Irankrieg: Netanjahu will Friedensgespräche mit dem Libanon protokollieren


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet. Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Der Iran und die USA haben sich am 8. April auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die USA stellten ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Iran stellt Gespräche in Aussicht – aber kein Kriegsende

Der Iran hat einen Beginn von Gesprächen mit den USA für den 10. April in Aussicht gestellt. Iranischen Staatsmedien zufolge sollen Verhandlungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad stattfinden und möglicherweise verlängert werden, berichten unter anderem der US-Sender CNN und der britische Guardian. Die Gespräche laufen laut iranischen Staatsmedien aber nicht auf ein Kriegsende hinaus. Ein Kriegsende werde der Iran nur dann akzeptieren, wenn sein Zehn-Punkt-Plan erfüllt werde, heißt es demnach.

Der Iran stellte Trumps Äußerung über eine mögliche Waffenruhe als großen Sieg dar. In einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats heißt es, der Iran habe die USA gezwungen, seinen Zehn-Punkte-Plan zu akzeptieren. Die USA äußerten sich dazu bislang nicht.

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Israel meldet weitere Angriffe aus dem Iran

Die israelische Armee hat wenige Minuten nach einer von US-Präsident Donald Trump einseitig angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe erneut Raketenangriffe aus dem Iran gemeldet. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, teilte die Armee mit. In Jerusalem und im von Israel besetzten Westjordanland waren Journalisten der Nachrichtenagentur AFP zufolge Explosionen zu hören. Auch aus den Städten Petach Tikva und Bnei Brak gebe es Berichte über Einschläge, meldete die israelische Nachrichtenseite ynet. Im Zentrum und Süden des Landes heulten ebenfalls erneut Sirenen. 

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Iran kündigt vorübergehende Öffnung der Straße von Hormus an

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat eine Öffnung der Straße von Hormus im Rahmen einer zweiwöchigen Waffenruhe angekündigt. In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen soll der Schiffsverkehr in der Meerenge ermöglicht werden, schrieb Araghtschi in einer Erklärung.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Feuerpause gilt laut Israel nicht für den Libanon

Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat mitgeteilt, dass die zweiwöchige Waffenruhe nicht den Libanon umfasse. Netanjahu unterstütze Trumps Pläne und werde sich daran halten. Der Libanon sei jedoch davon ausgenommen. Zuvor hatte der Vermittler Pakistan erklärt, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten einschließlich des Libanons.

Netanjahus Büro erklärte zudem, Israel unterstütze die Bemühungen der US-Regierung, "sicherzustellen, dass der Iran keine atomare, Raketen- und Terrorbedrohung mehr für die USA, Israel, Irans arabische Nachbarn und die Welt darstellt".

Die israelische Zeitung Ha’aretz meldete unter Berufung auf eine Quelle, dass die Regierung in Jerusalem sich Sorgen über einen möglichen Deal mache. Sie wolle demnach noch mehrere ihrer Ziele erreichen, bevor die Waffenruhe eintrete.

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US-Regierung stellt Feuerpause als eigenen Sieg dar

US-Präsident Donald Trump hat die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause als einen "totalen und vollständigen Sieg" für die USA bezeichnet. "100 Prozent, daran besteht kein Zweifel", sagte Trump der Nachrichtenagentur AFP.

Gleichzeitig wollte Trump von seiner ursprünglichen Drohung über "massive Angriffe" auf Brücken und Kraftwerke im Iran nicht abrücken. "Das werden wir sehen müssen", sagte er. Vor der Einigung hatte Trump dem Iran mit der Auslöschung "einer ganzen Zivilisation" gedroht.

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Explosionen in Bahrain

Nach der Verkündung der Feuerpause sind erneut Explosionen aus Bahrain gemeldet worden. Die Nachrichtenagentur AFP meldete Explosionen und Rauch, der über der bahrainischen Insel Sitra aufstieg. Dort befinden sich Ölförderanlagen.

Vor diesem Vorfall seien Warnsirenen zu hören gewesen, hieß es. Auch das Innenministerium äußerte sich zu der Explosion im Onlinedienst X. "Der Zivilschutz hat einen Brand in einer Anlage gelöscht, der durch die iranische Aggression verursacht wurde." Niemand sei verletzt worden. 

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Iran meldet Explosionen am Persischen Golf

Trotz der angekündigten Waffenruhe hat der Iran neue Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Diese sollen sich an einer Raffinerie auf der Insel Lawan ereignet haben, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr meldete. Der Grund der Explosion ist derzeit unbekannt. 

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Golfstaaten melden Beschuss aus dem Iran

Die Golfstaaten Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate haben Beschuss aus dem Iran gemeldet. Seit dem Morgen sei man einer Welle iranischer Angriffe ausgesetzt, teilte Kuwaits Armee mit. 28 iranische Drohnen seien demnach abgefangen worden. Einige hätten auf die Ölanlagen und Kraftwerke im Süden des Landes gezielt und dabei Schäden an der Infrastruktur und Entsalzungsanlagen verursacht.

Auch die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate sei gegen Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran im Einsatz, teilte das dortige Verteidigungsministerium mit. Man habe ballistische Raketen und Drohnen abgefangen. Der Iran bestätigte derweil die Angriffe im staatlichen Fernsehen und bezeichnete sie als eine Reaktion auf Bombardierungen iranischer Ölanlagen am Persischen Golf kurz zuvor.

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Hegseth sieht Krieg gegen Iran als vorerst abgeschlossen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Krieg gegen den Iran als gewonnen bezeichnet. Das Raketenprogramm des Landes sei "funktional zerstört", die Rüstungsindustrie "dem Erdboden gleichgemacht", sagte Hegseth in Washington. Allein in der Nacht zuvor habe das US-Militär 800 Angriffe geflogen. "Jetzt haben wir eine Chance auf echten Frieden", sagte Hegseth, der sich selbst auch Kriegsminister nennt. Das Pentagon habe seinen Teil "vorerst" getan.

An die beteiligten Soldaten richtete Hegseth den Aufruf, weiter in Bereitschaft zu bleiben. Dabei behauptete er, es habe keinerlei amerikanische Gefallene gegeben. Demgegenüber stehen frühere Angaben des Ministeriums, wonach in dem Krieg 13 US-Soldaten getötet und mehr als 350 verletzt wurden. 

