Konflikt in Syrien: Syrische Zentralregierung schließt Abkommen mit SDF-Separatisten

Nach Monaten der Gefechte hat die syrische Regierung mit den Separatisten der Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) ein Abkommen geschlossen. Dies teilten beide Seiten mit. Demnach sollen sich die SDF-Kräfte aus dem von ihnen kontrollierten Nordosten Syriens zurückziehen.

Außerdem soll die syrische Armee die kurdisch geführten SDF schrittweise und dauerhaft in ihre Reihen aufnehmen. Nach Angaben der SDF soll mit den kurdischen Kämpfern eine
neue Militäreinheit entstehen, die drei Brigaden der SDF umfasst. Zudem soll eine Brigade von SDF-Leuten Teil einer Einheit der
Regierungstruppen in der Provinz Aleppo werden.

Dem ‌Abkommen waren erhebliche Geländegewinne der Streitkräfte der Regierung von
Präsident Ahmed al-Scharaa ⁠vorausgegangen. Diese hatten im Januar weite Teile des Nordens und Ostens Syriens von den SDF
erobert. Die ⁠kurdischen Separatisten hatten sie in eine schrumpfende Enklave
zurückgedrängt.

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