Irankrieg: Merz nennt Bedingungen für jedes Einsatz an dieser Straße von Hormus


  • Israel und die USA haben am 28. Februar einen gemeinsamen Angriff auf den Iran gestartet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region.
  • Ajatollah Ali Chamenei, der mehr als drei Jahrzehnte Anführer des Iran war, wurde bei den Angriffen getötet. Modschtaba Chamenei, der Sohn von Ali Chamenei, ist neues politisches und geistliches Oberhaupt des Iran.
  • Der Iran und die USA haben sich am 8. April auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Die USA stellten ihre Angriffe unter der Bedingung ein, dass der Iran die Straße von Hormus öffnet.
  • Neben eigenen Recherchen verwenden wir Material der Nachrichtenagenturen AFP, AP, dpa, epd, KNA und Reuters.
  • Mehr lesen Sie auf unserer Themenseite zum Iran.


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Iran stellt Gespräche in Aussicht – aber kein Kriegsende

Der Iran hat einen Beginn von Gesprächen mit den USA für den 10. April in Aussicht gestellt. Iranischen Staatsmedien zufolge sollen Verhandlungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad stattfinden und möglicherweise verlängert werden, berichten unter anderem der US-Sender CNN und der britische Guardian. Die Gespräche laufen laut iranischen Staatsmedien aber nicht auf ein Kriegsende hinaus. Ein Kriegsende werde der Iran nur dann akzeptieren, wenn sein Zehn-Punkt-Plan erfüllt werde, heißt es demnach.

Der Iran stellte Trumps Äußerung über eine mögliche Waffenruhe als großen Sieg dar. In einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats heißt es, der Iran habe die USA gezwungen, seinen Zehn-Punkte-Plan zu akzeptieren. Die USA äußerten sich dazu bislang nicht.

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Israel meldet weitere Angriffe aus dem Iran

Die israelische Armee hat wenige Minuten nach einer von US-Präsident Donald Trump einseitig angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe erneut Raketenangriffe aus dem Iran gemeldet. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, teilte die Armee mit. In Jerusalem und im von Israel besetzten Westjordanland waren Journalisten der Nachrichtenagentur AFP zufolge Explosionen zu hören. Auch aus den Städten Petach Tikva und Bnei Brak gebe es Berichte über Einschläge, meldete die israelische Nachrichtenseite ynet. Im Zentrum und Süden des Landes heulten ebenfalls erneut Sirenen. 

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Iran kündigt vorübergehende Öffnung der Straße von Hormus an

Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat eine Öffnung der Straße von Hormus im Rahmen einer zweiwöchigen Waffenruhe angekündigt. In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen soll der Schiffsverkehr in der Meerenge ermöglicht werden, schrieb Araghtschi in einer Erklärung.

Lesen Sie hier mehr dazu:

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Feuerpause gilt laut Israel nicht für den Libanon

Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hat mitgeteilt, dass die zweiwöchige Waffenruhe nicht den Libanon umfasse. Netanjahu unterstütze Trumps Pläne und werde sich daran halten. Der Libanon sei jedoch davon ausgenommen. Zuvor hatte der Vermittler Pakistan erklärt, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten einschließlich des Libanons.

Netanjahus Büro erklärte zudem, Israel unterstütze die Bemühungen der US-Regierung, "sicherzustellen, dass der Iran keine atomare, Raketen- und Terrorbedrohung mehr für die USA, Israel, Irans arabische Nachbarn und die Welt darstellt".

Die israelische Zeitung Ha’aretz meldete unter Berufung auf eine Quelle, dass die Regierung in Jerusalem sich Sorgen über einen möglichen Deal mache. Sie wolle demnach noch mehrere ihrer Ziele erreichen, bevor die Waffenruhe eintrete.

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US-Regierung stellt Feuerpause als eigenen Sieg dar

US-Präsident Donald Trump hat die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause als einen "totalen und vollständigen Sieg" für die USA bezeichnet. "100 Prozent, daran besteht kein Zweifel", sagte Trump der Nachrichtenagentur AFP.

Gleichzeitig wollte Trump von seiner ursprünglichen Drohung über "massive Angriffe" auf Brücken und Kraftwerke im Iran nicht abrücken. "Das werden wir sehen müssen", sagte er. Vor der Einigung hatte Trump dem Iran mit der Auslöschung "einer ganzen Zivilisation" gedroht.

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Explosionen in Bahrain

Nach der Verkündung der Feuerpause sind erneut Explosionen aus Bahrain gemeldet worden. Die Nachrichtenagentur AFP meldete Explosionen und Rauch, der über der bahrainischen Insel Sitra aufstieg. Dort befinden sich Ölförderanlagen.

Vor diesem Vorfall seien Warnsirenen zu hören gewesen, hieß es. Auch das Innenministerium äußerte sich zu der Explosion im Onlinedienst X. "Der Zivilschutz hat einen Brand in einer Anlage gelöscht, der durch die iranische Aggression verursacht wurde." Niemand sei verletzt worden. 

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Iran meldet Explosionen am Persischen Golf

Trotz der angekündigten Waffenruhe hat der Iran neue Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Diese sollen sich an einer Raffinerie auf der Insel Lawan ereignet haben, wie die iranische Nachrichtenagentur Mehr meldete. Der Grund der Explosion ist derzeit unbekannt. 

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Golfstaaten melden Beschuss aus dem Iran

Die Golfstaaten Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate haben Beschuss aus dem Iran gemeldet. Seit dem Morgen sei man einer Welle iranischer Angriffe ausgesetzt, teilte Kuwaits Armee mit. 28 iranische Drohnen seien demnach abgefangen worden. Einige hätten auf die Ölanlagen und Kraftwerke im Süden des Landes gezielt und dabei Schäden an der Infrastruktur und Entsalzungsanlagen verursacht.

Auch die Luftverteidigung der Vereinigten Arabischen Emirate sei gegen Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran im Einsatz, teilte das dortige Verteidigungsministerium mit. Man habe ballistische Raketen und Drohnen abgefangen. Der Iran bestätigte derweil die Angriffe im staatlichen Fernsehen und bezeichnete sie als eine Reaktion auf Bombardierungen iranischer Ölanlagen am Persischen Golf kurz zuvor.

