Krieg gegen den Iran: Israel meldet Luftangriffe aus dem Libanon


  • Israel und die USA haben einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet.
  • Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.


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Marco Rubio plant G7-Krisentelefonat

US-Außenminister Marco Rubio will noch am Samstag US-Zeit mit Regierungsvertretern der sogenannten Gruppe der sieben (G7) über die Lage im Iran telefonieren. Das berichten der Sender CNN und die New York Times mit Verweis auf einen US-Regierungsbeamten. 

Zur G7 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada, die USA und die EU.

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US-Kriegsminister Hegseth lobt "komplexesten Lufteinsatz der Geschichte"

Der US-Kriegsminister Pete Hegseth hat den Angriff auf den Iran als  "tödlichsten, komplexesten und präzisesten Lufteinsatz der Geschichte" bezeichnet. Der Iran habe seine Chance bekommen, einen Deal zu schließen, sie aber nicht genutzt, schreibt Hegseth auf X. "Jetzt leiden sie unter den Folgen." 

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Staatsmedien bestätigen Tod von Ali Chamenei

Ali Chamenei, der geistige Führer des Iran, ist tot. Das meldeten das Staatsfernsehen und die staatliche Nachrichtenagentur Irna übereinstimmend. Die Todesursache nannten sie zunächst nicht.

Lesen Sie die ausführliche Nachricht hier:

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Iran-Angriffe treffen weltweiten Flugverkehr

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Der militärische Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran verursacht die schwerste Störung im globalen Flugverkehr seit Jahren. Zahlreiche Länder im Nahen Osten haben ihren Luftraum gesperrt, darunter der Iran, der Irak, Kuwait, ‌Israel und ⁠Bahrain. Fluggesellschaften in Europa und im ​Nahen Osten kündigten weitreichende Streichungen an.

Wichtige Flughäfen, darunter das weltgrößte internationale Drehkreuz Dubai, das mehr als 1.000 Flüge pro Tag abwickelt, sind geschlossen. Der Flughafen Dubai wurde zudem bei einem mutmaßlichen Raketenangriff beschädigt. Auch die internationalen Flughäfen von Abu Dhabi und ​Kuwait sind betroffen.

"Passagiere und Fluggesellschaften können ‌davon ausgehen, dass der Luftraum für ‌eine ganze Weile gesperrt bleiben wird", sagte Eric Schouten, Leiter der Luftfahrtsicherheitsberatung ​Dyami.   

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Explosionen in mehreren Städten der Golfregion

Erneut sind mehrere Städte in der Golfregion von Explosionen erschüttert worden. In Bahrains Hauptstadt Manama waren Detonationen zu hören, wie die Nachrichtenagenturen dpa und AFP übereinstimmend berichten. Auf Social Media verbreiteten sich Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels. Sie ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren.
Auch über der katarischen Hauptstadt Doha steigt laut AFP dichter schwarzer Rauch auf. Al-Dschasira meldet mehrere Explosionen am Himmel über der Metropole.

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Generalstabschef der iranischen Streitkräfte bei Angriffen getötet 

Abdolrahim Mussawi, der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, ist nach Angaben des iranischen Fernsehens bei Angriffen auf den Iran getötet worden.

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Zudem heißt es, auch Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh sei getötet worden.

Der Iran hatte zuvor den Tod des Anführers der iranischen Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, bestätigt. Er sei ebenso wie der Vorsitzende des nationalen Verteidigungsrats, Ali Schamchani, am Samstag bei den US-israelischen Luftangriffen auf Teheran getötet worden. Schamchani war einer der wichtigsten Berater des ebenfalls getöteten Ajatollahs.

Wie das Staatsfernsehen berichtet, wurden die Verantwortlichen "während einer Sitzung des Verteidigungsrates" getötet. Weitere Namen würden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, hieß es.

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Das war die Nacht

Iranische Staatsmedien haben die Tötung des Obersten Führers Ali Chamenei bestätigt und eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen. Die Revolutionsgarden kündigten Vergeltung an.

Bereits in der Nacht attackierte der Iran als Reaktion auf die israelisch-amerikanischen Angriffe zahlreiche Ziele in der Region. Mehrere Golfstaaten, darunter Dubai und Bahrain, meldeten Einschläge und Tote oder Verletzte. Der Flugverkehr ist durch die Eskalation des Konflikts schwer beeinträchtigt.

Den ganzen Überblick finden Sie hier:

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Israel greift weitere Ziele in Teheran an

Die israelische Armee greift nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran an. Die Angriffe zielten auf "das Herz Teherans", hieß es in einer Erklärung. Das Militär habe am Samstag den Weg nach Teheran freigemacht, hieß es.

Mehrere Nachrichtenagenturen berichten von Detonationen in der Stadt. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet, eine Explosion habe sich in einem Viertel ereignet, in dem sich die Zentralen der iranischen Polizei und des iranischen Staatsfernsehens befinden.

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Das israelische Militär gibt an, die Mehrheit der Flugabwehrsysteme im Westen und Zentrum des Iran ausgeschaltet zu haben. Ziel sei es zudem, die iranischen Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen zu treffen.

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Aliresa Arafi in den iranischen Führungsrat berufen 

Der Geistliche Aliresa Arafi wird der iranischen Nachrichtenagentur Isna zufolge in den Führungsrat des Landes berufen. Das Gremium nehme die Aufgaben des Obersten Führers wahr, bis der Expertenrat einen Nachfolger gewählt habe.

Arafi bilde zusammen mit Präsident Massud Peseschkian und Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei die vorübergehende Staatsspitze. Nach Aussage von Peseschkian hat der Rat inzwischen seine Arbeit aufgenommen. Die Streitkräfte des Iran würden die Angreifer "aller Hoffnung berauben", kündigte er an.

