Krankenstand: Womit keiner rechnet

Es gibt sie, die Geschichten über Abgeordnete des Deutschen Bundestages, die in Jähzorn-Anfällen mit Ordnern und Tackern nach ihren Mitarbeitern werfen. Die sie anbrüllen und runtermachen, sie wie moderne Leibeigene behandeln und den Druck, den sie von oben bekommen, nach unten weiterreichen. Und es gibt den Extremfall einer ehemaligen SPD-Parlamentarierin, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intern folgenlos den „Psychoterror“ durch ihre Chefin beklagten und von „Gulag“ sprachen. Es handelt sich dabei um die gleiche Abgeordnete, die einen Mitarbeiter, der Blut erbrochen hatte und im Krankenhaus gelandet war, dort anrief, um ihn nach den Vorbereitungsunterlagen für ihren nächsten Routinetermin zu fragen.

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