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Hegseth sieht Krieg gegen Iran als vorerst abgeschlossen

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Krieg gegen den Iran als gewonnen bezeichnet. Das Raketenprogramm des Landes sei "funktional zerstört", die Rüstungsindustrie "dem Erdboden gleichgemacht", sagte Hegseth in Washington. Allein in der Nacht zuvor habe das US-Militär 800 Angriffe geflogen. "Jetzt haben wir eine Chance auf echten Frieden", sagte Hegseth, der sich selbst auch Kriegsminister nennt. Das Pentagon habe seinen Teil "vorerst" getan.

An die beteiligten Soldaten richtete Hegseth den Aufruf, weiter in Bereitschaft zu bleiben. Dabei behauptete er, es habe keinerlei amerikanische Gefallene gegeben. Demgegenüber stehen frühere Angaben des Ministeriums, wonach in dem Krieg 13 US-Soldaten getötet und mehr als 350 verletzt wurden. 

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Weiter sagte Hegseth, der Iran solle im Rahmen des Waffenstillstands dauerhaft auf Nuklearwaffen verzichten. Nuklearmaterial, das das Land nicht besitzen dürfe, werde entfernt. Auf welches Material er sich bezog, ließ er offen. Vor Kriegsbeginn lagerte der Iran nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) rund 440 Kilogramm auf bis zu 60 Prozent angereichertes Uran in unterirdischen Anlagen bei Isfahan, der derzeitige Aufenthaltsort ist nicht bekannt. Weder IAEA noch US-Geheimdienste hatten damals Hinweise auf ein aktives iranisches Kernwaffenprogramm gefunden.

Der von Pakistan vermittelte Zehn-Punkte-Plan enthält nach Berichten von Nachrichtenagenturen, die den iranischen Revolutionsgarden nahestehen, hingegen die Forderung, Uran weiter anreichern zu dürfen.

Irans neuen obersten Führer Modschtaba Chamenei bezeichnete Hegseth erneut als verwundet und entstellt, ohne dafür Belege vorzulegen.

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Lage in der Straße von Hormus ist weiterhin unklar

Auch etwa 15 Stunden nach Donald Trumps Ankündigung einer Waffenruhe unter der Bedingung, dass die Straße von Hormus geöffnet wird, ist die Lage in der Meerenge weiterhin unklar.

Der Iran besteht darauf, dass Öltanker den Wasserweg nur mit iranischer Erlaubnis passieren dürften. Ein erstes Schiff habe die Straße von Hormus bereits mit Erlaubnis passiert, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf Angaben im iranischen Staatsfernsehen. Details dazu sind aber nicht bekannt.

Zugleich berichtet Reuters unter Berufung auf Branchenangaben, dass mehrere Schiffe im Golf Funksprüche erhalten haben, die von der iranischen Marine stammen sollen. Demnach soll die Straße von Hormus weiterhin gesperrt sein. Schiffe, die keine Erlaubnis zur Passage erhalten und trotzdem durch den Wasserweg fahren würden, würden zerstört, heißt es demnach in der Nachricht.

Der Schiffstrackingdienst MarineTraffic meldete hingegen schon am Vormittag, am Morgen hätten zwei Schiffe – offenbar nicht mit iranischer Erlaubnis, sondern auf eigene Faust – die Meerenge passiert. Es handle sich um den Frachter Daytona Beach, der unter der Flagge Liberias fährt, sowie um den Frachter NJ Earth, der einem griechischen Unternehmen gehöre.

Die Daytona Beach sei vom iranischen Hafen Bandar Abbas aus losgefahren und befindet sich derzeit MarineTraffic zufolge zwischen den Küsten Omans und Irans. Dort befinde sich auch die NJ Earth

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Spannungen zwischen Iran und Israel bedrohen Waffenruheabkommen

Wenige Stunden nach Verkündung der Waffenruhe zwischen dem Iran, den USA und Israel ist unklar, ob diese halten wird. Grund dafür sind unter anderem die anhaltenden israelischen Angriffe auf den Südlibanon – dort beschießt die Armee nach eigenen Angaben Stellungen der Hisbollah, trifft dabei aber auch zivile Ziele. Der Iran erwägt daher offenbar, aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause mit den USA auszusteigen, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars mitteilte. Ein anonymer Militärvertreter drohte demnach mit weiteren Angriffen auf Israel, sollten die Angriffe auf die Hisbollah nicht eingestellt werden.

Israel verstößt nach Einschätzung des iranischen Regimes mit seinen Angriffen gegen die Vereinbarungen der Waffenruhe. Auch der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, dessen Land die Feuerpause verhandelt hatte, unterstrich bei X, die Waffenruhe gelte ausdrücklich auch für den Libanon.

Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach dem und sagte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, nicht aber auf Israels Einsatz gegen die Hisbollah. Der Generalstabschef der Armee, Eyal Zamir, sagte, man werde die Hisbollah weiter "ohne Pause" angreifen. Eine erste Reaktion des Iran folgte offenbar bereits: Nach den Angriffen im Libanon wurde einem iranischen Medienbericht zufolge ein Öltanker in der Straße von Hormus gestoppt.

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Iranische Staatsmedien melden Schließung der Straße von Hormus

Der Iran hat nach Angaben staatlich kontrollierter Medien die Straße von Hormus wieder geschlossen. Dies soll den Berichten zufolge eine Reaktion auf israelische Angriffe auf den Libanon sein. Der Iran gibt an, dass die zwischen den Kriegsparteien vereinbarte Waffenruhe sich auch auf den Libanon beziehe und Israel mit seinen heutigen Angriffen die Absprache verletzt habe.

US-Präsident Trump hatte dagegen zuletzt gesagt, der Libanon sei nicht Gegenstand der Übereinkunft gewesen.

Als Teil der Vereinbarung sollte der Iran die für den weltweiten Schiffsverkehr wichtige Straße von Hormus wieder öffnen. Inwiefern das heute tatsächlich geschah, ist unklar: Es gibt widersprüchliche Berichte dazu, ob und wie viele Schiffe die Passage durchfahren konnten.

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Libanon laut Donald Trump nicht Teil der Waffenruhe im Irankrieg

Der Libanon ist laut US-Präsident Donald Trump nicht Teil der Waffenruhevereinbarung. Trump sagte in einem kurzen Telefoninterview mit dem Fernsehsender PBS, der Libanon sei wegen der schiitischen Hisbollah-Miliz nicht einbezogen worden. "Sie waren nicht Teil des Abkommens. Auch das wird geregelt werden. Es ist alles in Ordnung", sagte er.

Auf die Frage nach den anhaltenden israelischen Angriffen im Libanon antwortete der Präsident: "Das ist Teil des Abkommens – das weiß jeder. Das ist eine separate Auseinandersetzung."  

