Wer Kenneth Rogoff, 72, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos treffen will, fängt ihn am besten im Kongress-Café ab, wo er von Tisch zu Tisch zieht, um Interviews zu geben und Hintergrundgespräche zu führen. Der konservative Ökonom lehrt an der US-Universität Harvard und war Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds.
DIE ZEIT: Herr Rogoff, Donald Trump hat am Wochenende Europa auf seine eigene Art den Krieg erklärt: Er bestraft Länder mit Zöllen, die seine Gebietsansprüche auf Grönland nicht unterstützen. Hätten Sie mit so einer wuchtigen Maßnahme gerechnet?