Krieg gegen die Ukraine: Außenminister welcher Ukraine zweifelt Russlands Friedenswillen an


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg gegen die Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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EU-Kommission präsentiert weitere Sanktionen gegen Russland

Die EU-Kommission hat ein neues Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen. Es betreffe die Bereiche Energie, Finanzdienstleistungen und Handel, teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit.

Demnach umfassen die neuen Sanktionen ein vollständiges Verbot von Dienstleistungen im Seeverkehr für russisches Rohöl. Außerdem ist ein neues Importverbot für Metalle, Chemikalien und kritische Mineralien vorgesehen, die bislang nicht von den Strafmaßnahmen betroffen sind. 

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Stromausfälle in weiten Teilen der Ukraine nach russischem Angriff

Nach Angaben des staatlichen Netzbetreibers der Ukraine hat ein großangelegter russischer Angriff auf die ukrainische Energieinfrastruktur in weiten Teilen des Landes Stromausfälle verursacht. In den meisten Regionen der Ukraine habe wegen der Schäden am Samstagmorgen der Strom abgeschaltet werden müssen, schrieb der Netzbetreiber Ukrenergo. Russland griff währenddessen weiter an.

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USA verlangen offenbar Einigung über Kriegsende bis Juni

Die USA haben der Ukraine und Russland nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj eine Frist bis Juni gesetzt, um ein Abkommen über ein Ende des russischen Angriffskriegs zu erzielen. Im Rahmen dieses Zeitplans werde die Regierung von US-Präsident Donald Trump wahrscheinlich Druck auf beide Kriegsparteien ausüben, sagte Selenskyj.

Neue Gespräche zwischen Gesandten der USA, der Ukraine und Russlands seien für die kommende Woche in Miami geplant, teilte Selenskyj mit. Die Ukraine habe ihre Teilnahme zugesagt.

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Selenskyj betonte, dass er keine ausschließlich zwischen Russland und den USA ausgehandelten Vereinbarungen akzeptieren werde, die sein Land beträfen. Eine Vereinbarung, die "über uns, ohne uns" getroffen worden sei, sei für die Ukraine nicht annehmbar.

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Verdächtiger nach Angriff auf russischen General gefasst

Nach den Schüssen ⁠auf den Vizechef des russischen Militärgeheimdiensts in Moskau ist der mutmaßliche Schütze nach FSB-Angaben gefasst worden. Der Mann sei in Dubai festgenommen ⁠und nach Russland ausgeliefert worden, teilt der Inlandsgeheimdienst ⁠mit. Gegen ihn wird unter anderem wegen Mordes ermittelt.

Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet unter Berufung auf den FSB darüber hinaus von zwei mutmaßlichen Komplizen, die identifiziert worden seien. Ein Mann sei in Moskau festgenommen worden, eine Frau sei in die Ukraine geflohen, heißt es.

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Wladimir Alexejew war diese Woche im Nordosten Moskaus mehrfach in den Rücken geschossen worden. Er soll als Vizechef des Militärgeheimdienstes GRU die Gründung der Söldnertruppe Redut verantwortet haben, die nach dem Aufstand und der Auflösung der Söldnertruppe Wagner zeitweise zum wichtigsten informellen militärischen Verband Russlands geworden war. 

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Selenskyj kündigt Produktion ukrainischer Drohnen in Deutschland an

Noch in diesem Monat soll dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge an einem Standort in Deutschland die Produktion ukrainischer Drohnen starten. "Bereits 2026 werden zehn Exportzentren in ganz Europa in Betrieb sein – in den baltischen und nordischen Staaten", schrieb Selenskyj auf X. "Schon Mitte Februar werden wir die Produktion unserer Drohnen in Deutschland sehen." Er werde die erste Drohne persönlich in Empfang nehmen.

Die Produktion werde in einer Fabrik anlaufen, die betriebsbereit sei, so Selenskyj weiter. Genaueres teilte er nicht mit.

Bereits im Dezember hatten der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems und das ukrainische Rüstungsunternehmen Frontline Robotics ein Joint Venture vorgestellt. Mit Quantum Frontline Industries wollen sie eigenen Angaben zufolge in Deutschland eine voll automatisierte, industrielle Produktionslinie von Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte aufbauen. Ob dies die nunmehr von Selenskyj angekündigte Produktion ist, ist nicht bekannt.

