Israel-Iran-Krieg: Wadephul und europäische Kollegen treffen iranischen Außenminister


  • Israel hat in der Nacht zum 13. Juni den Iran angegriffen, darunter laut Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mehrere Ziele des iranischen Atomprogramms.
  • In einem ersten Vergeltungsangriff startete der Iran zahlreiche Drohnen in Richtung Israel, die laut Berichten allesamt abgefangen wurden. Am Abend des 13. Juni erfolgte ein Gegenangriff mit Raketen, unter anderem in Tel Aviv gab es Einschläge, Tote und Verletzte.
  • Einen visuellen Überblick über die wichtigsten Einrichtungen, Angriffe und Ziele finden Sie hier.


Trotz seines umfassenden militärischen Abwehrsystems war Israel zuletzt von mehreren iranischen Raketen getroffen worden. Dabei gab es Tote und Verletzte. 

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Ali Chamenei spricht Drohungen gegen Israel aus

Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hat Israel erneut gedroht. "Wir müssen dem zionistischen Terrorregime eine starke Antwort geben", schrieb er auf X. "Wir werden gegenüber den Zionisten keine Gnade walten lassen."

Zuvor hatten die iranischen Revolutionsgarden in zwei Angriffswellen mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. In israelischen Medien war von etwa 25 Geschossen die Rede. 

Gestern hatte sich US-Präsident Donald Trump mit einer indirekten Drohung an Chamenei gewandt, dem die iranische Verfassung als Staatsoberhaupt in allen strategischen Belangen das letzte Wort gewährt. "Wir wissen genau, wo sich der sogenannte oberste Führer versteckt hält", schrieb Trump. Er sei "ein leichtes Ziel". Vorerst sei Chamenei dort aber sicher, schrieb Trump.

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Israelische Armee fängt nach eigenen Angaben feindliches Flugzeug ab

Die israelischen Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge ein "verdächtiges Luftziel“ im Norden Israels abgeschossen. In den Morgenstunden seien in mehreren Gebieten im Norden des Landes Sirenen ertönt, nachdem ein Flugzeug in den Luftraum eingedrungen war, schrieb das Militär auf Telegram.

Die Alarme folgten auf zwei Raketensalven aus dem Iran, die in der Nacht auf Israel abgefeuert worden waren, wie die Times of Israel berichtete.

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Iran nennt Aussagen von Trump "feindselig"

Der Iran hat die Vereinigten Staaten vor einer direkten Kriegsbeteiligung an der Seite Israels gegen den Iran gewarnt. Die Regierung in Teheran würde in einem solchen Fall entschlossen reagieren, sagte der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Ali Bahreini. "Wir werden nicht zögern, unser Volk, unsere Sicherheit und unser Land zu verteidigen – wir werden ernsthaft und stark reagieren, ohne Zurückhaltung", sagte er und bezeichnete die USA als "mitschuldig an Israels Handlungen". Er warnte vor einem "totalen Krieg" in der Region.

US-Präsident Donald Trumps neueste Äußerungen nannte Bahreini inakzeptabel. Die Aussagen seien "vollkommen unberechtigt und sehr feindselig", sagte er. "Wir können das nicht ignorieren und werden es in unsere Kalkulationen und Einschätzungen einbeziehen." Trump hatte dem iranischen Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei persönlich gedroht und eine "bedingungslose Kapitulation" der Islamischen Republik gefordert.

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Israelische Armee greift iranische Kampfhubschrauber an

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben fünf iranische Kampfhubschrauber auf einem iranischen Flughafen angegriffen. "Die Hubschrauber befanden sich auf dem Flughafen von Kermanschah und hatten den Auftrag, unsere Flugzeuge anzugreifen“, schrieb das Militär auf X.

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Das israelische Militär veröffentlichte zudem ein Schwarz-Weiß-Video des Angriffs. Der Iran äußerte sich nicht zu den Angaben. Unter dem 1979 gestürzten Schah Mohammed Reza Pahlevi hatte der Iran etwa 200 Bell AH-1 SuperCobras gekauft, die weiterhin im Einsatz sind. Das Land kann wegen der Sanktionen nur schwer neue militärische Ausrüstung beschaffen. 

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Chamenei lehnt Kapitulation ab und warnt USA

Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hat Forderungen nach einer bedingungslosen Kapitulation zurückgewiesen. In der vom Staatsfernsehen gezeigten Ansprache war Chamenei selbst nicht zu sehen oder zu hören. Der Text wurde verlesen, dazu ein Foto von Chamenei eingeblendet.