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Der Überblick am Nachmittag

  • Die USA und Israel attackieren den Iran weiter. Die Bombardierungen sollen US-Präsident Donald Trump zufolge weitergehen, bis es "Frieden im gesamten Nahen Osten" gebe.
  • Im iranischen Staatsfernsehen wurde der Tod von Irans obersten Religionsführer, Ajatollah Ali Chamenei, bestätigt. Irans Elitekampftruppe – die Revolutionsgarde – hat Vergeltung angekündigt. China und Russland verurteilten die Tötung Chameneis.
  • Auch die Tode des Chefs der Revolutionsgarde, Mohammed Pakpur, und des Generalstabschefs der iranischen Streitkräfte, Abdolrahim Mussawi, wurden bestätigt.
  • Ein Führungsrat soll den Iran vorübergehend führen. Präsident Massud Peseschkian, Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei und ein Jurist des Wächterrats sind mit der Aufgabe betraut worden, nachdem viele bisherige Führungspersonen bei den Angriffen getötet wurden. Auch der Geistliche Alireza Arafi wurde berufen.
  • Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, hat sich erneut als Übergangsführer des Iran ins Spiel gebracht und iranische Sicherheitskräfte zur Rebellion aufgerufen. US-Präsident Donald Trump spricht von "guten Kandidaten" für eine künftige Führung, ohne Namen zu nennen.
  • Die israelische Armee prüft nach eigenen Angaben Berichte über einen Raketenangriff auf eine Schule im Süden des Iran, bei dem 108 Mädchen getötet worden sein sollen.
  • Die Krise droht bereits, den internationalen Handel zu beeinträchtigen: Vor der Einfahrt in die Straße von Hormus stauen sich Frachtschiffe und Tanker, um auf eine sichere Durchfahrt zu warten. In mindestens zwei Fällen wurden Schiffe in der Meeresstraße beschossen.
  • Bei iranischen Gegenangriffen wurden in Israel mindestens sechs Menschen getötet, zahlreiche weitere wurden verletzt. Iranische Staatsmedien berichten zudem von neuen Angriffswellen auch auf US-Militärbasen.
  • Bei Protesten vor dem US-Konsulat im pakistanischen Karatschi wurden mehrere Demonstranten getötet. Vor mehreren diplomatischen Vertretungen der USA in der Region ist es zu Ausschreitungen gekommen.
  • Der globale Flugverkehr ist durch die Angriffe auf den Iran schwer gestört. Wichtige Flughäfen sind geschlossen, etliche Fluggesellschaften haben Flüge in den Nahen Osten gestrichen – darunter auch die Lufthansa.
  • Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnt vor möglicher Gewalt gegen Juden in Deutschland nach den Angriffen. Ebenso könne es zu Anschlägen iranischer Kräfte in ganz Europa kommen.

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Merz bezweifelt Wirksamkeit von Luftangriffen, um politischen Wandel zu erzwingen 

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die aktuelle Lage im Krieg gegen den Iran als "Dilemma" bezeichnet. Zugleich erklärte er, die USA und Israel verfolgten mit ihrem Vorgehen das Ziel, einen seit Jahren andauernden Konflikt zu beenden.

Merz will bei seinem Besuch in Washington am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump über den Krieg gegen den Iran beraten. Deutschland teile die Sorgen der USA und Israels über das iranische Atom- und Raketenprogramm, sagte Merz. Zugleich äußerte sich der Kanzler zum möglichen Ende der iranischen Führung. Die Bundesregierung teile "die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt", sagte Merz.

Zugleich äußerte sich der Kanzler zurückhaltend zur Wirksamkeit militärischer Mittel. Ob Luftangriffe von außen einen politischen Wandel im Inneren des Iran herbeiführen könnten, sei ungewiss.

Mehr dazu lesen Sie hier: 

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Netanjahu will Angriffe auf Teheran ausweiten 

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine weitere Intensivierung der militärischen Angriffe auf Teheran angekündigt. Die israelische Armee greife bereits mit "zunehmender Stärke“ im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft. Dies werde sich in den kommenden Tagen verstärken.

Nach einem Treffen mit Verteidigungsminister Israel Katz, dem Generalstabschef Ejal Zamir und dem Leiter des Auslandsgeheimdienstes Mossad, David Barnea, habe er die Anweisung gegeben, die Offensive fortzusetzen. In dieser setze Israel "wie nie zuvor“ die gesamte Kraft der Armee ein, sagte Netanjahu. Dabei gehe es darum, "unser Überleben und unsere Zukunft zu sichern“.

Er betonte, die enge Zusammenarbeit Israels mit den USA bei den gemeinsamen Angriffen im Iran ermögliche es, das zu tun, worauf er bereits seit 40 Jahren hoffe: "Dem Terrorregime einen entscheidenden Schlag zu versetzen.“ Dies habe er versprochen und dies werde Israel nun tun. 

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Trump kündigt Gespräche mit iranischer Führung an

US-Präsident Donald Trump wird mit der iranischen Führung sprechen.

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"Sie hätten es früher tun sollen", sagt er der Zeitschrift Atlantic. "Sie haben ​zu lange gewartet."

Dem Sender Fox News sagte Trump, dass bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran 48 Führungspersonen getötet worden seien: "Niemand kann den Erfolg glauben, den wir haben, 48 Anführer sind auf einen Schlag weg."

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Wadephuhl macht Gestrandeten wenig Hoffnung

Der deutsche Außenminister sieht keine Möglichkeit, im Nahen Osten gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen. "Dazu sind wir nicht in der Lage", sagte Johann Wadephul in einem Interview mit der Bild-Zeitung und verwies darauf, dass die Lufträume in der Region für zivile Flugzeuge ​gesperrt seien. Stattdessen versuche das Auswärtige Amt, die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet.

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Trump verkündet Zerstörung iranischer Kriegsschiffe

Die israelisch-amerikanischen Angriffe haben laut US-Präsident Donald Trump neun Schiffe der iranischen Marine versenkt. "Ich wurde soeben darüber informiert, dass wir neun iranische Marineschiffe zerstört und versenkt haben, einige davon relativ groß und wichtig", schrieb der US-Präsident in den sozialen Medien. Bei einem weiteren Angriff sei zudem das iranische Marinehauptquartier weitgehend zerstört worden. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen.

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Partei dementiert Tötung von Ahmadinedschad 

Der frühere iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad soll nach Angaben seiner Partei Dolate Bahar doch nicht getötet worden sein. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Ilna gemeldet, der 69-Jährige sei bei einem Luftangriff in Teheran gestorben. Welche der beiden Angaben richtig ist, konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden. 

"Dolate Bahar gibt hiermit bekannt, dass die Berichte über den Märtyrertod von Dr. Ahmadinedschad bei den amerikanisch-israelischen Angriffen falsch sind", hieß es in einer Mitteilung auf der Internetseite der Partei. 

Die Nachrichtenagentur Isna veröffentlichte zudem eine Mitteilung Ahmadinedschads zum Tode des obersten geistlichen Führers im Iran, Ajatollah Ali Chamenei.