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Energieunternehmen meldet erneute russische Angriffe auf Energieanlagen

Der staatliche ukrainische Energiekonzern Naftogaz hat neue Schäden an seiner Infrastruktur infolge russischer Angriffe gemeldet. Betroffen sind demnach Produktionsanlagen in den Regionen Poltawa und Sumy.

Nach Angaben von Konzernchef Serhij Korezkyj wurden die Anlagen in Poltawa bereits zum zweiten Tag in Folge beschossen. Seit Beginn des Jahres habe es insgesamt 20 Angriffe auf die Infrastruktur des Unternehmens gegeben.

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Mehr als 95.000 Menschen in Region Odessa fehlt Strom 

Nach dem russischen Angriff auf die südukrainische Region Odessa haben dort laut Angaben der örtlichen Behörden 95.000 Menschen keinen Strom. Besonders betroffen sei der Ort Kilija, teilte Militärgouverneur Oleh Kiper mit. Dort hätten mehr als 200 Gebäude mit insgesamt 9.000 Bewohnerinnen und Bewohnern keinen Strom, die auch für die Heizung auf Elektrizität angewiesen seien.

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Kiper zufolge sind Hilfen für seine Region bereits unterwegs, darunter sieben Hochleistungsgeneratoren sowie Heizgeräte und Feldküchen. Es würden zehn Hilfsstellen für Betroffene eingerichtet, wo sie sich aufwärmen und Elektrogeräte aufladen könnten. 

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Mann und drei Kinder bei russischem Angriff getötet

Bei einem russischen Angriff in einer Stadt westlich von Charkiw sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden. Unter den Toten seien drei kleine Kinder, teilte Regionalgouverneur Oleh Synjehubow mit. Die drei Kinder seien zusammen mit einem 34-jährigen Mann in einem Haus in der Stadt Bohoduchiw als Folge des Angriffs ums Leben gekommen. Eine 74-jährige Frau wurde bei dem Vorfall verletzt.

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Selenskyj dementiert Berichte über Bekanntgabe eines Wahltermins

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einem Bericht der Financial Times über eine bevorstehende Präsidentschaftswahl und ein Referendum über ein Friedensabkommen widersprochen. Wahlen seien nur nach Inkrafttreten eines Waffenstillstands möglich, sagte Selenskyj, und wenn "all die notwendigen Sicherheitsgarantien in Kraft sind". 

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Zudem sei ein Ende des Krieges bis zum Sommer nur dann zu erreichen, ​wenn die USA den Druck auf Russland erhöhten. Verhandlungen in Russland selbst schließe ⁠er aus. Selenskyjs Ansicht nach sollten die Europäer und die USA ​gemeinsam mit Russland verhandeln.
Weil die Amtszeit des ukrainischen Präsidenten turnusgemäß im Mai 2024 ausgelaufen wäre, stellt Russland Selenskyjs Legitimität als Staatsoberhaupt infrage. Wegen des am 24. Februar 2022 begonnenen russischen Angriffskriegs auf das Land gilt in der Ukraine jedoch das Kriegsrecht, unter dem Wahlen ausgesetzt sind. Selenskyj hatte bereits mehrfach mitgeteilt, nach Kriegsende Wahlen abhalten zu wollen.

Lesen Sie hier mehr dazu: 

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Mehrere Verletzte nach Luftangriffen in Kyjiw und Odessa

Bei russischen Luftangriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt und in der südlichen Großstadt Odessa drei Personen verletzt worden. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko sprach von einem Raketenangriff auf die Stadt. Demnach sollen nicht näher benannte Infrastrukturobjekte Ziel der Attacke gewesen sein. Es habe auch Einschläge in Wohnhäuser gegeben.

In Odessa wurde laut dem Militärverwalter der Stadt Serhij Lyssak ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, es habe einen Verletzten gegeben. In einem Infrastrukturobjekt sei ein Feuer ausgebrochen. Laut dem Energieversorger DTEK ist in der Region ein Umspannwerk getroffen worden. 

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Tausende Wohnhäuser in Kyjiw ohne Heizung

Nach Angaben von Vitali Klitschko sind nach den jüngsten russischen Angriffen auf Kyjiw fast 2.600 weitere Wohngebäude ohne Heizung. Mehr als 1.100 Wohnblöcke könnten nach früheren russischen Angriffen immer noch nicht beheizt werden, teilte der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt mit.

