Kartelle in Mexiko: „Jeder Minister ist käuflich“

Nach allem, was man weiß, waren die letzten Minuten im Leben von Nemesio Rubén Oseguera, genannt El Mencho, dramatisch. Der mächtigste Drogenboss Mexikos hatte sich vergangenen Sonntag in einem Klubhaus nahe der Ortschaft Tapalpa im westlichen Bundesstaat Jalisco versteckt. Als Spezialeinheiten des Militärs das Haus belagerten und sechs Hubschrauber der Luftwaffe darüber kreisten, flüchtete Oseguera mit seinen Leibwächtern in die nahe gelegenen Hügel. Die Soldaten setzten nach, es kam zum Feuergefecht. Dabei wurde Oseguera schwer verwundet. Er starb kurz darauf in einem Helikopter auf dem Weg zu einer Kaserne, so zumindest die Darstellung des mexikanischen Verteidigungsministers.

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