-28T13:16:27.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Alexander Eydlin"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Lawrow droht Europa bei Entsendung von Friedenstruppen","articleBody":"Lawrow droht Europa bei Entsendung von FriedenstruppenRussland hat europäischen Ländern erneut angedroht, mögliche Friedenstruppen in der Ukraine anzugreifen. Das sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Europäische Truppen in der Ukraine würden "legitime Ziele für unsere Streitkräfte" sein, sagte Lawrow. Die russische Regierung habe dies bereits "hundertmal gesagt". Konkrete, bereits vorgestellte Pläne für eine Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine gibt es derzeit nicht. Während der Krieg anhält, gilt so ein Schritt als ausgeschlossen. Dennoch wird er seit mehr als einem Jahr für die Zeit nach dem Krieg immer wieder diskutiert. Vor wenigen Wochen teilte eine Gruppe europäischer Länder mit, nach einem Waffenstillstand zur Entsendung von Friedenstruppen bereit zu sein. 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Das bilaterale Gespräch soll nun um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) und damit zwei Stunden vor dem ursprünglichen Termin stattfinden, wie die US-Regierung mitteilte. Ein Grund wurde nicht genannt. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-12-28T00:59:14.000Z","dateModified":"2025-12-28T02:49:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2025-12-28T19:18:49.000Z","datePublished":"2022-01-21T09:12:20.000Z","coverageStartTime":"2022-01-21T10:00:00.000Z","headline":"Ukraine-Russland-Krise","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Ukraine-Russland-Krise","startDate":"2022-01-21T10:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Selenskyj von Trump in Florida empfangenDas Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat begonnen. Zuvor schüttelten sich beide vor Trumps Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach die Hand. Die russische Seite ist bei dem bilateralen Gespräch nicht dabei. Bei der Begrüßung Selenskyjs sagte Trump: "Dieser Gentleman hat sehr hart gearbeitet und ist sehr tapfer, und sein Volk ist sehr tapfer." An die Presse gewandt sagte Trump in einem Statement, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung zum Ende eines Krieges erzielt werden könne. Beide Kriegsparteien wollten ein Ende der Kämpfe. Er habe dafür aber keine Fristen, sagte er auf Nachfrage. Man könne nun weiter vorankommen. Auch eventuelle Gebietsabtretungen sollen Teil des Gespräches sein, aber die Ukraine solle "große wirtschaftliche Vorteile" davontragen. Nach dem Treffen wolle er erneut mit Putin telefonieren, sagte Trump. Ebenso mit den Europäern.","video":[]}"}“>

Angelika Finkenwirth

Selenskyj von Trump in Florida empfangen

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat begonnen. Zuvor schüttelten sich beide vor Trumps Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach die Hand. Die russische Seite ist bei dem bilateralen Gespräch nicht dabei.

Bei der Begrüßung Selenskyjs sagte Trump: „Dieser Gentleman hat sehr hart gearbeitet und ist sehr tapfer, und sein Volk ist sehr tapfer.“

An die Presse gewandt sagte Trump in einem Statement, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung zum Ende eines Krieges erzielt werden könne. Beide Kriegsparteien wollten ein Ende der Kämpfe. Er habe dafür aber keine Fristen, sagte er auf Nachfrage. Man könne nun weiter vorankommen. Auch eventuelle Gebietsabtretungen sollen Teil des Gespräches sein, aber die Ukraine solle „große wirtschaftliche Vorteile“ davontragen. Nach dem Treffen wolle er erneut mit Putin telefonieren, sagte Trump. Ebenso mit den Europäern.

