Konjunktur: Bauhauptgewerbe bekommt klar mehr Aufträge

Die Unternehmen in der deutschen Baubranche haben im September so viele Neuaufträge verbucht wie seit März 2022 nicht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das Auftragsvolumen preis- und kalenderbereinigt um 20,7 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das liegt demnach unter anderem an mehreren Großaufträgen, die im September verbucht wurden.

Mit einem Plus von 22,4 Prozent fiel die Auftragslage im Tiefbau besonders gut aus. Die Unternehmen im Hochbau verzeichneten einen Anstieg um 18,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat August gab es 13,2 Prozent mehr Aufträge im Tiefbau und 1,7 Prozent im Hochbau. 

Auch die Umsätze sind im September gestiegen. Sie lagen im gesamten Bauhauptgewerbe 5,1 Prozent über dem Umsatz vom Vormonat und 7,4 Prozent über dem Wert im September 2024. Mit Blick auf das laufende Jahr zeichnet sich damit ein leichtes Wachstum ab. So lagen die Umsätze in den ersten neun Monaten dieses Jahres preisbereinigt 1,5 Prozent über denen im Vorjahreszeitraum.

Das Bauhauptgewerbe umfasst die Errichtung von Gebäuden (Hochbau) sowie von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen (Tiefbau). In der Statistik werden alle Betriebe erfasst, in denen mindestens 20 Menschen arbeiten.

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