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Israel aktiviert 100.000 zusätzliche Reservisten

Ein israelischer Militärsprecher hat Einzelheiten zu den Angriffen auf den Iran erläutert. Brigadegeneral Effie Defrin sagte auf einer Pressekonferenz, 100 Kampfflugzeuge hätten heute gleichzeitig Regierungsziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Zu den Zielen gehörten demnach Gebäude der iranischen Luftwaffe, des Raketenkommandos und der Sicherheitskräfte, die im Januar gewaltsam gegen Regierungsgegner vorgegangen waren.

Der Sprecher teilte außerdem mit, dass Israel zusätzlich 100.000 Reservisten zur Verstärkung der israelischen Grenzen aktiviert habe. Ein besonderer Fokus liege dabei auf der libanesischen Hisbollah-Miliz, die sich bisher nicht in den Krieg eingeschaltet hat. "Wir behalten die Hisbollah genau im Auge", sagte er.

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Der Überblick am Abend

  • Am Abend sollen mehrere Explosionen in der iranischen Hauptstadt Teheran zu hören gewesen sein. Berichten zufolge wurde auch der Sitz der iranischen Atombehörde bombardiert.
  • US-Präsident Donald Trump hat Gespräche mit der iranischen Führung angekündigt. "Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden."
  • Nach Angaben seiner Partei Dolate Bahar soll der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad doch nicht getötet worden sein. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Ilna berichtet, der 69-Jährige sei bei einem Luftangriff in Teheran gestorben. 
  • Israel hat 100.000 zusätzliche Reservisten aktiviert. Sie sollen die israelischen Grenzen absichern, teilte ein israelischer Militärsprecher mit.
  • US-Präsident Donald Trump hat die Zerstörung von neun Schiffen der iranischen Marine verkündet. Laut seinen Angaben soll auch das iranische Marinehauptquartier größtenteils zerstört worden sein.
  • Das US-Militär hat iranische Angaben bestritten, dass der US-Flugzeugträger USS Abraham Lincoln bei einer Attacke getroffen worden sei.
  • Der deutsche Außenminister sieht keine Möglichkeit, im Nahen Osten gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen.

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Angriffe auf Feldlager der Bundeswehr im Irak und in Jordanien

Der Iran hat Militärbasen im Irak und in Jordanien angegriffen, in denen auch die Bundeswehr stationiert ist. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Wie der Spiegel schreibt, wurde eine multinationale Militärbasis im Nordirak seit Samstagmorgen angegriffen. Laut der Bild-Zeitung bekannte die proiranische irakische Miliz Saraya Awliya al-Dam sich zu dem Angriff in der Nähe des Flughafens Erbil.

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Ebenfalls seit Samstagmorgen wurde ein Lager der Bundeswehr in Al-Azraq im Osten Jordaniens angegriffen. Die Mehrheit der Soldaten sei während der Angriffe in Schutzräumen gewesen, berichtet die Welt unter Berufung auf einen Bundeswehrsprecher. Demnach wurden keine Angehörigen der Bundeswehr verletzt. Die letzten Angriffe auf beide Standorte fanden laut dem Spiegel am Sonntagabend statt.

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USA melden Angriffe auf 1.000 iranische Ziele

Das US-Militär hat mitgeteilt, dass es bislang mehr als 1.000 iranische Ziele angegriffen habe. In einem Informationsblatt listet das Zentralkommando verschiedene Ziele auf, darunter Kommando- und Kontrollzentren der Revolutionsgarde, Standorte von Luftabwehrsystemen und ballistischen Raketen, Schiffe und U-Boote der iranischen Marine, Standorte für Schiffsabwehrraketen und Orte militärischer Kommunikation.

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Angriffe könnten Trump zufolge vier Wochen andauern 

Die Angriffe auf den Iran könnten nach Einschätzung von US-Präsident Donald Trump bis zu vier Wochen dauern. Von Anfang an sei man davon ausgegangen, dass der Krieg sich über etwa vier Wochen erstrecken würde, sagte Trump der britischen Zeitung Daily Mail in einem Telefoninterview. 

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Der Iran sei ein großes Land. Am Samstag hatte der US-Präsident gesagt, die Angriffe würden so lange fortgesetzt werden, bis man Frieden erreicht habe.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Deutschland droht Iran mit Abwehrmaßnahmen

Deutschland, Frankreich und Großbritannien – die Gruppe der sogenannten E3 – haben die iranischen Angriffe auf Länder in der Region verurteilt und bei Bedarf "Defensivmaßnahmen" angekündigt. Dazu veröffentlichten sie am Abend eine gemeinsame Erklärung. Die Angriffe des Iran seien "wahllos und unverhältnismäßig", heißt es darin.

Die iranischen Angriffe bedrohten auch militärisches Personal sowie Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der Region, hieß es in der gemeinsamen Erklärung. "Wir fordern den Iran auf, seine rücksichtslosen Angriffe unverzüglich einzustellen", heißt es in der Erklärung. "Wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Interessen und die unserer Verbündeten in der Region zu verteidigen."

Falls es nötig sei, werde man "verhältnismäßige militärische Defensivmaßnahmen" ermöglichen, "um die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören".

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USA dürfen britische Militäranlagen nutzen

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat den USA die Nutzung von britischen Militäranlagen im Krieg gegen den Iran erlaubt. Man habe einem entsprechenden Antrag der USA zugestimmt, um zu verhindern, dass der Iran "unschuldige Zivilisten tötet, britische Leben gefährdet und Länder trifft, die nicht in den Konflikt verwickelt sind", schrieb Starmer auf sozialen Netzwerken. 

Die Erlaubnis sei zeitlich begrenzt, hieß es. Großbritannien, das nicht Teil der jüngsten Angriffen auf den Iran war, werde sich zudem "nicht an Offensivmaßnahmen beteiligen", sagte Starmer. 

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Rettungsdienst meldet Verletzte im Großraum Jerusalem

Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom mindestens drei Menschen verletzt worden. Ein Mann habe mittelschwere Verletzungen erlitten, zwei weitere Menschen leichte. 

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Hat Chamenei seine gerechte Strafe erhalten?