Timo Stukenberg

Putin und Trump setzen auf Arbeitsgruppen zu Ukraine

Der russische Präsident Wladimir Putin habe dem Vorschlag von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, die Arbeit zur Beilegung der Ukraine-Krise in eigens dafür eingerichteten Arbeitsgruppen fortzusetzen. Das berichtete Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow vom Telefonat der beiden Staatschefs. Das Gespräch ging unmittelbar Trumps Treffen mit dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj in Florida voraus. Demnach werde sich eine dieser Gruppen mit „verschiedenen Aspekten der Sicherheitsproblematik“ befassen, die andere mit „Fragen des Wirtschaftsbereichs“

Timo Stukenberg

Trump kündigt Sicherheitsvereinbarung an

US-Präsident Donald Trump hat unmittelbar vor dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein „starkes Sicherheitsabkommen“ in Aussicht gestellt. Die Verhandlungen über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges befänden sich in den letzten Zügen, sagte Trump. Er erklärte zudem, beide Konfliktparteien wollten einen Frieden
US-Präsident Donald Trump. Andrew Caballero-Reynolds/AFP
In dem bilateralen Gespräch mit Selenskyj soll es auch um eventuelle Gebietsabtretungen gehen, sagte Trump. Die Ukraine solle jedoch „große wirtschaftliche Vorteile“ davontragen. Er werde nach dem Gespräch mit Selenskyj erneut mit Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin telefonieren, sagte Trump weiter. Auch wolle er mit den europäischen Staats- und Regierungschefs sprechen.

Timo Stukenberg

Trump telefoniert mit Putin vor Treffen mit Selenskyj

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Das Telefonat sei „gut und sehr produktiv“ verlaufen, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform, ohne nähere Details über Inhalte zu nennen. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax hat das Telefonat bestätigt.

Laut einem Politikberater Putins dauerte das Telefonat 1 Stunde und 15 Minuten. Es sei den Angaben zufolge Trumps Idee gewesen und die beiden hätten sich freundlich unterhalten. Sie seien sich einig gewesen, dass die Ukraine „ohne Verzögerung eine mutige Entscheidung über den Donbass“ treffen müsse. Die Angaben des Politikberaters wurden bislang nicht von Trump bestätigt. Nach dem Treffen zwischen Trump und Selenskyj sei ein weiteres Telefonat geplant. 

US-Präsident Donald Trump in seinem Club Mar-a-Lago in Florida. Alex Brandon/dpa
Trump hatte angekündigt, Selenskyj in seinem Privatclub Mar-a-Lago in Florida zu empfangen. Ziel des Treffens ist es, ein Friedensabkommen für das Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fertigzustellen. Selenskyj sagte, bei dem Gespräch werde es um Sicherheits- und wirtschaftliche Vereinbarungen gehen. Er werde auch „territoriale Themen“ zur Sprache bringen.

Johanna Sethe

Ukraine weist russische Angaben zur Einnahme von Huljajpole zurück

Die Ukraine hat russische Angaben zur vollständigen Einnahme der Stadt Huljajpole im Südosten des Landes zurückgewiesen. Das Südkommando der ukrainischen Streitkräfte teilte mit, dass Russland nicht die vollständige Kontrolle über die Ortschaft habe. Auch um die ebenfalls von Russland als erobert gemeldete Stadt Stepnohirsk in der Region Saporischschja dauern die Kämpfe demnach weiter an. Die Angaben beider Seiten lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht unabhängig überprüfen.

Johanna Sethe

Selenskyj spricht von „ausführlichem“ Telefonat mit Keir Starmer 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eigenen Angaben zufolge für sein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Florida ein „ausführliches” Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Keir Starmer geführt.

„Wir haben die Vorbereitungen für das Treffen mit Präsident Trump sowie alle unsere Kontakte zu europäischen Partnern besprochen”, schrieb Selenskyj auf X. „Ich habe ihn über die Lage an der Front und die Folgen der russischen Angriffe informiert.“

Johanna Sethe

Selenskyjs Sprecher kündigt gemeinsames Telefonat mit Trump und Europäern an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump wollen offenbar im Zuge ihres Treffens auch mit europäischen Regierungschefs telefonieren. Das teilte ‍ein Sprecher des ukrainischen Präsidenten mit. Die genaue Liste der Teilnehmer der Telefonkonferenz stehe noch nicht fest.

