Krieg gegen die Ukraine: Angeblicher Angriff uff Putin-Residenz – Russland veröffentlicht Video


  • Alle Artikel zum Thema finden Sie auf unserer Themenseite zum Krieg in der Ukraine. Eine Übersichtskarte mit den aktuellen Entwicklungen aktualisieren wir täglich hier.
  • Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Wie wir bei der ZEIT Nachrichten zum Ukrainekrieg machen, finden Sie hier.

Russische Befestigungsanlagen

Russische Kontrolle

Vortag

seit Kriegsbeginn

vor Kriegsbeginn

Zurückerobert

Vortag

seit Kriegsbeginn

Zusätzl. erobert

Quelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project


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Von den Verbündeten der Ukraine forderte Selenskyj eine klare Verurteilung der Angriffe sowie verstärkten Druck auf Russland und den russischen Staatschef Wladimir Putin.

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Ukraine gibt Siwersk auf

Die ukrainische Armee hat sich nach eigenen Angaben aus der Stadt Siwersk in der Region Donezk zurückgezogen. Die Entscheidung sei getroffen worden, um "das Leben unserer Soldaten (…) zu erhalten", teilte der ukrainische Generalstab mit.

Damit bestätigte die Ukraine den Verlust der Stadt fast zwei Wochen, nachdem das russische Militär angegeben hatte, sie erobert zu haben. Russlands Armee habe "für jeden Quadratmeter der Stadt einen hohen Preis bezahlt", schrieb der Generalstab. Es sei den Ukrainern dort aber zahlenmäßig "spürbar überlegen". Zudem begünstige das Wetter die russische Taktik, kleine Einheiten durch ukrainische Linien hindurch sickern zu lassen.

Russland hatte sich Siwersk im November genähert, Anfang Dezember drangen russische Einheiten in die Stadt ein. Sie liegt östlich des sogenannten ukrainischen Festungsgürtels um die Städte Slowjansk und Kramatorsk, deren Eroberung das Ziel der seit Ende 2023 anhaltenden Donbass-Offensive Russlands ist.

Russland fordert von der Ukraine als eine der Bedingungen für einen Waffenstillstand den Abzug aus dem Gebiet mit zahlreichen Befestigungsanlagen und droht andernfalls mit dessen Eroberung. 

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Siwersk ist eine von vier Städten, die in den vergangenen Monaten komplett oder größtenteils an Russland gefallen sind: Südwestlich des "Festungsgürtels" kontrolliert Russland einen Großteil von Pokrowsk; ukrainische Einheiten in der anliegenden Stadt Myrnohrad sind nahezu umzingelt. Weiter im Westen drangen russische Truppen zuletzt in die Stadt Huljajpole vor und bedrohen somit Teile der Region Saporischschja. 

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Wolodymyr Selenskyj präsentiert 20-Punkte-Friedensplan

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat erstmals öffentlich die 20 Punkte eines von den USA und der Ukraine angestoßenen Friedensplans dargelegt. Vor Journalisten sagte Selenskyj am Dienstag, in dem Entwurf seien etwa Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach dem Vorbild von Nato-Artikel 5 – der Beistandsklausel – sowie das Einfrieren der Kampfhandlungen an den aktuellen Frontlinien vorgesehen. Die ukrainische Armee soll dem Plan zufolge 800.000 Soldaten stark sein.

Der neue Entwurf bereite außerdem den Weg für einen Rückzug der Ukraine und die Schaffung entmilitarisierter Zonen, sagte der ukrainische Präsident. Eine Arbeitsgruppe werde zusammenkommen, "um die zur Beendigung des Konflikts erforderliche Umverteilung der Streitkräfte zu bestimmen und die Parameter für mögliche künftige Sonderwirtschafszonen festzulegen".

Laut Selenskyj handelt es sich bei dem Entwurf um ein Rahmendokument. Es enhalte neben ukrainischen auch russische sowie US-Positionen. Weitere Gespräche und Klärung seien notwendig, etwa bei der Frage der von Russland geforderten Gebietsabtretungen. Das sei "der schwierigste Punkt", sagte Selenskyj.

Von Russlands Staatsführung erwartet Selenskyj zeitnah eine Antwort: "Wir werden eine russische Reaktion erhalten, nachdem die Amerikaner mit ihnen gesprochen haben."

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Selenskyj lobt Gespräch mit US-Vertretern

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben ein "sehr gutes" Telefongespräch mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem US-Präsidentenberater Jared Kushner geführt. "Wir haben einige wichtige Details der laufenden Arbeit besprochen", teilte Selenskyj in Onlinediensten mit. "Es gibt gute Ideen, die zu einem gemeinsamen Ergebnis und zu dauerhaftem Frieden beitragen können."
Selenskyj bedankte sich bei Witkoff und Kushner für ihren "konstruktiven Ansatz, die intensive Arbeit und die freundlichen Worte". Am Mittwoch hatte Selenskyj den jüngsten Entwurf eines 20-Punkte-Plans vorgestellt, der erstmals ein Einfrieren der aktuellen Frontlinie vorsah, zugleich aber auch den Weg für den Abzug ukrainischer Truppen und entmilitarisierte Zonen ebnete. Der Entwurf werde derzeit von Russland geprüft. 

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Wolodymyr Selenskyj kündigt Treffen mit Donald Trump an

Der ukrainische Präsident wird sich nach eigenen Angaben "in naher Zukunft" mit US-Präsident Donald Trump treffen. "Wir verlieren keinen einzigen Tag", schrieb Wolodymyr Selenskyj auf X. Noch vor dem Jahreswechsel könne "vieles entschieden werden", fügte er hinzu.

Wie ein Reporter des US-Nachrichtenportals Axios auf X sowie die Kyjiw Post berichteten, soll das Treffen am Sonntag auf Trumps Anwesen Mar-a-lago in Florida stattfinden. Eine Bestätigung dafür steht aus.

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Luftangriffe auf mehrere Teile der Ukraine

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Die Ukraine hat nach russischen Angriffen landesweit Explosionen und Brände gemeldet. Auch die Hauptstadt Kyjiw ist betroffen. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete auf Telegram von mehreren Explosionen, die Luftabwehr sei aktiv. Die ukrainische Luftwaffe warnte zudem vor Angriffen unter anderem in den Regionen Tschernihiw, Mykolajiw, Charkiw und Schytomyr. 