Chamenei sprach von einem "auferzwungenen Krieg", gegen den das iranische Volk "entschlossen" sei, Widerstand zu leisten. Israel habe mit seinen Angriffen einen riesigen Fehler gemacht und werde dafür bestraft. Chamenei warnte zudem die USA vor einem militärischen Eingreifen in den Konflikt. Das werde "irreparablen Schaden" hervorrufen.

Warum Chamenei die Erklärung nicht selbst gab, war zunächst unklar. Nach Einschätzung von Beobachtern dürfte das die Spekulationen über eine mögliche bevorstehende Ablösung an der Spitze des Landes befeuern. 

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Israel lockert Sicherheitsauflagen

Die israelische Regierung hat die Sicherheitsregeln zum Schutz vor iranischen Raketenangriffen teilweise gelockert. Das soll unter anderem die Wiedereröffnung der zeitweise geschlossenen Schulen ermöglichen, wie das Militär mitteilte. 

Die Lockerungen sollen demnach um 18 Uhr Ortszeit in Kraft treten und bis 20 Uhr am Freitagabend gelten. Sie betreffen demnach nicht das ganze Land, sondern Teile der von Israel besetzten Golanhöhen auf syrischem Staatsgebiet, des Westjordanlands sowie Gemeinden in der Nähe des Gazastreifens sowie in Eilat im Süden des Landes. 

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Internet im Iran nahezu komplett ausgeschaltet

In großen Teilen des Iran gibt es keinen Internetzugang mehr. Das meldete die Nachrichtenagentur AP. Die Behörden gaben bislang keine Erklärung dazu ab. "Live-Netzwerkdaten zeigen, dass der Iran jetzt inmitten eines nahezu totalen Internetausfalls ist", teilte der Beobachtungsdienst NetBlocks auf der Plattform X mit.

Bereits gestern hatte NetBlocks vor einer starken Einschränkung des Internetverkehrs gewarnt. "Die Analyse der Telemetrie zeigt eine signifikante Reduzierung des Internetverkehrs im Iran", teilte die Gruppe mit. Dies werde die Möglichkeiten einschränken, "in einer kritischen Zeit auf Informationen zuzugreifen".

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Möglich ist, dass der Ausfall auf Maßnahmen der Regierung zurückgeht. Diese hatte bereits ihren Mitgliedern sowie Leibwächtern verboten, Endgeräte mit Internetverbindung zu nutzen. Die iranische Regierung geht offenbar davon aus, dass die digitalen Signaturen der Geräte die israelischen Angriffe auf Führungskräfte erleichtern.

Später wurden alle Einwohner des Landes im Staatsfernsehen dazu aufgefordert, den Messengerdienst WhatsApp vom Handy zu entfernen. WhatsApp wies Vorwürfe des Regimes zurück, wonach der Dienst Daten an Israel weiterleiten soll. 

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Trump bestärkt Netanjahu in seinem Kurs

US-Präsident Trump hat Israels Ministerpräsident Netanjahu nach eigenen Angaben dazu ermuntert, mit Blick auf den Iran an seiner Linie festzuhalten. "Ich sagte: Mach weiter." Er spreche jeden Tag mit Netanjahu, fügte Trump hinzu und nannte Netanjahu "einen guten Mann".

Trump verneinte, Israel mehr Unterstützung schicken zu wollen. Israels Ministerpräsident würde seine Sache bislang gut machen. Das US-Militär unterstützt Israel bei seiner Verteidigung. Bislang betont die US-Regierung aber, sich nicht an den Kämpfen zwischen Israel und dem Iran zu beteiligen. Darauf angesprochen, ob er dem Iran ein Ultimatum gestellt habe, sagte Trump: "Man könnte es vielleicht das ultimative, das ultimative Ultimatum nennen, oder?"

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Iran greift Israel erneut mit Raketen an

Der Iran hat Israel erneut angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Hyperschallraketen eingesetzt. Die Raketen vom Typ Fattah hätten "die Verteidigung des israelischen Regimes" erfolgreich durchbrochen, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Die israelische Armee meldete iranische Angriffe. Bewohner im Zentrum von Israel wurden aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen. Die Verteidigungssysteme seien in Betrieb, um die Bedrohung abzufangen.

Erstmals haben die iranischen Revolutionsgarden eigenen Angaben zufolge sogenannte Sedschil-Raketen abgefeuert. Diese haben eine Reichweite von mindestens 2.000 Kilometern, hieß es in einer Erklärung. Der Raketentyp gehört zur modernsten Generation des iranischen Raketenarsenals. Wegen ihres Feststoffantriebs sind die Raketen deutlich schneller einsatzbereit und schwerer zu orten als flüssig betriebene Systeme. 