Ajatollah Ali Chamenei ist tot. Der ehemalige oberste Führer der Islamischen Republik wurde durch israelisch-amerikanische Angriffe am Samstag getötet. Viele Iranerinnen und Iraner dürften über Chameneis Tod erleichtert sein. Aber: Diese gezielte Ermordung wirft eine ethische Grundsatzfrage auf: Darf man sich als ferner Beobachter ebenso über die Tötung eines Tyrannen freuen? Hat das iranische De-facto-Staatsoberhaupt seine gerechte Strafe erhalten? Oder bleibt die völkerrechtswidrige Ermordung des Ajatollah dennoch ein Unrecht?

Laut unserem Autor findet sich in der Philosophie eine unerwartete Antwort:

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Johann Wadephul verteidigt Angriffe auf den Iran

Außenminister Johann Wadephul hat das Regime ​in Teheran als "ruchlos" bezeichnet und die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Land verteidigt. "Dieses Regime kennt keine moralische, keine rechtliche Grenze", sagte der CDU-Politiker am Abend im Gespräch mit Caren Miosga in der ARD in Bezug auf Angriffe auf unbeteiligte Nachbarländer und andere Golfstaaten. Der Iran verdiene deswegen, "auf das Schärfste bekämpft" zu werden. 

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Der geistliche Führer habe die eigene Bevölkerung gequält, gefoltert und in Gefängnissse geworfen und zudem radikalislamistischen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas unterstützt. Damit sei "die ganze Region in Unsicherheit gebracht" worden, sagte der Minister.

Der Iran hätte auch Deutschland gefährdet. Zudem habe das iranische Regime "immer auch das Ziel formuliert, den Staat Israel zu zerstören", sagte Wadephul. Deutschland habe sich zwar nicht an Angriffen beteiligt, unterstütze aber Israel und die USA.

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Trump rechnet mit weiteren Opfern durch iranische Gegenangriffe

US-Präsident Trump hat Vergeltung für die durch iranische Angriffe getöteten US-Soldaten geschworen. In dem rund sechsminütigen Video auf seiner Plattform Truth Social würdigte Trump die drei getöteten Soldaten als "wahre amerikanische Patrioten, die das höchste Opfer für unser Land gebracht" haben. In der Videobotschaft räumte er ein, dass es wahrscheinlich weitere Opfer unter den US-Soldaten geben werde. 

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Golfstaaten verurteilen Irans Angriffe 

Die Außenminister von sechs Ländern am Persischen Golf haben die iranischen Angriffe auf ihre Territorien verurteilt. Die Minister von Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten teilten nach einer außerordentlichen virtuellen Sitzung mit, dass sie sich das Recht auf Gegenangriffe vorbehalten. 

"Trotz zahlreicher diplomatischer Bemühungen der Golfstaaten, eine Eskalation zu vermeiden, und trotz ihrer Bestätigung, dass ihr Territorium nicht für Angriffe auf den Iran genutzt werden würde", habe der Iran Wohngebiete und zivile Einrichtungen in den Golfstaaten angegriffen, teilten die Außenminister in einer Stellungnahme mit. 

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Israelische Luftwaffe startet neue Angriffe auf Teheran

Die israelische Luftwaffe setzt ihre Attacken gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran fort. Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das "iranische Terrorregime im Herzen von Teheran" begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht ohne weitere Details mit. Die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Tel Aviv und Teheran beträgt Luftlinie rund 1.600 Kilometer.

Der am Samstag mit den verbündeten USA gestartete Einsatz gegen den Erzfeind Iran ist nach Armeeangaben der bisher größte in Israels Geschichte.

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Frankreich verstärkt Unterstützung für Verbündete im Nahen Osten

Frankreich will laut Präsident Emmanuel Macron seine militärische Präsenz im Nahen Osten ausweiten. Einzelheiten nannte der Präsident allerdings nicht. Frankreich unterhält Militärstützpunkte am Persischen Golf. 

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Nouripour betont Verantwortung für Deutsche im Nahen Osten

Der Grünenpolitiker Omid Nouripour sieht die Bundesregierung in der Pflicht, deutschen Staatsbürgern zu helfen, die wegen der Angriffe auf den Iran im Nahen Osten festsitzen. Wenn eine Ausreise über den Landweg zu Flughäfen in den Nachbarstaaten möglich sei, müsse der Staat diese Wege auch aktiv organisieren und unterstützen. Das sei staatliche Aufgabe, sagte der Außenpolitiker in der ARD-Sendung Caren Miosga.

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Wadephul hatte in der Sendung auf die seit Wochen bestehenden Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes verwiesen. Man informiere Betroffene täglich über die Lage. Zugleich betonte er, Reisende trügen auch eine eigene Verantwortung für ihre Sicherheit. Zuvor hatte Wadephul gesagt, das Ausfliegen von Staatsbürgern sei nicht möglich, da die Lufträume in der Region für zivile Flugzeuge ​gesperrt seien.

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Israel meldet Luftangriffe aus dem Libanon

Israel ist nach Angaben des Militärs aus dem Libanon beschossen worden. In der Nacht heulten in mehreren Gebieten im Norden Israels die Sirenen, nachdem Geschosse aus dem Nachbarland abgefeuert worden seien, teilte das Militär mit. Um was für eine Art von Geschossen es sich handelt und von wo und von wem sie gestartet wurden, war zunächst nicht bekannt.

Nach den Angriffen durch Israel und die USA hat die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon dem Iran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird vom Iran unterstützt. Obwohl sie im jüngsten Krieg gegen Israel sehr geschwächt wurde, soll sie militärisch noch immer stark sein. 

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US-Regierung informiert Abgeordnete über Angriffe auf den Iran

Die US-Regierung ‌hat den ⁠Kongress über ihre ​Militärschläge gegen den Iran informiert. Am Sonntag ​seien zunächst Mitarbeiter von Sicherheitsausschüssen im Senat und im Repräsentantenhaus über den Angriff unterrichtet worden, teilte Regierungssprecher Dylan Johnson ‌mit. Für ‌Dienstag sei eine umfassende Unterrichtung ​aller Abgeordneten und Senatoren durch Außenminister ​Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant.

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Russland holt Staatsbürger aus dem Iran 

Die russische Regierung hat nach eigenen Angaben damit begonnen, ihre Staatsbürger aus ⁠dem Iran in Sicherheit zu bringen. Etwa 500 ​Russen würden über Aserbaidschan aus dem Land gebracht, teilte ‌die ⁠russische Botschaft in ​Baku mit. Das russische Außenministerium hatte seinen Staatsbürgern nach den Militärschlägen ​der USA und Israels empfohlen, in sichere Gegenden im Iran und in Israel zu fahren oder die Länder zu verlassen. 

