Israels Militärchef warnt – Berlin ist in Reichweite iranischer Raketen

Israels Militärchef sieht in dem iranischen Angriff auf die Insel Diego Garcia eine Gefahr für europäische Hauptstädte. Derweil werden EU-Länder dazu aufgefordert, ihr Füllziel für Gasspeicher senken. Mehr im Liveticker.

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

22:36 Uhr – Berlin laut Israels Militärchef in Reichweite iranischer Raketen

Der iranische Raketenangriff auf die Insel Diego Garcia zeigt nach Worten des israelischen Generalstabschefs, dass auch europäische Hauptstädte wie Berlin im Bedrohungsradius liegen. Der Iran hatte nach Angaben des Staatsfernsehens zwei ballistische Raketen auf einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf der Insel Diego Garcia abgefeuert. Der Stützpunkt liegt etwa 4.000 Kilometer südöstlich der iranischen Küste.

„Diese Raketen sind nicht dafür bestimmt, Israel zu treffen“, sagt Israels Militärchef Ejal Zamir. Europäische Hauptstädte lägen innerhalb von ihrem Radius. „Berlin, Paris und Rom sind alle im direkten Bedrohungsradius.“

21:58 Uhr – EU-Länder sollen Füllziel für Gasspeicher senken

Wegen der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Energiepreise ruft die Europäische Kommission Deutschland und die anderen EU-Staaten zur Senkung des Füllziels für ihre Gasspeicher auf. Der Schritt könne dazu beitragen, die Gasnachfrage in Zeiten angespannter Versorgung zu senken und den Druck auf die Preise zu mindern, schreibt der zuständige EU-Kommissar Dan Jørgensen in einem Brief an die Mitgliedstaaten. In Erwägung gezogen werden sollte eine Senkung des Füllziels von normalerweise 90 auf 80 Prozent.

Die Versorgungssicherheit in der Europäischen Union beschreibt Jørgensen dennoch als derzeit vergleichsweise wenig gefährdet. Grund seien die begrenzte Abhängigkeit von Importen aus der Konfliktregion und LNG-Lieferungen, die die Straße von Hormus schon vor dem Kriegsausbruch durchquert hatten.

18:48 Uhr – Großbritannien lehnt von Stützpunkten auf Zypern ausgehende Angriffe ab

Großbritannien lehnt Angriffe auf den Iran ab, die von seinen Militärstützpunkten auf Zypern aus gestartet werden sollten. Dies teilt die zyprische Regierung unter Berufung auf ein Telefonat zwischen dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides mit. Starmer habe bekräftigt, dass ​die Sicherheit Zyperns für Großbritannien von grundlegender Bedeutung sei. Daher würden die bereits bestehenden Präventivmaßnahmen verstärkt. Großbritannien unterhält seit der Unabhängigkeit Zyperns zwei Stützpunkte auf der Mittelmeerinsel.

18:39 Uhr – Iran: Haben Luftwaffenstützpunkte in Emiraten und Kuwait angegriffen

Iranische staatliche Medien berichten, die Marine der Revolutionsgarden habe Raketen und Drohnen auf die Luftwaffenstützpunkte Al-Minhad in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ali al-Salem in Kuwait abgefeuert. Beide Stützpunkte seien für Angriffe auf iranische Inseln im Persischen Golf ​benutzt worden.

17:33 Uhr – Israel bestreitet Luftangriff auf iranische Atomanlage

Das israelische Militär bestreitet, hinter einem Luftangriff auf die iranische Atomanlage Natans zu stecken. Man sei sich keiner israelischen Angriffe in der Region bewusst, teilt das Militär mit. Zuvor hatte die amtliche iranische Nachrichtenagentur Misan berichtet, dass es einen Luftangriff auf Natans gegeben habe. Es sei nach dem Angriff am Samstag keine radioaktive Strahlung ausgetreten.

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16:31 Uhr – Iran: Bedingung für Kriegsende ist sofortiges Ende der Angriffe

Der Iran fordert ein sofortiges Ende der „Aggression der USA und Israels“, um den Krieg in der Region zu beenden. Das teilt die iranische Botschaft in Indien mit. Zuvor hatte Irans Präsident Massud Peseschkian ​mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi telefoniert. Dabei habe Peseschkian zu Modi gesagt, es müsse Garantien geben, um eine Wiederholung solcher Aggressionen in Zukunft zu verhindern, so die Botschaft. Peseschkian habe die großen Schwellenländer der BRICS-Gruppe aufgefordert, eine unabhängige Rolle bei der Beendigung der Aggression gegen den Iran zu spielen.