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In mehreren Gegenden des Landes, darunter im dicht besiedelten Großraum Tel Aviv, heulten Warnsirenen. Die Menschen durften die Schutzräume mittlerweile wieder verlassen. Der israelische Sender Kan berichtete, eine Rakete habe israelisches Gebiet erreicht und sei abgeschossen worden. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, im Zentrum des Landes sei ein Fahrzeug von einem Raketenteil getroffen worden. Der Fahrer sei aber bei vollem Bewusstsein.

Das iranische Staatsfernsehen rief die Bewohner der nordisraelischen Hafenstadt Haifa zur Evakuierung auf. Streitkräfte der Islamischen Republik nähmen dort "militärische Einrichtungen" ins Visier. Zuletzt hatte es in der Nacht Raketenangriffe aus dem Iran gegeben. Seitdem schickte der Iran aber auch Drohnen nach Israel.

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Stagnierende iranische Ölexporte könnten Ölpreis erhöhen

Einer Einschätzung der Großbank Barclays zufolge könnte die Halbierung der iranischen Ölexporte dazu führen, dass der Brent-Ölpreis auf 85 Dollar je Barrel steigt. Im schlimmsten Fall einer größeren Eskalation könnte der Preis die Marke von 100 Dollar je Barrel überschreiten, teilt die Bank in einer Analyse mit. Der Preis der Sorte Brent liegt gegenwärtig bei etwa 76,47 Dollar.

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UN-Generalsekretär spricht sich gegen militärische Intervention aus

Nach UN-Generalsekretär António Guterres sollte für den Konflikt zwischen Israel und dem Iran eine diplomatische Lösung gefunden werden – gegen weitere Angriffe positionierte sich Guterres deutlich: "Jede weitere militärische Intervention könnte enorme Folgen haben, nicht nur für die Beteiligten, sondern für die gesamte Region und für den internationalen Frieden und die Sicherheit insgesamt", ließ er mitteilen. Er rief dazu auf, "eine weitere Internationalisierung des Konflikts zu vermeiden". Der 76-Jährige nannte die US-Regierung oder die Vereinigten Staaten dabei nicht beim Namen.

Guterres bekräftigte seine Forderung nach einer unverzüglichen Deeskalation, die zu einem Waffenstillstand führen solle: "Diplomatie bleibt der beste und einzige Weg, um Bedenken hinsichtlich des iranischen Atomprogramms und regionaler Sicherheitsfragen zu begegnen."

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Frankreich plant Initiative zur Beilegung des Konflikts

Der französische Präsident Emmanuel Macron will eine diplomatische Initiative zur Beilegung des Konflikts zwischen Israel und dem Iran ins Leben rufen. Er habe Außenminister Jean-Noël Barrot damit beauftragt, "in den kommenden Tagen gemeinsam mit nahestehenden europäischen Partnern eine Initiative zu ergreifen, um eine anspruchsvolle Verhandlungslösung vorzuschlagen", teilte Macron nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats Frankreichs mit. Nähere Angaben zu dieser Initiative machte Macron nicht.

Der französische Präsident sagte weiter, die Militäreinsätze müssten "dringend" eingestellt werden. Israel nehme im Iran "mehr und mehr Ziele ohne Verbindung zum Atomprogramm und zur Herstellung ballistischer Raketen" ins Visier. Es gebe eine "wachsende Anzahl an zivilen Opfern im Iran und in Israel".

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Deutscher Botschafter im Iran einbestellt

Der deutsche Botschafter in Teheran ist von der iranischen Regierung einbestellt worden. Grund sind die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz hatte Israel dafür gelobt, die "Drecksarbeit für alle" im Iran zu machen. Dafür ist er auch in Deutschland kritisiert worden.

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Meldungen über Hackerangriff auf Irans Staatsfernsehen

Das iranische Staatsfernsehen ist laut Medienberichten gehackt worden. Ein Moderator informierte die Bevölkerung über Programmstörungen, wie iranische Medien berichteten. "Wenn Sie beim Fernsehen verschiedener Sender Störungen oder unpassende Meldungen sehen, liegt das an feindlicher Störsendung über Satellitenfrequenzen", wurde der Moderator zitiert.