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Zahl an EU-Bürgern im Iran wohl im niedrigen vierstelligen Bereich 

Derzeit sollen sich laut einer Schätzung noch ein paar Tausend EU-Bürgerinnen und -Bürger im Iran aufhalten. Das sagte eine ranghohe EU-Beamtin der Nachrichtenagentur dpa. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sollen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um den Iran festsitzen, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden, hieß es. 

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Ölpreise steigen deutlich 

Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten wie erwartet deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder nach, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.

Der Iran hatte nach Angriffen von USA und Israel auch den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, eine der wichtigsten Schifffahrtslinien, die für den weltweiten Energiehandel entscheidend ist. Etwa ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung kann die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. Die Staaten des Ölkartells Opec+ hatten am Sonntag beschlossen, die Tagesproduktion zu erhöhen, um Engpässe und zu starke Preisanstiege zu verhindern.

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In Australien reagierten am Montag nach Börsenöffnung die Aktien der Fluggesellschaft Qantas Airways auf den Anstieg des Ölpreises und fielen um mehr als zehn Prozent auf den niedrigsten Stand seit zehn Monaten. Auch die Aktien anderer Fluglinien in der Region brachen ein.

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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder nach, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.Der Iran hatte nach Angriffen von USA und Israel auch den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, eine der wichtigsten Schifffahrtslinien, die für den weltweiten Energiehandel entscheidend ist. Etwa ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung kann die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. 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Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das "iranische Terrorregime im Herzen von Teheran" begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht ohne weitere Details mit. Die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Tel Aviv und Teheran beträgt Luftlinie rund 1.600 Kilometer. Der am Samstag mit den verbündeten USA gestartete Einsatz gegen den Erzfeind Iran ist nach Armeeangaben der bisher größte in Israels Geschichte.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-02T00:20:48.000Z","dateModified":"2026-03-02T00:41:03.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Ulrike Tschirner"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zahl an EU-Bürgern im Iran wohl im niedrigen vierstelligen Bereich ","articleBody":"Zahl an EU-Bürgern im Iran wohl im niedrigen vierstelligen Bereich Derzeit sollen sich laut einer Schätzung noch ein paar Tausend EU-Bürgerinnen und -Bürger im Iran aufhalten. Das sagte eine ranghohe EU-Beamtin der Nachrichtenagentur dpa. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sollen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um den Iran festsitzen, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden, hieß es. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T23:55:43.000Z","dateModified":"2026-03-02T00:10:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Simon Sales Prado"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNhvNGRUrv57kZ0o4d/moZNpjSbRUrv57kZ0o4v.jpeg","caption":"Eine Rauchwolke über Teheran.","creditText":"Vahid Salemi/AP","uploadDate":"2026-03-02T00:10:45.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNhvNGRUrv57kZ0o4d/moZNpjSbRUrv57kZ0o4v.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Russland holt Staatsbürger aus dem Iran ","articleBody":"Russland holt Staatsbürger aus dem Iran Die russische Regierung hat nach eigenen Angaben damit begonnen, ihre Staatsbürger aus ⁠dem Iran in Sicherheit zu bringen. Etwa 500 ​Russen würden über Aserbaidschan aus dem Land gebracht, teilte ‌die ⁠russische Botschaft in ​Baku mit. Das russische Außenministerium hatte seinen Staatsbürgern nach den Militärschlägen ​der USA und Israels empfohlen, in sichere Gegenden im Iran und in Israel zu fahren oder die Länder zu verlassen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T23:53:20.000Z","dateModified":"2026-03-02T00:14:24.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Moses Fendel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNgyAT76cD75hiSN4E/moZNqiLxRUrv57kZ0o56.jpeg","caption":"Die Regierung von Wladimir Putin organisiert die Ausreise von russischen Bürgern aus dem Iran. ","creditText":"Mikhail Metzel/AP","uploadDate":"2026-03-02T00:14:11.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNgyAT76cD75hiSN4E/moZNqiLxRUrv57kZ0o56.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"US-Regierung informiert Abgeordnete über Angriffe auf den Iran","articleBody":"US-Regierung informiert Abgeordnete über Angriffe auf den IranDie US-Regierung ‌hat den ⁠Kongress über ihre ​Militärschläge gegen den Iran informiert. Am Sonntag ​seien zunächst Mitarbeiter von Sicherheitsausschüssen im Senat und im Repräsentantenhaus über den Angriff unterrichtet worden, teilte Regierungssprecher Dylan Johnson ‌mit. Für ‌Dienstag sei eine umfassende Unterrichtung ​aller Abgeordneten und Senatoren durch Außenminister ​Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T23:45:18.000Z","dateModified":"2026-03-02T00:12:34.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Moses Fendel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNeHdu76cD75hiSN49/moZNq3ETRUrv57kZ0o51.jpeg","caption":"US-Außenminister Marco Rubio und US-Verteidigunsminister Pete Hegseth wollen den US-Kongress über die Lage im Iran informieren.","creditText":"Alex Brandon/AP","uploadDate":"2026-03-02T00:12:33.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNeHdu76cD75hiSN49/moZNq3ETRUrv57kZ0o51.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israel meldet Luftangriffe aus dem Libanon","articleBody":"Israel meldet Luftangriffe aus dem LibanonIsrael ist nach Angaben des Militärs aus dem Libanon beschossen worden. In der Nacht heulten in mehreren Gebieten im Norden Israels die Sirenen, nachdem Geschosse aus dem Nachbarland abgefeuert worden seien, teilte das Militär mit. Um was für eine Art von Geschossen es sich handelt und von wo und von wem sie gestartet wurden, war zunächst nicht bekannt.Nach den Angriffen durch Israel und die USA hat die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon dem Iran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird vom Iran unterstützt. Obwohl sie im jüngsten Krieg gegen Israel sehr geschwächt wurde, soll sie militärisch noch immer stark sein. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T23:36:35.000Z","dateModified":"2026-03-02T00:15:38.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Moses Fendel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNVbJA76cD75hiSN44/moZNr3WJRUrv57kZ0o5B.jpeg","caption":"Das israelische Luftabwehrsystem hat Raketen aus dem Libanon abgewehrt.","creditText":"Majdi Mohammed/AP","uploadDate":"2026-03-02T00:15:24.