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14:52 Uhr – USA: Angriffe haben Irans Einsatzfähigkeiten in Straße von Hormus „eingeschränkt“

Die iranischen Fähigkeiten für bewaffnete Einsätze in der Straße von Hormus sollen nach Angaben der US-Armee durch neue Angriffe auf den Iran „eingeschränkt“ worden sein. Angegriffen worden sei eine unterirdische Anlage im Iran, wo Marschflugkörper und andere Waffen gelagert worden seien, teilt der Befehlshaber des für den Nahen Osten zuständigen US-Militärkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, mit. Auf die Anlage seien mehrere 5000-Pfund-Bomben abgeworfen worden.

Ferner seien auch „Geheimdienststandorte und Raketenradarstationen“ zerstört worden, die zur Überwachung von Schiffsbewegungen genutzt worden seien, sagt Cooper in einem im Onlinedienst X veröffentlichten Video. „Die Fähigkeit des Iran, die Freiheit der Schifffahrt in und um die Straße von Hormus zu gefährden, ist dadurch eingeschränkt.“ Der Admiral fügte hinzu, die US-Armee werde nicht aufhören, das Ziel der freien Schifffahrt in dem Gebiet zu verfolgen.

14:25 Uhr – Britische Kreise: Iran hat „erfolglos“ Stützpunkt im Indischen Ozean angegriffen

Der Iran hat britischen Regierungskreisen zufolge „erfolglos“ den US-britischen Militärstützpunkt Diego Garcia angegriffen. Ein britischer Regierungsvertreter bestätigt der Nachrichtenagentur AFP einen Bericht der US-Zeitung „Wall Street Journal“ vom Vortag, wonach der Iran den Stützpunkt im Indischen Ozean attackiert hatte. Der britische Regierungsvertreter spricht von einem „erfolglosen Angriff“.

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13:48 Uhr – Irans Revolutionsgarden kündigen neue Strategien an

Drei Wochen nach Kriegsbeginn zeigt sich der Iran weiterhin kämpferisch. Nach Angaben der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews erklärte der Geheimdienst der Revolutionsgarden, man habe die „verwundbaren Punkte des Feindes“ analysiert und bereite eine neue Angriffswelle „mit neuen Strategien und moderneren Systemen“ vor. Die Garden erneuerten ihre Drohung mit Vergeltung für Angriffe auf die Infrastruktur des Landes.

13:03 Uhr – Iraner will mit Rumänin in Armeebasis eindringen

Ein Iraner und eine Rumänin sind in Schottland wegen des versuchten Eindringens in eine Armeebasis festgenommen worden. Das Paar habe versucht, auf einen Stützpunkt der Royal Navy zu gelangen, teilte die Polizei am Samstag mit. Der 34 Jahre alte Iraner und die 31 Jahre alte Rumänin seien am Donnerstag festgenommen worden. Sie sollen am Montag vor Gericht erscheinen.

Auf dem Marinestützpunkt Faslane sind vier Atom-U-Boote der Trident-Klasse stationiert. Die britische Polizei, der Inlandsgeheimdienst MI5 und Parlamentsmitglieder warnen seit Langem vor einer wachsenden Bedrohung durch iranische Spionage in Großbritannien.

12:01 Uhr – „Erhebliche“ Verstärkung der Angriffe

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigt für die kommenden Tage eine „erhebliche“ Verstärkung der US-israelischen Angriffe auf den Iran an. Ab Sonntag werde die Intensität der Angriffe auf das „iranische Terrorregime“ und seine Infrastruktur „erheblich zunehmen“, sagte Katz laut seinem Ministerium am Samstag bei einer Lagebesprechung. „Wir werden nicht aufhören, bis alle Kriegsziele erreicht sind“, betonte er.

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10:35 Uhr – Iran medet Angriff auf Atomanlage

Die USA und Israel greifen nach iranischen Angaben die Urananreicherungsanlage in Natans an. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur ​Tasnim.