In Sozialen Medien kursierten Videos des Staatsfernsehens, die den Angriff belegen sollten. Sie zeigten Aufnahmen aus der Zeit der Massendemonstrationen im Herbst 2022. Damals wurde die Protestbewegung "Frau, Leben, Freiheit" landesweit groß und forderte die iranische Regierung heraus. Die Beiträge ließen sich zunächst nicht verifizieren.

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Optionen zur Zerstörung der Atomanlage Fordo

Die iranische Atomanlage in Fordo gilt als "Herzstück" des iranischen Atomprogramms. Aus einem Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) geht hervor, dass der Iran in dieser Anlage die Produktion von Uran massiv verstärkt hat. Gleichzeitig ist es eine der am besten gesicherten Atomanlagen. Über Bodentruppen ist sie kaum zu erreichen. Wir zeigen, wie Israel versuchen könnte, sie zu zerstören – und dabei vermutlich auf US-Hilfe angewiesen wäre.

Die ZEIT ONLINE-Animation zur Anlage in Fordo können Sie hier sehen:

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Trump schließt Treffen mit iranischer Führung nicht aus

US-Präsident Donald Trump hat nicht ausgeschlossen, sich mit Vertretern Irans zu treffen, um den von ihm geforderten Atomdeal umzusetzen. Er habe die Tür für Verhandlungen noch nicht geschlossen, sagte Trump. Weiter gab er an, der Iran wolle ein Treffen – und sagte dazu: "Könnte sein, dass ich das mache."

Zuvor hatte sich Trump ähnlich vage über eine mögliche Beteiligung der USA an den israelischen Luftangriffen auf Ziele im Iran geäußert und einen solchen Schritt ebenfalls nicht ausgeschlossen. Der Iran reagierte mit Protest: Die iranische UN-Botschaft teilte mit, das Land werde nicht "unter Zwang" verhandeln .

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Sonderflug aus Jordanien in Frankfurt gelandet

Der vom Auswärtigen Amt organisierte Sonderflug, bei dem in Israel festsitzende Bundesbürger und Familienangehörige nach Deutschland gebracht werden sollten, ist in Frankfurt am Main gelandet. Die 171 Personen seien über die jordanische Hauptstadt Amman ausgeflogen worden, teilte das Auswärtige Amt mit.

Den Angaben zufolge ist für morgen der nächste Flug geplant. Dieser sei bereits ausgebucht, mindestens ein weiterer Flug ist demnach in Planung. Bis ins israelische Nachbarland Jordanien müssen Deutsche, die aus Israel ausreisen wollen, den Angaben zufolge aber selbständig gelangen. 

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Iranischer Vizeaußenminister droht USA mit Vergeltung

Der stellvertretende iranische Außenminister Madschid Tacht-Rawantschi hat den USA Vergeltung angedroht, falls sich die Regierung in Washington für einen Kriegseintritt aufseiten Israels entscheiden sollte. Sollte es zu Angriffen der USA auf den Iran kommen, "haben wir keine andere Wahl, als Vergeltung zu üben, wo immer wir Ziele finden", sagte Tacht-Rawantschi dem US-Sender CNN.

Der Iran würde sich dann selbst verteidigen, sagte Tacht-Rawantschi weiter. Die Hände des Landes seien "nicht gebunden". Der Iran werde "alles tun", um "unser Volk und unsere Interessen zu schützen." Zuvor hatte das iranische Außenministerium die Schweizer Botschafterin einbestellt, um ihr gegenüber Protest gegen Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu äußern. Die Schweizer Botschaft vertritt die US-Interessen im Iran, da die US-Regierung keine eigene Botschaft in Teheran hat.

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Netanjahu dankt Trump für "Unterstützung"

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump für die "Unterstützung" bei der Verteidigung gegen den Iran gedankt. Trump sei ein "großer Freund des Staates Israel", sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache. "Ich danke ihm dafür, dass er uns zur Seite steht, und ich danke ihm für die Unterstützung, die die Vereinigten Staaten uns bei der Verteidigung des israelischen Luftraums gewähren."

Israel schreite in seinem am 13. Juni begonnenen Vorgehen gegen den Iran "Schritt für Schritt" hin zur Beseitigung der nuklearen Bedrohung des Iran und seiner ballistischen Raketen, sagte Netanjahu weiter. Die israelische Armee treffe das "Ajatollah-Regime" im Iran mit "enormer Kraft", getroffen würden "ihr Atomprogramm, ihre Raketen, ihre Hauptquartiere, ihre Symbole der Macht". Zugleich räumte Netanjahu ein, es seien "schwere und schmerzhafte Verluste" für Israel zu beklagen.

