Konjunkturprognose: DIHK: Wirtschaft kommt nur in Trippelschritten voraus

Zu Jahresbeginn zeigt sich lediglich eine geringfügige Besserung der Geschäftslage, wie eine DIHK-Umfrage ergab.

Die deutsche Wirtschaft steckt in einer langen Schwächephase. Geht es wieder bergauf, und wie ist die Lage ein Jahr nach der Bundestagswahl? Die DIHK hat 26.000 Unternehmen befragt. 

Die deutsche Wirtschaft kommt nur langsam aus der Krise. Die Stimmung helle sich geringfügig auf, bleibe aber trübe, sagte Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), in Berlin. Es gehe nur in Trippelschritten nach oben. Die Breite der Unternehmen kämpfe mit hohen Standortkosten, einer schwachen Inlandsnachfrage und geopolitischen Unsicherheiten wie der US-Zollpolitik.

Zu Jahresbeginn zeigt sich lediglich eine geringfügige Besserung der Geschäftslage, wie eine DIHK-Umfrage unter rund 26.000 Unternehmen ergab. Etwas Hoffnung machten die Exporterwartungen. 22% der Unternehmen rechneten in den kommenden zwölf Monaten mit steigenden Ausfuhren, das seien drei Prozentpunkte mehr als im Herbst.

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Prognose angehoben

Die DIHK hob ihre Konjunkturprognose leicht an und rechnet nun für 2026 wie die Bundesregierung mit einem Wachstum von 1%. Das liege allerdings zu einem großen Teil an Statistik- und Kalendereffekten. So gibt es in diesem Jahr mehr Arbeitstage, weil Feiertage auf Wochenenden fallen. International sei Deutschland beim Wachstum abgehängt.

Im November hatte die DIHK für 2026 noch ein Wachstum von 0,7% erwartet. Stützend wirkten sich die staatlichen Milliardenausgaben für Infrastruktur und Verteidigung aus.

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