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Hunderttausende Menschen in Odessa und Dnipro ohne Strom und Wasser

Nach den russischen Angriffen auf die Ukraine in der vergangenen Nacht sind rund 300.000 Menschen in der südlichen Stadt Odessa ohne Strom- und Wasserversorgung, wie der Vizeministerpräsident Olexij Kuleba mitteilte.

Zudem seien fast 200 Gebäude ohne Heizung. Auch in der Stadt Dnipro im Südosten der Ukraine könnten etwa 10.000 Menschen nicht heizen.

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Sechs Tote bei russischen Angriffen im Süden und Osten der Ukraine

In mehreren ukrainischen Regionen sind nach örtlichen Angaben sechs Menschen bei Angriffen getötet worden. In der südukrainischen Großstadt Odessa gab es laut der Regierung in Kyjiw einen Toten und sechs Verletzte. 

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Vier Tote – darunter zwei erwachsene Zwillinge und ihr achtjähriger Bruder – waren nach Behördenangaben in Kramatorsk in der Region Donezk zu beklagen. Kramatorsk ist eine der letzten noch bewohnten Großstädte in Donezk und gehört zusammen mit der angrenzenden Stadt Slowjansk zum sogenannten Festungsgürtel der Ukraine, dessen Eroberung das Ziel der russischen Donbass-Offensive ist. In der Region Saporischschja starb ein Mann laut Rettungsdiensten bei einem Drohnenangriff.

In Odessa richteten russische Angriffe zudem laut dem Energieunternehmen DTEK "extrem starke" Schäden an Energieanlagen im Hafen an. Odessa ist neben der Hauptstadt Kyjiw besonders stark russischen Angriffen auf das ukrainische Stromnetz ausgesetzt. Zuletzt haben in der für ukrainische Exporte strategisch wichtigen Hafenstadt etwa 100.000 Menschen keinen Strom- und Wasserzugang.

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Deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen will bis Jahresende mindestens 10.000 Drohnen herstellen

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Ein erstes gemeinsames deutsch-ukrainisches Rüstungsunternehmen hat mit der Produktion von Drohnen begonnen. Bis Jahresende sollen mindestens 10.000 Drohnen für die ukrainischen Truppen geliefert werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz eine Drohne aus der in Süddeutschland gelegenen Anlage entgegen. "Wir unterstützen damit die Ukraine in ihrem Kampf", sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). "Wir profitieren aber auch selbst." Weitere gemeinsame Rüstungsprojekte von Nato-Ländern mit der Ukraine werden folgen.

Das neue Unternehmen heißt Quantum Frontline Industries. Der bayerische Hersteller Quantum Systems liefert seit 2022 Aufklärungsdrohnen an die Ukraine, derzeit sind nach Firmenangaben 1.500 der unbemannten Kleinflugzeuge im Einsatz. Das Joint Venture fertigt nun in Lizenz die "Linza" genannten Drohnen des ukrainischen Unternehmens Frontline Robotics.

Linza ist keine Waffe, kann aber als solche eingesetzt werden. Die Transportdrohne kann bis zu zwei Kilogramm schwere Lasten tragen, einschließlich Bomben und Granaten. Im nächsten Jahr soll die Produktion ausgeweitet werden. "Nach oben gibt es keine wirklichen Begrenzungen am Ende, außer den Kapazitäten der Firma", sagte Pistorius. 

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Russland wird Kriegsziele laut Rubio nicht erreichen

Marco Rubio glaubt nicht, dass Russland seine Kriegsziele in der Ukraine erreichen wird. Die russische Armee verliere 7.000 bis 8.000 Soldaten pro Woche, sagte der US-Außenminister während seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die USA täten alles dafür, dass der Krieg in der Ukraine ende. Rubio kündigte für Dienstag neue Gespräche über einen Waffenstillstand an – möglicherweise mit neuen Verhandlern. Der US-Republikaner könne aber nicht beurteilen, ob der russische Präsident Wladimir Putin den Krieg tatsächlich beenden wolle.

Mehr über Rubios Rede lesen Sie hier:

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Russland erleidet laut Nato-Chef Rutte "wahnsinnige Verluste"

Russland muss nach Angaben von Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Krieg gegen die Ukraine derzeit "wahnsinnige Verluste" hinnehmen. In den vergangenen zwei Monaten habe die russische Armee rund 65.000 Soldaten verloren, sagte Rutte auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Zugleich betonte er die Stärke der westlichen Allianz. "Wir werden jeden Kampf gegen Russland gewinnen, wenn sie uns ⁠jetzt angreifen", sagte er. Man müsse sicherstellen, dass dies auch ​in zwei, vier oder sechs Jahren noch der Fall sei.