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Donald Trump: "Wir wollen einen totalen, vollständigen Sieg"

US-Präsident Donald Trump hat betont, dass seine Regierung im Krieg zwischen Israel und dem Iran nicht bloß eine Waffenruhe erreichen will. "Wir wollen einen totalen, vollständigen Sieg", sagte er. "Wissen Sie, was der Sieg ist? Keine Atomwaffe."

Er sei nicht darauf aus, zu kämpfen. Wenn man allerdings die Wahl zwischen Kämpfen und einer iranischen Atomwaffe habe, müsse man tun, was man tun müsse. "Vielleicht werden wir nicht kämpfen müssen", schob er nach.

Trump teilte zudem mit, dass es heute ein weiteres Treffen im Situation Room, dem streng gesicherten Lagezentrum der US-Regierungszentrale in Washington D.C. geben solle. Dort war er bereits gestern mit seinem Team für nationale Sicherheit für Beratungen zusammengekommen. 

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US-Diplomaten wurden aus Israel ausgeflogen 

Ein Regierungsflieger der USA hat Diplomatinnen und Diplomaten sowie ihre Familien aus Israel ausgeflogen. Das Außenministerium teilte mit, dass angesichts der aktuellen Lage nicht-essentielles Personal zur Ausreise autorisiert worden sei. Es handelt sich also um Diplomaten, die in der US-Botschaft nicht unbedingt gebraucht würden und die um eine Ausreise gebeten hätten. Unklar ist, wie viele Diplomaten an Bord der Maschine waren. 

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EU-Außenminister wollen iranischen Amtskollegen treffen

Außenminister Johann Wadephul und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien wollen am Freitag den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Das berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters unter Berufung auf Insider.

Laut Reuters soll es in Genf neue Verhandlungen über das iranische Atomprogramm geben. Demnach sollen die Außenminister zunächst mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und im Anschluss mit Araghtschi zusammentreffen. In der ARD-Sendung Maischberger sagte CDU-Politiker Wadephul: "Der Iran muss jetzt zu Verhandlungen bereit sein."

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Der Vorstoß sei mit den USA abgestimmt, hieß es in den Berichten weiter. Ziel der ist es nach Angaben deutscher Diplomaten, den Iran zu einer Garantie zu bewegen, dass er das Atomprogramm wirklich nur für zivile Zwecke nutzt. Dem Außenministertreffen solle dann ein strukturierter Dialog auf Expertenebene folgen. 

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor X geschrieben, dass er die Bemühungen Wadephuls unterstütze, zusammen mit Großbritannien und Frankreich Kontakt mit Iran zu suchen.

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Putin will "friedliche Atomkraft" im Iran sichern

Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge bietet Russland an, die "friedliche Nutzung" von Atomkraft des Irans zu sichern. Israel solle so die "Furcht vor einer nuklearen Bewaffnung des Irans" genommen werden. Das sagte Putin vor Vertreterinnen und Vertretern großer Nachrichtenagenturen in St. Petersburg. Israel und den USA habe er diesen Plan bereits vorgeschlagen. Es sei ein "möglicher Ausweg" – die Entscheidung liege aber bei Israel und dem Iran. 

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Ivana Sokola

Putin will „friedliche Atomkraft“ im Iran sichern

Angaben des russischen Präsidenten Wladimir Putin zufolge bietet Russland an, die „friedliche Nutzung“ von Atomkraft des Irans zu sichern. Israel solle so die „Furcht vor einer nuklearen Bewaffnung des Irans“ genommen werden. Das sagte Putin vor Vertreterinnen und Vertretern großer Nachrichtenagenturen in St. Petersburg. Israel und den USA habe er diesen Plan bereits vorgeschlagen. Es sei ein „möglicher Ausweg“ – die Entscheidung liege aber bei Israel und dem Iran. 

Ivana Sokola

EU-Außenminister wollen iranischen Amtskollegen treffen

Außenminister Johann Wadephul und seine Kollegen aus Frankreich und Großbritannien wollen am Freitag den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi treffen. Das berichteten die Nachrichtenagenturen dpa und Reuters unter Berufung auf Insider.