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Weiter sagte Hegseth, der Iran solle im Rahmen des Waffenstillstands dauerhaft auf Nuklearwaffen verzichten. Nuklearmaterial, das das Land nicht besitzen dürfe, werde entfernt. Auf welches Material er sich bezog, ließ er offen. Vor Kriegsbeginn lagerte der Iran nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) rund 440 Kilogramm auf bis zu 60 Prozent angereichertes Uran in unterirdischen Anlagen bei Isfahan, der derzeitige Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Weder IAEA noch US-Geheimdienste hatten damals Hinweise auf ein aktives iranisches Kernwaffenprogramm gefunden.

Der von Pakistan vermittelte Zehn-Punkte-Plan enthält nach Berichten von Nachrichtenagenturen, die den iranischen Revolutionsgarden nahestehen, hingegen die Forderung, Uran weiter anreichern zu dürfen.

Irans neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei bezeichnete Hegseth erneut als verwundet und entstellt, ohne dafür Belege vorzulegen.

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Lage in der Straße von Hormus ist weiterhin unklar

Auch etwa 15 Stunden nach Donald Trumps Ankündigung einer Waffenruhe unter der Bedingung, dass die Straße von Hormus geöffnet wird, ist die Lage in der Meerenge weiterhin unklar.

Der Iran besteht darauf, dass Öltanker den Wasserweg nur mit iranischer Erlaubnis passieren dürften. Ein erstes Schiff habe die Straße von Hormus bereits mit Erlaubnis passiert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Angaben im iranischen Staatsfernsehen. Details dazu sind aber nicht bekannt.

Zugleich berichtet Reuters unter Berufung auf Branchenangaben, dass mehrere Schiffe im Golf Funksprüche erhalten haben, die von der iranischen Marine stammen sollen. Demnach soll die Straße von Hormus weiterhin gesperrt sein. Schiffe, die keine Erlaubnis zur Passage erhalten und trotzdem durch den Wasserweg fahren würden, würden zerstört, heißt es demnach in der Nachricht.

Der Schiffstrackingdienst MarineTraffic meldete hingegen schon am Vormittag, am Morgen hätten zwei Schiffe – offenbar nicht mit iranischer Erlaubnis, sondern auf eigene Faust – die Meerenge passiert. Es handle sich um den Frachter Daytona Beach, der unter der Flagge Liberias fährt, sowie um den Frachter NJ Earth, der einem griechischen Unternehmen gehöre.

Die Daytona Beach sei vom iranischen Hafen Bandar Abbas aus losgefahren und befindet sich derzeit MarineTraffic zufolge zwischen den Küsten Omans und Irans. Dort befinde sich auch die NJ Earth

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Spannungen zwischen Iran und Israel bedrohen Waffenruheabkommen

Wenige Stunden nach Verkündung der Waffenruhe zwischen dem Iran, den USA und Israel ist unklar, ob diese halten wird. Grund dafür sind unter anderem die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Südlibanon – dort beschießt die Armee nach eigenen Angaben Stellungen der Hisbollah, trifft dabei aber auch zivile Ziele. Der Iran erwägt daher offenbar, aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause mit den USA auszusteigen, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars mitteilte. Ein anonymer Militärvertreter drohte demnach mit weiteren Angriffen auf Israel, sollten die Angriffe auf die Hisbollah nicht eingestellt werden.

Israel verstößt nach Einschätzung des iranischen Regimes mit seinen Angriffen gegen die Vereinbarungen der Waffenruhe. Auch der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, dessen Land die Feuerpause verhandelt hatte, unterstrich bei X, die Waffenruhe gelte ausdrücklich auch für den Libanon.

Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach dem und sagte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, nicht aber auf Israels Einsatz gegen die Hisbollah. Der Generalstabschef der Armee, Eyal Zamir, sagte, man werde die Hisbollah weiter "ohne Pause" angreifen. Eine erste Reaktion des Iran folgte offenbar bereits: Nach den Angriffen im Libanon wurde einem iranischen Medienbericht zufolge ein Öltanker in der Straße von Hormus gestoppt.

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Iranische Staatsmedien melden Schließung der Straße von Hormus

Der Iran hat nach Angaben staatlich kontrollierter Medien die Straße von Hormus wieder geschlossen. Dies soll den Berichten zufolge eine Reaktion auf israelische Angriffe auf den Libanon sein. Der Iran gibt an, dass die zwischen den Kriegsparteien vereinbarte Waffenruhe sich auch auf den Libanon beziehe und Israel mit seinen heutigen Angriffen die Absprache verletzt habe.

US-Präsident Trump hatte dagegen zuletzt gesagt, der Libanon sei nicht Gegenstand der Übereinkunft gewesen.

Als Teil der Vereinbarung sollte der Iran die für den weltweiten Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus wieder öffnen. Inwiefern das heute tatsächlich geschah, ist unklar: Es gibt widersprüchliche Berichte dazu, ob und wie viele Schiffe die Passage durchfahren konnten.

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Libanon laut Donald Trump nicht Teil der Waffenruhe im Irankrieg

Der Libanon ist laut US-Präsident Donald Trump nicht Teil der Waffenruhevereinbarung. Trump sagte in einem kurzen Telefoninterview mit dem Fernsehsender PBS, der Libanon sei wegen der schiitischen Hisbollah-Miliz nicht einbezogen worden. "Sie waren nicht Teil des Abkommens. Auch das wird geregelt werden. Es ist alles in Ordnung", sagte er.

Auf die Frage nach den anhaltenden israelischen Angriffen im Libanon antwortete der Präsident: "Das ist Teil des Abkommens – das weiß jeder. Das ist eine separate Auseinandersetzung."  

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Zuvor hatte Israel angegeben, der Libanon sei nicht Teil der Vereinbarung über eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Pakistan, das im Irankrieg vermittelt, widerspricht dem.

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Trump kündigt baldige Gespräche mit Iran an

US-Präsident Donald Trump will zeitnah direkte Verhandlungen mit Vertretern des Iran führen. "Es wird schon sehr bald dazu kommen", sagte er in einem Telefoninterview mit der New York Post.

Demnach sollen Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein Sondergesandter Steve Witkoff dem US-Verhandlungsteam angehören, womöglich auch Vizepräsident JD Vance. Kushner und Witkoff waren auch vor dem Krieg seit vergangenem Jahr mit Gesprächen über den Iran sowie den Gazastreifen betraut.

Einen konkreten Zeitpunkt oder Ort für die Gespräche nannte Trump nicht. Allerdings hatte Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zuvor Delegationen der USA und des Iran für Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad eingeladen, damit sie dort über ein endgültiges Abkommen verhandeln können.