Ukrainischen Medienberichten zufolge sei das Ziel unter anderem die Energieinfrastruktur gewesen. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst nicht bekannt. 

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USA bestätigen Treffen zwischen Trump und Selenskyj

Die US-Regierung hat für morgen ein Treffen zwischen Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angekündigt. Der Termin findet demnach in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida um 15 Uhr Ortszeit statt – das ist 21 Uhr deutscher Zeit.

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Schwere Hochhausbrände und Stromausfälle in Kyjiw

In Kyjiw sind nach russischen Luftangriffen zwei schwere Brände in Hochhäusern ausgebrochen. Das teilte Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Zahl der Verletzten durch die Angriffe in der Nacht sei auf 19 gestiegen. Bei den Angriffen wurde eine 47-jährige Frau getötet, teilten Behörden mit. 

Nach Behördenangaben fiel in einem Drittel der Stadt die Heizung aus, es kam zu Stromausfällen. Laut Klitschko arbeiten die Kommunalbetriebe daran, die Energie- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. In der ukrainischen Hauptstadt herrschen derzeit Temperaturen rund um null Grad.

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Selenskyj auf dem Weg in die USA

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist zu seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump aufgebrochen. Das sagte er in einem Gespräch mit Journalisten, das über eine Messenger-App geführt wurde. "Wir sind derzeit auf dem Weg nach Florida in den Vereinigten Staaten", sagte Selenskyj. Unterwegs werde er sich bei einem Zwischenstopp mit dem kanadischen Premierminister Mark Carney treffen. Morgen will Selenskyj dann mit Trump auf dessen privatem Anwesen Mar-a-Lago in Florida über die überarbeitete Version des US-Plans zur Beendigung des Krieges sprechen.

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Mit Blick auf die Gespräche mit Trump über einen Friedensplan erklärte Selenskyj, die Ukraine habe ihre "roten Linien". Er sei aber ‍sicher, dass ein Kompromiss gefunden werden könne. Er sprach zudem darüber, dass sein Land angesichts der russischen Angriffe mehr Luftverteidigung brauche

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Mehrere ukrainische Abgeordnete unter Korruptionsverdacht

Das ukrainische Antikorruptionsbüro ermittelt gegen mehrere Abgeordnete des Landes wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Die Behörde erklärte auf Telegram, sie habe eine "organisierte kriminelle Gruppe" mit aktuellen Parlamentsabgeordneten enttarnt, die für ihr Abstimmungsverhalten "systematisch illegale Vorteile" erhalten hätten.

Die Behörde will deshalb Büros von Parlamentsausschüssen durchsuchen. Nach eigenen Angaben wurden die Ermittler aber von den dortigen Sicherheitskräften daran gehindert, das Gelände des Parlaments in Kyjiw zu betreten. 

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Gespräch zwischen Trump und Selenskyj in Mar-a-Lago beginnt um 21 Uhr MEZ 

Am Sonntag wird US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Regierungschef Wolodymyr Selenskyj in seinem Anwesen in Palm Beach empfangen. Das Treffen im US-Bundesstaat Florida soll um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) beginnen. Die beiden Staatsmänner wollen über ein Ende des Ukrainekrieges sprechen. Das Weiße Haus kündigte an, dass es keine russische Beteiligung an den Gesprächen geben werde.

Vor dem Treffen sagte Selenskyj, dass der russische Präsident Wladimir Putin kein Interesse am Frieden habe. Als Beleg nannte der ukrainische Präsident die neuen russischen Angriffe.

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Nach eigenen Angaben will Selenskyj mit Trump über 20 Punkte eines Friedensplanentwurfs sprechen, "rote Linien" der Ukraine benennen und um weitere US-Hilfen werben. Für die Ukraine seien robuste Sicherheitsgarantien zum Schutz vor einem künftigen neuen russischen Angriff besonders wichtig – sollte ein Waffenstillstand vereinbart werden.

Nach wie vor hält Russland an seinen Maximalforderungen fest. Ein entscheidender Streitpunkt sind russische Gebietsansprüche. Putin verlangt die nicht vollständig eroberten Gebiete Donezk und Luhansk im Donbass.

Mehr über das bevorstehende Treffen lesen Sie hier:

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Ukraine will Krieg laut Putin nicht friedlich beenden

Russlands Präsident Wladimir Putin hat der Ukraine vorgeworfen, den Krieg nicht friedlich beenden zu wollen. Sollte die Ukraine keinen Frieden schließen wollen, werde Russland alle Ziele gewaltsam durchsetzen, sagte Putin staatlichen russischen Nachrichtenagenturen zufolge.

Zudem meldeten russische Kommandeure die Einnahme mehrerer Städte in den Regionen Donezk und Saporischschja. Das ukrainische Militär teilte mit, die russischen Angriffe erfolgreich abgewehrt zu haben.

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Selenskyj kündigt Beratungen mit Europäern nach Trump-Treffen an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump am Sonntag mit den europäischen Staats- und Regierungschefs beraten. "Morgen, nach dem Treffen mit Präsident Trump, werden wir die Gespräche fortsetzen", schrieb er in Bezug auf Beratungen mit Verbündeten vor dem Treffen in den USA.

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Treffen zwischen Trump und Selenskyj findet früher statt

Der Austausch zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida findet an diesem Sonntag früher statt als bisher geplant. Das bilaterale Gespräch soll nun um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) und damit zwei Stunden vor dem ursprünglichen Termin stattfinden, wie die US-Regierung mitteilte. Ein Grund wurde nicht genannt. 

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Putin erhöht vor Selenskyj-Trump-Treffen Druck auf Ukraine

Der russische Staatschef hat im Vorfeld eines Treffens von Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump den Druck auf die Ukraine erhöht – und angedeutet, von bisher erwogenen Kompromissen wieder abzurücken.