Laut Reuters soll es in Genf neue Verhandlungen über das iranische Atomprogramm geben. Demnach sollen die Außenminister zunächst mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und im Anschluss mit Araghtschi zusammentreffen. In der ARD-Sendung Maischberger sagte CDU-Politiker Wadephul: „Der Iran muss jetzt zu Verhandlungen bereit sein.“

Ein Mann steht am 16. Juni in Teheran auf einem Dach. Atta Kenare/AFP/Getty Images
Der Vorstoß sei mit den USA abgestimmt, hieß es in den Berichten weiter. Ziel der ist es nach Angaben deutscher Diplomaten, den Iran zu einer Garantie zu bewegen, dass er das Atomprogramm wirklich nur für zivile Zwecke nutzt. Dem Außenministertreffen solle dann ein strukturierter Dialog auf Expertenebene folgen. 

Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor X geschrieben, dass er die Bemühungen Wadephuls unterstütze, zusammen mit Großbritannien und Frankreich Kontakt mit Iran zu suchen.

Marla Noss

US-Diplomaten wurden aus Israel ausgeflogen 

Ein Regierungsflieger der USA hat Diplomatinnen und Diplomaten sowie ihre Familien aus Israel ausgeflogen. Das Außenministerium teilte mit, dass angesichts der aktuellen Lage nicht-essentielles Personal zur Ausreise autorisiert worden sei. Es handelt sich also um Diplomaten, die in der US-Botschaft nicht unbedingt gebraucht würden und die um eine Ausreise gebeten hätten. Unklar ist, wie viele Diplomaten an Bord der Maschine waren. 

Alexander Eydlin

Iranischer Vizeaußenminister droht USA mit Vergeltung

Der stellvertretende iranische Außenminister Madschid Tacht-Rawantschi hat den USA Vergeltung angedroht, falls sich die Regierung in Washington für einen Kriegseintritt aufseiten Israels entscheiden sollte. Sollte es zu Angriffen der USA auf den Iran kommen, „haben wir keine andere Wahl, als Vergeltung zu üben, wo immer wir Ziele finden„, sagte Tacht-Rawantschi dem US-Sender CNN.

Der Iran würde sich dann selbst verteidigen, sagte Tacht-Rawantschi weiter. Die Hände des Landes seien „nicht gebunden“. Der Iran werde „alles tun“, um „unser Volk und unsere Interessen zu schützen.“ Zuvor hatte das iranische Außenministerium die Schweizer Botschafterin einbestellt, um ihr gegenüber Protest gegen Drohungen von US-Präsident Donald Trump zu äußern. Die Schweizer Botschaft vertritt die US-Interessen im Iran, da die US-Regierung keine eigene Botschaft in Teheran hat.

Ivana Sokola

Donald Trump: „Wir wollen einen totalen, vollständigen Sieg“

US-Präsident Donald Trump hat betont, dass seine Regierung im Krieg zwischen Israel und dem Iran nicht bloß eine Waffenruhe erreichen will. „Wir wollen einen totalen, vollständigen Sieg“, sagte er. „Wissen Sie, was der Sieg ist? Keine Atomwaffe.“

Er sei nicht darauf aus, zu kämpfen. Wenn man allerdings die Wahl zwischen Kämpfen und einer iranischen Atomwaffe habe, müsse man tun, was man tun müsse. „Vielleicht werden wir nicht kämpfen müssen“, schob er nach.

Trump teilte zudem mit, dass es heute ein weiteres Treffen im Situation Room, dem streng gesicherten Lagezentrum der US-Regierungszentrale in Washington D.C. geben solle. Dort war er bereits gestern mit seinem Team für nationale Sicherheit für Beratungen zusammengekommen. 

Ivana Sokola

Netanjahu dankt Trump für „Unterstützung“

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump für die „Unterstützung“ bei der Verteidigung gegen den Iran gedankt. Trump sei ein „großer Freund des Staates Israel“, sagte Netanjahu in einer Fernsehansprache. „Ich danke ihm dafür, dass er uns zur Seite steht, und ich danke ihm für die Unterstützung, die die Vereinigten Staaten uns bei der Verteidigung des israelischen Luftraums gewähren.“

Israel schreite in seinem am 13. Juni begonnenen Vorgehen gegen den Iran „Schritt für Schritt“ hin zur Beseitigung der nuklearen Bedrohung des Iran und seiner ballistischen Raketen, sagte Netanjahu weiter. Die israelische Armee treffe das „Ajatollah-Regime“ im Iran mit „enormer Kraft“, getroffen würden „ihr Atomprogramm, ihre Raketen, ihre Hauptquartiere, ihre Symbole der Macht“. Zugleich räumte Netanjahu ein, es seien „schwere und schmerzhafte Verluste“ für Israel zu beklagen.