Angelika Finkenwirth

Reparaturen am Kraftwerk Saporischschja 

Am zwischen Russland und der Ukraine umstrittenen Atomkraftwerk Saporischschja haben Reparaturarbeiten unter Aufsicht der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA begonnen. Die ‍Lage sei unter Kontrolle, zitierte die Agentur ​Ria einen Kraftwerksvertreter. Das zurzeit stillgelegte Kraftwerk werde ‌über eine einzelne Hochspannungsleitung mit Strom versorgt.

Angelika Finkenwirth

Selenskyj sieht Partner bei Konfliktlösung in der Pflicht

Vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Unterstützer zu mehr Druck auf Russland für eine Lösung im Krieg aufgerufen. Die Ukraine tue alles, um den Krieg zu beenden, „ob es aber zu Entscheidungen kommt, hängt von den Partnern ab“, teilte Selenskyj nach seiner Ankunft in den USA auf Telegram mit. 

Auf der Plattform X schrieb er, dass die Partner der Ukraine zudem den Druck auf Russland erhöhen sollten, „damit die Russen die Folgen ihrer eigenen Aggression spüren“.

Alexander Eydlin

Ukrainische Drohnen sorgen für Flugausfälle in Moskau

Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen den Flugverkehr in der russischen Hauptstadt über mehrere Stunden gestört. Auf den Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo waren in der Nacht keine Starts und Landungen möglich, teilte ein Sprecher der russischen Luftfahrtbehörde mit. Mehr als 300 Flüge mussten annulliert werden oder hatten Verspätung.

Etwa 70 Flugzeuge wurden demnach auf Ersatzflughäfen umgeleitet. Die Flughäfen Domodedowo und Schukowski, ebenfalls in Moskau, waren nicht betroffen. Zuvor hatte Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin von rund 30 abgewehrten ukrainischen Drohnen gesprochen, eine ungewöhnlich hohe Zahl für die russische Hauptstadt.

Das Verteidigungsministerium sprach von insgesamt 273 abgewehrten Drohnen in Russland, teilte zu möglichen Schäden aber nichts mit. Die Ukraine meldete hingegen einen Angriff auf eine Ölraffinerie in der russischen Region Samara. Inwiefern der Angriff Schäden an der Raffinerie verursachte, werde noch ermittelt.

Zu Verspätungen im Flugplan kam es auch in St. Petersburg.
Die Ausfälle treten kurz vor Beginn der russischen Ferien zum Jahreswechsel auf, die an Silvester beginnen und bis zum 11. Januar anhalten. Bereits im Sommer war es wegen ukrainischer Drohnenangriffe zu Flugausfällen gekommen. 

Alexander Eydlin

Putin erhöht vor Selenskyj-Trump-Treffen Druck auf Ukraine

Der russische Staatschef hat im Vorfeld eines Treffens von Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump den Druck auf die Ukraine erhöht – und angedeutet, von bisher erwogenen Kompromissen wieder abzurücken.

Mit Blick auf den jüngsten Vormarsch Russlands in der Südostukraine sagte Wladimir Putin bei einem Treffen mit Militärs, der von ihm geforderte Abzug der Ukraine aus Donezk werde womöglich nicht notwendig:

„Angesichts des (Vormarsch-)Tempos, das wir an der Front sehen, tendiert unser Interesse an einem Abzug ukrainischer Truppen aus den von ihnen kontrollierten Gebieten (…) faktisch gegen Null.“