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Zuvor hatte Israel angegeben, der Libanon sei nicht Teil der Vereinbarung über eine Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran. Pakistan, das im Irankrieg vermittelt, widerspricht dem.

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Trump kündigt baldige Gespräche mit Iran an

US-Präsident Donald Trump will zeitnah direkte Verhandlungen mit Vertretern des Iran führen. "Es wird schon sehr bald dazu kommen", sagte er in einem Telefoninterview mit der New York Post.

Demnach sollen Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein Sondergesandter Steve Witkoff dem US-Verhandlungsteam angehören, womöglich auch Vizepräsident JD Vance. Kushner und Witkoff waren auch vor dem Krieg seit vergangenem Jahr mit Gesprächen über den Iran sowie den Gazastreifen betraut.

Einen konkreten Zeitpunkt oder Ort für die Gespräche nannte Trump nicht. Allerdings hatte Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif zuvor Delegationen der USA und des Iran für Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad eingeladen, damit sie dort über ein endgültiges Abkommen verhandeln können.

Pakistan hatte sich zuletzt als Vermittler zwischen den Kriegsparteien betätigt. Die Nachrichtenagentur dpa zitiert pakistanische Quellen, wonach auch Vertreter Saudi-Arabiens, der Türkei und Ägyptens an den Gesprächen teilnehmen könnten. Diese Länder hatten sich im Verlauf des Konflikts bereits mit Pakistan darüber beraten, wie die Lage in der Region deeskaliert werden könnte.

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Vance soll am Samstag Gespräche mit iranischen Vertretern in Pakistan führen

Die von Donald Trump angekündigten direkten Gespräche mit Vertretern des Iran sollen am Samstag beginnen. Sie würden in Pakistan abgehalten werden, sagte Karoline Leavitt, die Sprecherin des US-Präsidenten, im Weißen Haus. Zuvor hatte Pakistans Regierung Vertreter der USA und des Iran für Freitag nach Islamabad eingeladen.

Die US-Delegation wird Leavitt zufolge von Vizepräsident JD Vance angeführt. Er habe "von Anfang an" eine "Schlüsselrolle" bei der Kommunikation mit dem Iran gespielt. 

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Trump hatte zuvor der New York Post gesagt, die Gespräche mit dem Iran würden "bald" beginnen und eine Teilnahme von JD Vance angedeutet. Auch sollten der Sondergesandte Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zum US-Verhandlungsteam gehören. Leavitt bestätigte die Teilnahme der beiden Verhandler. 

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Macron drängt USA und Iran zur Einhaltung der Waffenruhe

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian telefoniert. Er pochte in den Gesprächen eigenen Angaben zufolge auf ein Einhalten der vereinbarten Waffenruhe.

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Ein Abkommen müsse Antworten auf die Bedenken geben, die Irans Nuklear- und Raketenprogramm, seine Politik in der Region und seine Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus hervorriefen.
Auf diese Weise könne ein robuster und dauerhafter Frieden geschaffen werden, zu dem Frankreich in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern im Nahen Osten beitragen wolle. Macron sagte weiter, dass die Waffenruhe auch im Libanon eingehalten werden müsse.

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US-Kriegsschiffe und Flugzeuge sollen laut Trump in der Nähe des Iran bleiben

US-Präsident Donald ​Trump plant derzeit noch keinen Abzug ‌von ⁠US-Militär im ​Nahen Osten. Der Republikaner teilte auf seiner Onlineplattform mit, dass "alle US-Schiffe, Flugzeuge und das gesamte US-Militärpersonal, inklusive zusätzlicher Munition, Waffen und allem anderen, was für die tödliche Verfolgung und Vernichtung eines bereits erheblich geschwächten Feindes geeignet und notwendig ist", blieben, bis die "tatsächliche Vereinbarung“ vollständig umgesetzt sei.

Er drohte zudem, die USA würden wieder "schießen“, wenn die Regierung in Teheran sich nicht vollständig an das geschlossene Abkommen halte, teilte Trump auf seiner Onlineplattform mit.

"Sollte dies aus irgendeinem Grund nicht der Fall sein, was höchst unwahrscheinlich ist, dann beginnt das ‚Schießen‘ – größer, besser und stärker, als es jemals zuvor jemand gesehen hat“, schrieb der US-Präsident.

Der Iran hatte zuvor mitgeteilt, es sei "unvernünftig“, die Gespräche über ein dauerhaftes Friedensabkommen mit den USA zu führen, nachdem Israel den Libanon mit seinen bisher schwersten Angriffen bombardiert hatte.

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Hohe Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad vor Gesprächen

Vor den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Hunderte zusätzliche Polizisten und paramilitärische Kräfte wurden mobilisiert, um einen störungsfreien Ablauf der Verhandlungen über eine mögliche Friedenslösung im Irankrieg zu gewährleisten.

Dafür wurden in Teilen der Stadt Sperrzonen eingerichtet. Wichtige Straßen zu einem besonders gesicherten Viertel, in dem sich unter anderem der Amtssitz des Präsidenten, das Büro des Ministerpräsidenten, das Außenministerium und ausländische Botschaften befinden, wurden mit Schiffscontainern blockiert. Auch ein Hotel, in dem Unterhändler erwartet werden, wurde unter strengen Sicherheitsvorkehrungen gestellt.

Wer für den Iran an den Gesprächen teilnehmen wird, ist bislang nicht bekannt. Die US-Regierung bestätigte dagegen, dass ihre Delegation von Vizepräsident JD Vance angeführt werden soll.

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Iran besteht weiter auf Urananreicherung

Der Iran hält nach Angaben seines Atomchefs Mohammed Eslami auch in möglichen Friedensgesprächen mit den USA am Recht fest, Uran anzureichern. Wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete, wies Eslami am Rande einer Gedenkfeier für den getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei die Forderung nach einem Ende der Anreicherung zurück. "Das sind ihre Wünsche, und diese Wünsche werden zu Grabe getragen", sagte er mit Blick auf die Position der US-Regierung.

Schon vor Beginn des Krieges hatten Vertreter der USA und des Iran über das umstrittene Atomprogramm verhandelt. US-Präsident Donald Trump will verhindern, dass der Iran eine Atombombe entwickeln kann. Die iranische Führung bestreitet, solche Absichten zu haben. Zugleich hat die Islamische Republik über Jahre ein eigenes Nuklearprogramm aufgebaut und betreibt auch die Urananreicherung im Land.