Mit Blick auf den jüngsten Vormarsch Russlands in der Südostukraine sagte Wladimir Putin bei einem Treffen mit Militärs, der von ihm geforderte Abzug der Ukraine aus Donezk werde womöglich nicht notwendig:

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Russland meldete zuletzt die Eroberung der Städte Siwersk, Myrnohrad (beide in Donezk) und Huljajpolje in der Region Saporischschja. Die Ukraine räumte vergangene Woche den Abzug aus Siwersk ein, nicht aber aus Myrnohrad – obwohl die Stadt auch von ukrainischen Beobachtern als nahezu verloren eingestuft wird. In Huljajpolje hingegen, wohin Russland erst kürzlich vorstieß, wird laut internationalen Beobachtern hingegen noch gekämpft. 

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Putins Äußerung dürfte vor allem darauf ausgerichtet sein, die Ukraine vor dem Treffen Selenskyjs mit Trump heute Abend zu schnellen Zugeständnissen zu bewegen: Sollte Russland den verbliebenen Teil von Donezk durch Gewalt besetzen, könnte Putin auch Teile der Regionen Cherson und Saporischschja fordern.

Diese ließ er 2022 annektieren, laut den US-Friedensvorschlägen sollen die noch nicht von Russland besetzten Gebiete dieser Regionen jedoch unter ukrainischer Kontrolle bleiben. Dass Russland innerhalb weniger Monate die Region Donezk komplett erobert, gilt allerdings als unwahrscheinlich: Bis zu den besonders schwer befestigten Städten Slowjansk und Kramatorsk ist die russische Armee bislang nicht vorgerückt.

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Selenskyj sieht Partner bei Konfliktlösung in der Pflicht

Vor seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj die Unterstützer zu mehr Druck auf Russland für eine Lösung im Krieg aufgerufen. Die Ukraine tue alles, um den Krieg zu beenden, "ob es aber zu Entscheidungen kommt, hängt von den Partnern ab", teilte Selenskyj nach seiner Ankunft in den USA auf Telegram mit. 

Auf der Plattform X schrieb er, dass die Partner der Ukraine zudem den Druck auf Russland erhöhen sollten, "damit die Russen die Folgen ihrer eigenen Aggression spüren".

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These are some of the most active diplomatic days of the year right now, and a lot can be decided before the New Year. We are doing everything toward this, but whether decisions will be made depends on our partners – those who help Ukraine, and those who put pressure on Russia so… pic.twitter.com/GuKwkBM0Nr

— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) December 28, 2025

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Trump telefoniert mit Putin vor Treffen mit Selenskyj

US-Präsident Donald Trump hat kurz vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Florida mit Kremlchef Wladimir Putin telefoniert. Das Telefonat sei "gut und sehr produktiv" verlaufen, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform, ohne nähere Details über Inhalte zu nennen. Auch die russische Nachrichtenagentur Interfax hat das Telefonat bestätigt.

Laut einem Politikberater Putins dauerte das Telefonat 1 Stunde und 15 Minuten. Es sei den Angaben zufolge Trumps Idee gewesen und die beiden hätten sich freundlich unterhalten. Sie seien sich einig gewesen, dass die Ukraine "ohne Verzögerung eine mutige Entscheidung über den Donbass" treffen müsse. Die Angaben des Politikberaters wurden bislang nicht von Trump bestätigt. Nach dem Treffen zwischen Trump und Selenskyj sei ein weiteres Telefonat geplant. 

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Trump hatte angekündigt, Selenskyj in seinem Privatclub Mar-a-Lago in Florida zu empfangen. Ziel des Treffens ist es, ein Friedensabkommen für das Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine fertigzustellen. Selenskyj sagte, bei dem Gespräch werde es um Sicherheits- und wirtschaftliche Vereinbarungen gehen. Er werde auch "territoriale Themen" zur Sprache bringen.

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Selenskyj von Trump in Florida empfangen

Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat begonnen. Zuvor schüttelten sich beide vor Trumps Residenz Mar-a-Lago in Palm Beach die Hand. Die russische Seite ist bei dem bilateralen Gespräch nicht dabei.

Bei der Begrüßung Selenskyjs sagte Trump: "Dieser Gentleman hat sehr hart gearbeitet und ist sehr tapfer, und sein Volk ist sehr tapfer." 

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An die Presse gewandt sagte Trump in einem Statement, er sei zuversichtlich, dass eine Einigung zum Ende eines Krieges erzielt werden könne. Beide Kriegsparteien wollten ein Ende der Kämpfe. Er habe dafür aber keine Fristen, sagte er auf Nachfrage. Man könne nun weiter vorankommen. Auch eventuelle Gebietsabtretungen sollen Teil des Gespräches sein, aber die Ukraine solle "große wirtschaftliche Vorteile" davontragen. Nach dem Treffen wolle er erneut mit Putin telefonieren, sagte Trump. Ebenso mit den Europäern.

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Selenskyj bat Trump um Sicherheitsgarantien für 50 Jahre

Beim Treffen mit Donald Trump hat der ukrainische Präsident mit seinem US-Amtskollegen auch über die Laufzeit möglicher Sicherheitsgarantien gesprochen. "Ich habe ihm gesagt, dass wir bereits seit fast 15 Jahren im Krieg sind", sagte Wolodymyr Selenskyj in einem WhatsApp-Chat mit ukrainischen Journalisten. "Und ich habe ihm gesagt, dass wir sehr gerne über (Sicherheitsgarantien) über 30, 40, 50 Jahre sprechen würden."

Trump habe dazu noch keine abschließende Entscheidung getroffen, sagte Selenskyj weiter: "Der Präsident hat gesagt, dass er darüber nachdenken wird."

Die Ausgestaltung der konkreten Sicherheitsgarantien ist allerdings nach wie vor unbekannt. Die Ukraine strebt eine Vereinbarung nach Vorbild des Artikels 5 der Nato an, bei der sich ihre Partner im Fall eines erneuten russischen Angriffs zu militärischer Unterstützung verpflichten würden. Das gilt wiederum als unwahrscheinlich. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj hatte Trump gestern ebenfalls keine Details zu möglichen Vereinbarungen genannt.