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNVbJA76cD75hiSN44/moZNr3WJRUrv57kZ0o5B.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Nouripour betont Verantwortung für Deutsche im Nahen Osten","articleBody":"Nouripour betont Verantwortung für Deutsche im Nahen OstenDer Grünenpolitiker Omid Nouripour sieht die Bundesregierung in der Pflicht, deutschen Staatsbürgern zu helfen, die wegen der Angriffe auf den Iran im Nahen Osten festsitzen. Wenn eine Ausreise über den Landweg zu Flughäfen in den Nachbarstaaten möglich sei, müsse der Staat diese Wege auch aktiv organisieren und unterstützen. Das sei staatliche Aufgabe, sagte der Außenpolitiker in der ARD-Sendung Caren Miosga.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T23:08:18.000Z","dateModified":"2026-03-01T23:49:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Moses Fendel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_706/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNN9bQ76cD75hiSN3y/moZNaWwDRUrv57kZ0o4D.jpeg","caption":"Die Bundesregierung sollte laut Omid Nouripour die Ausreise von gestrandeten Deutschen in Nahost organisieren.","creditText":"Michael Kappeler/dpa","uploadDate":"2026-03-01T23:25:49.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_331/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZNN9bQ76cD75hiSN3y/moZNaWwDRUrv57kZ0o4D.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Frankreich verstärkt Unterstützung für Verbündete im Nahen Osten","articleBody":"Frankreich verstärkt Unterstützung für Verbündete im Nahen OstenFrankreich will laut Präsident Emmanuel Macron seine militärische Präsenz im Nahen Osten ausweiten. Einzelheiten nannte der Präsident allerdings nicht. Frankreich unterhält Militärstützpunkte am Persischen Golf. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T22:44:06.000Z","dateModified":"2026-03-01T23:48:12.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Moses Fendel"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZN8QMU76cD75hiSN3t/moZNNmbrRUrv57kZ0o3Z.jpeg","caption":"Präsident Emmanuel Macron hat Unterstützung für Verbündete angekündigt. ","creditText":"Aurelien Morissard/AP","uploadDate":"2026-03-01T22:47:17.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZN8QMU76cD75hiSN3t/moZNNmbrRUrv57kZ0o3Z.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Golfstaaten verurteilen Irans Angriffe ","articleBody":"Golfstaaten verurteilen Irans Angriffe Die Außenminister von sechs Ländern am Persischen Golf haben die iranischen Angriffe auf ihre Territorien verurteilt. Die Minister von Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten teilten nach einer außerordentlichen virtuellen Sitzung mit, dass sie sich das Recht auf Gegenangriffe vorbehalten. "Trotz zahlreicher diplomatischer Bemühungen der Golfstaaten, eine Eskalation zu vermeiden, und trotz ihrer Bestätigung, dass ihr Territorium nicht für Angriffe auf den Iran genutzt werden würde", habe der Iran Wohngebiete und zivile Einrichtungen in den Golfstaaten angegriffen, teilten die Außenminister in einer Stellungnahme mit. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T22:10:51.000Z","dateModified":"2026-03-01T23:47:06.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Jan Wendt"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZN5TJX7NE64F3MQzab/moZNUkprRUrv57kZ0o3n.jpeg","caption":"Rauch steigt nach einem mutmaßlichen iranischen Angriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.","creditText":"Altaf Qadri/AP","uploadDate":"2026-03-01T23:06:19.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZN5TJX7NE64F3MQzab/moZNUkprRUrv57kZ0o3n.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Johann Wadephul verteidigt Angriffe auf den Iran","articleBody":"Johann Wadephul verteidigt Angriffe auf den IranAußenminister Johann Wadephul hat das Regime ​in Teheran als "ruchlos" bezeichnet und die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Land verteidigt. "Dieses Regime kennt keine moralische, keine rechtliche Grenze", sagte der CDU-Politiker am Abend im Gespräch mit Caren Miosga in der ARD in Bezug auf Angriffe auf unbeteiligte Nachbarländer und andere Golfstaaten. Der Iran verdiene deswegen, "auf das Schärfste bekämpft" zu werden. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T22:06:50.000Z","dateModified":"2026-03-02T00:06:01.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Julica Jungehülsing"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZMzKzv5XBL6xqWDVXc/moZNM4aERUrv57kZ0o3M.jpeg","caption":"Außenminister Johann Wadephul macht dem Iran Vorwürfe.","creditText":"Annette Riedl/dpa","uploadDate":"2026-03-01T22:40:58.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoZMzKzv5XBL6xqWDVXc/moZNM4aERUrv57kZ0o3M.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump rechnet mit weiteren Opfern durch iranische Gegenangriffe","articleBody":"Trump rechnet mit weiteren Opfern durch iranische GegenangriffeUS-Präsident Trump hat Vergeltung für die durch iranische Angriffe getöteten US-Soldaten geschworen. In dem rund sechsminütigen Video auf seiner Plattform Truth Social würdigte Trump die drei getöteten Soldaten als "wahre amerikanische Patrioten, die das höchste Opfer für unser Land gebracht" haben. In der Videobotschaft räumte er ein, dass es wahrscheinlich weitere Opfer unter den US-Soldaten geben werde. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-03-01T21:59:24.000Z","dateModified":"2026-03-01T22:03:18.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Moses Fendel"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Hat Chamenei seine gerechte Strafe erhalten?","articleBody":"Hat Chamenei seine gerechte Strafe erhalten?Ajatollah Ali Chamenei ist tot. Der ehemalige oberste Führer der Islamischen Republik wurde durch israelisch-amerikanische Angriffe am Samstag getötet. Viele Iranerinnen und Iraner dürften über Chameneis Tod erleichtert sein. Aber: Diese gezielte Ermordung wirft eine ethische Grundsatzfrage auf: Darf man sich als ferner Beobachter ebenso über die Tötung eines Tyrannen freuen? Hat das iranische De-facto-Staatsoberhaupt seine gerechte Strafe erhalten? 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Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder nach, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.Der Iran hatte nach Angriffen von USA und Israel auch den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, eine der wichtigsten Schifffahrtslinien, die für den weltweiten Energiehandel entscheidend ist. Etwa ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung kann die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. Die Staaten des Ölkartells Opec+ hatten am Sonntag beschlossen, die Tagesproduktion zu erhöhen, um Engpässe und zu starke Preisanstiege zu verhindern.","video":[]}"}“>

Julica Jungehülsing

Ölpreise steigen deutlich 

Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten wie erwartet deutlich zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um 14 Prozent und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu. Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder nach, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.