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Tausende Menschen gedenken getötetem obersten Führer Chamenei

Im Iran haben tausende Menschen des im Irankrieg getöteten Ajatollahs Ali Chamenei gedacht. Im Staatsfernsehen waren Menschenmengen mit Porträts des Getöteten und Flaggen der Islamischen Republik zu sehen. Gedenkfeiern fanden unter anderem in der nordwestlichen Stadt Urmia, in Gorgan im Nordosten von Iran und in der Hauptstadt Teheran statt.

Wegen des bis vor Kurzem anhaltenden Krieges hatte die Beerdigung Chameneis bisher nicht stattfinden können. Dieser war am ersten Kriegstag bei einem israelischen Luftangriff getötet worden.

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Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt ist

Der US-Präsident und Irans Außenminister haben eine Waffenruhe zwischen den beiden Staaten bestätigt. Gespräche sollen am Ende der Woche folgen. Was ist bisher über die Bedingungen der Waffenruhe bekannt? Und wie geht es weiter? Meine Kollegin Sarah Kohler beantwortet die wichtigsten Fragen.

Lesen Sie den ganzen Text hier: 

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Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200

Die Zahl der Toten bei den massiven israelischen Angriffen in Beirut ist auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.
Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandeure und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.

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Israelische Drohne tötet Reporter in Gaza

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Gazastreifen ist ein Reporter des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera getötet worden. Mohammed Wischah sei ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug von einer Rakete getroffen wurde, teilte der palästinensische Zivilschutz mit.

Die israelische Armee gab an, dass es sich bei dem Getöteten um ein Mitglied der islamistischen Terrororganisation Hamas handelte. Er habe eine Schlüsselposition in der Raketen-, Drohnen- und Waffenproduktion der Gruppierung gespielt. Die Arbeit als Journalist habe nur als Fassade gedient. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

In einer Pressemitteilung kritisierte Al Jazeera eine "gezielte Verfolgung von Journalisten". Wischah sei der elfte durch Israel getötete Reporter des Senders.

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Warum Europas Wirtschaft mehr leidet als die der USA

Der Angriff der USA und Israels auf den Iran zieht in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Folgen nach sich. "Deutschland ist, ob es will oder nicht, von den Folgen dieses Kriegs betroffen", schreibt meine Kollegin Heike Buchter. Europäische Unternehmen würden noch länger unter den gestiegenen Preisen etwa für Energie leiden, und zwar mehr als die USA selbst. Das liegt auch an den unterschiedlichen Rohstoffquellen der Länder – und Europas Abhängigkeit vom US-LNG.

Den ganzen Text lesen Sie hier:

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Irans Parlamentspräsident droht Israel nach Angriffen auf den Libanon

Der Präsident des iranischen Parlaments, Mohammed-Bagher Ghalibaf, hat nach den israelischen Angriffen im Libanon mit einer entschiedenen Reaktion gedroht. In einer Mitteilung auf X schrieb Ghalibaf von "starken Reaktionen", die Verstöße gegen die Waffenruhe nach sich ziehen würden. Seit gestern sind im Libanon durch israelische Bombardierungen mehr als 200 Menschen getötet worden.

Der Geltungsbereich der aktuellen Waffenruhe zwischen Israel, den USA und dem Iran wird unterschiedlich interpretiert. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, der die Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran in der Nacht zu gestern verkündet hatte, schloss den Libanon explizit ein. Darauf bezog sich Ghalibaf in seinem Post. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu widersprach dem und verkündete, die Angriffe im Libanon fortführen zu wollen.

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Trump fordert militärische Unterstützung von Nato-Partnern in Straße von Hormus

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Regierungen der Mitgliedsländer informiert, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten Tagen konkrete Zusagen zur Sicherung der Straße von Hormus möchte. Das berichteten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und der Spiegel. Diese Zusagen sollen sich laut Spiegel auf die Entsendung von Kriegsschiffen oder andere militärische Unterstützung beziehen.

Inzwischen bestätigte ein Nato-Sprecher, dass Generalsekretär Rutte mit den Regierungen der Mitgliedsländer in Kontakt steht. Es sei klar, dass die USA konkrete Unterstützung erwarten, um den freien Schiffsverkehr zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter.

Die Bundesregierung hatte zuletzt eine grundlegende Bereitschaft zu einer Sicherungsmission in der Straße von Hormus signalisiert, dabei aber auf ein Mandat der Vereinten Nationen oder eine dauerhafte Waffenruhe bestanden.

Laut Spiegel-Bericht lässt Trump außerdem aktuell eine Liste von Nato-Ländern erstellen, die ihn im Irankrieg nicht unterstützt haben. Aus diesen Ländern möchte Trump offenbar US-Truppen abziehen.

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Netanjahu, der Libanon und ein Strategieproblem

Gilt die vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon? Meine Kollegin Steffi Hentschke blickt aus Tel Aviv auf diese Frage und schreibt, diese Frage stelle Israels Premierminister Benjamin Netanjahu vor ein Problem angesichts des Kampfs gegen die dortige Hisbollah: "Spätestens die jüngsten und heftigen Schläge am Mittwoch (…) zeigen, dass Israel weiterhin nur militärische Antworten zu bieten hat, keine diplomatischen."

Die ganze Analyse lesen Sie hier: 

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Israel fordert zum Verlassen von Vororten Beiruts auf

Das israelische Militär hat Bewohner südlicher Vororte von Beirut aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Offenbar sind weitere Angriffe auf diese geplant. Schon zuvor sind dabei zahlreiche Menschen getötet worden. Die südlichen Vororte der Stadt gelten zwar als Hochburgen der Schiitenmiliz Hisbollah, bei den bisherigen Angriffen wurden jedoch auch Wohn- und Geschäftsviertel getroffen. 

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Merz bezeichnet Waffenruhe als "Lichtblick", aber auch als fragil

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich vorsichtig positiv über die Waffenrufe im Irankrieg geäußert. Bei einem Pressestatement im Bundeskanzleramt sprach Merz von einem "ersten Lichtblick" auf diplomatischer Ebene. Gleichzeitig sei der Frieden noch lange nicht erreicht. "Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist", sagte Merz. Er habe den Iran und die USA dazu aufgefordert, die Chance auf Frieden zu ergreifen. 

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Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen

Der Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung.

Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. "Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern", sagt der Kanzler. "Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten." Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. 