Russlands Staatschef Wladimir Putin

Russland meldete zuletzt die Eroberung der Städte Siwersk, Myrnohrad (beide in Donezk) und Huljajpolje in der Region Saporischschja. Die Ukraine räumte vergangene Woche den Abzug aus Siwersk ein, nicht aber aus Myrnohrad – obwohl die Stadt auch von ukrainischen Beobachtern als nahezu verloren eingestuft wird. In Huljajpolje hingegen, wohin Russland erst kürzlich vorstieß, wird laut internationalen Beobachtern hingegen noch gekämpft. 
Wladimir Putin bei einem Treffen mit Generalstabschef Waleri Gerassimow (links) und weiteren Militärs am 27. Dezember. Picture Alliance/dpa/AP/Russisches Präsidentenamt
Putins Äußerung dürfte vor allem darauf ausgerichtet sein, die Ukraine vor dem Treffen Selenskyjs mit Trump heute Abend zu schnellen Zugeständnissen zu bewegen: Sollte Russland den verbliebenen Teil von Donezk durch Gewalt besetzen, könnte Putin auch Teile der Regionen Cherson und Saporischschja fordern.

Diese ließ er 2022 annektieren, laut den US-Friedensvorschlägen sollen die noch nicht von Russland besetzten Gebiete dieser Regionen jedoch unter ukrainischer Kontrolle bleiben. Dass Russland innerhalb weniger Monate die Region Donezk komplett erobert, gilt allerdings als unwahrscheinlich: Bis zu den besonders schwer befestigten Städten Slowjansk und Kramatorsk ist die russische Armee bislang nicht vorgerückt.

Christina Felschen

Ukrainische Soldaten drängen russische Truppen in Kupjansk weiter zurück

In der Stadt Kupjansk in der Region Charkiw haben ukrainische Truppen erneut Fortschritte gemacht. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass sie entlang zweier Autobahnen im Stadtzentrum vorgerückt sind. Unterdessen rückten russische Einheiten minimal in Huljajpole und nördlich der Kleinstadt vor.

Mehr zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie auf unserer Ukrainekarte:  

Alexander Eydlin

750.000 Haushalte in Kyjiw wieder an Strom angeschlossen

Fast drei Viertel der gestern von Stromausfällen betroffenen Haushalte in der ukrainischen Hauptstadt haben wieder Strom. Die Stromversorgung von 750.000 Haushalten sei wiederhergestellt worden, teilte der Betreiber DTEK mit.

Gestern Abend hatten intensive russische Luftangriffe zu einem Blackout in Kyjiw geführt. Mehr als eine Million Haushalte in der Hauptstadt sowie in Vororten hatten zeitweise keinen Strom.

Nach DTEK-Angaben können Haushalte westlich des Dnipro-Flusses wieder nach den im Winter vorgesehenen Plänen zu bestimmten Uhrzeiten mit Strom versorgt werden – derzeit für einige Stunden am Tag. Auf der Ostseite Kyjiws gebe es hingegen noch eine „schwierigere“ Situation, bei der der Strom auch außerhalb der Abschaltungspläne ausfalle. 

Alexander Eydlin

Lawrow droht Europa bei Entsendung von Friedenstruppen

Russland hat europäischen Ländern erneut angedroht, mögliche Friedenstruppen in der Ukraine anzugreifen. Das sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Europäische Truppen in der Ukraine würden „legitime Ziele für unsere Streitkräfte“ sein, sagte Lawrow. Die russische Regierung habe dies bereits „hundertmal gesagt“.

Konkrete, bereits vorgestellte Pläne für eine Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine gibt es derzeit nicht. Während der Krieg anhält, gilt so ein Schritt als ausgeschlossen. Dennoch wird er seit mehr als einem Jahr für die Zeit nach dem Krieg immer wieder diskutiert. Vor wenigen Wochen teilte eine Gruppe europäischer Länder mit, nach einem Waffenstillstand zur Entsendung von Friedenstruppen bereit zu sein. Auch dazu sind derzeit aber keine konkreten Pläne bekannt.

Simon Sales Prado

Treffen zwischen Trump und Selenskyj findet früher statt

Der Austausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida findet an diesem Sonntag früher statt als bisher geplant. Das bilaterale Gespräch soll nun um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) und damit zwei Stunden vor dem ursprünglichen Termin stattfinden, wie die US-Regierung mitteilte. Ein Grund wurde nicht genannt. 

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