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Selenskyj hofft auf Abkommen mit USA und Europäern bis Ende Januar

Der ukrainische Präsident will bis Ende Januar eine gemeinsame Verhandlungsposition mit den USA und europäischen Ländern für Gespräche mit Russland abstimmen. Bereits im Januar wolle er ein Treffen seiner Verhandler mit Delegationen "der USA und Europas in der Ukraine" abhalten, sagte Wolodymyr Selenskyj nach dem Gipfel mit Donald Trump in Florida. 

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Ergebnis des Treffens könne sein, bis Ende Januar ein gemeinsames Dokument zu erarbeiten, das anschließend bei einem Gipfel auf Ebene der Staatschefs beschlossen werden könnte. Diese gemeinsame Position könne dann an Russland herangetragen werden: Der nächste Schritt seien dann Verhandlungen mit Russland, sagte Selenskyj.

Inwiefern er glaubt, dass Russland für dieses Vorgehen offen wäre, sagte der ukrainische Präsident nicht. Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte in den vergangenen Monaten immer wieder Zweifel an seiner Bereitschaft geäußert, ein Friedensabkommen mit Selenskyj zu schließen und zuvor Wahlen in der Ukraine gefordert.

Mehr zum Stand der Gespräche nach dem Trump-Selenskyj-Treffen können Sie hier lesen:

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Peskow fordert ukrainischen Rückzug aus gesamtem Donbass

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Nach dem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj hat die russische Seite ihre Forderungen erneuert. Der russische Präsidentensprecher, Dmitri Peskow, sagte, die Ukraine solle ihre Truppen auch aus dem Teil des Donbass zurückziehen, den sie kontrolliere. Die russische Armee besetzt bereits den Großteil der ukrainischen Region.

Peskow erinnerte daran, dass Trump gesagt hatte, die Ukraine verliere viel Territorium und könne weiteres Territorium verlieren. Der russische Präsidentensprecher sagte zudem, dass bald ein Telefonat zwischen den Staatschefs Russlands und der USA stattfinden werde. Ein Telefonat zwischen Putin und Selenskyj sei hingegen nicht geplant.

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Putin fordert verstärkte Angriffe in Saporischschja

Der russische Staatschef will inmitten von Debatten über mögliche Gebietsabtretungen der Ukraine in der Region Donezk die Eroberung der Nachbarregion Saporischschja vorantreiben. "In naher Zukunft ist es notwendig, die Offensive fortzusetzen (…), um Saporischschja zu befreien", sagte Wladimir Putin bei einer im Staatsfernsehen übertragenen Besprechung mit führenden Militärs und Verteidigungsminister Andrej Beloussow.

Unter den Anwesenden war auch Michail Teplinski, Kommandeur der russischen Heeresgruppe Dnjepr, die in Saporischschja stationiert ist. Dieser teilte Putin in der Besprechung mit, die russischen Truppen stünden derzeit 15 Kilometer südlich der gleichnamigen Hauptstadt der Region Saporischschja. Putin hatte die Region 2022 komplett annektiert, die Hauptstadt lag jedoch zu keinem Zeitpunkt unter russischer Kontrolle. In der Stadt Saporischschja lebten vor Kriegsbeginn mehr als 700.000 Menschen. Russland kontrolliert derzeit etwa 75 Prozent der Region.

Ab dem Spätsommer 2022 hatten weder Russland noch die Ukraine in der Region bedeutende Fortschritte erzielt. Seit diesem Herbst hat sich der russische Vormarsch dort jedoch beschleunigt. So nahmen die russischen Truppen dort seit September etwa 450 Quadratkilometer Gebiet ein – doppelt so viel wie im gesamten Zeitraum von Anfang 2024 bis August dieses Jahres. Während die Front südlich der Gebietshauptstadt dennoch vergleichsweise stabil ist, gelangen Russland in den vergangenen Monaten Gebietsgewinne im Osten der Region. 

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Offiziell fordert Russland für ein Ende des Krieges nach wie vor unter anderem, dass die Ukraine ihre Truppen aus bislang nicht russisch kontrollierten, aber 2022 annektierten Gebieten abzieht, darunter auch der noch freie Teil von Saporischschja. In den Gesprächen mit den USA über ein Kriegsende zeigte sich Russland zuletzt offen dafür, die Frontlinie in Saporischschja und weiteren Gebieten einzufrieren, wenn sich die Ukraine aus Donezk zurückziehe. Eroberungen in Saporischschja könnten jedoch dazu führen, dass Russland die älteren Forderungen wieder aufgreift.

So erneuerte Putins Sprecher Dmitri Peskow heute Vormittag die Forderung nach einem Rückzug der Ukraine aus Donezk. Ob dies auch für die ebenfalls 2022 annektierten Gebiete Saporischschja und Cherson gelte, ließ er hingegen offen. 

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Europäische Staats- und Regierungschefs beraten erneut über Ukraine

Am Dienstagvormittag kommen die europäischen Staats- und Regierungschefs zu Ukrainegesprächen zusammen. Der Sprecher des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk teilte mit, dass dieser um 11 Uhr "an einem weiteren Gespräch europäischer Führer zum Thema Ukraine" teilnehmen werde.

Noch am Sonntag gab es Gespräche zwischen dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump. Trump hatte sich nach dem Gespräch optimistisch gezeigt und von "großen Fortschritten“ gesprochen. Für Irritation sorgten jedoch seine lobenden Worte über den russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit dem er vor dem Treffen telefoniert hatte.

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Ukraine will 14 Dörfer im Norden evakuieren

Angesichts anhaltender russischer Angriffe hat die Ukraine die Evakuierung von 14 Dörfern in der Region Tschernihiw angeordnet. Dort würden weiterhin 300 Menschen leben, teilte der Verwaltungschef der Region, Wjatscheslaw Tschaus, mit. Das Gebiet an der Grenze zu Belarus werde "jeden Tag bombardiert".

Die nach dem russischen Einmarsch kurzzeitig besetzte Region im Norden der Ukraine war in den vergangenen Monaten wieder verstärkt Ziel russischer Angriffe. Dabei wurden auch Energieanlagen getroffen.

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Wahrscheinlich falsche Vorwürfe – die trotzdem schaden können

Russland wirft der Ukraine vor, ein Anwesen von Präsident Wladimir Putin angegriffen zu haben – legt jedoch bisher keine Beweise vor. Ein genauer Blick zeigt zahlreiche Ungereimtheiten in den russischen Angaben.