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Merz kritisiert Israels Vorgehen im Libanon

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israel dazu aufgefordert, die Angriffe im Libanon zu beenden. "Mit großer Besorgnis" blicke die Bundesregierung auf die Lage im Süden Libanons. "Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen. Und das darf nicht geschehen", sagte Merz. Deshalb habe er Israel gestern gemeinsam mit weiteren Regierungschefs dazu aufgefordert, die Angriffe zu beenden. Er selbst stehe zudem in persönlichem Kontakt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. 

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Merz: "Ich will keine Spaltung der Nato"

Bundeskanzler Merz hat die Wichtigkeit der Nato betont. "Ich will keine Spaltung der Nato", sagte er bei seinem Pressestatement in Berlin. Das Bündnis sei gegenwärtig "durch nichts zu ersetzen".

US-Präsident Donald Trump hatte die Nato zuletzt wegen angeblich mangelnder Unterstützung im Irankrieg wiederholt kritisiert.

Trumps kurz vor der Waffenruhe ausgesprochene Drohung, dass im Iran "eine ganze Zivilisation" sterben werde, habe er als "einen rhetorischen Teil" von Trumps Strategie empfunden, sagte Merz. "Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann."

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Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifen

Die Bundesregierung will nach Aussage von Kanzler Merz weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts gestiegener Energiepreise vorbereiten. Man brauche "eine weitere kluge Strategie für Entlastungen für den Fall, dass die Preise über eine längere Zeit weiter steigen", sagte Merz. Entlastungen müssten gezielt sein und direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Außerdem dürften Eingriffe in den Markt nicht zu Versorgungsengpässen führen. In anderen Ländern hätten systematische Preisdeckel bereits zu solchen Versorgungsengpässen geführt.

Merz unterstrich, dass die Regierung als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise das Bundeskartellamt mit neuen Befugnissen ausgestattet habe. Das Kartellamt ermittle jetzt, ob es zu Missbrauch durch Ölkonzerne gekommen sei. Wenn dies festgestellt würde, könne es zur Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne kommen. 

