KI am Arbeitsmarkt: Wie wir nicht unnotwendig werden

Jugendliche wollen heute Influencer werden. Sie wollen sich selbst verwirklichen. Sie interessieren sich nicht mehr für eine solide Ausbildung, so ungefähr geht das Klischee, aber Susanne Bock erzählt eine ganz andere Geschichte. „In unsicheren Zeiten“, sagt sie, sei der Traumjob vieler Jugendlicher gerade: Beamter.

Für Augsburg, wo Bock seit 25 Jahren Berufsberaterin ist, lassen sich die unsicheren Zeiten in Kürze so beschreiben: Der Roboterhersteller Kuka plant den Abbau von 400 Stellen. Die Firma Roschmann Konstruktionen aus Stahl und Glas GmbH hat Insolvenz angemeldet. Dann noch: Stellenstreichungen beim Papierhersteller UPM. Drei Firmen, die als sichere Arbeitgeber galten, werden unsicher – dieses Muster lässt sich von Augsburg auf ganz Deutschland übertragen: Während stabile Branchen der Vergangenheit schwächer werden, werden die Veränderungen durch künstliche Intelligenz (KI) stärker. Und damit für viele Arbeitnehmer auch die Sorge, keine auskömmliche und stabile Beschäftigung mehr zu finden oder halten zu können.

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