Pakistan hatte sich zuletzt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien betätigt. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert pakistanische Quellen, wonach auch Vertreter Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens an den Gesprächen teilnehmen könnten. Diese Länder hatten sich im Verlauf des Konflikts bereits mit Pakistan darüber beraten, wie die Lage in der Region deeskaliert werden könnte.

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Vance soll am Samstag Gespräche mit iranischen Vertretern in Pakistan führen

Die von Donald Trump angekündigten direkten Gespräche mit Vertretern des Iran sollen am Samstag beginnen. Sie würden in Pakistan abgehalten werden, sagte Karoline Leavitt, die Sprecherin des US-Präsidenten, im Weißen Haus. Zuvor hatte Pakistans Regierung Vertreter der USA und des Iran für Freitag nach Islamabad eingeladen.

Die US-Delegation wird Leavitt zufolge von Vizepräsident JD Vance angeführt. Er habe "von Anfang an" eine "Schlüsselrolle" bei der Kommunikation mit dem Iran gespielt. 

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Trump hatte zuvor der New York Post gesagt, die Gespräche mit dem Iran würden "bald" beginnen und eine Teilnahme von JD Vance angedeutet. Auch sollten der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zum US-Verhandlungsteam gehören. Leavitt bestätigte die Teilnahme der beiden Verhandler. 

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Macron drängt USA und Iran zur Einhaltung der Waffenruhe

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert. Er pochte in den Gesprächen eigenen Angaben zufolge auf ein Einhalten der vereinbarten Waffenruhe.

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Ein Abkommen müsse Antworten auf die Bedenken geben, die Irans Nuklear- und Raketenprogramm, seine Politik in der Region und seine Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus hervorriefen.
Auf diese Weise könne ein robuster und dauerhafter Frieden geschaffen werden, zu dem Frankreich in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern im Nahen Osten beitragen wolle. Macron sagte weiter, dass die Waffenruhe auch im Libanon eingehalten werden müsse.

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US-Kriegsschiffe und Flugzeuge sollen laut Trump in der Nähe des Iran bleiben

US-Präsident Donald ​Trump plant derzeit noch keinen Abzug ‌von ⁠US-Militär im ​Nahen Osten. Der Republikaner teilte auf seiner Onlineplattform mit, dass "alle US-Schiffe, Flugzeuge und das gesamte US-Militärpersonal, inklusive zusätzlicher Munition, Waffen und allem anderen, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes geeignet und notwendig ist", blieben, bis die "tatsächliche Vereinbarung“ vollständig umgesetzt sei.

Er drohte zudem, die USA würden wieder "schießen“, wenn die Regierung in Teheran sich nicht vollständig an das geschlossene Abkommen halte, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit.

"Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, was höchst unwahrscheinlich ist, dann beginnt das ‚Schießen‘ – größer, besser und stärker, als es jemals zuvor jemand gesehen hat“, schrieb der US-Präsident.

Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, es sei "unvernünftig“, die Gespräche über ein dauerhaftes Friedensabkommen mit den USA zu führen, nachdem Israel den Libanon mit seinen bisher schwersten Angriffen bombardiert hatte.

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Hohe Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad vor Gesprächen

Vor den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Hunderte zusätzliche Polizisten und paramilitärische Kräfte wurden mobilisiert, um einen störungsfreien Ablauf der Verhandlungen über eine mögliche Friedenslösung im Irankrieg zu gewährleisten.

Dafür wurden in Teilen der Stadt Sperrzonen eingerichtet. Wichtige Straßen zu einem besonders gesicherten Viertel, in dem sich unter anderem der Amtssitz des Präsidenten, das Büro des Ministerpräsidenten, das Außenministerium und ausländische Botschaften befinden, wurden mit Schiffscontainern blockiert. Auch ein Hotel, in dem Unterhändler erwartet werden, wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gestellt.

Wer für den Iran an den Gesprächen teilnehmen wird, ist bislang nicht bekannt. Die US-Regierung bestätigte dagegen, dass ihre Delegation von Vizepräsident JD Vance angeführt werden soll.

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Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200

Die Zahl der Toten bei den massiven israelischen Angriffen in Beirut ist auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.
Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandeure und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.

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Israelische Drohne tötet Reporter in Gaza

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Gazastreifen ist ein Reporter des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera getötet worden. Mohammed Wischah sei ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug von einer Rakete getroffen wurde, teilte der palästinensische Zivilschutz mit.

Die israelische Armee gab an, dass es sich bei dem Getöteten um ein Mitglied der islamistischen Terrororganisation Hamas handelte. Er habe eine Schlüsselposition in der Raketen-, Drohnen- und Waffenproduktion der Gruppierung gespielt. Die Arbeit als Journalist habe nur als Fassade gedient. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

In einer Pressemitteilung kritisierte Al Jazeera eine "gezielte Verfolgung von Journalisten". Wischah sei der elfte durch Israel getötete Reporter des Senders.

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Trump fordert militärische Unterstützung von Nato-Partnern in Straße von Hormus

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Regierungen der Mitgliedsländer informiert, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten Tagen konkrete Zusagen zur Sicherung der Straße von Hormus möchte. Das berichteten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und der Spiegel. Diese Zusagen sollen sich laut Spiegel auf die Entsendung von Kriegsschiffen oder andere militärische Unterstützung beziehen.

Inzwischen bestätigte ein Nato-Sprecher, dass Generalsekretär Rutte mit den Regierungen der Mitgliedsländer in Kontakt steht. Es sei klar, dass die USA konkrete Unterstützung erwarten, um den freien Schiffsverkehr zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter.

Die Bundesregierung hatte zuletzt eine grundlegende Bereitschaft zu einer Sicherungsmission in der Straße von Hormus signalisiert, dabei aber auf ein Mandat der Vereinten Nationen oder eine dauerhafte Waffenruhe bestanden.

Laut Spiegel-Bericht lässt Trump außerdem aktuell eine Liste von Nato-Ländern erstellen, die ihn im Irankrieg nicht unterstützt haben. Aus diesen Ländern möchte Trump offenbar US-Truppen abziehen.

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Israel hebt Beschränkungen für Besuch heiliger Stätten auf

Gläubige in Israel können wieder an den heiligen Orten Jerusalems beten. Die kriegsbedingten Beschränkungen gälten nicht mehr, teilte die israelische Polizei mit.
Aufgrund des Kriegs wurden bislang wenig bis keine Menschen gleichzeitig zu christlichen, jüdischen oder muslimischen Stätten zugelassen. Die umstrittenen Beschränkungen hatten Auswirkungen auf die christliche Fastenzeit, das jüdische Pessachfest und den muslimischen Ramadan.
Die Einschränkungen wurden nun rechtzeitig vor dem orthodoxen Osterfest aufgehoben.

