Krieg gegen den Iran: USA setzen Sanktionen z. Hd. iranisches Öl hinaus Schiffen aus

Die USA lockern im Irankrieg vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien die nächsten 20 Tage, also bis zum 19. April erlaubt.

US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Donnerstag die Maßnahme bereits in Aussicht gestellt. Auch da bezog er sich auf iranisches Öl, das bereits auf Tankern verladen ist. Die USA versuchen mit dem Schritt, die steigenden Ölpreise unter Kontrolle zu bringen.

Bessent geht früheren Angaben zufolge von etwa 140 Millionen Barrel Öl aus. Dabei verwies er darauf, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.

Der Iran teilte jedoch mit, dass das Land „derzeit“ keine überschüssigen Rohölvorräte habe, die es den internationalen Märkten zur Verfügung stellen könnte. Die Islamische Republik verfüge über keine Vorräte „auf See oder zur Versorgung der internationalen Märkte“, teilte ein Sprecher des iranischen Ölministeriums am Freitag im Onlinedienst X mit. Entsprechende Äußerungen von US-Finanzminister Scott Bessent sollten „lediglich den Käufern Hoffnung machen“, fügte er hinzu.

Durch den Irankrieg ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman ist eine der wichtigsten Routen des internationalen Öl- und Gashandels. Die Preise für Öl und Gas stiegen deshalb deutlich an. US-Präsident Donald Trump rief mehrfach dazu auf, dass Länder, die auf Öltransporte durch die Straße von Hormus angewiesen sind, dabei helfen sollen, die Schifffahrt dort zu sichern.

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