Der Iran hatte nach Angriffen von USA und Israel auch den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, eine der wichtigsten Schifffahrtslinien, die für den weltweiten Energiehandel entscheidend ist. Etwa ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung kann die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern. Die Staaten des Ölkartells Opec+ hatten am Sonntag beschlossen, die Tagesproduktion zu erhöhen, um Engpässe und zu starke Preisanstiege zu verhindern.

In Australien reagierten am Montag nach Börsenöffnung die Aktien der Fluggesellschaft Qantas Airways auf den Anstieg des Ölpreises und fielen um mehr als zehn Prozent auf den niedrigsten Stand seit zehn Monaten. Auch die Aktien anderer Fluglinien in der Region brachen ein.

Ulrike Tschirner

Israelische Luftwaffe startet neue Angriffe auf Teheran

Die israelische Luftwaffe setzt ihre Attacken gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran fort. Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das „iranische Terrorregime im Herzen von Teheran“ begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht ohne weitere Details mit. Die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Tel Aviv und Teheran beträgt Luftlinie rund 1.600 Kilometer.

Der am Samstag mit den verbündeten USA gestartete Einsatz gegen den Erzfeind Iran ist nach Armeeangaben der bisher größte in Israels Geschichte.

Simon Sales Prado

Zahl an EU-Bürgern im Iran wohl im niedrigen vierstelligen Bereich 

Derzeit sollen sich laut einer Schätzung noch ein paar Tausend EU-Bürgerinnen und -Bürger im Iran aufhalten. Das sagte eine ranghohe EU-Beamtin der Nachrichtenagentur dpa. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig prüfen. Deutlich mehr Menschen mit Staatsangehörigkeit eines EU-Staates sollen den Angaben zufolge unfreiwillig in Ländern rund um den Iran festsitzen, weil ihre Flüge wegen Luftraumsperrungen gestrichen wurden, hieß es. 
Eine Rauchwolke über Teheran. Vahid Salemi/AP

Moses Fendel

Russland holt Staatsbürger aus dem Iran 

Die russische Regierung hat nach eigenen Angaben damit begonnen, ihre Staatsbürger aus ⁠dem Iran in Sicherheit zu bringen. Etwa 500 ​Russen würden über Aserbaidschan aus dem Land gebracht, teilte ‌die ⁠russische Botschaft in ​Baku mit. Das russische Außenministerium hatte seinen Staatsbürgern nach den Militärschlägen ​der USA und Israels empfohlen, in sichere Gegenden im Iran und in Israel zu fahren oder die Länder zu verlassen. 
Die Regierung von Wladimir Putin organisiert die Ausreise von russischen Bürgern aus dem Iran. . Mikhail Metzel/AP

Moses Fendel

US-Regierung informiert Abgeordnete über Angriffe auf den Iran

Die US-Regierung ‌hat den ⁠Kongress über ihre ​Militärschläge gegen den Iran informiert. Am Sonntag ​seien zunächst Mitarbeiter von Sicherheitsausschüssen im Senat und im Repräsentantenhaus über den Angriff unterrichtet worden, teilte Regierungssprecher Dylan Johnson ‌mit. Für ‌Dienstag sei eine umfassende Unterrichtung ​aller Abgeordneten und Senatoren durch Außenminister ​Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth geplant.
US-Außenminister Marco Rubio und US-Verteidigunsminister Pete Hegseth wollen den US-Kongress über die Lage im Iran informieren. Alex Brandon/AP

Moses Fendel

Israel meldet Luftangriffe aus dem Libanon

Israel ist nach Angaben des Militärs aus dem Libanon beschossen worden. In der Nacht heulten in mehreren Gebieten im Norden Israels die Sirenen, nachdem Geschosse aus dem Nachbarland abgefeuert worden seien, teilte das Militär mit. Um was für eine Art von Geschossen es sich handelt und von wo und von wem sie gestartet wurden, war zunächst nicht bekannt.

Nach den Angriffen durch Israel und die USA hat die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon dem Iran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird vom Iran unterstützt. Obwohl sie im jüngsten Krieg gegen Israel sehr geschwächt wurde, soll sie militärisch noch immer stark sein. 

Das israelische Luftabwehrsystem hat Raketen aus dem Libanon abgewehrt. Majdi Mohammed/AP

Moses Fendel

Nouripour betont Verantwortung für Deutsche im Nahen Osten

Der Grünenpolitiker Omid Nouripour sieht die Bundesregierung in der Pflicht, deutschen Staatsbürgern zu helfen, die wegen der Angriffe auf den Iran im Nahen Osten festsitzen. Wenn eine Ausreise über den Landweg zu Flughäfen in den Nachbarstaaten möglich sei, müsse der Staat diese Wege auch aktiv organisieren und unterstützen. Das sei staatliche Aufgabe, sagte der Außenpolitiker in der ARD-Sendung Caren Miosga.
Die Bundesregierung sollte laut Omid Nouripour die Ausreise von gestrandeten Deutschen in Nahost organisieren. Michael Kappeler/dpa
Wadephul hatte in der Sendung auf die seit Wochen bestehenden Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes verwiesen. Man informiere Betroffene täglich über die Lage. Zugleich betonte er, Reisende trügen auch eine eigene Verantwortung für ihre Sicherheit. Zuvor hatte Wadephul gesagt, das Ausfliegen von Staatsbürgern sei nicht möglich, da die Lufträume in der Region für zivile Flugzeuge ​gesperrt seien.

Moses Fendel

Frankreich verstärkt Unterstützung für Verbündete im Nahen Osten

Frankreich will laut Präsident Emmanuel Macron seine militärische Präsenz im Nahen Osten ausweiten. Einzelheiten nannte der Präsident allerdings nicht. Frankreich unterhält Militärstützpunkte am Persischen Golf. 
Präsident Emmanuel Macron hat Unterstützung für Verbündete angekündigt. . Aurelien Morissard/AP

Jan Wendt

Golfstaaten verurteilen Irans Angriffe 

Die Außenminister von sechs Ländern am Persischen Golf haben die iranischen Angriffe auf ihre Territorien verurteilt. Die Minister von Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten teilten nach einer außerordentlichen virtuellen Sitzung mit, dass sie sich das Recht auf Gegenangriffe vorbehalten. 

