Sieben Jahre ist es bald her, dass die CDU ihren Unvereinbarkeitsbeschluss gefasst hat. „Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit“ hat sie im Dezember 2018 auf dem Bundesparteitag in Hamburg sowohl mit der Partei Die Linke als auch mit der AfD ausgeschlossen. Doch das Thema ging mehr oder weniger unter, weil alle Aufmerksamkeit auf dem Abschied Angela Merkels vom CDU-Vorsitz lag. Der damals unterlegene Friedrich Merz hatte in Hamburg die Präsenz der AfD in den Parlamenten als „unerträglich“ bezeichnet. Doch dann nannte er als „Hauptgegner“ seiner Partei die SPD, die Grünen und die FDP. Kürzlich hat er diesen Titel der AfD gegeben.
Source: faz.net