Karibik: Donald Trump geht nicht von Krieg zwischen USA und Venezuela aus

US-Präsident Donald Trump rechnet nicht mit einem Krieg zwischen Venezuela und den USA. Das sagte er in einem Interview mit dem TV-Sender CBS News. Jedoch glaube er, dass die Tage von Nicolás Maduro als venezolanischer Präsident gezählt seien, sagte Trump.

Die Zeitung Miami Herald hatte am Freitag dagegen berichtet, die US-Regierung habe beschlossen, Militäranlagen in Venezuela anzugreifen. Der Bericht wurde dementiert. Trump bestritt, militärische Angriffe auf den Karibikstaat zu planen. Auch Außenminister Marco Rubio wies die angeblichen Pläne zurück

Spannungen mit den USA

Die USA hatten jüngst acht Kriegsschiffe und mehrere Kampfflugzeuge in die Karibik entsandt. Die venezolanische Regierung wertet dies als Eskalation und Verletzung seiner Souveränität.

 Ziel des Militäreinsatzes ist laut Trump die Bekämpfung des angeblichen Drogenschmuggels. Bisher gibt es dafür allerdings keine Belege. Venezuela weist den Vorwurf der US-Regierung zurück, in den Drogenschmuggel in die USA verwickelt zu sein.

 Das US-Militär greift immer wieder Boote an, die angeblich Drogen schmuggeln sollen. Dabei wurden bereits zahlreiche Menschen getötet. UN-Menschenrechtsexperten zufolge verstößt die Regierung damit gegen das Völkerrecht. Trump bestätigte jüngst außerdem, dass er verdeckte CIA-Einsätze in Venezuela freigegeben hat.

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