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Diese Zusagen sollen sich laut Spiegel auf die Entsendung von Kriegsschiffen oder andere militärische Unterstützung beziehen.Inzwischen bestätigte ein Nato-Sprecher, dass Generalsekretär Rutte mit den Regierungen der Mitgliedsländer in Kontakt steht. Es sei klar, dass die USA konkrete Unterstützung erwarten, um den freien Schiffsverkehr zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter.Die Bundesregierung hatte zuletzt eine grundlegende Bereitschaft zu einer Sicherungsmission in der Straße von Hormus signalisiert, dabei aber auf ein Mandat der Vereinten Nationen oder eine dauerhafte Waffenruhe bestanden.Laut Spiegel-Bericht lässt Trump außerdem aktuell eine Liste von Nato-Ländern erstellen, die ihn im Irankrieg nicht unterstützt haben. 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Er habe eine Schlüsselposition in der Raketen-, Drohnen- und Waffenproduktion der Gruppierung gespielt. Die Arbeit als Journalist habe nur als Fassade gedient. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.In einer Pressemitteilung kritisierte Al Jazeera eine "gezielte Verfolgung von Journalisten". Wischah sei der elfte durch Israel getötete Reporter des Senders.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T12:40:34.000Z","dateModified":"2026-04-09T13:13:07.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSPh9V6Aka7TGnN5eX/moeSptya6Aka7TGnN5ea.jpeg","caption":"Ein Feuerwehrmann löscht das Fahrzeug, in dem der Reporter Mohammed Wischah nahe Gaza-Stadt fuhr.","creditText":"Yousef Al Zanoun/AP/picture alliance","uploadDate":"2026-04-09T12:40:34.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSPh9V6Aka7TGnN5eX/moeSptya6Aka7TGnN5ea.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Netanjahu, der Libanon und ein Strategieproblem","articleBody":"Netanjahu, der Libanon und ein StrategieproblemGilt die vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon? Meine Kollegin Steffi Hentschke blickt aus Tel Aviv auf diese Frage und schreibt, diese Frage stelle Israels Premierminister Benjamin Netanjahu vor ein Problem angesichts des Kampfs gegen die dortige Hisbollah: "Spätestens die jüngsten und heftigen Schläge am Mittwoch (…) zeigen, dass Israel weiterhin nur militärische Antworten zu bieten hat, keine diplomatischen."Die ganze Analyse lesen Sie hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T12:36:40.000Z","dateModified":"2026-04-09T12:36:40.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Katrin Scheib"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/libanon-israel-hisbollah-waffenruhe-iran","headline":"Netanjahu droht die Niederlage","description":"Israel greift im Libanon heftiger denn je an und bringt die Waffenruhe mit dem Iran in Gefahr. So souverän sich Premier Netanjahu auch gibt: Er steckt in der Klemme.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Irans Parlamentspräsident droht Israel nach Angriffen auf den Libanon","articleBody":"Irans Parlamentspräsident droht Israel nach Angriffen auf den LibanonDer Präsident des iranischen Parlaments, Mohammed-Bagher Ghalibaf, hat nach den israelischen Angriffen im Libanon mit einer entschiedenen Reaktion gedroht. In einer Mitteilung auf X schrieb Ghalibaf von "starken Reaktionen", die Verstöße gegen die Waffenruhe nach sich ziehen würden. Seit gestern sind im Libanon durch israelische Bombardierungen mehr als 200 Menschen getötet worden. Der Geltungsbereich der aktuellen Waffenruhe zwischen Israel, den USA und dem Iran wird unterschiedlich interpretiert. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, der die Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran in der Nacht zu gestern verkündet hatte, schloss den Libanon explizit ein. 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Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu widersprach dem und verkündete, die Angriffe im Libanon fortführen zu wollen.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T12:19:54.000Z","dateModified":"2026-04-09T12:23:47.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSkYv44rY33H3fSG5h/moeSpmgK4rY33H3fSG5o.jpeg","caption":"Der iranische Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf","creditText":"Hamed Malekpour/Islamic consultative assembly news agency/WANA (West Asia News Agency)/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T12:21:56.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_319/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSkYv44rY33H3fSG5h/moeSpmgK4rY33H3fSG5o.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Warum Europas Wirtschaft mehr leidet als die der USA","articleBody":"Warum Europas Wirtschaft mehr leidet als die der USADer Angriff der USA und Israels auf den Iran zieht in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Folgen nach sich. "Deutschland ist, ob es will oder nicht, von den Folgen dieses Kriegs betroffen", schreibt meine Kollegin Heike Buchter. Europäische Unternehmen würden noch länger unter den gestiegenen Preisen etwa für Energie leiden, und zwar mehr als die USA selbst. Das liegt auch an den unterschiedlichen Rohstoffquellen der Länder – und Europas Abhängigkeit vom US-LNG. Den ganzen Text lesen Sie hier:","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T11:40:17.000Z","dateModified":"2026-04-09T11:40:17.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Sarah Kohler"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/europa-irankrieg-energiekrise-oelversorgung-usa","headline":"Europa zahlt einen hohen Preis","description":"Die wirtschaftlichen Folgen des Irankriegs zeigen einmal mehr, wie abhängig Europa ist, gerade bei der Energie. Und dass es dringend andere Partner braucht als die USA.","image":{"@type":"ImageObject"}}]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200","articleBody":"Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200Die Zahl der Toten bei den massiven israelischen Angriffen in Beirut ist auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandeure und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T10:47:14.000Z","dateModified":"2026-04-09T12:07:48.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_682/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSJR5G6Aka7TGnTWzV/moeSkKDR4rY33H3fSG5f.jpeg","caption":"Zerstörungen nach israelischen Angriffen auf den Libanon, hier in Beirut","creditText":"Nael Chahine/Middle East Images/AFP","uploadDate":"2026-04-09T12:07:46.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_320/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeSJR5G6Aka7TGnTWzV/moeSkKDR4rY33H3fSG5f.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Tausende Menschen gedenken getötetem obersten Führer Chamenei","articleBody":"Tausende Menschen gedenken getötetem obersten Führer ChameneiIm Iran haben tausende Menschen des im Irankrieg getöteten Ajatollahs Ali Chamenei gedacht. Im Staatsfernsehen waren Menschenmengen mit Porträts des Getöteten und Flaggen der Islamischen Republik zu sehen. Gedenkfeiern fanden unter anderem in der nordwestlichen Stadt Urmia, in Gorgan im Nordosten von Iran und in der Hauptstadt Teheran statt. Wegen des bis vor Kurzem anhaltenden Krieges hatte die Beerdigung Chameneis bisher nicht stattfinden können. Dieser war am ersten Kriegstag bei einem israelischen Luftangriff getötet worden.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T10:16:28.000Z","dateModified":"2026-04-09T11:01:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tom-Luca Freund"},"image":[{"@type":"ImageObject","url":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_1024,h_691/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeS2bms4rY33H3fSG5U/moeSDVrr4rY33H3fSG5a.jpeg","caption":"Eine Frau bei der Gedenkfeier für den getöteten Ajatollah Ali Chamenei","creditText":"Majid Asgaripour/WANA/Reuters","uploadDate":"2026-04-09T10:27:22.000Z","thumbnail":{"@type":"ImageObject","contentUrl":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_480,h_324/imageservice://media/organization/5e4f8bc97718b779d70097dc/liveblog/goVWf61p5wfE4r2w8274/eoeS2bms4rY33H3fSG5U/moeSDVrr4rY33H3fSG5a.jpeg"}}],"video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Iran besteht weiter auf Urananreicherung","articleBody":"Iran besteht weiter auf UrananreicherungDer Iran hält nach Angaben seines Atomchefs Mohammed Eslami auch in möglichen Friedensgesprächen mit den USA am Recht fest, Uran anzureichern. Wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete, wies Eslami am Rande einer Gedenkfeier für den getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei die Forderung nach einem Ende der Anreicherung zurück. "Das sind ihre Wünsche, und diese Wünsche werden zu Grabe getragen", sagte er mit Blick auf die Position der US-Regierung.Schon vor Beginn des Krieges hatten Vertreter der USA und des Iran über das umstrittene Atomprogramm verhandelt. US-Präsident Donald Trump will verhindern, dass der Iran eine Atombombe entwickeln kann. Die iranische Führung bestreitet, solche Absichten zu haben. Zugleich hat die Islamische Republik über Jahre ein eigenes Nuklearprogramm aufgebaut und betreibt auch die Urananreicherung im Land.","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T10:11:17.000Z","dateModified":"2026-04-09T10:16:54.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Eric Voigt"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[]},{"@type":"BlogPosting","headline":"Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt ist","articleBody":"Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt istDer US-Präsident und Irans Außenminister haben eine Waffenruhe zwischen den beiden Staaten bestätigt. Gespräche sollen am Ende der Woche folgen. Was ist bisher über die Bedingungen der Waffenruhe bekannt? Und wie geht es weiter? Meine Kollegin Sarah Kohler beantwortet die wichtigsten Fragen. Lesen Sie den ganzen Text hier: ","publisher":{"@type":"Organization","name":"ZEIT Online","logo":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846"},"datePublished":"2026-04-09T10:10:00.000Z","dateModified":"2026-04-09T11:41:00.000Z","author":{"@type":"Person","name":"Tilman Leicht"},"image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","video":[],"sharedContent":[{"@type":"WebPage","url":"https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-04/waffenruhe-iran-usa-israel-trump-araghtschi-faq","headline":"Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt ist","description":"Der US-Präsident und Irans Außenminister haben eine Waffenruhe zwischen den beiden Staaten bestätigt. Gespräche sollen am Ende der Woche folgen. Ein Überblick","image":{"@type":"ImageObject"}}]}],"dateModified":"2026-04-09T14:18:28.000Z","datePublished":"2026-01-31T15:30:56.000Z","coverageStartTime":"2026-01-31T16:00:00.000Z","headline":"Iran USA","image":"https://www.tickaroo.com/mediagw/image/c_fill,w_100,h_100/imageservice://profilepic-org-5e4f8bc97718b779d70097dc-5e4f8ca87718b7e953009846","description":"Tickaroo LiveBlog Post","about":{"@type":"Event","eventAttendanceMode":"https://schema.org/OnlineEventAttendanceMode","name":"Iran USA","startDate":"2026-01-31T16:00:00.000Z","eventStatus":"https://schema.org/EventScheduled","location":{"@type":"VirtualLocation","url":"https://unknown.invalid"}},"articleBody":"Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifenDie Bundesregierung will nach Aussage von Kanzler Merz weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts gestiegener Energiepreise vorbereiten. Man brauche "eine weitere kluge Strategie für Entlastungen für den Fall, dass die Preise über eine längere Zeit weiter steigen", sagte Merz. Entlastungen müssten gezielt sein und direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Außerdem dürften Eingriffe in den Markt nicht zu Versorgungsengpässen führen. In anderen Ländern hätten systematische Preisdeckel bereits zu solchen Versorgungsengpässen geführt. Merz unterstrich, dass die Regierung als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise das Bundeskartellamt mit neuen Befugnissen ausgestattet habe. Das Kartellamt ermittle jetzt, ob es zu Missbrauch durch Ölkonzerne gekommen sei. Wenn dies festgestellt würde, könne es zur Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne kommen. ","video":[]}"}“>