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Selenskyj dringt auf schnellere Waffenlieferungen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich auf der Sicherheitskonferenz in München für schnelle Verteidigungshilfen der Verbündeten ausgesprochen. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung, teilte Selenskyj mit.

Angesichts der Verhandlungen warf er Russland vor, keine Zugeständnisse zu machen und Entscheidungen hinauszögern zu wollen. Zudem sprach er über Druck seitens der US-Regierung.

Lesen Sie mehr dazu in dieser Meldung:

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Hunderte Häuser in Kyjiw ohne Heizung 

Nach russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind in der Hauptstadt Kyjiw weiterhin Hunderte Gebäude ohne Heizung. Rund 1.100 Wohngebäude und 500 andere Gebäude könnten mitten im Winter nicht beheizt werden, teilten die Behörden mit.
Russland richtet seit Monaten massive Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur. Landesweit waren Hunderttausende Menschen bei Temperaturen von um die minus 20 Grad Celsius ohne Strom und Heizung. Es ist der bisher kälteste Winter in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor vier Jahren.

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Russische Behörden melden ukrainische Drohnenangriffe auf Brjansk

In der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine ist Behördenangaben zufolge nach ukrainischen Drohnenangriffen die Energieversorgung teilweise zusammengebrochen. Betroffen seien fünf Gemeinden und teilweise die Stadt Brjansk selbst, schrieb Gouverneur Alexander Bogomas bei Telegram. Dort seien Wärme und Strom ausgefallen.

Seinen Angaben zufolge soll es sich um einen der schwersten ukrainischen Angriffe seit Kriegsbeginn handeln. Der Drohnenbeschuss habe mehr als zwölf Stunden gedauert. Mehr als 170 Drohnen seien abgewehrt worden. Die Angaben sind unabhängig nicht zu überprüfen. 

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Russische Behörden berichten von ukrainischem Drohnenangriff auf Hafen 

Der russische Schwarzmeerhafen Taman ist nach Angaben örtlicher Behörden am Sonntag von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Ein Brand sei gelöscht worden. Es gebe Schäden an einem Öltank, einem Lagerhaus und Terminals, teilte Gouverneur Wenjamin Kondratjew mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 

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Ukrainische Truppen befreien mehrere Dörfer und Siedlungen

Bei Gegenangriffen in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja haben ukrainische Streitkräfte mehrere Gebiete zurückerobern können. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht meldet, konnten ukrainische Truppen an einigen Stellen die russischen Kräfte um bis zu 9,5 Kilometer zurückdrängen. Bis zu elf Siedlungen an den Flüssen Jantschul und Hajtschul liegen nun wieder unter ukrainischer Kontrolle.

Auch in der Region Charkiw sind ukrainische Streitkräfte vorgerückt. Geolokalisierte Aufnahmen belegen einen Vorstoß innerhalb der Siedlung Wiltscha, die nordöstlich der Regionalhauptstadt Charkiw liegt.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:

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Vereinte Nationen befürchten Hunderttausende weitere Flüchtlinge

Die russischen Attacken auf das ukrainische Energiesystem könnten laut Befürchtungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) neue Fluchtbewegungen auslösen. Schätzungsweise 325.000 Ukrainerinnen und Ukrainer könnten angesichts der Strom- und Heizungsausfälle ihre Heimatregionen verlassen, warnte die UN-Organisation. 

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Bei vielen Zivilisten, die an den Temperaturen von bis zu minus 20 Grad litten, handle es sich um Menschen, die schon einmal ihre Heimatregionen verlassen hatten und inzwischen zurückgekehrt seien, teilte die IOM weiter mit.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind bislang knapp 5,9 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Weitere 3,7 Millionen flüchteten demnach innerhalb des Landes. Damit sind knapp ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine durch die Angriffe vertrieben worden. 

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Bundeswehr will künftig von ukrainischen Soldaten ausbilden lassen

Die Bundeswehr will künftig auch ukrainische Ausbilder einsetzen. Einem Sprecher des Heeres zufolge haben das ukrainische und deutsche Verteidigungsministerium bereits am Freitag ein entsprechendes Abkommen dazu unterzeichnet. Wie der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, sollen so die ukrainischen Erfahrungen aus dem russischen Angriffskrieg in die Truppenschulen der Bundeswehr einfließen. Vor allem im Bereich der Drohnenabwehr und bei modernen Führungstechnologien verfügten die ukrainischen Soldaten über umfangreiche Erfahrungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

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Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung

Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.

Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden. 

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Trump macht Druck vor Ukraine-Russland-Gesprächen

Vertreter der Ukraine ​und Russlands kommen heute und morgen in Genf zu einer neuen Runde von Friedensgesprächen zusammen. Bei den von den USA vermittelten Verhandlungen dürfte russischen Angaben zufolge die Gebietsfrage der zentrale Streitpunkt ​sein.

US-Präsident Donald Trump drängt ​beide Länder zu einer Einigung, um den größten Krieg in Europa ‌seit ⁠1945 zu beenden. ​"Die Ukraine sollte besser schnell an den Verhandlungstisch kommen", sagte Trump in der Nacht vor Journalisten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich erst am Wochenende beklagt, dass vor allem sein Land unter Druck gesetzt ​werde, Zugeständnisse zu machen.

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Russland verlangt von der Ukraine einen Rückzug ihrer Truppen aus den von ihnen kontrollierten Teilen der Gebiete Luhansk und Donezk und will diese dem eigenen Staatsgebiet einverleiben. Das lehnt die Ukraine kategorisch ab. Die Gespräche finden nun in der Schweizer Stadt statt, nachdem ‌zwei Runden in Abu ‌Dhabi von beiden Seiten zwar als konstruktiv ​bezeichnet wurden, aber ohne größeren Durchbruch endeten.

Die Verhandlungsrunde in Genf findet wenige Tage vor dem vierten Jahrestag des ​russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar statt. Die Erwartungen an einen Durchbruch sind gering. 

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Russische Delegation zu Verhandlungen in Genf eingetroffen

Die russischen Vertreter für das Treffen mit Vertretern der Ukraine sind in der Schweiz eingetroffen. Das Flugzeug mit der Delegation aus Moskau unter Leitung des Regierungsberaters Wladimir Medinski sei gegen 7 Uhr in Genf gelandet, verlautete aus Kreisen. 

Ab dem Nachmittag soll in zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA über eine Beendigung der Kämpfe in der Ukraine verhandelt werden. 

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Ukrainische und russische Einheiten rücken bei Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk sind sowohl ukrainische als auch russische Truppen um die umkämpfte Stadt Kostjantyniwka vorgedrungen. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild mit. Demnach kam es zu ukrainischen Vorstößen im Süden der Stadt, während russische Soldaten sich durch zwei Siedlungen südlich und südwestlich der Stadt weiterbewegten.

Auch in der Nähe der Stadt Pokrowsk kam es in den vergangenen Tagen zu einem russischen Vorstoß. Zugleich griff die Ukraine mit Drohnen russische Militärziele in den besetzten Gebieten der Ukraine sowie auf die Energieinfrastruktur innerhalb Russlands an.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Ukraine meldet Beschuss mit über 396 Drohnen

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat Russland die Ukraine in der Nacht mit über 396 Drohnen und 29 Raketen angegriffen. Davon konnte die Luftwaffe 25 Raketen und 367 Drohnen abschießen. Demnach schlugen 4 ballistische Raketen und 18 Drohnen an verschiedenen ​Orten in der Ukraine ein.

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Russischer Angriff führt zu "unglaublich schweren" Schäden in der Strominfrastruktur

In der südukrainischen Region Odessa ist die Strominfrastruktur durch einen russischen Angriff beschädigt worden. Das Energieunternehmen DTEK spricht dabei von "unglaublich schweren" Schäden an der Infrastruktur in der Stadt Odessa. Die Reparaturen werden laut dem Unternehmen lange dauern. 

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Russische Luftwaffe soll mehr als 150 Drohnen abgewehrt haben 

In der Nacht zum Dienstag hat Russland nach eigenen Angaben 151 ukrainische Drohnen abgewehrt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium im Onlinedienst Telegram mit. Von den 151 Drohnen seien 38 über der Halbinsel Krim abgewehrt worden. Weitere 79 sollen über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer abgewehrt worden sein.

Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew bezeichnete den Angriff bei Telegramm als eine der "längsten Attacken" in der jüngsten Vergangenheit. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein, darunter ein Kind.

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Selenskyj fordert starken Druck auf Russland

Vor dem Beginn der Gespräche in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen. Ihm zufolge gehöre dazu Sanktionsdruck sowie stetige, schnelle Unterstützung ⁠für die ukrainische Armee und die Luftabwehr, wie er in den sozialen Medien schreibt. Außerdem fügte er hinzu, dass Diplomatie durch "Gerechtigkeit und Stärke" wirkungsvoller sei. 