Dennoch kommen die Anschuldigungen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, wie meine Kollegin Alena Kammer schreibt. Welche Auswirkungen könnten sie auf die laufenden Friedensgespräche haben? Wie wahrscheinlich ist ein solcher Angriff eigentlich? Und stellt sich US-Präsident Donald Trump an die Seite der Ukraine?

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Merz ruft zu Ehrlichkeit im Friedensprozess auf

​Bundeskanzler Friedrich Merz hat ‌von den Beteiligten in den Friedensgesprächen ⁠zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine Ehrlichkeit gefordert. "Jetzt braucht es Transparenz ​und Ehrlichkeit von allen – auch von Russland", schrieb er ⁠auf X.

Zusammen mit europäischen und kanadischen Partnern des Berlinformats habe man sich erneut abgestimmt. "Wir treiben den Friedensprozess voran", schrieb er. 

Zuletzt hatte es Kritik an möglicherweise falschen Behauptungen Russlands zu ukrainischen Angriffen gegeben. Der US-Präsident zeigte sich geschockt, andere mahnten, russischen Angaben nicht ohne Beweise Glauben zu schenken.

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Russland stationiert Hyperschallraketen in Belarus

Russland hat sein atomwaffenfähiges Hyperschallraketensystem Oreschnik im verbündeten Belarus stationiert und die Raketen in den aktiven Dienst gestellt. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, russische Soldaten hätten in Belarus den Anlass mit einer kurzen Zeremonie gewürdigt. Es veröffentlichte erstmals auch ein Video, das die mobilen Raketensysteme zeigen soll.

Russland will damit seine Fähigkeit verbessern, im Kriegsfall Ziele in ganz Europa schneller anzugreifen. Russlands Präsident Wladimir Putin zufolge soll es unmöglich sein, die Raketen abzufangen. Ihm zufolge sei die Zerstörungskraft selbst mit einem konventionellen Sprengkopf mit der einer Atomwaffe vergleichbar. 

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte die Installation der Raketen bereits angekündigt. Es würden "nicht mehr als ein Dutzend“ Oreschniks stationiert, sagte er.

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Russland könnte laut Bundesregierung Angriffsvorwürfe für weitere Eskalation nutzen 

Die Bundesregierung teilt die Sorge der Ukraine, dass Russland den mutmaßlichen Angriff auf ein Anwesen von Präsident Wladimir Putin als Vorwand für eine weitere Eskalation des Kriegs nutzen könnte. Die Bundesregierung kann ihren Angaben zufolge nicht über eigene Informationen zu dem Fall berichten.

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Selenskyj kündigt neue Treffen ukrainischer Verbündeter an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Treffen mit Verbündeten der Ukraine nach dem Jahreswechsel angekündigt, darunter auch mit US-Präsident Donald Trump. Am 3. Januar solle es zunächst ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der sogenannten "Koalition der Willigen" geben, bevor sich am 6. Januar die Staatschefs miteinander treffen. "Wir sind dem Team von Präsident Trump für die Bereitschaft dankbar, an beiden Formaten teilzunehmen", schrieb Selenskyj bei Telegram. Die Treffen sollen in Paris stattfinden.

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Dabei sollten die Sicherheitsberater zunächst "alle Dokumente, Vorbereitungen und zusätzlichen Punkte überprüfen", bevor die Staats- und Regierungschefs darüber beraten. Diese sollten sich am 7. Januar erneut treffen, um "die Details zu verfeinern", schrieb Selenskyj.

Erst am vergangenen Wochenende hatten sich Selenskyj und Trump in Florida getroffen und sich im Anschluss optimistisch zum Fortgang der Verhandlungen gezeigt. Konkrete Fortschritte meldeten sie jedoch nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

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Stromausfall nahe Moskau nach ukrainischen Drohnenangriffen

Nach einem Feuer in einem Umspannwerk nahe der russischen Hauptstadt Moskau ist die Stromversorgung für mehr als 100.000 Menschen ausgefallen. Nach Angaben der Behörden ist die Ursache ein Kabelbrand. Allerdings wurden gleichzeitig in der Region ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Betroffen von dem Stromausfall sind auch Bewohner der Städte Schukowski und Lytkarino.
Zuvor hatte das russische Militär am Abend den Abschuss von mehr als 100 ukrainischen Drohnen innerhalb weniger Stunden gemeldet. Der Großteil davon sei in der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine abgefangen worden, acht über dem Moskauer Umland. Drei weitere Drohnen sollen in Richtung Hauptstadt unterwegs gewesen sein. Wegen der Drohnenangriffe mussten die Moskauer Flughäfen zeitweise den Betrieb einstellen.

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Bundeskanzler Merz spricht in Neujahrsansprache von Bedrohung durch Russland

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Freiheit ‌und Sicherheit durch den russischen Krieg in der Ukraine unmittelbar bedroht. Das sagte der CDU-Vorsitzende ‍in seiner vorab verbreiteten Neujahrsansprache.

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Ihm sei bewusst, dass viele angesichts der unsicheren Welt in Sorge um den Frieden lebten, sagte Merz. "Ich sage Ihnen: Wir sorgen für unsere Sicherheit. Wir leben in einem sicheren Land." Damit das so bleibe, müsse die Abschreckungsfähigkeit verbessert werden.

Mehr zu Merz‘ Neujahrsansprache lesen Sie hier:

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Russland meldet Drohnenangriffe in mehreren Landesteilen

Nach russischen Angaben soll die Ukraine Drohnen nach Moskau, in Teile von Westrussland und auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim geschickt haben. Dabei soll ein Mensch in der Nähe von Moskau verletzt worden sein. In der Hafenstadt Tuapse soll ein Drohnenangriff Infrastruktur und eine Gasleitung beschädigt haben, teilte die örtliche Verwaltung mit. 

Nach 20 Uhr seien insgesamt 27 ukrainische Drohnen abgefangen worden, drei davon über Moskau, schrieb das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

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Russland bombardiert Region Odessa

Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben die Region Odessa am Schwarzen Meer mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Der regionale Militärverwalter Oleh Kiper schrieb auf Telegram, Ziel sei erneut die zivile Energie- und Stromversorgung. 