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Israel fordert zum Verlassen von Vororten Beiruts auf

Das israelische Militär hat Bewohner südlicher Vororte von Beirut aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Offenbar sind weitere Angriffe auf diese geplant. Schon zuvor sind dabei zahlreiche Menschen getötet worden. Die südlichen Vororte der Stadt gelten zwar als Hochburgen der Schiitenmiliz Hisbollah, bei den bisherigen Angriffen wurden jedoch auch Wohn- und Geschäftsviertel getroffen. 

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Merz bezeichnet Waffenruhe als "Lichtblick", aber auch als fragil

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich vorsichtig positiv über die Waffenrufe im Irankrieg geäußert. Bei einem Pressestatement im Bundeskanzleramt sprach Merz von einem "ersten Lichtblick" auf diplomatischer Ebene. Gleichzeitig sei der Frieden noch lange nicht erreicht. "Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist", sagte Merz. Er habe den Iran und die USA dazu aufgefordert, die Chance auf Frieden zu ergreifen. 

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Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen

Der Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung.

Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. "Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern", sagt der Kanzler. "Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten." Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. 

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Merz kritisiert Israels Vorgehen im Libanon

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israel dazu aufgefordert, die Angriffe im Libanon zu beenden. "Mit großer Besorgnis" blicke die Bundesregierung auf die Lage im Süden Libanons. "Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen. Und das darf nicht geschehen", sagte Merz. Deshalb habe er Israel gestern gemeinsam mit weiteren Regierungschefs dazu aufgefordert, die Angriffe zu beenden. Er selbst stehe zudem in persönlichem Kontakt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. 

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Merz: "Ich will keine Spaltung der Nato"

Bundeskanzler Merz hat die Wichtigkeit der Nato betont. "Ich will keine Spaltung der Nato", sagte er bei seinem Pressestatement in Berlin. Das Bündnis sei gegenwärtig "durch nichts zu ersetzen".

US-Präsident Donald Trump hatte die Nato zuletzt wegen angeblich mangelnder Unterstützung im Irankrieg wiederholt kritisiert.

Trumps kurz vor der Waffenruhe ausgesprochene Drohung, dass im Iran "eine ganze Zivilisation" sterben werde, habe er als "einen rhetorischen Teil" von Trumps Strategie empfunden, sagte Merz. "Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann."

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Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifen

Die Bundesregierung will nach Aussage von Kanzler Merz weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts gestiegener Energiepreise vorbereiten. Man brauche "eine weitere kluge Strategie für Entlastungen für den Fall, dass die Preise über eine längere Zeit weiter steigen", sagte Merz. Entlastungen müssten gezielt sein und direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Außerdem dürften Eingriffe in den Markt nicht zu Versorgungsengpässen führen. In anderen Ländern hätten systematische Preisdeckel bereits zu solchen Versorgungsengpässen geführt.

Merz unterstrich, dass die Regierung als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise das Bundeskartellamt mit neuen Befugnissen ausgestattet habe. Das Kartellamt ermittle jetzt, ob es zu Missbrauch durch Ölkonzerne gekommen sei. Wenn dies festgestellt würde, könne es zur Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne kommen. 

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WHO berichtet von vier Millionen Vertriebenen und 4.000 Toten durch Irankrieg

Im Nahen und Mittleren Osten sind wegen des Irankriegs insgesamt rund 4,25 Millionen Menschen geflüchtet und etwa 4.100 Menschen getötet worden. Seit Kriegsbeginn wurden außerdem fast 45.700 Menschen verletzt, geht aus dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Die meisten Toten habe es nach WHO-Angaben im Iran (2.400) und im Libanon (1.700) gegeben. Im Irak starben 109 Menschen, in Israel 24 Personen. Durch den Krieg wurden zudem 3,2 Millionen Menschen im Iran und mehr als eine Million Personen im Libanon vertrieben. Mehr als 32.000 Menschen wurden laut der WHO im Iran verletzt. In Israel gab es mehr als 7.000 Verletzte, im Libanon waren es knapp 6.000.

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Israelische Behörden nehmen Israeli wegen mutmaßlicher Anschlagspläne fest

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Polizei werfen einem 22-jährigen Israeli vor, im Auftrag des Iran einen Anschlag auf den früheren israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett vorbereitet zu haben. Der Beschuldigte wurde den Behörden zufolge vergangenen Monat in der Hafenstadt Haifa festgenommen. Er soll demnach Sprengstoff hergestellt haben. Ziel sei ein Anschlag auf eine "ranghohe Persönlichkeit" gewesen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener israelischer Medien handelte es sich dabei um Bennett.

Gegen den 22-Jährigen und weitere Verdächtige solle in Kürze Anklage erhoben werden, teilten die Behörden mit. Der Mann habe seit August 2025 in Kontakt mit einem iranischen Akteur gestanden. Für Geldzahlungen von umgerechnet 20.000 Euro habe er eine Wohnung in Haifa gemietet, in der er Sprengstoff hergestellt habe.

Unterstützung erhielt er den Angaben zufolge von mehreren israelischen Freunden. Diese hätten beim Kauf von Materialien, beim Verstecken des Sprengstoffs und bei Tests geholfen. Während des jüngsten Irankriegs habe der 22-Jährige auch Fotos vom Hafen in Haifa und von Raketeneinschlägen im Norden Israels übermittelt.

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Russland verurteilt israelische Angriffe im Libanon

Russland hat die israelischen Angriffe auf den Libanon verurteilt und einen sofortigen Waffenstillstand gefordert. Wie das russische Außenministerium mitteilte, könnte das Vorgehen die Friedensverhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen. 

Russland befindet sich weiterhin im Krieg mit der Ukraine, die von der russischen Armee seit 2022 attackiert wird.

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Iran blockiert laut Chef von Ölkonzern die Weiterfahrt von 230 Schiffen

Der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed al-Dschaber, hat den Iran aufgerufen, die Straße von Hormus freizugeben. Dort würden aktuell rund 230 Schiffe liegen, die bereit zur Abfahrt seien, sagte der Vorstandsvorsitzende des staatlichen Konzerns Abu Dhabi National Oil laut einer Mitteilung. "Sie und jedes weitere Schiff müssen diesen Korridor bedingungslos passieren dürfen", sagte Al-Dschaber. Kein Land habe das Recht, zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen passieren dürfe.

Die Blockade, die nicht mit der Waffenruhevereinbarung mit den USA im Einklang ist, bezeichnete Al-Dschaber als "Nötigung". "Die Instrumentalisierung dieser lebenswichtigen Wasserstraße in jeglicher Form ist nicht hinnehmbar", heißt es in der Mitteilung.