Yannick von Eisenhart Rothe

Bundesregierung will im Fall länger steigender Energiepreise eingreifen

Die Bundesregierung will nach Aussage von Kanzler Merz weitere Maßnahmen zur Entlastung der Bürger angesichts gestiegener Energiepreise vorbereiten. Man brauche „eine weitere kluge Strategie für Entlastungen für den Fall, dass die Preise über eine längere Zeit weiter steigen„, sagte Merz. Entlastungen müssten gezielt sein und direkt bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Außerdem dürften Eingriffe in den Markt nicht zu Versorgungsengpässen führen. In anderen Ländern hätten systematische Preisdeckel bereits zu solchen Versorgungsengpässen geführt.

Merz unterstrich, dass die Regierung als Reaktion auf die gestiegenen Spritpreise das Bundeskartellamt mit neuen Befugnissen ausgestattet habe. Das Kartellamt ermittle jetzt, ob es zu Missbrauch durch Ölkonzerne gekommen sei. Wenn dies festgestellt würde, könne es zur Abschöpfung ungerechtfertigter Gewinne kommen. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz: „Ich will keine Spaltung der Nato“

Bundeskanzler Merz hat die Wichtigkeit der Nato betont. „Ich will keine Spaltung der Nato“, sagte er bei seinem Pressestatement in Berlin. Das Bündnis sei gegenwärtig „durch nichts zu ersetzen“.

US-Präsident Donald Trump hatte die Nato zuletzt wegen angeblich mangelnder Unterstützung im Irankrieg wiederholt kritisiert.

Trumps kurz vor der Waffenruhe ausgesprochene Drohung, dass im Iran „eine ganze Zivilisation“ sterben werde, habe er als „einen rhetorischen Teil“ von Trumps Strategie empfunden, sagte Merz. „Ich glaube, er ist selbst nicht davon ausgegangen, dass man ein Land wie den Iran vollkommen auslöschen kann.“

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz kritisiert Israels Vorgehen im Libanon

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Israel dazu aufgefordert, die Angriffe im Libanon zu beenden. „Mit großer Besorgnis“ blicke die Bundesregierung auf die Lage im Süden Libanons. „Die Härte, mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen. Und das darf nicht geschehen“, sagte Merz. Deshalb habe er Israel gestern gemeinsam mit weiteren Regierungschefs dazu aufgefordert, die Angriffe zu beenden. Er selbst stehe zudem in persönlichem Kontakt mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz sichert Unterstützung bei Sicherung der Straße von Hormus zu – unter Bedingungen

Der Bundeskanzler hat Details zu seinem gestrigen Telefonat mit US-Präsident Trump publik gemacht. Friedrich Merz sagte, er habe Trump zugesichert, dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen werde, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern, allerdings unter Bedingungen. Trump wisse, dass die deutsche Unterstützung zwei Voraussetzungen habe, sagte Merz. Erstens brauche es ein internationales Mandat, am besten vom UN-Sicherheitsrat. Zweitens brauche man einen Beschluss des Deutschen Bundestags auf Basis einer Entscheidung der Bundesregierung. Man sei in engem Kontakt mit dem amerikanischen Verhandlungsteam, das nun nach Pakistan aufbreche, sagte Merz weiter. Auch mit der iranischen Seite nehme die Bundesregierung die Gespräche wieder auf. „Wir tun das in Abstimmung mit ​den Vereinigten Staaten und den europäischen Partnern“, sagt der Kanzler. „Unser Ziel ist, auf diesem Weg einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten.“ Dies sei auch der Zweck des Telefonats, das er heute noch mit dem pakistanischen Ministerpräsidenten führen werde. 

Yannick von Eisenhart Rothe

Merz bezeichnet Waffenruhe als „Lichtblick“, aber auch als fragil

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich vorsichtig positiv über die Waffenrufe im Irankrieg geäußert. Bei einem Pressestatement im Bundeskanzleramt sprach Merz von einem „ersten Lichtblick“ auf diplomatischer Ebene. Gleichzeitig sei der Frieden noch lange nicht erreicht. „Allein die letzten 24 Stunden haben gezeigt, wie fragil die Waffenruhe in der Region ist“, sagte Merz. Er habe den Iran und die USA dazu aufgefordert, die Chance auf Frieden zu ergreifen. 

David Rech

Israel fordert zum Verlassen von Vororten Beiruts auf

Das israelische Militär hat Bewohner südlicher Vororte von Beirut aufgefordert, die Gegend zu verlassen. Offenbar sind weitere Angriffe auf diese geplant. Schon zuvor sind dabei zahlreiche Menschen getötet worden. Die südlichen Vororte der Stadt gelten zwar als Hochburgen der Schiitenmiliz Hisbollah, bei den bisherigen Angriffen wurden jedoch auch Wohn- und Geschäftsviertel getroffen. 
Zerstörungen in Beirut am 8. April. Mohamed Azakir/Reuters

Tom-Luca Freund

Trump fordert militärische Unterstützung von Nato-Partnern in Straße von Hormus

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat die Regierungen der Mitgliedsländer informiert, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten Tagen konkrete Zusagen zur Sicherung der Straße von Hormus möchte. Das berichteten übereinstimmend die Nachrichtenagentur Reuters und der Spiegel. Diese Zusagen sollen sich laut Spiegel auf die Entsendung von Kriegsschiffen oder andere militärische Unterstützung beziehen.

Inzwischen bestätigte ein Nato-Sprecher, dass Generalsekretär Rutte mit den Regierungen der Mitgliedsländer in Kontakt steht. Es sei klar, dass die USA konkrete Unterstützung erwarten, um den freien Schiffsverkehr zu gewährleisten, sagte der Sprecher weiter.

Die Bundesregierung hatte zuletzt eine grundlegende Bereitschaft zu einer Sicherungsmission in der Straße von Hormus signalisiert, dabei aber auf ein Mandat der Vereinten Nationen oder eine dauerhafte Waffenruhe bestanden.

Laut Spiegel-Bericht lässt Trump außerdem aktuell eine Liste von Nato-Ländern erstellen, die ihn im Irankrieg nicht unterstützt haben. Aus diesen Ländern möchte Trump offenbar US-Truppen abziehen.