„Trotz zahlreicher diplomatischer Bemühungen der Golfstaaten, eine Eskalation zu vermeiden, und trotz ihrer Bestätigung, dass ihr Territorium nicht für Angriffe auf den Iran genutzt werden würde“, habe der Iran Wohngebiete und zivile Einrichtungen in den Golfstaaten angegriffen, teilten die Außenminister in einer Stellungnahme mit. 

Rauch steigt nach einem mutmaßlichen iranischen Angriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Altaf Qadri/AP

Julica Jungehülsing

Johann Wadephul verteidigt Angriffe auf den Iran

Außenminister Johann Wadephul hat das Regime ​in Teheran als „ruchlos“ bezeichnet und die israelisch-amerikanischen Angriffe auf das Land verteidigt. „Dieses Regime kennt keine moralische, keine rechtliche Grenze„, sagte der CDU-Politiker am Abend im Gespräch mit Caren Miosga in der ARD in Bezug auf Angriffe auf unbeteiligte Nachbarländer und andere Golfstaaten. Der Iran verdiene deswegen, „auf das Schärfste bekämpft“ zu werden. 
„Das Regime im Iran ist eine Gefahr immer gewesen, nicht nur für Israel, auch für uns.“

Außenminister Johann Wadephul

Der geistliche Führer habe die eigene Bevölkerung gequält, gefoltert und in Gefängnissse geworfen und zudem radikalislamistischen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas unterstützt. Damit sei „die ganze Region in Unsicherheit gebracht“ worden, sagte der Minister.

Der Iran hätte auch Deutschland gefährdet. Zudem habe das iranische Regime „immer auch das Ziel formuliert, den Staat Israel zu zerstören“, sagte Wadephul. Deutschland habe sich zwar nicht an Angriffen beteiligt, unterstütze aber Israel und die USA.

Außenminister Johann Wadephul macht dem Iran Vorwürfe. Annette Riedl/dpa

Moses Fendel

Trump rechnet mit weiteren Opfern durch iranische Gegenangriffe

US-Präsident Trump hat Vergeltung für die durch iranische Angriffe getöteten US-Soldaten geschworen. In dem rund sechsminütigen Video auf seiner Plattform Truth Social würdigte Trump die drei getöteten Soldaten als „wahre amerikanische Patrioten, die das höchste Opfer für unser Land gebracht“ haben. In der Videobotschaft räumte er ein, dass es wahrscheinlich weitere Opfer unter den US-Soldaten geben werde. 

Jan Wendt

Hat Chamenei seine gerechte Strafe erhalten?

Ajatollah Ali Chamenei ist tot. Der ehemalige oberste Führer der Islamischen Republik wurde durch israelisch-amerikanische Angriffe am Samstag getötet. Viele Iranerinnen und Iraner dürften über Chameneis Tod erleichtert sein. Aber: Diese gezielte Ermordung wirft eine ethische Grundsatzfrage auf: Darf man sich als ferner Beobachter ebenso über die Tötung eines Tyrannen freuen? Hat das iranische De-facto-Staatsoberhaupt seine gerechte Strafe erhalten? Oder bleibt die völkerrechtswidrige Ermordung des Ajatollah dennoch ein Unrecht?

Laut unserem Autor findet sich in der Philosophie eine unerwartete Antwort:

Jan Wendt

Rettungsdienst meldet Verletzte im Großraum Jerusalem

Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom mindestens drei Menschen verletzt worden. Ein Mann habe mittelschwere Verletzungen erlitten, zwei weitere Menschen leichte. 
Sicherheitskräfte inspizieren den Einschlagsort in Jerusalem. Mahmoud Illean/dpa

Simon Sales Prado
Der britische Premierminister Keir Starmer gestattet den USA die Nutzung von Großbritanniens Militäranlagen. Jonathan Brady/dpa

USA dürfen britische Militäranlagen nutzen

Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat den USA die Nutzung von britischen Militäranlagen im Krieg gegen den Iran erlaubt. Man habe einem entsprechenden Antrag der USA zugestimmt, um zu verhindern, dass der Iran „unschuldige Zivilisten tötet, britische Leben gefährdet und Länder trifft, die nicht in den Konflikt verwickelt sind“, schrieb Starmer auf sozialen Netzwerken. 

Die Erlaubnis sei zeitlich begrenzt, hieß es. Großbritannien, das nicht Teil der jüngsten Angriffen auf den Iran war, werde sich zudem „nicht an Offensivmaßnahmen beteiligen“, sagte Starmer. 

Moses Fendel

Deutschland droht Iran mit Abwehrmaßnahmen

Deutschland, Frankreich und Großbritannien – die Gruppe der sogenannten E3 – haben die iranischen Angriffe auf Länder in der Region verurteilt und bei Bedarf „Defensivmaßnahmen“ angekündigt. Dazu veröffentlichten sie am Abend eine gemeinsame Erklärung. Die Angriffe des Iran seien „wahllos und unverhältnismäßig“, heißt es darin.

Die iranischen Angriffe bedrohten auch militärisches Personal sowie Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien in der Region, hieß es in der gemeinsamen Erklärung. „Wir fordern den Iran auf, seine rücksichtslosen Angriffe unverzüglich einzustellen„, heißt es in der Erklärung. „Wir werden die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Interessen und die unserer Verbündeten in der Region zu verteidigen.“

Falls es nötig sei, werde man „verhältnismäßige militärische Defensivmaßnahmen“ ermöglichen, „um die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören“.

AbgeordneteAktienAlexAliARDArtAserbaidschanAuslandAußenministeriumAustralienAutorBahrainBakuBevölkerungBradyBundesregierungCarenCDUChameneiDavidDeutschlandDollardpaDreiDrohnenDylanEmmanuelEnergiepreiseEUFlughäfenFluglinienFlugzeugeFrankreichGeschichteGolfGrenzeGroßbritannienHamasHegsethHisbollahIranIsraelJohannJohnsonJonathanKatarKeirKongressKriegLagelebenLibanonLuftwaffeMacronMagenMANMannMarcoMichaelMilitärMiosgaMohammedMordNahostNouripourÖlÖlpreiseOmanOmidPersonalPetePete HegsethPhilosophiePolitikerPutinRaketenRaketenangriffRechtRegierungReisendeReisewarnungenRettungsdienstRubioSaudi-ArabienSchiffsverkehrSenatSenatorenSicherheitSoftwareSoldatenStarkStarmerTeheranTel AvivTexasTodTrumpTruth SocialUSUSAVerteidigungsministerVideoWadephulWeilWestWillWladimirZeit