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Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon an

Israel will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.

Der Iran hatte zuvor erklärt, die Angriffe auf die Hisbollah durch Israel verletzten die ⁠mit den USA vereinbarte ​zweiwöchige Waffenruhe. Dadurch würden die für Samstag in Pakistan geplanten Verhandlungen mit den USA sinnlos. Zudem rechtfertigt das Land damit die weitere Blockade der Straße von Hormus. USA und Israel bestritten bislang, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelte.

Netanjahu begründete seine plötzliche Verhandlungsbereitschaft mit ​wiederholten Bitten aus Beirut. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und isrealischer Medien sollen die Gespräche kommende Woche beginnen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten folgt auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Kriegsbeginn mit mehr als 250 Toten allein am Mittwoch. Von der libanesischen Seite gab es bisher keine Äußerung zu möglichen Friedensgesprächen.

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IWF-Chefin rechnet mit Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, rechnet infolge des Irankriegs mit mindestens 45 Millionen Betroffenen von Hunger und bis zu 50 Milliarden US-Dollar an IWF-Hilfen. Das sagte Georgiewa laut vorab verbreitetem Redetext. "Selbst im besten Fall wird es keine saubere und geordnete Rückkehr zum vorherigen Zustand geben", sagte die IWF-Chefin über die erwartete Ernährungskrise, die Experten vor allem auf den Energiepreis- und Düngemittelschock zurückführen. Falls die aktuelle Waffenruhe halte, würden die Hilfsgelder 20 Milliarden US-Dollar betragen.

Die für Dienstag erwartete Weltwachstumsprognose wird laut Georgiewa nach unten korrigiert. Selbst im "hoffnungsvollsten Szenario" werde das Wachstum geringer ausfallen. Hauptgründe seien die Kriegsschäden an der Infrastruktur im Nahen Osten, die Störungen der internationalen Lieferketten und ein Vertrauensverlust an den Weltmärkten. Besonders betroffen seien davon einkommensschwache Länder, die auf Energieimporte angewiesen sind.