10:02 Uhr – Putin: Russland ist verlässlicher Partner des Irans

Putin gratuliert der iranischen Führung zum Neujahrsfest Nourus und bekräftigt dabei die ​Partnerschaft beider Länder. „Wladimir Putin wünscht dem iranischen Volk, die harten Prüfungen mit Würde zu überstehen, und betont, dass Moskau in dieser schwierigen Zeit ein treuer Freund und verlässlicher Partner Teherans ⁠bleibt“, teilte der Kreml mit.

09:46 Uhr – Iranische Raketen treffen Großraum Tel Aviv

In der Nacht und am Morgen gab es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus dem Iran auf Israel. Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum Tel Aviv, teilte die Armee mit. Es gab Bilder der Zerstörung, aber keine Berichte zu Verletzten.

09:28 Uhr – Iranische Drohne schlägt in irakischer Sicherheitsbehörde ein

Irakischen Sicherheitskreisen zufolge wurde ein Wohnviertel in Iraks Hauptstadt Bagdad Ziel eines iranischen Drohnenangriffs. Eine Drohne soll am Samstag in einem bei der irakischen Oberschicht und ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub eingeschlagen sein. Bei einem weiteren Angriff in der Nähe der irakischen Geheimdienstzentrale in Bagdad ist ein Offizier getötet worden, wie der Nationale Geheimdienst ​mitteilt. Die Drohne sei von „kriminellen Gruppen“ abgefeuert worden.

07:55 Uhr – Iran warnt VAE vor Kooperation mit den USA

Der Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus „zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen“, erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam al-Anbija, am Samstag.

Die Inseln Abu Musa und Große Tunb liegen im Persischen Golf westlich der Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft. Der Iran kontrolliert die beiden Golfinseln seit 1971, sie werden aber seit Jahrzehnten auch von den Vereinigten Arabischen Emiraten beansprucht.

05:48 Uhr – Israel greift Ziele in Teheran und Beirut an

Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Die Streitkräfte erklärten, sie hätten mit einer Angriffswelle auf Stellungen der libanesischen Hisbollah-Miliz in südlichen Vororten von Beirut begonnen. Stunden zuvor hatte das israelische Militär Evakuierungsaufforderungen für sieben Viertel in Vororten der libanesischen Hauptstadt bekräftigt.

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03:45 Uhr – United Airlines kürzt Flugplan wegen hoher Spritpreise

Die US-Fluggesellschaft United Airlines kürzt nach dem drastischen Anstieg der Spritpreise durch den Iran-Krieg ihren Flugplan. Insgesamt würden rund fünf Prozent der für dieses Jahr geplanten Kapazitäten zeitweise stillgelegt, kündigte Firmenchef Scott Kirby an. United stelle sich aktuell darauf ein, dass der Erdölpreis auf 175 Dollar (151 Euro) pro Barrel steigen und nicht vor Ende 2027 unter die Marke von 100 Dollar (86 Euro) pro Barrel sinken werde. Zugleich sei möglich, dass es nicht so schlimm kommen werde, schränkte Kirby ein.

03:15 Uhr – Iran will laut Medienbericht japanische Schiffe durch Straße von Hormus lassen

Der Iran ist einem Medienbericht zufolge bereit, Schiffe mit Bezug ⁠zu Japan durch die Straße von Hormus fahren zu lassen. Die Regierung in Teheran führt bereits Gespräche mit Tokio über eine mögliche Öffnung der Meerenge, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den iranischen Außenminister Abbas Aragtschi.

Der Iran hält ⁠die für die ​weltweite Ölversorgung wichtige ‌Route wegen des Krieges der USA und Israels gegen das Land seit drei Wochen weitgehend geschlossen. Japan bezieht rund 95 Prozent seines Öls aus dem Nahen Osten. Etwa 90 Prozent der Lieferungen für das Land werden durch die Straße von Hormus transportiert.

02:15 Uhr – Iran greift offenbar US-britischen Militärstützpunkt an

Der Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia mit ballistischen Raketen, wie unter anderem das „Wall Street Journal“ und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten. Demnach feuerte der Iran zwei Geschosse mit mittlerer Reichweite auf die Basis ab, doch keines der beiden habe die Anlage getroffen. Eine offizielle Bestätigung seitens der britischen oder der US-Regierung gab es zunächst nicht.