Alexander Eydlin

Sonderflug aus Jordanien in Frankfurt gelandet

Der vom Auswärtigen Amt organisierte Sonderflug, bei dem in Israel festsitzende Bundesbürger und Familienangehörige nach Deutschland gebracht werden sollten, ist in Frankfurt am Main gelandet. Die 171 Personen seien über die jordanische Hauptstadt Amman ausgeflogen worden, teilte das Auswärtige Amt mit.

Den Angaben zufolge ist für morgen der nächste Flug geplant. Dieser sei bereits ausgebucht, mindestens ein weiterer Flug ist demnach in Planung. Bis ins israelische Nachbarland Jordanien müssen Deutsche, die aus Israel ausreisen wollen, den Angaben zufolge aber selbständig gelangen. 

Alexander Eydlin

Trump schließt Treffen mit iranischer Führung nicht aus

US-Präsident Donald Trump hat nicht ausgeschlossen, sich mit Vertretern Irans zu treffen, um den von ihm geforderten Atomdeal umzusetzen. Er habe die Tür für Verhandlungen noch nicht geschlossen, sagte Trump. Weiter gab er an, der Iran wolle ein Treffen – und sagte dazu: „Könnte sein, dass ich das mache.“

Zuvor hatte sich Trump ähnlich vage über eine mögliche Beteiligung der USA an den israelischen Luftangriffen auf Ziele im Iran geäußert und einen solchen Schritt ebenfalls nicht ausgeschlossen. Der Iran reagierte mit Protest: Die iranische UN-Botschaft teilte mit, das Land werde nicht „unter Zwang“ verhandeln .

Marla Noss

Optionen zur Zerstörung der Atomanlage Fordo

Die iranische Atomanlage in Fordo gilt als „Herzstück“ des iranischen Atomprogramms. Aus einem Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) geht hervor, dass der Iran in dieser Anlage die Produktion von Uran massiv verstärkt hat. Gleichzeitig ist es eine der am besten gesicherten Atomanlagen. Über Bodentruppen ist sie kaum zu erreichen. Wir zeigen, wie Israel versuchen könnte, sie zu zerstören – und dabei vermutlich auf US-Hilfe angewiesen wäre.

Die ZEIT ONLINE-Animation zur Anlage in Fordo können Sie hier sehen:

Ivana Sokola

Meldungen über Hackerangriff auf Irans Staatsfernsehen

Das iranische Staatsfernsehen ist laut Medienberichten gehackt worden. Ein Moderator informierte die Bevölkerung über Programmstörungen, wie iranische Medien berichteten. „Wenn Sie beim Fernsehen verschiedener Sender Störungen oder unpassende Meldungen sehen, liegt das an feindlicher Störsendung über Satellitenfrequenzen“, wurde der Moderator zitiert.

In Sozialen Medien kursierten Videos des Staatsfernsehens, die den Angriff belegen sollten. Sie zeigten Aufnahmen aus der Zeit der Massendemonstrationen im Herbst 2022. Damals wurde die Protestbewegung „Frau, Leben, Freiheit“ landesweit groß und forderte die iranische Regierung heraus. Die Beiträge ließen sich zunächst nicht verifizieren.

Ivana Sokola

Deutscher Botschafter im Iran einbestellt

Der deutsche Botschafter in Teheran ist von der iranischen Regierung einbestellt worden. Grund sind die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz hatte Israel dafür gelobt, die „Drecksarbeit für alle“ im Iran zu machen. Dafür ist er auch in Deutschland kritisiert worden.

Ivana Sokola

Frankreich plant Initiative zur Beilegung des Konflikts

Der französische Präsident Emmanuel Macron will eine diplomatische Initiative zur Beilegung des Konflikts zwischen Israel und dem Iran ins Leben rufen. Er habe Außenminister Jean-Noël Barrot damit beauftragt, „in den kommenden Tagen gemeinsam mit nahestehenden europäischen Partnern eine Initiative zu ergreifen, um eine anspruchsvolle Verhandlungslösung vorzuschlagen“, teilte Macron nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats Frankreichs mit. Nähere Angaben zu dieser Initiative machte Macron nicht.

Der französische Präsident sagte weiter, die Militäreinsätze müssten „dringend“ eingestellt werden. Israel nehme im Iran „mehr und mehr Ziele ohne Verbindung zum Atomprogramm und zur Herstellung ballistischer Raketen“ ins Visier. Es gebe eine „wachsende Anzahl an zivilen Opfern im Iran und in Israel“.