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Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. "Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf", schrieb Sybiha in Onlinediensten. 

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Mehr dazu lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T07:01:36.000Z","dateModified":"2026-02-17T08:27:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Elizabeth Rushton"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/ukraine-russland-frontverlauf-krieg-karte-aktuell","headline":"Ukrainische und russische Vorstöße bei Kostjantyniwka","description":"In der Region Donezk sind Streitkräfte beider Seiten in der Nähe der Stadt Kostjantyniwka vorgerückt. 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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich erst am Wochenende beklagt, dass vor allem sein Land unter Druck gesetzt ​werde, Zugeständnisse zu machen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-02-17T04:46:00.000Z","dateModified":"2026-02-17T05:36:21.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Lisa Pausch"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXegdSW3dPuCwMvY9vV/moXgFNoq3dPuCwMvY9vY.jpeg","caption":"Ukrainische Soldaten nehmen Ende Januar an einer Übung an einem unbekannten Ort in der Region Donezk teil. ","creditText":"Tetiana Dzhafarova / AFP via Getty Images","uploadDate":"2026-02-17T02:21:09.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/00kyo6okii56u1fmjalc1c/eoXegdSW3dPuCwMvY9vV/moXgFNoq3dPuCwMvY9vY.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung","articleBody":"Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf EnergieversorgungKurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. "Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. "Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort." 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Maxim Nägele

Ukrainischer Außenminister wirft Russland Missachtung der Friedensbemühungen vor

Nach neuen russischen Angriffen hat der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha Russland vorgeworfen, die aktuellen Bemühungen um ein Kriegsende zu untergraben. „Das Ausmaß, in dem Russland Friedensbemühungen missachtet: Ein massiver Raketen- und Drohnenangriff auf die Ukraine kurz vor der nächsten Gesprächsrunde in Genf“, schrieb Sybiha in Onlinediensten. 

Marla Noss

Selenskyj fordert starken Druck auf Russland

Vor dem Beginn der Gespräche in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu aufgefordert, den Druck auf Russland zu erhöhen. Ihm zufolge gehöre dazu Sanktionsdruck sowie stetige, schnelle Unterstützung ⁠für die ukrainische Armee und die Luftabwehr, wie er in den sozialen Medien schreibt. Außerdem fügte er hinzu, dass Diplomatie durch „Gerechtigkeit und Stärke“ wirkungsvoller sei. 

Marla Noss

Russische Luftwaffe soll mehr als 150 Drohnen abgewehrt haben 

In der Nacht zum Dienstag hat Russland nach eigenen Angaben 151 ukrainische Drohnen abgewehrt. Das teilte das russische Verteidigungsministerium im Onlinedienst Telegram mit. Von den 151 Drohnen seien 38 über der Halbinsel Krim abgewehrt worden. Weitere 79 sollen über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer abgewehrt worden sein.

Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew bezeichnete den Angriff bei Telegramm als eine der „längsten Attacken“ in der jüngsten Vergangenheit. Mehrere Menschen sollen verletzt worden sein, darunter ein Kind.

Marla Noss

Russischer Angriff führt zu „unglaublich schweren“ Schäden in der Strominfrastruktur

In der südukrainischen Region Odessa ist die Strominfrastruktur durch einen russischen Angriff beschädigt worden. Das Energieunternehmen DTEK spricht dabei von „unglaublich schweren“ Schäden an der Infrastruktur in der Stadt Odessa. Die Reparaturen werden laut dem Unternehmen lange dauern. 

Marla Noss

Ukraine meldet Beschuss mit über 396 Drohnen

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe hat Russland die Ukraine in der Nacht mit über 396 Drohnen und 29 Raketen angegriffen. Davon konnte die Luftwaffe 25 Raketen und 367 Drohnen abschießen. Demnach schlugen 4 ballistische Raketen und 18 Drohnen an verschiedenen ​Orten in der Ukraine ein.

Katharina James

Russische Delegation zu Verhandlungen in Genf eingetroffen

Die russischen Vertreter für das Treffen mit Vertretern der Ukraine sind in der Schweiz eingetroffen. Das Flugzeug mit der Delegation aus Moskau unter Leitung des Regierungsberaters Wladimir Medinski sei gegen 7 Uhr in Genf gelandet, verlautete aus Kreisen. 

