Ein Jahr ist es her, dass die Grünen ihren vorerst letzten Coup auf Bundesebene landeten: Damals konnten sie durchsetzen, dass das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität nur unter der Bedingung verabschiedet wurde, dass die Mittel zusätzlich zu den ohnehin geplanten Investitionen fließen würden. Im ZEIT-Interview erklärt Katharina Dröge, Co-Vorsitzende der Grünen Bundestagsfraktion, ob das aus ihrer Sicht erfolgreich war.
DIE ZEIT: Frau Dröge, laut Berechnungen des ifo Instituts wurde ein Großteil der bereits geflossenen Mittel aus dem Sondervermögen zweckentfremdet. Wie lautet Ihre Bilanz?