In Jordanien haben Prinz Harry und Herzogin Meghan ein Krankenhaus besucht und mit verletzten palästinensischen Kindern gesprochen.
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (44) sind am 25. Januar zu einem kurzfristig angekündigten, zweitägigen Besuch in Jordanien eingetroffen. Während des Aufenthalts möchten der britische Prinz und seine Ehefrau mehr über die Rolle des Landes als wichtige Anlaufstelle für humanitäre Hilfe im Gazakrieg erfahren. Bilder vom Mittwoch zeigen etwa berührende Momente aus einem Krankenhaus in der Hauptstadt Amman.
Unter anderem begleitet vom Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, trafen die beiden dort auf mehrere palästinensische Kinder und Familien. Diese waren zuvor aufgrund medizinischer Notfälle nach Jordanien evakuiert worden, erklärt das Büro des Paares. In Amman bekämen sie dringend notwendige Behandlungen für Verletzungen, die in den meisten Fällen durch Schüsse oder Explosionen verursacht worden seien.
Viel Leid, aber auch viel Mitgefühl
Bei Treffen mit Ärztinnen und Ärzten sowie weiterem Krankenhauspersonal sprachen Meghan und Harry demnach über die Herausforderungen, denen Kliniken vor Ort gegenübersehen, um Traumata und komplizierte Verletzungen zu behandeln. Ein Vater habe von fortgeführten Bombardierungen in Gaza erzählt. „Der Besuch unterstrich sowohl das Ausmaß des menschlichen Leids als auch das Mitgefühl derjenigen, die sich darum bemühen, diesem zu begegnen“, heißt es aus dem Büro der Sussexes.
Zuvor hatten Meghan und Harry etwa auch das Flüchtlingslager Zaatari besucht, das laut UNHCR mehr als 80.000 Personen beherbergt. Dort ließen die beiden sich unter anderem über Therapieprogramme unterrichten, mit denen jungen Menschen durch Musik, Fotografie, Kunst oder auch Sport unterstützt werden sollen. Im Gespräch erklärten einige Jugendliche, wie ihnen die angebotenen Möglichkeiten dabei helfen, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten.
Das Paar blicke auf den Tag mit der Gewissheit zurück, dass nicht nur die Herausforderungen für Jordanien und die Region immens seien, sondern auch „die Führungsstärke, der Einfallsreichtum und die Menschlichkeit derjenigen, die an vorderster Front arbeiten“. Daher wolle man sich mit der Stiftung Archewell Philanthropies weiterhin dafür einsetzen, Partner vor Ort zu unterstützen, „die Fürsorge, Würde und langfristige Genesung“ in den Mittelpunkt stellen.
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Source: stern.de