Ab dem Nachmittag soll in zweitägigen Gesprächen unter Vermittlung der USA über eine Beendigung der Kämpfe in der Ukraine verhandelt werden. 

Elizabeth Rushton

Ukrainische und russische Einheiten rücken bei Kostjantyniwka vor

In der Region Donezk sind sowohl ukrainische als auch russische Truppen um die umkämpfte Stadt Kostjantyniwka vorgedrungen. Das teilte das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebild mit. Demnach kam es zu ukrainischen Vorstößen im Süden der Stadt, während russische Soldaten sich durch zwei Siedlungen südlich und südwestlich der Stadt weiterbewegten.

Auch in der Nähe der Stadt Pokrowsk kam es in den vergangenen Tagen zu einem russischen Vorstoß. Zugleich griff die Ukraine mit Drohnen russische Militärziele in den besetzten Gebieten der Ukraine sowie auf die Energieinfrastruktur innerhalb Russlands an.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Lisa Pausch

Trump macht Druck vor Ukraine-Russland-Gesprächen

Vertreter der Ukraine ​und Russlands kommen heute und morgen in Genf zu einer neuen Runde von Friedensgesprächen zusammen. Bei den von den USA vermittelten Verhandlungen dürfte russischen Angaben zufolge die Gebietsfrage der zentrale Streitpunkt ​sein.

US-Präsident Donald Trump drängt ​beide Länder zu einer Einigung, um den größten Krieg in Europa ‌seit ⁠1945 zu beenden. ​“Die Ukraine sollte besser schnell an den Verhandlungstisch kommen“, sagte Trump in der Nacht vor Journalisten. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte sich erst am Wochenende beklagt, dass vor allem sein Land unter Druck gesetzt ​werde, Zugeständnisse zu machen.

Ukrainische Soldaten nehmen Ende Januar an einer Übung an einem unbekannten Ort in der Region Donezk teil. . Tetiana Dzhafarova / AFP via Getty Images
Russland verlangt von der Ukraine einen Rückzug ihrer Truppen aus den von ihnen kontrollierten Teilen der Gebiete Luhansk und Donezk und will diese dem eigenen Staatsgebiet einverleiben. Das lehnt die Ukraine kategorisch ab. Die Gespräche finden nun in der Schweizer Stadt statt, nachdem ‌zwei Runden in Abu ‌Dhabi von beiden Seiten zwar als konstruktiv ​bezeichnet wurden, aber ohne größeren Durchbruch endeten.

Die Verhandlungsrunde in Genf findet wenige Tage vor dem vierten Jahrestag des ​russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar statt. Die Erwartungen an einen Durchbruch sind gering. 

Lisa Pausch

Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf Energieversorgung

Kurz vor Beginn einer neuen Gesprächsrunde mit Russland macht der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj auf die Gefahr neuer russischer Angriffe auf Energieanlagen aufmerksam. „Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Die ukrainische Delegation sei bereits am Verhandlungsort Genf in der Schweiz eingetroffen. Morgen und am Mittwoch werden dort von den USA vermittelte Gespräche zwischen den Kriegsgegnern erwartet.

Selenskyj warf Russland erneut vor, im Gegensatz zur Ukraine nicht zu Kompromissen bereit zu sein. „Russland verwirft alles, setzt die Sturmangriffe an der Front und die Luftschläge auf unsere Städte und die Energieversorgung fort.“ Russland müsse zum Frieden unter anderem mit neuen Sanktionen gezwungen werden. 

Johanna Sethe

Bundeswehr will künftig von ukrainischen Soldaten ausbilden lassen

Die Bundeswehr will künftig auch ukrainische Ausbilder einsetzen. Einem Sprecher des Heeres zufolge haben das ukrainische und deutsche Verteidigungsministerium bereits am Freitag ein entsprechendes Abkommen dazu unterzeichnet. Wie der Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, sollen so die ukrainischen Erfahrungen aus dem russischen Angriffskrieg in die Truppenschulen der Bundeswehr einfließen. Vor allem im Bereich der Drohnenabwehr und bei modernen Führungstechnologien verfügten die ukrainischen Soldaten über umfangreiche Erfahrungen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Alexander Eydlin