Angesichts der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump schon vor Kriegsbeginn darauf gepocht, dass Großbritannien doch nicht wie geplant die Chagos-Inseln an Mauritius zurückgibt. Die USA könnten auf die Insel Diego Garcia angewiesen sein, um einen möglichen Angriff des iranischen Militärs abzuwehren, hatte Trump Mitte Februar auf seiner Plattform Truth Social mitgeteilt. Laut dem britischen Premierminister Keir Starmer ist der Stützpunkt einer der wichtigsten Beiträge des Vereinigten Königreichs zur Sicherheitspartnerschaft mit den USA.

01:40 Uhr – Saudi-Arabien fängt 22 Drohnen ab

Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärt im Onlinedienst X, dass knapp zwei Dutzend Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden seien.

00:27 Uhr – USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl auf Schiffen

Die USA haben vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl gelockert, das sich derzeit auf Schiffen befindet. Das US-Finanzministerium teilte mit, Verkauf und Lieferung seien bis zum 19. April erlaubt. Mit der Aufhebung von Sanktionen auf Erdöl versuchen die USA, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen.

US-Finanzminister Scott Bessent teilte auf X mit, dass ⁠durch die Ausnahmeregelung rund 140 Millionen Barrel Öl auf die Weltmärkte gelangen (1 Barrel = 159 Liter). Dabei betonte er, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus dem Iran.

Jüngst hatten die USA bereits mitgeteilt, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst wieder straflos verkauft werden dürfe. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.

Freitag, 20. März

22:45 Uhr – Trump: USA erwägen Militäreinsatz „zurückzufahren“

Donald Trump erwägt, die Militärangriffe auf den Iran „zurückzufahren“. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele in dem Krieg zu erreichen, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform „Truth Social“.

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22:16 Uhr – Bisher 232 US-Soldaten verletzt

Seit Beginn der Angriffe sind 232 US-Soldaten verletzt worden. 207 von ihnen seien bereits wieder im Dienst, sagte Tim Hawkins, ein Sprecher des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom), der Nachrichtenagentur AP. Zuletzt hatte Centcom am Montag rund 200 verletzte Soldaten gemeldet. Es sind also 30 dazugekommen. Die Zahl der Schwerverletzten blieb aber gleich bei 10. 13 US-Soldaten kamen seit Kriegsbeginn ums Leben.

21:05 Uhr – Trump lehnt Feuerpause ab

Donald Trump lehnt eine Feuerpause ab. „Wir können einen Dialog führen, aber ich will keine Waffenruhe“, sagt Trump vor Journalisten. „Wissen Sie, man vereinbart keine Waffenruhe, wenn man die andere Seite gerade vernichtet.“

19:30 Uhr – Iran lehnt Verhandlungen über Straße von Hormus ab

Der Iran ist einem Medienbericht zufolge nicht zu Verhandlungen über eine Öffnung der Straße von Hormus bereit, solange er angegriffen wird. Die Meldung der Agentur Bloomberg bezieht sich auf die faktisch blockierte Wasserstraße, über die ein erheblicher Teil des weltweiten Öl- und Erdgastransports läuft.

19:17 Uhr – Großbritannien erlaubt USA Nutzung von Basen

Die britische Regierung erlaubt den USA die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen, welche die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen. Dies wird nach Beratungen des britischen Kabinetts über die Lage dort bekanntgegeben. Das Abkommen zur kollektiven Selbstverteidigung der Region umfasse US-Einsätze zur Zerstörung ​derartiger Raketenstellungen, teilt das Büro von Premierminister Keir Starmer mit.

18:14 Uhr – Bundeswehrsoldaten kehren aus dem Irak zurück

Im Zuge des Nato-Abzugs aus dem Irak sind auch Bundeswehrsoldaten des Einsatzes „Nato Mission Iraq“ (NMI) nach Hause geholt worden. Sie seien gestern wohlbehalten nach Deutschland zurückgekehrt, erklärte das Verteidigungsministerium. Minister Boris Pistorius zeigt sich erleichtert. „Wir haben mit mehreren A400M Personal und Material unter sehr riskanten Bedingungen aus Bagdad ausgeflogen“, erklärt er. „Darunter selbstverständlich auch das anderer Partnernationen.“ Im Nordirak und in Jordanien nehmen knapp 200 deutsche Soldaten weiter an den Einsätzen „Counter Daesh“ und „Capacity Building Iraq“ teil.

dpa/AFP/AP/Reuters/ll/saha/sebe/jmr/lay

Source: welt.de

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