Bei den Angriffen seien in der Hafenstadt Odessa sowohl Wohngebäude als auch Infrastruktur beschädigt worden, und es habe vier Verletzte gegeben, wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, Serhij Lyssak, berichteten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. 

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Russland veröffentlicht Video, das Drohne von angeblichem Angriff auf Putin-Residenz zeigen soll

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die einen angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin belegen sollen. Ein am Mittwoch verbreitetes Video zeigt in einem Waldgebiet im Schnee liegende Überreste einer Drohne, die bei dem angeblichen Angriff eingesetzt und abgeschossen worden sein soll. Der Angriff sei "gezielt, sorgfältig geplant und in Etappen ausgeführt worden", teilte das Ministerium mit.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte die Ukraine beschuldigt, die Residenz im Nordwesten Russlands in der Nacht zum Montag angegriffen zu haben. Die Ukraine wies dies als "Lüge" zurück. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

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Ukrainische Soldaten rücken bei Kupjansk und Pokrowsk vor

Ukrainische Truppen sind im Norden der stark umkämpften Stadt Kupjansk in der Region Charkiw leicht vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem jüngsten Lagebericht unter Verweis auf geolokalisierte Aufnahmen. Damit wird offiziellen russischen Behauptungen widersprochen, die Stadt bereits komplett eingenommen zu haben.

Auch in der Region Donezk stießen ukrainische Kräfte nördlich der Stadt Pokrowsk vor. In derselben Region kam es in der Nacht zum 30. Dezember zu mehrfachen ukrainischen Drohnenangriffen auf Militärziele in den von Russland besetzten Gebieten.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:

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170.000 Menschen nach Angriffen auf Odessa ohne Strom

In der Ukraine sind laut Angaben des ukrainischen Energieministeriums nach einem russischen Angriff in der Region Odessa mehr als 170.000 Menschen ohne Strom. Dem Ministerium zufolge werden Notfallreparaturen durchgeführt.

Zuvor hatte das führende ukrainische Energieunternehmen DTEK mitgeteilt, dass zwei seiner Energieanlagen in der Region Ziel des Angriffs geworden seien.

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Kaja Kallas wirft Russland gezieltes Ablenkungsmanöver vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht in den Behauptungen Russlands, wonach die Ukraine kürzlich wichtige Regierungseinrichtungen in Russland angegriffen haben soll, ein gezieltes Ablenkungsmanöver. Dies teilte sie auf der Social-Media-Plattform X mit. Ihr zufolge zielt Moskau darauf ab, echte Fortschritte der Ukraine und ihrer westlichen Partner zu verhindern. „Niemand sollte unbegründete Behauptungen des Aggressors akzeptieren, der seit Beginn des Krieges wahllos die Infrastruktur und die Zivilbevölkerung der Ukraine ins Visier genommen hat“, sagte sie.

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Dabei soll ein Mensch in der Nähe von Moskau verletzt worden sein. In der Hafenstadt Tuapse soll ein Drohnenangriff Infrastruktur und eine Gasleitung beschädigt haben, teilte die örtliche Verwaltung mit. Nach 20 Uhr seien insgesamt 27 ukrainische Drohnen abgefangen worden, drei davon über Moskau, schrieb das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-12-30T23:46:59.000Z","dateModified":"2025-12-30T23:50:56.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Petrina Engelke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundeskanzler Merz spricht in Neujahrsansprache von Bedrohung durch Russland","articleBody":"Bundeskanzler Merz spricht in Neujahrsansprache von Bedrohung durch RusslandBundeskanzler Friedrich Merz sieht Freiheit ‌und Sicherheit durch den russischen Krieg in der Ukraine unmittelbar bedroht. Das sagte der CDU-Vorsitzende ‍in seiner vorab verbreiteten Neujahrsansprache.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-12-30T23:20:13.000Z","dateModified":"2025-12-31T04:23:25.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Petrina Engelke"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-12/neujahrsansprache-friedrich-merz-zuversicht","headline":""Wir sind kein Spielball von Großmächten"","description":"Zum neuen Jahr ruft Kanzler Friedrich Merz zur Zuversicht auf und kündigt "grundlegende Reformen" an. 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Wegen der Drohnenangriffe mussten die Moskauer Flughäfen zeitweise den Betrieb einstellen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2025-12-30T19:37:45.000Z","dateModified":"2025-12-30T19:37:45.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Anja Keinath"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Selenskyj kündigt neue Treffen ukrainischer Verbündeter an","articleBody":"Selenskyj kündigt neue Treffen ukrainischer Verbündeter anDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Treffen mit Verbündeten der Ukraine nach dem Jahreswechsel angekündigt, darunter auch mit US-Präsident Donald Trump. Am 3. 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Dies teilte sie auf der Social-Media-Plattform X mit. Ihr zufolge zielt Moskau darauf ab, echte Fortschritte der Ukraine und ihrer westlichen Partner zu verhindern. „Niemand sollte unbegründete Behauptungen des Aggressors akzeptieren, der seit Beginn des Krieges wahllos die Infrastruktur und die Zivilbevölkerung der Ukraine ins Visier genommen hat“, sagte sie.","video":[]}"}“>

Marla Noss

Kaja Kallas wirft Russland gezieltes Ablenkungsmanöver vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sieht in den Behauptungen Russlands, wonach die Ukraine kürzlich wichtige Regierungseinrichtungen in Russland angegriffen haben soll, ein gezieltes Ablenkungsmanöver. Dies teilte sie auf der Social-Media-Plattform X mit. Ihr zufolge zielt Moskau darauf ab, echte Fortschritte der Ukraine und ihrer westlichen Partner zu verhindern. „Niemand sollte unbegründete Behauptungen des Aggressors akzeptieren, der seit Beginn des Krieges wahllos die Infrastruktur und die Zivilbevölkerung der Ukraine ins Visier genommen hat“, sagte sie.

Iven Fenker

170.000 Menschen nach Angriffen auf Odessa ohne Strom

In der Ukraine sind laut Angaben des ukrainischen Energieministeriums nach einem russischen Angriff in der Region Odessa mehr als 170.000 Menschen ohne Strom. Dem Ministerium zufolge werden Notfallreparaturen durchgeführt.