Vereinte Nationen befürchten Hunderttausende weitere Flüchtlinge

Die russischen Attacken auf das ukrainische Energiesystem könnten laut Befürchtungen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) neue Fluchtbewegungen auslösen. Schätzungsweise 325.000 Ukrainerinnen und Ukrainer könnten angesichts der Strom- und Heizungsausfälle ihre Heimatregionen verlassen, warnte die UN-Organisation. 
Menschen wärmen sich in einem Zelt von „Points of Invincibility“ auf, die für die Einwohner während des Stromausfalls und des starken Frosts in Kyjiw eingerichtet wurden. Sergei Supinsky/AFP/Getty Images
Bei vielen Zivilisten, die an den Temperaturen von bis zu minus 20 Grad litten, handle es sich um Menschen, die schon einmal ihre Heimatregionen verlassen hatten und inzwischen zurückgekehrt seien, teilte die IOM weiter mit.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR sind bislang knapp 5,9 Millionen Menschen aus der Ukraine ins Ausland geflüchtet. Weitere 3,7 Millionen flüchteten demnach innerhalb des Landes. Damit sind knapp ein Viertel der Bevölkerung der Ukraine durch die Angriffe vertrieben worden. 

Elizabeth Rushton

Ukrainische Truppen befreien mehrere Dörfer und Siedlungen

Bei Gegenangriffen in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja haben ukrainische Streitkräfte mehrere Gebiete zurückerobern können. Wie das Institute for the Study of War (ISW) in seinem täglichen Lagebericht meldet, konnten ukrainische Truppen an einigen Stellen die russischen Kräfte um bis zu 9,5 Kilometer zurückdrängen. Bis zu elf Siedlungen an den Flüssen Jantschul und Hajtschul liegen nun wieder unter ukrainischer Kontrolle.

Auch in der Region Charkiw sind ukrainische Streitkräfte vorgerückt. Geolokalisierte Aufnahmen belegen einen Vorstoß innerhalb der Siedlung Wiltscha, die nordöstlich der Regionalhauptstadt Charkiw liegt.

Erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Frontverlauf:

Eva Casper

Russische Behörden berichten von ukrainischem Drohnenangriff auf Hafen 

Der russische Schwarzmeerhafen Taman ist nach Angaben örtlicher Behörden am Sonntag von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Ein Brand sei gelöscht worden. Es gebe Schäden an einem Öltank, einem Lagerhaus und Terminals, teilte Gouverneur Wenjamin Kondratjew mit. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. 

Ulrike Tschirner

Russische Behörden melden ukrainische Drohnenangriffe auf Brjansk

In der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine ist Behördenangaben zufolge nach ukrainischen Drohnenangriffen die Energieversorgung teilweise zusammengebrochen. Betroffen seien fünf Gemeinden und teilweise die Stadt Brjansk selbst, schrieb Gouverneur Alexander Bogomas bei Telegram. Dort seien Wärme und Strom ausgefallen.

Seinen Angaben zufolge soll es sich um einen der schwersten ukrainischen Angriffe seit Kriegsbeginn handeln. Der Drohnenbeschuss habe mehr als zwölf Stunden gedauert. Mehr als 170 Drohnen seien abgewehrt worden. Die Angaben sind unabhängig nicht zu überprüfen. 

Iven Fenker

Hunderte Häuser in Kyjiw ohne Heizung 

Nach russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur sind in der Hauptstadt Kyjiw weiterhin Hunderte Gebäude ohne Heizung. Rund 1.100 Wohngebäude und 500 andere Gebäude könnten mitten im Winter nicht beheizt werden, teilten die Behörden mit.
Russland richtet seit Monaten massive Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur. Landesweit waren Hunderttausende Menschen bei Temperaturen von um die minus 20 Grad Celsius ohne Strom und Heizung. Es ist der bisher kälteste Winter in der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor vier Jahren.

AlexanderAndrijAusbildungAuslandBehördenBevölkerungBundeswehrCharkiwDiplomatieDonaldDonezkdpaDrohnenEndeEnergieversorgungEuropaFlüchtlingeFreitagFriedenFriedensverhandlungenGemeindenGenfGrenzeHäuserHeizungInfrastrukturJournalistenKindKriegKurzLangeLuftwaffeMedienMichailMigrationMoskauNeuerOdessaRaketenReparaturenRusslandSaporischschjaSchweizSchweizerSelbstSelenskyjSoftwareSoldatenStädteStromTelegramTelegrammTrumpUkraineukrainische SoldatenUNUNHCRUnternehmenUSUSAVermittlungVerteidigungsministeriumWärmeWillWinterWladimirWolodymyrWolodymyr SelenskyjZeit