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Der Beschuldigte wurde den Behörden zufolge vergangenen Monat in der Hafenstadt Haifa festgenommen. Er soll demnach Sprengstoff hergestellt haben. Ziel sei ein Anschlag auf eine "ranghohe Persönlichkeit" gewesen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener israelischer Medien handelte es sich dabei um Bennett. Gegen den 22-Jährigen und weitere Verdächtige solle in Kürze Anklage erhoben werden, teilten die Behörden mit. Der Mann habe seit August 2025 in Kontakt mit einem iranischen Akteur gestanden. Für Geldzahlungen von umgerechnet 20.000 Euro habe er eine Wohnung in Haifa gemietet, in der er Sprengstoff hergestellt habe. Unterstützung erhielt er den Angaben zufolge von mehreren israelischen Freunden. Diese hätten beim Kauf von Materialien, beim Verstecken des Sprengstoffs und bei Tests geholfen. 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Wie das russische Außenministerium mitteilte, könnte das Vorgehen die Friedensverhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen. Russland befindet sich weiterhin im Krieg mit der Ukraine, die von der russischen Armee seit 2022 attackiert wird.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T15:40:27.000Z","dateModified":"2026-04-09T15:43:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"WHO berichtet von vier Millionen Vertriebenen und 4.000 Toten durch Irankrieg","articleBody":"WHO berichtet von vier Millionen Vertriebenen und 4.000 Toten durch IrankriegIm Nahen und Mittleren Osten sind wegen des Irankriegs insgesamt rund 4,25 Millionen Menschen geflüchtet und etwa 4.100 Menschen getötet worden. Seit Kriegsbeginn wurden außerdem fast 45.700 Menschen verletzt, geht aus dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.Die meisten Toten habe es nach WHO-Angaben im Iran (2.400) und im Libanon (1.700) gegeben. Im Irak starben 109 Menschen, in Israel 24 Personen. Durch den Krieg wurden zudem 3,2 Millionen Menschen im Iran und mehr als eine Million Personen im Libanon vertrieben. Mehr als 32.000 Menschen wurden laut der WHO im Iran verletzt. 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Die kriegsbedingten Beschränkungen gälten nicht mehr, teilte die israelische Polizei mit.Aufgrund des Kriegs wurden bislang wenig bis keine Menschen gleichzeitig zu christlichen, jüdischen oder muslimischen Stätten zugelassen. Die umstrittenen Beschränkungen hatten Auswirkungen auf die christliche Fastenzeit, das jüdische Pessachfest und den muslimischen Ramadan.Die Einschränkungen wurden nun rechtzeitig vor dem orthodoxen Osterfest aufgehoben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T14:48:15.000Z","dateModified":"2026-04-09T15:08:09.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSyY2b6Aka7TGnN5ek/moeTYXcB6Aka7TGnN5eo.jpeg","caption":"Ultraorthodoxe jüdische Männer beten an der Klagemauer, der heiligsten Stätte, an der Juden beten können.","creditText":"Mahmoud Illean/AP/picture alliance/dpa","uploadDate":"2026-04-09T14:48:15.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSyY2b6Aka7TGnN5ek/moeTYXcB6Aka7TGnN5eo.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifen","articleBody":"Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifenDie Bundesregierung will nach Aussage von Kanzler Merz weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts gestiegener Energiepreise vorbereiten. Man brauche "eine weitere kluge Strategie für Entlastungen für den Fall, dass die Preise über eine längere Zeit weiter steigen", sagte Merz. Entlastungen müssten gezielt sein und direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Außerdem dürften Eingriffe in den Markt nicht zu Versorgungsengpässen führen. In anderen Ländern hätten systematische Preisdeckel bereits zu solchen Versorgungsengpässen geführt. Merz unterstrich, dass die Regierung als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise das Bundeskartellamt mit neuen Befugnissen ausgestattet habe. Das Kartellamt ermittle jetzt, ob es zu Missbrauch durch Ölkonzerne gekommen sei. Wenn dies festgestellt würde, könne es zur Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne kommen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T14:09:39.000Z","dateModified":"2026-04-09T14:11:19.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz: "Ich will keine Spaltung der Nato"","articleBody":"Merz: "Ich will keine Spaltung der Nato"Bundeskanzler Merz hat die Wichtigkeit der Nato betont. "Ich will keine Spaltung der Nato", sagte er bei seinem Pressestatement in Berlin. Das Bündnis sei gegenwärtig "durch nichts zu ersetzen". US-Präsident Donald Trump hatte die Nato zuletzt wegen angeblich mangelnder Unterstützung im Irankrieg wiederholt kritisiert.Trumps kurz vor der Waffenruhe ausgesprochene Drohung, dass im Iran "eine ganze Zivilisation" sterben werde, habe er als "einen rhetorischen Teil" von Trumps Strategie empfunden, sagte Merz. "Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann."","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T13:56:02.000Z","dateModified":"2026-04-09T13:57:44.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz kritisiert Israels Vorgehen im Libanon","articleBody":"Merz kritisiert Israels Vorgehen im LibanonBundeskanzler Friedrich Merz hat Israel dazu aufgefordert, die Angriffe im Libanon zu beenden. "Mit großer Besorgnis" blicke die Bundesregierung auf die Lage im Süden Libanons. "Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen. Und das darf nicht geschehen", sagte Merz. Deshalb habe er Israel gestern gemeinsam mit weiteren Regierungschefs dazu aufgefordert, die Angriffe zu beenden. Er selbst stehe zudem in persönlichem Kontakt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T13:49:45.000Z","dateModified":"2026-04-09T13:50:53.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen","articleBody":"Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter BedingungenDer Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung. Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. "Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern", sagt der Kanzler. "Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten." Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T13:46:07.000Z","dateModified":"2026-04-09T14:18:28.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Yannick von Eisenhart Rothe"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Merz bezeichnet Waffenruhe als "Lichtblick", aber auch als fragil","articleBody":"Merz bezeichnet Waffenruhe als "Lichtblick", aber auch als fragilBundeskanzler Friedrich Merz hat sich vorsichtig positiv über die Waffenrufe im Irankrieg geäußert. Bei einem Pressestatement im Bundeskanzleramt sprach Merz von einem "ersten Lichtblick" auf diplomatischer Ebene. Gleichzeitig sei der Frieden noch lange nicht erreicht. "Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist", sagte Merz. 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Die südlichen Vororte der Stadt gelten zwar als Hochburgen der Schiitenmiliz Hisbollah, bei den bisherigen Angriffen wurden jedoch auch Wohn- und Geschäftsviertel getroffen. ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T13:02:09.000Z","dateModified":"2026-04-09T13:16:05.000Z","author":{"@type":"Person","name":"David Rech"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeT1aK479Tt2D7dSxnp/moeT7RkU4rY33H3fSG6B.jpeg","caption":"Zerstörungen in Beirut am 8. April","creditText":"Mohamed Azakir/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T13:16:03.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeT1aK479Tt2D7dSxnp/moeT7RkU4rY33H3fSG6B.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Trump fordert militärische Unterstützung von Nato-Partnern in Straße von Hormus","articleBody":"Trump fordert militärische Unterstützung von Nato-Partnern in Straße von HormusNato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Regierungen der Mitgliedsländer informiert, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten Tagen konkrete Zusagen zur Sicherung der Straße von Hormus möchte. Das berichteten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und der Spiegel. Diese Zusagen sollen sich laut Spiegel auf die Entsendung von Kriegsschiffen oder andere militärische Unterstützung beziehen.Inzwischen bestätigte ein Nato-Sprecher, dass Generalsekretär Rutte mit den Regierungen der Mitgliedsländer in Kontakt steht. Es sei klar, dass die USA konkrete Unterstützung erwarten, um den freien Schiffsverkehr zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter.Die Bundesregierung hatte zuletzt eine grundlegende Bereitschaft zu einer Sicherungsmission in der Straße von Hormus signalisiert, dabei aber auf ein Mandat der Vereinten Nationen oder eine dauerhafte Waffenruhe bestanden.Laut Spiegel-Bericht lässt Trump außerdem aktuell eine Liste von Nato-Ländern erstellen, die ihn im Irankrieg nicht unterstützt haben. Aus diesen Ländern möchte Trump offenbar US-Truppen abziehen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T12:48:45.000Z","dateModified":"2026-04-09T14:12:52.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_663/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSpuNB4rY33H3fSG5q/moeSyJeM4rY33H3fSG5w.jpeg","caption":"US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz am 6. April","creditText":"Kevin Lamarque/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T12:50:05.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_311/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSpuNB4rY33H3fSG5q/moeSyJeM4rY33H3fSG5w.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Israelische Drohne tötet Reporter in Gaza","articleBody":"Israelische Drohne tötet Reporter in GazaBei einem israelischen Drohnenangriff im Gazastreifen ist ein Reporter des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera getötet worden. Mohammed Wischah sei ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug von einer Rakete getroffen wurde, teilte der palästinensische Zivilschutz mit. Die israelische Armee gab an, dass es sich bei dem Getöteten um ein Mitglied der islamistischen Terrororganisation Hamas handelte. Er habe eine Schlüsselposition in der Raketen-, Drohnen- und Waffenproduktion der Gruppierung gespielt. Die Arbeit als Journalist habe nur als Fassade gedient. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.In einer Pressemitteilung kritisierte Al Jazeera eine "gezielte Verfolgung von Journalisten". Wischah sei der elfte durch Israel getötete Reporter des Senders.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T12:40:34.000Z","dateModified":"2026-04-09T13:13:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSPh9V6Aka7TGnN5eX/moeSptya6Aka7TGnN5ea.jpeg","caption":"Ein Feuerwehrmann löscht das Fahrzeug, in dem der Reporter Mohammed Wischah nahe Gaza-Stadt fuhr.","creditText":"Yousef Al Zanoun/AP/picture alliance","uploadDate":"2026-04-09T12:40:34.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSPh9V6Aka7TGnN5eX/moeSptya6Aka7TGnN5ea.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]}],"dateModified":"2026-04-09T17:25:44.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon anIsrael will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.Der Iran hatte zuvor erklärt, die Angriffe auf die Hisbollah durch Israel verletzten die ⁠mit den USA vereinbarte ​zweiwöchige Waffenruhe. Dadurch würden die für Samstag in Pakistan geplanten Verhandlungen mit den USA sinnlos. Zudem rechtfertigt das Land damit die weitere Blockade der Straße von Hormus. USA und Israel bestritten bislang, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelte.Netanjahu begründete seine plötzliche Verhandlungsbereitschaft mit ​wiederholten Bitten aus Beirut. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und isrealischer Medien sollen die Gespräche kommende Woche beginnen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten folgt auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Kriegsbeginn mit mehr als 250 Toten allein am Mittwoch. Von der libanesischen Seite gab es bisher keine Äußerung zu möglichen Friedensgesprächen.","video":[]}"}“>

David Rech

Netanjahu kündigt Aufnahme von Friedensgesprächen mit dem Libanon an

Israel will Friedensgespräche mit dem Libanon aufnehmen. Das gab der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bekannt. Angesichts wiederholter Bitten des Nachbarlandes um direkte Gespräche habe er das Kabinett angewiesen, diese so schnell wie möglich aufzunehmen, teilt Netanjahu ​mit. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe die Entwaffnung der Hisbollah und der Aufbau friedlicher Beziehungen zwischen Israel und dem Libanon.