Ivana Sokola

UN-Generalsekretär spricht sich gegen militärische Intervention aus

Nach UN-Generalsekretär António Guterres sollte für den Konflikt zwischen Israel und dem Iran eine diplomatische Lösung gefunden werden – gegen weitere Angriffe positionierte sich Guterres deutlich: „Jede weitere militärische Intervention könnte enorme Folgen haben, nicht nur für die Beteiligten, sondern für die gesamte Region und für den internationalen Frieden und die Sicherheit insgesamt“, ließ er mitteilen. Er rief dazu auf, „eine weitere Internationalisierung des Konflikts zu vermeiden“. Der 76-Jährige nannte die US-Regierung oder die Vereinigten Staaten dabei nicht beim Namen.

Guterres bekräftigte seine Forderung nach einer unverzüglichen Deeskalation, die zu einem Waffenstillstand führen solle: „Diplomatie bleibt der beste und einzige Weg, um Bedenken hinsichtlich des iranischen Atomprogramms und regionaler Sicherheitsfragen zu begegnen.“

Ivana Sokola

Stagnierende iranische Ölexporte könnten Ölpreis erhöhen

Einer Einschätzung der Großbank Barclays zufolge könnte die Halbierung der iranischen Ölexporte dazu führen, dass der Brent-Ölpreis auf 85 Dollar je Barrel steigt. Im schlimmsten Fall einer größeren Eskalation könnte der Preis die Marke von 100 Dollar je Barrel überschreiten, teilt die Bank in einer Analyse mit. Der Preis der Sorte Brent liegt gegenwärtig bei etwa 76,47 Dollar.

Leon Ginzel

Iran greift Israel erneut mit Raketen an

Der Iran hat Israel erneut angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Hyperschallraketen eingesetzt. Die Raketen vom Typ Fattah hätten „die Verteidigung des israelischen Regimes“ erfolgreich durchbrochen, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Die israelische Armee meldete iranische Angriffe. Bewohner im Zentrum von Israel wurden aufgerufen, Schutzräume aufzusuchen. Die Verteidigungssysteme seien in Betrieb, um die Bedrohung abzufangen.

Erstmals haben die iranischen Revolutionsgarden eigenen Angaben zufolge sogenannte Sedschil-Raketen abgefeuert. Diese haben eine Reichweite von mindestens 2.000 Kilometern, hieß es in einer Erklärung. Der Raketentyp gehört zur modernsten Generation des iranischen Raketenarsenals. Wegen ihres Feststoffantriebs sind die Raketen deutlich schneller einsatzbereit und schwerer zu orten als flüssig betriebene Systeme. 

Die Spur eines Geschosses aus dem Iran, gesehen in Jerusalem am 18. Juni. Ronen Zvulun/Reuters
In mehreren Gegenden des Landes, darunter im dicht besiedelten Großraum Tel Aviv, heulten Warnsirenen. Die Menschen durften die Schutzräume mittlerweile wieder verlassen. Der israelische Sender Kan berichtete, eine Rakete habe israelisches Gebiet erreicht und sei abgeschossen worden. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, im Zentrum des Landes sei ein Fahrzeug von einem Raketenteil getroffen worden. Der Fahrer sei aber bei vollem Bewusstsein.

Das iranische Staatsfernsehen rief die Bewohner der nordisraelischen Hafenstadt Haifa zur Evakuierung auf. Streitkräfte der Islamischen Republik nähmen dort „militärische Einrichtungen“ ins Visier. Zuletzt hatte es in der Nacht Raketenangriffe aus dem Iran gegeben. Seitdem schickte der Iran aber auch Drohnen nach Israel.

AbbasARDAtomenergieAuslandAußenministeriumBedrohungBenjaminBevölkerungBotschafterBundeskanzlerCDUDDavidDeutschlandDie ZeitDiplomatieDollarDonalddpaDrohnenEmmanuelEUEvakuierungFamilienFernsehenFrankfurtFrankreichFreiheitFreitagFriedrichFriedrich MerzGenfGroßbritannienGuterresHackerangriffHamasHerbstIranIsraelJeanJohannJordanienKajaKallasKollegenKrieglebenMacronMagenMaischbergerMANMannMassakerMedienMerzNahostNetanjahuÖlexportePersonenPlantPolitikerProduktionProtestPutinRaketeRaketenRegierungRettungsdienstRusslandSchweizerSelbstSicherheitSoftwareStSt. PetersburgTeheranTel AvivToteTrumpUNUranUSUSAVerteidigungWadephulWaffenstillstandWahlWissenWladimirZeit