Zuvor hatte das führende ukrainische Energieunternehmen DTEK mitgeteilt, dass zwei seiner Energieanlagen in der Region Ziel des Angriffs geworden seien.

Anna-Lena Schlitt

Russland veröffentlicht Video, das Drohne von angeblichem Angriff auf Putin-Residenz zeigen soll

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die einen angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin belegen sollen. Ein am Mittwoch verbreitetes Video zeigt in einem Waldgebiet im Schnee liegende Überreste einer Drohne, die bei dem angeblichen Angriff eingesetzt und abgeschossen worden sein soll. Der Angriff sei „gezielt, sorgfältig geplant und in Etappen ausgeführt worden“, teilte das Ministerium mit.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte die Ukraine beschuldigt, die Residenz im Nordwesten Russlands in der Nacht zum Montag angegriffen zu haben. Die Ukraine wies dies als „Lüge“ zurück. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ein Screenshot aus dem Video: Zu sehen sind die angeblichen Trümmer der Drohne in Nowgorod. Russian Defense Ministry/Anadolu/ddp

Elizabeth Rushton

Ukrainische Soldaten rücken bei Kupjansk und Pokrowsk vor

Ukrainische Truppen sind im Norden der stark umkämpften Stadt Kupjansk in der Region Charkiw leicht vorgerückt. Das meldet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem jüngsten Lagebericht unter Verweis auf geolokalisierte Aufnahmen. Damit wird offiziellen russischen Behauptungen widersprochen, die Stadt bereits komplett eingenommen zu haben.

Auch in der Region Donezk stießen ukrainische Kräfte nördlich der Stadt Pokrowsk vor. In derselben Region kam es in der Nacht zum 30. Dezember zu mehrfachen ukrainischen Drohnenangriffen auf Militärziele in den von Russland besetzten Gebieten.

Weitere Informationen zu den Entwicklungen an der Front finden Sie hier:

Petrina Engelke

Russland bombardiert Region Odessa

Die russische Armee hat nach ukrainischen Angaben die Region Odessa am Schwarzen Meer mit zahlreichen Drohnen angegriffen. Der regionale Militärverwalter Oleh Kiper schrieb auf Telegram, Ziel sei erneut die zivile Energie- und Stromversorgung. 

Bei den Angriffen seien in der Hafenstadt Odessa sowohl Wohngebäude als auch Infrastruktur beschädigt worden, und es habe vier Verletzte gegeben, wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, Serhij Lyssak, berichteten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. 

Das Wohnhaus in Odessa wurde von russischen Drohnen getroffen. Iryna Nazarchuk/Reuters

Petrina Engelke

Russland meldet Drohnenangriffe in mehreren Landesteilen

Nach russischen Angaben soll die Ukraine Drohnen nach Moskau, in Teile von Westrussland und auf die von Russland annektierte Halbinsel Krim geschickt haben. Dabei soll ein Mensch in der Nähe von Moskau verletzt worden sein. In der Hafenstadt Tuapse soll ein Drohnenangriff Infrastruktur und eine Gasleitung beschädigt haben, teilte die örtliche Verwaltung mit. 

Nach 20 Uhr seien insgesamt 27 ukrainische Drohnen abgefangen worden, drei davon über Moskau, schrieb das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die Angaben konnten nicht unabhängig überprüft werden.

Petrina Engelke

Bundeskanzler Merz spricht in Neujahrsansprache von Bedrohung durch Russland

Bundeskanzler Friedrich Merz sieht Freiheit ‌und Sicherheit durch den russischen Krieg in der Ukraine unmittelbar bedroht. Das sagte der CDU-Vorsitzende ‍in seiner vorab verbreiteten Neujahrsansprache.
Es ist kein weit entfernter Krieg, der uns nicht betrifft. Denn wir sehen immer deutlicher: Russlands Angriff war und ist Teil eines Plans, der sich gegen ganz Europa richtet. Täglich wird auch Deutschland von Sabotage, Spionage und Cyberangriffen überzogen.

Bundeskanzler Friedrich Merz

Ihm sei bewusst, dass viele angesichts der unsicheren Welt in Sorge um den Frieden lebten, sagte Merz. „Ich sage Ihnen: Wir sorgen für unsere Sicherheit. Wir leben in einem sicheren Land.“ Damit das so bleibe, müsse die Abschreckungsfähigkeit verbessert werden.

Mehr zu Merz‘ Neujahrsansprache lesen Sie hier:

Anja Keinath

Stromausfall nahe Moskau nach ukrainischen Drohnenangriffen

Nach einem Feuer in einem Umspannwerk nahe der russischen Hauptstadt Moskau ist die Stromversorgung für mehr als 100.000 Menschen ausgefallen. Nach Angaben der Behörden ist die Ursache ein Kabelbrand. Allerdings wurden gleichzeitig in der Region ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Betroffen von dem Stromausfall sind auch Bewohner der Städte Schukowski und Lytkarino.
Zuvor hatte das russische Militär am Abend den Abschuss von mehr als 100 ukrainischen Drohnen innerhalb weniger Stunden gemeldet. Der Großteil davon sei in der westrussischen Region Brjansk an der Grenze zur Ukraine abgefangen worden, acht über dem Moskauer Umland. Drei weitere Drohnen sollen in Richtung Hauptstadt unterwegs gewesen sein. Wegen der Drohnenangriffe mussten die Moskauer Flughäfen zeitweise den Betrieb einstellen.

Lennart Jerke

Selenskyj kündigt neue Treffen ukrainischer Verbündeter an

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat weitere Treffen mit Verbündeten der Ukraine nach dem Jahreswechsel angekündigt, darunter auch mit US-Präsident Donald Trump. Am 3. Januar solle es zunächst ein Treffen der nationalen Sicherheitsberater aus der sogenannten „Koalition der Willigen“ geben, bevor sich am 6. Januar die Staatschefs miteinander treffen. „Wir sind dem Team von Präsident Trump für die Bereitschaft dankbar, an beiden Formaten teilzunehmen“, schrieb Selenskyj bei Telegram. Die Treffen sollen in Paris stattfinden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Joe Raedle/Getty Images
Dabei sollten die Sicherheitsberater zunächst „alle Dokumente, Vorbereitungen und zusätzlichen Punkte überprüfen“, bevor die Staats- und Regierungschefs darüber beraten. Diese sollten sich am 7. Januar erneut treffen, um „die Details zu verfeinern“, schrieb Selenskyj.