Der Iran hatte zuvor erklärt, die Angriffe auf die Hisbollah durch Israel verletzten die ⁠mit den USA vereinbarte ​zweiwöchige Waffenruhe. Dadurch würden die für Samstag in Pakistan geplanten Verhandlungen mit den USA sinnlos. Zudem rechtfertigt das Land damit die weitere Blockade der Straße von Hormus. USA und Israel bestritten bislang, dass die Waffenruhe auch für den Libanon gelte.

Netanjahu begründete seine plötzliche Verhandlungsbereitschaft mit ​wiederholten Bitten aus Beirut. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP und isrealischer Medien sollen die Gespräche kommende Woche beginnen. Die Ankündigung des Ministerpräsidenten folgt auf die schwersten israelischen Angriffe im Libanon seit Kriegsbeginn mit mehr als 250 Toten allein am Mittwoch. Von der libanesischen Seite gab es bisher keine Äußerung zu möglichen Friedensgesprächen.

Tom-Luca Freund

IWF-Chefin rechnet mit Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgiewa, rechnet infolge des Irankriegs mit mindestens 45 Millionen Betroffenen von Hunger und bis zu 50 Milliarden US-Dollar an IWF-Hilfen. Das sagte Georgiewa laut vorab verbreitetem Redetext. „Selbst im besten Fall wird es keine saubere und geordnete Rückkehr zum vorherigen Zustand geben“, sagte die IWF-Chefin über die erwartete Ernährungskrise, die Experten vor allem auf den Energiepreis- und Düngemittelschock zurückführen. Falls die aktuelle Waffenruhe halte, würden die Hilfsgelder 20 Milliarden US-Dollar betragen.

Die für Dienstag erwartete Weltwachstumsprognose wird laut Georgiewa nach unten korrigiert. Selbst im „hoffnungsvollsten Szenario“ werde das Wachstum geringer ausfallen. Hauptgründe seien die Kriegsschäden an der Infrastruktur im Nahen Osten, die Störungen der internationalen Lieferketten und ein Vertrauensverlust an den Weltmärkten. Besonders betroffen seien davon einkommensschwache Länder, die auf Energieimporte angewiesen sind.

Kristalina Georgiewa geht davon aus, dass das Wachstum gering ausfallen wird. Ken Cedeno/Reuters

Tom-Luca Freund

Iran blockiert laut Chef von Ölkonzern die Weiterfahrt von 230 Schiffen

Der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate, Sultan Ahmed al-Dschaber, hat den Iran aufgerufen, die Straße von Hormus freizugeben. Dort würden aktuell rund 230 Schiffe liegen, die bereit zur Abfahrt seien, sagte der Vorstandsvorsitzende des staatlichen Konzerns Abu Dhabi National Oil laut einer Mitteilung. „Sie und jedes weitere Schiff müssen diesen Korridor bedingungslos passieren dürfen“, sagte Al-Dschaber. Kein Land habe das Recht, zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen passieren dürfe.

Die Blockade, die nicht mit der Waffenruhevereinbarung mit den USA im Einklang ist, bezeichnete Al-Dschaber als „Nötigung“. „Die Instrumentalisierung dieser lebenswichtigen Wasserstraße in jeglicher Form ist nicht hinnehmbar“, heißt es in der Mitteilung.

Sultan Ahmed al-Dschaber, der Chef des größten Ölkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate. Raghed Waked/Reuters

David Rech

Israelische Behörden nehmen Israeli wegen mutmaßlicher Anschlagspläne fest

Der israelische Inlandsgeheimdienst Schin Bet und die Polizei werfen einem 22-jährigen Israeli vor, im Auftrag des Iran einen Anschlag auf den früheren israelischen Ministerpräsidenten Naftali Bennett vorbereitet zu haben. Der Beschuldigte wurde den Behörden zufolge vergangenen Monat in der Hafenstadt Haifa festgenommen. Er soll demnach Sprengstoff hergestellt haben. Ziel sei ein Anschlag auf eine „ranghohe Persönlichkeit“ gewesen. Nach übereinstimmenden Berichten verschiedener israelischer Medien handelte es sich dabei um Bennett.

Gegen den 22-Jährigen und weitere Verdächtige solle in Kürze Anklage erhoben werden, teilten die Behörden mit. Der Mann habe seit August 2025 in Kontakt mit einem iranischen Akteur gestanden. Für Geldzahlungen von umgerechnet 20.000 Euro habe er eine Wohnung in Haifa gemietet, in der er Sprengstoff hergestellt habe.

Unterstützung erhielt er den Angaben zufolge von mehreren israelischen Freunden. Diese hätten beim Kauf von Materialien, beim Verstecken des Sprengstoffs und bei Tests geholfen. Während des jüngsten Irankriegs habe der 22-Jährige auch Fotos vom Hafen in Haifa und von Raketeneinschlägen im Norden Israels übermittelt.

Tom-Luca Freund

Russland verurteilt israelische Angriffe im Libanon

Russland hat die israelischen Angriffe auf den Libanon verurteilt und einen sofortigen Waffenstillstand gefordert. Wie das russische Außenministerium mitteilte, könnte das Vorgehen die Friedensverhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region führen. 

Russland befindet sich weiterhin im Krieg mit der Ukraine, die von der russischen Armee seit 2022 attackiert wird.

Tom-Luca Freund

WHO berichtet von vier Millionen Vertriebenen und 4.000 Toten durch Irankrieg

Im Nahen und Mittleren Osten sind wegen des Irankriegs insgesamt rund 4,25 Millionen Menschen geflüchtet und etwa 4.100 Menschen getötet worden. Seit Kriegsbeginn wurden außerdem fast 45.700 Menschen verletzt, geht aus dem jüngsten Lagebericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervor.

Die meisten Toten habe es nach WHO-Angaben im Iran (2.400) und im Libanon (1.700) gegeben. Im Irak starben 109 Menschen, in Israel 24 Personen. Durch den Krieg wurden zudem 3,2 Millionen Menschen im Iran und mehr als eine Million Personen im Libanon vertrieben. Mehr als 32.000 Menschen wurden laut der WHO im Iran verletzt. In Israel gab es mehr als 7.000 Verletzte, im Libanon waren es knapp 6.000.