US-Präsident Donald Trump bei einer Pressekonferenz am 6. April. Kevin Lamarque/Reuters

Tilman Leicht

Israelische Drohne tötet Reporter in Gaza

Bei einem israelischen Drohnenangriff im Gazastreifen ist ein Reporter des arabischen Nachrichtensenders Al Jazeera getötet worden. Mohammed Wischah sei ums Leben gekommen, als sein Fahrzeug von einer Rakete getroffen wurde, teilte der palästinensische Zivilschutz mit.

Die israelische Armee gab an, dass es sich bei dem Getöteten um ein Mitglied der islamistischen Terrororganisation Hamas handelte. Er habe eine Schlüsselposition in der Raketen-, Drohnen- und Waffenproduktion der Gruppierung gespielt. Die Arbeit als Journalist habe nur als Fassade gedient. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

In einer Pressemitteilung kritisierte Al Jazeera eine „gezielte Verfolgung von Journalisten“.Wischah sei der elfte durch Israel getötete Reporter des Senders.

Ein Feuerwehrmann löscht das Fahrzeug, in dem der Reporter Mohammed Wischah nahe Gaza-Stadt fuhr. Yousef Al Zanoun/AP/picture alliance

Katrin Scheib

Netanjahu, der Libanon und ein Strategieproblem

Gilt die vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon? Meine Kollegin Steffi Hentschke blickt aus Tel Aviv auf diese Frage und schreibt, diese Frage stelle Israels Premierminister Benjamin Netanjahu vor ein Problem angesichts des Kampfs gegen die dortige Hisbollah: „Spätestens die jüngsten und heftigen Schläge am Mittwoch (…) zeigen, dass Israel weiterhin nur militärische Antworten zu bieten hat, keine diplomatischen.“

Die ganze Analyse lesen Sie hier: 

Tom-Luca Freund

Irans Parlamentspräsident droht Israel nach Angriffen auf den Libanon

Der Präsident des iranischen Parlaments, Mohammed-Bagher Ghalibaf, hat nach den israelischen Angriffen im Libanon mit einer entschiedenen Reaktion gedroht. In einer Mitteilung auf X schrieb Ghalibaf von „starken Reaktionen“, die Verstöße gegen die Waffenruhe nach sich ziehen würden. Seit gestern sind im Libanon durch israelische Bombardierungen mehr als 200 Menschen getötet worden.

Der Geltungsbereich der aktuellen Waffenruhe zwischen Israel, den USA und dem Iran wird unterschiedlich interpretiert. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif, der die Waffenruhe zwischen den USA, Israel und dem Iran in der Nacht zu gestern verkündet hatte, schloss den Libanon explizit ein. Darauf bezog sich Ghalibaf in seinem Post. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu widersprach dem und verkündete, die Angriffe im Libanon fortführen zu wollen.

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad-Bagher Ghalibaf. Hamed Malekpour/Islamic consultative assembly news agency/WANA (West Asia News Agency)/Reuters

Sarah Kohler

Warum Europas Wirtschaft mehr leidet als die der USA

Der Angriff der USA und Israels auf den Iran zieht in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Folgen nach sich. „Deutschland ist, ob es will oder nicht, von den Folgen dieses Kriegs betroffen“, schreibt meine Kollegin Heike Buchter. Europäische Unternehmen würden noch länger unter den gestiegenen Preisen etwa für Energie leiden, und zwar mehr als die USA selbst. Das liegt auch an den unterschiedlichen Rohstoffquellen der Länder – und Europas Abhängigkeit vom US-LNG.

Den ganzen Text lesen Sie hier:

Tilman Leicht

Zahl der Toten im Libanon steigt auf mehr als 200

Die Zahl der Toten bei den massiven israelischen Angriffen in Beirut ist auf 203 gestiegen. Mehr als 1.000 Menschen seien zudem verletzt worden, sagte der libanesische Gesundheitsminister Rakan Nassereddine.
Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandeure und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben.
Zerstörungen nach israelischen Angriffen auf den Libanon, hier in Beirut. Nael Chahine/Middle East Images/AFP

Tom-Luca Freund

Tausende Menschen gedenken getötetem obersten Führer Chamenei

Im Iran haben tausende Menschen des im Irankrieg getöteten Ajatollahs Ali Chamenei gedacht. Im Staatsfernsehen waren Menschenmengen mit Porträts des Getöteten und Flaggen der Islamischen Republik zu sehen. Gedenkfeiern fanden unter anderem in der nordwestlichen Stadt Urmia, in Gorgan im Nordosten von Iran und in der Hauptstadt Teheran statt.

Wegen des bis vor Kurzem anhaltenden Krieges hatte die Beerdigung Chameneis bisher nicht stattfinden können. Dieser war am ersten Kriegstag bei einem israelischen Luftangriff getötet worden.

Eine Frau bei der Gedenkfeier für den getöteten Ajatollah Ali Chamenei. Majid Asgaripour/WANA/Reuters

Eric Voigt

Iran besteht weiter auf Urananreicherung

Der Iran hält nach Angaben seines Atomchefs Mohammed Eslami auch in möglichen Friedensgesprächen mit den USA am Recht fest, Uran anzureichern. Wie die Nachrichtenagentur Isna berichtete, wies Eslami am Rande einer Gedenkfeier für den getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei die Forderung nach einem Ende der Anreicherung zurück. „Das sind ihre Wünsche, und diese Wünsche werden zu Grabe getragen“, sagte er mit Blick auf die Position der US-Regierung.

Schon vor Beginn des Krieges hatten Vertreter der USA und des Iran über das umstrittene Atomprogramm verhandelt. US-Präsident Donald Trump will verhindern, dass der Iran eine Atombombe entwickeln kann. Die iranische Führung bestreitet, solche Absichten zu haben. Zugleich hat die Islamische Republik über Jahre ein eigenes Nuklearprogramm aufgebaut und betreibt auch die Urananreicherung im Land.

Tilman Leicht

Was über die Waffenruhe zwischen USA und Iran bisher bekannt ist

Der US-Präsident und Irans Außenminister haben eine Waffenruhe zwischen den beiden Staaten bestätigt. Gespräche sollen am Ende der Woche folgen. Was ist bisher über die Bedingungen der Waffenruhe bekannt? Und wie geht es weiter? Meine Kollegin Sarah Kohler beantwortet die wichtigsten Fragen.

Lesen Sie den ganzen Text hier: 

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