Erst am vergangenen Wochenende hatten sich Selenskyj und Trump in Florida getroffen und sich im Anschluss optimistisch zum Fortgang der Verhandlungen gezeigt. Konkrete Fortschritte meldeten sie jedoch nicht.

Mehr dazu lesen Sie hier:

Hannah Prasuhn

Russland könnte laut Bundesregierung Angriffsvorwürfe für weitere Eskalation nutzen 

Die Bundesregierung teilt die Sorge der Ukraine, dass Russland den mutmaßlichen Angriff auf ein Anwesen von Präsident Wladimir Putin als Vorwand für eine weitere Eskalation des Kriegs nutzen könnte. Die Bundesregierung kann ihren Angaben zufolge nicht über eigene Informationen zu dem Fall berichten.

Lennart Jerke

Wahrscheinlich falsche Vorwürfe – die trotzdem schaden können

Russland wirft der Ukraine vor, ein Anwesen von Präsident Wladimir Putin angegriffen zu haben – legt jedoch bisher keine Beweise vor. Ein genauer Blick zeigt zahlreiche Ungereimtheiten in den russischen Angaben.

Dennoch kommen die Anschuldigungen zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, wie meine Kollegin Alena Kammer schreibt. Welche Auswirkungen könnten sie auf die laufenden Friedensgespräche haben? Wie wahrscheinlich ist ein solcher Angriff eigentlich? Und stellt sich US-Präsident Donald Trump an die Seite der Ukraine?

Mehr dazu lesen Sie hier:

Hannah Prasuhn

Russland stationiert Hyperschallraketen in Belarus

Russland hat sein atomwaffenfähiges Hyperschallraketensystem Oreschnik im verbündeten Belarus stationiert und die Raketen in den aktiven Dienst gestellt. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, russische Soldaten hätten in Belarus den Anlass mit einer kurzen Zeremonie gewürdigt. Es veröffentlichte erstmals auch ein Video, das die mobilen Raketensysteme zeigen soll.

Russland will damit seine Fähigkeit verbessern, im Kriegsfall Ziele in ganz Europa schneller anzugreifen. Russlands Präsident Wladimir Putin zufolge soll es unmöglich sein, die Raketen abzufangen. Ihm zufolge sei die Zerstörungskraft selbst mit einem konventionellen Sprengkopf mit der einer Atomwaffe vergleichbar. 

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte die Installation der Raketen bereits angekündigt. Es würden „nicht mehr als ein Dutzend“ Oreschniks stationiert, sagte er.

Das russische Oreschnik-Raketensystem während eines Trainings in Belarus. Russian Defense Ministry Press Service/AP/dpa

Sarah Kohler

Merz ruft zu Ehrlichkeit im Friedensprozess auf

​Bundeskanzler Friedrich Merz hat ‌von den Beteiligten in den Friedensgesprächen ⁠zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine Ehrlichkeit gefordert. „Jetzt braucht es Transparenz ​und Ehrlichkeit von allen – auch von Russland„, schrieb er ⁠auf X.

Zusammen mit europäischen und kanadischen Partnern des Berlinformats habe man sich erneut abgestimmt. „Wir treiben den Friedensprozess voran„, schrieb er. 

Zuletzt hatte es Kritik an möglicherweise falschen Behauptungen Russlands zu ukrainischen Angriffen gegeben. Der US-Präsident zeigte sich geschockt, andere mahnten, russischen Angaben nicht ohne Beweise Glauben zu schenken.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Rolf Vennenbernd/dpa

Lennart Jerke

Ukraine will 14 Dörfer im Norden evakuieren

Angesichts anhaltender russischer Angriffe hat die Ukraine die Evakuierung von 14 Dörfern in der Region Tschernihiw angeordnet. Dort würden weiterhin 300 Menschen leben, teilte der Verwaltungschef der Region, Wjatscheslaw Tschaus, mit. Das Gebiet an der Grenze zu Belarus werde „jeden Tag bombardiert“.

Die nach dem russischen Einmarsch kurzzeitig besetzte Region im Norden der Ukraine war in den vergangenen Monaten wieder verstärkt Ziel russischer Angriffe. Dabei wurden auch Energieanlagen getroffen.

Marla Noss

Europäische Staats- und Regierungschefs beraten erneut über Ukraine

Am Dienstagvormittag kommen die europäischen Staats- und Regierungschefs zu Ukrainegesprächen zusammen. Der Sprecher des polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk teilte mit, dass dieser um 11 Uhr „an einem weiteren Gespräch europäischer Führer zum Thema Ukraine“ teilnehmen werde.

Noch am Sonntag gab es Gespräche zwischen dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump. Trump hatte sich nach dem Gespräch optimistisch gezeigt und von „großen Fortschritten“ gesprochen. Für Irritation sorgten jedoch seine lobenden Worte über den russischen Präsidenten Wladimir Putin, mit dem er vor dem Treffen telefoniert hatte.

AlexanderAllenAuslandBedrohungBehördenBelarusBundeskanzlerBundesregierungCDUCharkiwDeutschlandDonaldDonezkdpaDreiDrohnenEnergieEUEuropaEvakuierungFeuerFloridaFlughäfenFreiheitFriedenFriedrichFriedrich MerzGlaubenGrenzeInfrastrukturJoeKajaKallasKanzlerKoalitionKriegKrieg in der UkraineKrisenKritikLawrowlebenLukaschenkoMANMedienMerzMilitärMoskauOdessaParisPutinRaketenReformenRolfRusslandSabotageSaporischschjaSchneeSelbstSelenskyjSergejSicherheitSoftwareSoldatenSpionageStädteStarkStromStromausfallStromausfälleTAGTelegramTrumpTuskUkraineUSVerteidigungsministeriumVerwaltungVideoWELTWillWladimirWolodymyrWolodymyr SelenskyjXZeit