Tilman Leicht

Israel hebt Beschränkungen für Besuch heiliger Stätten auf

Gläubige in Israel können wieder an den heiligen Orten Jerusalems beten. Die kriegsbedingten Beschränkungen gälten nicht mehr, teilte die israelische Polizei mit.
Aufgrund des Kriegs wurden bislang wenig bis keine Menschen gleichzeitig zu christlichen, jüdischen oder muslimischen Stätten zugelassen. Die umstrittenen Beschränkungen hatten Auswirkungen auf die christliche Fastenzeit, das jüdische Pessachfest und den muslimischen Ramadan.
Die Einschränkungen wurden nun rechtzeitig vor dem orthodoxen Osterfest aufgehoben.
Ultraorthodoxe jüdische Männer beten an der Klagemauer, der heiligsten Stätte, an der Juden beten können. Mahmoud Illean/AP/picture alliance/dpa

Yannick von Eisenhart Rothe

Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifen

Die Bundesregierung will nach Aussage von Kanzler Merz weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts gestiegener Energiepreise vorbereiten. Man brauche „eine weitere kluge Strategie für Entlastungen für den Fall, dass die Preise über eine längere Zeit weiter steigen„, sagte Merz. Entlastungen müssten gezielt sein und direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Außerdem dürften Eingriffe in den Markt nicht zu Versorgungsengpässen führen. In anderen Ländern hätten systematische Preisdeckel bereits zu solchen Versorgungsengpässen geführt.

Merz unterstrich, dass die Regierung als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise das Bundeskartellamt mit neuen Befugnissen ausgestattet habe. Das Kartellamt ermittle jetzt, ob es zu Missbrauch durch Ölkonzerne gekommen sei. Wenn dies festgestellt würde, könne es zur Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne kommen. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz: „Ich will keine Spaltung der Nato“

Bundeskanzler Merz hat die Wichtigkeit der Nato betont. „Ich will keine Spaltung der Nato“, sagte er bei seinem Pressestatement in Berlin. Das Bündnis sei gegenwärtig „durch nichts zu ersetzen“.

US-Präsident Donald Trump hatte die Nato zuletzt wegen angeblich mangelnder Unterstützung im Irankrieg wiederholt kritisiert.

Trumps kurz vor der Waffenruhe ausgesprochene Drohung, dass im Iran „eine ganze Zivilisation“ sterben werde, habe er als „einen rhetorischen Teil“ von Trumps Strategie empfunden, sagte Merz. „Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann.“

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz kritisiert Israels Vorgehen im Libanon

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israel dazu aufgefordert, die Angriffe im Libanon zu beenden. „Mit großer Besorgnis“ blicke die Bundesregierung auf die Lage im Süden Libanons. „Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen. Und das darf nicht geschehen“, sagte Merz. Deshalb habe er Israel gestern gemeinsam mit weiteren Regierungschefs dazu aufgefordert, die Angriffe zu beenden. Er selbst stehe zudem in persönlichem Kontakt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen

Der Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung. Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. „Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern“, sagt der Kanzler. „Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten.“ Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz bezeichnet Waffenruhe als „Lichtblick“, aber auch als fragil

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich vorsichtig positiv über die Waffenrufe im Irankrieg geäußert. Bei einem Pressestatement im Bundeskanzleramt sprach Merz von einem „ersten Lichtblick“ auf diplomatischer Ebene. Gleichzeitig sei der Frieden noch lange nicht erreicht. „Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist“, sagte Merz. Er habe den Iran und die USA dazu aufgefordert, die Chance auf Frieden zu ergreifen. 

David Rech

Israel fordert zum Verlassen von Vororten Beiruts auf

Das israelische Militär hat Bewohner südlicher Vororte von Beirut aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Offenbar sind weitere Angriffe auf diese geplant. Schon zuvor sind dabei zahlreiche Menschen getötet worden. Die südlichen Vororte der Stadt gelten zwar als Hochburgen der Schiitenmiliz Hisbollah, bei den bisherigen Angriffen wurden jedoch auch Wohn- und Geschäftsviertel getroffen. 
Zerstörungen in Beirut am 8. April. Mohamed Azakir/Reuters

Tom-Luca Freund

Trump fordert militärische Unterstützung von Nato-Partnern in Straße von Hormus

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Regierungen der Mitgliedsländer informiert, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten Tagen konkrete Zusagen zur Sicherung der Straße von Hormus möchte. Das berichteten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und der Spiegel. Diese Zusagen sollen sich laut Spiegel auf die Entsendung von Kriegsschiffen oder andere militärische Unterstützung beziehen.

Inzwischen bestätigte ein Nato-Sprecher, dass Generalsekretär Rutte mit den Regierungen der Mitgliedsländer in Kontakt steht. Es sei klar, dass die USA konkrete Unterstützung erwarten, um den freien Schiffsverkehr zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter.

Die Bundesregierung hatte zuletzt eine grundlegende Bereitschaft zu einer Sicherungsmission in der Straße von Hormus signalisiert, dabei aber auf ein Mandat der Vereinten Nationen oder eine dauerhafte Waffenruhe bestanden.

Laut Spiegel-Bericht lässt Trump außerdem aktuell eine Liste von Nato-Ländern erstellen, die ihn im Irankrieg nicht unterstützt haben. Aus diesen Ländern möchte Trump offenbar US-Truppen abziehen.

US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz am 6. April. Kevin Lamarque/Reuters

Tilman Leicht

Israelische Drohne tötet Reporter in Gaza

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Gazastreifen ist ein Reporter des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera getötet worden. Mohammed Wischah sei ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug von einer Rakete getroffen wurde, teilte der palästinensische Zivilschutz mit.

Die israelische Armee gab an, dass es sich bei dem Getöteten um ein Mitglied der islamistischen Terrororganisation Hamas handelte. Er habe eine Schlüsselposition in der Raketen-, Drohnen- und Waffenproduktion der Gruppierung gespielt. Die Arbeit als Journalist habe nur als Fassade gedient. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

In einer Pressemitteilung kritisierte Al Jazeera eine „gezielte Verfolgung von Journalisten“.Wischah sei der elfte durch Israel getötete Reporter des Senders.

Ein Feuerwehrmann löscht das Fahrzeug, in dem der Reporter Mohammed Wischah nahe Gaza-Stadt fuhr. Yousef Al Zanoun/AP/picture alliance

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