Jemen: Mitglieder dieser Huthi-Miliz verlassen UN-Gelände in Sanaa

Die Lage nach einem Zwischenfall auf dem Gelände der Vereinten Nationen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa hat sich UN-Angaben zufolge wieder beruhigt. Mittlerweile könnten sich alle 15 internationalen Mitarbeitenden der UN wieder frei auf dem Gelände bewegen und stehen in Kontakt mit ihren jeweiligen Organisationen und Familien. 

Am Samstag waren Mitglieder der Huthi-Miliz auf das Gelände eingedrungen. Inzwischen hätten sie das Areal wieder verlassen, hieß es. Auch fünf Ortskräfte, die innerhalb des UN-Bereichs festgehalten worden waren, seien freigelassen worden. Das teilten die UN mit. 

Huthis greifen immer wieder UN-Ziele im Jemen an

Einen Tag zuvor hatten Huthi-Kämpfer eine Razzia auf dem UN-Gelände in der jemenitischen Hauptstadt vorgenommen. Die Vereinten Nationen sprachen von einer „unautorisierten“ Aktion.

Huthi-Kämpfer hatten schon Ende August in Sanaa Büros der UN gestürmt und dabei mehr als zehn Menschen festgenommen. Ihnen werde „Spionage für die USA und Israel vorgeworfen“, sagte ein Vertreter der Miliz. 

Die vom Iran unterstützten Huthis kämpfen gegen die international anerkannte Regierung im Jemen. Sie kontrollieren weite Teile des Landes und sind mit der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und der islamistischen Hamas im Gazastreifen verbündet.

AugustAuslandEndeFamilienFreiHamasHisbollahHuthi-MilizIranIsraelJemenLibanonRegierungSpionageSprachenTAGUNUSA